Die Ein-Satz-Methode: Wie du auf den Punkt kommst (als Marke)

Shownotes

Wenn sechs Leute aus deinem Unternehmen gefragt werden, was ihr macht – und sechs verschiedene Sätze kommen: Das ist kein Kommunikationsproblem. Das ist ein Markenproblem. Und es hat eine Lösung.

In Folge 096 geht es um die Ein-Satz-Methode – ein einfaches Instrument, mit dem du dein Unternehmen so formulierst, dass es der Hinterste und Letzte deiner Zielgruppe sofort versteht. Vinz führt durch vier konkrete Komponenten, Paul schärft nach. Das Ergebnis: ein Satz, der sitzt.

Du bekommst:

  • Die vier Komponenten eines starken Markensatzes (für wen, was, womit, warum du)
  • Den Unterschied zwischen Leistung beschreiben und Veränderung versprechen
  • Einen Test, ob dein Satz wirklich funktioniert – oder nur gut klingt
  • Konkrete Beispiele, wie man einen Satz schärft und mit Persönlichkeit auflädt
  • Die Hausaufgabe: Dein eigener One-Liner in vier Schritten

Dein nächster Schritt: Nimm dir 20 Minuten. Beantworte die vier Fragen: Für wen? Was veränderst du? Womit? Warum du? Schreib einen ersten Satz. Dann streichen, vereinfachen, zuspitzen. Und dann: testen.

Frage an dich: Was ist dein grösstes Problem, wenn du erklärst, was du machst? Schreib's uns – wir lesen mit.

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Transkript anzeigen

Vinz: Ich habe eine einfache Frage mitgebracht. An alle, eine Marke haben, eine Marke machen, ein Unternehmen führen. Und zwar lautet was macht dieses Unternehmen wie lange brauchst du in der Regel, das zu Weil meistens merkt man recht schnell es ist zu lang, zu kompliziert und zu umständlich. Man hat tausend Ames Und genau so verlierst du eben meine These für die heutige Folge ist wenn du dein Unternehmen nicht in einem klaren Satz erklären kannst, dann versteht dich auch niemand. Egal wie gut du bist. bringe ich nämlich Einsatzmarke-Methode dass dich der Hinderstund der Letzte deiner Zielgruppe auch versteht und checkt, was du Lieber Paul, hast du schon mal etwas von dieser Einsatzmarke-Methode Hau raus!

Paul: Willkommen zu Mach mal Marke, dem einzigen deutschsprachigen Branding-Podcast ohne Viel Spaß! Vielen Dank für das wichtige Thema. Für uns fühlt sich fast wie so ein logisches Nebenbeitema an. Aber ich glaube, ist in jedem Projekt der Punkt gewesen, wo man super viel coole Vorarbeit geleistet hat mit den Teams zusammen. Und dachte so, guck mal, Leute, wir haben jetzt alle Elemente, relevant sind, Substanz, Positionierung und so weiter, irgendwie auf dem Tisch. Jetzt lass mal daraus einen Satz formen. du so im Workshop stellst die Frage an jemanden, so wie würdest du denn jetzt sagen, was macht denn jetzt euer Unternehmen? Nach allem, was wir jetzt irgendwie über Stunden hinweg zusammengetragen haben. Und dann siehst du bei den Gesichtern immer noch so große Fragezeichen von wegen, ja, weiß nicht genau, keine Ahnung, so ein Schweigen. Dann braucht es halt Leute wie uns, die das irgendwie in Einsatz zusammenbrechen. Ich habe das nie so als Einsatzmethode benannt, aber es ist meist ein Ergebnis, dass dann Einsatz halt Positionierungsstatement dabei rauskommt, so würde ich das eher betiteln, finde die Methode ganz wichtig und bin sogar mal eine Zeit lang einen Schritt weiter gegangen, dass man sogar ein Wort findet, was für alles steht, was man im Unternehmen macht. Das gibt es auch eine eigene Folge dazu. Diese eine große Idee, die über allem schwebt und ich glaube, dass beides zusammen sind halt super relevante Elemente. Denn wie du meintest, wenn es mal drauf ankommt, man muss in einem Satz beschreiben, was macht man denn eigentlich? Und du hast sechs Leute und sechs Leute sagen sechs unterschiedliche Sätze, dann hast du keine Marke. Also dann funktioniert das Ganze nicht. Das musst du haben.

