Dein KMU ist nicht überfordert — nur unklar geführt (und das kostet dich alles)
Shownotes
Lange Meetings, Entscheidungen die sich wiederholen, ein Team das nicht mitzieht — das klingt nach einem Organisationsproblem. Ist es aber meistens keines. Es ist ein Führungs- und Markenproblem.
In Folge 091 nehmen Paul und Vinz auseinander, warum Unklarheit in KMU so viel kostet — und warum Branding das direkteste Werkzeug dagegen ist.
Du bekommst:
- Warum überforderte Führung direkt auf Team und Entscheidungsqualität durchschlägt
- Was passiert, wenn ein Unternehmen keine echte Position hat — und alles verhandelbar wird
- Warum der Wunsch, niemanden auszuschliessen, automatisch Weichheit erzeugt
- Wie Unsicherheit als Strategie getarnt wird — und was das kostet
- Warum KI-Tools Unklarheit nicht lösen, sondern nur beschäftigen
- Was konkret passiert, wenn Unternehmen Klarheit schaffen: weniger Meetings, mehr Fokus, bessere Margen
Drei Fragen zum Selbstcheck:
- Wo fehlt aktuell der Mut, klar Nein zu sagen?
- Welche Entscheidung wird seit Langem aufgeschoben — obwohl sie längst fällig wäre?
- Was würde wegfallen, wenn das Unternehmen wirklich klar geführt würde?
Wenn du diese Fragen ehrlich beantwortest, steht dem ersten Schritt nichts mehr im Weg. Wo fehlt dir gerade der Mut zum Nein? Schreib es uns — wir lesen alles.
———
🌟 Wenn dir der Podcast hilft:
Gib uns 5 Sterne auf Spotify oder Apple Podcasts – und abonnier uns dort und auf YouTube. Das ist der einfachste Support. Danke!
👉 https://www.youtube.com/@machmalmarke
———
🎙 MACH MAL MARKE Der einzige deutschsprachige Branding-Podcast ohne Bullshit (mit Vinz & Paul)
Blog (mit Zusatzmaterial & Links zur Folge): 👉 https://www.machmalmarke.ch/blog
Alle Folgen im Überblick: 👉 https://machmalmarke.podigee.io/
Geschenke & Specials (Newsletter): 👉 https://preview.mailerlite.io/forms/1579344/168634798456177924/share
———
👋 Mehr zu uns:
🌱 Paul – Nachhaltiges Branding 👉 https://www.paulstolle.ch 👉 https://www.linkedin.com/in/paulstolle/
🔥 Vinz – Nostalgisches Branding 👉 https://www.vinzenzgubser.ch 👉 https://www.linkedin.com/in/vinzenzgubser/
———
💬 Feedback / Fragen / Themenwünsche? Mail: podcast@paulstolle.ch Oder schreib Paul auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/paulstolle/ Oder kommentiere auf YouTube (dann profitieren alle mit).
———
Transkript anzeigen
Vinz: Wer kennt es Meetings sehr lange. Projekte zeuchen sich quasi ins wo niemand genau was eigentlich Priorität kennen das irgendwie. Sie dadurch etwas Das ist Frage Meine Behauptung ist, sie sind nicht überfordert von ... Markt oder von den Umständen oder was auch sondern sie sind eher überfordert von der Es liegt eigentlich auch nicht daran, dass das kompliziert ist oder was auch sondern du bist einfach Dir ein stabiles Mit dieser smoother Einleitung würde ich zu dir über ein Switchen, Paul. Kommt dir das bekannt vor? Wenn woher? Und was würdest du einfach für fünf rappen in den Topf
Paul: Willkommen zu Mach mal Marke, dem einzigen deutschsprachigen Branding-Podcast ohne Bullshit. Viel Spaß! Danke fürs Ich muss direkt an eine Alltagssituation denken, die letzte Woche erst passiert ist, wo ich jemanden besucht habe, auch mit Kindern, und gemerkt habe, wie die Person mit den eigenen Kindern umgegangen ist. Und ich mir dachte, chill kurz. Ich merke genau, es liegt nicht an den Kindern, es liegt an dir, dass du gerade überfordert bist. Und das ist auch überhaupt kein Problem. Aber ich glaube, den Punkt kann man eins zu eins auf Unternehmen übertragen. Denn wenn du selber als CEO, als Chefin, als wer auch immer überfordert bist, mit einem Zustand, überträgst du das automatisch auf alles andere auch. Und dadurch werden bestimmte Dinge dann unklar oder du bist Muff, halt du das Gefühl hast, alle anderen ziehen dich wirklich mit und du wirst einfach nicht verstanden. Und dann fängst du an, komische Entscheidungen zu treffen oder dich komisch zu verhalten. Und dann könntest jetzt entweder sagen, dann isst mal einen Snickers, damit du dich wieder beruhigst oder...
