Warum du dich von KI abgehängt fühlst (und was Branding damit zu tun hat)
Shownotes
Alle reden von KI. Alle scheinen schneller zu sein. Und du fragst dich, ob du den Anschluss verpasst hast. Das Problem ist nicht das Tool. Das Problem ist, was darunter fehlt.
In Folge 088 gehen Paul und Vinz dem Gefühl auf den Grund, von KI abgehängt zu werden – und zeigen, warum Markenklarheit der einzige echte Schutz dagegen ist.
Du bekommst:
- Fünf Gründe, warum KI-Überforderung fast immer ein Markenproblem ist
- Warum Geschwindigkeit ohne Richtung gefährlicher ist als langsam zu sein
- Wie ein fehlender Entscheidungsfilter dazu führt, jedem Trend hinterherzulaufen
- Was passiert, wenn Teams KI ohne gemeinsames Fundament nutzen
- Drei einfache Alltagswerkzeuge, um Klarheit zurückzugewinnen
Takeaway: KI macht Output schnell und billig. Genau deshalb wird Substanz wieder wertvoll. Wer seine Marke kennt, weiß, wann er KI braucht – und wann nicht.
Frage an dich: Nutzt du KI gerade bewusst – oder weil alle anderen es auch tun?
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Transkript anzeigen
Paul: Wenn du dich von KI abgehängt fühlst, dann fehlt dir nicht an technischem Verständnis oder den neuesten Tools, sondern vor allem an Denn dieses Abgehängt Fühlen, damit bist du bei weitem nicht alleine als Unternehmen. Das geht ganz, ganz vielen Aber KI alleine macht dich nicht irrelevant, weil du nicht mithalten kannst, sondern eine fehlende Marke, eine Austauschbarkeit und eine fehlende dazu, dass du austauschbar bist und dich abgehängt fühlst. Und genau darum möchte ich heute mit dir ein bisschen gehen, weil dieses Grundgefühl, man fühlt überfordert, man fühlt sich gerade überrollt von all den Möglichkeiten, von den Tools, von den Trends. jeder postet einmal die Woche mindestens irgendwelche neuen Promps, die man ausprobieren sollte verrät, dass Chatchi BT doch nicht mehr das beste Tool ist für alle. Mittel und das ist das Grundproblem wann kommt Marke ins Spiel und liegt es jetzt wirklich an KI-Verständnis, dass man sich abgehängt fühlt oder liegt es dann doch an einem anderen geht es denn dir, lieber diesem Thema und fühlst du dich auch von KI? Abgehängt oder hast du eher das ich gut im
Vinz: Willkommen zu «Mach mal morgen», dem einzigen deutschsprachigen Branding-Podcast ohne Bullshit. Hallo, willkommen auch von Ja, spannendes Thema. Wie fühle ich mich? Zuerst war ich auch so ein zum Studieren. Es hat ja schnell mal geheissen, KI stillt uns Kreative an allen den Job. Mittlerweile muss ich sagen, ich glaube es geht nicht so schnell, weil es kommt mittlerweile so viel Bullshit-Output aus diesen Tools. Es ist halt alles mega... Ja, wie soll ich sagen? Wenn man ein bisschen ein Auge dafür hat, merkt man recht schnell, wie oberflächlich das Ganze ist. nur schon bei den Texten. Die ersten zwei Mal lesen ist es cool. Und so ab dem dritten Mal merkt man auf das Malbaha, ist es immer die gleiche Ratze. Wo es da generiert. Und darum muss ich sagen, das war vor allem jetzt, was wir machen. wo man die Fähigkeit haben muss, Sachen richtig einschätzen zu und nicht immer alles auf den ersten Entwurf hin als total toll betiteln. Da machen wir jetzt nicht mehr so grosse Sorgen. So sollte es auch vielen Unternehmen geben, die im Zweifelsfall schon Jahrzehnte gibt. Weil es braucht immer noch den Menschen. Auch wenn keine E bedient. Fuck off.
Paul: Ich kann das sehr gut nachvollziehen. ich persönlich bin immer noch fasziniert von den ganzen Möglichkeiten, die es gibt. Fühle mich auch oft überfordert von den ganzen Möglichkeiten. Und was mir jedes Mal hilft, ist einfach Computer auszumachen, Zeit mit den Kindern verbringen, dann sich wieder so zu erden, weißt du? Wirklich festzustellen, worum geht es denn eigentlich? Und ich meine, zwei machen ja nicht nur Podcasts, wir machen ja auch, reden ja sonst über alle möglichen Themen.
