Dein Branding löst nicht alle Probleme (aber hilft, sie zu erkennen)
Shownotes
🎙 Was dich in dieser Folge erwartet:
Branding ist kein Zaubermittel.
Aber ein verdammt gutes Werkzeug für mehr Klarheit.
In dieser Folge sprechen Paul & Vinz über die Grenzen und Stärken von Branding – und warum der eigentliche Wert darin liegt, Probleme sichtbar zu machen.
Das kannst du daraus mitnehmen:
- Ein gutes Branding ist kein Pflaster – sondern ein Spiegel.
- Markenarbeit bringt Probleme an die Oberfläche – nicht unter den Teppich.
- Klarheit hilft, Prioritäten zu setzen und echte Lösungen zu finden.
- Umsetzung schlägt Perfektion – Branding entsteht im Alltag.
- Der Dialog mit einer externen Perspektive ist Gold wert.
- Du musst nicht jede Antwort haben – aber die richtigen Fragen stellen.
- Branding ist ein kontinuierlicher Prozess – kein Projekt mit Endpunkt.
- Einfach machen hilft oft mehr als ewig planen.
Wenn du dein Branding nutzen willst, um besser zu führen – nicht nur schöner zu wirken: Diese Folge ist dein Reminder.
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Transkript anzeigen
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00:00:20: wunderschönen guten Abend, Paul. Ich habe ein Thema mitgebracht. Und zwar...
00:00:32: Ein Branding allein wird deine Probleme nicht lösen. Warum?
00:00:40: Ist jetzt eine Frage.
00:00:42:
00:00:44: Cool! Heu wins!
00:00:48: Ja? Hoi, alles klar.
00:00:51: Schön, dass wir wieder zusammen sind. Ja, auf jeden Fall. Du, läuft, würde ich sagen. Und die Themen gefallen mir immer mega gut. Ich glaube, erst mal an der Zeit, Disclaimer reinzuhauen, dass wir die Themen voneinander nie wissen. Also wir drücken mal auf Startaufnahme von den Episoden. Und dann kommt so ein Überraschungsthema. Deswegen. Megaspannend.
00:01:15: und bin ich so viel überfordert?
00:01:18: Ja, dann erst mal stilles Schweigen und so ein stummeltes Vorstellen. Aber es gehört alles mit dazu, ist ja live. Die Aufnahme zumindest. Egal. warum ein Branding alleine deine Probleme nicht lösen wird? Das ist erst mal eine steile Aussage und mit zwei Gehirnwindungen drüber nachdenken ergibt das komplett Sinn. Aber ich glaube nicht, wenn du als Kunde, Kunden, Unternehmen ein Branding möchtest.
00:01:30: Mhm.
00:01:46: weil du dann einfach ganz viel Hoffnung in diese eine Lösung reinputterst. da muss ich aber sagen, das ist nicht weiter verwunderlich, weil wir aktuell in einem Markt unterwegs sind, wo jeder da hergelaufene Dienstleister dir die Lösung für all deine Probleme verspricht. Deswegen ist ja nur logisch, dass du hinkommst und sagst, wenn ich mir ein Branding jetzt kaufe, löst das all meine Probleme. Weil der Lulu das da draußen ja auch die ganze Zeit in jeder dritten Werbeanzeige sagt. Und ich weiß das, weil ich aktuell immer noch in so einem Funnel-Loch auf Instagram gefangen bin, wo mir einfach haufenweise Männer ihre Funnel-Sachen verkaufen wollen. hab liebevoll Sachen gesagt. Und ich denk mir, hab Ohne Witz, ich hab noch keine Frau gesehen, die mir einen Funnel verkauft. Egal, anderes Thema. Es ist, also Ich kann's voll nachvollziehen, wenn du halt ran gehst und sagst, ein Branding löst meine Probleme.
00:02:19: Immer noch.
00:02:27: Normanner.
00:02:43: Ich würde immer unterschreiben, löst sehr viele Probleme, du hast. es macht aber auch sehr viele offene Felder auf. die du bespielen kannst. Und ich kann auch sagen, warum. Aber du kannst auch erst mal sagen, wie du zu dem Thema stehst.
