Die Personal Brands von heute sind die Unternehmen von morgen (mit Lisa Schmidt)

Shownotes

KMUs verlieren Marktanteile an Einzelpersonen, die in Monaten aufbauen, wofür Unternehmen Jahre brauchen. Das Problem ist nicht Ressourcen – es ist Haltung, Vertrauen und die Bereitschaft, Kante zu zeigen.

In Folge 097 sprechen Paul & Vinz mit Lisa Schmidt – Designerin, LinkedIn-Personal-Brand mit über 13.000 Followern und jemand, die beides aus eigener Erfahrung kennt: die Theorie und den Weg dorthin.

Du bekommst:

  • Was eine Personal Brand wirklich stark macht – jenseits von Positionierungsbegriffen
  • Warum KMUs scheitern, wenn zu viele Menschen das letzte Wort haben wollen
  • Wie du entscheidest, wer in deinem Unternehmen sichtbar wird – intern oder extern
  • Was Holy und Leica richtig machen und warum Vertrauen in Creator der entscheidende Faktor ist
  • Wie eine Content-Routine entsteht, die nicht nach drei Wochen stirbt
  • Warum Personal Brands die Unternehmen von morgen sind – und was das für dich heute bedeutet

Takeaways:

Sichtbarkeit ist keine Frage des Budgets. Sie ist eine Frage der Bereitschaft, für etwas zu stehen – und anderen den Raum zu geben, das nach außen zu tragen.

Habt ihr in eurem Unternehmen jemanden, der nach außen geht – oder haltet ihr euch zurück? Schreibt es uns in die Kommentare oder direkt auf LinkedIn.

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Wir sind dankbar für diese tolle Masterclass mit Lisa.

Wollt ihr mehr davon? Dann hinterlasst ein bisschen Liebe! 🫶

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Lisa Schmidt designt Personal Brands, ist selbst eine Personal Brand und Founderin von WHITESPACE Design. Nebenbei erklimmt sie gerade den Cringe Mountain auf Instagram.

Lisa auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/personalbranddesign/

Lisa auf Instagram: https://www.instagram.com/lisaschmidtbrand/

Mehr zu WITHESPACE Design: https://www.linkedin.com/company/whitespacedesignstudio/

Danke, Lisa, für deine Einblicke und alles Gute dir! ✌️

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🎙 MACH MAL MARKE — Branding ohne Bullshit mit Vinz & Paul

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🔥 VINZENZ GUBSER – Nostalgisches Branding 👉 https://www.vinzenzgubser.ch

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Schreib uns gerne. Wir freuen uns auf den Austausch!

Transkript anzeigen

Paul: die unterschätzten Personal Denn während Einzelunternehmen und vor allem Soloselbstständige auf einmal superschnell systematisch Vertrauen klassische KMUs dagegen an, überhaupt noch Marktanteil zu deswegen sehen Pöö Pöö in Personal Branding ein riesengroßes Thema. Und wer wie ich so bisschen auf LinkedIn unterwegs sieht das auch an allen Ecken und Enden angeboten, dass man doch eine Personal Brand werden sollte und es gibt lauter Beispiele dazu. Und wir haben eine neue Gästin für unser Interview am Lisa die das mit uns ein bisschen beleuchten Vince hat wie immer die Leitfrage im

Vinz: Genau, Hallihallo von mir natürlich auch. Hallo an alle Zuhörer und Zuschauer. Hallo für die heutige Folge ist solos, baumend, gefühlt in Monaten, wenn nicht sogar zwölf Personal Brands auf und damit natürlich Vertrauen bei ihren Zielgruppen. Und viele KMU schaffen nicht einmal in zwölf Jahren. warum und was können die Personal Aber vielleicht als erste Frage zum was macht für dich eine starke Personal Brand wirklich aus? Willkommen zu «Mach mal merken!» am einzigen deutschsprachigen Branding-Podcast ohne unserer Lisa.

Lisa: Also erstmal Hallo und herzlichen Dank für so einen Brecher von der Frage. Wie viel Zeit haben wir beide Fragen zu beantworten? Weil die können ein bisschen länger dauern.

Paul: Du kannst dir Zeit lassen, aber wir starten lieber voll rein, bevor wir uns langsam aufbauen.

Lisa: Nee, nee, finde ich gut. Finde ich gut. Ähm ... Wow, okay. Also, was war für mich mich eine gute Personal Brand aus? Ähm ... Ich glaube, eine Personal Brand fängt schon mal da an, die muss für was stehen. Wenn eine Personal Brand für gar nichts steht und mit allem fällt, dann ist es für mich keine Personal Brand. Das ist so ein bisschen die Basis, von der ich ausgehe. Ich glaube, die meisten Personal Brands heutzutage sind gut positioniert, und ich bin da immer nicht so ein ... Fan von Fachbegriffen. Ich sag halt einfach, die muss eine Meinung haben, die muss Werte haben, die muss eine Erfahrung haben. Ich glaube, alles in allem ist das dann die Positionierung, aber für mich ist das so ein bisschen greifbarer. Ja, und meistens umso stärker, umso besser.

Paul: klare Kante zeigen, so wie wir das auch ab und an versuchen.

Lisa: Absolut, ich denke, und das merkt man heutzutage auch, man kann natürlich sagen, ja, aber was, wenn mir die klare Kante nicht gefällt? So fair enough. Aber ich glaube, deswegen gibt es mittlerweile so viele Personal Brands in jedem Bereich für KMUs oder für Einzelunternehmen oder für... Also ich glaube, es gibt mittlerweile für alles und jede eine Personal Brand.

Paul: und Personen, die das natürlich unterstützen und supporten. Also wie gesagt, auf LinkedIn sehe ich das immer wieder, dass Leute Personal Branding anbieten und ich habe manchmal das Gefühl, das wird schon zu so einer Art Bullshit-Begriff, dass es einfach zu viel ist. Deswegen lasst gerne noch mal tiefer reingehen, was dann wirklich dahinter steht. Zumal du das in meinen Augen selber schon durchgespielt hast. Ich meine, du stehst bei über 13.000 Followern auf LinkedIn und ich habe dich einmal treffen dürfen vor ein paar Jahren.

Lisa: Ja, ja.

Paul: Da war das noch nicht der Fall und direkt danach ging es bei dir auf einmal ab durch die Decke und hört wahrscheinlich auch nicht mehr auf zu wachsen,

Lisa: Ja, crazy, Also, es geht tatsächlich relativ schnell und meistens dann, wenn man es nicht erwartet, nicht forciert und auch nicht vorhersehen kann. Ich weiß nicht, ob ich das ganze stundendurch gespielt habe, weil ich glaube, dafür habe ich zu sehr das Gefühl, dass ich noch actually so jede Woche was dazulernen und auch gefühlt oft Kurs korrigiere, aber natürlich die Richtung an sich steht. Und ich glaube, ich bin da... mehr als einmal über meinen Schatten gesprungen und hab da mehr als einmal versucht so boah kann ich das jetzt so posten kann ich das so sagen ist das irgendwie zu krass also das kann ich schon mal sagen das hört mich auch auch nicht mit 13.000 Followern und wahrscheinlich auch nicht mit 23.000 Followern ich weiß nicht ob das jetzt bedrückend ist oder nicht aber ich finde es manchmal bedrückend

Paul: glaube ich, einfach nur ein Spiel mit Zahlen letztlich und wir vergleichen uns immer mit so finanziellen Sorgen oder finanziellen Druck. Ob du jetzt wenig Geld hast und das bereitet dir Sorgen oder viel Geld und viel Verantwortung und das bereitet dir dann Sorgen. Diese Art Grundsorgen und wie du zu allem stehst, ist, glaube ich, dann immer persönlich abhängig davon, wie du halt dich zu dem Ganzen verhältst. Schön abstrakt gesprochen jetzt.

Lisa: Ja. Ja.

Paul: Genau, aber würdest du sagen, du hast diese klare Kante gezeigt und bist deswegen so gewachsen oder steckt da was ganz anderes bei dir dahinter?

Lisa: Ja, ganz das Ding mit dieser klaren Kante zu zeigen, ich glaube, viele von uns haben berechtigt Angst vor den Risiken im Netz. Unter anderem Hass im Netz, worüber ich aktuell tatsächlich aus gegebenem Fall öfter überspreche, warum das so gefährlich ist und warum das, naja, eine berechtigte Sorge ist, wenn wir alle sichtbar werden. Aber ... Ja, klare Kante zu zeigen, hieß für mich, über Burnout zu sprechen, als es mir passiert ist. Das bedeutet auch, über mentale Gesundheit zu sprechen. Das bedeutet auch selbst auf LinkedIn, über die Appstien-Files zu sprechen, über Themen, die uns alle betreffen. Ich hatte jetzt vor kurzem Interview mit der T3N. Da ging es ⁓ Missbrauch von Frauen und Kindern über AI, also über künstlich erstellte... Deepfakes, wo von vor allem Frauen und Kinder betroffen sind. Und das sind heavy Themen. Und das sind Themen, je nachdem, ob oder wie man betroffen ist, das ist nie leicht, darüber zu sprechen. Aber am Ende des Tages macht genau das den Unterschied zwischen jemandem, der, ich sag mal, safe Content teilt, über das Angebot spricht, über Marketing spricht, über, weiß ich nicht, was gestern dem Hund passiert ist, spricht, was auch total valide ist. Aber ich glaube, sind die Momente, denen auch deine Follower entscheiden, bleibe ich bei der Person und unterstütze sie aktiv und kommen da mehr Personen hinzu. Oder sage ich so, nee, das ist halt eine von vielen, basically. Ja, und scheren sich dann, ich sag mal so, hinter wem anders.

