Das Publikum-Prinzip: Wie KMU Aufmerksamkeit bekommen (ohne zu nerven)
Shownotes
Kundschaft musst du überzeugen. Ein Publikum kommt freiwillig. Das klingt nach einem kleinen Unterschied – ist aber eine komplett andere Haltung zur eigenen Kommunikation.
In Folge 092 nimmt Paul seine Notizen aus einer längst vergangenen Inspirationsphase zur Hand und bringt zusammen, was wirklich zählt, wenn man als KMU sichtbar werden will – ohne Druck, ohne Funnel-Chaos, ohne den typischen Cringe.
Du bekommst:
- Den entscheidenden Unterschied zwischen Kundschaft gewinnen und Publikum aufbauen – und warum das keine Semantik ist
- Warum Menschen erst gesehen werden wollen, bevor sie eine Lösung suchen
- Weshalb Persönlichkeit kein Nice-to-have ist, sondern die Grundvoraussetzung für Sichtbarkeit
- Was das Nothing Phone und sein CEO als Markenbeispiel so lehrreich macht
- Wie „teach while you learn" mehr Vertrauen schafft als der perfekte Expertenstatus
- Warum Konsistenz immer über Perfektion gewinnt – und was das im Alltag bedeutet
- Die GDP-Formel: Goal = Dream + Plan – simpel, aber wirksam
Takeaways:
- Wissen teilen, bevor man es verkauft, ist keine Großzügigkeit. Es ist Strategie.
- Wer ein Publikum aufbaut, das bleibt, kommuniziert zuerst auf Augenhöhe – nicht auf Kaufdruck.
- Konsistenz über Monate und Jahre schlägt das eine perfekte Video jedes Mal.
Welche Marke oder welchen Creator findest du vorbildlich, wenn es um echte Publikumsbindung geht? Schreib's uns – in den Kommentaren auf YouTube oder direkt.
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Transkript anzeigen
00:00:00: alle Unternehmen haben Kunden, aber die wenigsten Unternehmen haben ein richtiges Publikum.
00:00:04: Und damit möchte ich heute mit dir ein bisschen um Influencer reden, beziehungsweise Personal Branding, all die Sachen, irgendwie mit Social Media und mit Sichtbarkeit zu tun
00:00:14: haben.
00:00:14: Denn wir haben ja ganz oft in unseren Folgen darüber berichtet, dass manche Unternehmen bewusst Social Media meiden, weil sie der Meinung sind, sie haben schon Kundschaft.
00:00:22: andere bewusst auf Social Media raufgehen, Kundschaft zu bekommen.
00:00:26: Aber das eigentliche Kunststück dahinter ist ja, ein Publikum zu bekommen.
00:00:30: Ein Publikum, was einen schätzt, was einen verfolgt, was aufmerksam ist und wissen möchte, was man als Unternehmen weiter macht und wie das Ganze gut harmoniert und worauf es
00:00:40: wirklich ankommt.
00:00:41: Das möchte ich mit dir heute gemeinsam durchgehen als ein kleines Experiment, denn
00:00:46: Normalerweise bereite ich mir immer so meine Folgenskrips vor digital mit allen Gedanken, ich habe.
00:00:50: Und ich bin einfach mal in mein altes Notizbuch reingegangen.
00:00:53: Und habe da die Notizen mir nochmal zu Gemüte geführt, die ich vor zwei Jahren mit einem Video von Christo aufgeschrieben habe.
00:01:01: Und damit ihr dieses Video nicht schauen müsst und Christo vielleicht nicht kennt als Unternehmen, bringe ich jetzt das Best of nochmal zusammen.
00:01:08: aus seinen Gedanken, aus unserer Erfahrung und wird direkt damit starten.
00:01:11: Kannst mit dem Satz überhaupt was anfangen?
00:01:13: wegen alle haben Kunden, aber die wenigsten haben ein Publikum.
00:01:17: Und was wäre denn so ein Publikum, von dem alle Unternehmen träumen?
00:01:21: Bullshit.
00:01:22: um
00:01:28: Jetzt kommen wir als Erstes in Sinn meiner Kindheit, wenn wir noch dazu mal neue Harry Potter-Bücher rausgekommen sind.
00:01:39: das Publikum von diesen tagelangen Nächten vorher schon mit den Zelten vor den Buchläden.
00:01:47: Ja, und campen war heutzutage.
00:01:51: Kann man so sagen.
00:01:52: Oder kommen wir so in den Sinn.
00:01:54: Ich habe keine Ahnung, wenn Apple wieder ein neues iPhone rausbringt und alle Idioten die Bude faschiere.
00:02:02: Ja, halt einfach so eine richtig hart eingesottene Fangemeinschaft.
00:02:08: Aber kommt natürlich darauf an, du das auch meinst.
00:02:10: Aber ich bin gespannt, mit was wir uns da bereisseln heute.
00:02:14: Naja, also ich glaube grundlegend ist es immer einfacher, wenn du das als Person machst.
00:02:20: der wichtigste Faktor als Marke ist ja gleichzeitig die Persönlichkeit.
00:02:23: Also aus einem abstrakten Unternehmen Persönlichkeit rauszuholen, mit der Menschen was anfangen können.
00:02:29: Und alle wollen ja immer Kundschaft.
00:02:32: Also wir machen ja auch dieses ganze Spiel mit Podcasts, mit Newsletter, mit allem Drum und Dran, genauso wie alle anderen auch, um letztlich Kundschaft zu bekommen.
00:02:42: Aber
00:02:42: Es ist, glaube der gedankliche Twist, der eine Rolle spielt, dass man sagt, mir geht es nicht im Erster Linie darum, Kundschaft zu bekommen über Social Media, sondern ich will,
00:02:51: und da könnte man jetzt fast sagen, ich will eine Community aufbauen, eine Gemeinschaft, aber es sind alles so große Begriffe, die was anderes bedeuten.
00:02:58: Wenn du aber ein Publikum hast, dann hört dir das Publikum freiwillig aufmerksam zu.
00:03:04: Und eine Kundschaft, habe ich immer eher das Bild, da musst du aktiv hingehen, die zu überzeugen von dem, was du machst.