00:03:01: Nein, finde es jetzt spannend, welche Richtung das geht. Weil muss dir ehrlich sagen, ich habe mich heute einfach mal nicht so auf dieses Thema vorbereitet. Ich habe jetzt nicht so einen Leitfaden, ich galant durchschwebe, sondern... sondern... Ich es einfach mal in Raum gestellt. Ich habe für mich so ein Schlussblédoyer definiert. Aber ja, ich finde es jetzt spannend, was du für eine Tür geöffnet hast. Von daher... Ja.
00:03:09: Mhm. okay.
00:03:27: bin ich völlig deiner Meinung. Vor allem weil ich dort schnell anhänge, heutzutage wird einem wirklich die Lösung für jeden Seich angeboten. Also quasi, hat vor allem, sagen wir mal so, Selbstoptimierungsschiene oder irgendwie, du willst abnehmen ohne Aufwand oder hier und her. Und genauso, sagen wir mal, Bereich Branding. Also Schlussendlich gibt es mittlerweile so viele Anbieter, die auch irgendwelche Coachings anbieten. Wo man ja sicher abprofitiert, wenn man dahinter ist. Aber, aber... Ja... keine Ahnung, soll ich vorgreifen? Also sorry, eigentlich ist es...
00:04:11: Es geht eigentlich den Einfachgrund. Wenn du mal selber studierst, du hast ein Problem oder du machst irgendetwas, oder habe ich selber im Alltag auch, man ist doch immer auf der Suche nach der Abkürzung. Für alles. Und man hat immer das Gefühl, nein, da muss es doch irgendetwas geben, damit alles viel einfacher und ringer geht. Und die einzige Sache... Was eigentlich wirklich ist, oft so neuligend und banal, dass man selber halt wie sagt, nein, das kann es nicht sein. Oder? Und eigentlich im Kern ist es so ein bisschen unserer... unserer Claim oder das ist auch in unserem Namen drin. Einfach machen. Einfach anfangen. Oder? Sechs und... Und das will ich eigentlich jetzt auch raus. Das ist ja, ich greife jetzt einfach vor. Es geht halt ums Umsetzen. Das heisst, wenn man passiv sich einfach an Lösung für Probleme erhofft, dann wird man nie oder sehr schwer an das Ziel hergekommen. Anstatt wenn man einfach mal sagt, ja gut, jetzt beiße ich halt mal in den Saueröpfel und setze einfach mal auch Vor allem im Brandingbereich, in der Marktentwicklung. Am Anfang ist das immer recht und schön. Man kommt auf neue Erkenntnisse im besten Fall. Man dankt etwas Schwung, wieder in Fahrt zu seine PS wieder auf den Boden zu Ich verbildliche das immer so, dass man den Gang der zu einem passt. Und dann geht es aber auch darum, dass... weitermachen. Ja.
00:06:09: Glaube darin eigentlich das größte Problem. Du hast es gerade so gut beschrieben. Man ist in diesem Prozess. Man fühlt sich gut. Man fühlt sich verstanden. Man hat endlich die Dinge definiert, die entscheidend sind und eine Rolle spielen. Alles gut und schön. Und dann bist du aber zwei Tage später wieder komplett im Alltag gefangen. So und dann muss ja das Zeug erstmal einbinden und übertragen in dein Alltag und anwenden. Und ich glaube da scheitern so viele gute Branding- und Markenstrategie Ansätze da draußen, dass man wirklich denkt: Mit zwei Workshops ist es getan und dann gibt man es den Leuten in die Hand und wundert sich, warum man nie wieder was von denen hört und nie wieder was davon sieht. Im Idealfall verwenden die noch das Design und machen die die hübsche neue Webseite nicht innerhalb von zwei Wochen wieder kaputt mit ihrem eigenen Inhalt. Klingt jetzt ein bisschen böse, aber hat er den einfachen Hintergrund innerhalb dieser Workshops oder der Ausarbeitung, ist man komplett auf einer Wellenlänge und hat das Gefühl oder man setzt auch
00:06:49: Mh.
00:07:03: Hm.