Vinz: Mhm. Ja, aber das...
Paul: Und wir schaffen es halt gemeinsam, im gemeinsamen drüber reden, immer wieder uns zu erden und zu sagen, so eigentlich geht es ⁓ keine Ahnung, die drei relevanten Punkte, die du einfach machen musst. Und dann läuft es. Und KI ist wie so eine Art Add-on, bestimmte Dinge zu beschleunigen oder sich ein bisschen weniger Stress zu machen, Arbeitserleichterung, aber nicht die Entscheidungsmaschine, die dich in einem gesamten Alltag und deinem gesamten Leben aufhält. Und das würde ich jetzt bewusst als aufhalten.
Vinz: Ja. Ja, vor allem.
Paul: Formulieren.
Vinz: Da muss ich gerade anhängen, erstens mal keep it simple. Egal bei was, vor allem in der Marke. Und zweitens mal nutze keine. Aber als Werkzeug, und zwar bewusst, lasse dich nicht abhängig machen von dem Ding. Und höre nie auf, selber nachzudenken und zu Du kannst keine ... ... challengen und keine möglichen So bisschen ... Wie soll ich sagen? Lireieren oder einfach gewisse Situationen durchspielen oder auch mal Feedback einholen. Aber entscheiden musst immer noch selber. Ich war auch mal am Punkt, wo ich dann recht viel mit KI gemacht habe und ich habe mich aber länger weggemerkt, dass ich faul wäre, dass ich mich auf dem ausruhe. Und das ist nicht
Paul: Du kriegst ja auch jedes Mal in dem Kontext den Satz Bullshit in, Bullshit out. Und ich meine, KI gibt dir keine Wahrheit. KI skaliert halt das, was du reingibst in den ganzen Prozess. Und wenn dir da wirklich die Basis fehlt, dann hast du ein Problem. Und dieses Grundgefühl, das möchte ich aber nochmal betonen, das würde ich nie abstreiten. Also dieses Gefühl, alles durch KI wird irgendwie schneller.
Vinz: Mhm.
Paul: Anderen sind gefühlt schon einen Schritt weiter und es gibt andauernd irgendein neues Tool, irgendeine neue Möglichkeit, irgendwelche neuen Programme. Ich kriege jetzt auch Werbung für irgendwelche Tools, die mir meinen kompletten LinkedIn-Content schreiben und Verletzungsanfragen machen und neulich von jemandem eine Mail bekommen, dass ich mit KI-Agenten noch mehr Menschen akquirieren könnte und eben Akquise abgenommen bekommen und alles voll automatisiert und so weiter. Und ich denke mir, ja, das ist halt ... zu schnell zu viel? Wie soll man da zum einen hinterherkommen? Und die andere Frage, die viel relevanter ist, würde es mir wirklich in dem Moment, wo ich gerade bin, weiterhelfen? Oder würde ich einfach nur das machen, was alle machen? Und da kann man sich immer selber beruhigen. Die kochen ja alle bloß mit Wasser. Und manche Menschen, die erfolgreich sind, die kennen einfach ihren Fokus, worauf es bei ihnen ankommt, und nutzen KI als Mittel und Möglichkeit, aber nicht KI löst bei Ihnen alle Probleme. Das ist es eben nicht.
