Das Silo-Problem: Warum KMUs ihre besten Möglichkeiten nicht nutzen (und was hilft)

Shownotes

Zu viele Möglichkeiten, zu wenig Klarheit – und am Ende läuft wieder eine Werbeanzeige. Das ist kein Einzelfall. Das ist das Silo-Problem. Und es kostet mehr als nur Werbebudget.

In Folge 094 bricht Paul fünf Kerngedanken runter, die KMUs helfen, ihre Markenkommunikation neu zu denken – ohne Algorithmus-Gehorsam, ohne Formatdruck, ohne Ad-Abhängigkeit.

Du bekommst:

  • Warum Vertrauen immer vor Reichweite kommt – und was das fürs Budget bedeutet
  • Wie gelebte Unternehmenskultur zur stärksten Außenkommunikation wird
  • Warum Plattformen Werkzeuge sind – und kein Regelwerk, dem du gehorchen musst
  • Wie du bestehende Formate neu kombinierst, statt ständig neue zu erfinden
  • Was „Think like an Athlete" mit Markenpräsenz zu tun hat
  • Einen konkreten 3-Schritt-Ansatz, den du direkt anwenden kannst

Takeaway: Die größte Gefahr für KMUs ist nicht, dass es zu viele Möglichkeiten gibt. Es ist, dass sie aus der Überforderung heraus immer wieder dasselbe tun – und hoffen, dass es diesmal anders läuft.

Frage an dich: Welche Möglichkeit liegt bei euch gerade brach – und was hält euch davon ab, sie zu nutzen?

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Transkript anzeigen

00:00:00: die hatten noch nie so viele Möglichkeiten wie heutzutage Menschen da draußen zu erreichen und von sich als Marke zu begeistern und trotzdem entscheiden die sich immer noch für den

00:00:10: sicheren Weg.

00:00:11: Zum Teil weil Zeit fehlt, weil Mut fehlt und vor allem weil die Überzeugung fehlt, was man mit diesen ganzen Möglichkeiten anfangen kann.

00:00:18: Und wir hatten ja in unserer letzten Folge das coole Interview mit Pauli da ist mir ein Punkt extrem hängen geblieben.

00:00:24: dass es genau jetzt eine Zeit ist, all diese Möglichkeiten neu zu mischen, die wir da draußen haben, Menschen zu erreichen.

00:00:31: Und deswegen soll es heute darum gehen, liebe KMUs, ihr habt die ganzen Möglichkeiten, was kann man da draußen jetzt wirklich machen, wie kann man die zusammenbringen und warum

00:00:40: spielen, wenn ihr das durchgespielt habt, Ende Ads eigentlich keine Rolle mehr?

00:00:44: Doch jetzt erst mal die Frage an dich.

00:00:45: Ich weiß ja, wie sehr und wie groß deine Liebe zum Thema Content ist.

00:00:49: Fühlst du dich denn von diesen ganzen Sachen, von den ganzen Kanälen und Trends und Tools und allem, was man so hat, überfordert?

00:00:56: Kannst du das nachvollziehen, warum dann KMUs ankommen und sagen, ja, haben wir zwar alles die Möglichkeiten, aber lass mal ein paar Ads schalten und dann kommen schon die Kunden.

00:01:05: Willkommen zu «Mach mal Marke», dem einzigen deutschsprachigen Branding-Podcast ohne Bullshit.

00:01:12: Ja.

00:01:13: Also kurze Antwort, ja.

00:01:16: Nein, soll ich sagen?

00:01:17: Ich finde, das habe ich auch schon ein Mal gesagt.

00:01:21: Ich bin ja nicht per se anti-Content oder anti-LinkedIn oder was auch immer.

00:01:29: Es hat ja alles seine Daseinsberechtigung und das ist auch gut.

00:01:32: Gewisse Leute brauchen es, gewisse Leute bauen so quasi ihr Business drum herum über so einen...

00:01:40: Mittel und Möglichkeiten oder so eine Ressource.

00:01:43: Und das ist ja auch voll okay.

00:01:45: Und ich meine, wenn es nur einen Weg gäbe, wäre auch scheisse.

00:01:51: Aber so mit dem ganzen Thema, weiss doch auch nicht.

00:01:55: Ich bin jetzt nicht unbedingt der, Mein verdammter Leben online posten muss.

00:02:02: Weil ich einfach finde, geht eigentlich so die meisten an Scheissdreck an.

00:02:06: Und darum bin ich halt so ein bisschen eher auf der Antischiene.

00:02:12: Genauso wie mit Business-Content, was auch immer.

00:02:15: Konsumiere ich selber auch.

00:02:18: Aber...

00:02:19: Es muss mich halt catchen.

00:02:22: Meistens es halt nicht die Standard Insta-Posts, sondern wirklich so Long-Form-Content, z.B.

00:02:30: YouTube, wo man dann halt auch wirklich das findet, was man gerade sucht.

00:02:35: So das, was mir jetzt eigentlich auch macht.

00:02:37: Aber äh...

00:02:39: aber das ist gut.

00:02:40: Da bist du fast in meine Falle reingetappt, weil mir geht es gar nicht primär Content.

00:02:45: Das ist ja auch, weißt du, mit Möglichkeiten meine ich ja, vor allem den Punkt, wir mit Pauli besprochen haben, dass es neben Content ja auch sowas wie Events gibt,

00:02:56: beispielsweise, oder Zusammenarbeit mit Content Creators.

00:03:00: Und dass man dann überlegt, guck mal, wir machen irgendwie ein Event, wir laden ein paar coole Leute ein, die wir gerne mögen.