00:07:05: jetzt aus der Strate aus der Strategen- Sicht super viel voraus und denkt immer die haben schon verstanden die werden schon richtig anwenden und man hat ja sogar Probleme gelöst. Aber das ist ja meist nicht der Fall, du musst das Zeug auch (wie du meintest) wirklich anwenden und auch anwenden können Ich selber rede davon ja immer gerne von diesem Mindset, Toolset und Skillset. so Sprich, du musst verstanden haben, worum es geht und was deine neue Marke kann. Du musst das das werkzeug an der Hand haben, um das später anwenden zu können. Und du musst auch wissen, wie du es im täglichen Geschäft anwenden kannst, damit es für dich funktioniert. Dann löst das auf lange Sicht auch Probleme. Und ein Problem kann ja auch schnell gelöst sein. Dafür sind dann die ganzen Workshops da, die wir anbieten. und machen, weil das ja, also ist ja meine Erfahrung, Die Leute kommen rein mit riesengroßen Fragezeichen und irgendwelchen Ansichten und kommen wirklich raus mit Erkenntnissen. So, das löst Probleme. Aber es schafft nicht die Stufe von jetzt auf gleich zu sagen: Die können das auch alles anwenden ... ... und die können es alles richtig machen. Und das meinte ich, glaube ich, ganz am Anfang ... ... von wegen, dass er öffnet neue Spielfelder. Man kommt halt, wenn man ... eine Branding oder eine Marke richtig entwickelt, ... ... immer am Anfang auf die ganz entscheidenden Punkte. Das ist sowas wie das Thema Angebot, ... ... dein Produkt, was du anbietest, deine Dienstleistung, ... ... aber genauso auch ... Organisationen vom Team, ... deine eigene Zukunft als Unternehmen. Wie willst du denn, also kannst du denn so, wie du jetzt wirtschaftest Kannst du das die nächsten zehn Jahre durchhalten? Denn wenn nicht, haben wir Problem. Wir bauen gerade eine Marke auf für die nächsten zehn Jahre. Wenn du das nicht halten kannst, was du versprichst, ... dann müssen wir an der Stelle ansetzen. Wenn sich dein Team nicht wohlfühlt, ... dann musst du da deine Hausaufgaben machen. Sonst wird dein Team auch niemals eine neue Marke akzeptieren. Das sind ja, Blöd gesagt, das sind alles Transformationsprozesse, die wir aufreißen mit so einer Markenentwicklung. würde ich manchmal fast sagen, ... die Leute haben am Anfang eigentlich ... ohne die Markenentwicklung weniger Probleme, ... als mitten in der Markenentwicklung drin. So und dann lösen wir natürlich viele Probleme, aber manche bleiben ... ... und ich sehe mich überhaupt nicht als Experte, der alle Probleme lösen kann. So gerade ... Organisationsentwicklung, Teambuilding, das eine andere weitaus besser qualifiziert. Ich kann so ganzen Prozess mega gut begleiten ... ... und das hilft ... und aus der Unternehmenssicht ... braucht es glaube ich genau solche Personen, ... die ...
00:09:27: Prozesse begleiten und Unternehmen vor allem verstehen, was sie brauchen. ich weiß, du siehst es anders mit Transformation manchmal. Kann ja auch gut sein, dass man bewusst sagt, so die drei Punkte sind, die bleiben so. Damit darüber geredet, da gehen wir nicht ran und machen weiter das schöne Design. Gibt's ja auch. Also Prozesse sind immer super unterschiedlich.
00:09:31: Es geht ja auch nicht immer nur
00:09:48: Ich glaube es geht aber auch nicht immer nur darum, Probleme zu lösen. Sondern vielmehr auch einfach darum, die Klarheit zu schaffen. Und Möglichkeiten aufzuzeigen und auch Anstösse zu liefern. Weil schlussendlich arbeitet man ja auch mit Leuten zusammen, die das ja teilweise schon jahrzehntelang machen. Vielleicht sind es schon Generationen lang. Oder? Und dann... Also... Ihr redet für mich, dann bin doch ich nicht der Herr gelaufen, der einfach kommt und auf dicke Hosen macht und sagt, ja ihr meint so und so und so. Das ist ja eben... Bullshit. Also sorry, das ist ja nicht die Art, wo wir beide dagegen sind. Sondern es geht halt... Vielmehr geht es einfach darum,
00:10:43: Absolut, es ist ja ganz oft, es ist ja immer...
00:10:48: einmal eine ehrliche Zweitmeinung sein. Oder einfach mal den Blick von aussen … weil viele tun es sich dann halt einfach schwer zum... Du bist halt irgendwann festgefahren. Das ist ganz normal, man wird ein bisschen betriebsblind. Aber viele haben auch Mühe damit, zum... aus ihrem bekannten Kreis zu Weil das wie eine Zuhnach ist, darum tut es auch einfach mal gut, zum... Er ist jetzt ein bisschen therapeutisch, aber... Das war halt auch... Eben einfach mal der...