Vinz: V.a. muss man sich auch immer bewusst Keine Ahnung, das ist jetzt wie ein Thema an Gewiesen z.B. Es gibt den richtigen, beschissenen Zehenweg, wo ich z.B. gehe. Ich mache Oldschool-Telefonanrufe. Da hat man den Hass teilweise direkt von den Leuten. Aber du kannst natürlich auch ... den anderen Weg gehen und einfach sagen, du schaltest jetzt. Das heisst, du machst ein Video oder eine Werbeanzeige, du haust es raus. Aber das ist nicht weniger Arbeit. Du musst dort genauso dabei sein und dein Zeug aktuell behalten. Du musst Zahlen checken, deine Finanzen im Griff haben. Du musst dann, keine Ahnung, du hast einfach andere Aufwände. Oder? Und das muss dir einfach auch bewusst sein. Nur weil ein Tool ein Haufen kann oder dir etwas verspricht, heisst es nicht, dass du damit zu tun hast. Du hast einfach andere Aufgaben in diesem Bereich. Vielleicht ist es bisschen weniger Zeit investiert. Das kann sein. Aber es braucht Zeit, ⁓ es zu ⁓ es zu integrieren. Vor allem, wenn du grösseres Unternehmen hast. Du musst Schulungen machen usw. Und gleichzeitig bist du aber auch wieder abhängig davon. Das heisst, nur wenn es jetzt ein Trend ist... Und in einem Jahr ist es Müll. Und niemand arbeitet mehr damit. Oder es funktioniert nicht mehr. Oder ein Server wird abgestellt. Oder... Keine Ahnung, wie es Adobe mittlerweile macht, der halbjährlich den Preis zehn Stutz hoch tut. Auf einmal ist es sündhaft teuer, weil es jetzt gratis war. Das sind alles Faktoren, die man berücksichtigen Weil bequeme Wege gibt es in dem Sinn wie keine. Es gibt keine Lösung, die ihr einfach alles abnimmt. Irgendeinen Invest hat sie immer.
Paul: ist vor allem auch nicht KI. Also da ich habe mich jetzt die letzten Wochen so ein bisschen durch unterschiedliche KI-Podcasts gehört. Da gibt es sehr sehr coole, es gibt auch welche, die sind weniger cool, aber ein Format blieb mir da hängen und da war die Aussage, dass ganz viele Unternehmen gerade von solchen Multi-Agent AI-Agenten und Lösungen dazu reden und dass solche Multi-Agent Modelle, die komplett automatisiert
Vinz: Mhm.
Paul: ganze Prozesse abnehmen. So was wie eben Akquise. Und diese Agents, die gibt es noch nicht in der Form oder die funktionieren noch nicht so gut, dass du nichts mehr damit machen musst. Also Lösungen, die wirklich groß skaliert funktionieren, funktionieren nur, wenn du sagst, liebe KI, das sind drei Schritte, danach kontrolliere ich, dann gehst du die nächsten drei Schritte durch, danach kontrolliere ich wieder und dann gehst du die nächsten drei Schritte durch, sodass wir ins Ziel kommen. Aber nicht, du nimmst neun Schritte und machst die automatisch durch und ich nehme das Ergebnis, ohne das zu prüfen. Soweit sind wir technisch noch nicht und so da gibt es einfach zu viele Variablen drin, wo eine KI falsch abbiegen kann. Und das ist fast dann schon wieder beruhigend für mich zu hören, dass man so ein Tool absolut sinnvoll einsetzen kann. Also gerade wenn man auch guckt, wie schnell und einfach man damit coden kann oder Websites als Prototypen erstellen kann und so weiter. Aber du musst halt immer wissen, bis zu welcher Stelle nutzt du KI und womit arbeitet die überhaupt? Also großes Thema ist ja auch das Thema Recruiting, zu sagen, kann KI eine Vorauswahl treffen, ⁓ bestimmte Bewerbungen schon mal auszufiltern. Das ist ein absoluter Graubereich, was so das Arbeitsschutzgesetz in Deutschland zumindest betrifft. In der Schweiz weiß ich es gar nicht genau. Aber das ist halt gefährlich, weil KI ja auch bloß mit Datensätzen gefüttert ist und da haben halt Menschen, die eine andere Hautfarbe haben oder einen anders klingenden Namen, sind sofort in dem Filter besser nicht. ein Einladungsgespräch oder Auswahlgespräch einladen, da bist du direkt da drin und dann hast halt mit KI keine Hilfe, sondern eher ein rechtliches Problem an der Backe. Und ich habe jetzt mal fünf Punkte mitgebracht, da mal einzubiegen, warum man gerade das Gefühl hat, dass man feststeckt und mit diesem ganzen KI-Thema und irgendwie nicht weiterkommt und alle anderen sind schneller und worum es eigentlich geht. Also was wirklich dahinter steckt in meinen Augen. Und außer du willst jetzt noch was ergänzen, würde ich da gerne mal reingehen. hast du noch eine Ergänzung.