Vinz: Mhm. Die Einsatz-Methode ist etwas erheudig übersetzt. Es gibt das sogenannte One-Liner. Also quasi wirklich einsatz, einziehen, raushauen und jeder checkt, wer du bist, was du machst usw. Und das mit dem Kerngedanken, mit der Kerneszenz, das hast du mir so ein beigebracht. Ich finde das auch eine sehr gute Methode. ⁓ die Essenz eines Unternehmens herauszufinden. Für mich das mehr auf einer Haltungsweite. Dieser Gedanke schwingt in allem, was man macht, mit. Und hier beim One-Liner oder bei dieser Einsatzmarken-Methode ... klingt das so umständlich. Das ist eigentlich wirklich das Handfesten. Stell dir vor, gibt ja den sogenannten Elevator-Pitch, aber der ja meistens auch

Paul: Mhm. Alles gut.

Vinz: Ein bisschen länger. Dieser One-Liner ist mehr so... Nicht, wenn du jemanden Lift mit 3 Promille im Gesicht oder ein paar kennengelernt. Du kannst einfach nur so einen Satz rauslassen. Und der soll hängen bleiben. Dann ist das eher so das Ding. Genau. Und hilft natürlich auch wirklich das Ganze nicht in so einer Haltungsessenz herunterzubrechen, sondern wirklich klartextgereifbar. Dass es eben auch... der hinterste und der letzte vom Unternehmen checkt. Dann kann man sich als Kalenderspruch an die Wand Wenn es muss.

Paul: Ich finde es übrigens gut, dass du das in Deutsch mitgebracht hast, weil ich gerade dran denke, als ich mir diese ganzen Brandingsachen selber beigebracht habe, hatte ich auch unterschiedliche Kurse und in einem Kurs bin ich wirklich nicht rausgekommen, was sie immer gemeint haben mit, es gibt den Claim, es gibt den Slogan, es gibt den One-Liner, es gibt irgendwie ein Positioning Statement und so weiter. Dann hast du irgendwie fünf Sätze gehabt in Summe, die halt auch Einsatz hätten sein können. Dann haben sie Beispiele gebracht.

Vinz: Mhm.

Paul: welche Sätze das sind, je nach Unternehmen. Und ich habe es so schwer gefunden, direkt zu verstehen, es dann auch weiter vermitteln zu können. Welcher Satz ist denn jetzt, wofür gedacht? Und aus heutiger Perspektive würde ich sagen, es ist egal, ob du irgendwie einen Satz oder zwei oder drei hast und ob das ein Claim für eine Anzeige ist oder für eine bestimmte Kampagne, die du gerade fährst oder der Satz halt immer da ist. So have a break, have a kitkat. Ich glaube, die haben den Satz seit Jahrzehnten nicht geändert. dann ist es so, aber dann brauchst du nicht unterschiedliche Sätze für unterschiedliche Anlässe. Mach es halt so, dass es zum Unternehmen passt. Das wäre jetzt mein Ansatz bei der Einsatzmethode zu gucken. Was braucht es denn wirklich? Aber Ziel sollte immer sein, das auf Einsatz unterbrechen zu können.

Vinz: Mmh. Ja. Ja. Gut, kurz einen Einschub vielleicht noch mit all diesen Definitionen. Sorry, fragst Branding-Experten, Expertinnen wegen irgendwelcher Definitionsnehmen von Sachen wie z.B. Claim und was der Gucker was. Oder letztens habe ich einen Begriff gehört, Brand Architecture oder irgendwas. Also sorry, gibt mittlerweile so viele fancy Begriffe für jeden Scheissdreck. Wir haben es auch mal in der Folge gesagt für ... Nicht jedes Unternehmen braucht eine Vision. Entweder passt sie dir oder nicht. Aber du brauchst als Dankstelle kein höher gestelltes Ziel. Zum Kannst du machen, musst du aber nicht. Also... Nochmals gesagt, brauch das als Marke, die zu dir passt, die Sinn macht. Und den Rest lasse einfach weg. Viel besser weglassen als irgendeinen dahingeschwurbelten Chat-GPT-Scheisse nehmen und das überall... überall noch Fett draufpacken. Aber es ist irgendwie ein Cringe und macht keinen Sinn. Dann lieber weglassen.