00:11:15: Es ist ein...
00:11:17: Der Lagaf außerhalb ist, der dann einfach mal ehrlich sagt, hey ja cool oder nicht cool, vielleicht könnt ihr das ja so machen oder da habt ihr Möglichkeiten. Und meistens löst... Also mir geht es zumindest so, meistens habe ich das Gefühl, ich habe ein normales Gespräch mit den Leuten und die sagen im Nachhinein, boah, bei mir rattert gerade so viel im Kopf und du denkst so, okay, gut oder schlecht, cool.
00:11:42: cool
00:11:45: Das ist ein wesentlicher Kernpunkt unserer Arbeit. Da geht es darum, eine mögliche Route in Angriff zu Im besten Fall zehnmal, die man aktiv unterstützen kann. Und ich sage so eine Sache...
00:12:02: Ja. Ich finde ja eh, sind immer die ehrlichsten Prozesse. Also Wenn ich mir Hilfe von außen hole: Ich weiß gar nicht, ob ich Leuten vertrauen würde, die mir immer versprechen, sie würden alle meine Probleme lösen. Mit so bisschen gesunden Menschenverstand weißt du schon, das ist nicht so schnell möglich und sie sollen auch gar nicht alle Probleme lösen. Aber Der Hauptfokus ist ja immer, Dinge einzuordnen. Und da sehe ich mich voll als Markentherapeut. weil letztlich so ein Workshop ist ganz auf einer Therapiesitzung und schafft eben, wie du meintest, diese Klarheit. Und Allgemein ist ja Branding ein konstanter Dialog mit deinem Umfeld. Sobald du eine Brand definiert hast, deine Marke definiert hast und die einfach stur zehn Jahre durchboxt, ohne auf Feedback links und rechts zu achten und zu gucken, wie sich dein Umfeld weiterentwickelt und verändert, dann bedeutet das effektiv Stillstand. Dann bedeutet das eigentlich nur Du bist vom sechsten Gang in den Lehrlauf gegangen und guckst jetzt einfach, wie du damit noch die Straße zu Ende rollen kannst. Was anderes ist es nicht. Und Branding ist ja dann eher so ein blöd auf Englisch gesagt Mindset Shift, dass du einfach Neues darüber nachdenken etablierst in einem Unternehmen, dass du halt deine Zielgruppe, deine Kundschaft fragst, wie fühlt ihr euch denn mit dem, was wir tun? So was, was können wir denn verändern, anpassen? Mit der Klarheit im Hintergrund genau zu wissen, Die Dinge werden wir nicht anpassen, weil die unsere Marke ausmachen. Ich werde jetzt nicht meine gesamte Vision infrage stellen, nur weil die Zielgruppe das so sagt. Du weißt, was ich meine. Es ist ein Austausch, Dialog.
00:13:37: Ja, ich meine... Es gibt ja... Es gibt ja Sachen... Also sorry, zum Beispiel... Wie viele... Wenn du es schon angesprochen hast, wie viele Ads siehst du, die irgendwelche... ...daher gelaufenen... ...mit irgendwie... ...drei Haare am Sack... ...die dir sagen wollen, wie du... ...keine Ahnung... ...Mitarbeiter gewünscht. Weisst
00:13:53: Männer.
00:14:06: Und dann kommen sie dann mit ihren Fancy-Webseiten und Funnels und Papy Papo. Das ist ja cool. Das hat ja auch seinen Nutzen und seinen Stellenwert. Aber, das kannst du jetzt eins zu eins auf das Thema übertragen. nur eine schöne Webseite oder nur eine schönere Optik, das zieht vielleicht mehr potenzielle Mitarbeiter an. Aber kannst du sie dann auch halten? Es hat ja einen Grund, warum du keine findest. Logisch kannst du jetzt wieder sagen, ja die Jungen wollen nicht arbeiten. Oder es hat keine auf dem Markt. Ja es gibt auch Firmen, die haben genug Leute. Frag doch oder schau mal dorthin, was machen die denn anders. Und es muss nicht immer nur der Lohn sein. Es kann auch nur schon ein Umgang sein. Oder halt, einfach mal die Eier zu an einem Kunden zu nein. machen wir aktuell nicht, weil wir genug zu tun haben. Anstatt diesen Auftrag auch noch zu und deine Leute noch mehr zu verheizen. Also da rede ich aus Erfahrung. Ich lange in der Gastro geschafft. Ist ja dort zum Beispiel das Gleiche. Eine ganze Branche ist eigentlich am Limit. Verheizt Leute noch und nöcher, aber anstatt einfach mal zum Kernproblem herzuschauen: Warum?
