Was Marken von Content Creators wirklich lernen können (mit Patrick Schnitzler)

Shownotes

Viele Unternehmen wollen Content machen. Aber die meisten fangen am falschen Ende an – bei der Kamera, beim Framework, beim Algorithmus. Was fehlt, ist die Grundlage: ein klares Bild davon, wer man ist und warum man überhaupt etwas zu sagen hat.

In Folge 089 ist Patrick Schnitzler zu Gast. Er hat Klima und so gegründet, 300 Tage lang täglich Content produziert und dabei gelernt, was Content wirklich trägt – und was ihn von innen aushöhlt.

Du erfährst:

  • Warum Content ohne innere Klarheit nicht funktioniert – egal wie gut das Equipment ist
  • Was es bedeutet, „in den Keller zu gehen", bevor man nach außen kommuniziert
  • Wie das Athleten-Mindset auf Content Creation übertragen werden kann
  • Warum persönliche Interessen die stärkste Verpackung für Markenbotschaften sind
  • Wie KMUs ihren Nähe-Vorteil im Content Game konkret nutzen können
  • Was das kleinstmögliche Experiment ist, mit dem Unternehmen morgen starten könnten

Takeaways:

  • Own the process. Das Scoreboard folgt – aber es darf nicht dein Gefühl bestimmen.
  • Kuration schlägt Information. Du musst kein Experte für neue Fakten sein. Du brauchst eine Perspektive.
  • Starte klein. iPhone 12 reicht. Die Haltung ist entscheidend, nicht die Auflösung.
  • Wer seinen eigenen Keller nicht kennt, kommuniziert ins Leere – egal auf welcher Plattform.

Machst du Content in deinem Unternehmen – und was hält dich zurück, es authentisch zu machen?

———

Wir sind dankbar für diese tolle Masterclass mit Patrick.

Wollt ihr mehr davon? Dann hinterlasst ein bisschen Liebe! 🫶 Gib uns doch einfach mal eine Handvoll Sterne auf Spotify](https://open.spotify.com/show/08gSzfZU94as3eugh1Bej0?si=4697f40a919a49a4&nd=1&dlsi=f040e0ef9aaa4b84)) oder Apple Podcast, wenn du eh dort hörst!

———

Patrick Schnitzler macht eigentlich Social Media klimaneutral als Co-Founder von klima&so. Als @patrickundso hat er 300 Tage Content abgeliefert, um nun mit »Think Like an Athlete« seine Leidenschaft als Content Creator auszuleben.

Patrick auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/patrick-schnitzler/

Patrick auf Instagram: https://www.instagram.com/patrickundso/

Patrick auf TikTok: https://www.tiktok.com/@patrickundso_official

Mehr zur klima&so: https://klimaundso.de/

Danke, Patrick, für deine Einblicke und alles Gute dir! ✌️

———

🎙 MACH MAL MARKE — Branding ohne Bullshit mit Vinz & Paul

Unser neuer Blog: 👉 https://www.machmalmarke.ch/blog

Alle Podcast-Folgen im Überblick: 👉 https://machmalmarke.podigee.io/

———

🌱 PAUL STOLLE – Nachhaltiges Branding 👉 https://www.paulstolle.ch

🔥 VINZENZ GUBSER – Nostalgisches Branding 👉 https://www.vinzenzgubser.ch

——

💬 Du hast Feedback, Fragen oder Themenwünsche?

Schreib uns gerne. Wir freuen uns auf den Austausch!

Transkript anzeigen

00:00:00: Marken haben ein Problem.

00:00:01: Die kommunizieren nämlich wie Unternehmen das zieht keine Leute an.

00:00:05: Denn Menschen folgen ja bekanntlich Menschen.

00:00:07: Aber wir haben alle Glück.

00:00:09: Denn es gibt sogenannte Content Creators und von Content Creators können Marken eine ganze Ecke lernen.

00:00:14: Die Frage, was sie lernen können und wie das Ganze funktioniert, das wollten wir nicht alleine beantworten und haben deswegen die große Ehre mit Patrick und so von Klima und so

00:00:23: reden zu können.

00:00:24: Was es mit ihm auf sich hat, was er gemacht hat, das erfahren wir jetzt alles gemeinsam.

00:00:28: Aber wir haben natürlich eine spannende These, die Vince direkt erst hier reinstreuen wird.

00:00:32: Wir haben Leitfrage zusammengewurscht und die lautet wie folgt Was müssen Marken heutzutage von Content Creators lernen?

00:00:42: Und was verstehen sie teilweise immer noch falsch an einem ganzen Content Game?

00:00:47: Mit dieser Frage begrüsse ich auch herzlich Patrick und ich würde sagen, hau mal rein!

00:00:53: Willkommen zu «Mach mal merken!» Branding ohne Bullshit mit mir, Paul und unserem heutigen Interviewgast Patrick.

00:01:01: Vielen Dank.

00:01:02: Danke für die Einladung, Paul und Vince.

00:01:05: Gute Frage, ich.

00:01:06: geht direkt deep rein, glaube zu dem Kern des ganzen Themas.

00:01:09: Ich glaube, wo sich Marken schwer tun, historisch und wahrscheinlich auch in der Gegenwart, weil sich Plattformen oder Kommunikationskanäle ändern, aber das Game ja

00:01:17: eigentlich immer das Gleiche bleibt, wie schaffe ich es eben nicht als Marke dazustehen, sondern als Enabler von Erfahrungen, von...

00:01:28: Lebensinhalten, die Menschen halt sozusagen spüren, weil Menschen haben Emotionen und Marken halt tendenziell nicht.

00:01:34: Weil eine Marke ist ja einfach nur a bunch of people, die sich geeinigt haben, lass mal hier irgendwie täglich ins Büro fahren und dann irgendwelche Produkte verkaufen.

00:01:42: Aber wir müssen ja irgendeine Story erzählen, damit die Leute auch das Produkt cool finden und verstehen, was der Vorteil ist.

00:01:48: Und im besten Fall sind Marken halt so weit, dass sie dann auch noch irgendwie verstehen, dass dazu auch irgendwie eine Emotion stattfinden muss.

00:01:55: So und ich glaube, dass es halt

00:01:57: Der große Unterschied ist, wenn du als Content Creator auf den Plattformen stattfindest, also jetzt vor allem Social Media, aber auch als Personenmarke, wenn du keine Ahnung,

00:02:04: Vorträge hältst oder so, ist, dass du einfach als Standardeinstellung schon weißt, ja, okay, es geht halt über Emotionen, es geht über Geschichten, es geht darum, wie fühlen

00:02:14: sich Menschen in meiner Gegenwart und es geht nicht darum, dass ich das beste Produkt verkaufe.

00:02:20: Zumindest ist das so das, was ich am Anfang irgendwie schnell gelernt habe und was ich glaube, was auch viele die

00:02:26: die Bühnen bekommen, auch verstehen.

00:02:28: Also nicht dieses Ding von was gibst du den Menschen in Form von physischen Produkten oder irgendwelchen, keine Ahnung, Tickets oder irgendwie was, sondern wie fühlen sich Menschen,

00:02:42: wenn sie mit dir in Kontakt kamen?

00:02:43: Ich glaube, das ist das Entscheidende.

00:02:45: Und wenn wir sogar noch eine Ebene höher gehen philosophisch, ist das auch das, was irgendwann den Unterschied macht.

00:02:50: Weil wenn wir uns mal fragen, woran erinnern wir uns eigentlich aus unserer Vergangenheit?

00:02:55: Und an welche Person erinnern wir uns, dann sind es meistens nicht die Personen, die unser Gehalt gezahlt haben oder uns die größte Gehaltserhöhung gegeben haben oder uns irgendwie,

00:03:05: keine Ahnung, das neue PlayStation Spiel gekauft haben und geschenkt haben, sondern es sind es Menschen, mit denen wir auf dem Festival waren, die uns ein gewisses Gefühl

00:03:14: verliehen haben.

00:03:15: Die Grundschullehrerin, die uns in einer schwierigen Phase irgendwie an die Hand genommen hat und gesagt hat, komm wir setzen uns noch mal hin.

00:03:21: Weißte, die mehr an uns gesehen haben.

00:03:24: Das sind die Menschen, die wir dann irgendwie in Erinnerung haben.

00:03:27: Die Sportcoaches, die mit irgendeinem einfachen Satz auf einmal dein ganzes Denken vielleicht umgestellt haben, wie es bei mir teilweise passiert ist.

00:03:35: Also das sind so Sachen, die bleiben wirklich in deinem Kopf hängen und die verändern sozusagen auch das Leben der Konsumentinnen.

00:03:42: Und ich glaube, das ist was, was Marken vielleicht im ganzen KPI-Dschungel und

00:03:48: Absprachen mit Agenturen und Vorgesetzten und so ein bisschen verlieren und vergessen zwischendurch.

00:03:53: Ja, perfekt zusammengefasst.

00:03:54: Danke, dass du da warst.

00:03:55: War ein schönes Gespräch mit dir.

00:03:56: Alles Gute.

00:03:58: Du warst direkt alle Ebenen aufgezogen.

00:04:00: meine, wir haben jetzt folgenweise darüber geredet und du packst das so auf den Punkt.

00:04:04: Und ich finde, man hört bei dir schon den Coach durch.

00:04:06: Also es fehlt nicht mehr viel und du stehst als Coach vor Marken und coachst sie genau wie ein Coach halten Sportteam coachen würde.

00:04:13: Und das.

00:04:16: Sehr gut.

00:04:19: Aber das finde ich das Spannende.

00:04:20: Also ich finde.

00:04:21: Man kann aus so vielen Alltagsdingen immer irgendwas für dieses Markenthema lernen.

00:04:26: Und wir sehen das ja auch bisschen größer als Logo, Schrift und Farbe.

00:04:29: Und du verstehst ja auch voll, was dahinter steht.

00:04:31: Nämlich wirklich diese Frage, wie bringt man da irgendwie Persönlichkeit und Emotionen rüber, ferner von diesem Produkt- und Qualitätsversprechen, was ja heutzutage nicht mehr

00:04:39: zieht.

00:04:39: Also es gibt keine Produktneuerung mehr, wo das Produkt alleine reicht, sondern eine Marke muss immer mehr sein als dessen.

00:04:45: Und die müssen halt persönlich kommunizieren.

00:04:49: Ich glaube, die

00:04:49: Großen Marken, sowas wie Nike oder die das, die haben es mittlerweile verstanden, dass sie halt kleine Subbrands gründen, die möglichst nah an den einzelnen Personas dran sind, die

00:04:59: sie erreichen wollen.

00:05:00: Und die kleinen Unternehmen wiederum, und das ist ja unsere Hauptzielgruppe hier auch mit dem Podcast KMU zu erreichen, die wollen immer so handeln wie die großen Unternehmen.

00:05:08: Da wir haben sehr den Vorteil, dass sie klein sind, dass du wirklich sagen kannst, guck mal, wir sind eine kleine Bude, wir haben 15 Leute.

00:05:14: Theoretisch können von den 15 fünf selber Content Creators werden.

00:05:18: und da draußen ihre Reise angehen, so wie du das gemacht hast, und damit Menschen erreichen.

00:05:24: Und das fällt alles auf unsere Marke zurück.

00:05:26: Und das schaffen die, weil die halt, und da würde ich gern mal den ersten Take von dir einspielen, weil die in ihren persönlichen Keller gegangen sind und mal rausgefunden

00:05:34: haben, was ist denn da drin und was beschäftigt uns denn wirklich, fernab von den Produkten, die wir herstellen.

00:05:40: Und da bist du ja Experte, um mal den Keller durchzulüften und dann mal gemeinsam runterzugehen.

00:05:45: Sag mal, was hat sie mit dem Bild auf sich und warum?

00:05:53: Das ist eine sehr gute Frage.

00:05:54: Ich bin da irgendwie zufällig in einer in vergangenen Podcast Aufnahme irgendwie drauf gekommen und ich habe für mich also vielleicht ein bisschen zurückgehend.

00:06:02: Also ich habe ja mit Klima und so ein Unternehmen gegründet und dann

00:06:05: waren wir zu zweit und wir hatten mit Klima natürlich ein Thema, wo nicht jeder Bock hat zuzuhören.

00:06:10: Und deswegen sind wir so reingestolpert in so ein Marketing- und Markenthema.

00:06:14: Und wir haben von Anfang an gesagt, wir wollen das halt super persönlich kommunizieren, wie wir es spüren und jetzt nicht irgendwie irgendeine Sprache wählen, die cool ist für

00:06:24: InvestorInnen oder KundInnen, sondern halt wie wir sprechen.

00:06:28: Und das war von Anfang an irgendwie klar.

00:06:30: Und dann sind wir irgendwie so reingerutscht in so ein organisches Markenthema.

00:06:36: Und dann bin ich halt immer mehr auch quasi mit meinen persönlichen Accounts irgendwie auch rausgegangen und dann halt auch nebenbei sozusagen Content Creator geworden.

00:06:45: Und vor allem bei dieser persönlichen Reise finde ich halt interessant, dass die Themen über die du sprichst so ein bisschen deine eigene, wie soll ich sagen, deinen eigenen

00:06:56: inneren Gemütszustand reflektieren, wenn du es halt gut hinbekommst.

00:07:00: Also es gibt halt Videos, die machst du und du weißt eigentlich, wenn du ehrlich zu dir bist,

00:07:05: die spielst du gerade und es gibt Videos, da checkst du so, okay, ist halt jetzt also genau das fühle ich und da muss ich halt nicht skripten, sondern muss ich einfach nur

00:07:13: sagen, was ich denke.

00:07:15: Und das sind meistens die Videos, die die gut performen.

00:07:19: Ich glaube, jeder kennt diesen Vergleich, wo Leute sagen, ich mache ein Video und mir ist es scheißegal und das kriegt Klicks und ich mache ein Video und Skripte und mache voll die

00:07:28: guten Edits und so und das erreicht niemand.

00:07:30: Ja, genau aus diesem einen Grund.

00:07:32: bei dem einen Video Leute innerhalb von Split-Seconds halt checken, okay, da spricht jemand mit Conviction und der hat es wirklich erlebt.

00:07:39: Und dann gibt es die Videos, wo man sagen kann, ey, ich kann gar nicht als Viewer bewerten, ob du dir das ausdenkst, ob AI das geschrieben hat, wer hat diese Edits gemacht,

00:07:48: wie viele Takes hast du gebraucht?

00:07:49: Also weißt du das so, Und die Fragen haben die Viewer gar nicht im Kopf, aber das sind halt natürlich Heuristiken, die innerhalb von Split-Seconds ablaufen und dann ist halt ein

00:07:58: Swipe und du bist raus.