00:03:06: Wir kommen zusammen, irgendjemand dokumentiert das und wir haben dann eine schöne Geschichte, die daraus entsteht.

00:03:11: Und wenn das Leute irgendwie abholt, werden die auch davon berichten und das Ganze teilen.

00:03:16: Und das, ich, sind so die Möglichkeiten, wenn du so eine Ecke über den Tellerrand guckst und dir mal überlegst, okay, wir haben diese ganzen Kandidatunmöglichkeiten, das

00:03:25: überfordert und wir haben auch, wie du gerade meintest, ich kann das voll nachvollziehen, wenn man da einfach keine Lust drauf hat, ganzes Leben zu teilen oder sein Unternehmen da

00:03:33: groß

00:03:35: anzupreisen.

00:03:35: Und ich kenne auch Leute, irgendwie sagen, mir liegt das nicht, mich in den Mittelpunkt zu stellen und zu sagen, guck mal hier, ich, ich, ich, ich, ich bin der Beste oder die Beste,

00:03:46: sondern da halt einen anderen Weg zu finden.

00:03:48: Aber dass, ja, dass man, dass man eben dann doch so schnell in diesem Silo denken ist, wie man immer so schön sagt und dann eben der Meinung ist, okay, es gibt so viele

00:03:57: Möglichkeiten, es hat alles irgendwie mit Content zu tun.

00:04:00: Ich nehme jetzt eine bezahlte Werbeanzeige, damit wenigstens mein Produkt gesehen wird und gut ist.

00:04:04: Das ist so eine falsche Sicherheit und das ist eigentlich die gefährlichste Wahl, die du heutzutage treffen kannst.

00:04:10: Denn gerade bei so Festtagen und Weihnachten und der ganzen Black Week und so weiter im November, ist dann Werbebudget einfach extrem teuer.

00:04:20: Und da musst du schon überlegen, pumpe ich nur Geld in Werbung rein und was erhoffe ich mir überhaupt davon?

00:04:25: Und gut so, ja.

00:04:27: Nein, das verstehe ich auch.

00:04:28: Bin ich selber auch mal ein bisschen in die Pfalle getappt mit den guten alten Google-Ads.

00:04:33: Und das ist halt schon...

00:04:34: Ja, also wenn man einfach nur das Gefühl hat, egal bei was, egal auf welchem Kanal, man pumpt jetzt einfach irgendwie Kohle in so einer Nachzeige.

00:04:44: Vielleicht hast du ein paar Klicks mehr auf deiner Webseite.

00:04:49: Aber äh...

00:04:50: Es ist halt auch ein bisschen so eine Wissenschaft dahinter.

00:04:54: Auf jeden Fall.

00:04:55: Vor allem kenne ich auch gewisse, also ein paar Leute aus dem Bereich Marketing, die das ja auch wirklich jeden Tag machen.

00:05:02: Und sogar die sagen, das ändert mittlerweile gefühlt im Wochentakt, wie du diese Scheisse wirklich optimieren und aufschalten kannst.

00:05:13: Was ist wichtig, was ist unwichtig.

00:05:16: Ja, und wenn sogar die das sagen, dann will ich mir nicht vorstellen, wie das eben so eine KMU machen soll.

00:05:23: dass es auch wirklich etwas bringt.

00:05:25: Aber eben, hau rein.

00:05:28: Ich bin jetzt selber gespannt, was du eigentlich raus willst und was da kommt.

00:05:32: mein Ziel mit der Folge ist das so ein bisschen aus einem klassischen, das ist halt ein Marketingproblem, rauszuholen und eher zu einer Markenmöglichkeit zu machen.

00:05:43: Zu sagen, so wir haben diese Marke, wir leben die, wir alle unsere Persönlichkeit.

00:05:48: Lass mal die Elemente, die uns selber Spaß machen und ich wette, wir finden am Ende sogar ein cooles, coole Möglichkeit für dich, dass die Elemente zusammenbringen und daraus was

00:05:58: Neues entstehen.

00:06:00: und zwar fernab von dem klassischen, sind ein Business und wir müssen irgendwas verkaufen.

00:06:04: Weil in die Rolle tappt man ja ganz oft, dass du irgendwie denkst, ja, wir spielen jetzt hier, wir kommen irgendwie früh acht alle zusammen ins Büro, wir spielen jetzt hier ein

00:06:11: bisschen B2B-Unternehmen beispielsweise und am Ende des Tages sind wir wieder Persönlichkeiten.

00:06:17: Und was wir vergessen, wir sind ja die ganze Zeit Persönlichkeiten und tragen da unsere kleinen Macken und Rucksäcke mit uns rum.

00:06:24: Und das ist eigentlich der größte Vorteil, sich halt von dem klassischen Verkauf

00:06:28: oder ich schalte halt eine Werbung, so ein bisschen zu lösen.

00:06:31: Aber ich habe das geordnet, weil bevor dann wieder Gedankenchaos hier ausbricht, habe ich mal so fünf Kerngedanken mitgebracht, die mir nach dem Interview mit Pauli, was ihr

00:06:42: unbedingt noch mal hören solltet, kamen.

00:06:45: Aber erstmal die Frage an dich, was ist dir denn am meisten hängen geblieben?

00:06:48: Finde einfach das, was zu dir passt.

00:06:51: Denke nicht weiter.

00:06:53: Und mach einfach.

00:06:57: Nicht immer warten, bis etwas perfekt ist.

00:07:00: Oder dass man das perfekte Equipment hat.

00:07:03: Die perfekte Idee, sondern einfach mal echt sein.

00:07:07: das Impulsive auch einfach mal ausleben.