00:15:11: Also wegen der ganzen Ads,
00:15:30: Nein, wird einfach nur... ...ja, oberflächlich irgendwie probiert etwas zu machen.
00:15:39: Übrigens bei dem Thema bin ich ja der festen Überzeugung, wir müssen nicht auf alle Probleme die Antworten kennen. Also wir sind ja nicht wandelnde Lexiker da draußen. es reicht ja einfach das Bewusstsein dafür zu schaffen oder erst mal diese Bereitschaft herzustellen, dass man über so Problem nachdenkt und sich dem annimmt. Zu diesem Warum kommen. Und es muss ja nicht immer das Warum gibt es mein Unternehmen? Ja gut, keine Ahnung, irgendwann haben sich zwei Leute zusammengesetzt und gesagt, wir machen jetzt ein Unternehmen eine Sache.
00:15:45: Nein, ich sage es
00:15:57: Genau.
00:16:09: So, Gründungsgeschichte spielt da gar nicht so oft eine Rolle. Aber erst mal so zu fragen, warum stehen wir denn wirklich täglich auf und machen das, was wir tun? Und haben wir mal rausgefunden zu hinterfragen, ob das gut ist. Ob das unseren Leuten gut tut, ob das den Leuten da draußen gut tut. Das ist ja irgendwie so die wirklich die Basis. Und ich glaube, wenn man uns eine Weile zuhört und die anderen Folgen schon gesehen hat, merkt man ja immer mehr, wir sind jetzt keine Freunde von wegen. Das ist der Plan. So entwickelst du eine Marke und das sind die Begriffe, die immer wieder vorkommen.
00:16:12: Mmh.
00:16:39: Es ist ganz persönlich und vom Unternehmen abhängig, was die wirklich brauchen und suchen. Wir sind eher so Prozessbegleiter. Und eine Sache wollte ich noch sagen zu dem ganzen Ad-Thema. Die Leute verkaufen dir halt super krasse Werkzeuge und Tools. Das ist so, als hätte ich ein Problem mit meinem winzig kleinen Auto, mit meinem kleinen, keine Ahnung, alten Fiat Punto. Und da kommen Leute an und versprechen mir mit einem Zwölfzylinder. dass ich damit jetzt mit Vollgas Leute beeindrucken kann und ich denke mir, das ist eine geile Lösung für ein Problem, einen schnellen Motor zu haben, der was hermacht, aber doch nicht für meine Situation. Und das ist genau dieses Ding mit den Landing Pages und Funnel-Sachen … und von mir aus auch gutes Storytelling. Das ist als Werkzeug, als einzelner Baustein mitunter super relevant, wenn du weißt, wie du das einordnen kannst. Aber das wird niemals deine Probleme lösen. Wenn du nicht weißt, wo die Probleme, warum, bestehen. Da musst du an den Kern ran. Und ob du das mit uns oder ohne uns machst, ist ja eigentlich auch völlig egal. So Such dir halt Unterstützung oder sei schlau genug, dass du selber an den Kern kommst. Ich weiß nur für meinen Teil beispielsweise, ich komm selber nicht immer auf die Sachen, die mich belasten. Deswegen reden wir auch jede Woche miteinander. einfach weil der Blick von außen so krass hilft. Und weil man selber so oft festgefahren ist und nicht weiterkommt.
00:17:57: Mh.
00:18:04: Und dann klar ist ein Teil immer Inspiration von außen holen und zu schauen, wie machen es denn die anderen? Wie macht es denn die, in Anführungszeichen, Konkurrenz oder mein ganzes Umfeld? Wie gehen die damit und Dinge adaptieren und ausprobieren? Aber zu hinterfragen, ist es wirklich die Lösung für meinen Zustand? Bringt mich das wirklich weiter und diese Entscheidung dann auch zu fällen? Das hat mir bisher noch kein YouTube-Video beigebracht. Geht auch gar nicht, kann auch gar nicht. Das ist ja, Das vermittelt mir Wissen.