Vinz: Ich lasse es jetzt einmal auf mich zu kommen. Da mir sicher noch etwas in Sinn. Aber ich mag jetzt auch nicht reinscheissen und etwas vorwegnehmen. Hau rein.
Paul: Okay. Ja, okay, okay, vielleicht werden es auch zehn Punkte mit dir zusammen. Also ich habe zum ersten festgehalten, dass die meisten Leute Geschwindigkeit mit Richtung verwechseln. Also es soll heißen, man will einfach mal ganz schnell mit dabei sein, seinen eigenen Vorteil im Markt nicht zu verlieren. Auch wenn man gar nicht weiß, wohin man überhaupt will oder wohin auch Markt steuert. Und das hat zur Folge, dass man einfach bei ganz vielen Dingen mitmacht, ganz viel auch Output generiert. Aber die Frage ist, was bringt dir das dann wirklich als Unternehmen? Also steigert das dann wirklich deine Effizienz oder machst du einfach mit, weil gerade alle mitmachen? Automatisierst du irgendwelche Prozesse, weil es gerade alle machen? Nutzt du diese AI Agent, du das halt eingekauft hast, weil du der Meinung bist, dein Mitbewerber macht es aus und dir soll das was bringen? Aber du, fehlt halt komplett die Richtung. Das würde ich sagen, ist ein ganz entscheidender Faktor, der dann im Kernproblem darstellt.
Vinz: Ja, also eigentlich ist das ein Klarheitsproblem. Also wenn du selber nicht weisst, was dir wichtig ist, warum du... Oder wenn du kein Ziel hast, damit meine ich nicht einfach nur Zahlenziel, Umsatz oder was auch immer. Dann ist die Versuchung schnell da, dass man eben nervös wird. Das war eigentlich auch in der letzten Folge das Thema, das ich mitgebracht habe. Wenn du keine... Klarheit hast über deine Marke, dann lässt du dich von so Trends auch schnell mal beeinflussen. Und auf einmal bist du im Trends-Traudel und machst dir eigentlich das Leben selber schwer. Weil du einfach irgendetwas probierst zusammenwurschteln. Obwohl du nicht mal weisst, nützt es dir in deiner aktuellen Lage überhaupt. Ja.
Paul: Absolut. Passt auch gut zum zweiten Punkt, ich mit aufgeschrieben habe, dass einfach eine Art Entscheidungsfilter fehlt. nur weil es eine Möglichkeit gibt, es kein Grund zu sagen, die nutzen wir auch, sondern du musst halt genau wissen, was für eine Grundlage gibt es, zu entscheiden, ob das jetzt passt oder nicht. Nur weil es ein cooles Tool gibt zur Bildgenerierung, halt die Frage, müssen wir damit Bilder generieren oder lohnt es sich nicht mehr als Unternehmen? weiterhin mit unserer Bestandsfotografen oder Bestandsfotografen zusammenzuschaffen. Und das erspart immer zu viel Energie und Nerven, dass man solche Sachen dann gar nicht erst groß diskutieren muss, sondern genau weiß, nee, passt irgendwie nicht, müssen wir nicht nutzen, lass uns lieber auf einen anderen Punkt fokussieren.
Vinz: Ja, ist eigentlich auch wieder ein Klarheitsthema. Ich meine, man soll sich ja nicht für neue Sachen verschliessen und einfach komplett Aber wenn man sein Fundament hat, dann weiss man ja recht schnell oder ist es einfach viel einfacher, zum Abwägen, brauche ich das, nützt mir das oder ist es einfach wieder nur ein unnötiger Bullshit, ein man einfach ... mehr Ressourcen klautschen unter dem Strich, als was es mir eigentlich bringt.
Paul: Auch das wieder, perfekte Überleitung zum dritten Punkt. Da hätte ich jetzt aufgeschrieben, dass die Substanz nicht sauber übersetzt ist. Soll also heißen, es gibt vielleicht irgendeine Markensubstanz, aber die Leute können damit nicht arbeiten. Das ist ganz oft das Problem, was ich beobachte, dass man irgendein zusammengeschwurbeltes Vision Statement hat oder Mission Statement. was es jetzt konkret für den Alltag bedeutet und wie man sich daran orientieren sollte, das ist halt nicht klar. wenn diese Klarheit fehlt, dann hat man ein Problem.