Paul: Er hat es ja auch ganz oft das Problem an den ganzen Frameworks, dass du, wenn du die nutzt, ⁓ selber deine Marke zu bauen, versuchst alles auszufüllen, was ja auch logisch ist. Du hast dann die Vorlagen, du hast auch die Sätze, wo schon einzelne Worte drinstehen, die du dann ausfüllen musst mit. Das ist der Grund, warum du das machst für die Person, dieses Ziel zu erreichen, zum Beispiel. Und das ist dann ein Ersatz, der mega schlimm ist. Im Zweifel ist er das nicht, weil, wie du gerade meintest, du irgendwas erzwingst, was es nicht hat. Und auf der anderen Seite

Vinz: Mh.

Paul: hatten wir glaube ich im Gespräch mit Patrick oder so Dass das es durchaus sein kann, du meintest da so schön, wenn du halt ein Tischler bist und du machst gern Möbel aus Holz, dann brauchst du keine höhere Vision. Und gleichzeitig, wenn du da ein bisschen in die Tiefe vorgehst, merkst du vielleicht schon, dir ist einfach ehrliches Handwerk nur für dich so wichtig und du ist es so wichtig, weil du festgestellt hast, dass es das in der Welt nicht mehr gibt oder dass keine Anerkennung mehr findet, dann kommst du manchmal trotzdem in dieses Gebiet von das ist vielleicht eine Vision oder eine Mission, der du dahinter her bist. Ob du das jetzt selber so nennst, eine völlig andere, also spielt eigentlich überhaupt keine Rolle. Das ist was völlig anderes. Hauptsache du kommst wirklich in die Tiefe und du bleibst nicht auf der Oberfläche hängen. Und ich glaube, das ist meine Hauptkritik immer mit den ganzen Frameworks.

Vinz: Mhm. Ja.

Paul: man kann die schnell durchgehen. Ich könnte die auch für mich selber schnell irgendwie ausfüllen. ist selber immer die Frage, nehme ich mir die Zeit und schaffe ich selber, oft mich selber zu unterfragen, ⁓ auf die Ebene zu kommen, wo es dann richtig wichtig wird und wo die entscheidenden Punkte hochkommen. Ich das unterschätzen viele, gerade wenn es so an den Punkt Märkeneinwicklung geht und sind dann vielleicht auch manchmal enttäuscht, dass man irgendwie mehrere Workshops miteinander redet, nur damit am Ende ein Satz steht.

Vinz: Hm.

Paul: Aber der eine Satz, den hätte halt davor auch niemand selber hinbekommen. Deswegen machen wir ja den ganzen Spaß.

Vinz: Ja. Ja, und jetzt ist eigentlich eine gute Überleitung. würde sagen, ich schläfe mal entspannt ins Thema rein. Eben sind wir beim Oberflächlichen. Ich schlussendlich ist der One-Liner auch nur einfach so ein Instrument, das einem helfen kann, seine Essenzen zu finden. Oder einfach klipp und klar zu was man eigentlich macht. Und viele Unternehmen, KMU, Selbständige ... Was auch immer. Die haben dann irgendwelche leeren Flossen auf der Webseite stehen Von wegen, wir bieten individuelle Lösungen an. Wir haben ein breites Angebot. Oder wir sind flexibel und kundenorientiert. Genau. Also ja, klingt ja okay. Genau, klingt ja okay, aber bleibt einfach null hängen. Schlimmer noch.

Paul: kann man sich direkt was darunter vorstellen, ne? Denn wer ist das nicht heutzutage?