00:07:10: Denn das ist ja schlussendlich auch das, was die Leute abholt.

00:07:14: Ja.

00:07:15: Ich glaube, ist so die, Grossmessage, die man bei allen Folgen im Bereich Content oder Interviews hängen geblieben ist.

00:07:24: Und halt einfach auch so ein bisschen...

00:07:26: je nachdem, teilweise sogar alles ein bisschen vergessen, was man schon weiss, sondern auch ein bisschen blauäugig das Ganze hineingehen.

00:07:34: Abgesehen von Paydats.

00:07:37: Aber nicht immer noch in dem scheisse Trend nachjagen, sondern einfach sein Ding machen.

00:07:45: Seine Art und Weise zeigen.

00:07:48: Und das interessiert schlussendlich auch die Leute.

00:07:53: Oder wie Patrick gesagt hat, quasi unsere Sicht auf Wissen und nicht das Wissen per

00:07:59: voll auf jeden und ich würde gerne noch ergänzen oder wir haben gemeinsam diesen blick geweihtet dass man ja ganz auf diese unterscheidung macht das ist sind halt creators die

00:08:09: sind irgendwo in berlin und diesen tipp und dann haben wir hier irgendwie so kleine rundige kamus und für die interessiert sich niemand und im gespräch kann man dann eher aus

00:08:18: dass es erstens nicht so ist dass die alle hip sind an die ganzen greater sondern

00:08:22: die zum Teil auch klein sind und das auch ganz viel über persönliches Vertrauensspiel funktioniert und das KMUs unglaublich viele Möglichkeiten haben.

00:08:32: Also aktuell nutzen sie diese ganzen Möglichkeiten mit Creators zusammenarbeiten, vor allem die großen Marken, die großen Brands.

00:08:39: Aber da als KMU zu überlegen, was haben wir denn für Möglichkeiten und was wollen wir überhaupt erreichen, das finde ich ganz spannend und deswegen finde ich die Folge auch

00:08:48: gerade so schön oder war schon schön in der Vorbereitung.

00:08:52: und ich würde jetzt einfach mal reingehen in die fünf Kerngedanken, die mir so bisschen gedanklich helfen sollen, diese Möglichkeiten für sich als KMU auch zu nutzen.

00:09:00: Und da wäre der erste Punkt, dass es nicht Reichweite geht bei allen Dingen, die so Verkaufung oder Ads betreffen, sondern dass es eigentlich immer Vertrauen geht.

00:09:10: Also du zahlst zwar für eine Reichweite, damit viele Leute sehen, aber dann ist ja die Frage, wie qualifiziert sind die Leute, wie gut passen die zu meinem Unternehmen?

00:09:19: Und deswegen ist es eigentlich viel relevanter, lieber weniger Leute zu erreichen, dafür zu den wenigen Leuten ein hohes Vertrauen aufzubauen.

00:09:26: Denn am Ende kaufen nur Leute bei dir, die dir vertrauen, die irgendwie das Gefühl haben, da resoniert was und mit denen, da sehe ich irgendwas dahinter, fernab das Produkt ist.

00:09:36: Und ich vertraue dem Produkt und dem Unternehmen dahinter, dass es dem Versprechen auch gerecht wird.

00:09:43: Das sagen wir sowieso generell.

00:09:46: Jede Aktion von einer Marke sollte eigentlich darauf abzielen, zu vertrauen, zu stärken gegenüber den richtigen Leuten.

00:09:55: Egal ob es Zielgruppen ist oder Mitarbeitende oder irgendwelche Partner.

00:10:03: Das ist eigentlich immer das Hauptziel mit allem.

00:10:07: Genau.

00:10:09: Aber dafür musst du als Basis auch deiner eigenen Marke vertrauen.

00:10:13: Ich glaube, wenn du da kein Vertrauen drin hast, dass das Leute überhaupt spannend finden oder dass du vielleicht auch selber schon denkst, ja, keine Ahnung, mit dem Auftritt, wir

00:10:21: haben, wir keinen Blumentopf gewinnen.

00:10:23: Das ist, glaube ich, auch so ein Grundproblem.

00:10:25: Also dann zweifelst du ja schon dich selber an.

00:10:28: Wie sollen dann andere Leute dir vertrauen?

00:10:31: Ich glaube, über den ersten Schatten musst du springen.

00:10:34: Und dafür erzählen wir ja den ganzen Spaß rum um Markenentwicklung.

00:10:38: Und wer davon mehr wissen will, regelmäßig von uns, der sollte mal folgen und abonnieren und auch bewerten.

00:10:44: Es gibt uns zurück im Wind.

00:10:45: Aber wir machen das jetzt zweimal die Woche.

00:10:48: wer sich gerade so das Thema Markenentwicklung kümmern möchte, wir haben den passenden Input dazu.

00:10:53: Ja, mach gerne weiter, ich bin gespannt.

00:10:56: sehr gut.

00:10:56: Punkt zwei, ganz relevant, so eine Marke, die muss nicht nur kommuniziert werden oder nicht nur nach draußen kommunizieren in Form von Produktversprechen oder Werbung, sondern

00:11:07: die muss halt aktiv gelebt werden.

00:11:09: Also so eine Marke, das passt auch gerade gut zum Punkt davor.

00:11:13: Wenn alle verstehen, worum es dem Unternehmen geht und was dahinter steht und alle Vertrauen haben in die Marke, in das Unternehmen, dann können die das erst

00:11:24: nach draußen leben oder intern leben und dann trägt sich das auch nach draußen und dann entwickelst du erst eine eigene Art Kultur.

00:11:31: Und das ist wiederum ein Punkt, der magisch anziehend auf alle Außenstehende ist.