Vinz: Hm.
Paul: Guck auf die Basis, die euren Laden zusammenhält. Und das ist ja zumindest einer der Punkte, die wir immer mal in Folgen angesprochen haben. Wenn für alle klar ist, worum es geht, dann muss man nicht in jedem Meeting Dinge neu entscheiden oder verhandeln, sondern dann hat man eine Basis, auf der man Dinge aufbauen kann. der andere Punkt wäre, glaube ich, jetzt aus dieser Erfahrung, die ich gerade erzählt habe, dass man schon mit den eigenen Gefühlen und Emotionen erstmal klarkommen muss, bevor man irgendwas anderes will. Das wäre wahrscheinlich immer so Punkt Null, oder? sagen so, komm mal selber mit dir klar, auch wie Patrick das im Interview genannt hat, geh erstmal in dein Keller, räum noch mal ein bisschen auf und dann kannst du wieder hochkommen und dann kannst du wirklich dich andere Dinge kümmern.
Vinz: Mh. Ja, also kann ich voll nachvollziehen, dass du gesagt hast. Ich meine, kenne es auch viel aus dem Alltag oder auch mit Kunden. Vor allem so bei den ersten paar Gesprächen, wenn ich zum Beispiel mit dem ganzen Markenthemen auf dich zugehe. Und man sieht ja oder wir sehen ja eigentlich auch von aussen, nur schon wenn man Webseiten anschaut, da hapert es. Oder vor allem wenn du noch steht, es sind irgendwie fünf pendente Stellen umeinander. Wenn man da ist, sind alle im Stress oder gar nicht erst erreichbar, dann weiss man, wo es im Kessel Wenn man dann halt kommt, von wegen der Markenentwicklung und so, haben halt die meisten immer das scheisse Thema Marketing im Kopf. Ist ja völlig okay, aber es fackelt halt auch schon ein bisschen ab, muss ich ehrlich sagen. Aber ja, nicht verwunderbar. Das haben wir ja schon x-fach angesprochen, auch grosse Agenturen. Für die ist das Thema Branding sehr oberflächlich. Es geht meist nur Design. Design und ein Schriften etc. Haltung zu diesem ganzen Ding, kurz und knapp zusammengefasst, ich finde Komplexität per se in einem Unternehmen, das ist ein fucking Führungsproblem. Und Branding, das eigentlich ein Instrument für eine Führungsebene ist... Es ist eben kein reines Designthema. Es ist per se ein Entscheidungsthema, relevante oder kernrelevante Sachen einfach bestimmen werden. In Litzy auch ein interessantes Projekt, das oberflächlich gesehen eigentlich alle wissen, was sie machen. Aber wenn man dann einfach mal paar einfache Fragen stellt, dann entweder hast du 20 verschiedene Antworten oder gar keine. Dort ist meistens der Wurm begraben. Weil wenn man dort einfach mal gescheite Basis fährt, sind auf einmal einfache Sachen allen klar. Und ich habe jetzt wirklich drei konkrete Punkte für diese heutige Folge Soll ich da mal einfach reingrätschen oder willst du mich ergänzen mit irgendeinem?
Paul: Ja, einen Punkt. Du kennst mich. Einen Punkt habe ich schon noch, den ich kurz loswerden möchte. Vielleicht an alle, die aus der Designbranche vor uns gerade zuhören. Wenn man in solchen Momenten bei solchen Unternehmen ankommt mit Branding oder wie du gerade meintest, mit Marke und dann wird es als Marketing verstanden, ist es einfach der völlig falsche Anke, weil in der Basis oder in dem Punkt, wo man startet, hat das alles nichts mit Branding und Markenentwicklung zu tun. Also.
Vinz: Yes.
Paul: Wir würden sagen ja, im weitesten Sinne schon, aber du beginnst halt an einer anderen Basis. Und dann erst mal natürlich benennen, welche Grundherausforderungen es überhaupt gibt. Da meintest du zu Recht, das ist eine Führungsaufgabe. Das heißt, erst mal rausfinden, was, was wollen wir denn da gemeinsam als Ziel erreichen? Und welche Dinge halten uns denn aktuell komplett auf und kosten uns vor allem auch richtig Geld? Also wenn man sich die Dinge ehrlich anschaut und überlegt, warum haben wir aktuell super viele Krankheitstage? Warum beschweren sich Mitarbeiterinnen, dass sie lieber im Homeoffice arbeiten wollen beispielsweise. Warum kriegen wir jetzt vielleicht Bewerbungen, aber nur die falschen? So das sind alles Dinge, die einem Unternehmen auf einer ganz faktischen Basis Geld kosten. So dann hast du ein ganz grundlegendes Problem. Und wir wissen, wir vom Fach sind, dass eine saubere Marke dieses Problem lösen kann und hast du ja auch was vorbereitet. Aber ich wollte nur noch mal betonen, dass das zwar alles zum Thema Marke gehört, weil das so in ganzen Laden zusammengehört.