Vinz: Also ja, sorry. ist einfach so. Bullshit. Aber warum? Das ist die Frage. Warum? Ich finde einfach, es hat einfach keinen Fokus. Weil so viele brauchen so leere Worthülsen. Es ist einfach austauschbar. Man hat es schon tausendmal gesehen. Gleichzeitig beschreibt man ja gar kein klares oder konkretes Ergebnis. Es ist halt einfach schwammig als hell. Und vom einen zum anderen gibt es keinen Unterschied. Und es ist auch kein Weg sichtbar. Also, verstehst du, es ist einfach nichts greifbar. Und genau deshalb checkt es auch niemand. Und es geht hier auch nicht um wortakrobatische Geschichten, die man hier verführen muss. Es geht einfach um Klarheit. Eine starke Marke ist auch nicht komplex. Eine starke Marke ist einfach und klar. Darüber wir auch schon Folge gemacht. Klarheit zeigt sich in solchen Sachen genau in einem Satz. Wenn du es nicht einfach sagen kannst, hast du es vermutlich selber nicht

Paul: ist wirklich so. Also ich glaube, das habe ich auch ganz oft schon gehört, dass die Leute, die ein Thema am besten verstanden haben, das Thema auch am einfachsten erklären und vermitteln können. Und das haben wir, glaube ich, alle schon erlebt, auch wie man selber in Vortragssituationen vielleicht früher war zu Schulzeiten, dass gerade die Vorträge die schlimmsten waren, wo man ewig lange irgendein Thema herumgestochen hat, weil man selber nicht begriffen hat. Aber Hauptsache, man sagt viele Worte dazu, damit es schlau klingt.

Vinz: Mhm.

Paul: oder du hast es begriffen und du kannst es halt zusammenfassen. ich glaube, auch das unterschätzt man oft bei diesen Einsatzzatzmethoden beispielsweise, dass du dann einen Satz hast, aber den verwenden alle und den verwenden alle so überzeugend, auch wenn es nur ein paar Worte sind, weil alle wissen, was wirklich dahinter steht. Und wenn ich jetzt für mich beispielsweise einen Begriff nehmen müsste, würde ich sagen, weil mir dreht sich ziemlich viel Entwicklung und es klingt vielleicht ein bisschen hochgestochen.

Vinz: Hm.

Paul: vielleicht auch ein bisschen platt, es ja nur ein Wort ist. Aber ich weiß genau, Entwicklung bedeutet halt, den Dingen auf den Grund zu gehen, Sachen zu entwickeln, also auch Dinge zu nehmen, die schon da sind, sie auseinanderzunehmen, ⁓ dahinter schauen zu können, was steht wirklich dahinter, wo liegt die Essenz, es danach auch wieder neu zusammenzuwickeln und damit etwas Neues zu erschaffen. Also du merkst, da steht eine ganze Geschichte dahinter, hinter einem einzelnen Begriff, der bei mir aber so aufgeladen ist. Und

Vinz: Mhm.

Paul: Andere klingt vielleicht platt, aber ich weiß, was dahinter steht, deswegen kann ich den Begriff auch gut verwenden. Und verwende nicht jedes Mal einen neuen Begriff. Und genauso ist es bei dem Einsatz auch. Wenn du wirklich weißt, was dahinter steht, dann können die Worte für manche Leute belanglos klingen. Du lädst sie auf mit einem Wert und das überträgt sich automatisch in alles andere, was du machst. Und das ist die Magie von gutem Branding, von Markenentwicklung.

Vinz: Hm. Das ist ja fast meinen einigen Podcasts Also Paul.

Paul: Yes. Ich helf dir doch nur, Vince.

