Vereinbarkeit ist kein Benefit — sie ist Zukunft für KMU (mit Moritz Bornwasser)

Shownotes

Vereinbarkeit ist kein «Nice-to-have». Sie ist knallharte Realität: für Recruiting, Bindung, Kultur – und am Ende auch für Umsatz.

In dieser Folge sprechen wir mit Moritz Bornwasser darüber, warum Vereinbarkeit für KMU nicht als Benefit-Text in der Stellenausschreibung endet – sondern als strategische Entscheidung beginnt.

Darüber reden wir:

  • Warum Vereinbarkeit zur Überlebensfrage wird (demografischer Wandel, Fachkräftemangel)
  • Wieso Teilzeit kein Karriereende sein darf
  • Warum Väter Teil der Lösung sind – nicht nur Support
  • Was Kulturwandel konkret heisst: Vertrauen, Flexibilität, echte Führung
  • Warum Vereinbarkeit auch Markenbildung ist: Verhalten schlägt Versprechen

Takeaways aus der Folge:

  • Vereinbarkeit ist entscheidend für die Zukunft von Unternehmen.
  • Der demografische Wandel wird die Bedeutung von Vereinbarkeit erhöhen.
  • Väter sollten aktiv in die Vereinbarkeit einbezogen werden.
  • Teilzeitarbeit kann kein Karrierekiller sein.
  • Unternehmen müssen eine Kultur der Vereinbarkeit schaffen.
  • Die ersten Jahre der Kinder sind entscheidend für deren Entwicklung.
  • Väter bringen besondere Fähigkeiten in die Vereinbarkeit ein.
  • Marken sollten Vereinbarkeit aktiv kommunizieren (und vorleben).
  • Die Zukunft der Arbeit erfordert Flexibilität und Vertrauen.
  • Vereinbarkeit ist ein gesellschaftliches Thema, das alle betrifft.

👉 Frage an dich: Was wäre bei euch der kleinste, realistische Schritt, der Vereinbarkeit spürbar verbessert?

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Wir sind dankbar für dieses tolle Gespräch mit Moritz.

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Moritz Bornwasser ist Working Dad, macht bei UPYU by FreeMOM familienfreundliche Jobs sichtbar und ist Ambassador bei der Papammunity.

Auf LinkedIn teilt er regelmässig seine Gedanken zur Vereinbarkeit: https://www.linkedin.com/in/moritz-bornwasser/

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Mehr zur Papammunity: https://papammunity.de/

Danke, Moritz, für deine Zeit und alles Gute! ✌️

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Transkript anzeigen

00:00:00: Vince, willkommen zurück zu Machmalmarke.

00:00:03: Wir sind ja offiziell die Brandfathers, so haben wir uns zumindest die letzten Folgen immer mal wieder genannt und unsere Publik eröffnet und ich bin mega froh, dass wir zum

00:00:11: ersten Mal einen anderen

00:00:12: Vater einfach mit in diese Rubrik reinnehmen können, mit unserem ersten Interview dazu zu dem großen und spannenden Thema Vereinbarkeit.

00:00:20: Und ich dachte, wir wissen für uns persönlich, wie Vereinbarkeit geht.

00:00:23: Aber es gibt da draußen Leute, die noch mehr Einblick haben in die Szene und das noch besser beurteilen können.

00:00:28: Und so eine Person haben wir für unser Interview heute gefunden, nämlich den wunderbaren Moritz Moritz Bornwasser.

00:00:33: Megaschön, dass du da warst und wir starten direkt mal rein mit so einer Grundthese, die wir vorbereitet haben, dass Vereinbarkeit heutzutage kein Nice-to-have mehr ist oder kein

00:00:44: HR-Gimmick, was man haben kann in der Stellenausschreibung und dann aber nicht lebt, sondern dass das knallharte Markenrealität ist, die darüber entscheidet, ob eine Marke in

00:00:53: Zukunft weiterhin bestehen wird oder nicht.

00:00:56: Könntest das so direkt unterschreiben oder würdest du sagen, naja,

00:00:58: Wär schön, aber ganz so einfach ist es doch nicht.

00:01:01: Willkommen zu «Mach mal Marke».

00:01:04: Heute mit Paul, mir und unserem Interviewgast Moritz.

00:01:08: Nee, würde ich genauso unterschreiben, weil die Fakten liegen ja auf dem Tisch.

00:01:15: haben aktuell vielleicht jetzt nicht unbedingt den arbeitnehmenden Markt, aber perspektivisch mit demografischem Wandel wird der Faktor Vereinbarkeit definitiv wichtig

00:01:27: für jedes Unternehmen und zwangläufig dann auch für die Marke, der Kampf um die Talente, der wird größer werden und

00:01:36: Firmen, die sich dann entsprechend jetzt auch schon positioniert haben, werden dann den Vorteil haben, in der Personalgewinn.

00:01:42: Also wirklich alles gefühlt für Unternehmen.

00:01:46: Was heißt alles?

00:01:47: Es geht einfach darum, nur die Talente am Markt zu kriegen, die am besten verfügbar sind, sondern es geht die Talente zu kriegen, die sagen, ja, ich entscheide mich bewusst für das

00:02:00: Unternehmen, weil es mir und meinen Bedürfnissen am nächsten kommt.

00:02:06: Wir müssen ja ein bisschen schauen, von welchen Personen wir reden, wenn wir von Vereinbarkeit reden.