00:03:10: Es ist also wirklich der
00:03:12: Perspektivwechsel, dass dir ein Publikum freiwillig, und jetzt gucke ich so ein bisschen mein Notizbuch, es gibt dir freiwillig Zeit und Aufmerksamkeit.
00:03:21: Und das hast du von der Kundschaft nicht.
00:03:23: Das musst du dann erst bei denen rauskitzeln.
00:03:25: Und wie man da hinkommt, das möchte ich mit dir so bisschen durchgehen.
00:03:29: Denn wenn man sich nochmal überlegt, was bedeutet jetzt eigentlich Marketing und letztlich würde ja Social Media oder alles, was man da macht als Unternehmen, immer als Marketing
00:03:38: abgestempelt werden, dann ist es ja eigentlich
00:03:41: der großzügige Akt, um Menschen da draußen zu helfen, dass sie ein bestimmtes Ziel erreichen.
00:03:48: Und ich glaube, dass man sich diese Definition als Unternehmen immer noch mal zu Gemüte führen muss, weil das ganz oft abhanden geht.
00:03:55: Und dann machst du nämlich diesen grundlegenden Fehler, die ganze Zeit nur von wir, wir, wir, wir, wir zu reden, von wegen wir haben ein neues Teammitglied, wir haben das gemacht,
00:04:03: wir haben jenes gemacht.
00:04:04: Die Frage interessiert es überhaupt jemanden da draußen?
00:04:06: Im Zweifelsfall wahrscheinlich nicht.
00:04:09: Und
00:04:09: Wie da die perfekte Mischung aussieht, das können wir jetzt bisschen durchgehen.
00:04:12: Ich bin gespannt.
00:04:14: rein.
00:04:14: Das haben wir in vielen Folgen auch immer wieder bisschen angeschnitten.
00:04:20: Es ja auch Storytelling.
00:04:22: Nur schon wenn man den Begriff «vier» hineinhaut, welcher viele sich selber als Zentrum von allem sehen.
00:04:30: Das nur schon das einfache Umdenken.
00:04:34: Kundeorientierte Kommunikation.
00:04:37: Oder generell ...
00:04:40: wenn man sein ganzes aufleisen kann oder präsentieren kann.
00:04:45: Aber fang du mal an, bevor ich jetzt einfach wieder etwas rein schwafle.
00:04:49: Bin ich gespannt.
00:04:50: mal so ein paar Punkte durch.
00:04:52: Also ich glaube, die Grundformel, er oder Christo auf seinem Video beruht, der das Ganze, ich wüsste jetzt auch gar nicht mehr, welches Video das war, weil wie gesagt, ist eine
00:05:01: Ewigkeit her und das war eine Zeit, wo ich mir von Christo fast alles angeschaut habe, was er rausgehauen hat und es ist auch spannend, wie sich das mit der Zeit ändert.
00:05:09: Und es geht vor allem, also das ist praktisch der Beweis dafür, dass dir wahrscheinlich dein Publikum nicht ein Leben lang folgen wird.
00:05:17: Gerade
00:05:18: wenn du eine bestimmte Art Wissen ausbaust oder Wissen weiter gibst und transportierst.
00:05:24: Und das ist ja oft die Formel.
00:05:25: Also wenn wir jetzt ganz viel zum Thema Markenentwicklung teilen als Podcast, ist das für Menschen relevant, die gerade in einem Stadium sind, dass sie eine Marke aufbauen wollen.
00:05:35: Wenn sie dieses Stadium irgendwann erreicht haben oder das Ziel erreicht haben, die Marke funktioniert, sie sind auf einem anderen Wissenslevel oder auf einer anderen Ebene
00:05:42: unterwegs, dann sind wir für die nicht mehr relevant.
00:05:45: Aber alle, sich gerade in diesem Prozess befinden, für die sind wir relevant.
00:05:51: Und die können wir eben mit unserem Wissen beeinflussen.
00:05:54: Also nicht nur bekannt werden, sondern wirklich Einfluss hinterlassen, indem man für die Menschen Wissen aufbereitet.
00:06:01: Und da fand ich den spannenden Punkt.
00:06:04: Es geht jetzt nicht ums Verkaufen.
00:06:06: Also wir verkaufen hier kein Wissen, sondern wir geben Wissen frei zur Verfügung.
00:06:10: Also wir informieren und wir unterhalten dabei.
00:06:13: Und das sind zwei
00:06:14: ganz entscheidende Faktoren, die der Relevanz sind, die ich mir aufgeschrieben habe.
00:06:19: Vor allem dieses Unterhalten.
00:06:20: Und da passt auch die Grundart von Patrick in seinem Interview ganz wunderbar.
00:06:25: Also wenn man sich mal seinen Content, auch was er mit 1,5 Grad gemacht hat, anschaut, dann ist eine Grundüberzeugung von ihm immer Unterhalten.
00:06:35: Also wenn man innerhalb eines Posts oder eines Reels oder einer Masterclass oder was auch immer man wacht.
00:06:42: ein Lacher mit dabei hat, dann bleibt der Lacher in Erinnerung.
00:06:45: Und durch den Lacher bleibt auch der ganze Rest in Erinnerung.
00:06:48: Und das sind alles so kleine Kniffe.
00:06:50: Also ich habe jetzt keinen Masterplan aufgeschrieben, aber das waren alles so relevante Punkte, wo ich dachte, ja, das ist so logisch und trotzdem so schwer da hinzukommen.
00:06:58: Weil du halt im Alltag nicht so schnell dran denkst, dann verfällst du wieder in irgendwas anderes.
00:07:02: Es hat ja auch viel mit der Art und Weise zu tun, wie du Sachen verpackst, die viel meiner Meinung nach sich auch bisschen künstlich in die eigene Genüsche schiessen.
00:07:15: Wenn sie einfach probieren, top-seriös und faktisch alles herunter zu raten, zum Beispiel, keine Ahnung, irgendeinem Vortrag von irgendeinem Unternehmen oder von einem Produkt oder
00:07:28: so, anstatt halt einfach mal einen kleinen Twist reinzubringen.
00:07:32: Ein bisschen einen Story-Bogen spannen oder einfach mal ein bisschen einen Witz reinbringen.