Paul: Das ist wahrscheinlich schon eine Antwort darauf, warum das bei manchen Social-Selbstständigen oder Einzelunternehmerinnen da draußen viel einfacher funktioniert, weil du ja nur für dich Verantwortung trägst. mit dem Verantwortungsthema müssen wir vielleicht später nochmal drüber reden, was das eigentlich bedeutet. Aber für KMROs, die haben natürlich diese andere Art, sich absichern zu müssen oder keine Risiken einzugehen. Wobei wir da auch immer wieder ein Fragezeichen dahinter machen würden. Also ich glaube, dass

Lisa: Ja.

Paul: Interview mit Patrick hat ganz gut gezeigt, dass je authentischer und lockerer man sich zeigt und vor allem auch sein Team zeigt, desto leichter kann man da draußen auch Vertrauen aufbauen. Und sein Beispiel war dann zu sagen, du bist halt Logistiker und da gibt es irgendeine Gabelstapel, Gabelstaplerfahrerin und die mag TrashTV und damit erreichst du natürlich dann eine bestimmte Zielgruppe, die das feiert und gerne macht. Es müssen ja nicht immer diese, schweren und wichtigen gesellschaftlichen

Lisa: Mmh.

Paul: Es können ja auch genauso andere Themen sein. Du könntest ja genauso sagen können, ich habe mich voll reingenerdet in irgendein anderes Thema, was eher sozialer Natur ist oder was auch immer und wirst darüber bekannt. Aber der KMUs ziehen da wahrscheinlich aus Respekt vor irgendwas ganz andere Grenzen und haben es deswegen schwerer Vertrauen aufzubauen. Aber letztlich ist es ja dieses Vertrauensspiel, oder?

Lisa: Würde ich auf jeden Fall Also, ein ganz aktuelles Beispiel. weiß nicht, inwiefern ihr das mitbekommen habt. Ihr kennt vielleicht den Sender auf... Oder auf den YouTube-Kanal von Funk. Das ist von den Öffentlich-Rechglichen in Deutschland. Der, ich sag mal, Teenie- und Kinderkanal. Dadurch, dass es eine ganz klare Altersbeschränkung gibt, für wen Funk gedacht ist. Und dieses Funk-Netzwerk, das eben groß auf YouTube operiert. Die arbeiten immer wieder regelmäßig mit Creatern zusammen, mit einzelnen YouTubern, mit Influencern in die Richtung. Und die haben jetzt vor kurzem auch wieder einen ihrer größten Creator verloren. Das war der Parabellita, der, ich glaube, heute oder gestern ein Video dazu gemacht hat. Meine Abrechnung mit Funk relativ dramatisiert natürlich in dem Sinn. Und... Die Kritik, die jetzt von mehreren Creatern kam, und das finde ich eine sehr berechtigte Kritik, ist, dass hier versucht von einer öffentlichen Institution und mit einem ganz anderen System mit Creatern zusammengearbeitet zu werden. Und diese Systeme clashing gerade wahnsinnig. Du hast auf der einen Seite, was du sagen könntest, ist ein großes Unternehmen, was sehr oft auf die sichere Seite spielen möchte. Du hast aber auch Creator, die immer am Zahn der Zeit sein möchten. Die auf Trends und Nachrichten reagieren müssen. Und zwar innerhalb von kürzester Zeit. Kürzeste Nachrichten aufnehmen, so was. Und diese Zusammenarbeit finde ich gerade in ganz guter Veranschaulichung oder Versinnbildlichung, warum es manchmal clasht zwischen ... nicht unbedingt clasht vielleicht, aber warum es dann bestimmte ... na ja ... Reibung gibt zwischen Unternehmen, die zwar gerne Personal Branding versuchen wollen und eben Creatoren, die sagen so wir machen das hier Freischnauze und die Unternehmen halten sich aber zurück und sagen, boah wissen wir nicht, ob das jetzt gerade safe ist oder ob das jetzt gerade zu unserer Markenstimme passt oder ob wir da nicht jemanden vergraulen. Also diese beiden Beispiele finde ich eigentlich ganz gut dafür zu zeigen, wieso fällt es denn der einen Seite so schwer mit der anderen Seite zu arbeiten. Von beiden Seiten, nicht nur von der Unternehmen.

Paul: Ich glaube, dass ja auch Hans Neubert, falls den jemand kennt, ein Buch jetzt erst rausgebracht hat. Ich glaube, es kommt noch raus jetzt, wo wir gerade aufnehmen, wo es auch ⁓ ich glaube, den Social Media Faktor geht, ⁓ nahe zu liegen und zu erklären, was Social Media eigentlich heutzutage bedeutet und dass da Geschwindigkeit ein ganz großer, relevanter Faktor ist. Denn das habe ich selber auch schon gemerkt. So wenn man manchmal einen Tag zu spät ist mit einem Thema, ist es auf einmal kein Thema mehr. wenn man andererseits ein Thema über Wochen vorbereitet hat, das teilen möchte und das Internet entscheidet gerade, dass irgendwas anderes ganz relevant ist, dann fährst du damit genauso gegen die Wand. Also es ist unglaublich schnelllebig zum Teil und hat zur Folge, dass je mehr Abstimmungsrunden du hast, desto weniger kreativ oder authentisch so Thema dann noch kommuniziert werden kann. Und das Funkbeispiel schafft das ganz gut. Aber ich würde es genauso sagen, wenn KMUs oder auch

Lisa: Ja.

Paul: größere KMUs mit einer eigenen Social Media Abteilung, wenn der Social Media Abteilung nicht vertraut wird und da nicht darauf geachtet wird, wenn die Expertinnen und Experten für Social Media der Meinung sind, sie müssen jetzt schnell was teilen, dass sie es auch teilen dürfen, ohne noch fünf andere Führungskrifte dazu zu befragen und sich fünfmal einen Freifahrtsschein zu holen, dann funktioniert das ganze Spiel nicht. Also dann kannst du es eigentlich auch sein lassen, weil dann entsteht nur toter Content auf eine Art und Weise.

Lisa: Hm. Ich die Angst Fehler zu machen und diese typische Angst vor dem Shitstorm ist einfach noch wahnsinnig groß in den Unternehmen. Und ja, teilweise auch berechtigt, aber ich würde auch sagen, mittlerweile kann man meistens ganz gut abschätzen, welche Themen kritisch sind und wie man sich äußern sollte. Und selbst wenn nicht, also selbst wenn ich als eine Person nicht abschätzen kann, was ich für eine Dose der Pandora aufmache bei einem gewissen Thema. Dann gibt es dafür mittlerweile Experten. gibt dafür mehr als genug Diversity-Experten. gibt Personen, die sich dafür einsetzen. gibt Betroffene, mit denen man sprechen kann, damit man diese Tonentaubheit nicht trifft. da weiß ich dann manchmal nicht, wieso Unternehmen ... oder auch KMUs dann sagen, nee, bevor wir in das Risiko gehen, dann machen wir es lieber nicht. Das ist was, wo ich manchmal vielleicht Schwierigkeiten habe zu verstehen, wieso man sich dann lieber aus der Konversation komplett heraushält.

Vinz: ich muss das schnell einhaken, Lisa, weil ich finde das Es gibt ja so diese Aussage, die Paul mir auch schon ein paar Mal gesagt hat, so von wegen, wenn keine Haltung zeigst, dann stimmst du automatisch zu. Und der Meinung bin ich halt nicht, weil ich finde...

Lisa: Hm.

Vinz: Du kannst dich genauso aktiv draus halten, es dir einfach zu blöd ist. Oder weil es dir halt, egal für welche Seite du dich entscheidest, du machst nur die Zweite. Oder... Weisst du, ich meine? Ich zum Beispiel... Das habe ich für mich auch so bisschen gesehen. finde das Thema Content, Social Media, eigentlich recht spannend. Aber gleichzeitig...

Lisa: Mhm.

Vinz: Weiss ich von mir selber, extrem viel Zeit verloren, wenn ich mich aktiv mit Social Media auseinandersetze. Darum habe ich z.B. auch alle Apps gelöscht. Und darum kann ich mich mit dem ganzen Zeugs auch nicht so identifizieren. Und darum fällt es mir selber auch schwer, z.B. aktiv Content zu Obwohl ich auch gewisse Themen habe, wo ich vielleicht bisschen gerne mehr darüber reden würde. Und das ist halt diese Seite, wo ich auch

Lisa: Hm. Mmh.

Vinz: bei vielen Keimu z.B. eine Anfallzeuge haben. Es ist ein bisschen ein Identitätskonflikt. Wenn du nicht hundertprozentig hinter dem Stand hast, finde ich, es auch recht gerechtfertigt, du keine Meinung haben musst. Oder dass du einen anderen Weg gehst. Wie du z.B. auch zu Sichtbarkeit oder Vertrauensaufbau kommst.

Lisa: Ja. ich bin gespannt, ob ihr da mitgeht oder Bei der Aussage, ich finde nicht, dass jede Person zu jedem Thema eine informierte Meinung zum ersten möglichen Zeitpunkt haben muss. Ist das was, wo ihr mitgehen würdet?

Vinz: Hm. Ja.

Paul: Absolut.

Lisa: Ich finde auch, es übersteigt mittlerweile die meisten Kapazitäten von einer Einzelperson, sich zu jedem Thema informieren zu müssen. Und ich finde es wichtig, sich zu einem Thema zu informieren, wenn ich da mitsprechen möchte. Deswegen finde ich es trotzdem... Also, deswegen finde ich es absolut fein, wenn man sagt, so, hey... Bei diesem Thema bin ich gerade nicht genug drin. Ich habe dazu gerade keine informierte Meinung. Ich kann deswegen gerade keine Meinung abgeben oder ich habe auch einfach nicht die Kapazität, mich da einzuarbeiten. Finde ich 100 % völlig fair als eine Meinung.

Vinz: Mhm.