00:11:37: Also das spürt man so gut, ob irgendwie Leute gut miteinander klarkommen und harmonieren oder eben nicht.

00:11:44: Und ganz plumpes Beispiel, ich bin jetzt aktuell ja wieder extrem viel mit meinen Kindern unterwegs und wenn ich mit meinem

00:11:53: mittleren Kind zusammen Poschifahre und wir so an dieser zentralen Bushaltestelle stehen, dann reden immer die ganzen Poschifahrer und Fahrerinnen gemeinsam miteinander.

00:12:03: Die tragen irgendwie alle die Uniform und gefühlt ist Postauto in der Schweiz so eine echte Institution.

00:12:08: Und ich finde das cool, weil ich das Gefühl habe, alle, die tragen das alles mit so so Stolz.

00:12:13: Also die sitzen alle gerne vorne in ihrer kleinen Kabine und steuern so ein Postauto.

00:12:18: Weiß nicht, ob das jetzt so ein Gefühl ist, weil auch mein mittleres Kind unbedingt Poschi

00:12:23: Fahrer werden möchte.

00:12:24: Aber was denkst du?

00:12:26: Hast du auch so das Gefühl?

00:12:28: Es ist schon eine rechte Gilde.

00:12:32: Ja, logisch.

00:12:35: Aber zu dem Thema Kultur und Marga Leben, das klingt für viele keimhaft aus, immer so nach Fühlschmig spürst mich und so.

00:12:45: Bis sie dann halt auch mal, wie soll ich sagen, die Eier haben, sich so einen Prozess unterziehen Ich erst letztes Jahr ein spannendes Projekt.

00:12:57: Wir auch die Markengrundlage definiert.

00:13:01: Dann wir mal eine Gesamtmeeting gemacht mit allen Mitarbeitern.

00:13:08: Dann haben wir präsentiert, was wir so definiert haben.

00:13:13: Dann war eine Frage von mir, ob es jetzt schön und gut aussen Aber könnt ihr euch mit dem auch identifizieren?

00:13:22: Und dann hat...

00:13:24: einen aufgestreckt und gesagt hat, dass er Groben schon, aber dass es 100 % ist, muss sich intern auch gewisse Sachen ein bisschen anpassen oder ändern.

00:13:36: Dann kam ein sehr interessantes Gespräch in Lauf, das auch einmal der Chef bemerkte,

00:13:46: Woran stehen wir hier überhaupt?

00:13:48: Oder was aus Sicht Angestellte eben nicht so optimal?

00:13:53: Das unterschätzt sehr, sehr viel.

00:13:54: Und wenn man sich hier aber auch mal den Mut nimmt und die Zeit nimmt, das einfach mal in einem Unternehmen dann können da sehr, sehr viele gute Ideen entstehen, die am gesamten

00:14:08: Unternehmen aber extrem viel Rückenwind wieder gibt.

00:14:12: Oder Potenzial gibt, um sich weiterzuentwickeln oder zu verbessern.

00:14:17: Genau.

00:14:17: musst du aktiv anstoßen und lieben.

00:14:21: ist absolut richtig.

00:14:22: Also du kannst nicht darauf bauen, dass das schon alles passt, dass alles gut ist, solange sich niemand beschwert.

00:14:27: Das ist, ich, der größte Trugschluss überhaupt, wenn man Chef oder Chefin ist.

00:14:31: Denn gerade im stillen Wasser brodelt es dann manchmal vor sich hin.

00:14:36: Kultur herstellen.

00:14:38: Das bedeutet einfach mehr zu geben als nur eine Kaffeemaschine oder eine Tischtennisplatte oder was auch immer.

00:14:44: angenehmen Pausenraum, sondern es sind so viele kleine Aspekte, die eine Rolle spielen.

00:14:49: Und ein extrem positives Beispiel, von dem ich gehört habe, war ein mittelständisches Unternehmen.

00:14:57: Die haben, glaube ich, neue Kampagne rausgebracht für die nächste Saison und das gemeinsam gemacht mit der neuen Kreativagentur.

00:15:07: die hatten für die, ich nochmal anders angefangen, für die war es ganz klar,

00:15:13: um die Kampagne dem internen Team vorzustellen, die einen eigenen Raum gemietet haben.

00:15:18: Ich glaube, das war sogar so ein altes Kino.

00:15:20: Dann gab es dort Essen, dann gab es irgendwie noch einen kleinen Umtrunk drumrum.

00:15:23: Und dann haben sich alle in dem Raum versammelt und die ganze Belegschaft war halt dort über 100 Leute und haben sich das angeschaut.

00:15:30: Und danach wurden Fragen beantwortet.

00:15:31: Danach wurde noch Material ausgehandigt.

00:15:34: Und für die Kreativagentur war es eine mega krasse Erfahrung, dass das für die so ein komplett routinierter Ablauf war.

00:15:40: Also das war nichts Besonderes, sondern für die war halt klar,

00:15:43: Wir machen sowas regelmäßig, wenn es große Veränderungen gibt, dass alle zusammenkommen, dass alle gemeinsam sich austauschen können, dass es auch die Möglichkeit gibt, direkt

00:15:51: Feedback und Kritik zu äußern und dass man einfach dieses Gemeinschaftsgefühl herstellt.