00:07:39: Das bleibt automatisch hängen.
00:07:41: Also einfach mal, wie wir immer sagen, die Eier haben, den Mut haben, um die Kanten zu Als Gesicht einer Marke.
00:07:55: Und das dann auch in der Kommunikation.
00:07:58: die perfekte Überleitung, denn das hatte ich mir ja auch aufgeschrieben.
00:08:00: Also du musst im ersten Schritt natürlich genau wissen, was ist deine eigene Substanz, wer bist du.
00:08:06: Da musst du wissen, wie möchtest du da draußen überhaupt erreichen.
00:08:09: Also wer ist das, welche Ängste und Wünsche haben die ganzen, welche Träume wollen die erreichen, deine Zielgruppe und was ist so der Wandel, also der Change, den sie unbedingt
00:08:23: haben wollen, den sie brauchen, von dem sie vielleicht auch noch gar nicht wissen, dass sie den brauchen.
00:08:27: Und dann ist ganz spannend zu beobachten.
00:08:31: Du musst dir nicht immer die perfekte Schritt-für-Schritt-Anleitung geben, wie sie ihren Wandel perfekt umsetzen können, sondern du musst ihnen am Anfang erst mal das Gefühl
00:08:39: geben, dass du sie siehst in ihren Bedürfnissen.
00:08:42: Das ist mega entscheidender Punkt und da kann man sich mal gut die ganzen Bestsellerlisten anschauen.
00:08:46: Das hat mal jemand schön auf den Punkt gebracht.
00:08:48: Die Bücher, die sofort Bestseller werden, die geben eigentlich keine Antworten, aber die führen dazu, dass sich Menschen gesehen fühlen in ihren Schicksalen.
00:08:56: Und dann erzählt man einfach die ganze Zeit über sein eigenes Schicksal und Menschen nicken und sagen, ja, ja, genau so geht es mir auch, genau so geht es mir auch.
00:09:02: Da geht es gar nicht um, ich brauche jetzt die Antwort und will mein Problem lösen, sondern ich will als Publikum erst mal gesehen werden.
00:09:08: Und das funktioniert ja am einfachsten, wenn ich als Marke eine Persönlichkeit habe.
00:09:13: Weil wir lieben nun mal Geschichten von Persönlichkeiten und mit einer Persönlichkeit können wir eine Verbindung aufbauen.
00:09:19: Und ohne Persönlichkeit kannst du es direkt vergessen.
00:09:22: Willst du einhaken?
00:09:22: Sonst mach ich direkt weiter.
00:09:25: Was soll ich Ich weiss gerade nicht, was ich noch hinzufügen soll.
00:09:29: Es ist eigentlich gerade gut auf den Punkt gebracht.
00:09:33: ist ja der Witz mit Notizen, ne?
00:09:36: Wir wollen es ja nicht künstlich verlängern.
00:09:40: Da habe ich mir hier vier Sachen noch aufgeschrieben.
00:09:43: Also es ist immer cool, wenn man eine gute Hintergrundgeschichte hat, die man mitbringt.
00:09:49: Funktioniert auch bei Startups und bei Marken ganz gut.
00:09:51: So dieses, wir kommen gefühlt aus der Gosse und haben uns hochgearbeitet.
00:09:56: Oder wir waren selber mal dort, wo ihr gerade steht und wir haben es irgendwie geschafft, das Ziel zu erreichen.
00:10:02: Und jetzt geben wir unser Wissen zurück.
00:10:04: Also immer dieses, wir waren mal dort, wo ihr auch seid und jetzt sind wir da und wir helfen euch.
00:10:09: und gehen mit euch gemeinsam diesen Weg, damit ihr das nicht noch mal alles machen müsst.
00:10:13: Dann deine persönlichen Charaktereigenschaften genau zu kennen.
00:10:18: Also nicht nur so bin ich als Unternehmen, sondern so bin ich in der Freizeit.
00:10:22: Und das macht sich halt immer am einfachsten, wenn man wirklich Personen hat, die dann für das Unternehmen kommunizieren.
00:10:27: Also Chef, Chefin oder irgendwelche anderen Angestellten, die im Namen des Unternehmens ihr Gesicht zeigen und einfach ihre Personal Brand aufbauen.
00:10:37: Und dann
00:10:38: was du vorhin auch meintest, relevanten Punkt, sich für eine Seite zu entscheiden, sodass man auch bisschen aneckt und polarisiert.
00:10:45: Das ist meist diese Geschichte, wir machen bewusst Dinge anders als der ganze Rest vom Markt und wir zeigen das.
00:10:52: Und da hatte ich lustigerweise gestern erst das Video gesehen, das Nothing Phone, ich glaube das heißt so oder, eine Telefonmarke, ist bewusst, also die hat beispielsweise eine
00:11:04: transparente
00:11:06: Rückseite und sieht bewusst anders aus als alle anderen Telefone und das war so schön aufbereitet in dem Video.
00:11:12: man ein iPhone neben Samsung und Google Pixel noch irgendwas legt, dann sehen die eigentlich alle super identisch aus und dieses Nothing Phone das sieht bewusst anders aus.
00:11:25: Also das hat beispielsweise auf der Rückseite eine beleuchtete LED Muster und eine transparente Rückseite und so was.
00:11:31: Also
00:11:32: weil du wieder was gelernt hast.
00:11:34: das ist das, wo man es modular zusammenwurschteln kann.
00:11:38: Mit den Sachen, die man will.
00:11:40: aber die haben jetzt auch schon mehrere Versionen durch.
00:11:43: Und was ich da spannend finde, die machen es bewusst anders, dass der CEO jeden Tag da ist.
00:11:50: Der ist jeden Tag im Internet in irgendwelchen Reels zu sehen, in irgendwelchen Produktpräsentationen.
00:11:57: Der macht Produktpräsentationen nicht so wie Apple auf einer großen Bühne, sondern eher im kleinen Studio und zeigt dort das neueste Telefon.
00:12:04: Der setzt sich eins zu eins der Kritik aus.