Paul: Ich glaube, noch dahinter steht oder eine Rolle spielt, ist, wenn du es machen möchtest, dich zu Dingen zu äußern, dann sollten es ja auch Dinge sein, die du im Privaten auch konsumierst oder mit denen du dich Privaten auch auseinandersetzt. Sprich, das wäre so die Ausgangslage, damit du überhaupt mehr im Thema drin stehst. Also ich würde mich jetzt auch zu ganz vielen Themen nicht äußern, auch einfach, weil sie mich nicht interessieren. Also ich habe vielleicht eine grobe gesellschaftliche Meinung zum Pflegenotstand, aber das ist ein Thema,

Lisa: Ja.

Paul: womit ich jetzt sonst nicht wahnsinnig viele Berührungspunkte habe noch, kann sein, das ändert sich irgendwann auch durch einen persönlichen Fall. Das wäre dann auch wieder zum Thema Storytelling eine persönliche Ausgangssituation, die mich dazu führt, mich mit einem Thema genauer auseinanderzusetzen. Aber worauf ich hinaus will, wenn man das einmal gefunden hat, dieses eine Thema und man setzt sich damit auseinander, konsumiert man ja automatisch Content auch von anderen Personen, die sich dazu äußern.

Lisa: Hm.

Paul: geht also irgendwie rein in so eine bestimmte Bubble und fühlt sich dort wohl und kennt die Leute und vernetzt sich mit denen und dann kommt meist eins zum anderen und dann führt es auch dazu, dass wenn bestimmte Dinge passieren, du dich dann schneller äußern kannst als jemand, der damit nichts zu tun hat. Und das würde ich jetzt im Handwerk genauso sehen, wie bei mir ist es jetzt gerade eher feministischer Content und es war mal mehr nachhaltiger Content und vielleicht ist es im Jahr dann auch auf einmal Formel 1 Content, weil das irgendwie für mich zum absoluten Thema geworden ist. Weiß ich ja nicht, aber dann hat es immer eine Relevanz und kommt halt von mir aus. Und dieses Persönliche, das ist ja eigentlich die Magie, wo ich immer sagen würde, das führt halt dazu, dass man der Personal Brand schneller vertraut als eine Marke, die natürlich auf in vielerlei Hinsicht viel behäbiger unterwegs ist. Und gleichzeitig, vielleicht können wir auch kurz Perspektivwechsel machen, hat eine Marke natürlich dadurch andere Vorteile oder ein KMU, weil es einfach eine andere Autorität ist. Wobei man da auch wahrscheinlich je nach

Lisa: Ja.

Paul: Größe der Personal Brand auch wieder ein Fragezeichen dahinter machen könnte. Es hat so beides immer für und wieder, oder?

Lisa: Das stimmt. Ich finde es spannend, dass du es gerade gesagt hast, dass man sich ja vor allem über Themen informiert, bei denen man persönlich das Interesse dahintersteht oder wo man sich einfach für interessiert. Würde ich fast sagen ja, denn es gibt tatsächlich, also es gibt einige Themen, die mich privat beschäftigen. Ganz easy Thema und auch relativ präsent in der Online-Bubble. Also ich lebe vegan seit ... Ich hab sechs Jahre ungefähr, hab davor eine Weile vegetarisch gelebt, bin aber relativ schnell geschwitscht. Und am Anfang war das auch was, über das ich online mich informiert hab. Ich hab natürlich Creator gesehen, hab ganz viele Rezepte ausprobiert. Ich war da sehr in dieser Bubble-Dedinn mit Veganismus. Trotzdem ist es für mich nie zu einem Thema in meiner Personal Brand geworden. Und ich hatte da einige Konflikte mit mir, wo ich mir dachte so ... Ist das nicht was, wofür ich stehen müsste? Es ist ja ein wichtiges Thema und es ist ja auch mir privat wichtig. Und ich hab da so ein bisschen fast ein Schuldgefühl gemerkt in mir drin, so eigentlich müsste ich mehr für die Bubble tun, eigentlich sollte ich mich dafür einsetzen, eigentlich ist das was, was ich mit meiner Personal Brand unterstützen sollte. Ich meine, hätte ich das getan, hätte ich vielleicht 13.000 Veganer irgendwie in meiner Bubble. Das ist aber etwas, womit ich mich nie ... in meiner Personal Brand identifizieren konnte. Und weil das nicht diese Art Aktivismus ist, in die ich reingehen wollte. Ich dachte am Anfang, ist aus Angst vor dem Gegenwind, dass ich mir dachte, okay, du machst dich da sehr offen und verletzbar für eine teilweise sehr rabiate Meinung. Ich sag mal, Veganismus wird auch von verschiedenen Menschen verschieden gelebt. Aber letztendlich hab ich für mich gemerkt, das ist ein Thema, bei dem kann ich ganz sicher sagen, es interessiert mich und ich leb danach. Aber das ist einfach etwas, was zu mir gehört und ich nicht online thematisieren muss. Es ist nichts, worüber ich stundenlang sprechen könnte, weil ich da leidenschaftlich drüber bin. Ich glaube, das ist ein gutes Indiz für mich, es war keine Leidenschaft dahinter. Das ist einfach so, wie ich meinen Kühlschrank fülle, da hab ich keine Passion drüber, das jemandem anderen zu erzählen. Ab einem gewissen Zeitpunkt fand ich das einfach fein. So.

Vinz: wie bist du selber auf deinem Herzen oder deine Herzenthemen über du auch gerne online Hast du da einen Tipp oder über die Kunde hier oftmals einfach musen und dann bist du im Game? Oder wie kann man sich da ein bisschen anhören? Weil du schon gesagt hast, Es können Themen sein, die dich normal sind, aber trotzdem hast du eine Hemmschwelle oder einen krassen Bezug dazu, das zu deinem First Theme zu bei du bekannt sein willst.

Lisa: Ja. Ich finde das schwierig. Ich weiß ja an sich, wofür ich im Online-Space auf LinkedIn bekannt bin, jetzt erstens mal, was ich mache, Designerin. ist was, das habe ich für mich als Person angenommen. Ich bin ein kreativer Mensch, ich liebe Design, ich bin bei jedem Restaurantbesuch sehr passionate über die Gestaltung der Menükarte. Das ist einfach was, was zu mir gehört. Und ich glaube, ab Alter ... schieß mich nicht tot, aber ab Alter 20 hat jeder so ein bisschen sein Ding gefunden, wo man merkt, das bin ich als Person. Wenn es darum geht über so kleinere, ich sag mal, News-Themen, über die man sprechen möchte, ich bin da echt so ein bisschen ein Vibes-Typ. Ich gehe da echt sehr nach, was löst etwas bei mir aus und was nicht. Und ich glaube, so hippiemäßig das auch klingt, es ist ein ganz guter Indikator für, wo habe ich wirklich auch genug Energie und Mumm und Power dahinter, mich da echt in eine Diskussion zu geben. Weil es gibt, wie du gesagt hast, viele Themen, da hast du einfach keinen Bock, die Diskussion aufzumachen. So, fair enough. Ich hab auch keine Lust mehr über, zum Beispiel, Veganismus mit über Leuten zu sprechen, weil das ist halt einfach so mein Ding. Ich fänd's cool, wenn das andere auch machen. Ich möchte, es am liebsten jeder macht, aber es ist nichts, wo ich sag, da hab ich jetzt noch mal richtig Bock. ins Gasthaus zu gehen, tiefst des Bayern, mich an den Stammtisch zu setzen und da noch mal drüber zu reden. Hab ich nicht. Ehrlich, da bin ich so bisschen drüber weg. Aber ... Wir zum Beispiel, das mit den mit den Epstein-Files. Sehr schwieriges Thema und auch ein Thema, wo man sich ... ich sag mal ... Also, ein Thema, was man als Einzelperson schon gar nicht mehr fast umringen kann, weil ständig neue Informationen rauskommen und ständig neue ... Oder wir haben gar nicht alle Informationen, es überhaupt zu dem Thema gibt. Aber als darüber gesprochen wurde, zuerst auf Frets und dann irgendwann auf Instagram, und ich hab zwei Wochen später noch immer keinen einzigen Beitrag in meinem LinkedIn-Feed gesehen, der über diese Files gesprochen hat, tot, gar nichts, das hat mich richtig sauer gemacht. Und das war was, wo ich gesagt hab, ich kann das nicht mit ansehen, dass auf dieser Plattform, die immer so hochprofessionell und ... beruflich unterwegs ist, dass wir über etwas, was wirklich ein Weltthema ist, nicht sprechen. Also es geht ja ⁓ weltpolitische Sachen. Und ich glaube, wenn man das spürt, dass man so diese Power im Magen hat, dann überträgt sich das ganz gut online. Im besten Fall hat man dann auch vielleicht einen Copywriter oder ein Freund oder ein Netzwerk, wo man sagen kann, die entschärfen vielleicht mit mir noch ein bisschen den Ton. Ich wurde auch schon mehrere Male von LinkedIn geblockt. Das gehört, glaub ich, auch dazu. Wenn man Kante zeigt. Aber da ich gemerkt, das ist mir wichtig genug. Auch wenn dagegen wenn kommt, kann ich dagegen halten.

Paul: macht dich auf jeden Fall 1000 mal authentischer als jede andere Person, die nur übers Thema Design schreiben würde oder nur übers Thema Personal Branding Tipps abgibt. Und ich persönlich, ich arbeite recht viel mit Chatchabit zum Abgleich. Ich weiß, ich müsste es mal umstellen als Tool. ist anderes Thema, auch da wieder gesellschaftliche Faktoren und

Lisa: Da habe ich auch drüber gesprochen. Das Thema ging auch gut.