00:07:59: Und wenn halt 200 Leute von den ersten 500 Viewern innerhalb von einer Sekunde weiterswipe, dann wird dein Video halt Crap sein.

00:08:07: Und deswegen glaube ich, ist es halt super wichtig, sich halt mit sich selber auseinanderzusetzen.

00:08:11: Und wenn wir jetzt vor allem über Marken sprechen und nicht so Personal Content Creator Journeys, dann ist halt glaube ich die Frage, okay, warum sitzt du denn da?

00:08:18: Also warum hast du das Unternehmen gegründet?

00:08:22: Was verfolgst du für ein Ziel?

00:08:24: Wie sieht die Welt aus, wenn du dein Ziel erreichst?

00:08:26: Wofür möchtest du einstehen?

00:08:27: Was sind die Hebel, die du bewegen möchtest?

00:08:29: Und nicht dein Produkt, vielleicht in unserer Gesellschaft sogar.

00:08:34: Wofür stehst du ein?

00:08:35: Für wen machst du dich stark, wenn es nicht dich selber geht?

00:08:39: Warum machst du dich für die stark?

00:08:40: Was ist die Geschichte dahinter?

00:08:42: Was berührt dich daran?

00:08:43: Also das sind alles so Sachen, wo ich für mich irgendwie sehr viel Energie rausgezogen habe und was am Ende, glaube ich, auch die Stories sind, die überzeugen.

00:08:51: Also, keine Ahnung, Klima und so ist...

00:08:53: mit auch aus dem Thema heraus entstanden, dass bei meinen Eltern einfach 2021 in Deutschland, in Westdeutschland, die Flut vor der Tür war.

00:09:01: Und wenn du diese Geschichte erzählst, also da hörst du die Stecknadel fallen im Raum, wenn ich so meinen Vortrag beginne.

00:09:09: Warum?

00:09:10: Weil es natürlich super emotional und relatable ist.

00:09:14: Die Leute müssen gar nicht dabei gewesen sein, sondern ich zeige drei Bilder und erzähle, wie ich meinen Vater bei

00:09:19: Facetime angerufen habe und der auf einer Straße steht, die nicht mehr sichtbar ist, weil alles voller Wasser ist.

00:09:25: Und wenn man das Bild davor hat und dann meine Stimme hört, die dann vielleicht sogar auch, weil es ein emotionales Thema ist, man spürt, dass mich das auch berührt, jedes Mal,

00:09:33: wenn ich das erzähle und ich Gänsehaut habe, dann können Menschen gar nicht anders als mit mir empathisieren.

00:09:41: Und ich glaube, das ist was, was Mark oder Verantwortliche wirklich verstehen sollten.

00:09:45: Das ist ja kein Laientheater, was wir im besten Fall aufführen.

00:09:49: sondern das ist ja eine Überzeugung.

00:09:53: Die einfachste Frage, die ich mir immer stelle oder die ich auch anderen stelle, ist, warum gibt es dich?

00:09:59: Also warum gibt es dich jetzt bei Content Creators sogar noch krasser, weil Informationen sind alle da.

00:10:05: kann Informationen, konnte ich nie schneller rausfinden durch AI.

00:10:08: Wenn ich eine gute Frage stelle, kriege ich super hochqualitative Studien zu Themen raus.

00:10:14: Da brauche ich keinen anderen Menschen fragen.

00:10:16: habe ich innerhalb von 15 Sekunden, habe ich da drei Studien rausgefunden, die ich dann durchlesen kann.

00:10:20: Dann bin ich sofort Experte sozusagen.

00:10:22: Warum sollte ich immer anderem folgen?

00:10:24: Warum sollte ich, weiß ich nicht, die Schraube bei dir kaufen und nicht bei jemand anderem?

00:10:29: Und das sind am Ende Geschichten, weil die Probleme kriegen alle Schrauben gelöst.

00:10:35: Und ich glaube, das ist halt entscheidend.

00:10:36: Und wenn du da sozusagen in deinen eigenen Keller gehst und dich da ehrlich machst und vielleicht auch deine eigene Verwundbarkeit und Verletzlichkeit,

00:10:44: nach vorne stellt, um auch zu sagen, ich war da und deswegen habe ich jetzt dieses Problem angegangen mit der Lösung und falls du das auch spürst, dann hey, lass mich dir helfen.

00:10:54: Auf diesem Level ist halt was ganz anderes, als wenn du sagst, 20 Prozent auf alles außer Tiernahrung.

00:11:00: Da ja direkt neun von zehn Leuten in einem Unternehmen raus.

00:11:03: Weil wenn man die fragen würde, warum bist du in einem Unternehmen, was willst du denn mit der Marke gemeinsam erreichen, wenn wir jetzt sagen würden, das Unternehmen hat

00:11:11: entschieden, da sollen Leute Content kreieren auf dem Plattform, dann denken die sich, ja, ich bin halt hier, Geld zu verdienen.

00:11:17: Wir machen halt das Produkt, aber da steckt ja nicht mehr dahinter.

00:11:20: Oder neun von zehn Leuten, haben halt neun unterschiedliche Ansichten, was die Marke überhaupt ausmacht.

00:11:26: Und da hat es mir extrem, also auch wieder dein Content geholfen, zu sagen,

00:11:29: Als Marke sind KPIs keine Ziele, die man erreichen kann.

00:11:34: Klar, ist irgendwie wie eine Art Experiment, sagen so, wir machen jetzt irgendwie 100 Beiträge und gucken dann, was passiert, und die ziehen wir einfach durch.

00:11:40: Das ist cool, mach das.

00:11:42: Aber das ist ja kein Ziel, was dich verändern wird, sondern es geht ja eher, dieses Identitätsziel zu challangen oder rauszufinden, wer wollen wir denn als Marke überhaupt

00:11:52: sein?

00:11:53: Und was bringt denn jedes Teammitglied einzeln mit, um das nach draußen vielleicht zu kommunizieren?

00:11:58: Und dann auch die Brücke zu schlagen.

00:12:06: Ja, ich glaube, da stellst du vielleicht schon sehr...

00:12:10: Wie soll ich sagen?

00:12:11: Nicht entblößende, aber eine sehr gute Frage, die wahrscheinlich sehr unangenehm ist, nämlich warum sind die Leute denn eigentlich...

00:12:17: Also ich stelle mir das unangenehm vor, wenn ich als CEO jetzt da stünde und irgendwie 100 Leute habe und dann sage, ey, okay, ich habe jetzt irgendwie Paul und Vince mit Patrick im

00:12:26: Podcast gehört und irgendwie hat mich das voll gepackt und ich muss jetzt das irgendwie rausschälen, warum bin ich eigentlich hier?

00:12:35: Warum braucht die Welt mich?

00:12:36: Und das ist ja noch krasser.

00:12:38: Was fehlt der Welt, wenn ich nicht da wäre?

00:12:40: Und das ist halt wirklich, das ist wirklich eine krasse Frage.

00:12:44: So was fehlt der Welt, wenn dein Unternehmen oder du als Creator oder wer auch immer, wenn du nicht da wärst und wenn man sich dann halt hinstellt und sagt ja keine Ahnung, dann

00:12:54: haben halt irgendwie 100 Leute keinen Job und die würden dann aber halt woanders arbeiten.

00:12:58: Also lass mal ehrlich sein, die werden ja nicht aufhören Geld zu verdienen.

00:13:02: Dann ist es vielleicht auch eine.

00:13:04: Ja.

00:13:04: großen Unternehmen, die stellen sich ja meist so davon, ich bin wichtig, weil ich Arbeitsplätze schaffe.

00:13:09: Ja, gut, ist ein fairer, valider Punkt.

00:13:11: ich mein, wir brauchen alle Arbeit, weil das ein Teil der Erfüllung ist.

00:13:15: unseres schon Sins von, wir wollen der Welt irgendwas zurücküben oder halt gemeinsam was bewirken.

00:13:20: Und Arbeit ist in der Hinsicht für ganz viele Menschen Erfüllung.

00:13:23: Und hatten wir in einem letzten Interview das Thema Vereinbarkeit und haben festgestellt, es braucht halt beide Welten.

00:13:29: Also diese blöde Work-Life-Balance ist schon berechtigt.

00:13:32: Weil man sagen kann, wir haben alle ein privates Päckchen mit und ein Geschäft dazu erledigen und müssen halt irgendwie Geld verdienen.

00:13:38: Und im Idealfall kann eine Arbeit wirklich Erfüllung sein.

00:13:42: Und da habe ich mal das Beispiel in den Raum gebracht.

00:13:44: Wenn du ein großes, wichtiges Hotel bist, dann ist jede Person, die dort arbeitet, wichtig.

00:13:49: Und jede Person teilt oder trägt zu so einem Markenerlebnis bei.

00:13:53: Und das geht halt beim Portier von einer Tür los.

00:13:55: Und wenn du dem das

00:13:57: schaffst beizubringen, dass seine Position mit die Entscheidende ist.

00:14:00: Weil wenn der erste Eindruck nicht stimmt bei dem ganzen Hotelerlebnis, was du hast, dann überträgt sich das auf alle weiteren Punkte.

00:14:06: Und dann haben alle weiteren Punkte Kontaktpunkte, also sowas wie Rezeptionen, Fahrstuhl, Essen Service oder Room Service allgemein.

00:14:14: Die haben es halt schwer, wenn der erste Eindruck nicht stimmt.

00:14:17: So und da ist jede Stellschraube ist halt entscheidend.

00:14:20: Und da kannst du sofort sagen, na lieber Portier, mach halt deinen eigenen Content darüber.

00:14:24: Du weißt, was du für einen Teil beiträgst und damit wird es cool.

00:14:27: Aber wie du meinst, das kann sehr unangenehm sein, wenn es diese Mission oder diese Identität im Hintergrund nicht gibt.

00:14:34: Ich finde es noch spannend.

00:14:35: Wir haben auch mal zwei, drei Folgen über das Thema Mission gemacht.

00:14:41: Viele tun sich aber schwer, das weiss ich aus eigener Erfahrung.

00:14:46: Für viele ist es nicht greifbar.

00:14:48: Es ist immer so visionär.

00:14:50: Es immer erzwungenermassen etwas sehr Grosses sein oder etwas Weltverbesserendes.

00:14:56: Ich finde, das muss es eigentlich gar nicht immer.

00:15:00: Also, jemand kann auch einfach

00:15:02: seinen Job lieben und seinen Mitarbeitern ein gutes Umfeld bieten.

00:15:08: Einfach miteinander arbeiten.

00:15:10: Das vergessen aber viele.

00:15:12: Immer wenn wir aus dem Markenjargon über Vision reden oder Fragen auf den Tisch kommen, wie was der Welt fehlen wenn es sie nicht gäbe.

00:15:24: Das ist für viele eine künstliche Hürde.

00:15:27: Es dürfen auch einfach einfache Antworten sein.

00:15:30: Die Intention dahinter ist Aber von Herzen her ist das 100-mal stärker, meiner Meinung nach.

00:15:37: Als wenn es eine dahingeschwurbelte Scheisse ist, die viele auch krampfhaft rauspicken.

00:15:46: Und sich so speziell machen wollen.

00:15:50: Nicht jeder Schreiner kann ...

00:15:54: ...

00:15:54: für Naturschutz stehen oder für

00:16:16: Mh.

00:16:18: dazu, weil nicht dass alle das Gefühl haben, muss immer die Welt verändern wollen mit seinem Unternehmen.

00:16:23: Im Gegenteil, es langen auch kleine Sachen finde ich.

00:16:28: Ich glaube auch.

00:16:28: Also, ich meine, du kannst ja auch sogar so krass sein und sagen, ey, wir wollen einfach maximal Geld machen.

00:16:34: Und wahrscheinlich wäre es sogar besser.

00:16:35: Du hättest halt einen Backlash bei, weiß ich nicht, 70 Prozent der Bevölkerung.

00:16:39: Aber wenn du halt die 30 Prozent, einfach nur Cash machen wollen und dann in ihrer Freizeit einfach die teuersten Hotels besuchen, das teuerste Essen essen wollen.

00:16:49: Dann ist doch okay, dann attractest du die ja sogar noch besser als wenn du sagst, ja keine Ahnung, unsere Mission ist XYZ.

00:16:57: Aber wir können ja mal, also jetzt war so ganz einfaches Experiment.

00:17:00: Was würde der Welt fehlen, wenn euer Podcast nicht da wäre?

00:17:03: Also was würde der Welt fehlen, wenn Machmar Marke morgen weg wäre?

00:17:07: Ja, wahrscheinlich in erster Linie nichts.

00:17:09: Aber es gibt eine Handvoll Personen, das vermissen würden.

00:17:13: Einfach da wahrscheinlich von uns unsere Perspektive zu hören.

00:17:18: Und vielleicht ist das auch einfach die Antwort.

00:17:20: Also wie Vince meint, das muss nicht bombastisch groß sein.

00:17:22: Also unsere Mission ist nicht, dass jedes KMU hier mega krasse Markenaufbau betreibt.

00:17:28: Weil da gibt es genügend, wie du auch richtig meinst, für die wäre das nicht relevant.

00:17:32: Und die haben sich auf andere Sachen fokussiert.

00:17:34: Wir müssen nicht missionieren.

00:17:36: Also ich glaube, das...

00:17:53: Ja.

00:17:54: Ja, das finde ich ganz interessant.

00:17:56: Wie gesagt, du musst ja nicht sagen, ja, mit Machmar Marke connecten wir keine Ahnung, die großen Corporates mit irgendwelchen Content-Creators aus Berlin, damit dann keine Ahnung

00:18:08: der Welthunger besiegt wird, sondern dann sind es halt irgendwie, ja, wir haben halt irgendwie, weiß nicht, KMUs, vielleicht sogar in einem regionalen Einzugsgebiet, die

00:18:17: eigentlich nicht mit Leuten, die in Berlin irgendwas markenähnliches oder creatormäßig was machen.

00:18:23: die einfach so in Kontakt kommen, die A den Typen A nie finden würden und B niemals mit dem sprechen würden.

00:18:30: Und das ist ja dann vielleicht schon das.

00:18:32: Und das ist ja auch okay.

00:18:34: Und ich glaube, das ist nämlich genau das Ding, du diese Frage nicht beantworten kannst.

00:18:39: Und ich glaube, viele können die irgendwann nicht mehr beantworten, weil dieses Everyday Business, dieses nochmal 1 %-Cost-Cutting nochmal irgendwie, keine Ahnung, die letzte

00:18:50: Prozentstelle nochmal durchoptimieren und so.