00:12:07: Also es gab ein Modell, das wurde komplett von der Community zerrissen und er hat sich hingesetzt, er ist die einzelnen Kommentare durchgegangen, er hat Prozesse erklärt, warum
00:12:15: bestimmte Sachen so entschieden wurden oder nicht.
00:12:17: Er war einfach als Person greifbar und man hat ihm das abgekauft, dass er Verständnis zeigt für die Zielgruppe, dass er und das fand ich auch spannend, bestimmte Prozesse
00:12:27: öffnet, dass seine Community mitgestalten kann.
00:12:30: Wie soll dann das nächste Telefon überhaupt aussehen?
00:12:32: Was sind denn eure Wünsche?
00:12:33: Was sollen wir denn einbauen?
00:12:34: Also wirklich dieses Zuhören und
00:12:37: da blätter ich jetzt noch mal eine Seite zurück, wirklich jeden Tag da sein, also Konsistenz an den Tag legen, offen sein, sein Wissen einfach teilen und die Möglichkeiten,
00:12:47: die man damit bringt, nichts zu erwarten im Gegenzug.
00:12:51: Also der setzt sich nicht hin, weil er erwartet, dass er dann Millionen Aufrufe, sondern der setzt sich auch hin, wenn er es nur ein paar tausend Klicks hat.
00:12:57: So und das ist immer die Basis, damit es dann halt richtig gut wird und Respekt zeigen.
00:13:02: Finde ich eigentlich einen logischen Punkt an der Stelle.
00:13:06: Aber für einige ist es wahrscheinlich nicht.
00:13:08: Die fallen schnell in Verteidigungsmodus oder beschimpfen andere Leute oder blocken oder wehren sich ab oder sagen gar nichts.
00:13:16: Passiert auch sehr oft, Funkstille als Taktik.
00:13:19: Aber er ist einfach respektvoll.
00:13:22: Er respektiert die Meinung anderer und reagiert darauf und meint, das Ding muss nicht allen gefallen.
00:13:28: Wenn du jetzt sagst, wie scheiße sieht denn das Teil aus, dann ist das vollkommen okay.
00:13:32: Aber
00:13:33: Er, also der wird dich trotzdem in seinen Bann ziehen, wenn du dem mal ein bisschen zuhörst, weil er einfach gut erklären kann, warum er Dinge macht, wie er macht und was
00:13:40: dahinter steht.
00:13:40: Und das ist dann wiederum cool und das zieht einen automatisch in den Bann, weil er, und das finde ich noch wichtigen Punkt, verstanden hat, was die Zielgruppe sich wünscht.
00:13:49: Also ich meine, holt denn so ein anonymes Telefon noch ab?
00:13:51: Ist halt ein Mittel zum Zweck.
00:13:53: Aber wenn du das Gefühl hast, ich kann hier mitgestalten, ich kann irgendwie die Räume geöffnet, dass die das komplette Interface gestalten lassen von ihrer Community, dass du
00:14:02: unterschiedliche
00:14:03: Modi, ihr drauf spielen kannst und so.
00:14:04: Also kannst mit dem Teil machen, was du willst.
00:14:06: Und das ist cool.
00:14:08: Das ist dann wirklich eigentlich so, wie man als Marke auf Social Media auftreten sollte.
00:14:13: Gut ist ja eigentlich auch als Beispiel, das man wieder mal sieht.
00:14:18: Man muss halt nicht immer nur, wie soll ich sagen, seine USP damit vergleichen, man wie alle anderen schneller, besser, höher, was auch nicht was günstiger ist, sondern
00:14:29: heutzutage hast eigentlich für jeden Dreck irgendeine Zielgruppe, die es feiert.
00:14:35: Das heisst, du musst eigentlich einfach nur mutig sein, ehrlich sein, wie du gesagt hast, auch einfach mal...
00:14:42: Ja, die Wünsche der Kunden oder auch deiner Mitarbeiter ernst nehmen und auch einfach mal darauf eingehen.
00:14:51: Und dann können ganz viele lässige Sachen entstehen.
00:14:54: Es gibt aber nicht immer nur einen Weg, sondern du kannst auch deinen eigenen Weg gestalten.
00:14:59: Das ist ein sehr gutes Beispiel.
00:15:01: Genau.
00:15:02: das war ja auch der Grund, warum wir Patrick eingeladen haben.
00:15:05: Also von ihm hatten wir damals oder habe ich mitgebracht, es gibt diesen Cringe Mountain, du drüber musst.
00:15:11: Also du musst erst mal Präsenz zeigen und du musst einfach mal jeden Tag aktiv sein für ein paar Monate lang, für deinen Experimentzeitraum.
00:15:21: Und das fühlt sich am Anfang verdammt merkwürdig an, dass du ein Video machst und niemand sieht es oder es gibt kaum Reaktion da drauf und was auch immer.
00:15:28: Aber du beißt dich da durch.
00:15:30: und du ziehst es durch und dann einfach da sein für die Leute und zwar konnte dann so machen, als hättest du schon die halbe Million Follower, weil es eigentlich keinen
00:15:39: Unterschied macht.
00:15:40: Ob dir 12 Leute folgen, ob uns aktuell 120 Leute auf YouTube folgen oder ob das schon 1200 sind.
00:15:47: Also unser Niveau würde sich jetzt nicht krass ändern.
00:15:49: Deswegen pack doch einfach, wenn es eine Rolle spielt im Kopf direkt, mir folgt hier schon eine halbe Million.
00:15:54: Also ich hab was zu sagen, weil mir Leute schon zuhören und genauso spreche ich auch und es wird
00:15:59: innerlich was ändern mit dir wenn du nicht denkst mir der keiner zu oder das schon wieder in so einer anti haltung verfällt von wegen warum machen wir das alles warum geben wir
00:16:08: geld für marketing aus lohnt sich ja gar nicht man kann sich einfach auch hinstellen und was geben
00:16:13: Das ist ja eigentlich auch wie ein einfaches Beispiel, das haben wir auch schon gebracht, früher als Lieblingsfach in der Schule.
00:16:22: Das war meistens bei dem Lehrer, der einfach die Leidenschaft geteilt hat.
00:16:28: Wo man gemerkt hat, die Person brennt für etwas.
00:16:32: Selber.