Vinz: Mhm. Mhm.
Paul: Aber eigentlich nicht der erste Schritt ist, mit dem man beginnt bei einer Markenentwicklung. Das führt dann später alles zu den Dingen, die man mit Markenentwicklung eher verbindet. Also hinsichtlich Kommunikation, Positionierung, das was auch auf vielen Websites steht, was angeboten wird. Aber es ist nicht der erste Schritt.
Vinz: Genau. Und was heute in dieser Folge das Kernthema sein soll, wenn ständig in einem Strom ist oder das Gefühl hat, verschwindet die ganze Zeit vom Tag nur mit unnötigen Diskussionen oder Entscheidungen, die klar sein sollten. Aber man dreht sich gefühlt im Kreis. Das ist wirklich reales Problem, das viele Unternehmen betrifft. Aber die sind halt auch Ja, meistens wird man Alltagsdrohten gefangen. Man hat halt seine Scheuklappen an. Und man macht ja eigentlich nichts anderes, als nach bestem Wissen und Gewissen einfach sein Bestes zu Und darum hilft halt ...
Paul: Ja, aber wenn niemand weiß, was man überhaupt will, dann können auch alle anderen nicht mitziehen. Das habe ich selber als Praktikum-Erfahrung ganz oft erlebt. Dann bist du irgendwie als Praktikant in irgendeinem Unternehmen drin. In meinem Fall waren es dann eher Agenturen. Und dann wird von dir irgendeine Aufgabe erwartet. Dann machst du die Aufgabe. Es hat aber auch niemand so richtig Zeit, dir die Aufgabe genau zu erklären und die Erwartungen zu zu streuen. Und dann präsentierst du das. Und es ist dann irgendwie zwangsläufig immer der falsche Moment gewesen, wo du Dinge zeigst.
Vinz: Ja, genau. Mhm.
Paul: Es war das falsche Ergebnis. Es waren alle super genervt von dir, weil die denken so, du hattest eine Aufgabe, machst noch mal neu, aber machst halt richtig. Oder es hat halt null Wertschätzung als Resonanz erfunden. Weißt du, dass dann jemand ankam und sagte so cool, danke, das haben wir gebraucht, jetzt können wir darauf aufbauen. Sondern eher so, ja, ja, schön, dass du es gemacht hast, jetzt setze ich mal wieder hin und warte, bis wir die nächste Aufgabe haben. denkst so, Leute, rückblickend würde ich denken, es lag jetzt nicht an mir, dass ich schlechte Aufgaben gemacht habe. Ist halt genau dieses
Vinz: Hm.
Paul: Führungsversagen nicht genau zu wissen, was man überhaupt erwartet, irgendwelche Aufgaben in den Raum zu stellen, frustriert zu sein, wenn die Aufgaben gelöst werden, weil es aber die falsche Lösung ist, hat das dann aber nichts mit den Mitarbeitenden zu tun, sondern halt mit dir, wie du Dinge sendest da rein. Und wenn halt dein Team keine Idee hat von der Marke und du eine andere Vorstellung von der Marke hast als dein Team, dann redet ihr zwangsläufig aneinander vorbei.
Vinz: Mh. Amen. erster Punkt, wenn euch das bekannt vorkommt. Ihr habt keine echte Position. Also wird alles irgendwo verhandelbar. Das können Punkte sein, die ständig diskutiert werden. Zum Beispiel die Frage, ob das unser Kunde Passt er zu uns? Oder das Bondat dazu?
Paul: Das noch dazu. Aber jetzt hau mal raus. Entschuldigung.
Vinz: Können wir diesen Auftrag umsetzen oder nicht? Oder passt irgendetwas generell zu uns? Irgendein Trend oder eine Plattform, auf man sich etablieren will, oder Fragen wie, wenn wir das machen? Wenn man solche Fragen im Raum hat, zwar ständig, dann fehlt nicht irgendein Prozess oder ein Tool oder was der Gucker was, sondern es fehlt einfach ein klares Ja oder ein klares Nein. Eine starke Marke entscheidet einmal. Das braucht Zeit und ist wohl überlegt. Aber es spart allen im Anschluss hunderte unnötige Diskussionen, die unter dem Strich alle Ressourcen fressen. Zeit, Nerven. Wenn in einem Unternehmen der grösste Scheissdreck immer diskutiert werden muss ... Dann gibt es einfach keine klaren Leitplanken, die für die Marke stehen, wo sie heran will, was konkrete Ziele sind. Babibabu. Klar, wenn jemand neu anfängt, in der Einarbeitung ist, dann entstehen ja Fragen. Das ist völlig normal. Aber wenn dann halt auch langjährige Mitarbeiter dort sitzen und ihnen direkt diskutieren, was eigentlich offensichtlich sein sollte, dann ist es halt ... Es ein Marktproblem, es ist einfach ein Markenproblem. Oder auch ein Mutproblem. einfach mal Nägel mit dem zu
Paul: Ja, und vor allem ganz viele Dinge auszuschließen. Weil das ist ja, das beobachte ich oft, dass sich sehr viel am Markt orientiert wird. Zu sagen so, ja, aber die anderen machen das auch so, deswegen müssen wir das jetzt auch so machen. Das eigentlich Grund genug ist, nicht zu machen, weil sonst machst du einfach mit und wirst austauschbar. Aber dann auch bewusst nein zu sagen zu solchen Dingen und genauso sagen so cool, das ist jetzt eine vielleicht eine schöne Idee von den Mitarbeitenden oder
Vinz: Genau. Mhm.