00:18:53: Das macht dich irgendwann blind für die eigentliche Frage, wo steuert dieses Raumschiff eigentlich hin und warum sind wir eigentlich noch mal vom Launchpad ins All geflogen?

00:19:03: Und ich glaube, das ist halt wichtig, sich immer wieder zu hinterfragen und, sorry, den muss ich jetzt einmal machen, das gilt genauso fürs Privatleben.

00:19:11: Also es lohnt sich auch im Privatleben, mal, vielleicht wenn es einmal im Jahr ist, sich mal hinzustellen und zu sagen, vielleicht auch am Ende des Jahres,

00:19:21: Was für Projekte habe ich gerade auf dem Tisch?

00:19:23: Wo arbeite ich?

00:19:24: Wie läuft meine Beziehung?

00:19:25: Welche Freundschaften pflege ich gerade?

00:19:28: Was sind gerade meine Hobbys und so?

00:19:29: Einfach mal zu sagen, all diese Sachen, die ich gerade in meinem Leben habe, wenn ich jetzt nochmal mich dafür entscheiden müsste, würde ich mich dafür entscheiden oder würde

00:19:38: ich sagen, nee, das lasse ich lieber?

00:19:41: Und das ist auch eine relativ schwierige Frage, weil du wirst feststellen, es wird jedes Jahr Sachen geben, wo du sagst, boah, mit dem Wissen von heute würde ich da nicht nochmal

00:19:48: mit anfangen.

00:19:49: Okay, aber warum bist du dann noch da?

00:19:51: Da musst du vielleicht halt gehen und es ist dann vielleicht unangenehm, den Job zu verlassen, die Partnerschaft zu beenden, vielleicht keinen Kontakt mehr zu bestimmten

00:19:59: Freundeskreisen zu pflegen und so weiter.

00:20:02: Aber es ist das, was eigentlich das Richtige wäre, weil du bist nicht mehr dabei mit ganzem Herzen und es ist nicht mehr deine, dein Vibe oder deine, deine Energy sozusagen,

00:20:12: die das dann da auch serve.

00:20:14: Weil sind wir ehrlich, wir geben, aber wir müssen auch zurückbekommen.

00:20:18: die einfachsten Fragen.

00:20:21: Privat oder im Unternehmensbereich, die dich wirklich vorwärtsbringen.

00:20:29: Die du wirklich tief boren kannst.

00:20:31: Wir sagen immer, frag fünfmal warum und schliesslich bist du im Kern.

00:20:36: Und wirklich an den Punkt gelangt, wo es dann auch drauf ankommt.

00:20:41: Ja, aber passend dazu, das fällt aktuell so schwer, weil ich immer das Gefühl hab, es gibt diese Möglichkeiten, das nach draußen zu kommunizieren über Social Media.

00:20:49: Aber es gibt auch 100.000 Millionen Anleitungen dazu.

00:20:52: Und dann geht's direkt los, wir haben nicht das passende Equipment.

00:20:55: Oder mir geht's grad nicht so gut.

00:20:57: Oder dies, das, Ananas.

00:20:59: Also es gibt immer so viele Vorwände.

00:21:01: Und dann hängst du dich eher an den KPIs auf.

00:21:03: Also dann so ein Experiment nach zwei Reels schon wieder abzubrechen, weil die Aufrufzahlen nicht stimmen.

00:21:08: Weil die komischerweise nicht so sind wie bei einem ...

00:21:10: Content Creator mit Millionen Follower schafft.

00:21:13: Das frustriert.

00:21:15: Man kann sich ja so mit dem Außen aufhalten, sich nicht das Innen zu kümmern oder kümmern zu müssen.

00:21:21: Und ich glaube, wie kommt man da überhaupt hin?

00:21:23: Hau rein.

00:21:24: vielleicht kann ich da direkt einhaken, weil ich glaube, es gibt eine Sache und Content machen und vor allem diese persönliche Ebene.

00:21:32: ich gehe jetzt mal in dem Gespräch.

00:21:34: Wir haben jetzt gerade eigentlich festgestellt, okay, wir müssen irgendwie persönlich reingraben und wir müssen unser Inneres nach außen kehren.

00:21:39: Das würde ich jetzt mal als Kapitelmarke setzen.

00:21:41: Wenn wir das nicht tun und nicht bereit dazu sind, dann können wir die besten Content Frameworks haben.

00:21:45: Der Content wird Ass sein.

00:21:47: Sind wir ehrlich?

00:21:48: Weil dann machst du irgendwas mit AI und dann kommt so, ja, I'm here, happy to announce that I now joining company XYZ und so, ja, no one gives a shit.

00:21:58: Viel interessanter wäre ja die Frage war nie so verwirrt in meinem Leben und quarterlife crisis hitting hard.

00:22:04: Jetzt habe ich alles auf den Kopf gestellt.

00:22:05: Das würden die Leute lesen.

00:22:08: Wenn du so was schreibst.

00:22:09: Naja, also okay, also wir gehen runter in den Keller, ja, wir müssen das Innere nach außen kehren und dann stehen wir irgendwann an dem Punkt und sagen, okay, jetzt müssen wir aber

00:22:16: auch schreiben.

00:22:17: Und jetzt gibt es 1000 Frameworks und ich glaube, ich bin der prädestinierteste Typ dafür, der in Frameworks und Theorien Sicherheit sucht für Sicherheiten, die es nicht gibt.

00:22:28: Also ich...

00:22:30: Ja, ja, ja, ja.

00:22:31: vermittelst du das komplette Gegenteil.

00:22:33: Da bist du wirklich derjenige, ich hab einen Gedanken, ich mach das Handy an, ich film mich und das hast du 300 Tage lang bewiesen, dir vor allem selbst bewiesen.

00:22:40: Und im letzten Podcast bei Social First auch gesagt, irgendwann hast du es dann gar nicht mehr gefühlt am Ende.

00:22:45: Das war dann wirklich nur noch dieses, ich will dieses Ziel erreichen mit den 300 Tagen.

00:22:49: Aber danach war dann auch gut, einen Cut zu machen und zu sagen, so alleine funktioniert es nicht.

00:22:55: Aber ich hätte ...

00:22:55: dich zumindest nicht eingeordnet als Typ mit ich ich pack mir die ganzen Frameworks im Hintergrund, weil so sieht es nicht aus.

00:23:01: ja, ja.

00:23:01: Und das ist ja das Interessante, oder?

00:23:03: Weil am Ende haben wir alle Angst.

00:23:05: Wir haben alle Angst, wir haben alle ein viel zu großes Ego.

00:23:09: Wir teilen was Persönliches und sobald jemand das irgendwie nicht fühlt, fühlen wir uns irgendwie rejected.

00:23:16: Und evolutionsthygologisch ist das das Schlimmste, passieren kann, wenn wir Sorge haben, wir werden von einer Gruppe verstoßen.

00:23:22: Weil wir damals halt einfach gestorben werden.

00:23:25: Das ist einfach so die absolute Urangst.

00:23:27: Nicht auffallen, nicht anecken.

00:23:29: nicht ausgegrenzt werden von einer Gruppe von Menschen.

00:23:34: Genau geliebt und anerkannt werden und darum geht's.

00:23:37: Aber das Ding ist ja, du kannst nicht und das ist dieses dieses dieses Paradoxe.

00:23:42: Du kannst nicht geliebt und anerkannt werden, wenn du sozusagen dieses Ziel verfolgst.

00:23:47: Du wirst geliebt und anerkannt, wenn du deine eigene Schwäche nach außen kehrst.

00:23:52: Das ist das Ding.

00:23:53: Wenn du sagst Digga, das funktioniert ja alles gerade gar nicht.

00:23:57: Unser

00:23:58: unsere Operations im Hotel, das ist so ass.

00:24:02: Wir können so glücklich sein, dass unsere Kunden gerade noch kommen.

00:24:05: Ich werde aber wirklich die nächsten 24 Stunden, keine Ahnung, mir drei Red Bull reinpfeifen, um das jetzt in einem Emergency Call mit meinem ganzen Staff zu klären.

00:24:14: Das ist was, das ist was, wo Leute sagen würden, ey, irgendwie mag ich den Typen.

00:24:19: Und wenn ich dahin gehe, dann verzeih ich dem auch, dass irgendwie vielleicht ein, zwei Fehler passieren.

00:24:23: Aber zu sagen so.

00:24:26: Ja.

00:24:27: und, keine Ahnung, dem Team einen dicken Drücker zu geben und zu sagen, danke, dass ihr trotzdem durchzieht und dran bleibt.

00:24:33: Dann hast du auf einmal wieder eine Story.

00:24:35: Plus, ich würd sogar noch einen Punkt weitergehen.

00:24:37: Wenn du all das durchspielst, genau wie beim Beispiel von Vinds mit dem Handwerk, landest du schon am Ende immer bei großen Mission, weil du dann irgendwann verstehst, guck mal,

00:24:45: wir wollen ja einfach nur gutes Handwerk machen.

00:24:47: Warum ist denn das aktuell so verdammt schwer in der Welt?

00:24:49: Und dann wird das vielleicht aus dieser kleinen, lass uns doch einfach in Ruhe.

00:24:53: zu einer großen Mission.

00:24:54: Guck mal, wir wollen, dass andere Leute auch diese Ruhe finden können.

00:24:57: Also diese eigene Reise weitergeben und nach außen transportieren.

00:25:03: Dann kommst du halt irgendwann zu diesem, okay, was sind jetzt irgendwie die Tools, welche Frameworks, welche Theorien gibt es und so weiter.

00:25:09: Und ich bin ein Typ, wenn ich mir so ein quantitatives Ziel setze und da ist wichtig in den KPIs, gerade bei Content, ein quantitatives Ziel zu setzen im Sinne von, was kann ich

00:25:21: kontrollieren, wie viele Content-Pieces kann ich rausschicken und nicht, wie viel Reach generiere ich damit, weil das kannst du nicht kontrollieren.

00:25:27: Du kannst es mittelbar beeinflussen, wenn du guten Content machst, aber du hast nicht

00:25:31: den Algorithmus in der Hand und sagst, spiel das jetzt eine Million Menschen aus.

00:25:35: So, own the process and measure the process basically.

00:25:40: wenn du dann nämlich viele Frameworks hast und dir viel raufziehst, was ich auch gemacht habe, weil ich da Sicherheit suche, die dir keiner geben kann, kann ich aus meiner

00:25:49: Erfahrung jetzt sagen, das ist cool, ja, wühl dich da rein, versuch alles zu lernen, versuch zu lernen, wie man Hooks baut, versuch zu lernen, wie Plattformen funktionieren.

00:25:58: Aber am Ende ist es

00:26:00: quasi wie ein Handwerk.

00:26:01: musst dann eigentlich hingehen und die Regel habe ich mir selber auferlegt jeden Morgen aufstehen und alles, was du jemals gelernt hast, vergessen und einfach nur dein

00:26:10: Unterbewusstsein irgendwann arbeiten lassen.

00:26:12: Weil ich habe so viele Hooks gelesen.

00:26:15: Ich habe Hook Templates hier.

00:26:16: Tausend Hooks.

00:26:18: Ich saß teilweise hier und habe dann gesagt so Okay, jetzt habe ich irgendwie einen Skript geschrieben und jetzt lasse ich die beste Hook für das Skript suchen.

00:26:26: Und dann sitzt du eine halbe Stunde und findest in tausenden Hookliste, findest du nicht einen Hook.

00:26:32: Und wirst mega unzufrieden, postest, findest scheiße, dass du es gepostet hast, es funktioniert nicht und der ganze, alles ist scheiße.

00:26:39: Und du denkst so, ey, ich wollte doch eigentlich über meine Leidenschaft sprechen und jetzt ist das mein Gefühl danach, what the fuck.

00:26:44: Und jetzt habe ich mir irgendwann halt gesagt, okay, ich habe mir so viel drauf geschafft, bin in einem gewissen Set von Sachen, bin ich...

00:26:51: wirklich Experte geworden aus dieser Sorge heraus, dass ich irgendeine Information verpasse, die wichtig sein könnte.

00:26:57: Aber jetzt ist meine Aufgabe gerade jeden Morgen aufzustehen und alles, was ich theoretisch im Kopf habe, sozusagen einmal zu vergessen und dann ohne Hilfe von AI, ohne

00:27:05: Hilfe von Hooklisten, ohne Hilfe von Frameworks und Theorien das zu bauen, was ich fühle und dann danach zu gucken, okay, mal schauen, was dabei rausgekommen ist, aber wichtig und

00:27:17: das versuche ich zu messen und daran versuche ich mich immer zu erinnern, weil es auch sehr

00:27:21: emotional ist, weil natürlich jeden Tag deine Performance sozusagen bewertet wird von den Plattformen.

00:27:25: Ich versuche jeden Tag mich hinzusetzen und ich habe so einen Content Journal, wo ich reinschreibe, wie froh war ich heute mit dem Prozess, den ich ownen kann.

00:27:33: das Video, was ich gebaut habe, das Skript, was ich geschrieben habe und so weiter.

00:27:37: Und was ist hinten dabei rausgekommen?

00:27:39: Ich versuche den Fokus wirklich darauf zu legen, zu sagen, ich habe Spaß dabei, weil darum geht es am Ende.

00:27:45: Und ich glaube, wenn wir nicht täglich in diesem Content machen und

00:27:49: Sachen aus dem Innen nach Außen kehren und Menschen daran teilhaben lassen, wenn wir nicht daran Spaß haben.

00:27:54: Also dann wird es sich komplett ausbrennen.

00:27:56: Und das passiert ja auch regelmäßig.

00:27:58: Ich muss da gerade an Trockenschwimmen denken.

00:28:00: Also du kannst ja in Theorie Schwimmen beibringen, aber wenn du nicht dann irgendwann mal ins Wasser springst zu fühlen und dann ist es ja genau dieser Punkt.

00:28:07: Dein Kopf schaltet eigentlich auf Autopilot und du machst einfach und

00:28:21: Ja.

00:28:26: Ja.

00:28:26: sehr erinnert vor dem ganzen Podcast, start jetzt bei uns und das ist ja jetzt auch fast ein Jahr her.

00:28:31: Ich habe mich auch am Anfang und Vince kann davon lieb singen.

00:28:33: Ich habe mich so reingewühlt in diese ganzen Content Sachen und hätte ich Vince nicht gehabt, wäre ich da drin wahrscheinlich auch irgendwann verloren gegangen.

