Kein Bock auf Content? So geht Sichtbarkeit ohne posten zu müssen (für KMU)

Shownotes

Wer keinen Bock auf Content hat, ist nicht faul. Vielleicht ist Content einfach nicht der richtige Weg. Das Problem ist nur: Wer gar nichts tut, wird auch nicht gesehen.

In Folge 095 räumt Vinz mit dem Mythos auf, dass Sichtbarkeit ohne Posten nicht funktioniert. Drei Wege, die wirklich tragen – und alle führen zum gleichen Ziel: Vertrauen.

Du bekommst:

  • Warum halbherziger Content mehr schadet als nützt
  • Wie direkte Akquise funktioniert, wenn man sie als Hilfeleistung begreift – nicht als Verkauf
  • Wie ein aktives Empfehlungssystem aussieht, das nicht auf Zufall basiert
  • Warum strategische Präsenz im echten Raum oft nachhaltiger wirkt als jeder Post
  • Wie du herausfindest, welcher Weg zu dir und deinem Unternehmen passt

Takeaways: Nicht der Lauteste gewinnt – sondern der, der überhaupt wahrgenommen wird. Und das geht auch ohne Algorithmus.

Welchen Weg nutzt du aktuell, um sichtbar zu bleiben? Schreib es uns – auf YouTube in den Kommentaren oder direkt an podcast@paulstolle.ch.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Wenn du als Selbstständiger oder KMU keinen Bock auf Content hast, dann ist das eigentlich gar kein Problem.

00:00:09: Das Problem ist nämlich nur, und das behaupte ich jetzt einfach mal so, wenn du gar nichts machst.

00:00:15: Weil, wer kennt es nicht, gefühlt behauptet jeder heutzutage, ja du musst Content machen, posten, sichtbar sein, aktiv sein, wird es ja auch teilweise...

00:00:26: Ja, schön sein kann.

00:00:28: Ganz ehrlich, wer mich kennt oder die letzten Folgen gesehen hat, weiss, ich selber bin hier eher etwas zurückgehalten.

00:00:35: Abgesehen von unserem YouTube-Kanal, den wir hier regelmässig betreiben.

00:00:41: Ich weiss aber, vielen KM-Us geht es genau gleich.

00:00:45: Die kackt einfach auf, gut Deutsch gesagt.

00:00:48: Das hat auch nicht unbedingt etwas mit Faulheit zu tun.

00:00:52: Es ist ein bisschen ein Identifikationsthema.

00:00:56: Wie bei mir auch.

00:00:57: Und genau darum soll es heute gehen.

00:01:00: Was machst du, wenn du keinen Bock hast, das klassische Content gepostet, aber trotzdem sichtbar sein willst?

00:01:10: Konntest du spontan etwas sehen, wo man da

00:01:13: als KMU machen kann.

00:01:16: Willkommen zu Mach mal Markel, dem einzigen deutschsprachigen Branding-Podcast ohne Bullshit.

00:01:21: Viel Spaß!

00:01:23: Danke für das ehrliche Thema.

00:01:25: Also endlich packst du das mal an.

00:01:29: Es tat mir ohne Witz.

00:01:31: Ja, es tat mir so leid, dass es jetzt so viel das Thema Content ging.

00:01:35: Mich packt das voll und ich finde das sehr faszinierend.

00:01:38: Die ganzen Möglichkeiten.

00:01:39: Und ich will nur noch einmal die Möglichkeit betonen, dass wir Content machen, weil es diese Plattformen gibt.

00:01:46: Also die Plattformen sind schlimm genug, weil die sich ja nur über Werbung und Daten finanzieren.

00:01:52: Aber sie bieten halt KMU die Möglichkeit oder leuten wir uns die Möglichkeit, Dinge auszuprobieren und du kriegst direkt Marktfeedback.

00:02:00: Also du kriegst ja in Form der Zahlen direkt die Wirkung passt das oder passt das nicht.

00:02:05: Erreicht das Leute oder erreicht das niemanden.

00:02:08: Und dadurch kann man sich was aufbauen und die Gut Sachen, die gut funktionieren, da kannst du sogar noch Geld dahinterbuttern und dann sehen es noch mehr Leute.

00:02:15: Deswegen machen wir das alles.

00:02:17: Ja, und wenn man auf Content keinen Bock hat, ich glaube

00:02:21: Je nachdem, wo man aktiv ist, würden mir jetzt spontan die Klassiker einfallen, wie regionale Unterstützung, man ist in irgendwelchen Vereinen noch aktiv oder man macht mal

00:02:32: ein schönes Fest oder Events.

00:02:35: Also ist jetzt alles so sehr in der Event Richtung oder gehst halt ganz klassisch auf Print beispielsweise oder schreibst halt Grußkarten, machst das so bisschen anders als die

00:02:45: anderen.

00:02:46: Kannst ja auch, keine Ahnung.

00:02:48: Ich krieg komischerweise von der

00:02:49: Wärmepumpe, die wir jetzt haben seit ein paar Jahren, kriege ich einmal im Jahr noch irgendein Magazin.

00:02:57: Ich will das gar nicht haben, aber ist erstaunlich, viele Leute schicken einem noch irgendwelche Magazine.

00:03:03: Kriegen auch von der Apotheke hier komischerweise ein Magazin.

00:03:06: Interessiert mich überhaupt nicht.

00:03:07: Also ich sehe dann immer eher den Schwund, den man da mitfinanziert, wenn man so Dinge rausschickt.

00:03:13: Aber scheint sich ja für irgendjemanden zu rechnen.

00:03:16: Und vielleicht sind es genau die Leute.

00:03:18: die sich auch denken, auf Content haben wir eigentlich keinen Bock, aber so ein Magazin, das würden wir jetzt schon nochmal finanzieren.

00:03:26: Also eine Frage, warum machst du persönlich Content?

00:03:30: Aus dem gleichen Grund, weil es für dich am einfachsten geht.

00:03:36: Vielleicht auch, vielleicht ist das spannend für andere.

00:03:39: man muss es auch nicht sagen.

00:03:41: Warum machst du Content?

00:03:42: Zum Beispiel auf LinkedIn oder so.

00:03:44: mache?

00:03:44: ohne witz ich habe ich habe ein sichtbarkeitsproblem sonst also ich will gesehen werden ich habe das gefühl weiß ich bin bin selbstständig ich habe kein ladengeschäft ich habe

00:03:56: kein schaufenster also muss ich mir das online aufbauen und ich habe vor allem immer das gefühl dass wenn ich mich meine kinder kümmere und das sind aktuell

00:04:07: fünf Tage die Woche, die ich bei ihnen bin und mit ihnen Zeit verbringe und irgendwas mache.