Paul: Ja, genau. Es ist ja auch immer was, was kann man selber machen und wo ist man noch gefangen in alten Strukturen und was auch immer. Aber das wäre jetzt eine andere Folge dazu. Deswegen auf jeden Fall eine Art Tandem zu haben oder ein Korrektiv, was dir einerseits den Ton wieder sauber zieht, rausfindet, was du sagen willst, das Ganze für dich übertragen kannst. Neuschreiben kann man es danach immer noch. Das ist, ich, ganz, ganz hilfreich und Genau ich, was ich damit gemacht habe, ist immer mal Sachen, sehr gut performen auf LinkedIn, Beiträge von anderen Personal Brands zu nehmen, die in meinen Augen jetzt nicht besonders gut sind, wo ich aber genau weiß, warum die gut funktionieren. Und das sind einfach so klassische Leute, die die auf LinkedIn, LinkedIn verkaufen, haben eine besondere Art, Beiträge zu schreiben, die bei sehr vielen Leuten sehr gut ankommen, weil es ja auch absoluter Safe Space ist. Also da kann ja nichts Böses passieren an der Stelle.

Lisa: Mh.

Paul: mit ein bisschen persönlichem Hintergrund und ein paar generischen Tipps darunter und natürlich schön geschrieben, so ist nicht. Und dann gibt es ganz viele Kommentare von allen anderen Leuten, auf LinkedIn was verkaufen wollen. Und ich glaube, das ist spätestens die Stelle, wo Vince komplett aussteigt aus LinkedIn und die Plattform jahrelang nicht mehr besuchen würde. Aber ich habe es analysiert und. Ja. Naja.

Lisa: Da bin ich aber auf seiner Seite, da bin ich aber auch raus bei so was.

Vinz: Ich könnte gerade kotzen, aber ich habe es mir vorgestellt. Mach noch weiter.

Lisa: Hahaha

Paul: Ja, ja, und das war auch eine Stelle, wo LinkedIn bei mir auch regelmäßig aus ist. Wo ich mir auch denke, das kann ich nicht und will ich nicht. Und fand es trotzdem lustig, dass ich mit meinem trainierten Chatagenten auswerten konnte, warum das gut funktioniert und warum es aber auch zu 100 Prozent nicht zu dem passt, was ich dort machen möchte. Und das vielleicht so als meine persönliche Erfahrung. Es funktioniert, glaube ich, auch ganz viel übers Ausprobieren. Also du weißt ja, oder wir kennen uns ja schon über einen längeren Zeitraum und ich glaube, du hast ähnlich viel ausprobiert, wie ich ausprobiert habe, wie du auch gerade meintest mit, man geht so bisschen nach Bauchgefühl, man entwickelt automatisch eine Handschrift. Das ist ja auch das, was alle anderen Leute, die bei uns zu Gast waren, immer gesagt haben, mach Dinge einfach regelmäßig. Und selbst unser erstes Interview mit Christopher, es zum Thema Events ging, ich meine, der hat hunderte Events organisiert. So, der ist irgendwann in dem Thema automatisch besser geworden. hast hunderte Beiträge geschrieben. Du bist automatisch näher an deinen Stil rangekommen, der so ist, wie du bist. Und andere Leute gehen jetzt auf die Plattform, wollen da schnell was aufbauen, nutzen KI, perfekte Beiträge zu schreiben, die aber leer und tot sind. Und das ist zu rechtem Punkt, man kritisieren kann und muss, weil das ja eigentlich dem Grundsatz von der Personal Brand widerspricht. Das ist ja dann einfach nur ein schönes Schaufenster, aber mehr auch nicht.

Lisa: Ja, also das, was du sagst, öfter ausprobieren und auch öfter dementsprechend Fehler machen als alle anderen, gehört absolut dazu. Ich fand das jetzt ganz spannend. Das war so auch wieder mein Selbstexperiment, dass ich jetzt auf Instagram stattfinde und zwar erst seit Ende letzten Jahres. Und ich habe zu der Zeit gesagt, ich werde das entweder richtig durchziehen oder ich werde es gar nicht machen. Und so funktioniere ich bei den meisten Themen. Das ist vielleicht etwas, was irgendwann mal diagnostiziert werden könnte. Aktuell lebe ich gut damit. Aber auf jeden Fall habe ich gesagt, ich ziehe das durch. Und ich hatte mir da eine Art Content-Challenge gegeben und habe gesagt, für 30 Tage lang werde ich jeden Tag ein Reel auf Instagram posten. Mir völlig egal, ob das gut performt, schlecht performt, ob ich keinen Bock mehr habe, ob Feiertag ist, Sonntag, was weiß ich. Mittlerweile bin ich im zweiten Monat, ich glaube zweieinhalb Monate und poste immer noch jeden Tag ein Reel.

Vinz: Hahaha

Lisa: Und ich hab immer noch, also, okay, stolze 122 Follower kann man schon mal, ne? Es ist etwas. Aber wichtig ist vor allem, ich hab in einem Monat 40.000 Views mit 113, 122, sorry, Followern. Und das ... Und es macht mir immer noch Spaß. Also, ganz wichtig dazu zu sagen, es macht mir Spaß. Und ich hab sogar mittlerweile was gefunden, wo ich sage ... Editing geht schneller. Also, Editing am Anfang, Reels zu editen, das war für mich ein Horror, mich da irgendwie hinzusetzen. Und ich hab am Anfang viel fortproduziert, damit ich eben nicht wirklich jeden Tag da was machen muss, sondern irgendwie am Sonntag oder am Montag mir da echt Zeit genommen. Und mittlerweile bin ich in so einem Flow drin, dass ich sagen kann, so, okay, früh morgens poste ich mein Reel, hab ich eine Idee zu einem, ja, manchmal hab ich drei Ideen. Und mach... Also... such mir meine Videos zusammen, leg da den Ton dahinter, mach mal einen Text dazu und hab dann irgendwie drei neue Reels. Es ist wirklich eine Übung reingekommen und eine Routine reingekommen. Und ja, die personal brand auf Instagram steht auch noch nicht. So absolut nicht. Ich mach gerade Content, so the lowest of the lowest. Hab letztens darüber gesprochen, dass ich jeden Tag, oder jeden zweiten Tag, neues Wasser holen gehen muss, was in Spanien halt so... Standard ist, aber halt echt fucking nervig ist, wenn du hier wohnst. Gehört das zu meiner Personal Brand? Nee. So wahrscheinlich in einem Jahr nicht mehr, aber das ist das, was jetzt aktuell für mich funktioniert. Und ich glaube, so funktioniert das auf den meisten Plattformen und mit dem meisten Content.

Paul: Zumal die Leute, die dich sehen und begleiten, dir mitwachsen werden. Das sagt man ja auch bei allen, die generisches Wissen weitergeben, das auch keinen richtigen Mehrwert hat, wo dir der persönliche Bezug ein bisschen fehlt. Weil man sagt immer, man macht das, damit man durch die Brille jemand anderes schauen kann. Und ich hab erst gestern mit Vince darüber geredet, was sein Thema sein könnte. Und das ist auch kein neues Thema, aber das durch seine Brille zu sehen, das wäre cool. Das öffentlich raus. Vielleicht kommt da irgendwann mal was. Wer weiß. Ein bisschen Druck aufbauen hier, hilft Aber wenn es nur Wissen geht, so was wie, wir wollen jetzt einen YouTube-Kanal starten, das war ja für uns vor einem Jahr relativ aktuell, dann habe ich mir natürlich ganz viel Wissen dieses Thema angeschaut. Nach einem Monat war das aber für mich kein Thema mehr. Sprich, alle, die seit Jahren dazu posten, waren für mich für einen Monat lang relevant und danach nicht mehr.

Vinz: Hör auf!

Lisa: Ich hoffe. Mmh.

Paul: Und dann gehe ich. Und du machst das, glaube ich, aus einer anderen Art und Weise heraus. Und da würde ich auch eine Geheimzutat von Personal Brands dass man mit den Brands gemeinsam wachsen kann, weil sich auch die weiterentwickeln. wäre ja superschade, würdest du immer noch so unterwegs sein wie bei deinen Anfängen beispielsweise auf LinkedIn und du würdest nur über Design schreiben oder was auch immer. Ich weiß ja nicht, was du am Anfang alles gemacht hast, aber das wäre, da wäre ich wahrscheinlich dann irgendwann weitergezogen. Und so hat man einfach eine Entwicklung, die

Lisa: Das müssen wir nicht übersprechen.

Paul: mitgeht, wo man dich auch begleiten kann. Und ich bringe mal das Beispiel so, wir haben alle schon mal Videos gesehen von Leuten, die Häuser renovieren. Das ist nichts Neues. Wir wissen, am Anfang ist ein Haus schlecht, am Anfang ist es, am Ende ist es gut. Und wir gucken uns, obwohl wir das Ergebnis kennen, trotzdem diese, diese Geschichten an. Also es ist, es ist ja nichts Neues. Es muss auch wahrscheinlich nichts Neues sein. Es geht nur darum, eine andere Person so nahe es geht begleiten zu können,

Lisa: Ja. das ist geil.

Paul: sein eigenes Leben damit zu validieren auf eine Art und Weise und was dazuzulernen oder eine neue Perspektive mitzubekommen.

Lisa: Wow, das hört sich schon fast ein bisschen zu deep an. Also, ich geb dir völlig recht. Aber würdest du mir sagen, dass das die Hintergründe sind, weswegen ich mir so eine Hausinnovierung anschaue? I don't know. Maybe. I guess. Also, ähm, also wie du sagst... Ja, fair. Kann ich mir aber komplett vorstellen. Also, ähm, ich kenn auch noch die Leute, die wirklich...

Paul: Dann schneiden wir es raus. Ja, jetzt nicht primär auf Hausrenovierung, aber ...