00:15:56: Und das fand ich so inspirierend, weil es also eigentlich schon schlimm, dass das ein Seltenheitsbeispiel ist, aber so inspirierend zu sagen, guck mal, wenn wir Dinge verändern

00:16:05: im Unternehmen, dann soll das nicht über einen Bushfunk weitergetragen werden oder mit irgendeinem

00:16:10: belieblosen Schreiben, was irgendwo aushängt am schwarzen Brett, sondern dann kommen wir zusammen, dann sorgen wir auch dafür, dass alle eine gute Zeit haben und dann besprechen

00:16:20: wir das und dann kannst du ja noch einen Schritt weiter denken, dann wird das automatisch dokumentiert mit Foto oder Video oder was auch immer.

00:16:27: Oder die Leute machen das am Ende sogar schon selber, weil sie das Gefühl haben, wenn ich darüber dokumentiere, dann teile ich das gerne nach draußen und dann gewinnt einfach deine

00:16:36: ganze Marke und

00:16:38: stärkt das.

00:16:38: Also wenn nicht so ein inspirierendes Beispiel, wollte ich gerne nochmal mit reinhauen hier.

00:16:42: Ich mach mal weiter mit dem dritten Punkt.

00:16:45: Ja, mach mal weiter.

00:16:45: Aber ja, bin ich voll bei dir.

00:16:47: Das ist, Auch rein.

00:16:50: sollte man machen.

00:16:51: Also gelebte Kultur, zweiter Punkt.

00:16:54: Der dritte wäre, dass Plattformen keine Chefs sind, sondern das sind Werkzeuge.

00:16:59: Also die kann man nutzen, um eine eigene Botschaft nach draußen zu kommunizieren und nicht erst eine Plattform zu studieren.

00:17:07: Und das beste Beispiel dafür ist tatsächlich LinkedIn, denn da gibt es regelmäßig von den ganz tollen LinkedIn-Experten da draußen irgendwelche großen Zusammenfassungen.

00:17:19: wie der neue LinkedIn-Algorithmus funktioniert, worauf man Wert legen sollte, wann perfekte Posting-Zeiten und Rhythmen und Formate sind und so weiter.

00:17:27: es eine eigene Wissenschaft.

00:17:29: Hat zur Folge, dass wenn deine Beiträge nicht laufen, du immer sagen kannst, da ist der Algorithmus dran schuld und nicht vielleicht meine Beiträge oder so.

00:17:38: widerspricht eigentlich der Logik, dass wenn du aus dem Bauchhaus so kommunizierst, wie du das nun mal machst, also einfach authentisch und so wie du das fühlst,

00:17:49: und eine Plattform nutzt, statt dich einer Plattform zu unterwerfen, dann wird es auch funktionieren.

00:17:55: Und wenn es nicht funktioniert und dir das zu widerfährt, dann kannst du es auch einfach sein lassen.

00:18:00: Aber ordne dein ganzes Schaffen halt nicht dieser Plattform unter.

00:18:04: machst du dasselbe?

00:18:05: Es war so klar, dass die Frage kommt.

00:18:09: Teils, teils.

00:18:10: Also ich muss sagen, ich hab natürlich Dinge optimiert, aber auch zu meinem eigenen Wohl, beispielsweise auf LinkedIn, hab ich mir feste Tage gelegt, wo ich was teile, einfach,

00:18:20: dass ich meinen eigenen Rhythmus hab und ich mach das immer erst nach 20 Uhr.

00:18:25: Und das widerspricht eigentlich schon der Plattformlogik, weil ganz viele darüber oder darum schwören, dass am Vormittag die relevante Zeit auf LinkedIn ist.

00:18:34: Und ich dachte mir, das ist halt eine Zeit, wo ich immer die Kinder habe.

00:18:37: Also für mich bleibt nur 20 Uhr übrig, wenn wir nicht am Abend aufnehmen, da meine Gedanken zu teilen.

00:18:43: Und gleichzeitig ist es für mich mein Rahmen und was ich mir abgewöhnt habe.

00:18:47: Also ich habe meinen eigenen Stil über die Jahre entwickelt.

00:18:49: Das ist auch der Fall.

00:18:50: Ich halte mich an Regeln wie keine Linkströme.

00:18:53: Also ja, ich orientiere mich schon an solchen Dingen.

00:18:56: Und gleichzeitig sage ich mir selber immer, ich kann mich da frei machen, Dinge so teilen, dass es zu mir passt und

00:19:04: Was ich nicht mache, ist so der perfekte Rhythmus aus, immer mal eine Slideshow oder ich muss auch Videos teilen oder was auch immer.

00:19:11: Das ist dann eher weniger.

00:19:13: Muss halt jeder seinen Mittelweg finden.

00:19:15: Ja, wenn du zehn Experten hast, dann hast du zehn Fachmeinungen über das ganze Zeug.

00:19:25: Ja, logisch.

00:19:27: Aber das ist überall.

00:19:29: Das wie im Sport.

00:19:30: Du zehn Sportgurus, zehn verschiedene Programme, die dich zehnmal zur perfekten Form führen.

00:19:39: Ja, schliesslich musst einfach auch wie in allem.

00:19:43: Probier einfach mal etwas aus und wenn dir etwas liegt, dann mach es aber auch einfach mal eine Weile.

00:19:49: Züchseweile durch.

00:19:50: Und wenn du merkst, cool, es läuft, dann kannst du auch von deinem eigenen Stil entwickeln.

00:19:57: Aber ja, du hast recht.

00:19:58: Ich muss mich auch frei machen von den ganzen Dingen.

00:20:00: Und dazu passt eigentlich Punkt 4.

00:20:02: Das fand ich mit am inspirierendsten vom Interview mit Pauli zu sagen, raus aus dem ganzen Silo denken, also raus aus diesen einzelnen Kategorien, die so abgeschlossen sind und hin

00:20:14: dazu, dass man die Formate neu kombiniert oder dass man einfach völlig frei von Anfang an denkt.