00:04:12: Das sind halt Tage, wo ich nicht arbeiten kann tagsüber.

00:04:16: Da will ich irgendwas da draußen wissen, dass ich trotzdem gesehen werde.

00:04:21: Dass Leute mitbekommen, den gibt's, der macht was, der hat eine Meinung zu bestimmten Dingen und gerade so, also unsere Sache zahlt vor allem langfristig darauf ein, mein

00:04:32: Wissen auch.

00:04:33: aufrecht zu erhalten und wenn ich das teilen kann und das Leute sehen und das Leuten weiterhilft, finde ich es voll schön.

00:04:38: Also auch diesen Grundgedanken.

00:04:40: Ich kann damit Leuten helfen, von denen ich noch nicht mal weiß, dass es die gibt.

00:04:45: Das finde ich mega faszinierend und auf LinkedIn kommt dazu.

00:04:48: Da teile ich halt, das geht hier immer mega auf die Nerven.

00:04:51: Die Dinge, die mich halt noch so gesellschaftlich interessieren und fertig machen, wo ich das Gefühl habe, da habe ich eine Meinung, die könnte andere interessieren.

00:04:59: Vielleicht auch komplett vor dem Bug fahren, aber

00:05:02: mir egal.

00:05:03: Ich nutze das.

00:05:04: Ich will das irgendwie loswerden.

00:05:06: Ob das jetzt gut oder schlecht ist, kann man über alles darüber streiten, aber das sind so meine ehrlichen Gründe dahinter, das zu machen.

00:05:14: Ja, jetzt aber du, warum machst du keinen Content?

00:05:18: Die ehrlichen Gründe dahinter.

00:05:19: also kein Content.

00:05:21: Ich mit dir einen Podcast zusammen.

00:05:24: Es ist ja eigentlich auch Content, Paul.

00:05:27: Nein, aber wie soll ich sagen?

00:05:28: Ich habe es an dem klassischen, gedönten, Insta, LinkedIn, auch mal eine Chance gegeben.

00:05:35: Keine Ahnung, vielleicht bin ich es auch völlig falsch angegangen, falsche Erwartungshaltungen gehabt, weiss auch nicht was.

00:05:40: Ich habe einfach für mich gemerkt, es braucht fucking viel Zeit.

00:05:45: Es braucht einfach Ressourcen.

00:05:46: Entweder machst du es selber, dann braucht es Zeit, braucht Leidenschaft, braucht es...

00:05:50: Ja, du musst es machen, du musst Ideen haben, was auch immer.

00:05:54: Und dann soll es eben nicht so krampfhaft gekünstelt über einen kommen, sondern halt besten locker flockig.

00:06:00: Und für mich ist es halt ehrlich gesagt wirklich...

00:06:03: Zum einen hat es eine Identitätsfrage.

00:06:06: Also ich habe mittlerweile keine Instagram oder Facebook-App mehr auf dem Handy.

00:06:11: Ich habe noch...

00:06:12: Ich habe noch Profile, aber ich merkte, es lenkt mich mehr ab, als was mir etwas nützt.

00:06:17: Und ich finde halt so generell ...

00:06:22: Ich beweite ihn nicht allen, aber finde das so ein bisschen ...

00:06:25: Der grosse Teil der Leute heutzutage ist recht cringe.

00:06:28: Es ist so mega oberflächlich und hier und her ...

00:06:30: Ja, es bietet Chancen, vor allem für Unternehmen, aber mein Fakt hält den ganzen Rest einfach ab.

00:06:35: Darum kann ich mich mit dem Ganzen gar nicht so identifizieren.

00:06:39: Das zum einen.

00:06:40: Und halt eben ...

00:06:42: Ja, er hat mich einfach ein bisschen andere Wege ausprobiert, die mir einfach besser liegen.

00:06:49: Darum habe ich unter anderem nachher auch gesprochen.

00:06:53: Die vielleicht auch für das eine oder andere KMU oder für Selbstständigen interessant ist.

00:06:57: Aber ja, es ist halt wirklich Aufwand plus so eine Identifizierung, bei mir gelängere weniger überhaupt da ist.

00:07:11: Ja.

00:07:13: Genau.

00:07:14: Vielleicht packt man mich irgendwann oder teufelt und dann schmeisse ich wirklich einen eigenen YouTube-Kanal als Ergänzung oder was auch immer, was vielleicht nicht mal ums

00:07:24: Thema Branding gehen muss, sondern vielleicht über etwas anderes.

00:07:27: Wer weiss.

00:07:28: Aber aktuell passt es Genau.

00:07:32: Das würde ich gerne noch als als kurzen Zwischenpunkt ergänzen wollen.

00:07:36: hatten ja wirklich im Sommer letzten Jahres, das war so rund Folge 20 ungefähr die Überlegung jeweils noch einen eigenen Kanal zu starten auf YouTube.

00:07:45: Und in der Theorie hat sich das sehr richtig und cool angefühlt, weil wir gerade im Flow waren und das hat sich alles eingespielt und gut angefühlt.

00:07:54: Und wir dachten, dann nutzen wir Momentum und machen einfach noch mehr und erzählen die Dinge, teilen die Dinge, die uns beschäftigen.

00:08:01: Und der Grund, warum wir es nicht gemacht haben, war einerseits Fokus und das ehrliche Eingeständnis, dass das halt echt viel Zeit braucht.

00:08:09: Und das hält man sehr, gut eine Woche durch und auch zwei und auch den ersten Monat und vielleicht auch die ersten zehn Folgen.

00:08:17: Aber danach wird es halt zäh.

00:08:18: Und wenn du da nichts gefunden hast, was du gerne machst, dann solltest du es wahrscheinlich besser nicht machen.

00:08:24: Also du musst den Leuten schon noch beweisen, dass du das erste Jahr durchhältst oder auch beim Newsletter, dass du

00:08:30: Erstmal 10 Ausgaben regelmäßig raushaust, dass die Leute auch auf dich verlassen können.

00:08:35: Und wenn du das nicht gerne machst, dann wird es halt direkt ab Serie 2 oder 3 extrem mühsam.