Lisa: meinen Content supportet haben und den mochten, als ich irgendwie bei 2000 Followern bin oder war. ja, der Content ist komplett anders. Aber ich muss auch sagen, ich habe contentmäßig mich wirklich ausprobiert. Also ich habe diese drei Schriftarten, die du für dein nächstes Logo brauchst, Content ausprobiert. Ich habe, weiß nicht, über Farbtheorien gesprochen. Ich habe die Profile von Leuten verbessert und das dann gepostet. Und wenn das nicht ankam, habe ich was anderes gemacht. Also bis halt irgendwas hängen geblieben ist und das waren damals die Banner. Das war so, immer Mittwochs hab ich eine Slideshow gepostet mit einem Vorher-Nachher-Banner von irgendwem. Anfangs waren es keine Kunden, irgendwann wurden es zum Glück zahlende Kunden. Aber am Anfang war das einfach so was, was ich für Freunde und Kollegen gemacht hab, weil die halt keinen anderen Designer kannten auf LinkedIn, weil ich glaube, als ich angefangen hab, gab es auch noch nicht so viele Designer, die wirklich aktiv auf LinkedIn gepostet haben. Und Wenn du dann merkst, dass etwas zieht, dann nimm das Momentum mit. Wandel das ab. Also wiederhol das so fucking oft, so wie eine Kinderserie, als du acht Jahre alt warst. Also es muss immer zur gleichen Zeit im gleichen Ort stattfinden. Du musst verlässlich sein, musst da bleiben, durchziehen. Und so kannst du dann richtig, richtig viel Momentum mitnehmen. Und ich sag mal, ich finde jetzt auch erst seit knapp zweieinhalb bis drei Jahren auf LinkedIn statt. und bin für die Zeit auch wirklich stolz darauf, wo ich jetzt bin.

Paul: eine richtig starke Leistung, gute Reise. Und zum Thema Verlässlichkeit, das, was du teilst, muss auch verlässlich sein. Weil du gerade Kinderserien gemeint hast, muss ich nur dran denken, die sind alle gleich aufgebaut. Also ich gucke es ja gerade mit meinen Kindern wieder mit. Ach Gott, das ist also nicht immer mega unterhaltsam. Du weißt, was passieren wird und wann. ist aber für Kinder wiederum ganz gut, dass es erwartbar ist. Und vor allem auch, also wenn ich mir denke, ich kann mir

Lisa: Es das gleiche. Er mühtens.

Paul: sehr, sehr schlecht Namen merken, aber bin auch eher visueller Typ. Ich kann mir halt Profilbilder gut merken. Wenn sich die ändern, habe ich ein Problem, weil ich es dann Leute nicht mehr wiederfinde. Und ich verbinde auch alle Leute, die ich kenne, die ich mir wirklich auch erinnern kann, verbinde ich entweder damit, ich mit denen mal persönlich gesprochen habe. Das ist natürlich eine ganz andere Verbindung oder dass sie für eine Sache stehen. Und ich finde, das können Personal Brands dann doch oft besser als eine KMU. Und dazu hatten wir auch in einer der letzten Folgen was, wo es darum ging zu sagen, die schaffen es nicht mal, das was sie machen, einen Satz zu formulieren. Schon damit haben die eine Schwierigkeit, so wie wollen die es schaffen, für eine Sache im Bewusstsein zu bleiben. Und das schafft man ja auch nur, wenn man diese Persönlichkeit mit als Teil dessen versteht, weil sonst bleibt es halt ganz oft abstrakt.

Lisa: Hm. Ja, guter Stichpunkt. wirst es kennen, weil du auch aus dem Branding kommst, wie schwierig es teilweise sein kann, für ein Unternehmen, für KMUs ein Mission- oder Vision-Statement festzulegen. Ich habe das ein paar Mal durchgemacht mit Unternehmen. Und es gibt ganze Workshops. gibt also wirklich Day-Workshops für, weiß nicht, so drei bis vier Stunden, wo es nur darum geht, einen Satz festzulegen für dieses Unternehmen. Und oftmals lädt man so die ganze das ganze C-Level ein, vielleicht noch ein Manager, vielleicht noch jemand aus dem Social Media Team, so Communication, sodass jeder an einem Tisch sitzt. Und dass sich so viele unterschiedliche Menschen auf einen Satz einigen, das ist schon heavy. Und was anderes ist es in Personal Branding nicht, bloß dass du das ständig und ständig wieder machst. Also dieses Ganze, wer sind wir, diese Identität als Unternehmen runterzubrechen? Als wäre das eine Person, wie im Personal Branding, das ist wahnsinnig schwierig. Das irgendwie hinzubekommen, so dass jeder damit fein So ist die Frage, dann machen wir einfach weiter. Die Hälfte des Unternehmens ist nicht cool damit, was wir online machen, aber wir machen das einfach. Oder, und das ist, ich, Fall der meisten Unternehmen, sagen wir dann halt einfach, ne, wir kommen nicht auf ein Ende, wir machen das nicht.

Paul: Ja, ich würde da ein Hauptproblem sehen, dass man dann zu viele Kompromisse schließt und dann wird es, weil dann fehlt halt genau die Kante, die man ja eigentlich braucht und dann führt das letztlich dazu, wenn man sich auf nichts einigen kann, trotzdem irgendwie was mit Content machen möchte und dann kommen halt so generische Unternehmensprofile und Unternehmenscontent dabei raus, dass man irgendwie sagt, besuchen Sie uns in einer Woche auf der Messe am Stand 17 in Halle C. Da sind wir für Sie da und freuen uns auf einen netten Austausch. Ich denke, sehr toll. Also da habt ihr wirklich bei all den tausend Möglichkeiten, die es gibt im Internet, ⁓ irgendwie auf eine Sache aufmerksam zu machen, wirklich nichts davon verwendet, ⁓ das irgendwie schmackhaft zu verkaufen, was man macht. Und da fehlt in meinen Augen die Seele. Und wir haben das mal Anfang des Jahres so als Hauptthema für 2026 ausgerufen, dass gerade eine neue Art Natürlichkeit und Nahbarkeit in Zeiten von KI und Austauschbarkeit relevanter wird denn je. Und wahrscheinlich liegt auch mal auf die Haupt...

Vinz: Ahem.

Paul: unsere Folge zurückzukommen. Eine Geheimzutat von Personal Brands da drin. Also die haben halt diese Nahbarkeit und die Möglichkeit mit einer Zielgruppe, mit einer Community Vertrauen aufzubauen. Überhaupt erst eine Community aufzubauen. Also du weißt, da gibt es Leute, folgen mir, die interagieren mit mir regelmäßig, mit denen tausche ich mich auch aus. Auch wie Patrick gesagt hat, da wird auf jeden Kommentar geantwortet, einfach da dieses Vertrauen aufzubauen. Macht das erstmal als Unternehmen. Also es Für viele KMOs auch einfach, wie Vince mal sagt, ist eine reine Kraft- und Zeitfrage mitunter, das machen zu können.

Vinz: Ich glaube aber auch, dass das auch vielfaches Problem Das ist nicht wie bei grösseren Unternehmen, wo teilweise sogar in-house eine eigene Marketing-Abteilung hast. Weil dort ist ja das ganze, Ahnung, zum Beispiel ein Brand-Guide, ja eigentlich die Heilig-Bible dort und alles wird nach dem gemacht. Jetzt schauen wir mal an Konzerne wie Apple. Das ist einheitlich kohärent. Da haben ein paar Leute etwas zu sagen und der Rest bügt sich. Aber bei der KMU ist es meistens so, wenn ein Angestellter im Bereich Marketing umgekehrt immer noch Chef oder eine Chefin das Gefühl, müsse trotzdem immer das letzte Wort haben. Ich glaube, ist ein riesiges Problem. Klare Rollenverteilung und dann Leute, quasi eine Verantwortung für den Teilbereich haben, auch wirklich das Vertrauen geben und dass man diese Verantwortung auch abgibt. Und nicht immer das letzte Wort haben muss. Weil dort habe ich das Gefühl, entsteht sehr viel Verschwemmung von echten Meinungen oder von klaren Statements. Weil halt eben, anstatt eine Person, auf einmal fünf Leute, Gefühl haben sie noch ihren Scheiss direkt in den Kessel werfen. Und dann wird es halt nichts.

Lisa: an euch, welche Unternehmen kennt ihr jetzt mal abgesehen von der Größe, wo ihr sagt, die machen das Zusammenspiel mit Personal Branding bzw. maybe mit Creatern richtig gut.

Vinz: Ich finde Galaxus noch Denn die haben eigentlich ehrliche Werbungen. Am Anfang, wenn eine neue Werbung kommt, weisst du nie, was es Und schliesslich weisst du aber, es ist Galaxus. Denn die haben immer diesen Bruch drin. Seit ein paar Jahren. Ja.

Paul: und die nehmen sich selber nicht zu ernst. glaube dadurch entsteht bei Galaxus diese Selbstionie, die die mitbringen, ganz starkes Vertrauen.

Lisa: Mhm.

Vinz: Ja.

Lisa: Ich würde sagen, ich kenne vielleicht noch zwei, die mir gerade so top of mind einfallen. Wenn ihr auf YouTube existiert, dann kennt ihr Save auch holy. Also diese Tränkemarke kennt gerade jeder. Also, also von der Menge der Werbung. Nein, nein. Ich glaube, ich glaube, so viel Save zu sagen, sie existieren gerade überall. Aber musste ich gerade bloß

Paul: Mhm.

Vinz: Ja.

Paul: Aber sind die positiv bei dir verankert oder negativ? Ja, darauf will ich hinaus.

Vinz: Ja.