00:20:20: Guck mal, wir haben eine Belegschaft.

00:20:22: Wir machen hier ohnehin ein Sommerfest.

00:20:24: Wir lieben alle.

00:20:25: keine Ahnung, den Held der Steine.

00:20:27: Also liebe Grüße an alle, die irgendwie mit Klemmbausteinen unterwegs sind.

00:20:30: Ich gucke mir solche Videos auch an zum runterfahren.

00:20:34: Und dann lädt man halt so jemanden ein, weil man denkt so, keine Ahnung, dass die Hälfte der Belegschaft feiert den Typen.

00:20:41: Dann holen wir den einfach zum Fest, haben eine gute Zeit und irgendjemand dokumentiert das, dann machen die Leute auch selber Fotos und dann guckt man, was da draus entstehen

00:20:51: kann.

00:20:51: Also man macht sich auch frei aus Dingen wie, dann brauchen wir einen Newsletter, der wöchentlich erscheint.

00:20:56: Dann erscheint er halt nur, wenn so ein Fest ist und dann ist wieder Funkstille.

00:20:59: Aber wenn der erscheint, dann ist auch was Relevantes, was man den Leuten mitgeben kann.

00:21:03: Und dadurch entsteht dann vielleicht, weil noch jemand anderes zu dem Fest kommt, eine neue Partnerschaft in Form mit einem Content Creator, der das Unternehmen feiert, die man

00:21:14: halt persönlich über das Fest kennenlernen konnte und der dann

00:21:17: wo man irgendwie im Gespräch herausgefunden hat, na guck mal, der macht eine Miniserie mit uns zusammen.

00:21:22: Wir unterstützen den, wir geben dem Material.

00:21:24: Der macht coole Sachen, der nutzt vielleicht unsere Räumlichkeiten.

00:21:27: Und dann gucken wir, was daraus wiederum entsteht.

00:21:29: Also es muss nicht immer alles so einen perfekt durchgetakteten Plan haben.

00:21:34: Es muss nicht alles beginnen im Sinne von, wir brauchen eine Partnerschaft mit einem Content Creator.

00:21:39: Es können auch Dinge einfach entstehen und man kann sich auch die Dinge rausnehmen, die man ohnehin gerne hat oder gerne mag.

00:21:46: Und wenn du, keine Ahnung,

00:21:48: fünf inspirierende Menschen auf LinkedIn kennst und sagst, guck mal, haben ohnehin, wir bringen das ganze Unternehmen zusammen, wir laden mal fünf Leute ein, die einen kurzen

00:21:57: Impuls geben zu ihrem Fachgebiet.

00:22:00: dann mach halt das.

00:22:01: So und guck, dass das irgendwie, ja, dass sich dadurch was entwickelt.

00:22:05: Einfach dieses Dinge neu kombinieren fand ich mega inspirierend.

00:22:10: voll.

00:22:11: Einfach über den Tellerrand schauen.

00:22:13: Per Markenbasis auch.

00:22:16: Man muss nicht immer das Gefühl haben, muss alles neu erfinden.

00:22:20: Gegenteil.

00:22:21: Das heisst, ein schönes Never-Change-Your-Running-System.

00:22:24: Aber die Feinheiten, die Details geben dem Ganzen eine Würze, die du schlussendlich abheben kannst.

00:22:31: Das heisst, auch mit diesen verschiedenen Formaten.

00:22:34: Du musst nicht...

00:22:35: Welt neu erfinden, aber du musst es einfach gekonnt, smart anders kombinieren oder in einen anderen Zusammenhang bringen.

00:22:42: Und auf einmal ist es ein riesiges Ding.

00:22:46: Ja.

00:22:46: Und es können auch Kleinigkeiten sein.

00:22:48: Also wenn du ohnehin ein Event hast, dann ende einfach mal die Zeit, zu dem das Event stattfindet.

00:22:56: Oder stell halt deine Mitarbeitenden frei, damit sie selber andere Events besuchen können oder was auch immer.

00:23:01: Und wenn es nur die Art und Weise der Einladung ist, dass halt eine handgeschriebene Karte ist als Einladung.

00:23:07: Auch das sind so Kleinigkeiten, die aber echt viel Eindruck hinterlassen.

00:23:11: Also das auch nur als

00:23:15: Es passt nicht so ganz zu dem Thema Formate, aber ich weiß noch, dass mein Papa jahrzehntelang in einem großen Orchester gespielt hat und er hat sich so gefreut, hätte

00:23:25: danach eine persönlich handgeschriebene Karte bekommen als Dankeschön und als Einladung dann Abonnent im Orchester zu werden, also die Konzerte weiterhin zu besuchen.

00:23:36: Und es kam nie.

00:23:37: Er wollte die weiterhin besuchen.

00:23:39: Er musste sich selber darum kümmern.

00:23:40: Aber so diese handschriftliche Einladung

00:23:44: mit einer Belegschaft auch über die Zusammenarbeit in Kontakt zu bleiben.

00:23:49: Das sind auch so Kleinigkeiten, sind so kleine Gesten, die einfach so einen Unterschied machen.

00:23:53: Und du musst ja immer damit rechnen, alles, was irgendwie positiv wahrgenommen wird, führt dazu, dass Leute davon erzählen.

00:23:59: Und das ist ja letztlich der Punkt, den du dir sonst halt mit teurem Ad-Budget einkaufst, dass sich Leute sehen.

00:24:06: Aber dann sehen die dich einmal.

00:24:08: Und wie willst du mit einmal sehen Vertrauen aufbauen?