00:08:44: Und deswegen lieber Fokus auf die Dinge, die man gerne macht, die eine Routine drin haben, die sich auch schon eingespielt haben, die sich einfach gut anfühlen und den Rest dann

00:08:54: aber auch lieber weglassen.

00:08:56: Yes, genau so ist es.

00:08:58: Vielleicht noch schnell als kleiner Einstieg in die ganze Thematik.

00:09:02: Es ist halt so ein bisschen Viele denken oder kriegen das halt mit.

00:09:10: Ja, wir müssen eigentlich mehr posten.

00:09:14: Social Media machen.

00:09:16: Aber unter dem Strich hast keine Zeit, keine Ressourcen, keinen Bock, keinen Zugang vielleicht auch oder einfach keine Ahnung.

00:09:24: Denn es mittlerweile schon ein Thema für sich.

00:09:26: Dann hast noch 100'000 Leute, die Experten sind in diesem Bereich.

00:09:32: Jeder hat gefühlt eine eigene Meinung dazu.

00:09:35: Und dann ist die Gefahr recht gross, dass du den Wald vor Luther Baum gar nicht mehr siehst.

00:09:40: Wie bei jedem Thema heutzutage.

00:09:43: das wird ja verkauft von den ganzen Experten auf dem Plattformen.

00:09:46: Also auf LinkedIn wird ihr LinkedIn verkauft wie der heilige Gral.

00:09:49: Auf YouTube bin ich in einem Strudel drin gewesen, als wir da begonnen haben, ersten Videos zu teilen, wie man halt YouTube Extremen gut nutzen kann.

00:09:57: Und alles klingt immer super perfekt.

00:09:59: Weißt du, die die versprechen sehr wirklich die auf LinkedIn.

00:10:03: LinkedIn ist der relevanteste Kanal, die auf YouTube genauso.

00:10:06: Wenn du YouTube Videos machst, nur ein Video pro Woche und du wirst Millionen erreichen.

00:10:10: Das ist ja alles was.

00:10:12: Der Weg dahinter, der ist so spannend, weil du bei beiden Sachen durchhalten musst.

00:10:17: Ja, es ist so.

00:10:18: Und was bei den meisten passiert, ist eben genau gar nichts.

00:10:25: Weil du gegen Wand rennst und du kommst einfach nicht, zu machen.

00:10:29: Oder du fängst an, etwas und dann bist du in der Perfektionsfalle.

00:10:36: Oh nein, das ist nicht gut genug und dann passiert einfach nichts.

00:10:40: Die Konsequenz draus ist automatisch, du bist nicht sichtbar.

00:10:44: baust keine Bezüchungen auf, du wirst nicht wahrgenommen.

00:10:47: Und dann gehst unter.

00:10:48: Das hast du auch so gut gesagt, Farah, bei dir.

00:10:51: Darum ist das ja legitime Sache, dass du da aktiv Und jetzt ist aber so ein bisschen meine Haltung zu dem Ganzen.

00:10:58: Content ist ein Weg.

00:11:01: Aber es ist nicht der Einzige.

00:11:04: Und ja, Content funktioniert.

00:11:07: Wenn man dran bleibt und so bisschen seine eigene Sprache...

00:11:12: in so einem Medium finden.

00:11:14: Aber nur, wenn er auch gewollt ist.

00:11:17: Wenn er echt ist.

00:11:19: Wenn er smooth ist.

00:11:21: Weil halbherziger Content ist Bullshit.

00:11:26: Das merken die Leute, das merkst du selber.

00:11:28: Du zerrst deine Kräfte, deine Ressourcen.

00:11:31: Dann kannst du es eigentlich auch ganz lassen.

00:11:34: Und vor allem, wenn du keinen Bock hast, dann zwing dich nicht.

00:11:37: Ich sage nicht...

00:11:39: Probier es nicht aus.

00:11:40: Probier es unbedingt Wir haben hier auch mit YouTube angefangen und ich war am Anfang ein bisschen antig.

00:11:48: Mit Reelen macht es mir mega Spass.

00:11:50: Also probiere Sachen aus.

00:11:52: Aber wenn du längerfristig merkst, es zählt mehr als was es bringt, dann suche etwas anderes.

00:12:01: Es ist einfach wichtig, dass du dich bewusst entscheidest.

00:12:03: Und das muss einen Grund haben, warum ja oder warum eben nein.

00:12:08: Ja, und dafür haben wir eine eigene Playlist zu dem ganzen Thema Brand Content oder Marken Content erstellt.

00:12:17: Da könnt ihr gerne mal reinschauen und die anderen Videos dazu machen.

00:12:21: Weil das ganze Wissen auch oder die Erfahrungen unsererseits dazu haben wir alles schon mal aufgenommen und darüber gesprochen.

00:12:27: Ich möchte noch einen Punkt nochmal betonen.

00:12:29: Es geht dann schon darum, dran zu bleiben.

00:12:31: Also wir orientieren uns immer an Beispielen, bei denen sieht es leicht, unauthentisch und locker aus.

00:12:36: Und wir haben bei Patrick im Interview erfahren,

00:12:39: Auch der zweifelt, auch der braucht irgendwelche Frameworks, sich zu orientieren und die Dinge überhaupt machen zu können.

00:12:45: Und wenn du nicht dran bleibst und da wirklich täglich auf dem Platz stehst oder auf LinkedIn, keine Ahnung, zweimal die Woche deine Gedanken teilst und das aber auch ein Jahr

00:12:56: durchhältst, sondern nach drei Wochen wieder weg bist, dann ist es ein Problem.

00:13:01: Also dann wirst du das auch nicht auf die, auf das Niveau schaffen, wo die anderen sind.

00:13:05: Und ich kenne die Zahlen vom Podcast nicht, aber die

00:13:09: Also wirklich Großteil aller Podcasts, die sind nach den ersten zehn Folgen schon wieder weg.

00:13:16: Die halten nicht durch, die machen nicht weiter.

00:13:18: Da gibt es keinen Sinn.

00:13:19: Die haben das ausprobiert, weil es cool klang, aber dann bist du enttäuscht, weil es am Anfang nur zehn Leute hören und hörst dann ganz schnell wieder auf.

00:13:26: Aber schön wird es erst, wenn du eine Weile dran bleibst.

00:13:29: Das sind mir jetzt auch gerade drei, zum Abwechslung machen.

00:13:32: Durchhalten wins.

00:13:34: Yes.

00:13:35: So, jetzt genug geschwafelt.