00:28:40: weil er derjenige so als Counterpart war, und das ist ja auch extrem wichtig, zu sagen, pass mal auf, eigentlich wollen wir was ganz, ganz einfaches auf die Beine stellen, so

00:28:48: lass doch mal die ganze Theorie weg, weil du kannst Sachen echt tot optimieren.

00:28:52: Sondern wir setzen uns hin, wir nehmen auf und wir können nach 20 Folgen optimieren.

00:28:56: So, und dann machen wir die nächsten 20 Folgen und können wieder optimieren.

00:28:59: Und wie du gerade meintest, das Ziel ist, auf diese 20 Folgen jeweils zu kommen, bis wir jetzt bald bei Folge 100 sind.

00:29:06: Und dann haben wir ein nächstes Ziel erreicht und können dann weitermachen und gucken.

00:29:19: Ja, ich glaube, es ist auch wichtig, die unterschiedlichen, ich sag mal, Stages auf dieser Reise sozusagen festzustellen und

00:29:27: Stage 1, wenn du Content machst, ist nicht die Theorie, die Hook oder irgendwas, sondern ist, den eigenen Cringe zu überwinden und vor allem dein Ego einfach mal komplett

00:29:36: runterzufahren.

00:29:37: Weil alle Leute sagen immer so, ja, ich habe ja, ich habe kein Ego und so, mir ist das doch alles egal.

00:29:41: Ist es dir nicht?

00:29:42: Weil wenn du postest und das irgendwie sich komisch für dich anfühlt und du Sorge hast, dass sich jemand meldet, dann hat sich eigentlich gerade nur dein Ego gemeldet, was nicht

00:29:49: okay damit wäre, falsch verstanden zu werden, etwas abzuliefern, was andere Leute schlecht finden.

00:29:56: etwas abzuliefern, was nicht perfekt ist.

00:29:58: Und am Anfang kein Content-Piece ist perfekt, wenn du anfängst.

00:30:02: Und das ist alles pures Ego.

00:30:04: deswegen habe ich ja zum Beispiel auch dieses Experiment gestartet und gesagt, ich mache einfach jetzt jeden Tag Content.

00:30:09: Weil das war einfach ein einziges Trainingslager, um mich selber accountable zu halten und zu sagen, ich werde bei Gott dieses Ego und diese Zurückhaltung überwinden und ich werde

00:30:21: mir in diesen Tagen, in denen ich jeden Tag Content mache,

00:30:24: erlauben über Themen zu sprechen, die sehr natürlich gerade an diesem einen Tag für mich sind, dass es eben mir nicht schwerfällt, jeden Tag diese Zielhürde zu überwinden, posten.

00:30:36: Und ich glaube, das hat irgendwann einfach sehr gut funktioniert und da kommen dann super viele Benefits mit, weil wenn du das dann irgendwie jeden Tag machst, dein Brain kann

00:30:45: irgendwann gar nicht anders als auch in Content zu denken.

00:30:48: Das heißt, als ich dann nach 300 Tagen diese Pause gemacht habe und gesagt habe, hey, ich habe jetzt über alles mögliche gepostet, war eine geile Journey, danke, ich mache jetzt

00:30:54: mal kurz zwei Wochen Pause und überlege, wie es hier weitergeht, da ist der Kopf trotzdem noch da und sieht so, ey, das wäre gerade eine lustige Situation, da hätte ich ein Video

00:31:02: darüber machen können.

00:31:03: Ah, nee, ich mache gerade Pause.

00:31:04: Weißt du so?

00:31:05: Und da willst du ja eigentlich hinkommen.

00:31:06: Und ich glaube, das ist die erste Stage überhaupt in deiner Welt, in deinem Umfeld, in deiner Realität, Content zu sehen und in Content zu denken und dieses Ego zu überwinden.

00:31:17: Und wenn du das 15, 20 mal gemacht hast, dann können wir darüber reden, sprichst du da jetzt wirklich so, wie du sprichst, wie du deiner besten Freundin eine Voice Message bei

00:31:27: WhatsApp schicken würdest, so wie du bei WhatsApp der besten Freundin schreiben würdest?

00:31:31: Oder hast du es vorher noch mal bei ChatGPT durchgehauen, weil du willst irgendwie so klingen wie der CEO von Schieß mich tot Bude und du glaubst, du musst so klingen, damit

00:31:41: Leute dir zuhören, weil da kann ich sagen aus eigener Erfahrung, das Gegenteil ist der Fall.

00:31:46: Die Leute hören dir zu, wenn sie das Gefühl haben, du sprichst und schreibst genau so, wie wenn sie dich in Person treffen.

00:31:54: Und da kommt dann der nächste Punkt, den könnt ihr wahrscheinlich viel besser erklären als ich.

00:31:58: Und das ist ja Counterpositioning.

00:32:00: Du willst ja nicht in einem Aquarium schwimmen als Clownfisch mit 100 anderen Clownfischen.

00:32:06: Sondern du willst ja in das Aquarium schwimmen und der entspringen und der eine Albino Clownfisch sein, zum Beispiel, der komplett anders aussieht.

00:32:15: Und anders sein alleine, das ist meine Erfahrung, ob anders sein gut oder schlecht ist.

00:32:21: Aber anders sein allein hat schon einen Wert.

00:32:23: Also deine Posts können scheiße sein, aber wenn sie erstmal anders sind, hast du schon mal einen Wert geschaffen, weil du wirst auffallen, im Zweifel so, dass sich Leute in der

00:32:31: Industrie unterhalten und sagen, was ist das denn da jetzt eigentlich?

00:32:35: So, und wenn du dann die ersten 20 scheiß Posts gemacht hast, dann mach halt Post 21 ein bisschen besser, dann werden sie den aber auch sehen.

00:32:42: weil sie vorher auch immer hingeguckt haben, weil du halt anders bist.

00:32:45: Ich glaube, erstens einfach so Basics Sachen, haben schon immer gegolten, die werden immer gelten, wo man einfach sich gut positionieren kann, egal wo.

00:32:54: Also ob in PR, Marketing oder Form, Digital, Social Media, es sind ja immer dieselben Sachen.

00:32:59: Aber auch da ist das Problem, du willst fertig anfangen.

00:33:04: Du vergleichst dich die ganze Zeit mit anderen Accounts, die das schon durchgespielt haben.

00:33:07: Wenn ich an dir einen Maßstab nehme, ist das super inspirierend.

00:33:10: Aber mit meinem ersten Real würde ich nicht auf dem Level stehen, wo du bist.

00:33:14: Ich glaub, das fällt vielen auf die Füße.

00:33:16: Zu sagen, wir fangen an, wir wollen schon anders sein, wollen fertig sein, soll alles perfekt natürlich rüberkommen.

00:33:23: Alle wollen diese Natürlichkeit eigentlich, Ehrlichkeit.

00:33:25: Und im Prozess ...

00:33:26: fangen sie dann aber an, sich an Frameworks festzuhalten und wieder zu verzetteln.

00:33:30: Und ich glaube, das ist ein Problem.

00:33:31: Also da musst du dir, und da finde ich dieses, habe ich auch von dir, dieses Experiment-Setting zu sagen, so nimm dir halt 30 Tage Zeit und mach einfach die 30 Tage

00:33:41: voll, egal ob es gut oder schlecht ist, und da auch wieder dieses Athleten-Denken, was du ja jetzt seit dem Jahr wunderbar auf den Punkt bringst, zu sagen, sei einfach da.

00:33:49: Also du musst nicht jeden Tag 100 Prozent da sein, wenn du 20 Prozent da bist, dann sind die 20 Prozent die 900 Prozent.

00:33:55: Aber sei ...

00:33:57: Ja.

00:33:58: einfach.

00:33:59: Und danach wirst du eine Entwicklung feststellen.

00:34:02: Und lustigerweise, also Vince ist da auch Experte, weil der für sich persönlich auch jeden Morgen aufsteht und Sport macht und fleißig Journaling betreibt und das verändert einen.

00:34:11: Oder Vince?

00:34:13: Ja.

00:34:14: Das sind halt so kitschig wie es klingt.

00:34:17: die vielen kleinen Sachen, die man halt regelmässig durchführt.

00:34:22: That's the magic in allem.

00:34:24: Ja.

00:34:24: Ja und das ist halt nicht dieses, es ist halt nicht dieses Fancy, ich gehe da einmal hin ins Trainingslager und dann habe ich jetzt mir den, also bleiben wir mal einer

00:34:32: Sportanalogie, Keine Ahnung, du bist jetzt irgendwie im Basketball, weil ich Basketball ist wirklich eine geile Metapher aufs Leben, aber du bist jetzt irgendwie im Basketball

00:34:40: und sagst so, okay ich habe mir jetzt diesen einen, diesen einen Wurf in sieben Tagen drauf geschafft, jetzt ist mein Game komplett anders, ja es wird halt nicht passieren.

00:34:49: Es passiert dann, wenn du

00:34:52: jeden Tag weitere, keine Ahnung, 100 Würfe diesen Einwurf alleine immer wieder weiter trainierst, immer wieder neue Situation erzeugt, in denen du von Coaching Staff oder was

00:35:03: unter Druck gesetzt wirst und dann diesen Einwurf ziehst, dass wenn du in-game bist, einfach gar nicht darüber nachdenkst.

00:35:09: Da gibt es super krasse Kobe-Zitate, wo ich denke, das ist so on point, wo er sagt so, ey, keine Ahnung, ich fühle in diesen Situationen keinen Druck.

00:35:18: Weil ich hab aus dieser Position, diesen Wurf mit demselben Druck, nur die Zuschauer waren nicht da, aber denselben Würfe mit dem Druck, mit der Hand im Gesicht, schon tausendmal in

00:35:28: meinem Leben getroffen.

00:35:29: Warum soll ich nicht bei tausendem einen Versuch auch treffen?

00:35:33: Während, weiß nicht, 15.000 Menschen dabei zugucken.

00:35:35: Warum nicht?

00:35:36: So.

00:35:36: Und es gibt keinen Grund, nervös zu sein.

00:35:39: Und das glaube ich auch.

00:35:40: Jetzt müssen wir halt nur bei diesem Creator-Ding anerkennen, dass die Trainingshalle sozusagen halt öffentlich ist.

00:35:46: Aber das hat ja auch was Schönes.

00:35:48: Also das kann ja auch Mut machen.

00:35:50: Das ist ja zum Beispiel was, was ich immer genutzt habe.

00:35:53: Also ich meine, Leute gucken Drive to Survive, weil sie den Blick hinter die Kulissen haben wollen.

00:35:57: Ich meine, das sind Leute, die gucken nicht nur die Rennen, sondern die wollen halt wissen, wie läuft das im Trainingslager ab oder wie trainieren Formel-1-Fahrer oder wie

00:36:04: trainieren auch Basketballspieler.

00:36:06: Und man würde sich sofort den Doku darum anschauen.

00:36:08: Weil man ja auch verstehen will.

00:36:10: Also erstens ist es sehr, gute Unterhaltung, weil es halt nahbar und echt ist.

00:36:14: Und da könnte man ja fast schon sagen, guck mal, du hast mit Social Media den Vorteil.

00:36:18: dass das transparent ist, dass die Leute schon jetzt zugucken können.

00:36:21: Sieht das doch als Vorteil und als Möglichkeit und nicht als, du musst dich irgendwie nackig machen und entblößen und es ist eher hinderlich.

00:36:30: Ja, und ich glaube auch, weil du vorhin gesagt hast, Anfang ist es schwer irgendwie anzufangen und das erste Video sieht nicht aus, wie wenn ein Creator irgendwie 300 am

00:36:39: Stück gemacht hat und dann auf einem anderen Skilllevel sozusagen ist.

00:36:42: Aber es gibt natürlich schon paar mentale Abkürzungen, die helfen können.

00:36:45: Also zum Beispiel, was einfach Fakt ist, ist, sich selber vorzustellen, dass diese Kamera oder diesen Bildschirm, die man im Selfie-Kamera-Modus vor sich hält, dass es einfach der

00:36:55: beste Kumpel ist.

00:36:56: Und da kann man sich kurz mal zehn Sekunden vorher reindenken, bevor man den Aufnahmeknopf drückt und dann einfach auch so reden.

00:37:03: Und wenn man dann checkt so, okay, jetzt habe ich irgendwie so komisch gestochen geredet, als würde ich gerade einen Vortrag halten.

00:37:09: Okay, dann try again.

00:37:10: Also weißt du, du musst ja nicht sofort hochladen.

00:37:13: Also dieses Ding, okay, ich erzähle das einfach meinem besten Kumpel halt nur erst jetzt in diesem Bildschirm wie bei so einem FaceTime Call.

00:37:19: Das ist schon mal so diese Sprache, diese Gesichtszüge und so ein bisschen aus dieser Anspannung rauszubekommen.

00:37:25: Und dann ist auch einfach viel, dass du dich selber auch vorher in so einen Modus bringen kannst, locker überhaupt zu reden.

00:37:32: Also geh keine Ahnung in die Lagerhalle von deinem Unternehmen und schrei mal zehn Sekunden irgendwie laut rum und tanze dumm durch die Gegend, einfach deinen Körper zu

00:37:45: aktivieren und so loose zu sein und so.

00:37:48: Und dann nimmst du die Kamera hoch und dann bist du in ganz anderen Modus, als wenn du gerade aus dem

00:37:54: abgefucktesten Meeting kommst und dann sagst du, jetzt mache ich irgendwie eine Instagram Story, wie ich unser neues Produkt annonce.

00:38:01: Ja, das wird halt scheiße aussehen, wird keine Emotionen rüberkommen.

00:38:04: Also das sind schon so Sachen, man so ein paar Abkürzungen nehmen kann.

00:38:09: Aber vor allem glaube ich, ist im Storytelling die Abkürzung, zeig und sag einfach so, wie es ist.

00:38:15: Und das heißt nicht, dass du jetzt dein Bankkonto vom Unternehmen zeigen sollst und sagen sollst, guck mal, wir jetzt noch einen Monat Geld, danach müssen wir unsere Mitarbeiter

00:38:22: rausschmeißen.

00:38:24: Wobei das wahrscheinlich ein sehr viraler Hit wäre.

00:38:26: das ist einfach so, keine Ahnung, du bist Vorgesetzter in irgendeinem Logistikbetrieb.

00:38:33: Dann zeig doch so, hey, wenn wir neue Leute einstellen, dann ist das die Führung, die wir durchs Lager geben.

00:38:38: Und wir nehmen euch einfach mal mit und zeigen mal, wie unser Lager funktioniert.

00:38:41: Und dann sprich doch bitte auch genau in derselben Sprache, wie du mit deinem Logistikmitarbeiter sprechen würdest.