Paul: guter Anlass, aber wir als Marke haben uns dafür entschieden, für eine Sache zu stehen und das gehört nicht dazu, also machen wir es nicht. Ganz einfach. wie du meintest, das erspart ganz viel. Also das zwingt auf eine Art so bisschen die Handlungsspielräume ein. Es gibt die Leitplanken oder einen fixen Rahmen, wie wir das immer sagen. Aber innerhalb des Rahmens machst du dann eigentlich umso mehr Spaß. Du kannst nicht alles machen, du kannst bestimmte Dinge in deinem Gebiet mega gut machen.
Vinz: Mh. Ich finde zum Beispiel auch, ich habe in meinem Leben immer so bisschen beide extremen gesehen. Also eher das technische zu trocknen, das militärische, aber natürlich auch so ein bisschen das Gestalterische, fühlst du dich, spürst du was auch immer. Also in so bisschen beide Welten erschnuppern dürfen. Und ich finde aber immer, vor allem in Kreativität muss ich mittlerweile sagen, je klar der Rahmen abgesteckt ist, desto kreativer kannst du dich innerhalb des Rahmenes ausholen. Weil du dann einfach gewisse Grenzen hast, du dann aber auch ausreizen kannst. Und dann macht es auch Spass. Hingegen, wenn du einfach ein offenes Ergebnis hast. Also ich zumindest, ich es viel schwerer, als wenn ich einfach weiss, links darf ich so weit gehen, rechts so weit, oben so weit, so Geil, jetzt kann ich rein.
Paul: Plus das muss man ja auch sagen das hat jetzt nichts damit zu tun solche grenzen nicht zu unterfragen also die werden ja ganz bewusst gesteckt und es kann sein dass du bewusst am anfang sagt so wir befinden uns eigentlich immer auf dieser einen wiese so wir gehen jetzt aber bewusst mit dem zauen woanders hin stecken den woanders ab aber dann bleibt er da auch stehen also wir machen jetzt nicht den zahn komplett weg oder wir engen den nicht ein oder wir bleiben nicht auf dem pfleckchen stehen wo wir schon immer standen
Vinz: Ja. Mh. Genau.
Paul: sondern es ist halt dann eine bewusste Entscheidung. Aber innerhalb der Entscheidung kann man sich dann wiederum austoben. Das ist noch als wichtigen Punkt.
Vinz: Yes. Genau, so noch kurzen Einschub, bevor ich zu Punkt 2 komme. Wenn alle, die sich jetzt ein bisschen angesprochen fühlen oder denken, das ist nicht mal so Scheissdreck, was die zwei labern. Abonnieren Sie gerne unseren Kanal. Folgend uns. haben da zweimal in der Woche so spannende Insights rund Marktentwicklung, Branding. Und das Ziel ist wirklich, zu informieren. Branding ohne Bullshit heisst das Ding. Und nicht einfach nur... immer wieder die gleichen Scheisse aufkochen, die alle anderen schon erzählen. Genau. Das einfach noch so kleine... kleine Info. Also, Punkt 2. Wenn ihr alles sein wollt, dann habt ihr Angst, etwas zu verlieren. Also, wenn euch das bekannt vorkommt, wenn ihr Premium wirken wollt, aber gleichzeitig niemanden abschrecken. Oder ihr wollt modern wirken, aber... gleichzeitig niemanden irritieren. Oder was auch gut ist, klar sein, die Kanten zeigen, aber niemanden verärgern, dann werden Sie einfach weich. Und Weichheit, finde ich, erzeugt automatisch Komplexität. Weil einfach nicht klar ist, eben weil dieser Rahmen fehlt, den wir vorher angesprochen haben. Wenn niemand weiss, wie reden wir? Was sagen wir? Wie entscheiden wir? Wofür stehen wir wirklich? Wo wollen wir hin? Dann wird es einfach schwierig. Solange man alles gleichzeitig dann ist man zwangsläufig nichts rechts. Dann ist man einfach so ein... einfach etwas Anders kann ich es nicht sagen.