00:13:37: Also meine drei Alternativen für KMUs, keinen Bock auf Content haben, aber irgendwo durchsichtbar sein wollen.

00:13:46: Das ist ja eigentlich das Ziel des ganzen Spasses.

00:13:48: Man wird gesehen werden, verstanden werden, Beziehung aufbauen, Vertrauen aufbauen und einfach die richtigen Leute abholen.

00:13:56: Entweder Kunden an Land suchen oder mögliche potenzielle Mitarbeiter.

00:14:03: erreichen.

00:14:05: Was auch immer.

00:14:06: Der erste Punkt, einfach alles genau, der erste Punkt ist direkte Akquise und Bezüchungspflege.

00:14:16: So quasi die aktiven Schienen führen.

00:14:20: Und das mache ich selber zum Beispiel.

00:14:23: Das kann heissen, du nimmst einfach oldschool das Telefon in die Hand, du suchst persönliche Gespräche.

00:14:31: Du wirklich Termine aus, gehst einfach mal persönlich vorbei in ein Geschäft.

00:14:38: Du Follow-ups.

00:14:40: Im Kern baust du Vertrauen einfach direkt auf, ohne Umweg.

00:14:46: Und jetzt kommen irgendwelche und sagen, das ist doch tot und das darf man gar nicht und hier und da Bullshit.

00:14:53: Das ist ein legitimer Weg Zum Kunden...

00:14:56: zu kontaktieren, Beziehungen aufzubauen.

00:15:00: Es ist ein sehr, sehr schöner Weg.

00:15:04: Aber was sind jetzt Vor- und Nachteile an dem Ganzen?

00:15:09: Da kann ich aus eigener Erfahrung reden.

00:15:12: Vorteile sind, es ist halt ein sehr schnell effizienter Weg.

00:15:18: Vor allem für Vertrauensaufbau.

00:15:20: Vor allem, wenn du weisst,

00:15:22: Wer du bist, was du machst, wie ticktysunternehmen, wie kannst du den Leuten helfen?

00:15:27: Und vor allem, du dann noch die extra Meilen gehst und bevor du jemanden kontaktierst, dass du halt wirklich mal schnell recherchierst.

00:15:35: Weil dann hast gerade einen Grund zum Anrufen und dann bist du direkt rein.

00:15:40: Es sind sehr, also es sind eigentlich auch direkte Resultate möglich.

00:15:44: Das habe ich auch immer mal wieder.

00:15:45: Wenn jemand sagt, hey, Garten sind interessant, lass treffen, Kaffee, zack.

00:15:49: Das hast du bei Content nicht.

00:15:51: Du schon irgendwann, aber da du die Möglichkeit, zu machen.

00:15:58: Du hast wirklich volle Kontrolle darüber, wer du überhaupt adressierst oder wer du erreichst.

00:16:05: Du kannst dich im Vorfeld über Leute informieren oder über ein Unternehmen und kannst dir wirklich gezielt vorgehen.

00:16:13: Beim Content hoffst du darauf, dass jemand reagiert.

00:16:16: Hier kannst du ...

00:16:19: direkt auf Leute zugehen, die vielleicht auch deine Wunschkunden sind.

00:16:25: Was sind aber Nachteile von dem ganzen?

00:16:28: Vor allem, wenn du alleine bist, ist es sehr schwer skalierbar.

00:16:34: Ausser wenn du wirklich ein Vertriebsteam aufbaust oder hast.

00:16:40: Es braucht verdammt viel Überwindung.

00:16:44: Vor allem, wenn du es oldschool machst, telefonisch oder persönlich.

00:16:49: Du musst halt Kones mitbringen.

00:16:51: Und es ziemlich zeitintensiv.

00:16:55: kennt auch viele gewisse Gurus, sagen, dass jeden Tag 100 Calls machen Das muss man nicht.

00:17:00: Wenn man seine Zielgruppe kennt weiss, was sie wollen, weiss, wie sie reden, dann langen am Tag vielleicht auch fünf Telefon.

00:17:09: Aber das ist dann viel gezielter.

00:17:12: braucht aber mehr Zeit in der Recherche.

00:17:16: Aber schlussendlich machst du es gleich einfacher als wenn du jeden Tag 100 random Leute anrufst und du weisst teilweise nicht, wer dran ist.

00:17:27: Als Einordnung in das Ganze ist es für mich persönlich der effektivste Weg, aber der unbequemste.

00:17:37: Das ist halt der Haken dran.

00:17:39: Alles hat einen Haken.

00:17:40: Du kannst nicht gewöhnen.

00:17:42: Hast du da etwas zum reinwerfen?

00:17:44: Ja, einfach ein Gedanke dazu.

00:17:47: Ich glaube, das fällt schwer, weil das verprämt ist da draußen, weil es bekannt ist unter Kalterquise oder Telefonerquise oder dieses ganze Akquisethema.

00:17:56: Das klingt schon so nach Vertriebler und irgendwie alles so bisschen spielmärig und eklig.

00:18:01: Und wir haben ja alle so schlechte Erfahrungen gemacht, weil uns allen schon mal ein Telefonvertrag verkauft wurde, obwohl wir keinen brauchten oder eine Versicherung noch.

00:18:11: schmackhaft gemacht werden sollte, obwohl wir auch das nicht wollten.

00:18:14: Und das verbinden wir mit Akquise und mit vor allem so Vertriebsmethode, Telefonakquise, noch ekliger.

00:18:21: Und ich glaube, was da hilft, ist ein kleiner Perspektivwechsel.

00:18:25: Dass wenn du, wie du gemeint hast, dich vorbereitest, wenn du genau weißt, was du machst und warum du anrufst und dann in dem Moment auch ehrlich sein kannst, also du verkaufst

00:18:35: etwas oder du bietest Hilfe an in einem Bereich.

00:18:38: wo du wirklich der Überzeugung bist, dass es den Menschen Nutzen erfüllt oder einen Wunsch erfüllt oder die irgendwie weiterbringt, dann macht das Ding auch wieder Spaß.

00:18:48: Und dann ist nicht anrufen fast schon unterlassene Hilfeleistung.

00:18:52: Also so das ist ja ganz ja auch wirklich weiter spinnen, wenn du Leuten ohnehin folgst und deren Content gerne konsumierst und so weiter.

00:19:01: Und mir würden da auf Anhieb ein paar Leute einfallen, bei denen ich extrem gerne den LinkedIn Beiträge lese.

00:19:07: Dann wäre es eigentlich

00:19:08: wenn ich nicht schreiben würde.