Lisa: Holi sagen, ohne irgendwie Getränke oder so dazu zu sagen, hat's funktioniert? So ja, basically schon. Worauf ich aber hinaus möchte, bei denen ist das ja natürlich, also ich glaube, das ist bekannt, die bezahlen ihre Creator sehr gut für die Zusammenarbeiten. Ich glaube, da sagen die meisten Leute nicht nein. Was ich aber auch bei den Creatern, denen ich folge, gesehen habe, ist, dass die Werbung immer sehr individuell angepasst wird. Also. Es gibt keinen Einspieler von Holy, so müsst ihr's machen. Und was ich so mitbekommen hab aus Gesprächen und Livestreams, die geben wirklich keine Vorgaben. Die sagen, bewirbt das, hier habt ihr ein paar Assets, falls ihr die benutzen wollt, nicht, macht euer Ding. Und das ist so eins dieser Vertrauensdinge, wo ich sage, deswegen funktioniert das. Deswegen haben die Creator Bock, deswegen hat das Unternehmen Bock, deswegen machen ... teilweise die Werbeclips immer noch Bock, wobei Also hart an der Grenze, wirklich hart an der Grenze mit das ist so ein Beispiel von Vertrauen. Weißt du? Also, von Anfang an zu sagen, so, ne, wir vertrauen den Creatern, die Leute, mit denen wir zusammenarbeiten wollen, sind ja bereits voselektiert. Also, es war ja kein Aufruf von, wer möchte mit Holi zusammenarbeiten, sondern es wurde ja selektiert. Aber ab dem Zeitpunkt sagt man eben, und nun, do your thing. So. Zweites Beispiel, was vielleicht bisschen besser bekannt ist und womit sich vielleicht die meisten Unternehmen eher identifizieren können, ist das, was ich mitbekommen habe, macht Leica für Kameras auch sehr gut. Also es gibt auch viele Fotografen, Hobby-, aber auch Berufsfotografen, die wahnsinnig gerne mit Leica zusammenarbeiten, weil die es auch geschafft haben aus einer sehr traditionellen Richtung.

Vinz: Mhm.

Lisa: diesen Sprung zu schaffen zu, ne wir gehen ins volle Vertrauen was Social Media angeht, was Content angeht, was Creator angeht. Und ich würde auch sagen, dass da ein großer Knackpunkt Vertrauen war. wie gehen wir da aus in der Kommunikation, was überlassen wir anderen? Und ich würde nicht sagen, dass Holy oder Leica deswegen an ihrer Markenidentität verloren hätten. Überhaupt nicht.

Vinz: Finde ich.

Paul: ich denke du kannst es ja auch nur machen wenn du genau weißt wofür du als Marke stehst also als holy rauszugehen und zu sagen guck mal wie sind das Unternehmen wir sehen so aus das ist unsere Stimmung wir haben Bock dass du als Creator Creatorin mit uns zusammenarbeitest mach mal wir haben Vertrauen weil wir auch genau wissen du wirst rausfinden wer wir sind weil wir das halt so gut wissen und können so gut nach draußen transportieren und Leica genau das gleiche so die haben halt auch noch Geschichte die bei denen eine Rolle spielt gefühlt machen die das, GoPro vor zehn Jahren gemacht hat. war irgendwie Anfang von YouTube voll mit irgendwelchen GoPro Videos und von irgendwelchen Extremsportlerinnen da draußen, die krasse Sachen mit GoPros gemacht haben. Das sieht man aktuell gar nicht mehr. Dafür kam dann irgendwann Red Bull. Die haben ganz eigenen Anspruch an, Content zu machen. Aber das ist gefühlt alles Corporate Content bei denen. gefühlt haben die ja auch alle diese Sportlerinnen und Sportler unter Vertrag bei sich und

Lisa: Ja.

Paul: Ich deine Beispiele gerade sehr, sehr spannend, das so zu überlegen. Aber wie gesagt, es ist auch ein Spiel damit, wie weit willst du das ausreizen? Und Hody würde ich sagen, ist so scharf an der Grenze davor, dass es nervt. Aber das ist vielleicht ein anderes Thema. Wie würdest du denn eigentlich so unterscheiden zwischen dem ganzen Thema Personal Branding? Ich meine, es hat genügend Leute, die machen auf LinkedIn Personal Branding für C-Level, zu sagen so, da hast du irgendeinen Kamm, uuh.

Lisa: Ja gut, gut, geh ich mit.

Paul: Das ist vielleicht nicht einfach mit einer Marke, aber da macht doch selber Marke als C-Level-Führungskraft in einem Unternehmen. Im Vergleich zu Content-Creatern könnte man ja auch ankommen und sagen, mach halt einfach Content. Ist es dann Personal Branding automatisch? Ist das was anderes, Creator zu sein? Oder kann man überhaupt als Chef, als Chefin Influencer werden? Oder geht das nicht? Wie, wo willst du denn so Trennlinien ziehen?

Lisa: Mhm. Hm. Also gerade auch mit den aufkommenden Business Creator, Content Creator, Influencer, Personal Brands. Wie heißen sie? Corporate Influencer. Es ist schon... Also es sind schon viele Worte, die im Kern möglicherweise was sehr, sehr Ähnliches beschreiben. Ist ja nichts Neues, ne? Ja, ja, ja, ja. Nee, ich versuch's nicht zu Also, ich schätze...

Paul: Mhm. Au, au, nimm bitte niemanden jetzt die Arbeitsgrundlage weg.

Lisa: mit Personal Branding meinen wir wirklich das, was alle von denen wenn wir im Kern über Personal Branding sprechen, meinen wir ja damit, dass jemand mit Werten, Erfahrung, Meinung in den Online Space hinausgeht, sich damit als Marke nach außen präsentiert und

Paul: ...

Lisa: letztlich über Content, also über Inhalte spricht. Auf welche Art und Weise das einmal dahingestellt. Bloß, dass wir jetzt eben unterscheiden, wie sind dort die Begrenzungen? Also bei dem Personal Branding gibt es keine Begrenzung, aber bei dem Art der Inhalte gibt es Begrenzungen. Ich würde sagen, Content Creator beschränkt sich vor allem darauf, ich sag mal, Sachen selber zu kreieren. Weil es geht da sehr den kreativen Aspekt. Ich denke, Content Creator oft an Leute, die vielleicht einen Humor mit reinbringen oder durch ihre Filmskills überzeugen oder Fotografen vielleicht sind, schon sehr nah am Thema Content, am Inhalte kreieren dran sind. Bei Influencern, würde ich sagen, bedienen sie sich oft vom Content anderer Leute. Also sie haben zwar weiterhin die Werte, Meinung und Erfahrung einer Personal Brand, aber der Content, der dort stattfindet, muss nicht originell sein. Das heißt, es kann... Das kann ich sag mal vom Alltag erzählen sein, irgendwie bloggen, bloggen, viel Produktplatzierung, das kennt man ja glaube ich mittlerweile. Da geht es nicht mehr so den Aspekt, ich kreier den Content selber. So. Business Creator und Corporate Influencer. Ähnliche Sache. Corporate Influencer sind die Influencer für Corporates. Ich glaube, das ergibt so weit Sinn. Und Business Creator sind, ja, kann man sagen, Content Creator. Ich würde fast sagen, sind eher näher an den Influencern im Business-Kontext. Personally, würde ich das so Das ist so mein Understanding von dieser ganzen, das ist ja schon so Metaverse, was wir da aufgebaut haben. Ich glaube aber schon, dass wir es manchmal bisschen zu verkomplizieren für das, worüber wir eigentlich sprechen möchten.

Paul: Was würdest du denn dann zu einem KMU mit auf den Weg geben? Bis jetzt haben die vielleicht mit zugehört und denken sich ja alles gut und schön. Was sollen wir denn wirklich machen? Was wäre denn deine Erfahrung auch aus dem Hintergrund? Ich meine, du weißt, wie Branding geht. Du weißt auch, welchen Faktor Design hat und was es als Basis wiederum braucht, ein gutes Design zu machen, irgendwie alles am Ende ineinander greift. Auch aus deiner eigenen Erfahrung jetzt als Personal Brand da draußen. Was würdest du denn so?

Lisa: Ja.

Paul: Ich meine Personal Brands liegen gerade noch im Vorteil, würde ich sagen, mit allen Möglichkeiten und so.

Lisa: Ja, nee. Okay, pass auf. Also, Step eins, wenn ich in KMU bin und sage, möchte als Personal Brand oder ich möchte mehr mit Personal Branding zu tun haben, ich muss eine Entscheidung treffen, ist das eine Person von mir intern, ober der Ecke? Also ich sage intern, Chef, C-Level, so? Oder ist das intern jemand, der vielleicht aus meiner Mitte des Unternehmens kommt? Oder ist das jemand extern? Weil dann hast du schon mal die Unterscheidung, ist das ein Business Creator, meistens eher C-Level oder der Chef sonst irgendwas. Ist das ein Corporate Influencer? Meistens jemand, wirklich einfach in meinem Unternehmen arbeitet, aber auch einen eigenen Alltag hat. Oder ist das jemand extern? Möglicherweise ein Content Creator oder Influencer. Ich glaube, da fängt schon die erste Entscheidung an so, was ist denn für mich fein und was nicht. Das hat alles so seine Vor- Nachteile. Klar, umso mehr, irgendwie im Unternehmen involviert sind, umso mehr bekommst du auch vom Businessalltag mit. Umso weniger kannst du es mittlerweile, glaube ich, steuern. was so vom Unternehmen herausgetragen wird. Wenn ich schon da sage, als KMU, ist für mich uncomfortable, dann würde ich sagen, schaut nach Content-Creator. Also dann überlegt euch, mit welchem Content-Creator auf YouTube oder so ihr zusammenarbeiten möchtet. Schickt dem ein Brandpaket, Vorgaben, so und that's it. Bewerbt irgendwas, keine Ahnung, Unternehmen, whatever. Wenn ich sage, nee, das ist cool für mich, der kommt aus meinem eigenen Unternehmen, dann eben Corporate Influencer oder ... Business Creator. Und dann, ja, wie uncomfortable darf es denn werden, so bisschen die Frage. Oder wie sehr möchte man ins Vertrauen gehen, wenn man sich den Chef ansieht und sagt, es gibt jetzt aber keine Medienkompetenz und auch keine Social Media Kompetenz. Fair enough, dann ist es vielleicht nicht die Person, die online stattfinden sollte oder möchte. Und das ist ja auch fein. Aber ich würde sagen, es gibt auf jeden Fall im Unternehmen oder in meisten Unternehmen eine Person, einfach vielleicht schon im Unternehmen so wahnsinnig sympathisch ist. Das ist eine Person, die findet auch auf Social Media gut anklang. Und dann muss es auch nicht der Boss sein. Vielleicht kann es ein Handwerker sein, der halt megagute Stimmung immer macht. Überlegt euch wirklich, solche Personen auf Social Media zu schicken und lasst sie in möglichst freier Hand. Ich glaube, viel von diesen Begriffen und Anleitungen und Personal Branding findet schon im Unternehmen statt. Wir müssen bloß manchmal, so blöd es klingt, eine Kamera draufhalten.