Paul: Ja, und dann hat man vor allem die Grundlagen nicht richtig gemacht. Dann hat man sich nicht bewusst für eine Zielgruppe entschieden, weil man Angst hat vor Ablehnung. Auch da kann ich nochmal das Interview von Patrick empfehlen. Dann hast du einfach ein Ego-Problem. Also wenn du so viel Angst vor Verletzungen hast oder vor Verletzigkeit, solltest du dir nochmal bei den Grundlagen bei deiner Markensubstanz Gedanken machen, wofür du eigentlich stehst und
Vinz: Ja. Hm.
Paul: Je mehr, je weniger du nein sagst, desto mehr sagst du ja ja zu bestimmten Sachen und die setzen dich früher oder später immer unter Druck, weil du das Gefühl hast, das ist nicht richtig, aber wir müssen es irgendwie machen, weil es... Und dann kommen ja immer ganz viele Zusätze, man dann erfindet, weil das schon immer so war, weil wir es machen müssen, weil das die anderen auch so gemacht haben, weil das jemand gesagt hat und so. die Gründe findest du immer. Deswegen hilft da einfach ein bewusstes Nein.
Vinz: Oder was auch immer ein Thema im Raum gibt, wo gewisse Leute sagen, das wir schon immer so gemacht, dann kann man einfach einmal fragen, warum denn? Und wenn es einen guten Grund hat, man noch tiefer rein gehen und fragen, macht das aktuell noch Sinn? Oder hat es einfach einmal Sinn gemacht? Die Zeiten ändern sich. Und so kitschig, wie es halt klingt. Es wird mir fast schlecht, weil ich es jetzt schon wieder sage. Nichts ist so beständig wie der Wandel selbst.
Paul: ist schön gesagt. vor allem der positive. ich hatte das erst neulich auf der lippe für die negative variante. das das größte risiko für dich ist eigentlich stillstand. aber ich glaube ich hatte es noch mal anders formuliert. ist auch egal.
Vinz: Oder? Ja, es gibt keinen Stillstand. Es gibt ja keinen Stillstand, weil wenn du selber stehen bleibst, auch in einem Unternehmen, dann fallst du automatisch zurück, weil die anderen sich einfach weiterdröhnen. Oder? Also es gibt eigentlich keinen Stillstand. Es gibt Fortschritt oder es gibt Meine Meinung. Das ich aus, gehört.
Paul: Ja, und das hat sie auch erst. Also kann man nochmal, liebe, liebe Freundinnen des Hörgenuss hier, hört da gerne nochmal in die vergangenen Folgen rein. Es gibt eine von Vince zum Thema Sicherheit, warum dir Branding eigentlich keine Sicherheit gibt. Und genau das ist der Punkt, der deine Rolle spielt. Also du hast dann zwar den fixen Rahmen, aber du hast keine Garantie oder keine Sicherheit, dass es immer beständig auf dem Level so weitergehen wird, sondern du hast eher eine Werkzeug
Vinz: Mhm.
Paul: Grundlage, ⁓ mit bestimmten Dingen arbeiten zu können, damit du gegen den Stillstand arbeiten kannst, damit du für dich weiterentwickeln So schaut's aus.
Vinz: Yes. Machen wir weiter. Mit dem dritten Punkt. Das wäre eben so ein Punkt, ... Wie soll ich sagen? Wenn man ein bisschen das Bewusstsein hat, dass man etwas machen aber man weiss halt auch nicht was, das sein, dass man halt unsicher ist.
Paul: Gerne.
Vinz: Aber noch schlimmer ist, wenn man Unsicherheit auf das Mal Strategie selber Was meine ich sind wieder Fragen im Spiel. Haben wir neue Ideen? Wenn wir das machen, ja, machen wir. Neuen Trend? Probieren wir auch. Neue Plattform? Sind wir dabei. Nicht aus Überzeugung, also nicht bewusst, weil das passt oder weil das halt zur Strategie haben und sich... passt vom Unternehmen, sondern aus Angst, dass man eben auf einmal irrelevant bleibt. Wenn man einfach das Gefühl hat, ⁓ ja, unsere Konkurrenz ist da irgendwo unterwegs oder geht jedes Jahr an die gleiche Messe. Nein, denke doch einfach mal für dich, macht das Sinn? Ja oder nein? Also zum Beispiel auch mit dem Messenbeispiel, kannst du ja machen, dann bist du aber einer von vielen. Oder du hast halt einfach keine Ahnung, wenn die Messe im Frühling ist, machst halt deine eigene Klein-Messe im Herbst. Und dann bist du auf einmal der Einzige, der so etwas hat. Oder? Also auch da kann man wieder mit dem spielen. Oder? Und...