00:16:33: Und die hat die automatisch mit dieser Leidenschaft angesteckt.
00:16:37: Und das ist ja eigentlich auch, wenn sie die schon anschiesst oder ...
00:16:41: Oder du nicht 100 % hinter dem Stock, welches du machst oder verkaufst.
00:16:48: Oder deine Dienstleistung, was auch immer.
00:16:50: Wie willst du andere davon überzeugen?
00:16:54: Das ist ja eigentlich einer der wesentlichsten Punkte, die es gibt.
00:16:59: Oder?
00:17:00: und dazu passt noch perfekt, hatte ich mir auch aufgeschrieben.
00:17:03: Teach while you learn, also unterrichte einfach oder gib dein Wissen weiter, während du selber in dem Projekt weiter einsteigst und mehr Wissen generierst.
00:17:12: Also wir haben ja immer oft das Gefühl, wir müssten schon perfekt sein und könnten uns erst der Welt öffnen und zeigen, wenn wir alles Wissen haben.
00:17:20: So je mehr du weißt, desto mehr weißt du auch, dass du nichts weißt.
00:17:24: Das gehört ja auch mit zur Rechnung.
00:17:26: Also warum nicht einfach ganz offen teilen, wir befinden uns gerade in dem Prozess.
00:17:29: So und wir zeigen euch, was wir wissen.
00:17:32: Wir zeigen euch auch, wo wir hinwollen.
00:17:34: Wir sind ein paar Schritte vor euch.
00:17:35: Also geben wir alles, was wir gerade durchgemacht haben, eins zu eins weiter.
00:17:38: So wir gehen einfach offen damit um.
00:17:40: Du baust dir dadurch automatisch Vertrauen auf von einem Publikum, was an den Lippen klebt.
00:17:46: Also ich, wie gesagt, Patrick habe ich mit vorgeschlagen als Interviewgast, weil ich selber sein Content mega gerne konsumiere.
00:17:52: Und weil es einfach
00:17:53: authentisch und super nahbar ist und man direkt merkt so der Typ setzt sich jeden Tag hin und lernt irgendwas neues gefühlt und gibt mir sein Wissen weiter.
00:18:02: Was will ich denn mehr?
00:18:03: Das ist ja genau das, was ich brauche.
00:18:06: Und er gibt mir auch ein Verständnis, dass es okay ist, wo ich gerade stehe und zeigt mir, was es für Möglichkeiten gibt, wo ich hinkommen will oder hinkommen kann, ohne dass ich
00:18:14: bei jedem Video oder bei jedem Post sofort einen Call to Action habe.
00:18:17: Von wegen kauf jetzt mein Produkt oder kauf jetzt mein Telefon oder was auch immer, weil darum geht es nicht.
00:18:23: Wenn ich Leuten folge und ich mag die, dann gucke ich automatisch aus eigenem Interesse, ob die mir nicht helfen können.
00:18:30: Oder anderes Beispiel, ich habe jetzt jemanden entdeckt, finde ich seinen Content wahnsinnig cool.
00:18:35: Was er macht, er zeigt so bisschen wie Synthesizer und sowas funktionieren und zeigt einfach, wie man damit megacool Musik erstellen kann, mit so ein paar Synthesizer
00:18:44: aneinander geschlossen.
00:18:46: Finde ich super entspannten Content, abends runterzufahren und ist cool.
00:18:50: Und ich...
00:18:51: habe keine Ahnung, was er für ein Produkt anbietet, aber wenn der ein Angebot hätte, er kommt zu mir nach Hause und richtet das ganze Zeug ein und zeigt mir, wie es geht, ich
00:18:58: würde es von ihm kaufen.
00:19:00: Weil er mir einfach die ganze Zeit zeigt, was möglich ist, ohne mir zu sagen, Vince, du brauchst noch einen Kurs, komm doch mal in mein Schnupperangebot und komm doch mal in
00:19:08: meinen Call, weil darum geht es nicht.
00:19:10: gibt auch wieder anderen Jüngeren, sagen, du musst am liebsten einen zweiten Satz in einem Call to Action machen.
00:19:18: Sonst kommen die Leute nicht drauf.
00:19:21: Ich finde, macht eine gesunde Mischung.
00:19:26: Wir wollen eigentlich auch den Leuten helfen, dem, was wir hier machen.
00:19:29: Die balaveren hier jede Woche zweimal.
00:19:33: Wenn jemand das Gefühl hat, er braucht ...
00:19:35: noch mehr Hilfe, dann er sich auch jederzeit gerne melden.
00:19:39: Bei dir oder bei mir.
00:19:41: Und schlussendlich bin ich aber schon eher in dieser Richtung, wenn ich jemandem lange zuhör und merke, die Person kennt sich wirklich aus mit dieser Materie und ich brauche
00:19:54: jetzt wirklich Hilfe, dann ist mir das auch wert.
00:19:57: Es kommt halt immer darauf an, machst du es locker, natürlich, baust es einfach ein, willst du wirklich helfen.
00:20:04: Oder bist du so ein salesy, cringe...
00:20:08: ...guy im Lamborghini, wie in jeder zweiten YouTube-Werbung, du siehst, wo du so einen scheiss Krypto-Kack anregen willst.
00:20:17: Das ist halt auch das.
00:20:18: nochmal ansprichst, weil es kam jetzt vielleicht nicht klar genug rüber.
00:20:22: Was ich burs nicht gut finde oder was ich nicht mehr gut macht, ist dieses ich weiß, hast ein Problem, hier hast du sechs Schritte und der siebte Schritt kostet aber.
00:20:33: Oder wie in der ganzen YouTube Werbung, die du gerade angesprochen hast, du willst Geld, du willst das, du willst jenes, du stehst aber gerade am Abgrund, du wirst scheitern.
00:20:42: Ich kann dir das alles geben, wenn du jetzt mein Angebot kaufst.
00:20:45: Das ist ja auch die Variante.
00:20:46: Und ich finde, wir machen den logischen dritten Pfad, sagen, guck mal hier, wir teilen einfach unser Wissen, was wir selber mitnehmen.