00:38:47: Dann sag halt, ey, wenn diese scheiß Paletten hier zu Bruch gehen, dann schmeißt die Wichse hinten in den Container.

00:38:53: Wenn das die Sprache ist, die ihr sprecht auf der Arbeit, dann macht das doch, weil das ist dann das, was dich wieder unterscheidet zu einem DHL, wo ich sonst irgendwie meine

00:39:03: Logistik abwickeln lassen würde, weil die können das nicht.

00:39:06: Und das ist das Interessante gerade, wenn wir über KMUs sprechen.

00:39:09: Die können sich das nicht erlauben, weil dann kommt irgendein Shareholder oder irgendein Stakeholder, irgendein großer Investor und sagt so, Digga, wie sprecht ihr da?

00:39:16: Das ist PR, könnt ihr nicht machen und so.

00:39:19: Und das ist immer der Vorteil von Challenger Brands oder von

00:39:23: die neu aufkommen oder so.

00:39:25: Du hast nichts zu verlieren.

00:39:28: Wenn dein Content bisher scheiße ist, was hast du zu verlieren?

00:39:31: Die Leute werden mehr als abschalten oder weiterswipen und dann kommst du halt nicht mehr auf ihren Screen.

00:39:36: Kann ja nicht passieren.

00:39:38: Deswegen mach einfach so, wie es auch bei euch gang und gäbe ist und zeig das nach außen.

00:39:44: Und dann schauen wir.

00:39:44: Und wenn man dann Angst hat vor Shitstorms, dann weißt du eigentlich schon, dass irgendwas nicht richtig läuft in deinem Unternehmen und dann

00:39:51: dann korrigier doch das, wo du befürchtest, Shitstorm für zu bekommen.

00:39:55: Also ganz einfach,

00:39:57: Ja, und wenn dir am Anfang das Skript aber noch hilft, dann bereitz halt vor und dann machst es trotzdem anders.

00:40:02: Also das haben wir auch genügend Folgen gehabt, wo ich auch da saß mit fertigen Skript und dann im Flow gemerkt habe, nee, das ist gerade Bullshit.

00:40:10: Aber ich habe mich mental schon mal in die Verfassung gebracht, zu wissen, welches Thema ich nicht machen möchte.

00:40:14: Und dann kann ich halt das Thema spielen, was mir eigentlich gerade auf der Seele liegt.

00:40:18: Und das ist ja, wie du meinst, ich habe Vince jetzt im Podcast beispielsweise.

00:40:22: Wenn du Vince

00:40:24: als Adaption auf dein Handy transportieren kannst, zu sagen, ich spreche da jetzt in die Kamera wie mit meinem Kumpel oder Kumpelinne oder wem auch immer, dann macht das.

00:40:33: Ja, ich glaube gerade beim Thema Skript ist auch so ein Learning für mich.

00:40:36: Also es gibt Videos, wo ich wirklich so Wort für Wort durchskripte.

00:40:42: Aber das sind dann zum Beispiel irgendwie Sachen gewesen, die keine Ahnung, wo über irgendein politisches Thema irgendwie erklärt wird, wo es sehr viel Daten ging und so.

00:40:52: dann ist das mehr so wie

00:40:54: Jan Böhmermann liest vom Teleprompter ab und ich versuche das so locker zu machen, aber eigentlich habe ich jeden Satz Wort für Wort, genau wie es im Skript steht, sozusagen

00:41:02: nacherzählt, nur gucke ich dabei in die Kamera.

00:41:05: Aber die wirklich besten Videos ever sind eigentlich die, wo ich so einen quasi Skript habe, also wo dann zum Beispiel die die zehn Talking Points einfach klar sind, die ich in

00:41:19: meinem Kopf dann sogar in, weiß nicht, drei Unterkapitel teilen kann.

00:41:23: Und dann kann ich, wenn ich irgendwie den Gefahren verloren habe, kann ich noch mal drauf gucken, aber da ist nicht alles ausgeschrieben.

00:41:29: Ja, zum Beispiel irgendwie über den Coach von den Seattle Seahawks irgendwie im Super Bowl und der hat so ein besonderes Mindset ins Team gegeben.

00:41:36: Und da ist halt dann irgendwie das eine Mindset Mission over Bullshit.

00:41:40: Und dann habe ich halt zwei Studien im Kopf, die ich dann nehme, zu bestätigen, dass das nicht einfach nur ein Spruch ist, sondern wirklich psychologisch.

00:41:48: Und da brauch ich kein Skript, sondern dann red ich auch viel freier, als wenn ich jetzt einen Skript mit jedem Wort dafür hätte.

00:41:53: Und das funktioniert dann einfach besser.

00:41:55: Da ist es, ich, wie in allem.

00:41:58: Wie du vorhin gesagt hast, bist du der prädestinierte Typ für irgendwelche Strukturen und Leitfäden und so.

00:42:05: Ich glaube, ist genau die insgeheime Sicherheit, die sich alle wünschen.

00:42:11: Perfekt wie möglich starten.

00:42:14: Aber das hat jeder schon mal gemerkt im Leben, egal in welchem Bereich.

00:42:18: Nutze mal eine Leitplanke als Starthilfe.

00:42:23: Aber nachher

00:42:24: Hör auf dich selbst.

00:42:26: Was klappt für dich?

00:42:27: Mit welchem Medium fühlst du dich wohl?

00:42:32: Und so weiter und so fort.

00:42:33: Oder auch schon im Sport.

00:42:35: Jeder scheisse Fitness-Influencer hat einen speziellen Plan, wie du Muskeln kriegst oder fit wirst.

00:42:43: Nur weil es für ihn funktioniert, heisst nicht, dass es dich funktioniert.

00:42:47: Logisch gibt es Basics, die einfach unumstöslich Wie zum Beispiel Dramaturgie im Storytelling.

00:42:54: Aber die Finesse, die Persönlichkeit damit ...

00:42:59: Wie soll ich sagen?

00:43:00: On-Point kriegen.

00:43:02: Da muss ich selber mit dir auseinandersetzen.

00:43:05: Dir diese unbequemen Fragen stellen.

00:43:08: Und wirklich schauen, was hätte für mich am besten?

00:43:13: Was kommt am natürlichsten rüber?

00:43:16: Was lässt sich aber umsetzen?

00:43:18: Ja, also ...

00:43:20: Start mit Starthilfe und dann ...

00:43:23: Find den eigenen Duktus, egal in was mach.

00:43:25: Dann wird es wiederum schön.

00:43:26: Du kriegst irgendwann die Bestätigung von außen.

00:43:29: Das ist auch ein Riesenvorteil.

00:43:31: weiß nicht, wie es dir emotional ging, Patrick.

00:43:33: Du hattest ja auch ...

00:43:35: Dein Startschuss für die 300-Tage-Challenge ging ja komplett viral.

00:43:38: glaube, als ich vor einem halben Jahr 140.000 Aufrufe wahrscheinlich mittlerweile noch mehr oder so.

00:43:45: Danach kam natürlich erst mal weniger.

00:43:48: Wie hält man das dann aber emotional aus?

00:43:50: Da vielleicht direkt schon so eine Athleten-Coachin ...

00:43:53: Coaching Spruchparade oder so sagst

00:43:56: es ist insane.

00:43:58: Ich spreche auch mit ein paar anderen Creatoren aus der Bubble und ich sage immer und alle bestätigen das, es ist eigentlich härter als Profisport.

00:44:07: Also ich war nie im Day-to-Day-Profisport so, aber was ich so höre, auch von ProfisportlerInnen, mit denen ich spreche, so die Medien und man kriegt irgendwie

00:44:18: vielleicht mal eine Hassnachricht, wenn man nicht performt und so.

00:44:21: Aber dieses wirklich, gehst jeden Tag, ich sag mal, in dein Content-Büro.

00:44:26: Und wenn du das Büro verlässt, ist jemand mit einem Klemmbrett da und gibt dir fünf Zahlen und sagt, so gut lief es heute für dich.

00:44:32: Und das macht was mit deinem Kopf.

00:44:34: Dafür sind wir Menschen nicht gemacht, jeden Tag eine Zahl zu haben, wo man objektiv die eigene Leistung dann messen kann.

00:44:41: Und da muss man einfach, das haben Stoica schon vor über 2000 Jahren rausgefunden.

00:44:47: Da muss man einfach sagen und das ist übrigens auch eine analogie habe ich im buch liegen von einem football coach muss ich auch noch lesen ist geil der titel ist weil ich sag es

00:44:54: mal kurz das score takes care of itself und in dem in dem satz liegt so viel drinne weil Macht den prozess macht das video schreibt die hook nimmt auf schneide es laht hoch der

00:45:08: rest Passiert von alleine das ist nicht mehr das nicht mehr dein ding ja oder im amerikan football oder basketball also gehen es gym

00:45:16: Mach deine Würfe, hol die Raps rein, sei fokussiert, spiel jeden einzelnes Play, als sei es eben dieses eine Play und denk nicht ans übernächste und denk nicht ans letzte und dann

00:45:26: wird das Scoreboard am Ende entscheiden.

00:45:28: Und genauso ist es auch, glaube ich, bei Content, weil es ist natürlich emotional eine absolute Achterbahnfahrt.

00:45:34: Als ich das erste Video hochgeladen habe mit dem, da habe ich auch gar nicht kommen sehen, ich sage einfach so, ich mache jetzt jeden Tag so ein Video, als hätte ich 500.000

00:45:41: Follower, mir hilft das irgendwie mental, mich da rein zu tricken.

00:45:46: Leute auf einmal crazy und dann folgen sie dir alle rein, weil sie checken auch, ist Tag eins der Journey.

00:45:53: Vor allem kommen Leute immer an Tag eins.

00:45:55: Diese Tag eins Videos sind immer gut.

00:45:58: Aber wer kommt an Tag zwei oder an Tag sieben wieder?

00:46:01: Das sind halt viel weniger.

00:46:02: Spätestens an Tag zwölf haben die Leute die Journey gecheckt und engaging auch nicht wie bei Tag eins Video.

00:46:07: Logisch, weil Tag eins da feuert jeder an.

00:46:10: Das ist wie beim Marathonlauf.

00:46:12: Die Leute stehen am Start und am Ziel.

00:46:14: Und dazwischen...

00:46:15: mal ein paar, aber nicht viele.

00:46:19: Und da musst du einfach irgendwie relativ konstant versuchen, deine Emotionen im Griff zu haben und auch rauszufiltern, was ist eine Variable, die ich wirklich verändern kann und

00:46:31: was ist vielleicht auch einfach in dem natürlichen Flow, dass nicht jedes Video viral geht und dass nicht jeder Teil einer Journey dieses eine Zieleinlaufen oder dieser eine

00:46:41: Startschuss ist, wo dann halt alle kommen.

00:46:43: Und tatsächlich war es dann ja so, dass mein

00:46:45: Das erste Video ist bisschen langsamer gewachsen, aber es ist halt immer weitergegangen.

00:46:51: Das hatte, glaube ich, innerhalb von drei, vier Tagen irgendwie so 200, 300.000 Views.

00:46:56: Dann kommen logischerweise natürlich auch Menschen in die Kommentare rein, die du eigentlich nur aus dem Internet kennst, also deine Vorbilder oder so.

00:47:02: Und du denkst so, holy shit, was geht ab?

00:47:04: Und du willst dann einfach Video zwei, Video drei, Video vier machen.

00:47:08: Und du krebst dann da wieder bei 2000 Views rum.

00:47:10: Und da musst du halt dann sagen, ja, okay, dazu habe ich mich committed.

00:47:14: Das ist Teil der Journey.

00:47:15: Ich bewerte das Ding, wenn ich dann irgendwann, das war immer so mein Ding, also mein Mindestziel war 100 Tage, weil ich einfach diese dreistellige Zahl einmal machen wollte.

00:47:23: Und ich glaube, wenn du 100 Raps mit Videos machen hast, dann bist du Content Creator, ob du jetzt 2000 Follower hast oder 200.000.

00:47:32: Aber dann war irgendwann das Ding, ich werde das Thema bewerten, wenn dieses Experiment vorbei ist.

00:47:39: und dann schauen, was ich daraus bauen kann.

00:47:42: Das ist dann interessant.

00:47:43: Wenn du jeden Tag diese Raps machst, dann checkst du auch irgendwann auf einem größeren Scale, worüber rede ich eigentlich am liebsten und worüber rede ich eigentlich am

00:47:52: häufigsten und warum ist das eigentlich der Fall?

00:47:54: Also ich habe dann teilweise lustige Entertainment-Quatschvideos gemacht, die haben super funktioniert, aber dann ist mir aufgefallen, okay, das habe ich vielleicht irgendwie

00:48:04: zweimal von 100 gemacht.

00:48:06: Das scheint irgendwie nicht mein Ding zu sein.

00:48:08: Was viel natürlicher für mich war, war über Psychologie und irgendwie Mindset sprechen und wie man auch in schwierigen Zeiten irgendwie halbwegs sicher und sane emotional durch

00:48:19: verschiedene Krisen kommt, wie man als Unternehmer irgendwie nicht den Fokus verliert.

00:48:23: Also weißt du, solche Sachen.

00:48:25: Und dann war es auch für mich irgendwie so eine Selbsterfahrung, dass ich dachte, wenn ich durch meinen Content scrolle,

00:48:32: Offensichtlich habe ich da ein Thema, was in meinem Herzen viel größer ist, als ich in meinem Kopf angenommen habe.

00:48:39: Und deswegen finde ich einfach diese Journey ist einfach irgendwie so ups and downs.

00:48:45: Man lernt so viel über sich selber.

00:48:46: Man kann so viel auch geben von sich selber für andere.

00:48:50: Und am Ende gibt es aber auch so viele Tage, man, es klingt total traurig, wo man alleine vor seinem MacBook sitzt und einfach traurig ist und sich fragt, warum funktioniert das

00:48:59: nicht?

00:49:01: weil da ja echt viel Herzblut reingeflossen ist oder reinfließt, gerade wenn das eben keine Corporate Communication ist, wo du einfach sagst, dass es übers

00:49:09: LinkedIn-Unternehmensprofil, der eine Beitrag der Pro Woche abgesetzt ist, das hat mit Content Creation nichts am Hut.

00:49:15: Das ist einfach wie Public Relations, irgendeine Pressemitteilung raushauen.

00:49:19: Aber da steckt halt emotional auch nichts dahinter.

00:49:23: Was ich gerade spannend finde, wenn man das so hört, könnte man ja denken, ja, da leg ich los.

00:49:27: Ich bin ärgert, ich setz mir jetzt selber das Ziel.