Vinz: Der Einsatzfilter besteht aus vier konkreten Schritten. Ich würde sagen, wir gehen Schritt für Schritt durch. Und zwar im speditiven Tempo. Die erste Frage, die so ein Einsetzer klären soll, ist, für wen? Wer willst du damit ansprechen? Und dort ist auch die Devise, alle, sondern bis konkret. Die klare Zielgruppe ... desto stärker ist die Wirkung. Und ich habe jetzt hier einfach mal so ein Beispiel genommen. Wir unterstützen die Garage und Werkstätten. Das einfach mal der erste Teil ich mache das jetzt einfach mal fertig und Schluss gehört man in den fertigen Satz. Komponente 2 ist «Was?» Was veränderst du konkret? Da geht es nicht Leistung, sondern das effektive Ergebnis, das du mit deiner Arbeit oder mit deinem Produkt schaffst. Weil Menschen, die kein Angebot kaufen, in der Regel Veränderung. Das ist ein wichtiger Unterschied. Da geht es weiter mit dem Satz. Der zweite Teil wäre Also der erste, wir unterstützen Garagen und Werkstätten. Und jetzt wäre, ihre Auftragslage planbar zu machen. Ein konkretes Ergebnis. Planbare Auftragslage. Wünscht sich ja jeder. Komponente 3 ist, womit, also wie erreichst du das? Und das ist der Punkt, den viele vergessen. Weil es geht nicht primär darum, was du machst, sondern... Wie passiert es? ein bisschen das Mittel dahinter, Transparenz zeigen, Vertrauen schaffen. es nicht eine shady WhatsApp-Gruppe ist, in man sliden kann, sondern auch bisschen was Gescheites dahinter ist. Es gibt halt eben diese Substanz, macht es eben auch greifbar. Und da wäre jetzt der Satz, der weitergeht. Indem wir ihre Abläufe vereinfachen und den Fokus schärfen. Und die vierte Komponente des Einsetzers wäre «Warum du? Was machst du anders?» Und da entsteht Erinnerung an dich. Und das gibt Kanten. Und das wäre zum Beispiel, ohne sich in Marketing Bullshit zu Das ganze Beispiel spreche ja, wir unterstützen Garagen und Werkstätten dabei, was ihre Auftragslage planbar zu machen, womit, indem wir ihre Prozesse vereinfachen und den Fokus schärfen. Ohne sich eben z.B. ein Tagesgeschäft zu verlieren oder ohne Marketing Bullshit.

Paul: Ja, ist, also, finde ich, eine supergute Essenz. Und gleichzeitig würde ich halt dann am Ende immer prüfen, ob das austauschbar klingt im Vergleich zu anderen Statements von anderen. Weißte, es ist ja, wir ja gelernt, das ist eine Schablone. So sind wir da jetzt am Anfang und am Ende genug in die Tiefe reingegangen. Gerade so das Ende ist ja eigentlich klassische Differenzierung. Also indem wir Dinge bewusst nicht so machen oder bewusst so machen.

Vinz: Mhm. Genau.

Paul: wie es andere nicht tun oder gerade tun, sich da irgendwie abzusetzen davon. Gerade dieses ohne Marketing, bla bla, zeugte dann davon, alle anderen machen das, wir halt bewusst nicht. Und da kann man aber, da würde ich jetzt Interview mit Michi erinnern als Super Storyteller. Da kann man jetzt sprachlich, glaube ich, echt nochmal damit spielen, ob man noch irgendeinen Dreh reinbringen möchte oder kann, der das vielleicht persönlicher macht oder lustiger.

Vinz: Mhm. Genau.

Paul: oder vielleicht auch bisschen trockene, weil wir als Garage oder als als Anbieter für die für diese Zielgruppe das genauso machen. Und das ist dann wirklich die Weiterentwicklung oder so die Schärfung davon, die manchmal wichtig ist, zu sagen, wir wissen nicht nur, was die brauchen, was die wollen. Wir wissen auch, wie die drauf sind und wie die klingen und welche Sprache die gerne hören und gerade für weiß ich nicht, die Zielgruppe braucht vielleicht diesen ein bisschen trockenen Plattenhumor, der dann noch mitschwingt, also das noch mit reinbringen, sich dann noch mehr zu differenzieren und noch mehr Persönlichkeit mitschwingen zu lassen. Und da muss man halt gucken, macht man das vielleicht auch ganz bewusst anders, indem der Satz sogar ein bisschen länger ist als klassische Sätze oder vielleicht bewusst ein bisschen kürzer ist oder was auch immer. Da kann man dann spielen und da hilft dann oft mehrere Varianten zu machen, sich die eine auszupicken, die am meisten abdeckt oder

Vinz: Hm.