00:20:53: Also ich meine, die Folge entstand jetzt auch im Zuge vom Interview mit Patrick, die entstand, weil ich meine alten Notizen nochmal durchgegangen bin, weil ich das Gefühl
00:21:02: hatte, das will ich jetzt hier gerade teilen.
00:21:04: Das finde ich selber gerade spannend und relevant und geht mein Wissen gerade einfach weiter.
00:21:09: So ich habe natürlich kein Content, Bootcamp oder was auch immer im Hintergrund als Kurs, was ich jetzt verkaufen kann.
00:21:15: Oder wo ich jetzt noch an Teaser und sag, so guck mal, hier sind die drei Schmerzpunkte.
00:21:19: Wenn du dich gesehen fühlst, ich hab da ein Angebot, das könnte perfekt zu dir passen.
00:21:23: Ich glaube, heutzutage funktioniert es eher andersrum.
00:21:25: Also du kannst ein Publikum aufbauen, was dir gerne folgt.
00:21:28: Und wenn du mit dem Publikum im Austausch stehst und merkst, die haben überhaupt den Bedarf da drin oder die sind ähnlich unterwegs wie wir und wollen einfach gemeinsam noch
00:21:37: irgendwie mehr Wissensaustausch oder was auch immer, dann kann man da drum ein Produkt bauen.
00:21:41: Und da gibt es verschiedene Varianten.
00:21:43: das fast zu weit welche Varianten es gibt aber genau.
00:21:47: Ich glaube, es funktioniert nach wie vor alles.
00:21:50: Vor allem auch Angstmacherei wird auch immer funktionieren.
00:21:53: Frage ist halt einfach, wie willst du deine Marke aufbauen?
00:21:59: In welche Schubladen soll sie gehören?
00:22:01: Soll es so seltsam cringe, mühsam sein?
00:22:07: Und machst du den Leuten Angst und spielst auch mit dem FOMO-Effekt und was der Kucker war?
00:22:12: Oder machst du es eher entspannt, locker, auf Augenhöhe und willst du den Leuten wirklich helfen?
00:22:18: Das kommt natürlich auch darauf an.
00:22:20: Wie positionierst du dich als Marker?
00:22:22: Weil viele von diesen...
00:22:25: Was kann ich sagen?
00:22:26: Jeder Interdiscount oder Mediamarktspot, im Fernsehen läuft, ist auch meistens ein FOMO-Effekt.
00:22:33: Mit diesen ganzen Sonderangeboten und Hin und Her verkaufen sie 24, 7, das ganze Jahr Fernseh, die einfach herabgeschrieben sind oder sonst irgendwelche Geräte, die Leute
00:22:46: kaufen Das wird auch immer funktionieren.
00:22:50: Frage ist einfach, mit was Kostümen bester klar, mit was kannst du identifizieren, funktioniert das alles?
00:22:57: Aber Frage ist halt auch, wie nachhaltig ist das?
00:23:01: man kann schon sagen, glaube ich, manche Sachen funktionieren jetzt noch besser als auch schon mal oder andersrum.
00:23:07: Also soll heißen, es gibt Create a Way als Podcast von Victoria Weber und die hat in ihren letzten Folgen immer mal dargestellt, was so die aktuellen Trends sind.
00:23:16: Und genauso auch bei Digitale Safari, auch ein Podcast, den ich immer wieder höre zwischendurch.
00:23:23: Die kommen ja alle aus dem
00:23:25: Online-Coaching-Bereich, beziehungsweise aus dem Bereich, wo sie Kursinhalte verkaufen und sagen, alle flächendeckend Kursinhalte verkaufen oder reine Videokurse zu verkaufen, wird
00:23:36: immer schwerer.
00:23:37: Liegt halt daran, dass immer mehr Wissen kostenlos zur Verfügung steht.
00:23:40: Und gerade Leute wie Chris Doe sagen, mach halt keinen Videokurs, sondern hau halt dein Wissen kostenlos raus.
00:23:46: Und gibt es noch andere Verfechter, die sagen, so, teil halt alles wissen, was du hast nach draußen.
00:23:52: Und dann gibt es wiederum eine andere Rubrik, die sagt,
00:23:55: Teil den Weg, den du selber zurückgelegt hast, damit Leute da andecken können.
00:24:00: Und dann kannst du den Wissen immer noch verkaufen, aber sie haben halt Vertrauen in deine Personen.
00:24:04: Und wieder die Nächsten sagen dann, es geht dann mehr Communities, die man verkauft, also den Zugriff auf ein Netzwerk, was man mitbringt, beispielsweise.
00:24:12: Und wieder die Nächsten sagen, na geh halt voll in Richtung Abo-Modelle.
00:24:15: Also es ist so super unterschiedlich.
00:24:17: Und die Frage ist ja jetzt, wenn man sich ...
00:24:20: bis sie einen Durchgabe gehört hat als KMU und denkt, na ich bin irgendwie im Handwerk.
00:24:24: Also für mich ist hier nichts relevant, weil ich Dächerbau oder Schränke einbauen.
00:24:28: Aber ich habe keine Videokurse und so und das ist für mich auch nicht relevant.
00:24:32: Ich glaube, da geht es dann immer noch darum, dass man besseren Content macht als zu sagen, guck mal, so sieht unsere Baustelle gerade aktuell aus.
00:24:41: Weil das ist jetzt nicht super spannend.
00:24:42: Also das wird ein paar interessieren, die dich kennen, aber mehr auch nicht, wenn du mir zeitgleich einen Trick von einem Profi verrätst.
00:24:49: Von wegen, guck mal hier.
00:24:50: Du willst selber gerade irgendwas an einem Haus machen.
00:24:52: Hier ist mein Trick, wie du am besten mit dem Zollstock umgehst und irgendwelche Maße merken kannst.
00:24:58: Dann gucke ich mir das selber an, obwohl ich gerade kein Haus baue.
00:25:01: Aber ich wüsste, wenn ich ein Haus baue, würde ich mich wahrscheinlich eher an die Bude dort wenden, weil die sympathisch ihr Wissen teilen.
00:25:07: So und das sind dann diese Effekte, wo du Menschen wirklich erreichst, wo du auch teilst.