00:49:29: Aber gerade wenn du das als Marke machst oder aus einem Unternehmenskontext heraus jetzt gerade kleines KMO, viele Möglichkeiten, weil du nah bei persönlich bist, brauchst du ja

00:49:39: am Ende immer noch unglaublich viel Zeit, die du da reinsteckst.

00:49:43: Und ich meine, du hast jetzt beide Welten durchgespielt.

00:49:45: hast einerseits du kommst aus der Corporate Welt.

00:49:48: Du hast dein eigenes Klima Startup gegründet, worüber wir jetzt kaum geredet haben und spielst halt seit über einem Jahr Content Creator und

00:49:55: gefühlt habe ich dich jetzt mehr als Content Creator abgespeichert als als Patrick von Klima und so.

00:50:01: Und die Frage ist, wie passt das?

00:50:03: Also wie schaffst du das denn alles?

00:50:04: Hat dein Tag mehr Stunden?

00:50:06: Weil gefühlt, wenn du eine wissenschaftliche Studie zitierst, bräuchte ich jetzt einen halben Tag, mich in so eine Studie reinzulesen.

00:50:11: Wisst nicht, wann du die Zeit auffängst, das alles unter einen Hut zu spannen.

00:50:16: Und wie zahlt dann vielleicht auch dann das Creator Business, was du ja praktisch aufbaust, auf das Startup Business ein oder

00:50:28: Also erst mal zur Zeit, es kostet natürlich Zeit.

00:50:32: das finde ich auch immer interessant, dass auch jetzt in so einem Personal Branding Kontext, was für Unternehmen vielleicht viel relevanter ist, Leute so sagen, ja, ja, okay,

00:50:41: ich will all die Vorteile, aber ich will kein Geld ausgeben, ich will keinen Zeitaufwand haben.

00:50:45: So, was in deiner

00:50:46: muss reichen und der Rest läuft von alleine.

00:50:49: also was in deiner Welt und in deiner Realität war jemals wirklich erfolgreich und hat vielleicht dein Leben mehr oder weniger oder deinen Balance Sheet mehr oder weniger

00:50:57: verändert, wo du keine Zeit und kein Geld reingesteckt hast?

00:51:01: Passiert nicht.

00:51:03: Ich glaube, dass der Aufwand, der ist da und deswegen müssen das Leute machen, die entweder so gut incentiviert sind.

00:51:16: dass sie das regelmäßig machen und das auch Teil sozusagen ihres Jobs ist und man das auch versteht, dass es Teil ihres Jobs ist.

00:51:23: Also Beispiel Logistiker, der in der Lagerhalle irgendwas macht und dreimal die Woche bei LinkedIn postet.

00:51:30: Da müssen auch dann die Vorgesetzten verstehen, dass es Teil seines Jobs ist.

00:51:34: Ist so.

00:51:35: Weil du profitierst als Unternehmen auch.

00:51:37: Also machen wir uns nichts vor, dann musst du das auch bitte anerkennen.

00:51:41: Was war der zweite Teil der Frage, habe ich jetzt vergessen.

00:51:45: Wie das auf dein anderes Business einzahlt, weil gerade wenn man sagt, das ist jetzt was Emotionales, was auch mit deiner eigenen Geschichte verwurzelt ist, wie schaffst du da die

00:51:54: Brücke, dass es trotzdem zum Markencontext passt oder auf deine Marke halt einzahlt?

00:51:59: Ja, also mir ist gerade noch das andere eingefallen, was ich noch beantworten wollte, weil du sagst, ich zitiere irgendwelche Studien und man bräuchte erst mal ewig, die zu finden

00:52:07: und so.

00:52:07: Ich glaube, man, wenn man Interesse, wenn man ehrliches Interesse für Themen hat, dann ist man überrascht, wie schnell man an Informationen dafür kommt und wie schnell man auch

00:52:19: durch die Anzahl an Wiederholungen, die man gerne macht, weil es das eigene Interesse ist, wie schnell man gut in Sachen wird.

00:52:25: Weil wir haben irgendwie, glaube ich, viel zu oft gelernt, dass wir Sachen machen, die irgendwie Geld bringen.

00:52:29: Und ja, ist halt nicht mein Interesse, aber ist mein Job.

00:52:32: Und jetzt bin ich Projektmanager bei Schieß mich tot.

00:52:36: Aber so was ist denn, was ist dein Interesse und wo kannst du wirklich super schnell, super gut drin werden?

00:52:41: Und das ist halt eine Sache so.

00:52:42: Ich habe ich habe Wirtschaftspsychologie studiert.

00:52:45: Ich würde sagen, dass wirklich Basic Basic Psychologie verstehe ich halbwegs.

00:52:49: Ich weiß, wie man Studien liest und ich weiß, wie man Studien recherchiert.

00:52:52: So, das habe ich gelernt.

00:52:55: Deswegen, wenn das dann gepaart ist mit meinem absolut natürlichen großen Interesse Sport und wie Athleten denken, natürlich bin ich da zehnmal schneller als du da schnell drin

00:53:07: wärst.

00:53:08: Und ich glaube, ist was, was man nicht vergessen darf.

00:53:11: Wenn der Logistiker das größte Interesse in Sport hat, ja dann verbiet ihm nicht das Thema Sport, sondern match doch die beiden.

00:53:20: Weil sind wir ehrlich, so viele Leute interessieren sich auch nicht für Logistik.

00:53:23: Aber

00:53:24: Es gibt Videos bei YouTube, wo die Formel 1 auf ihrem Channel erklärt, so the logistics behind Formel 1.

00:53:31: Und das hat hunderttausende Views, weil dann ist Logistik auf einmal interessant.

00:53:36: Das heißt, nimm den Menschen doch nicht ihr Interesse, sondern hilf ihnen das zu kombinieren.

00:53:43: Und dann kannst du es vielleicht sogar als Unternehmen noch halbwegs so verkaufen, so, hey, guck mal, du profitierst ja auch als Personal Brand davon.

00:53:50: Wir profitieren von deiner Sichtbarkeit, weil du bei uns arbeitest.

00:53:53: Du kannst ein bisschen dein Interesse hier noch mit ausleben und wir kriegen ein bisschen Logistik-Content.

00:54:00: Und dann hat die eine Mitarbeiterin vielleicht das Interesse, keine Ahnung, Fitness oder Gewichtheben.

00:54:09: Das passt dann auch irgendwie in geile Logistik rein.

00:54:12: Und der Logistik-Mitarbeiter hat Sport.

00:54:15: Ja, ne, ist jetzt zweimal Sport.

00:54:16: ihr checkt so.

00:54:18: Wenn du verschiedene Interessenbereichen hast, dann kannst du das ja auch geil miteinander kombinieren.

00:54:22: hast verschiedene Angles, die dann auf das eine eigentliche Thema Logistik blicken.

00:54:26: Und das finde ich eigentlich fasziniert.

00:54:28: Also erlaubt dir auch, diese Interessen zu mergen.

00:54:32: Finde ich spannend, weil ich glaube, wir haben viel zu oft gelernt, dass wir irgendwelche Dinge machen müssen, weil wir glauben, dass sie dazugehören oder weil wir glauben, dass es

00:54:38: eine bestimmte Zielgruppe erwartet, wovon wir aber nicht mal wissen, ob es die Zielgruppe überhaupt ist, die wir erreichen wollen.

00:54:44: Also ich meine, du erreichst viel mehr Leute, wenn du eine konkrete Person ansprichst, die genau die gleichen Interessen teilt wie du.

00:54:50: Und darüber erreichst du alle anderen auch, die so sein wollen wie diese eine Zielperson, die du erreichen willst oder die sich angesprochen fühlen.

00:54:56: Also alleine ich gucke mir auch Content fernab von Markenentwicklung und allen anderen Dingen an, nur weil es eine gute Unterhaltung ist und nerde mich dann darüber in bestimmte

00:55:05: Dinge rein.

00:55:05: Also du holst mich gerade komplett ab für diese ganze Sportpsychologie im Hintergrund, ohne dass ich jetzt großartig irgendwas mit Sport zu tun habe.

00:55:13: ist einfach, also man findet dann automatisch die Verknüpfungspunkte, die dazugehören.

00:55:18: Und gleichzeitig denke ich mir, ich müsste mich viel mehr noch ins Thema Nachhaltigkeit reinlöten.

00:55:23: Interessiert mich aber grad gar nicht so mega stark, dass ich mich jetzt freiwillig nachts zwei noch hinsetze und irgendeine Studie reinfahre.

00:55:30: So und vielleicht muss man sich dann an so einem Punkt auch einfach ehrlich machen und hinterfragen, was ist es denn dann wirklich, was mich erstens davon abhält, mir die Zeit

00:55:38: zu nehmen, mich da reinzulöten?

00:55:39: Und wo würde ich denn die Zeit grad lieber reinsetzen?

00:55:42: Und was fällt mir so verdammt schwer daran, das nicht einfach zu machen?

00:55:45: Weil das sind ja dann die hinter...

00:55:47: hinter...

00:55:47: die wir uns selber da in den Weg stellen an so einem Punkt.

00:55:51: Ja und jetzt mal rein aus strategischer Personal Branding Sicht ist das diese, wenn du so ein Wenn Diagramm hast und die überschneiden sich so, das ist das wo du unique bist am

00:56:02: Markt, wo die Leute dich dann für kennen und sind wir mal ehrlich jetzt zum Beispiel bei LinkedIn gesprochen, weil Markenkommunikation nur weil du, ich bleib jetzt beim

00:56:12: Logistiker, nur weil du in Logistik arbeitest ist dein Interesse nicht Logistik, let's be honest.

00:56:17: Du sitzt auch abends zu Hause und guckst TrashTV

00:56:19: Du guckst Olympia, du verfolgst irgendwie Politik.

00:56:23: Was sind die Themen außerhalb von Logistik, wo du sagst, die fahre ich mir am Wochenende freiwillig drei Stunden rein.

00:56:29: Okay, dann nutze das Thema als Verpackung für das Eigentliche, was du kommunizieren willst.

00:56:35: Keine Ahnung, wenn du jetzt Trash-TV-Fan bist, mach halt die Verpackung.

00:56:42: Weiß nicht, wenn Alex Petrovic jetzt sein HG vertreiben wollen würde, wie müsste er das beim Logistiker einlagern und wie kommt das zum Kunden?

00:56:50: Ja, dann hat keiner, Trash TV guckt, eine Ahnung, wer Alex Petrovic ist.

00:56:53: Liebe Grüße.

00:56:54: Aber jeder, Trash TV guckt, ist so okay, was geht ab und ist auf einmal in dem Logistik Content Piece drinne.

00:57:02: So und das ist halt das ist die Kunst und das ist eigentlich nicht mal eine Kunst.

00:57:06: Es ist einfach nur eine einfache Technik, die glaube ich jeder checkt und

00:57:10: Vielleicht dazu eine kleine Analogie.

00:57:13: Ich hab mal bei...

00:57:14: Ich hab so TikTok geswiped.

00:57:16: Auf einmal kam Video von einer Schlafwissenschaftlerin.

00:57:19: Und ich interessiere mich eigentlich 0,0 für Schlaf.

00:57:21: Und es war wirklich so, okay, jetzt kommt die nächste, die sagt, ich soll regelmäßig schlafen gehen und nicht irgendwie mal drei und mal um zwölf.

00:57:30: Und dann war in der Hook des Videos sofort so, dass sie eine Studie gemacht hat und Basketballspieler im College nach sieben Wochen...

00:57:38: 9 Prozent bessere Freiburfquoten hatten, weil sie einfach richtig geschlafen haben.

00:57:43: Und ich war sofort so, okay, Kopfhörer, Schuhe, eine Stunde spazieren gegangen, weil ich rausfinden wollte, Jo, wie funktioniert das?

00:57:52: Und die die Engel war nicht Ich will über Schlaf lernen.

00:57:55: Die Engel war Wie kann das sein, dass Basketballer neun Prozent besser werfen innerhalb von sieben Wochen?

00:58:01: WTF?

00:58:02: Weil mein Interesse Sport Basketball und das ist relatable.

00:58:05: So.

00:58:06: Und deswegen glaube ich, immer so dieses, ist der Kern, worüber du schreibst?

00:58:10: Okay, Logistik, was ist die Verpackung?

00:58:13: Du interessierst dich für Formel 1, du interessierst dich vielleicht für Klimawandel, du interessierst dich für keine Ahnung was, kann ja wirklich Trash-TV sein, ist doch

00:58:20: scheißegal.

00:58:22: Die Sachen würden funktionieren, du würdest Leute erreichen, die Trash-TV mögen und irgendwo anders arbeiten und dann irgendwann sagen, wir brauchen einen Logistiker, keine

00:58:29: Ahnung, ja irgendeiner.

00:58:31: irgendeine Skincare Brand aus Berlin und sagt so, ey ich kenn einen Logistiker irgendwo in der Schweiz, der ist auch TrashTV Fan, vielleicht können wir mit dem was machen.

00:58:40: Genau so funktioniert das Spiel.

00:58:42: Alle, die sich jetzt vormachen und sagen, wir können das nicht machen, weil wir ein seriöses Unternehmen sind im B2B-Kontext, drei Mal darfst du raten, warum Deals

00:58:49: abgeschlossen werden im B2B-Kontext.

00:58:51: Das basiert alles nur auf Vertrauen und auf gemeinsame Interessen.

00:58:55: Sodass die Hälfte der Interessen gespielt ist, dass alle tun so, ich bin halt ein harter Business-Typ.

00:59:07: Ja.

00:59:09: Ja.

00:59:16: Ja.

00:59:17: hast du auf einmal wieder Business Kontext drin.

00:59:20: Ja, super einfaches Beispiel für alle, glauben, man muss so seriös professionell sein, dann irgendwie verkaufen zu können.

00:59:26: Warum gehen Partner von großen Unternehmensberatungen eigentlich andauernd golfen oder gehen schick Abendessen oder sowas?

00:59:33: Das ist ja nicht, weil Golf alle deren Leidenschaft ist.

00:59:36: Und das ist auch nicht, weil das beste Steakhouse der Stadt deren großen Leidenschaft ist.

00:59:40: Sondern das ist, weil die da die Menschen treffen in einem Umfeld, wo man nicht so tun muss, als hätte man jetzt irgendwie keine Ahnung.

00:59:48: die nächste große Präsentation in der Aktentasche dabei, die dem Unternehmen hilft, den absoluten Turnaround hinzulegen.

00:59:55: Weil es einfach Basic Human Psychology ist.