Paul: Ja, vor allem geh mal auf andere Messen. Also du musst jetzt nicht auf die Hausgarten Hobby Messe als, weiß ich nicht, als Holzbauer gehen, weil da alle sind und weil du das Gefühl hast, da wirst du gebraucht oder auf die Handwerks Messe. Dann geh halt das nächste Mal auf eine Automesse. Keine Ahnung, mach da einen Stand am Rand und dann bist du halt der relevante Partner für alle, die eine Garage oder einen Unterstand bauen wollen. So und dann bist du da die Willkommene Abwechslung. Also wirklich misch das vor allem mit deinen eigenen Interessen.
Vinz: Mhm. Genau.
Paul: Wo bist du denn fernab vom Business gerne unterwegs? Und wenn du keine Ahnung gerne mit Modelleisenbahnen zu tun hast, dann geh halt dahin mit deinem Unternehmen und präsentier dich dort. Also was gibt es naheliegenderes als die Sachen, die einen ohnehin beschäftigen, wo man tief im Thema drin ist, sich mit denen auseinanderzusetzen und die mit in die Arbeit zusammenzubekommen? Weil dann entstehen neue Mixturen, die super relevant sind für bestimmte Leute.
Vinz: Mhm. Ja. Da kann ich jetzt auch aus eigener Erfahrung reden. Egal ob es dem Projekt zusammenhängt oder auch mit meinem eigenen Leben oder vom Militär oder aus dem Beruf oder aus der Kukorwas. Da finde ich einfach, je unklarer man ist, desto mehr produziert man eben Komplexität. Oder? Und das auch, sich einfach beschäftigt zu fühlen. Man weiss nicht so recht, was man genau machen Dann fängt man an sich im Kreis zu mit irgendwelchem Bullshit, das eigentlich nichts bringt. Wir haben auch... Zum Beispiel, ja... haben
Paul: Ja, bestes Beispiel KI. Das ist ja die... Ja, ja, ist, ich meine, nur bestes Beispiel KI, weil es die beste Beschäftigungsplattform ist. Also du gehst rein, du willst irgendeine Antwort haben, du weißt selber nicht genau, worauf und in welchem Umfang. Und KI gibt dir ja am Ende immer noch eine Nachfrage, damit du am Ball bleibst. Du bist fast dankbar dafür, dass es eine neue Idee hat. Es entwickelt sich also ganz automatisch in eine bestimmte gesteuerte Richtung, die aber nicht die Richtung ist, die dir gut tun würde, weil du dir am Anfang keine Gedanken gemacht hast, weil du halt unsicher da reingegangen bist und gehofft hast, da wird schon eine Lösung dabei rauskommen.
Vinz: Ja, genau.
Paul: Und jetzt übertrag das mal auf dein Meetingbeispiel vom Anfang, aufs Unternehmenbeispiel. Dann hast du Unklarheit.
Vinz: Ja, das ist Das ist im Meeting genau das Gleiche. meine, es gibt ja nur schon... Wenn du zwei Meetings vergleichst... Das eine ist halt einfach so ein bisschen... Jeder sagt mal, was er gerade im Kopf hat. Meistens ahren sie völlig aus. Und man ist eine Stunde oder noch länger in einem Scheisse am labern. Und schliessendlich weiss niemand, was wir davon mitgenommen haben. Wenn du eine ganz einfache Trendanda-Liste hast, die immer gleich und sich mit der Zeit dann hast du in kurzer Zeit klare Punkte, die sich herausgeschält haben. Jeder weiss, was zu tun jeder kennt seine Aufgabe. Bis zum nächsten Meeting kann man das wieder sammeln. Das sind einfache Dinge. die ich teilweise auch mit Unternehmen nachgesehen habe, die Mitarbeiter teilweise gesagt haben, ja, ihr seid die ganze Zeit nur miteinander zum Beispiel zwei Chefen. Und es ist immer im Stress, und ich nicht, das ist, sage, ist das denn so? Habt ihr keine fixen Meetings, oder keine Ahnung, alle zwei Wochen auch noch mal eine Teamsitzung, wo ihr halt einfach gewisse Punkte anschaut? Dann sagt nein, einfach spontan. Dann sagt ist doch Bullshit. Dann machen die mir aus zweimal in der Woche, hocken euch zusammen und wenn ihr halt zwischendurch einen Punkt habt, dann kommen die auf eine Liste, aber dann habt ihr auch einiges, was sie besprechen. Und siehe das, dann wird das einfach mal durchgezogen und auf einmal haben alle Stunden mehr Zeit. Und das sind so simple...