Vinz: Aber das ja nur schon, wenn du so vergleichst, die JGPT, einfaches Beispiel. kennt ja mittlerweile jeder. Was macht einen Unterschied, wenn du jetzt zum Beispiel als Unternehmen jemanden zum Beispiel in einer Administration, die keine Ahnung, Texte macht teilweise. Oder wenn die Flyer zum Beispiel selber machen. Und jedes Mal, wenn du mit JGPT etwas Neues zusammenwürstelst, es ist immer anders. als die vorherigen. Es gibt eine Abweichung. Hingegen, kannst ja dieses Tool nutzen, aber hingegen, du ein klares Markenfundament hast, in Form eines Brand Guides, nur schon in Form eines Style Guides für optische Sachen, dann kannst du das auch in die JetGPT einspeisen, dir einen Bot zusammenwurschen oder einen... einen eigenen Chat machen und einfach sagen, anhand dieser Basis, unserer Markenbasis, wo alles drin ist, Substanz, Donalität, Botschaften, Ziel, was auch immer, auf einmal ist es einheitlich oder einheitlicher als wenn du es nicht hast. Und dort halt auch, wenn du Klarheit hast, das Markenfundament hast, dann kannst du so Tools auch viel besser. für die Nutzen, dann macht es ja auch Sinn. Aber auch dort die Frage, zu welchem Preis und bringt es dann wirklich etwas?
Paul: Und wenn man das macht, das ist nämlich auch, danke dir, es geht in Einfluss hier durch, perfekte Überleitung zum vierten Punkt, da bin ich aufgeschrieben, dass die Kommunikation zu variabel ist, beziehungsweise die Teams sind untereinander nicht abgestimmt. Das ist einfach das Problem, wenn jeder für sich solche Tools nutzt, ⁓ bestimmte Sachen zu formulieren, sei es jetzt im Sale, dass man eine Mail schreibt oder jemand optimiert die Website weiter, benutzt dann auch wiederum ein Tool und dann hast noch das HR. was das Tool dann wiederum anders benutzt. Also wenn es da keinen einheitlichen Chatbot gibt, der dich unterstützt bei solchen Sachen wie wir formulieren dir Mails und helfen dir beim Texten von irgendwelchen anderen Sachen, würde ich auch noch mal ein Fragezeichen dahinter machen, weil aktuell wären Texte und Textein relevanter denn je, weil halt Bullshit in, Bullshit out KI nicht gerade perfekt geeignet ist für Texte. Aber das würde ich mal als anderes Thema setzen. Es führt einfach dazu, dass man ganz unterschiedlichen Output bekommt, je nachdem, wer aus welcher Abteilung was reingibt in KI. Und das heißt, die Abteilungen untereinander sollten sich einerseits abstimmen. Du brauchst natürlich das Markenfundament bzw. das Kommunikationsfundament, wie man als Marke auftritt und wirkt. Und natürlich hat jeder Mensch seine eigene Persönlichkeit. Das steht aus der Frage. Aber du musst halt genau wissen, wie die Marke kommunizieren soll. und nicht wie ich als Person das Tool gerne nutze, damit es mir Arbeit abnimmt. Weil dann wird es schon wieder Chaos und ich habe immer das Gefühl, mit diesem Bullshit in, Bullshit out, das vervielfacht halt das Problem. du, das ist da nicht nur so, jeder schreibt irgendwie ein bisschen anders, sondern du kriegst da sehr viel Output mit wenig Input raus und dann zerstreut es das halt noch mal schneller.
Vinz: Ja, also da sind wir eigentlich eben wieder beim Fundament, wo man es dann einheitlich nutzen kann. Aber natürlich auch ein grosser Punkt, eigentlich vor allem im Bereich Branding, Markenentwicklung eigentlich selten jemand anspricht. Das nennen wir ja eigentlich unter anderem auch so den Bereich Transformation, der für mich auch so ein bisschen oder für uns auch so ein bisschen in den Bereich interne Strukturen hineingeht. Rollendefinitionen, Zugehörigkeiten, damit klar ist, wie das Unternehmen intern, wie es interne Das aber auch mit Weitblick sehen. Wenn man jetzt am Punkt ist, man 20 Angestellte hat, wie sieht es in fünf Jahren aus? Wie muss sich diese Struktur weiterentwickeln? dass es eine gesunde Wachstum gibt und welche Schnittstellen es gibt. Das ist auch Markenarbeit. Das einfach interne Markenarbeit. Aber wenn intern schon zu Puff ist, wie soll es gegen aussen sein? Das vergessen immer viele an einem Markenfundament. Logisch, der Output, kommunikativ und visuell, ist meistens ein oberflächlicher Branding, den viele im Kopf haben, der gegen aussen gestreut wird. Aber eigentlich ist es auch sehr essentiell für das interne Leben einer Marke. Denn dort von OCA wird es auch jeden Tag gelebt.