00:59:59: Je häufiger wir mit Menschen interagieren und vor allem in deren Interessensfeldern, desto höher ist das Vertrauen.

01:00:05: Je höher das Vertrauen ist, desto eher will ich mit dir abhängen, Geschäfte machen, keine Ahnung was.

01:00:10: Und das ist es.

01:00:11: Und der Vorteil ...

01:00:14: passenden Unternehmer finden, ist die auch gern Basketball spielen, weil die keinen Bock auf Golf haben.

01:00:17: So dann ist es nochmal eine Stufe mehr Vertrauen, das du rausholen kannst.

01:00:23: Absolut, ja.

01:00:23: Aber jetzt nochmal zurück zur Ursprungsfrage.

01:00:25: Wie zahlt denn das dann bei dir jetzt auf Klima und so ein?

01:00:28: Ich meine, du spielst das durch, du bist das, du bist jetzt Content Creator.

01:00:32: Fällt das jetzt alles zurück auf Klima und so?

01:00:34: Oder wie passt das alles zusammen?

01:00:38: Ja, das das sind schon zwei verschiedene Themen und das habe ich auch bewusst gemacht.

01:00:43: mein LinkedIn ist natürlich relativ.

01:00:47: Na ja, es ist auch ich als Person, aber man nimmt mich natürlich bei LinkedIn als Gründer von Klima und so war.

01:00:53: Und das ist auch gut so.

01:00:55: Aber jetzt bei Instagram oder bei TikTok geht es jetzt nicht so viel mein Unternehmen.

01:01:01: Das war in Teilen mal so in dieser 300 Tage Challenge habe ich auch mal über einzelne

01:01:07: Sachen aus dem Lebensbereich sozusagen erzählt.

01:01:11: Aber als ich dann halt festgestellt habe, okay, ich brauche jetzt irgendwie so ein Thema und ich brauche irgendwas, was mich im Alltag interessiert und wo ich gerne einen Mehrwert

01:01:18: bieten möchte, dann ist es halt nicht so, hey, ich habe jetzt hier einen Klimastart-up gegründet und die Zeiten sind ganz schwierig und ich bin der nächste, der jetzt irgendwie

01:01:25: mit Klima auf den Sack geht, sondern was ist eigentlich, und da bin ich auch ehrlich, was ist eigentlich noch größer?

01:01:32: Also es ist ja jetzt nicht, dass das Klima die

01:01:37: allergrößte Leidenschaft ist, wo ich mir nachts dann noch die Dokumentation reinfahre.

01:01:43: So, sondern es gibt einen persönlichen Hintergrund.

01:01:45: Ich sehe da einen absoluten Need und ich will das Thema halt irgendwie angehen und nicht liegen lassen und nicht ignorieren.

01:01:53: Das mache ich mit meinem Unternehmen, aber es gibt ja auch noch andere, andere Patricks.

01:01:58: Und das dann auf den Channelen dann eher quasi so privater zu spielen mit der großen Leidenschaft.

01:02:06: Das zahlt dann auch nicht auf Klima und so ein.

01:02:09: Wobei ich, habe ich jetzt aber keine Beweise für, wobei ich schon glaube, dass es einen Unterschied macht, wenn man sagen kann, hey, ich komme mit kumuliert irgendwie fast 50.000

01:02:17: Followern vorbei, ist was anderes, als wenn man sagt, ja, ihr kennt mich zwar nicht, aber ich habe so ein lustiges, bummeliges Klimastart-up gegründet und die Leute suchen einen

01:02:25: bei LinkedIn, Instagram und TikTok und finden gar nichts.

01:02:28: Ich glaube, das macht schon einen Unterschied, weil auch da einfach

01:02:32: Psychologie wieder am Werk ist.

01:02:34: Jemand, mit 50.000 verloren in den Rücken kommt, hat so funktioniert, leider ein anderes, ein anderes Standing.

01:02:41: Und den lässt man vielleicht eher mal auf die Bühne, weil man vielleicht insgeheim hofft, dass wenn der Vortrag gut läuft, macht er einen Post darüber und wir kriegen free reach.

01:02:51: Das ist mir auch bewusst.

01:02:52: Und das setze ich auch ein.

01:02:54: Also klar.

01:02:55: Ja, ich glaube, das holst du ja automatisch ab.

01:02:57: Also alle Leute, auch in, keine Ahnung, Agenturumfeld oder falls in eurem passenden Zielpublikum für Klima und so unterwegs sind und einen Sporthintergrund haben, die werden

01:03:08: dich automatisch auch als Creator Brand wahrnehmen und schätzen.

01:03:12: dann hast du also, du kannst ja genauso sagen, meine Leidenschaft liegt in der Modelleisenbahn.

01:03:16: Dann reißt du halt alle Leute, die im Keller einen Modelleisenbahn haben oder einen Vater hatten, der auch eine Modelleisenbahn hatte, was auch immer.

01:03:23: Und das sind dann wiederum die

01:03:35: Ja, also vielleicht als kleiner, kleiner Mutmacher für, für alle da draußen.

01:03:39: Ich glaube, wir haben auch mit Klima und so mehr von Netzwerk, Kontakten und so weiter profitiert, wenn man so

01:03:47: casual Leute kennenlernt und auch irgendwie auf so einer persönlichen Ebene als jetzt so von wegen Hallo, wir sind die beiden Klimafounder und wir wollen jetzt hier irgendwie die

01:03:58: die Industrie nachhaltiger machen, sondern es geht wirklich so, wenn ich irgendwo auf dem Event stehen und einen lustigen Abend haben, macht die bessere Relations aus dem genau

01:04:08: selben Grund.

01:04:09: Ja, das ist einfach nur Social übertragen auf echte Welt.

01:04:12: stehst du auch nicht abends nach dem Event an der Bar und also ich zumindest.

01:04:16: Ich kotze da manchmal im Strahl, weil ich denke, Bro, frag mich jetzt bitte nicht, was genau ich mit meinem Unternehmen mache.

01:04:23: Ich habe keinen Bock, dir das zu erzählen.

01:04:25: Ich will jetzt hier keine Ahnung nach neun Stunden Arbeit und zwei Stunden Event.

01:04:30: Will ich jetzt nicht zum 1293 Mal dir auch noch mein Startup pitchen?

01:04:35: So lass doch sagen, hey, ich mache Content und mess die Emissionen und du bist in Agentur.

01:04:39: Cool.

01:04:40: Was machst du sonst so?

01:04:42: Will ich viel lieber machen.

01:04:43: Und es ist auch viel profitabel am Ende, wenn man sich mal ehrlich macht.

01:04:47: Ich finde das so spannend.

01:04:49: Als ich mit der Selbständigkeit war das Akquise ein grosses Thema bei mir.

01:04:55: Wie bei vielen anderen auch.

01:04:57: Das ist immer so lustig.

01:04:58: Da gibt es die geschniegelten Akquise-Coaches.

01:05:02: Der eine sagt, gehe auf Performance, der andere Telefonakquise, was auch immer.

01:05:07: Aber die schmierige Scheisse, die dahintersteckt, meistens.

01:05:11: Also, weisst du, die ...

01:05:13: Die perfekten Sätze, in der Situation X, Y sagen, Casual, was auch immer.

01:05:18: Mittlerweile habe gemerkt, dass einfach easy Du einfach locker, ehrlich und das funktioniert am besten.

01:05:26: Und wie du auch gesagt hast, es so vielen Punkten die Persönlichkeit zu machen.

01:05:31: Nimm deine Persönlichkeit, kombiniere es mit dem, was du beruflich machst.

01:05:37: Nimm irgendeine Leidenschaft dazu.

01:05:39: That's the magic.

01:05:41: Mehr braucht es nicht.

01:05:42: interessant, weil je mehr man sich natürlich auch als Gründer, irgendwann muss man sich mit Sales beschäftigen.

01:05:47: Mhm.

01:05:47: Man hat irgendwann ein Netzwerk und so, aber du musst natürlich irgendwann auch rausgehen und Leute, die in bauend irgendwie reinkommen, dann auch in Calls qualifizieren.

01:05:55: Und da gibt es natürlich schon Techniken, die einfach Sinn machen, dass Leute ihre Bedürfnisse dir sagen, du diese Bedürfnisse nutzen kannst und dann auch an den

01:06:03: Bedürfnissen orientiert verkaufen kannst.

01:06:06: Alles logisch.

01:06:07: Aber ich würde halt diese Netzwerk und einfach cool mit Leuten sein, eine Stufe davor setzen, dass du auch einen Zugang zu einer Industrie bekommst, dass du vielleicht auch

01:06:15: hier und da mal Abkürzungen nehmen kannst, dass du mal kostenfreie Tickets für Events bekommst.

01:06:19: Und das ist alles die Vorteile, du dir über, hey, lass einfach auf Freundschaftsbasis sozusagen kennenlernen, dir da reinholst.

01:06:27: Und als, kurzer Reminder, also jeder, der schon mal irgendwo verkaufen musste und irgendwie mit dem Skript in einem Video Call saß und aktiv locker klingende Fragen

01:06:37: gestellt hat, aber jede Frage hat einen Grund, der kann das auch nicht entlernen, wenn das umgekehrt passiert.

01:06:44: Und das fuckt mich total ab.

01:06:46: Ich könnte so kotzen, wenn ich merke, Bro, du versuchst mir gerade zu verkaufen.

01:06:50: Hör auf.

01:06:51: So, weißt du?

01:06:52: Und es ist dann teilweise so, ich sehe das manchmal irgendwie bei meinen Eltern, die dann irgendwie sagen so, ja, und da war jetzt keine Ahnung, irgendwas.

01:06:59: Ich denke mir das aus.

01:07:01: Stell dir vor, du hast irgendwas mit der Heizung und dann kommt jemand raus, weißt du, so wie früher der Heizungsmonteur aus dem Ort.

01:07:07: Und dann sagt der so, ja, mit den Heizungen, das macht man heute alles ganz anders und so.

01:07:11: Und allein aus den Erzählungen meiner Eltern denke ich so.

01:07:14: Jo, der will euch einfach was verkaufen, Mann.

01:07:16: So, dann krieg ich schon so, sei doch einfach ehrlich.

01:07:19: Weißt du, so jeder hat auch lieber den Handwerker da, der sagt, also ich könnte ihn jetzt was verkaufen, aber das hält noch zwei Jahre.

01:07:26: Tun sie mir einen Gefallen, rufen sie mich einfach in zwei Jahren an.

01:07:28: Und was wird in zwei Jahren passieren?

01:07:30: Safe wirst du genau diesen einen Handwerker anrufen und niemand anderen.

01:07:34: So, und ich glaube, das ist einfach so dieses Wir wollen doch nicht verkauft werden.

01:07:39: Wir wollen noch nicht gepitcht werden.

01:07:40: Wir wollen einfach.

01:07:41: jemand, der einen Informationsvorsprung hat, weil er Experte in dem Gebiet ist, der einem da mal ehrlich sagt, so, was ist los?

01:07:49: Und wenn wir den dann irgendwie im Ort, im Café sehen, dann können wir noch schön Hallo sagen und ich bin sofort top of mind bei dir, weil dieses Vertrauen direkt durch die Decke

01:07:58: ist.

01:07:58: Wenn ich sozusagen dir einen Tipp gebe, dass ich kein Geld mit dir verdiene, Vertrauen level infinite.

01:08:04: Genau.

01:08:05: Oder einfach mal einen gut gemeinten Rat da lassen.

01:08:08: Ja, und da könnte man jetzt eigentlich die Brücke nochmal schlagen.

01:08:12: Das Ganze eins zu eins gut aufbauen.

01:08:14: Dieses Vertrauen, in dem du genau so drauf bist, wie ich es gerade beschrieben habe.

01:08:18: Oder halt im Creator Business im Verhältnis eins zu und dann X.

01:08:24: da kannst du dieses Vertrauen, genau dieses ehrliche Leute, lasst euch nicht verarschen.

01:08:28: So ist die Lage.

01:08:28: So und bei dir habe ich eins zu eins das Gefühl, du verkaufst mir hier kein Coaching.

01:08:32: Also es ist nicht ...

01:08:33: Jedes Real endet nicht mit einem Call to Action, von wegen, wenn du mehr wissen willst.

01:08:37: Hier habe ich mein Programm, das kostet dich nur 2000 Euro im Monat.

01:08:40: Und da kannst du alles lernen, was Athleten lernen.

01:08:42: Wenn du das eines Tages hast, würde ich es fast kaufen, aber nicht an der Stelle, wenn du mir das jedes Mal unter die Nase reibst.

01:08:49: Oder mir jedes Mal sagst, du bist schlecht, aber ich kann dir helfen, dass du besser wirst.

01:08:53: So funktioniert das nicht.

01:08:55: absolut.

01:08:55: gibt da diesen einen Clip von, ich hab's zufällig gesehen und das bringt es perfekt auf den Punkt, es gibt diesen einen Clip von Gary Vaynerchuk, diesen Marketing Agentur-Gründer

01:09:04: aus den USA und der hat einmal gesagt, wenn ich so ein Local Plumber oder so wäre, also irgendwie, wie nennt man das so?

01:09:15: Gas, Wasser, Scheiße, so ohne, so

01:09:17: Alles wichtig brauchen wir.

01:09:19: Wir brauchen die Leute immer mehr.

01:09:20: Aber wenn du so in dem Business bist und es relativ lokal ist, dann mach halt als erstes irgendwie 25 Videos, wo du den Leuten erklärst, für was sie alles nicht ihren Plumber

01:09:33: anrufen müssen.

01:09:34: Nach dem Motto, ich zeige jetzt erst mal dir einen kompletten Monat, für was du mich bitte nicht anrufen musst, weil du brauchst dafür kein Geld zahlen, du kannst es selber lösen.

01:09:45: Und das ist unfassbar.

01:09:47: Das habe ich gesehen und dachte so, ich konnte es nicht mehr vergessen, weil ich dachte so, ja, das ist so logisch, weil du wirst so ein Vertrauen aufbauen.

01:09:53: Leute werden dir folgen, natürlich, weil ihr egoistischer Instinkt ist.

01:09:58: Ich will das ja mitkriegen, weil ich habe ja in Zukunft vielleicht die Möglichkeit, dann Geld zu sparen.

01:10:02: Aber wenn sie dann was haben, werden sie als erstes diesen Kontakt anrufen.

01:10:05: Genau so ist es.

01:10:07: Was sollten denn jetzt so, um Richtung Ziel gerade mal zu gehen, Unternehmen allgemein von diesem Creator Business mitnehmen?