00:19:10: Ich lese deinen Content total gerne.

00:19:12: Ich mag, was du machst, einfach so erstmal wirklich aus dem Bauch aus einen persönlichen Liebesbrief schreiben.

00:19:18: So von wegen, ich finde das super, was ihr macht.

00:19:20: So einfach alles Gute für euch und falls ihr mal Unterstützung braucht, habt ihr irgendwie 2, 3 Ideen, aber vielleicht passt das mal, dass wir zusammen Kaffee trinken.

00:19:30: Sowas.

00:19:30: Dann ist das ein ganz anderes Level als Wins.

00:19:34: Ich habe deine Website gesehen.

00:19:35: Wir können da noch ein Maximum rausholen.

00:19:38: Und ich spreche dich so an und habe mich halt nicht vorbereitet.

00:19:42: Ich weiß nicht, dass du selber Webseite baust, obwohl es auf deiner Webseite steht und so weiter.

00:19:46: Und das ist dann eben Vertrieb, wie er nicht laufen sollte.

00:19:50: Deswegen also was ich sagen will Perspektivwechsel.

00:19:53: Das kann schön sein.

00:19:54: Das kann einfach eine Hilfeleistung sein, die man gerne gibt, weil du in deinem Fachgebiet Profi bist, weil du dich auskennst, weil du wirklich das Gefühl hast, ich kann Leuten

00:20:03: helfen bei einer Sache, die sie brauchen.

00:20:05: Und dann entsteht ein Gespräch auf Augenhöhe.

00:20:08: Und nicht, ich muss irgendwas verkaufen.

00:20:10: Das ist ein wichtiger Punkt, noch eine Ergänzung zu Wenn du hinter dem 100 % Stock hast, was du machst, wer du bist, dann ist es der Regel gar nicht so ein

00:20:21: Schmierungsverkäufergetue.

00:20:24: Wie viele auch im Kopf haben oder auch viele geredigen mit ihren komischen Leitfäden usw.

00:20:30: Sondern ich sage jetzt bei mir aus Erfahrung,

00:20:33: Schau, was es Unternehmen da draussen Dann siehst du, es ist eine Schreinreihe, die gibt seit 150 Jahren.

00:20:40: Aber die haben halt auch eine Aussenwirkung oder eine Kommunikation.

00:20:45: Von Jenseits von Gut und Böse, da blutet mir einmal das Herz.

00:20:48: Da muss ich sagen, ihr habt so viel Potenzial, dass ihr einfach auf der Strecke bleiben könnt.

00:20:54: Jetzt rufe ich denen einfach mal an.

00:20:56: Und auch wenn kein Interesse da ist, ich habe ...

00:21:00: Durchgehend sehr gute Gespräche mit diesen Leuten.

00:21:04: Lernen kannst immer.

00:21:06: Wenn man Schiss hat vor dem Anrufen, das habe ich teilweise auch, gebe ich auch zu.

00:21:12: Schlussendlich kann man sich immer sagen, entweder gewünscht einen neuen Auftrag oder du lernst dazu.

00:21:20: Verleuert hast du Und auch wenn halt irgendwann mal ...

00:21:23: falsche Fuss verwirrst oder am Montagmorgen um 8 Uhr an Leute ist, die sowieso alle abgefuckt sind, dann scheisst du die halt mal zusammen.

00:21:32: Ja, who cares?

00:21:33: Dann siehst du im besten Fall nie mehr im Leben.

00:21:37: Aber eben.

00:21:45: Die zweite Möglichkeit wäre die gut, alte...

00:21:42: Empfehlung.

00:21:43: Und zwar nicht einfach nur hoffen, sondern wirklich ein Empfehlungssystem aufbauen.

00:21:50: Sprich, das heisst eigentlich nichts anderes als andere sind Vorsprecher für dich.

00:21:56: Und statt einfach nur warten und dummlich drehen und hoffen, ja ja, Peter oder Sandra legen schon mal gutes Wort für mich oder empfehlen mich, kann man das auch geplant machen.

00:22:07: Also du nutzt wirklich

00:22:09: Stimmen von zufriedenen Kunden oder Partnern oder von deinem Netzwerk dazu, dass sie deinen Namen streuen, dass sie die Gespräche mit ihren Partnern Kunden einbringen.

00:22:22: Was auch immer.

00:22:23: Das kann aber auch so weit gehen, es z.B.

00:22:25: im Handwerk teilweise auch üblich ist, dass sich gewisse, wie zusammenzutun, unterschiedliche Gewerke, Unternehmen von unterschiedlichen Gewerken,

00:22:36: und wissen, dass sie einen Elektriker Wir kennen einen.

00:22:42: Eine gegenseitige Empfehlung.

00:22:44: Wirklich ein Netzwerk schaffen.

00:22:48: Im Kern geht es darum, dass du genannt bevor du dich selber zeigen musst.

00:22:54: Das erreicht du im besten Fall, wenn du gute Arbeit ablieferst und einfach angenehm bist, einen angenehmen Umgang

00:23:03: Ich glaube, du kannst es noch mal untermauern, wenn du den Leuten auch was Passendes mitgibst.

00:23:07: Also ich denke gerade dran, wir planen hier was am Haus zu machen.

00:23:11: Es gibt eine Zimmererei, auf die wir schon vertrauen.

00:23:14: Und das ist nicht unwahrscheinlich, dass wir die weiterempfehlen, weil die schon mal gute Arbeit vor uns gemacht haben und wir kennen die und so weiter.

00:23:21: Aber die könnten mir dieses Ich kann die weiterempfehlen noch leichter machen, indem die beispielsweise am Ende von einem größeren Projekt

00:23:29: wie eine Art Minikit geben.

00:23:31: wegen, guck mal hier, hast du einen Block, einen Bleistift und einen Zollstock, einen Meter und für die nächste Person, einen Umbau plant, das wäre schon mal so die Vorlage,

00:23:41: zehn Fragen, die man beachten sollte, bevor es losgeht.

00:23:44: Ihr braucht das wahrscheinlich nicht mehr, weil ihr gerade fertig seid mit dem Umbau, aber es gibt immer einen nächsten Umbau.

00:23:49: So, das muss ja gar nicht sein, von wegen, gibt das mal bitte der Person, die auch gerade einen Umbau plant.

00:23:54: Wir kennen alle Leute, die irgendwas planen und irgendwas mal machen müssen.