Paul: das auch wieder Glück gehabt. Hier in einem Schwung durch, perfekte Überlettung. Zum letzten fünften Punkt, den ich mitgenommen habe, dass Marke als Routine nicht im Alltag verankert ist. Also es fehlt einfach dieses Bewusstsein für Marke. Das hat mir auch ganz oft in Folgen schon angesprochen. Wenn du das einmal machst, dann ist das in irgendeiner Datei-Ablage. Dann sagst du, wenn neue Leute dazukommen, guck mal hier, auf dem Server in dem Ordner, da findet sich das Brand Book. guck dir mal das Ganze an, dann weißt du, wie unsere Marke funktioniert. Das reicht halt nicht. Weißt du, das muss wirklich in jedem Meeting, in jeder Entscheidungsfindung muss die Marke gelebt werden. Das muss in jedem Feedbackgespräch auftauchen und so weiter. Also es muss einfach klar sein für alle, was die Marke ausmacht. Und natürlich entwickelt sich so eine Marke auch weiter. Das heißt, für die Marke muss man Zeit in die Hand nehmen und die auch investieren. So wie bei allem im Leben, was gut werden soll, musst du dich damit bisschen auseinandersetzen.
Vinz: Mhm.
Paul: Und das ist ja kein großer Zeitinvest. Also das ist ja nicht so, dass man ja jeden Tag vier Stunden reinbuttern muss. Da reicht ja, wenn man sich wochenweise oder monatlich einmal zusammentrifft und gemeinsam bespricht, wofür die Marke immer noch steht und was einen vielleicht auch aufhält in dem Prozess. Dann kommt es halt wieder ganz andere Themen rein. Aber ich finde das ganz entscheidend, gerade im Umgang mit Tools, die halt Arbeitsprozesse sehr, sehr stark beschleunigen und sehr schnell in andere Richtungen lenken können. Und da würde ich einfach, bevor du gleich einhackst, nochmal als persönliche Anekdote mit einbringen, dass wir ja beide auch für unsere Marken KI nutzen, ⁓ bestimmte Sachen zu validieren. Und ich ein Typ bin, wenn ich mich mal ein paar Nächte am Stück hinhocke, kann ich sehr schnell was ganz, ganz Neues entwickeln mit KI im Austausch und meinen Gedanken, die ich da reinbutte. Aber dann bin ich auch sehr schnell weg von meiner eigentlichen Basis. Und dann bist du derjenige, mein Counterpart. der mich dann wieder runterholt und sagt, guck mal, eigentlich war es ja schon richtig unterwegs, nimm aus allem, was du dir überlegt hast, die drei Punkte raus, bau die mit ein, aber bleib bei deiner Basis, bitteschön. Weil sonst kannst du dich sehr schnell in eine andere Richtung weiterentwickeln. Und das ist halt ein Problem. Also wenn das für uns persönlich ein Problem ist, wie mag das dann erst ein Problem sein, wenn das hoch zehn gerechnet wird, weil du halt mit zehn Leuten im Team bist?
Vinz: Ja. Aber das ist ja so eine Krankheit. Ich das auch recht gemerkt. Die KI-Tools haben sich seit es digital recht entwickelt. Aber ich muss sagen, dass ich nicht der Einzige bin, das Gefühl hat, aber der Output wird auch Der schwingt extrem stark. Teilweise auch tagesabhängig. Ich habe schon lange aufgehört, nur noch einfache Fragen oder einfache Befehle reinzugeben. Egal, bei was ich mache. Ich mir zuerst selber Gedanken und mache ein grobes Grundgerüst und habe so viele Überlegungen und Informationen rein, wie möglich, dass ich Bild im Kopf habe. Und dann validiere ich es mit keinem ein. Ich vielleicht, ich gebe noch einmal Struktur sauber, gebe mir ein Inputs, die besser werden was noch nicht usw. Aber immer mit meinem eigenen Kopf dabei sein.