Paul: Ja, vor allem überleg nochmal den der andere Punkt, was das für einen Stress verursacht bei Mitarbeitenden. Also wenn die wissen, es könnte jederzeit kommen, dass es ein spontanes Meeting gibt, so anstatt sich halt auf einen Fixpunkt vorzubereiten und genau zu wissen, wie so ein Meeting auch abläuft. Also es kann ja auch nicht sein, dass es ja immer noch einen ganz vielen Unternehmen stand hat, dass man reingeht. Man hat eigentlich keine richtige Ahnung, worum es geht. Es gibt keine Agenda. Es wird mal geschaut.
Vinz: Ja. Hm.
Paul: wird vielleicht erwartet, dass du was mitbringst, vielleicht auch nicht. Und dann hast du vielleicht auch einen wichtigen Punkt und kommst gar nicht dazu, den loszuwerden oder der geht unter, weil halt deine Vorgesetze miteinander streiten. dann viel Spaß beim Weiterentwickeln deines Unternehmens. Also wenn da nicht mal Zeit eingeräumt wird, hast du ein Riesenproblem.
Vinz: Ja. Also da kann ich auch sagen, mit allen Leuten, die ich bis jetzt zusammengearbeitet wenn man das Thema Branding wirklich ernsthaft angeschaut hat, und das ist nicht, das muss nicht immer eine komplette Neuerfindung der Welt sein oder des Unternehmens, sondern halt einfach eine bewusste Entscheidung für Klarheit. Das kann auch einfach mal ein Nachmittagsworkshop sein, wo einfach grundlegende Fragen geklärt werden. Aber was passiert in der Regel? Man fängt an, Angebot streichen oder konkretisieren. Man definiert wirklich eine klare Zielgruppe. Man sagt Nein zu gewissen Sachen, mehr Zeit fressen oder Ressourcen als was sie eigentlich bringen. Und man stoppt aber auch gewisse Initiativen, die eigentlich mehr ego fütternd anstatt, dass sie am Unternehmen wirklich etwas bringen. Und siehe da, in kürzester Zeit, Es gibt weniger Meetings, es schnellere Entscheidungen, mehr Fokus, mehr Energie. Die Leute haben mehr Bock, arbeiten zu Der Umsatz steigt. Bei vielen geht es auch nicht immer schneller, besser. Sie haben den gleichen Umsatz, aber sie viel weniger Auftragsvolumen. Weil sich das einfach auspendet. Sie können mehr verlangen, weil sie vielleicht auch, wenn man Themen Kommunikation, Design etc. auch noch macht, können sie sich viel höher preisiger positionieren, präsentieren. Sie brauchen viel weniger Auftragsvolumen für gleichbleibenden Umsatz. Das sind alles wirtschaftliche Ergebnisse, man mit so Branding erfahren darf. Es geht nicht immer nur Fühlschmick, Spürschmücken und Logos. In der Regel soll das Thema Kommunikation und Design Mittel zum Zweck sein. ein greifbares Ergebnis produzieren. Und nicht einfach nur selbst zu weg sein, wie das viele halt machen. Einfach so, ja, bam, neues Logo, bringt es etwas? Eigentlich nicht, aber man hat einfach in zweieriger Ahnung 20'000 Stutz ausgegeben für ihren oberflächlichen Scheissdreck.
Paul: Ja, und die Beobachtung sieht man ja aktuell, wie Unternehmen mit KI umgehen. wird einfach die Tools, die Software, in den Raum reingeworfen, sagen, guck mal, damit wird man produktiver. Ihr habt die Tools, jetzt werdet mal produktiver. Und was passiert genau der andere Punkt, dass man sich mit bestimmten Aufgaben aufhält, dass man nicht genau weiß, was man überhaupt machen soll, dass man eigentlich Zeit mit den Tools verschwendet. Und das habe ich am Anfang, fair zu sein, auch gemacht. ist es cool und spannend und nach dem ersten Prompt kriegst du ein krasses Ergebnis und denkst wow, ist ja weltverändernd und dann hältst dich aber nur auf mit den Tools, so weil dir die Klarheit am Anfang fehlt, weißt du auch gar nicht, was du damit machen und anstellen sollst und da wird einfach, also wie im Marketing ja oft auch ein Problem mit Geld bekämpft oder einfach mit, guck mal hier, hast du eine Kaffeemaschine, dann arbeite halt auch länger oder hier hast du das KI Tool, dann wird jetzt aber auch mal produktiver oder hier Wir haben jetzt Paid Ads und dadurch kommen mehr Anfragen rein. Ja, aber ob sie richtigen Anfragen sind, ob die Kunden qualifiziert sind, das spielt dann keine Rolle. Hauptsache man haut da irgendwie Geld drauf und komischerweise fehlt das Geld dann immer für Markenentwicklung, weil das ist ja nur irgendeine softe Strategie, wo ich keinen direkten Output messen kann. Viel Spaß, Sportsfreund. Das ist genau das wie mit anderen Tools auch, aber halt viel fokussierter im Ergebnis, weil wir mit der Klarheit an der Basis beginnen. Und
Vinz: Ja.