00:24:11: Und im schlechtesten Fall sehnt ihr dich halt 20 Mal, weil 20 Mal in Folge die gleiche schlechte Werbung abläuft.

00:24:16: Dann auch viel Spaß beim Leute überzeugen.

00:24:19: Du kannst es natürlich aber auch so schlecht machen, in Anführungs-Schlusszeichen, dass es eben schon wieder geil wird.

00:24:26: Ich weiss nicht, kennst du die Werbung, wie heisst es denn von Wedenswil?

00:24:32: Der Bettentaler, oder wie der heisst.

00:24:35: Das ist einfach so eine Legende von einer Werbung.

00:24:40: Also weisst richtig schlecht, siehst du das alte Männchen dort so stehen.

00:24:45: Während unsere Daunenküsse und Daunendicken, die gefüllt sind mit Federn von toten Tieren.

00:24:53: Das eine Legende.

00:24:56: Das kennt halt jeder.

00:24:57: Das bleibt im Kopf.

00:24:59: Genau.

00:25:00: Es soll einen Grund haben und es bewusst passieren.

00:25:04: Und nicht einfach nur passieren.

00:25:08: Ja, aber auch da kannst du jetzt wieder klassische Fan-Kultur mit hinzufügen und dann mach halt ein Meet and Greet mit ihm und Leute können zu dir in den Laden kommen und kriegen

00:25:18: ein Autogramm von ihm.

00:25:20: Also weiß nicht, dann ist das halt ein smarter Weg, irgendwie noch weiter zu denken und was rauszuholen.

00:25:25: Also auch da.

00:25:27: Hat halt immer so viele Möglichkeiten.

00:25:29: Einfach nutzen.

00:25:31: So und fünfter Punkt ist

00:25:34: eigentlich finde ich das das wichtigste und das haben wir vor allem im interview mit patrick so gut gelernt.

00:25:39: think like an athlete.

00:25:41: man kann als profisportlerin, als athlete, man kann nie das ergebnis beeinflussen.

00:25:47: das kann man, wenn man als marke nach draußen kommuniziert, auch nicht.

00:25:50: du kannst nie beeinflussen, die leute die botschaft wirklich verstehen.

00:25:56: du kannst dich beeinflussen, ob eine werbeanzeige erfolgreich ist oder nicht.

00:26:00: aber du kannst halt beeinflussen, dass du jeden tag auftauchst.

00:26:03: Oder jede Woche mindestens einmal irgendwas von dir zu sehen ist.

00:26:07: Also wirklich dieses, stehst du regelmäßig auf dem Platz, bist du regelmäßig da, können sich Leute auf dich verlassen, dass du nicht von heute auf morgen wieder für die nächsten

00:26:16: drei Monate verschwindest und dann wieder auftauchst.

00:26:18: Und dann aber auch irgendwie, das machen ganz viele Leute auf LinkedIn, erwartest, dass der erste Post dann wieder durch die Decke geht und Leute sofort wissen, was du gemacht

00:26:25: hast.

00:26:25: Das ist nämlich nicht der Fall.

00:26:27: Also Leute vergessen dich.

00:26:28: Und das ist auch nicht böse gemeint, aber wir haben alle jeden Tag so viele Eindrücke.

00:26:33: Wenn du halt regelmäßig da bist und dich regelmäßig zeigst, dann werden sich Leute auch an dich erinnern.

00:26:39: Ja, es sind halt so kleinen regelmässigen Schritte, die sich irgendwann multiplizieren.

00:26:48: Und auf einmal ist das grosses Ergebnis.

00:26:51: Das ist mit allem so.

00:26:53: deswegen, dahin zu kommen, noch eine mini 3 Schritt Anleitung, die wir auch fast in jeder Folge so ähnlich haben.

00:26:59: Erstens Klarheit für die eigene Marke schaffen, also wirklich was ist die Substanz, verstehen alle, passt es irgendwie auf ein A4 Blatt, damit man das in jedem Meeting bei

00:27:08: jeder großen Entscheidung als Orientierungsgrundlage hat.

00:27:13: Dann der zweite Schritt, eine Kommunikation so aufbauen, dass sie zu einem passt.

00:27:18: nicht so, dass sie zum Marktumfeld passt oder weil das alle anderen so machen oder weil die Plattform das so vorschreibt.

00:27:25: Wir würden wir so im Alltag reden.

00:27:29: Wenn wir das nicht mit dir beantworten können, dann ist die Kommunikationsstrategie wahrscheinlich für die Tonne.

00:27:33: Also dann kannst du es auch sein lassen, weil du hältst das einfach nicht durch.

00:27:37: Und der dritte Einfach die Dinge, die man ohnehin macht, dokumentieren.

00:27:40: Finde ich ganz, ganz relevant.

00:27:42: Also Content oder was auch immer.

00:27:45: Das muss kein eigenständiges, krasses Format sein, was man machen muss, sondern es kann auch einfach sein.

00:27:52: Ihr habt den Alltag, ihr macht bestimmte Dinge.

00:27:55: Dann dokumentiert das Ganze, dann zeigt das, seid jeden Tag auf dem Platz.

00:27:59: Und dann ist Content eher eine Art Abfallprodukt.

00:28:03: Und das hätte ich damals super gerne selber gemacht, das noch so als eigenes Learning.

00:28:07: Ich habe mal ein Kollektiv gegründet mit zwei lustigen Leuten aus Deutschland und das hat dann am Ende nicht geklappt.

00:28:15: Aber ich dachte mir irgendwie von Tag eins, es wäre eigentlich so cool, wenn man diesen Weg transparent nach draußen kommuniziert und einfach teilt, wie so eine Gründung abläuft.