00:18:29: Mhm.
00:18:33: Andere verkaufen mir Werkzeuge und Tools. Aber das Ganze anzuwenden, für mich selber, das ist eine riesengroße Aufgabe. Und ich glaube, die wird viel zu leicht genommen. Und ganz oft gehen auch unsere Markenentwicklungsprozesse fast zu kurz, dem Ganzen wirklich gerecht zu werden. Weil du eigentlich ankommen musst und sagst, Okay, wir haben das einmal alles definiert. Jetzt gehen wir wieder rein und gucken, funktioniert das? Und dann gehen wir noch mal rein und gucken, was wir für ein Feedback bekommen von außen. Dann gehen wir noch mal rein und gucken: Kannst du es auch wirklich anwenden jetzt nach drei Monaten? Und dann gehen wir nochmal rein und gucken, wie stehst du nach einem halben Jahr? Wie hat sich deine Marke entwickelt? Und dann machst du das halt zehn Jahre lang. Dann bist du richtig, richtig gut und ziehst das ganze Ding durch. Das ist der Idealzustand. Und wenn ja immer neue Probleme kommen, aber du hast das nicht mehr nur einzelne Werkzeuge. Du hast ja irgendwie eine Richtung und einen Fahrplan und einen Bauplan. Und ich nehme super gerne dieses Restaurantbild. Du weißt halt, wie du kochst. Und dann weißt du noch, was deine Zielgruppe schmeckt, also deiner Kundschaft, die ins Restaurant kommt. Du weißt, wie du gute Gerichte machst. Du weißt, was du für Zutaten dafür brauchst. Du weißt, wie du mit Messern schneidest, wie du mit Löffeln und Töpfen kochst und so weiter. Du weißt, wie dein Team am besten zusammenarbeitet. Du weißt das alles. Und das Ergebnis ist, du hast ein richtig gut laufendes Restaurant. That's all the magic. Meine fünf Rappen zu dem Thema.
00:19:57: Mhm.
00:20:01: Ja.
00:20:07: Ja, finde ich gut.
00:20:08: Komplett überfahren hier. Ich finde es spannend, darüber nachzudenken, weil ich ja selber auch weiß, man projiziert immer super viel rein in den eigenen Prozess. Auch wenn ich jetzt so ein Markenentwicklungs-Ding starte mit Kunden da draußen, hat man immer ganz viel Anfangsenergie und Euphorie und will ganz viel verändern und verbessern. im Alltag angewendet, sieht das ganze Ding schon mal ganz anders aus.
00:20:41: Ja, auf jeden Fall. Ja, aber...
00:20:42: Es löst nicht alle Probleme, aber es macht neue auf.
00:20:47: Ja, ja oder wie soll ich sagen? Er regt halt an für neue Ideen. Und das ist halt schon... Darum eigentlich eben, das Branding alleine löst kein Problem. Aber es gibt Fokus, gibt Klarheit. Um genau eben die Probleme mal effektiv benennen zu können. Identifizieren zu Und sie dann systematisch angehen. Oder kreativ mit neuem oder mit bestehendem so verbinden, dass es Probleme mehr sind. Ja. Ja. Wenn irgendjemand das Bedürfnis verspürt, da mal etwas Klarheit zu schaffen, meldet euch gerne bei Paul. Oder bei mir. Je nachdem.
00:21:39: Wow, ein Call to Action. Oder bei Vince, ja.
00:21:45: Wenn ihr ihn sympathischer findet oder geeigneter. Entweder der... Das ist eher eine Geschmacksache. Sind wir wieder bei der Zielgruppe.
00:21:50: Also ich hab jetzt mehr darüber geredet, du kannst das genauso gut.
00:22:02: Ich sage dir, liebevoll... Liebevoll öko. Oder wenn du das tätowierst, asozial. Genau. Ja, darum finde ich das gut. Schlussendlich, wie immer, es darauf an, dass man ins Machen kommt.
00:22:02: Sag nichts Falsches!
00:22:08: Werden ich.
00:22:24: Ja, mir hat jeder Zorn nichts zum Segen.
00:22:25: jeden Fall danke dir. Hey, ich danke dir fürs Thema und wünsche ebenfalls viel Spaß beim machen.
00:22:31: Danke, nao.
00:22:35: Ja dann, bald und ciao.
00:22:35: Immer mit. Bis bald. Ciao!
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