Paul: absolut und den Raum dafür öffnen, auch im Sinne von Zeit und Fähigkeiten. Also ich glaube, das ist gerade der Witz oder die Geheimzutat von den ganzen Corporate Influencer Programmen, die ja vor allem größere Marken und Unternehmen auf die Beine stellen, zu sagen, es gibt Menschen, die haben dieses grundlegende Interesse, online stattzufinden oder auch in der echten Welt. Also meine gerade Personal Brands, sind ja jetzt nicht verbindlich gefangen auf LinkedIn. Die finden ja genauso auf Messen und auf Events da wird das ganze einfach befähigt und angeleitet. Also ich selber durfte mal so ein Programm leiten und da haben wir ihnen einfach gezeigt, wie funktionieren die Plattformen, was habt ihr technisch für Möglichkeiten und dann war eigentlich der Großteil der Zeit darin, sich auszuprobieren und Leute zu motivieren, zu sagen, so du kannst nicht viel falsch machen, wenn du dich mit einer Sache unwohl fühlst, können wir es löschen, dann ist es aber auch weg.

Lisa: Glücknecht. Ja.

Paul: Und dann ist das vor allem im Internet sehr, schnell vergessen. Also du willst ja... ... viele dürfen passieren und die sind vor allem nicht Und dann aber auch die Zeit dafür zur Verfügung zu stellen. ganz oft ist ja oder mitunter ist das Denken einfach noch da zu sagen, ich habe ein Problem, ich werfe da irgendwie Geld drauf und dann ist das Problem gelöst in kurzer Zeit. Und gerade die Sachen, über die wir sprechen, brauchen ja einfach lang, ⁓ dieses Vertrauen aufzubauen. da hinzukommen, dass...

Lisa: Ja, Fehler dürfen passieren. Absolut. Fehler gehören dazu. Mmh.

Paul: dass man diese Community aufbaut und die Community auch pflegt. Und das braucht einfach sehr viel Zeit. Also ich weiß nicht, wie kannst du verraten, wie viel Zeit du auf LinkedIn verbringst mit Pflege oder auf Instagram mit Aufbau und Nachrichten und okay.

Lisa: Ja. Es ist ein Vollzeitjob. ohne LinkedIn hätte ich einiges weniger zu tun, das ist klar. Also, es bezahlt sich schon nach einer gewissen Zeit. Klar, ich muss jetzt nicht mehr so viel Zeit reinstecken. Ich kann gewisse Sachen abgeben, so meine Personal Brand steht, meine Marke ist bekannt, so fair enough. Am Anfang, gerade wenn man sagt, ich schick da einen CEO rein, muss man sich dessen bewusst sein, dass der entweder Unterstützung braucht, was so der Standardweg ist. Oder man muss eben auch verstehen, dass das in den Zeitplan reingerätscht. Genauso wie wenn das einer meiner Mitarbeiter macht, das sehe ich ganz oft bei Corporate Influenzen. Und da auch ein ganz liebes Shoutout an alle Leute, die das machen. Das Unternehmen muss verstehen, dass ihr da mehr Zeit reinsteckt, dass ihr auch Privatzeit reinsteckt. Jedes Foto, was ihr privat von euch macht, jedes Selfie, den Text, den ihr schreibt, das ist nicht was, die nebenbei mal eben auf Social Media machen. ist Marketing und Sales, was ihr gerade einer Person extra aufdrückt. Und ich finde es nicht fair, wenn das Unternehmen dort nicht dahinter steht oder extra Zeit freimacht für diese Person, die basically für dieses Unternehmen wirbt. Also ganz wichtig, dass das Unternehmen da auch dahinter steht und auch wenn mal etwas schief läuft, sich dann nicht aus der Verantwortung zieht, sondern hinter den Corporate Influencers steht und sagt so. Wir sind da dabei, wenn was schiefgelaufen ist, wir stecken da alle drin und dann diese Person nicht allein lässt.

Paul: Also schützen und begleiten und vor allem Vertrauen geben. Das ist ja dann gerade bei Corporate Influencer in der Fall, dass eben deren Sachen, die sie draußen teilen, nicht mehr abgenommen werden und nicht mehr korrigieren. Und dann musst du dafür auch einstehen, dass du sagst, ich kann nicht jeden einzelnen Beitrag kritisieren als Unternehmen. Ich kann, wenn mir irgendwas nicht gefällt, kann wir gemeinsam das Gespräch suchen oder ich kann dir noch mehr Befähigung an die Hand geben dafür. Aber es ist auch ein sehr großes Spiel mit Motivation. Ich persönlich auch am Anfang auf LinkedIn gemerkt, wie viel Zeit einfach in Beiträge reinfließt, wie frustrierend das auch ist, ein Beitrag, der eine Stunde dann geschrieben wurde von mir untertränend dann einfach keine Aufrufe hat, beispielsweise. Das ist ist frustrierend. Aber das ist ich meine, wenn es gemacht hast, fühlst du es oder? Binst du lachstlos, hast es nie durchgestanden. Irgendwann.

Lisa: ⁓ no! Ja, absolut. Kommst noch an den Punkt, wo du weinst und Bett liegst und sagst,

Vinz: Ja.

Lisa: LinkedIn, wieso LinkedIn?

Paul: Ja ja.

Vinz: Das habe ich schon, wenn ich einen Pause in den Beiträgen lese.

Paul: Okay. Immerhin fühlst du mit mir. Aber ja, das sind alles Faktoren, die da eine Rolle spielen. Wollen wir noch?

Lisa: Ja. Ich glaube, da sind so viele Learnings drin für KMUs, was Leadership und Vertrauen und Führung allgemein angeht. Dieses Social Media oder Personal Branding Thema, ja, kann man separat betrachten. glaube, da kann man aber als Unternehmen wahnsinnig dran wachsen. Also in der eigenen Kommunikation sich festigen, wie vertraue ich meinen Mitarbeitern, das ist wahnsinnig wichtig, wie wirklich nach außen. Das sind alles Themen, die sind für Unternehmen allgemein relevant. Also... Es findet nicht nur auf Social Media statt, wenn man in Shit geht.

Paul: und es führt ja auch intern zu einer ganz anderen Kultur des Miteinanders, wie du gerade meintest, Vertrauen. Und ich finde, wenn man so auf dieser größeren Ebene jetzt gerade drüber redet, es führt am Ende alles auch immer auf den Markt zurück, die halt die Substanz bildet, auf der alles andere aufbauen kann. Und wenn halt alle wissen, worum es geht in dem Unternehmen, im KMU, können auch alle entsprechend nach draußen kommunizieren. Und wenn eine Person damit vorangeht und zeigt, was möglich ist. sind andere auch viel schneller motiviert, das auch auszuprobieren. Und gerade wenn so die ersten Hemmschwellen aufgebaut sind, funktioniert das noch mal einfacher. da finde ich mir das Bild des Experimentes ganz schön, wie du das vorhin so schön gesagt hast, so einfach 30 Tage jeden Tag ein Reel auf Instagram. Danach kann man beurteilen, will man es weitermachen oder will man es nicht weitermachen. Und entweder es gibt einen Grund dafür, das vorzuführen oder halt aufzugeben, aber sich vielleicht auch frei zu machen aus diesen ganzen Plattformlogiken und von den ja eigenständigen Bereichen und Silo's, die es da so oft gibt, zu sagen so, Personal Branding ist das eine, das können wir nicht machen, weil wir machen schon was anderes und dann kollidiert das alles. Das muss man als eins denken, oder?

Lisa: Ja, also... Ich glaube schon, ich glaube man kann alles runterbrechen auf die einzelnen Werte und die einzelnen Intentionen. Ich glaube wir verstricken uns da manchmal in Begrifflichkeiten und Abgrenzungen und die es manchmal gar nicht braucht.

Paul: Dann machen wir noch einen letzten Abbieger zum Thema Design, weil das in all den Folgen, die wir bisher gemacht haben, immer zu kurz kam. Und du hast vorhin gesagt, du bist eigentlich eine Vollblutdesignerin. Es ist halt, weißt du, von unserer Logik her kommt es immer erst am Schluss. Aber es ist ja der Teil, man wiederum als erstes sieht, wenn man Berührungspunkt hat zu einer Marke, zu einem KMU, zu einer Personal Brand allgemein. Und du setzt das Ganze ja was andere Leute dir...

Lisa: ⁓ Mensch!

Paul: mitbringen und sagen so ich bin jetzt die personal brand oder ich bin das KMU ich will das aufbauen wie gehst du vor was ist wichtig was sollte man beachten willst du uns da noch kurz abholen

Lisa: noch kurz im Design abholen? Klar, das ist ja so ein total kurzes Thema. Ja genau, wo fange ich an?

Paul: Nichts leichter als das, oder?