Paul: am am schärfsten ist. jetzt fasse ich mir hier oder klopfe ich mir fast selber auf die Finger, weil ich denke die Variante die am meisten abdeckt, das wird am meisten der faule Kompromiss. Das sollte man eben wiederum auch nicht machen. Also man braucht schon

Vinz: Das geht wirklich um die Schablonen. Das einfach irgendwelche Plattenbeispiele. Logisch, haben jetzt 5 Minuten schnell zusammengewürfelt. ist es halt eben... Wie soll ich sagen? 80 % des Kuchens ist man ja schon mal weiter als viele andere.

Paul: Alles gut.

Vinz: Und jetzt fängt wirklich erst spannend an, eben genau so den Twist reinzubringen oder das Gewürz, das wirklich zugeschnitten ist auf die Leute, die ich auch abholen Das klingt jetzt immer so nach Stocki Marsch, das ist halt das Standard, das man halt jetzt überall erwarten kann. Aber der wahre Zauber fängt jetzt eigentlich erst an, wie du gesagt hast, das noch mehr zu spitzen. und dann vergleichen und so weiter. Auf jeden Fall.

Paul: Aber auch da wieder wichtiger Punkt auch zu deiner Framework Folge, die du mal gemacht hast. Es geht schon darum, dass man das Grundgerüst mit den Elementen beibehält. Also zumindest die Elemente sind extrem wichtig. Das ist genau wie bei guten Kinofilmen. Die ändern nichts am Grund Framework, wie so eine Geschichte erzählt wird. Die bauen bewusst Brüche ein und die verändern bewusst Erzähltempo und die schüren

Vinz: Ja. Genau.

Paul: bewusst an bestimmten Stellen auf eine ganz besondere Art Spannung. die Grundelemente von der guten Geschichte, die bleiben alle bestehen. Man spielt halt mit Brüchen, aber man ändert nicht die Grundzutaten. Also du kochst immer noch mit Pfanne und Löffel und den Grundzutaten. Aber wie und mit welcher Geschmacksrichtung, das ist dann wiederum individuell. Das finde ich noch ganz wichtig. Nicht, dass man ein gesamtes Gerüst infrage stellt, weil das hat einen Grund.

Vinz: Ja. Genau.

Paul: dass das die Essenz ist, die auch in den Köpfen hängen bleibt. Weil da eben die Elemente drin sind, mit denen sich Menschen gesehen fühlen und wiedererkannt fühlen.

Vinz: Genau. Ja. als Beispiel, man könnte jetzt einfach anfangen und sagen, anstatt wir unterstützen Garagen und Werkstätten dabei, du einfach sagen, wir helfen, schrauben. Das sind auch drei Wörter. Anstatt äh äh äh äh. Und dann weiss jeder, wo ein Schrauber ist, fühlt sich angesprochen. Oder? Das ist halt... Und das geht es jetzt fein Justierung. Genau.

Paul: Oder halt für die Website direkt umformulieren. Noch mal einen Schritt weiter. Mehr weg von wir hin zu du bist Schrauber, fühlen wir, deshalb haben wir das für dich. So, es auch, also es gibt so viele Ansätze, tausend Möglichkeiten dafür, auch solche Dinge aufzubrechen. Du kannst es dann für eine Website, hast den einen genau dieses Framework, du hast genau die Elemente. Für eine Website brichst du die natürlich mitunter auf in einzelne Sections oder lässt es bewusst

Vinz: Genau. Mhm.

Paul: direkt am Anfang stehen oder wie auch immer. Also damit kann man spielen, aber die Elemente muss man haben.