00:28:23: Das sind Geschichten des lieben Menschen.

00:28:25: Also wir alle mindestens schon mal einmal in unserem Leben irgendein verdammtes Renovationsvideo geschaut.

00:28:32: wo du halt genau weißt, am Anfang sieht die Wohnung scheiße aus und am Ende sieht sie gut aus.

00:28:36: Wir kennen sogar das Ergebnis und wir gucken es uns trotzdem an.

00:28:41: Und genau das lieben Leute.

00:28:44: Die lieben halt Naherkeit, Alltag, also teilt das alles.

00:28:48: Hast du Gedanken?

00:28:50: Ansonsten habe ich noch so ein Minifazit mitgebracht.

00:28:52: Und sag mal, das ist fad, sieht.

00:28:54: dann schießt du wieder ordentlich dagegen.

00:28:56: Ich kenne dich, Vince.

00:29:00: Bei dem Content-Thema haben wir schon intern gesagt, das ist jetzt so unser Content-Monat.

00:29:06: Wir machen danach auch wieder andere Themen.

00:29:07: Keine Angst.

00:29:08: Aber es ist ein Thema.

00:29:10: Also, Fazit.

00:29:12: Die größte Gefahr für KMU ist es nicht, dass es zu viele Möglichkeiten gibt.

00:29:16: sondern dass sie aus der ganzen Überforderung mit diesen Möglichkeiten immer wieder zum alten Spiel zurückkommen, nämlich ads.

00:29:25: Und zwar ads anschalten, dann kommt ein Ergebnis raus oder ads ausschalten und dann bleibt das Ergebnis aus.

00:29:31: Und das ist super schade, weil es gibt diese ganzen krassen Möglichkeiten, dass man Beziehungen und Vertrauen auf eine neue Art und Weise aufbauen kann und diese

00:29:41: ganzen Formate, die es gibt und diese Menschen und Kooperationsmöglichkeiten und Events und was auch immer Contentmöglichkeiten, die neu zu mischen, die führen dazu, dass es

00:29:52: irgendwie erfrischend, nahbar, authentisch wird und dass man darüber echtes Vertrauen aufbauen kann.

00:29:59: Also guckt nicht nach irgendwelchen Plattformen, guckt nicht nach Trends, sondern nutzt das, was da ist und macht das, was euch selber auf dem Herzen liegt.

00:30:08: Dann kommt das Ganze gut und dann habt ihr

00:30:11: ausgesorgt und müsst euch nicht auf irgendwelchen ändernden Ads Plattformen rumschlagen und irgendwie noch mehr Geld auf ein altes Problem drauf werfen.

00:30:20: Ja, so als kurzer Spoiler, habe für unsere nächste Folge eigentlich so spannendes Thema dabei, was genau das Eben, wenn man so...

00:30:30: man so...

00:30:32: trotzdem noch nicht sicher ist, ja, was kann ich denn machen und man hat eigentlich wie ich gar keinen Bock auf das Content, Zeugs.

00:30:39: Aber ja, nein, danke für mal Paul, es war...

00:30:42: spannend.

00:30:44: Eben nicht...

00:30:45: Nicht immer, wenn ich nichts sage, ich gegen das.

00:30:49: Ich höre einfach mal gespannt zu und pick mir so ein paar Aussagen aus.

00:30:55: Genau, ich lerne gerne dazu.

00:30:57: ja das das ehrtig und dann machst du auch noch irgendwann content.

00:31:00: achso und jetzt noch meinen vorschlag.

00:31:02: ich habe doch gemeint, ich habe noch eine idee für dich oder wir finden eine idee, wie auch du irgendwas machen kannst.

00:31:08: und ich weiß ja, du hast auch schon mal überlegt, vielleicht auf youtube mit einem eigenen kanal und shorts zu starten, hatte ich auch.

00:31:14: und ich meine, bin jemand, ich möchte am liebsten alle content-formate durchweg bespielen und habe einfach gar keine zeit dafür.

00:31:21: aber ich dachte mir, so ein persönliches

00:31:25: wo man dich mal treffen, anfassen, nein anfassen sage ich nicht, und dich treffen kann und irgendwie mit dir interagiert.

00:31:33: Eigentlich so eine, du mietest dir mal eine schöne Bar, du lädst mal Leute ein, die du gerne magst, man kommt zusammen, da würde ich nämlich auch gerne kennen, so ein bisschen

00:31:41: deine Bar-Vergangenheit, deine Militär-Vergangenheit, deine Bünsener-Vergangenheit und sowohl das alles mitzubekommen, das ist halt super schön und spannend.

00:31:50: Und dann lässt er die ganzen sinnlosen Vorträge und was auch immer weg.

00:31:55: Man hat eine gute Zeit, man trinkt ein.

00:31:58: Irgendjemand dokumentiert das mit einer Kamera.

00:31:59: Man hat ein paar schöne Fotos, lernt neue Leute kennen.

00:32:02: Ich glaube, das ist was, was zu dir passt.

00:32:04: Und du musst natürlich hinter der Bar stehen.

00:32:06: Das ist auch klar.

00:32:08: Die Zeiten sind vorbei.

00:32:12: Woll schauen.

00:32:14: Easy.

00:32:15: Hey, danke vielmals für das Thema.

00:32:20: Bis zum nächsten Mal.

00:32:21: danke dir Vince, alles gut, rauch rein, ciao.

00:32:24: Ciao!

00:32:25: Ihr habt das Ganze spannend und interessant gefunden, dann folgen uns doch gerne und ihr kriegt zweimal in der Woche neues Foto für eure Marke.

00:32:34: Viel Spass und bis bald.

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