00:25:11: So guck mal, das ist eine Herausforderung.
00:25:13: Die Lösung haben wir gefunden und so sah es am Ende aus.
00:25:16: kann man sagen.
00:25:17: macht euch einfach bisschen frei von diesen ganzen Vorgaben und Zwängen, sondern findet halt für euch den richtigen Weg, damit es auf jeden Fall auch Menschen erreichen da
00:25:26: draußen.
00:25:26: Ja, ich dir jetzt auch gesagt, ausprobieren, richtigen Weg finden und sich einfach irgendetwas herausfinden, mit dem man sich auch wohlfühlt.
00:25:36: Weil, wie du gesagt hast, meine, es gibt Verfechter in jedem Bereich oder in jeder Methode.
00:25:45: Ich weiss nicht, wieviel Mal ich schon gehört habe, ja, kalten Gewiesen, steht.
00:25:49: Nein, ist es nicht.
00:25:51: Also weisst du, du musst es halt einfach mal ausprobieren.
00:25:54: Entweder es liegt dir oder es liegt dir nicht.
00:25:56: Aber du musst es halt auch mal ein bisschen probieren.
00:25:58: ist aktuell tot.
00:26:01: alle haben mittlerweile Funnel und machen keine Kalterquise mehr.
00:26:04: Wenn du der Einzige bist, dann Kalterquise macht, dann ist das wiederum cool.
00:26:07: Allerm krass durchgeplante Funnel, wenn du der Einzige bist, der sagt, du willst einen PDF, hier ist dein PDF fertig und keine weitere Mail schreibst, ist das auch cool.
00:26:15: Also das
00:26:16: Es kommt auch immer auf die Art und Weise drauf an.
00:26:19: Wir haten auch immer gegen Funnels.
00:26:21: Aber muss sagen, wenn ich geilen Kanal sehe oder einen Scheissdreck bestelle im Internet, und lande in einem Funnel, zum Beispiel mit Pipdecks, dann bekomme ich wirklich mal Mails,
00:26:34: die mir wirklich weiterhelfen.
00:26:37: Ja, dann hau rein.
00:26:38: Voll geil.
00:26:40: Aber wenn es dann halt so mühsamer Scheiss ist, wo du drei Mails am Tag kriegst und schlussendlich wirst du quasi fast noch gezwungen durch den Bildschirm, noch mehr Geld
00:26:49: rauszugeben für irgendwelchen Dreck, den gar nicht brauchst, dann nein, merci.
00:26:54: Oder?
00:26:55: ist ein gutes Beispiel, weil das lese ich wirklich gern und bei ihm habe ich das Gefühl, kann es nicht bestätigen oder validieren, aber ich habe alleine durch die Mails das
00:27:03: Gefühl, dass er wirklich Dinge teilt, die er selber lernt und spannend findet.
00:27:07: Und das ist halt spannend, weil man sich denkt, der Typ hat mit seinem Pipptags ordentlich was aufgebaut, also es ist ziemlich großes Business geworden.
00:27:14: Man kennt die Geschichte, wie er dahin gekommen ist und wo der aktuell steht und er gibt mir aus seiner Perspektive oder aus seiner Position heraus
00:27:22: das Wissen, was ihn aktuell beschäftigt.
00:27:24: Also damit ist ja praktisch dieser Thought Leader, der man immer sein möchte da draußen, so dieses Wissen weitergeben.
00:27:33: Du musst ja auch oft sagen, in der Position selber fühlst du dich vielleicht nicht als die qualifizierteste Person dazu.
00:27:40: Aber es gibt Menschen, die sind noch nicht auf dem Level, die profitieren wiederum von dir.
00:27:45: Also ich meine, wir wären jetzt eigentlich nicht quali...
00:27:47: Genau.
00:27:48: Aber wir werden jetzt eigentlich qualifiziert genug zu sagen, guck mal, wir haben 100 Podcast-Folgen fast aufgenommen.
00:27:53: Wenn jemand wissen will, wie das geht, wir können mal unsere Erfahrung teilen.
00:27:57: So, dann machen wir halt eine Minimaster-Class mal dazu.
00:27:59: So, keine Ahnung.
00:28:00: Vielleicht hören da Leute zu und haben das Gefühl, ja, denen höre ich gern zu.
00:28:04: Ich will wissen, wie die das machen.
00:28:06: Dann eröffnet sich da eine neue Möglichkeit.
00:28:07: Aber einfach durch das machen erarbeitest du die Position.
00:28:11: Und dann passen so ein bisschen die sieben Schritte auf, die ich mir jetzt als letztes noch aufgeschrieben hatte damals.
00:28:17: Also der wichtigste erste Punkt ist, hilf anderen dabei, dass sie ihre Ziele erreichen.
00:28:23: Also unterstützt sie dabei.
00:28:24: Und der eine Punkt hatte ich vorhin gemeint, dieses Erkennen erst mal ihre Position an, wo die aktuell stehen und gib ihnen das Gefühl, dass sie sich gesehen fühlen.
00:28:33: Und dann arbeite halt mit ihnen, dass sie in kleinen Schritten vorankommen.
00:28:37: So motivier die.
00:28:38: Ist auch Patrick ein bestes Beispiel.
00:28:39: Also guckt euch nochmal sein Interview mit ihm an und seine Sachen, er auf Instagram, TikTok
00:28:46: auch auf LinkedIn mehr gemacht hat, das motiviert hart.
00:28:48: Also danach hat man immer direkt das Gefühl, ja, will ich auch.
00:28:51: Und dann gibt es andere, die können das sehr gut und andere, die können das weniger gut.
00:28:55: So, und dann orientiert man sich halt an denen, die das gut können und macht das nach.
00:28:58: Dann einfach sich nicht auf die Kundschaft fokussieren, sondern eher auf das Publikum.
00:29:03: Also wirklich auch da Patrick bestes Beispiel mit seiner Community, die er aufbaut, hat halt zur Folge, jede verdammte Nachricht wird beantwortet.
00:29:11: Jeder Kommentar wird beantwortet.
00:29:12: So, der ist da für die Leute.
00:29:14: die mit ihm interagieren.