Vinz: Auf jeden Ich finde, in diesem Beispiel oder mit diesem One-Liner macht es halt Sinn. ist halt ein Satz oder es bietet dir die Möglichkeit, gesamtes Unternehmen in einem Satz zu verpacken. Das heisst, wenn dir jemand fragt, was machst du denn, dann hast du immer einen Satz ready, den du abolieren kannst. Und auch wenn er so klingt, auch wenn er nach Schema F klingt, wirkt er gleich professioneller, als wenn du anfängst zu stottern und selber nicht weisst, was du überhaupt Und so hast du eine klare Linie. Und in welche Richtung du die aufbrechst, finde ich eben hat dann auch... sehr viel damit zu tun, wer deine Zielgruppe ist. Wie reden die? Wie fühlen sie sich angesprochen? Und dann entwickelt sich das in so einer Richtung. Genau. Ja.

Paul: Damit kann man ja auch spielen. Also dann kannst du ja wirklich an das bezogene Satz auch anpassen oder vielleicht sogar produktbezogen oder für ein bestimmtes Angebot darauf ausgerichtet. Also leicht leicht anpassen, nicht immer mit den grundlegenden Elementen spielen, das ist halt die Magie dahinter, die dann erst losgeht. Auch der kreative Aspekt, der eine Rolle spielt.

Vinz: Ja, genau. Genau. Ich habe das sogar so aufgeschrieben. Wenn man eine Aufgabe erwartet, die man sich selber stellen kann, es den Satz für dich oder für dein Unternehmen. Punkt eins, für wen machst du was? Zwei, was veränderst du damit? Punkt drei, womit erreichst du das? Und Punkt vier, warum du? Und wenn du das hast Dann kannst du anfangen zu streichen, zu vereinfachen und zu zerspitzen. Dann hast du wie noch einen Minitest. Kann das jemand weiter spinnen, weiter erzählen, sich etwas darunter vorstellen und bleibt er hängen. Wenn das nicht der Fall ist, dann mach die ganze Übung That's it.

Paul: Ja, finde ich mega wichtig. Ein Zusatz, gerade das Testen und Ausprobieren verstehens andere, weil man selber immer zu tief in diesen Prozessen drin steckt. Man geht immer davon aus, dass es Leute schon verstanden haben, dass Leute das Grundsetting mitbekommen. Aber wenn du das weiterspinnst, wenn du dir auch überlegst, in welcher Situation hören das deine, dein Zielpublikum? Wo bekommen die das das erste Mal mit? Wo sind die da gerade? Wie sind die da auch drauf? überhaupt aufnahmefähig oder braucht es da was ganz anderes? Das führt dann auch wieder dazu, dass du so einen Satz optimieren kannst, aber finde ich einen sehr, sehr entscheidenden Punkt, sich das schon mal mit zu überlegen am Anfang und dann auch zu testen.

Vinz: Mhm. Ja, ich hier noch einen Merksatz aufgeschrieben. zwar, eine starke Marke braucht keinen langen Text. Sie braucht einen Satz, dafür sitzt. Und genau dieser Satz entscheidet schlussendlich, ob man die versteht oder vergisst. Das kann man sich vielleicht noch dazu merken zu dieser Aufgabe. Aber es war noch nicht der Abschlusssatz. Da kommt noch etwas. Auf!

Paul: ⁓ okay, ja, jetzt bin ich Ich war schon fast so weit, Vince.

Vinz: So spontan eine blöde Frage vielleicht. Hast du für dich so einen One-Liner?

Paul: ich glaube ich hatte den mal ich habe ihn aber auch nie benutzt hast du einen oder

Vinz: Mhm. Ich habe einen, ja. Den kann ich halbwegs vielleicht sogar noch auswendig. Das ist, äh, ich helfe nostalgischen Unternehmen, relevant für ihre Kunden, Mitarbeitenden oder für ihren Markt zu bleiben. Indem wir halt strategische Markenarbeit machen. Ähm, ja, die deine Marke authentisch auf den Punkt bringt. Und das ohne, dass sie verstaubt oder verwaschen würde.

Paul: Okay.

Vinz: Das war der hochgestochene, komische Ding. Aber schlussendlich sage ich einfach, ich helfe dir, deine Marken zu loadern, ohne 0815 Marketing Bullshit, den niemand braucht. Sondern durch echte strategische Markenarten. Ja.