Lisa: Wie du sagst, ich glaube auch im Design, ich habe früher immer gesagt, ich bin total visueller Mensch, selbst wenn ich eine Präsentation sehe, ich muss wirklich Sachen sehen, bevor ich sie bloß höre. Früher dachte ich, das ist so ein Ich-Ding. Nee, es geht den meisten Menschen so, besonders jetzt im Zeitalter, wo wir Sachen einfach gerne sehen vor uns und sehr distracted sind generell. Ich glaube auch da... Im Design geht es meistens darum, das zu zeigen, was im Inneren schon stattfindet. Das ist jetzt sehr irgendwie psychologisch hergeholt, aber im besten Sinne geht es darum, dass du auf dem ersten Eindruck schon siehst, was bei einer Marke stattfindet. Also wenn ich es schaffe, einen Menschen oder eine Marke oder etwas kennenzulernen und auf den ersten Blick ein Gefühl habe, und es irgendwie einschätzen kann. Es muss nicht mal sein, ich weiß genau, was die machen, muss es nicht sein. glaube, da sind wir manchmal sehr kleinlich auch im Design, dass alles auf den ersten Blick ersichtlich sein muss. Aber wenn ich ein bestimmtes Feeling treffen kann und später sagen kann, ja, das gleicht sich ab mit dem ersten Eindruck, ich von euch hatte, dann habe ich im Design was ganz Wichtiges geschafft. Das ist, ich, so meine kürzeste Beschreibung, die es überhaupt geben kann, was Design eigentlich macht.

Vinz: Das finde ich voll gut.

Paul: Vince hat da auch eine schöne ihr von anderen Leuten was erwartet und was wollt, dann präsentiert euch auch entsprechend. dann gebt euch Mühe, gerade wenn so, und wir beziehen es dann immer auf das Thema Bewerbungsprozesse, wenn ihr so hohe Erwartungen habt an den Menschen, die mit euch zusammenarbeiten wollen. Habt ihr erstens nicht verstanden, dass es ein geben und nehmen ist? Also jemand gibt euch Zeit, mit euch gemeinsam etwas zu bewirken und was Größeres auf die Beine zu stellen. sei es Handwerk, das ist aktuell so wichtig und da schwingt Leidenschaft mit und dann willst du das miteinander machen und nicht in so einer komischen Abhängigkeitsverhältnis. Und wenn du das schon nicht verstanden hast und dann aber noch forderst, da müssen die perfekten Kandidaten und Kandidatinnen kommen. Und ich habe aber selber eine Website, die irgendwie Anfang 2000 hängen geblieben ist. Dann kollidiert das dann doch recht stark. Oder wenn es.

Lisa: Yes. Mh. Vince, würd sagen, dazu einen Link im Beitrag, ich würd das wahnsinnig gern als Content sehen.

Vinz: Schon, soll ich. So richtig einen raushalten.

Lisa: Manchmal gar nicht so schlecht.

Paul: Rants gehen immer, auch eine sehr kurze Halbwertszeit. Dann wäre eigentlich die letzte Frage, die wir immer stellen, noch so dein persönlicher Ausblick auf die Zukunft von dem ganzen Thema Personal Branding. Wie wird sich das weiterentwickeln? Was wird immer wichtiger? Hin zu Plattformen, Backfront Plattformen, sowas ganzheitlicher zu denken, bestimmte Grenzen aufzubrechen. Was würdest du sehen für die nächsten Jahre?

Lisa: Hm. etwas von dem ich wirklich überzeugt bin und I'll die on that hill ist die personal brands sind die Unternehmen von morgen. Es geht alles in die Richtung, sei es Unternehmen die mit Creatern arbeiten oder eben Corporate Influencer oder ne. Also alles zieht sich so zusammen in diesen Funnel von personal Brands und ich glaube dass die größten Unternehmen in den nächsten Jahren wahrscheinlich aus Personal Brands geboren werden. Egal jetzt aus welcher Sparte oder wie wir es jetzt am Schluss nennen. Und ich glaube, ist eine sehr sinnvolle Bewegung, aber auch so bisschen eine Gegenbewegung zu dieser AI Bewegung. Also wir wollen eigentlich Sachen, die persönlich sind, die selbst gemacht sind, die handgemacht sind. Irgendwas, was wir... anfassen oder auch fühlen können. ich glaube, das ist eine ganz logische Entwicklung, dass die eine Richtung geht. Große Unternehmen gehen Richtung Automation, AI Slop, Easier Content. Und die andere Richtung bewegt sich Richtung Personal Brands, Leute, die ich verstehe, Leute, die mir gegenüber sitzen, die eine Meinung haben. Und ich glaube, ist wahnsinnig sinnvoll. Und ich weiß, in welche Richtung ich mich bewegen möchte. Und das ist nicht unbedingt was mit AI zu tun hat. Genau, deswegen, glaube, jeder darf sich da wirklich trauen, mitzugehen. Das soll auch kein Push sein, das soll eine ganz freundliche Einladung sein an KMUs. Es ist nicht zu spät und es ist vor allem auch nichts, man wahnsinnig Angst vorhaben muss. Es haben andere Leute auch schon geschafft, es schaffen gerade sehr viele Leute. Und man kann eigentlich gar nicht so viel falsch machen. Deswegen. Ich würde es mir wünschen, tatsächlich vor allem mehr KMUs zu sehen. Paul (1:00:33) Zumal die spannende Themen haben. Wir haben immer so das Beispiel, das eine KMO, meinte Pauli auch im letzten Interview, der geheime Schraubenhersteller, das heißt ein Schraube, die der Rolltreppe dieser Welt steckt, den aber niemand kennt, weil die irgendwo auf dem schwäbischen Land sind. Genau die sollten eigentlich anfangen, ihre Lagerhallen zu zeigen und den Mitarbeitenden freie Hand zu geben, sagen, teilt einfach die Dinge, die wir so als Jahrhunderalterbetrieb Vinz (1:00:37) Mhm. Paul (1:01:02) mitbringen und die uns ausmachen. Und wir sind vor allem, das finde ich noch eine Idee, die mir gerade kommt, ergebnisoffen mit dem Ganzen. Also wir sind, müssen endlich mal auch wegkommen von dem Ganzen. Wir machen irgendwas und es muss immer sofort ein Return und Invest haben. Also irgendwie muss eine Zahl stimmen oder es muss was zurückkommen. Es kann auch einfach erst mal etwas gebend sein. Und ich finde, das ist auch noch so eine letzte Geheimzutat, die mir auch fällt bei Personal Brands. Die geben sehr viel. Die geben sehr viel Preis. Die zeigen sehr viel Nahbarkeit, auch Verletzlichkeit. Lisa (1:01:17) Ja. Paul (1:01:31) und dadurch bekomme ich aber auch sehr viel zurück in Form von Vertrauen. Und das können KMOs auch. Deswegen finde ich das einen schönen Ausblick, den du da in die Welt gestellt hast. Wie und wo kann man dich dann am besten erreichen? Wahrscheinlich LinkedIn wäre so mein Tipp, aber... Lisa (1:01:46) Ja, manchmal bin ich auf LinkedIn. Ich versuch's zurückzuschrauben. Aber nee, man findet mich auf LinkedIn. Lisa Schmidt auch weiterhin. Ich versuche, Instagram stattzufinden. Wer einer der ersten sein möchte und den richtig cringe Content mitbekommen möchte, darf mir da gerne folgen. Aber ansonsten, LinkedIn immer safe. Paul (1:02:08) Also drück mir dir die Daumen auf jeden Fall für den Cringe Mountain. Da müssen alle am Anfang drüber. Und ich meine, auf LinkedIn hast du es schon durchgespielt. manchmal so. Das können wir aus der Bergwelt ganz gut beurteilen. Wenn du irgendwie die erste Anhöhe geschafft hast, hast du das Gefühl, du hast jetzt echt schon viel Wanderung geschafft. Bist auf so einer Hochebene und guckst in die Ferne und siehst, das war aber noch nicht der Gipfel. Dahinten geht eigentlich der Berg los. Das ist der Cringe Mountain. Genau. Und da sind wir alle irgendwo. Lisa (1:02:13) Ich bin unterwegs. Ja, ja, Vinz (1:02:27) da kommt die nächste Wand. Lisa (1:02:29) Hehehehe Ich glaube, auf Social Media kann man sagen, man hat nichts mehr zu verlieren. glaube, ist so, wenn man Content oder wenn man die Plattform wechselt, so man hat ja nichts mehr zu verlieren. Man hat es schon mal gemacht. Paul (1:02:39) ... Ja, schön. Dann viel Spaß auf jeden Fall beim Weitermachen. Hast du noch berühmte letzte Worte, die du uns mitgeben möchtest? Lisa (1:02:50) Famous last words. Nee, nee, ich glaube ich habe für diese Uhrzeit und für heute genug mit so Spruchreifen-Weisheiten mich geschlagen. Ich glaube ich habe alles gesagt, was ich so sagen wollte. Macht mehr personal branding, ist cool, kann man machen. That's it. Paul (1:03:08) Ganz lieben Dank dafür und alles Gute Dir! Lisa (1:03:11) Vielen Dank. Vinz (1:03:12) Danke auch vielmals, sehr interessant. Lisa (1:03:15) Ja, konnte ich jemanden überzeugen von Content? Nein? Paul (1:03:18) Mich musst du nicht fragen. Vinz (1:03:20) Ja, Lisa (1:03:20) Nein! Vinz (1:03:23) Ich schaue es nachher noch mal fertig auf YouTube und dann vielleicht ... Genau. Lisa (1:03:28) Ja, Paul (1:03:30) Wir haben jetzt so viele Folgen zu dem Lisa (1:03:30) ja, fühle ich. Paul (1:03:31) Thema gemacht, ich glaube bei Vince arbeitet schon was im Oberstöbchen. Vinz (1:03:34) Ja, ist schon ein bisschen... Lisa (1:03:37) Oder ist jetzt wie bei Holy, jetzt steht es einem bis hier und jetzt will man gar nichts mehr davon wissen, das würde ich auch verstehen. Paul (1:03:42) noch Merci fürs Zuhören. Teilt die Folge gerne mit allen KMUs, auf Personal Branding setzen sollten. Hinterlasst ein bisschen Liebe in Form von Kommentaren, Likes und Abos und habt Spaß beim Marke machen. Bis zum nächsten Mal und bis bald.

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