Paul: mach ich jetzt mal den Call to Action dazu. Also wer da echt mal das Gefühl hat, ich vertraue den Jungs, da mal über meine Marke drüber zu schauen, das machen wir super gern. Also so ein Blick kostet nichts und tut manchmal weh, wenn man dann ehrliche Antworten bekommt, aber hilft meist extrem weiter. Und manchmal ist es ja auch bloß so ein Bauchgefühl, was man ohnehin schon hat, bestätigt zu bekommen. Also Schaden hab ich das Gefühl, kann das überhaupt nicht. Deswegen einfach melden. Dann helfen wir weiter.
Vinz: Genau. Und wenn man trotzdem selber gleich einmal die Hand anlegen will und denkt, das kann ich auch selber, habe ich da noch drei Fragen mitgebracht, die man sich selber einmal beantworten kann. Aber wenn schon, dann macht es einfach ehrlich. Zwar Nummer eins ist, wo fehlt aktuell der Mut, klars Nein auszusprechen? Bei Sachen, die halt so bisschen Zeit fressen oder wo einfach allen ein bisschen auf die Eier gehen. Wo könnte man ehrlich gesagt einfach nein sagen oder es weg lassen, damit es allen einfach besser geht? Die Frage 2 wäre, welche Entscheidung wird schon seit sehr langer Zeit einfach vorneher geschoben, was aber eigentlich essentiell wäre für das Unternehmen an sich. Und Frage 3, was würde wegfallen, wenn man wirklich klar wäre, wenn man einfach... die Eier hat und einfach die Hand zeigt und das Unternehmen ein bisschen entschlägt und in eine klare Richtung führt. Klare Strategie gibt. Was würde effektiv Einfach nachfragen, was hätte es dann aber auch für eine Konsequenz, wenn das wegfallen würde. Weil in der Regel hilft es. Und es ist gar nicht so schlimm, man im ersten Moment denkt. Und dann... Ja, genau. Und wenn man diese Fragen beantwortet hat, steht eigentlich nichts im Weg, einfach mal zu entscheiden. Und zu Das sagen wir ja auch immer. bringt nichts, auch wenn es einfach schön auf dem Papier steht, schlussendlich muss man auch umsetzen und einfach
Paul: Ja, am Ende ist es auch eine pure Erleichterung. Das kann ja auch passieren. Und schreibt euch das ruhig auf, das noch als letzte Anmerkung. Also man kann Zettel und Stift nehmen. Niemand hat Bock auf endlos lange PDFs oder Slideshows oder was auch immer. Sondern das das Entspannteste, wenn man dann diese Entscheidungen auf ein A4-Zettel draufschreibt, den man immer wieder zücken kann, den man auch neben Meeting mit an die Wand heften kann, sodass es für alle sofort klar ist, worum es geht und was den Rahmen die Leitplanken in dem Unternehmen ausmachen.
Vinz: Ja, hast du. Hast du noch etwas zum Anmerken? Das habe ich dann noch im Kalenderspruch vorbereitet.
Paul: Auf den freue ich mich. Hau raus, Vince.
Vinz: Also, dein Unternehmen ist nicht kompliziert, weil es wächst oder weil sich Markt ändert oder sich Trends ändern. Es ist kompliziert, weil du dich einfach nicht festleist auf eine klare Linie. Klarheit zu haben, das fühlt sich immer ein bisschen riskant an. Man hat immer das Gefühl, man lässt etwas weg, das vielleicht auf ewig Aber Unklarheit... zu haben und zu leben und das jeden Tag. Das kostet dich tagtäglich Energie, Geld, Ressourcen und vor allem den Respekt deiner Mitarbeiter, deiner Kunden und deiner Mitbewerber. bis mutig und bis klar.
Paul: Yes. Und das noch als letzter Gedanke von mir dazu. Du kannst durchaus mal die Perspektiven wechseln, zu überlegen, was ist dir denn von anderen Unternehmen in Erinnerung? Und es ist nie die gesamte Story, die sie versuchen zu kommunizieren, sondern es sind manchmal nur einzelne Elemente. Und mit deinem Unternehmen wird es wahrscheinlich genauso sein. Also pick das eine Element raus, das sich alles dreht, nagel das fest und arbeite damit und lass den ganzen anderen Bullshit einfach weg.
Vinz: Genau, das ist ein schöner Abschluss. Darum würde ich sagen, bis nächstes Mal. Fleissige Marke machen und cool sein. Ciao.
Paul: Bis dahin. Danke, die Wins, für schöner Thema. Ciao. Wenn ihr jemanden kennt, dem das ganze Thema hilft, dann teilt die Folge gerne und bewertet unseren Podcast, damit noch viel mehr Menschen davon erfahren. Besten Dank, viel Spaß beim Makemachen und bis bald. Ciao.
Neuer Kommentar