00:23:57: Und dann hast du das und dann reichst du es ja gerne weiter, wenn das Ding auch noch mehr Wert hat.

00:24:02: Und zwar noch mal lieber als nur zu sagen, ja wir haben mit denen zusammen gearbeitet, die waren ganz nett.

00:24:07: Sondern dann kannst du direkt was weiterrechnen.

00:24:09: Und das ist manchmal so eine Einladung.

00:24:13: Und ich glaube da haben haptische Produkte einen ganz unterschätzten Wert.

00:24:17: Also die könnten wir auch vor einer Zusammenarbeit einfach wie eine Art kleines Päckchen geben.

00:24:24: Nervennahrung drin.

00:24:25: Also keine Ahnung, eine Tafel Schokolade, eine Packung Tee und eine Packung Kekse.

00:24:30: So von wegen, wir wissen, weiß ich nicht, die nächsten zwei Monate bauen wir bei euch zu Hause um.

00:24:37: Wir planen das jetzt alles.

00:24:37: Das wird nicht leicht.

00:24:39: Hier einfach schon mal so eine Art Goodie Bag für euch.

00:24:43: Also was, wie, wie cool.

00:24:45: Und ich hätte noch mal mehr Vertrauen und da würde es mir auch nicht auffallen, wenn die mal länger brauchen oder wenn mal irgendwas nicht klappt.

00:24:51: Die

00:24:52: vertrösten mich schon oder bereiten mich schon am Anfang darauf vor, was als nächstes passiert.

00:24:57: Und das passt perfekt zu unseren ganzen Storytelling-Folgen, zu sagen, nicht die Hauptcharaktere als Unternehmen, sondern seid die Guides, die Helfer, die Leute zum Ziel

00:25:10: bringen.

00:25:10: Und da kannst du mit einer geilen Marke und dem passenden Erlebnis drumrum, kannst du echt richtig viel rausholen.

00:25:18: Müssen wir mal eine eigene Folge darum machen.

00:25:21: Yes.

00:25:23: Vorteile eines Empfehlungssystems oder einem Empfehlungsnetzwerks sind, du die höchste Glaubwürdigkeit hast.

00:25:34: Das ist wie wenn jetzt keine Ahnung...

00:25:36: Wenn ich Anfragen bekomme und sage, Paul macht eine gute Arbeit im nachhaltigen Branding.

00:25:43: Das ist, glaube der Mann für euch, wenn ihr das braucht.

00:25:46: dann glauben die mir in der Regel.

00:25:49: Dann gehen sie direkt zu ihm.

00:25:51: Also sehr hoher Status.

00:25:52: Man hat auch kaum Streuverlust.

00:25:55: Wenn man einmal empfohlen worden ist, Ja, reicht das grösste Teil schon aus, dass man gar nicht bei anderen Konkurrenten in einen Topf geschmissen wird.

00:26:08: Man ist wie diese Nummer im Kopf.

00:26:10: für einen potenziellen Kunden oder auch für einen potenziellen Arbeitnehmer.

00:26:16: Genau.

00:26:17: Und eben draus hinaus einfach eine sehr hohe Abschlussquote.

00:26:22: Man ist einfach direkt in den Köpfen.

00:26:25: Der Nachteil ist halt wirklich, es ist halt auch eher ein Hoffen, also es ist schwer steuerbar.

00:26:31: Man muss investieren, machen, aber man kann halt trotzdem nicht hundertprozentig sagen, hey ja, diese Leute...

00:26:40: streuen jetzt meinen Namen wirklich.

00:26:43: Es ist halt mehr so ein Hoffnungserlebnis.

00:26:47: Es braucht auch eine bestehende Basis.

00:26:50: Man braucht schon ein Portfolio oder einen Namen in einer Branche oder ein Referenzprojekt, damit es auch glaubwürdig ist.

00:27:00: Es wird halt in den meisten Fällen viel zu wenig aktiv gefördert.

00:27:05: Dort liegt aber gleichzeitig der grösste Hebel.

00:27:09: Nicht einfach nur warten, sondern aktiv solche Dinge fördern.

00:27:15: Am Anfang eher etwas geben oder sehen, bevor man ernten kann.

00:27:21: und da kannst du dir aber auch ein System bauen.

00:27:24: Also das machen ja große Shop-Systeme von alleine, dass sie dich nach Bewertung fragen, dass du danach personalisiert Werbung bekommst und so weiter, dich als Kundin, als Kunde

00:27:36: zu halten.

00:27:37: Aber du kannst es bei einem Empfehlungssystem genauso handhaben, dass du genau weißt, nach einer Woche kommt nochmal die Dankesnachricht.

00:27:44: Die ist auch schon vorformuliert, die kann man aber an drei Stellen anpassen.

00:27:48: manuell, damit es auch personalisiert ist, damit man wirklich merkt, da steckt ein ehrlicher Gedanke dahinter.

00:27:54: Dann gibt es die Anleitung dazu, vielleicht auch ein kurzes Videogespräch zu machen, das man aufzeichnen kann für die Website beispielsweise.

00:28:01: wirklich da so ein Minisystem zu haben, was einen da durchleitet, das hilft.

00:28:06: Oder sogar proaktiv Leute, Leuten dabei helfen einzuempfehlen, wäre noch so ein Punkt wie, wir wissen, ihr seid nächste Woche auch auf der Handwerksmesse.

00:28:20: Das sind die Punkte, oder da können wir uns treffen, da sehen wir uns wahrscheinlich einfach, nochmal in Erinnerung zu bleiben.

00:28:27: Das wäre auch eine Möglichkeit.

00:28:29: Genau.

00:28:31: Der dritte und letzte Punkt wäre, eher so ein bisschen die strategische Präsenz im echten Raum.

00:28:38: Also, passive Präsenz zeigen.

00:28:41: Das heisst eher so, die Menschen könnten zu mir kommen.

00:28:45: Das heisst, Events, auf Vorträge sein, in irgendwelchen Branchen alles.

00:28:51: Oder halt einfach generell lokale Präsenz zeigen.

00:28:56: Oder bei irgendeinem Stadtfest einen Stand hat, Beispiel.

00:29:02: Was auch immer.

00:29:03: Der Kern ist einfach, dass du hier erlebst und nicht beworben Das heisst nicht, dass du hier rausgehen musst und immer klassischen Werbestand hast mit irgendwelchen Wege oder so.

00:29:16: Keine Ahnung, du kannst ja auch einfach mal als ...

00:29:18: Wie soll ich sagen?