00:29:16: Das ist nicht einer, der stellt Sachen ans Schaufenster und ist dann weg und damit unerreichbar, sondern der lebt diesen Austausch.
00:29:23: Dann auch zu polarisieren und damit genau die Menschen zu erreichen, die man erreichen will und indem man eben die anderen bewusst nicht abholt und nicht anspricht und da auch
00:29:32: Leute auf den Schlips trägt.
00:29:35: Dann sein Umfeld out zu teachen, ich bin damals aufgeschrieben, also einfach sein Wissen gnadenlos zu teilen.
00:29:43: Warum hinter jedem Wissenspaket direkt ein Preisschild dran machen?
00:29:47: Da bin ich auch der festen Überzeugung, ich würde ja auch sämtliches Wissen, was ich habe, teile.
00:29:51: Ich kann es immer noch verkaufen, weil das Wissen teilen ist das eine, dass die Leute mit dem Wissen was anfangen können, was anderes.
00:29:58: So und wenn jemand weiß, ich weiß das, aber er braucht Hilfe von jemandem, der es weiß bei der Umsetzung, dann sind wir doch die Ansprechpartner Nummer eins, Kleiner Mini-Call to
00:30:08: Action hier.
00:30:09: Dann ...
00:30:10: teach while you learn, also wirklich dieses Wissen weitergeben, während man selber noch Wissen aneignet.
00:30:16: Sechstens, finde ich einen sehr, sehr coolen, spannenden Punkt, sich ein eigenes Kochbuch zu schreiben, während man das Ganze macht.
00:30:24: Das machen wir auch praktisch.
00:30:25: wir haben, falls das jemand verpasst hat, haben zu Weihnachten mal ein kleines Weihnachtsgeschenk rausgehauen, wo wir so die, elf oder zehn relevantesten Lektionen zur
00:30:33: Marke machen, die wir über 50 Podcast-Folgen gesammelt hatten, zusammengefasst haben.
00:30:39: Das war dann unser Mini-Kochbuch.
00:30:41: Wir könnten jetzt schon wieder eine zweite Version schreiben, weil so viele Listen dazukamen.
00:30:45: Und ist wirklich nur durch die Masse entsteht die Möglichkeit, das dann auch weiterzugeben, verdichtet.
00:30:51: Und einfach immer weiterzumachen, ohne dass man einfach den Prozess schätzt und nicht die Perfektion.
00:30:59: Also es geht nicht darum, das eine perfekte Video zu machen, sondern wirklich es geht die Summe aller Teile.
00:31:05: Das ist Perfektion.
00:31:06: Dranbleiben, durchziehen.
00:31:08: jeden Tag da sein oder jede Woche, wie wir, zweimal eine Podcast-Folge raushauen.
00:31:13: Und das dann nicht einen Monat lang oder drei Monate, sondern halt ein Jahr, zwei Jahre, drei Jahre.
00:31:18: Weil dann hast du dann auch nicht ein kleines Rezepte-Heft, sondern dann kannst du ein dreierneinheitseitiges Rezepte-Manifest raushauen, weil du das halt durchgespielt hast.
00:31:27: So.
00:31:29: Tut mir leid für die etwas verwirrende Folge mit allen Gedanken wild durcheinander, aber das war für mich damals echt inspirierend und ich dachte ich...
00:31:37: Hau das hier mal in den Ether, Vielleicht bringt es jemanden auf die nächste Schwelle motiviert und führt dazu, dass Leute auch anfangen, einfach aktiv zu werden.
00:31:45: Letztlich geht es ja darum.
00:31:47: Auf jeden Fall, Ja.
00:31:49: Hast du noch abschließende Gedanken, Wünsche, Anmerkungen?
00:31:54: so viel.
00:31:54: Eigentlich könnte man aus dieser Folge wieder in zehn Minifolgen machen mit jeweils einem vertäuften Thema.
00:32:02: Aber ich würde sagen, wenn irgendwer die Fragen hat, dann wenden er sich bitte an Paul oder mich, wenn ihr Hilfe braucht.
00:32:13: Genau.
00:32:14: Aber nein, sonst habe ich gar nicht mehr gross zu sagen.
00:32:18: Wieso?
00:32:19: Wieso?
00:32:19: alles dort zu schwaflen, wenn du so gut auf den Punkt gebracht hast.
00:32:23: Ja.
00:32:23: Danke.
00:32:24: ist gut.
00:32:25: Dann gebe ich als letztes noch die Formel mit, die Christo damals rausgehauen hat und mit der Folge hat glaube ich das Video auch begonnen.
00:32:35: Das ist sein GDP Plan, also GDP.
00:32:40: G steht da für das Goal, für das Ziel, das man erreichen will und das entsteht aus D, dem Dream, den Traum plus P, dem Plan.
00:32:51: Und wenn du einen Traum hast, was du erreichen willst und einen Plan, du es umsetzt, und der Plan wäre, der Traum wäre, ich will
00:32:58: bekannt werden und der Plan ist, bin ich einfach das nächste Jahr jeden Tag auf dieser Plattform, X, ich mir ausgesucht habe, also nicht X, sondern Instagram, TikTok, was auch
00:33:08: immer, und ziehe das einfach durch, dann erreiche ich auch mein Ziel.
00:33:13: Aber ich erreiche mein Ziel nicht, indem ich versuche, das perfekte Video zu machen, das hochlade, hoffe, dass was passiert und danach untertauche.
00:33:20: So funktioniert das Spiel nicht.
00:33:21: Ja, Konsistenz.
00:33:25: hast absolut recht, haben echt viele Folgen angeschnitten.
00:33:29: Falls ihr Anmerkungen oder Wünsche habt, schreibt es einfach in die Kommentare oder schreibt uns direkt.
00:33:34: Würde uns voll freuen und ansonsten viel Spaß beim Marke machen.
00:33:39: Hört hört.
00:33:40: Bis zum nächsten Mal.
00:33:42: dahin, danke, Devinz.
00:33:43: Ciao.
00:33:44: Ciao!
00:33:45: Wenn ihr bis hierher gehört habt, dann bewerten wir uns doch gerne überall, es Podcasts gibt oder auch gerne auf YouTube.
00:33:53: Merci.
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