Paul: Na ja, finde ich gut.

Vinz: Kann man auch noch zuspitzen, aber...

Paul: Ja, ich hab mich auch mal im letzten Jahr, hab ich meinen Satz, da ging es gerade die Website, versucht zu optimieren und hab mich komplett da drin verloren. Bis hin zu, also man gerade so im kreativen Aspekt. Ich komme dann immer sehr auf coole, coole Sätze und viele unterschiedliche Ansätze. Und es hat manchmal zur Folge, dass man dann sehr weit weg ist von dem eigentlichen Inhalt, den man aussagen möchte. Deswegen kann ich da aus eigener Erfahrung nur empfehlen. Macht euch erst die Gedanken den Inhalt.

Vinz: Okay. No.

Paul: die der Satz aussagen soll und dann die Form. Weil schöne Begriffe aneinander reinlassen ist leicht, aber ob die Begriffe dann auch zu dem passen, was man eigentlich macht, das ist wiederum die Kunst dahinter. Und am Ende sollte alles stimmen, nicht nur die Form und die Verpackung, sondern eben auch der Inhalt dahinter.

Vinz: Ja. Form follows function.

Paul: Yes. Und weil das von außen betrachtet einfacher ist, also wir haben einen Vorteil, wenn wir das für Kunden und Kundinnen machen, weil wir von außen drauf gucken und direkt ein Gefühl mitbringen und sehen, was ist stimmig und was nicht. Wenn man das selber für sich macht, so wie ich, dann ist es schwer. Also falls da jemand mal einen Blick von außen will, einfach anschreiben, anrufen, Mail hinterlassen, dann gucken wir da gerne mal drauf und geben dann unsere Meinung ungefiltert weiter. Aber das hilft einfach oder testet es halt mit. Freunden, Bekannten, wem auch immer.

Vinz: Oder Chachipiti. Aber da wird er sowieso... Genau, genau. wollte ich gerade sagen. Betrüglich hast du jeden Bullshit-IG. Das sagt einfach immer brav. Ja, voll. hast recht. Das ist so gut.

Paul: Falls du auf Zuspruch willst, dann... ich gebe auch immer fertige Sachen mit unter ein, nur zu gucken, wie reagiert das Ding mit unter. Es findet ja auch immer einen Punkt, man noch schärfen und verbessern kann. Ist ja auch ganz spannend, auch wenn das Ding schon fertig ist. Ja, anderes Thema.

Vinz: Ja, wie. Jawohl, Abschlusssatz würde ich sagen. Am Schluss geht es eben nicht darum, mehr zu sagen, wie wir das jetzt vermutlich machen würden, sondern es geht darum, das Richtige wegzulassen. Und dann durch Klarheit entsteht eben nicht nur mehr Inhalt, sondern durch bessere Entscheidungen. Und darum entscheiden die euch einfach mal dazu, ⁓ Alles was wir machen, wir sind in einen Satz verpackt und ich das Gefühl, manche Begegnungen ein bisschen lockerer und einfacher und klarer gestalten. Yes.

Paul: yes und dafür muss man sich manchmal auch zeit nehmen deswegen das schon als kleine vorankündigung wir machen eine mini osterpause wir sind da eine woche kurz nicht am start um uns noch mal zurück zu ziehen auch in anbetracht der tatsache dass wir bald folge 100 feiern können hier mit euch gemeinsam und wollen dafür uns vorher auch noch mal klarheit schaffen ostern feiern mit der familie und danach kann es voller klarheit wahrscheinlich auch mit einem schönen satz oder weitergehen

Vinz: Super beendet. Das war ein schönes Schlusswort. Bis zum nächsten Mal. mich gefreut. Hau rein.

Paul: Ja, lassen wir es dabei, oder? Danke fürs Thema, Vince, und bis dahin. Ciao.

Vinz: Ciao.

Paul: Massives Zuhören teilt den ganzen Spaß mit allen Unternehmen, die den Einsatz noch nicht haben. Hinterlasst Abos, Bewertungen, Likes, Kommentare und Machtmarke. Viel Spaß und bis bald.

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