00:29:19: Zimmer ein Unternehmen einfach mal einen Bratwurststand am nächsten Stadtfest machen.

00:29:25: Und das halt irgendwie witzig verpacken.

00:29:28: Das bleibt in den Köpfen.

00:29:30: Was da Vor- und Nachteile sind, ist Vorteil, es ist halt eine sehr starke emotionale Wirkung, die man bei solchen Sachen hinterlässt.

00:29:38: Auch wenn man einfach mal...

00:29:41: Wir haben das Beispiel schon ein paar Mal gebracht, wenn du...

00:29:44: als Schreiner oder Zimmermann immer an den Zimmermann messen gehst, dann bist du einer von vielen.

00:29:51: Aber gehst vielleicht mal an eine Oldtimer-Messe und bewerbe dort deine Autounterstände.

00:30:00: Dann bist du auf einmal der Einzige auf Platz, aber das Thema Autos schwingt halt mit.

00:30:06: So.

00:30:07: Und wenn du das noch cool verpackst, bist du einfach ein Hingucker.

00:30:13: Und du baust durch so etwas auch echte Bezüge auf.

00:30:17: Du bist präsent, Leute können zu dir kommen, dir leben.

00:30:20: Und du differenzierst dich von allen anderen Ein Nachteil ist, dass sehr zeitaufwendig Es ist teilweise auch sehr lokal begrenzt.

00:30:29: Man muss halt schauen, welche Möglichkeiten dafür es.

00:30:34: Oder du kannst dir halt auch wirklich Möglichkeiten selber machen.

00:30:39: Wenn alle immer nur an die gleiche Messe gehen, einmal im Jahr oder im Herbst, dann macht man auch eigene, kleinere im Frühling.

00:30:47: Zum Beispiel.

00:30:49: Und es ist halt nicht so direkt messbar.

00:30:54: Also da musst du halt auch zuerst investieren, bevor du dann etwas rausholen kannst.

00:31:00: Das ist aber ein sehr nahhaltiger Weg, finde ich.

00:31:04: Aber auf gar keinen Fall in einem schnellen Weg, der dann sofort

00:31:08: Resultate ernten kannst.

00:31:11: Genau.

00:31:11: Also vielleicht nochmals zur Einartung von diesen drei Punkten.

00:31:14: Der erste Punkt wäre halt wirklich, du gehst aktiv auf Menschen zu.

00:31:19: Oder?

00:31:20: Der Punkt zwei wäre, bringst oder Menschen bringen dich aktiv ins Gespräch.

00:31:28: So ein bisschen der umgekehrte Weg, sie machen eine Werbung für dich.

00:31:31: Der Punkt drei ist, Menschen kommen zu dir.

00:31:35: Das wäre der passive Weg.

00:31:36: Das sind die drei Wege.

00:31:38: Mit Content sind es vier.

00:31:40: Vermutlich gibt es noch fünf andere.

00:31:43: Aber ich finde, das sind die wirkungsvollsten.

00:31:47: Die drei besten Alternativen zu Content machen.

00:31:51: Und schlussendlich haben alle drei das gleiche Endresultat.

00:31:55: Und das ist Vertrauen.

00:31:57: Du musst Vertrauen schaffen.

00:31:59: That's it.

00:32:02: Ergänzungen, die mir noch im Kopf rumspinnen.

00:32:04: Ich muss hier kurz los werden.

00:32:05: Du kannst auch noch als Einweg deine Mitarbeiterinnen unterstützen in ihren Hobbys beispielsweise, wenn ich ihn völlig unterschätzen werde.

00:32:14: Also jetzt nicht das klassische Ich finanziere die Bandenwerbung, weil alle im Fußballverein spielen.

00:32:20: Aber keine Ahnung.

00:32:22: Vielleicht ist ein Mitarbeiterin professionelle Hobby Gamerin und dann schenkst du ihr einen schönen

00:32:30: für ihren schreibtischstuhl oder mauspett oder was auch immer irgendwas was so einfach vielleicht auch wirklich random gegenstand ist mit dem niemand was anfangen kann oder so

00:32:40: mit absicht komisch ist oder hässlich oder was auch immer einfach um da aber einerseits zu zeigen kommen wir sehen du bist nicht nur eine nummer bei uns sondern wir wissen du hast

00:32:51: ein persönliches hobby du bringst dich da ein wie supporten dass wir finden das auch irgendwie lustig ja hast du was von uns

00:32:57: mit einem unverständlich großen Logo von uns drauf oder einem komischen Teamfoto oder was auch immer.

00:33:02: Also das kann man ja wirklich auch schön verpacken, um eine Wertschätzung auszudrücken und gleichzeitig aber auch als Marke subtil präsent zu sein.

00:33:11: Würde ich nie so als Haupttreiber nehmen, aber es sind immer die zwei Varianten, die da eine Rolle spielen.

00:33:17: Und bei dem Punkt Event dachte ich noch, da wirklich Events neu zu denken oder auf welchem Messmann aktiv ist.

00:33:25: Also gerade Bauunternehmen.

00:33:27: haben halt den perfekten Vorteil, dass überall, wo kleine Kinder festfeiern, du halt der einzige bist, der mit dem Bagger ankommen kann.

00:33:37: Dann stellst du halt den Bagger an irgendeine Grube.

00:33:39: können alle Leute stehen dort Schlange, weil sie immer mal schon Bagger fahren wollen.

00:33:43: Vor allem so die Eltern, die dann mit den kleinen Kindern zufällig auf dem gleichen Sitz sitzen, auch mal die Knöpfe und Hebel zu betätigen.

00:33:50: Es ist halt ein Ding und du bleibst dadurch aber präsent, so als lokales Bauunternehmen.

00:33:56: das immer mit dem Bagger irgendwo ist.

00:33:57: Und das kann ja auch so ein Running Gag sein.

00:33:59: So keine Ahnung, hast eine Abendveranstaltung und dann steht der Bagger auch dort bei der Abendveranstaltung vor der, keine Ahnung, Thornhalle, wo eigentlich die Blaskappelle

00:34:07: spielt.

00:34:08: Einfach weil der Bagger einfach randommäßig immer mit da ist.

00:34:11: Und dann mal dir noch zwei Augen vorne drauf und dann ist es einfach so ein Wiedererkennungsmerkmal, dass wenn du dein Bauunternehmen aussuchst, irgendwas zu machen,

00:34:19: deine Kinder automatisch sagen werden.