Paul: Ja, geht schon direkt in meinen letzten Part für die Folge. Das sind so die Lösungsvorschläge. Und da habe ich einfach drei ganz, ganz einfache Sachen mitgebracht, die einem im Alltag helfen sollen. Und ich würde gern durchgehen und dann kannst du gern noch ergänzen, weil es sicher viel, mehr Punkte gibt. Aber ich denke, drei Sachen kann man sich vielleicht merken. Ein Einer Tipp wäre, dass man so ein A4 Markensheet hat, wo die Klarheitsessenz oder die Markenessenz einfach drauf steht. Man braucht Branding Deck mit irgendwie 80 Slides, die man jedes Mal durchklickt, weil man irgendwie eine Erinnerung hat auf Slide 24, wann ein kluger Satz, ich mal brauche. Sondern es reicht wirklich ein A4-Blatt, wo das bei jedem Meeting auf dem Tisch liegen kann, wo einfach drauf steht, wofür steht die Marke, verdammt nochmal, was ist die eine große Idee, wofür stehen wir, was sind so Do's, What's and Don'ts. Das ganz simpel draufgeschrieben und das können, wenn man das immer wieder benutzt, auch dann einfach nur noch Schlagworte sein, die man wirklich als als richtungsweisende Wegweise da drauf geschrieben hat, mit dem man einfach arbeiten kann, an dem man sich orientieren kann, weil Orientierung halt ganz schnell verloren geht. Das passt auch perfekt zum zweiten Punkt, dass man einfach so eine Markenroutine pflegt. Das heißt, sich regelmäßig damit auseinandersetzen oder Minimum halt in jedem Meeting dieses A4-Blatt damit auf dem Tisch haben, damit man damit arbeiten kann. Und der letzte, fast relevanteste Punkt ist KI immer wieder einzuordnen als das, was es ist. Es ist ein Verstärker, der einem helfen kann, bestimmte Dinge schneller durchzugehen oder schneller umzusetzen oder schneller zu validieren. Aber es ist nie der Ersatz fürs Denken. Und nur weil andere damit scheinbar schneller unterwegs sind oder mehr Output generieren können, heißt es noch lange nicht, dass es bessere Output ist. Deswegen wirklich immer hinterfragen, wofür will ich es eigentlich nutzen? Und wer im Zweifelsfall nicht sogar meinen Wenn jetzt Stromausfall wäre und KI nicht mehr erreichbar oder Serverausfall, wäre mein Kopf da vielleicht an der Aufgabe nicht sogar schneller, bevor ich mich dann wieder in zehn Korrekturschleifen mit Shetch.GPT rumärgere, dass es nicht das Ergebnis mir anzeigt, was ich schon im Kopf habe. Dann lieber validieren, brauche ich es gerade wirklich oder brauche ich es eigentlich nicht. Das wären so meine drei minimalen Punkte, ⁓ sich so bisschen zu lösen von dem Gefühl, alle sind schon weiter und wir kommen da irgendwie nicht hinterher.
Vinz: Ein wichtiger Punkt ist vielleicht noch, nur weil man es jetzt überall sieht und hört, Thema KI, heisst es noch lange nicht, dass es auch alle nutzt und dass es allen gleich viel bringt. Das ist halt so immer ein bisschen der äussere Schein, den man sieht, der generell schnell in Versuchung ist, etwas Neues auszuprobieren oder von bewährten Sachen wegzugehen. Ich sage nicht, man soll sich von dem ganzen Ein Gegenteil. Aber man soll sich einfach sehr bewusst sein, für was man es nutzt und warum man es nutzt. Es muss nicht immer schneller, besser, höher sein. Es kann auch einfach bewusster sein oder vielleicht einfach eine Ergänzung sein,
Paul: Wir haben ja mittlerweile viel Bewusstsein rund dieses KI-Thema, dass wir wissen, da stimmt nicht jede Antwort, die wir bekommen. Oder die Antworten sind so generiert, dass man, dass am Schluss immer eine Frage steht, soll ich für dich direkt das nächste machen oder jenes Angebot. Sodass man einfach die ganze Zeit bei der Stange bleibt. So man kriegt auch keine richtig negativen Antworten, niemanden zu verschrecken. Und das alles erinnert halt sehr, sehr stark an den ganzen, an die ganzen Social Media Plattformen.