01:10:14: Sollten jetzt alle selber Creator werden oder Inhouse Creator anstellen, weil das ist ja auch gerade für große Unternehmen ist das ja so die Zukunft zu sagen, na dann hol dir halt

01:10:23: einen Creator, der Inhouse nur für dich Content erstellt und erarbeitet.

01:10:27: Auf seine Art und Weise, ohne den Vorgaben zu machen.

01:10:29: Der soll selber die Marke kennenlernen und nach draußen kommunizieren.

01:10:43: also ich glaube, das kommt auf jeden individuell an.

01:10:45: glaube, auch Content Creation ist nicht der heilige Gral.

01:10:49: Also ich möchte noch mal erinnern an das, wir am Anfang gesprochen haben.

01:10:53: Wenn du unten deinen Keller nicht aufgeräumt hast, wird dir auch Content nicht helfen.

01:10:56: Und wenn der Content hilft, vielleicht nur eine gewisse Zeit und dann wird es irgendwann ekelhaft.

01:11:01: Also überleg dir eigentlich eher, was fehlt der Welt, wenn ich nicht mehr da wäre?

01:11:06: Und was sind die ehrlichen Geschichten, die ich hier erzählen kann, die kein anderer erzählen kann?

01:11:11: Weil die ehrlichsten Geschichten, die wir von uns erzählen können, sind meistens, die die anderen nicht erzählen können.

01:11:15: Weil es sind...

01:11:17: keine Ahnung, anderes Framing ist, weil es ein anderes Setting ist, weil wir andere Widerstände hatten als andere Unternehmer in und so weiter und so fort.

01:11:25: Und dann ist, ich, wichtig, dass man checkt, dass das ein strategisches Thema ist.

01:11:31: Das ist das einfach eine Marketing Disziplin, die ich entweder mache oder nicht.

01:11:37: Sie heutzutage nicht zu machen, halte ich für einen großen Fehler.

01:11:41: Aber wenn ich sie mache, dann muss ich sie auch machen mit dem Approach, keine Ahnung, das ein Jahr oder so zu machen.

01:11:47: und nicht zu sagen, wir machen jetzt mal fünf Reels und da ist irgendwie ein Freelancer im Ort, der irgendwie 3000 Follower bei Instagram hat und den fragen wir jetzt mal, ob der

01:11:54: mal vorbeikommen kann und irgendwie fünf Videos macht.

01:11:58: Nee, eher nicht.

01:11:59: So, und dann würde ich mich nämlich eher dann darauf committen, weil dann ist die erste Gefahr, oh shit, dann brauchen wir einen Videographer, dann brauchen wir einen Content

01:12:07: Creator und dann siehst du schon, wie die Rechnung immer größer wird und dann, es kostet ja alles Geld, dann würde ich sagen...

01:12:13: mach das allerkleinstmöglichste Experiment.

01:12:16: Und das kann ja sein, wer hier in der Company macht regelmäßig Content.

01:12:23: Wer zeigt auf?

01:12:24: Ja, okay.

01:12:25: Und dann gehst du zu der Person hin und sagst, hör zu, hier ist ein Handy und wir erlauben dir irgendwie, keine Ahnung, in 20 Prozent der Zeit, die du sonst irgendwie für andere

01:12:36: Sachen gearbeitet hättest, jetzt durchs Büro zu laufen, dir den Chef zu nehmen.

01:12:41: Du hast alle Freiheiten.

01:12:43: So, ja, denk dir die dümmste Scheiße aus.

01:12:47: Mach aber einfach und sag sozusagen, was ist.

01:12:51: Und dann gibt's maximal eine eine Kontrollschleife.

01:12:55: am Ende muss irgendwie einer sagen, ey, das können wir so nicht sagen oder das ist zu krass oder du kannst nicht zum CEO gehen und ihn beleidigen und gucken, ab wann er sauer

01:13:04: wird oder so, obwohl es auch ein lustiges Video wäre.

01:13:06: Aber weißt du, was man da nicht so will, dass man das rausfiltert und dann einfach rausknallen.

01:13:11: Und wenn

01:13:13: Wenn dann nur ein iPhone 12 irgendwie rumliegt, was nicht 4K aufnehmen kann, dann nimmst du halt das iPhone 12.

01:13:19: Also ich würde dann einfach das kleinste möglichste Experiment bauen und dann einfach anfangen mit den Sachen, die da sind.

01:13:27: Ich glaube, man tut sich ja noch häufig schwer und sagt so, okay, welche Kamera kaufen wir?

01:13:31: Welchen Freelancer brauchen wir?

01:13:33: Wie muss der Vibe im Video sein?

01:13:34: so, der Vibe wird hergestellt durch das Umfeld, was sozusagen dein Alltag ist.

01:13:41: Wenn du Logistik machst, stell dich in die verkackte Logistikhalle und alle checken sofort, okay, irgendwas ist logistikmäßig hier.

01:13:48: Und ich glaube, das wäre so der Anfang.

01:13:50: Und wenn es dann Fragen gibt, einfach mir bei Instagram oder LinkedIn schreiben.

01:13:55: Du antwortest auch, das ist noch der wichtige Punkt.

01:13:58: Da fällt mir echt noch als letztes Gary V ein, weil der auch meinte, wir haben halt über Social Media die Möglichkeit, Dinge zu validieren.

01:14:05: Und alle wollen immer validierte Fakten haben.

01:14:08: Dann mach halt dieses Experiment, geh raus und lass deinen Content validieren.

01:14:12: Also du hast es kostenlos zur Verfügung.

01:14:14: Du musst dafür nicht mal Geld zahlen.

01:14:15: musst keine Marken-Markt-Studie auf die beiden Stellen, sondern kannst halt rausgehen, wie du meintest, iPhone 12 in die Hand aufnehmen und gucken, was für Reaktionen zurückkommen.

01:14:24: und dich danach noch mal in den Keller gehen und ehrlich machen, was du jetzt wirklich willst.

01:14:29: Weinst du jetzt im Keller da unten oder hast du noch eine andere Kiste mit Erinnerungen gefunden, die relevanter sind?

01:14:33: Was erfüllt dich denn?

01:14:35: Das würde ich auch noch mitgeben oder von allem, was du jetzt erzählt hast.

01:14:39: Es muss schon von Herzen kommen, sonst fehlt dir die Leichtigkeit und dann wird es verkrampft und dann wird es nicht gut und dann hörst du irgendwann automatisch auf, weil

01:14:46: es dir nur im Weg rumsteht.

01:14:48: Ja, und ich glaube, das ist halt so dieses Ding.

01:14:52: Wenn dich der, keine Ahnung, wieder Logistik, du hast dann so ein paar LKW-Fahrer oder auch vielleicht LKW-Fahrerinnen und

01:15:02: deren große Leidenschaft ist, morgens zusammenzukommen und den Filterkaffee zu trinken.

01:15:08: Der kann doch schon Format sein.

01:15:12: Logistik, Schnitzler, das sind unsere LKW-FahrerInnen.

01:15:16: Und jeden Morgen gibt es das News Update.

01:15:20: Genau, die Filter-News.

01:15:23: Keine Ahnung.

01:15:24: Und sind dann so Leute, die eigentlich nicht vor die Kamera gehören.

01:15:28: Oder das nicht eigentlich machen würden.

01:15:31: die dann einfach da irgendwie anderthalb Minuten sagen, ja Josef, hast du das gelesen?

01:15:36: Das kann ich auch nicht glöveln, oder wenn das jetzt so in Köln wäre oder so.

01:15:39: Ja, das wäre doch witzig, das würden Leute gucken, weil sie das Gefühl hätten, ich kann in eine Welt reinblicken, die ich eigentlich nicht sehen würde.

01:15:46: Und das reicht ja manchmal schon.

01:15:49: Was wäre denn deine Grossprognose für 2026 oder auch darüber hinaus im Bereich Content, für Marken, KI?

01:16:03: Was läuft in deinem Brain?

01:16:07: Also, boah, finde diese Prognosengeschichten...

01:16:11: Zum Eingrenzen.

01:16:13: Was wird immer wichtiger?

01:16:14: Was ist absolute Bullshit?

01:16:17: Irrglauben, was soll man auf keinen Fall machen?

01:16:21: Also A finde ich Prognosen immer schwierig, weil die Welt ändert sich so schnell.

01:16:28: Aber ich glaube, eine Tatsache, die einfach immer wichtiger wird, ist zu verstehen, auch für sich selber, um auch vielleicht ein bisschen Mut zu fassen, Content zu machen, ist, es

01:16:39: geht nicht darum, dass du einzigartige Informationen teilst mit deiner Audience, sondern es geht darum,

01:16:45: dass die Menschen sozusagen durch deine Brille blicken können.

01:16:48: Also du bist der Kurator oder die Kuratorin der Information.

01:16:52: Also alle Informationen, die ich bisher geteilt habe bei Social Media, die kann man alle innerhalb von fünf Sekunden selber googeln, sich selber durchlesen, mit viel mehr

01:17:01: Tieferninformation.

01:17:03: Das einzigartige ist an dem Content, den ich mache, dass meine Perspektive, wie ich, auf einzelne Themen blicke, reflektiert.

01:17:11: Und das resoniert mit Menschen.

01:17:13: Also ich bin wie so eine Art

01:17:15: Filterglas auf einem Thema.

01:17:17: Das heißt, wenn ich jetzt sage, Think like an Athlete, weil ich sage, Athleten und Athletinnen in absoluten Drucksituationen können die trotzdem performen und haben einen

01:17:28: klaren Kopf.

01:17:29: Und das hilft immer im Leben, im Business, in Freundschaften, in Beziehungen, in keine Ahnung, was für Situationen man gerät, auch bei Content Creation.

01:17:39: Dann sind das hier meine Key Messages, an die ich mich selber immer wieder erinnere.

01:17:44: dann ist das ja auch nur Informationen von WissenschaftlerInnen oder von ExpertInnen, die ich aufgreife und so zusammenstelle, dass sie für Leute so sind, so, geil, da folge ich

01:17:52: mal rein, geil, da kriege ich dann beim nächsten Mal noch eine Story und, ich habe jetzt den Super Bowl geguckt.

01:17:57: Interessant, dass der Coach nicht nur guter Football-Trainer ist, sondern auch viel über so Philosophie und Psychologie kommt und so.

01:18:03: Und das ist einfach so dieses, was ist dein Angle auf Themen, die du hast?

01:18:08: Und ich glaube, das ist wichtig.

01:18:09: Also, Kuration,

01:18:14: gibt es da ein Wort für keine Ahnung, ich habe jetzt keine coole, keine coole Phrase, aber so, ähm, create like the curator.

01:18:21: Genau.

01:18:22: Hey, schön.

01:18:23: den Ansatz.

01:18:23: Finde ich spannend.

01:18:24: Top.

01:18:25: Danke dir für diese Masterclass in Wie sollte man mit diesem ganzen Creator sein umgehen und was steckt eigentlich psychologisch dahinter.

01:18:33: glaube dazu könnten wir fast noch mal eine eigene Folge machen.

01:18:35: haben einige Punkte angerissen, aber für alles weitere können wir eigentlich nur sagen ja folgt halt Patrick, guckt seinen Content.

01:18:41: Das ist unglaublich bereichernd und faszinierend.

01:18:44: Ich habe mir in Vorbereitung auch noch mal echt viele Sachen von dir angeschaut, direkt auf die Finger geklopft und gesagt, ich müsste auch mal mehr schlafen, besser zu

01:18:50: performen.

01:18:51: Das ist ein anderes Thema.

01:18:53: Ist auf jeden Fall sehr spannend.

01:18:55: das aus deiner Brille sehen zu können, wie du die Welt wahrnimmst und was du für Schlüsse daraus ziehst, weil das ist spannender als eine Studie zu lesen für ganz ganz viele

01:19:05: Menschen da draußen, nicht nur für Deswegen, wir packen allerdings zum Folgen in die Kommentare und ansonsten hast du noch berühmte letzte Worte, die du loswerden willst.

01:19:16: Oh, gute Frage.

01:19:21: Ich glaube wirklich, wer glücklicher und gesünder leben möchte, und da spreche ich aus eigener Erfahrung, weil Unternehmertum und Content Creation wahrscheinlich die absoluten

01:19:31: wildesten Achterbahnen sind, in die man steigen kann, fokussiert euch auf das, was ihr kontrollieren könnt und alles andere liegt sozusagen nicht in eurer Macht und hängt eure

01:19:41: Emotionen nicht an das Resultat, sondern an den Prozess.

01:19:44: und macht den Prozess und die täglichen kleinen Aktivitäten so, dass, wie gesagt, das Scoreboard irgendwann automatisch dann das Ergebnis anzeigt und welches Ergebnis am Ende

01:19:54: dabei rauskommt, das darf nicht euer Gefühl bestimmen oder eure Emotionen bestimmen.

01:19:58: Und das ist ein Training.

01:20:00: Ich scheite da teilweise auch an mir selber.

01:20:02: Aber das ist immer so mein Reminder.

01:20:04: Das macht auch nachgewiesen psychologisch glücklicher und ist gesünder.

01:20:07: Das ist ja das deutsche Prinzip Nummer 1.

01:20:11: I feel you.

01:20:15: Cool.

01:20:16: seid, das nächste Mal eine Folge zum Stoizismus vorzuhalten, glaube das hilft allen.

01:20:21: Kann man gar nicht ne?

01:20:22: Hey cool, ja.

01:20:25: Danke vielmals.

01:20:26: Wirklich sehr interessant gewesen, mal alles durch deine Brille aufsaugen dürfen oder sehen dürfen.

01:20:33: Mir hat es mega Spass gemacht.

01:20:34: war stelleweise recht ruhig.

01:20:35: Es war so Moment, wie wenn man eigenen Podcast einfach mal hört.

01:20:40: daher recht interessant gewesen.

01:20:43: Danke vielmals.

01:20:44: Ja genau.

01:20:45: Unser eigenes Trainingslager hier.

01:20:47: Folgt Patrick für mehr.

01:20:49: Schaut mal bei Klima und so vorbei.

01:20:50: Ist echt eine wichtige, spannende Geschichte.

01:20:52: Und ansonsten alles Gute dir und bis bald mal wieder.

01:20:56: Vielen Dank für die Einladung, bis dann.

01:20:57: Gerne, ciao!

01:20:59: Ciao

01:21:00: Vielen Dank fürs Zuhören.

01:21:02: Teilt die Folge gerne mit allen, die auch schon mal Content Creator spielen wollten und bewertet den ganzen Spaß, damit wir noch viel mehr solcher spannenden Interviews machen

01:21:10: können.

01:21:11: Viel Spaß und bis bald.

01:21:12: Ciao.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.