00:34:22: Aber kann bitte das Unternehmen mit dem

00:34:25: mit dem Bagger mit den Augen kommen, weil wir genau wissen, dann dürfen wir auch mal Bagger fahren.

00:34:29: Das sind also das ist so subtiles Marketing, so gelebte Marke, die eine Rolle spielt.

00:34:36: Es braucht nicht viel, aber du hast das Ding einfach durchgespielt, lokal, regional.

00:34:40: Und ich frage mich, warum das so wenige Leute machen.

00:34:43: Also ganz gerade Handwerk hat einen riesen Vorteil, weil Handwerk, Händel, da kannst du irgendwie mit anpacken und was erleben.

00:34:51: Und du kannst auch einfach immer da sein.

00:34:53: Also kannst

00:34:54: Leuten einfach schöne Geschenke machen oder was auch immer.

00:34:59: dann bist du nicht so plump.

00:35:02: Du dekorierst halt den Weihnachtsbaum, der auf dem Marktplatz steht, sondern du machst halt noch irgendwas drum rum.

00:35:08: Du verschenkst halt kostenlos Lebkuchen und zündest die Feuertonne an.

00:35:12: Und dann haben alle im Team dort eine schöne Zeit.

00:35:16: Aber Leute können noch mit dazukommen, weil du ja auch immer denken musst, gerade so regionales Unternehmen.

00:35:21: Die Leute, die dort arbeiten.

00:35:23: Die leben auch dort in der Regel, die haben dort auch alle Bekannte und Familie, dann können die die mitbringen.

00:35:28: Dann machst du so ein kleines Stadtteil fest noch mit daraus.

00:35:31: Und da geht es ja nicht darum, dass überall groß noch deine Marke steht, sondern das ist ein subtiles Erleben, was Leute trotzdem mitbekommen.

00:35:39: Auf eine Art und Weise.

00:35:40: Also ich finde, das sollte man nicht unterschätzen, was da alles möglich ist und was man da alles machen kann.

00:35:47: Und wenn man so einen Weg aktiv geht und von Herzen kommt, dann braucht es auch nicht immer den klassischen Contentweg.

00:35:56: Ein Unternehmen, der...

00:35:59: Genau, passiert von alleine.

00:36:01: Für dich.

00:36:02: Yes.

00:36:03: Genau.

00:36:04: Und genau so bleibt man eben auch in aller Munde.

00:36:07: Und hat Sichtbarkeit und schafft Vertrauen.

00:36:11: Genau.

00:36:12: Ja, jetzt herauszufinden, welcher Weg passt denn und wie und worüber habe ich da wieder so drei Punkte dabei.

00:36:19: Die erste Frage, man sich stellen kann ist, warum macht man denn kein Content?

00:36:24: Hat man wirklich keinen Bock?

00:36:26: Hat man es überhaupt einmal ausprobiert?

00:36:28: Was hat man ausprobiert?

00:36:30: Also wirklich mal hinterfragen, okay, ist es einfach nur ein Ausreden?

00:36:35: Oder ist es wirklich einen trifftigen Grund, warum man es nicht macht?

00:36:40: Punkt zwei, wo man sich fragen kann, welche Alternative passt am ehesten zu mir?

00:36:48: Was kann ich denn umsetzen?

00:36:49: Was will ich umsetzen?

00:36:51: Wo bin ich gewollt, mal ins kalte Wasser zu springen und zu Der dritte Punkt, einfach machen.

00:37:00: Einfach mal probieren.

00:37:03: Und einfach mal rein.

00:37:04: Und wenn man dann auch in zwei Wochen merkt, auch nichts für mich, dann geht man halt zum nächsten.

00:37:10: Irgendetwas muamemachen.

00:37:12: Oder zu dir, genau.

00:37:14: noch anmerken.

00:37:15: Man kann dann einfach Vince anrufen, bevor er einen anruft, bevor Vince euch anruft.

00:37:22: Kann man einfach mit dir mal darüber reden, was es für Möglichkeiten gibt, fernab von Content.

00:37:26: Also da hat man mit dir die richtige Wahl.

00:37:28: Ich mache lustige Ideen, fällt mir gerade ein.

00:37:31: Ich denke mit euch gerne so ein Event einmal von der verkehrten Seite aus, auf neue Ansätze zu kommen.

00:37:38: dann habt auch ihr den Bagger mit Augen und der wird euch gut tun.

00:37:44: der klassische Kalenderspruch oder der obligatorische Kalenderspruch darf man natürlich nicht vergessen.

00:37:50: Und zwar, musst eben nicht posten, wenn es für dich falsch ist oder sich falsch anfühlt.

00:37:57: Aber du musst einen Weg finden, wie Menschen dich erleben können.

00:38:04: Weil am Schluss gewinnt nicht der lauteste oder die lauteste, sondern der oder die.

00:38:10: die überhaupt wahrgenommen wird.

00:38:13: Und das eben echt.

00:38:16: Yes.

00:38:18: Das war meine Anti-Content Folge.

00:38:21: Ich hoffe, es hat gefallen.

00:38:23: Und ihr und jemanden etwas mitnehmen konnten.

00:38:26: Hast du da noch etwas zur Ergänzung?

00:38:29: dann hilft uns eine Bewertung.

00:38:31: Also lasst mal ein bisschen Liebe da, ein paar Sterne auf Apple Podcasts oder auf Spotify, weil dann können noch mehr davon erfahren und ansonsten einfach die Folge teilen.

00:38:41: Das hilft auch in jedem Fall für alle Content-Muffel da draußen.

00:38:46: Yes.

00:38:47: Und sonst wie immer geschmeidig bleiben, mutig bleiben und einfach Marken machen.

00:38:54: jeden Fall.

00:38:55: Danke für die schöne Folge und ich habe auch wenn ich Content liebe, vollstes Mitgefühl für alle die kein Content mögen und das nicht gerne machen und deswegen ganz lieben Dank

00:39:06: dafür, dass du mal aufgezeigt hast was es da für Möglichkeiten gibt.

00:39:10: Dankeschön, zum nächsten Mal.

00:39:12: Ciao.

00:39:13: ciao!

00:39:14: Merci fürs Zuhören.

00:39:15: Teilt die Folge gerne mit allen Content-Muffeln.

00:39:18: Abonniert unsere Kanäle.

00:39:20: Bewertet den ganzen Spaß.

00:39:22: Und macht Marke.

00:39:23: Bis bald.

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