Vinz: Hmm.
Paul: die ja auch so design sind, dass du ewig lang da drauf rumhängst und einfach massig Zeit verschwendest. Und da sehe ich einfach ein riesengroßes Problem in Hinsicht KI. Man kann damit viele Dinge optimieren und man kann viele Dinge auch streamlinen und optimieren. Und ja, wir nutzen auch KI, ⁓ unsere Folgen zu transkribieren und so weiter und da die Essence rauszufiltern und so. Das ist alles gut und schön. Aber man sollte aufpassen und da muss ich mir fast selber auf die Finger klopfen. dass man sich nicht zu sehr in irgendwelchen Optimierungsschleifen verliert, weil das einfach unglaublich viel Zeit frisst. Also, wenn man sich entscheidet, man denkt halt einmal sauber eine Stunde drüber nach oder man optimiert nächtelang, nur aufs gleiche Ergebnis zu kommen, dann kann man sich immer mal fragen, was man mit seiner Zeit eigentlich lieber anstellen möchte, als die in KI zu opfern. Genau.
Vinz: Ja, darum wird am Anfang gesagt, keep it simple.
Paul: Und da hatte ich noch einen ganz simplen Abschlusssatz, aber ich hatte auch eine längere Version. Ich mache mal die längere Version und dann die komprimierte Fassung. Also wenn du dich von KI abgehängt fühlst, dann ist das meistens kein Toolproblem, sondern das ist ein Klarheitsproblem. Und das hast du, Vince, perfekt ganz, ganz oft betont. Es geht immer nur die nötige Klarheit und den Fokus. Denn KI macht Output schnell und billig. Aber das ist genau der Grund, warum Substanz dir eigentlich wieder lieb und teuer werden sollte. vor allem wertvoll. Und das ist das, was echte Marken ausmacht, nämlich die Substanz und nicht das laute Brüllen mit KI inhalten. Und der kurze Satz wäre KI macht Tempo, Klarheit macht Richtung, Marke macht Wirkung. viel Falls da jemand irgendwie bedarf hat, wir sind keine KI-Experten, wir nutzen alte Tools wie alle anderen auch. Mehr schlecht als recht oder recht als schlecht, ich habe keine Ahnung. Es ist manchmal auch einfach schwer sich da einzuordnen, ob man jetzt KI-Profi ist oder KI-Anfänger. Denkt immer davon ab, mit wem man gerade redet. Aber falls ihr zum Thema Marke Redebedarf habt.
Vinz: Keep it simple. Joi!
Paul: Fernab von ChatchiBT mit generischen Antworten. Dann lasst mal miteinander reden. Wir hören gerne zu. Wir stellen andere Fragen als ChatchiBT und kommen auf andere Ideen und Ansätze. Und manchmal hilft das ja, mit einem Menschen zu reden und nicht nur mit dem Tool. Das noch als kleiner Call to Action.
Vinz: Genau. Ja, und sonst, wenn irgendwer Anmerkungen zu diesem Thema hat oder wenn jemand auch Gefühl hat, haben kompletten Bullshit gelabert, dann hinterlässt gerne ein Kommentar, schreiben uns persönlich. Und sonst würde ich sagen, bis zum nächsten Mal.
Paul: und du hast übrigens recht, ich dachte mir schon beim Planen der Folge ey, machen wir uns mit dem ganzen KI-Thema wieder komplett nackig und angreifbar, aber dann ist es so. Man kann ja auch mal eine ehrliche Meinung teilen, dass man nicht so viel Ahnung hat und trotzdem was zu sagen. Vielleicht war das der gefährlichste Satz der Folge. Naja, ist auch egal. Wir machen das, was alle machen. Sehr gut. Hey, danke dir fürs Mitdenken und Klarheit reinbringen und bis zum nächsten Mal.
Vinz: Haha Ja, Genau. Wie viele Politiker auch, daher sind wir fein raus. Ciao!
Paul: Ciao!
Vinz: Danke fürs Zuhören und Zuschauen. es euch gefallen hat oder auch nicht, hinterlässt gerne eine Bewertung. Wir über alles und über eure ehrlich Danke vielmals und bis bald.
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