00:02:11: Das ist ja nicht ein Thema für Leute, gerade von der Uni kommen, für Menschen, irgendwie noch am Anfang ihrer Karriere stehen, sondern das nun wirklich die Menschen, die schon mit

00:02:22: beiden Beinen fest im Leben stehen, die auch eine große Expertise schon mitbringen und die sich jetzt nicht mehr zwangsläufig nur noch nach dem Gehalt richten, sondern die sagen,

00:02:36: okay, ich bin jetzt etabliert.

00:02:39: habe aber meine persönliche Vereinbarkeitsgeschichte und wie kann ich die denn am besten mit meiner Karriere und meinem Beruf vereinbaren?

00:02:46: das sind ja eigentlich auch genau die Leute, Unternehmen immer zu suchen.

00:02:49: Also wenn ich an die klassische Stellenanzeige denke, die ich auch am Anfang direkt nach dem Studium gelesen habe, war das immer, bring mindestens zehn Jahre Berufserfahrung mit,

00:02:57: hab den Einblick, sei mindestens auf Senior-Level, du verdienst zwar nicht so entsprechend, aber sei voll verfügbar und bring diese ganze Erfahrung mit, obwohl du erst

00:03:06: Anfang 20 bist.

00:03:07: Und das war natürlich eine Sache, die nie aufging.

00:03:09: Aber so das, was du sagst, das bringen ja die Leute absolut mit.

00:03:13: Also die haben ja die Fähigkeiten und das, sich Unternehmen wünschen, würden ja solche Menschen sofort erfüllen, oder?

00:03:20: Ja genau, genau.

00:03:21: dann sollte die Barriere nicht sein, dass starres Arbeitskonzept habe Personen aufgrund dessen nicht einstelle, sondern du musst ja dann im Prinzip einen Rahmen schaffen, dass

00:03:35: diese Expertise auch gewertschätzt und gewertschöpft wird.

00:03:40: Wie bist du denn persönlich zu dem ganzen Thema hingekommen?

00:03:43: Weil ich immer das Gefühl habe, ist, wenn man in der Erfahrung selber drin steckt und ich meine, wir drei sind jetzt Väter, wir haben alle Familie, wir wissen ungefähr, worum es

00:03:52: geht und wir sind auch alle drei ziemlich viel für unsere Kinder da, da können wir gleich nochmal drauf eingehen.

00:03:57: Aber wenn man das nicht hat, fällt es manchmal ja schwer, das auch nachvollziehen zu können.

00:04:01: Oder wird es auch so?

00:04:02: Ja, also es ist absolut klar, ich, bevor ich Vater geworden bin, hab eigentlich keine Barrieren, keine Hürden, die mich irgendwie davon abgehalten hätten, meinen Job, so wie er

00:04:15: von mir erwartet worden ist, auszuführen.

00:04:18: Das kam dann wirklich erst auf, die Kids da waren und ich irgendwie mir überlegen musste, es steht jetzt eine spontane Dienstreise an, wie kann ich das denn möglichst gut

00:04:28: vereinbaren?

00:04:30: ich habe von Anfang an auch gesagt, die Familie steht auf dem gleichen Level für mich und meine Frau wie der Beruf.

00:04:40: Das habe ich auch immer offen kommuniziert und musste dann aber auch gucken, wo mache ich Kompromisse?

00:04:49: Und für mich war eigentlich klar, dass die Kompromisse, wenn wir da in dem Fall von Kompromissen reden, eher auf der Arbeit machen wollte.

00:04:55: Sprich, ich bin...

00:04:55: bin in Teilzeit gegangen.

00:04:57: Ich habe klar kommuniziert, dass ich nach 16 Uhr keine Meetings mehr machen kann, dass bei Bedarf auch mal spontan remote arbeiten muss und hatte natürlich durch meinen Background

00:05:11: in der IT da auch immer die Möglichkeit, das zu machen.

00:05:15: Und das war mir persönlich wichtig.

00:05:17: Und so bin ich ein bisschen in die Vereinbarkeitsplase.

00:05:22: reingerutscht, weil ich dann irgendwann für mich erkannte, es ist immer noch nicht selbstverständlich, dass vor allem Väter für diese

00:05:29: Bedingungen oder sich diese Bedingungen einfordern und für mich entschieden, okay, das ist ein Thema, da sollte ich einfach mehr drüber schreiben, weil auch gerade als Vater du

00:05:38: entsprechend das Gehör kriegst.

00:05:40: Viele Mütter erzählen da schon viel auf LinkedIn, das ist diese Blase, von der ich gesprochen habe.

00:05:46: Aber ich habe für mich die Möglichkeit gesehen, in die IT-Blase rauszutragen, die vielleicht von

00:05:53: davon erstens noch nichts wussten oder wenn sie davon wussten, das Ganze nicht so unbedingt mitbekommen haben.

00:05:59: So bin ich auf LinkedIn gelandet und habe angefangen darüber zu schreiben und damit auch mittlerweile ein sehr großes Publikum erreicht.

00:06:07: worüber ich dich ja auch gefunden habe und mir direkt dachte, den müssen wir mal einladen.

00:06:11: Sehr sympathische Post.

00:06:13: Also alle, die dir noch nicht auf LinkedIn folgen, unbedingt mal machen.

00:06:16: Ist eine absolute Empfehlung wert.

00:06:19: Und ich habe auch das Gefühl, du hast damit so eine richtige Mission entwickelt, dieses Thema klar zu kommunizieren, anzusprechen und dazu mehr Bewusstsein beizutragen.

00:06:31: Für alle Beteiligten eigentlich, oder?

00:06:32: Also einerseits für Frauen wahrscheinlich, dass sie nicht alleine sind mit dem Thema und für Unternehmen.

00:06:36: dass es normal sein sollte, dass Männer auch Teilzeit machen können und dass für Männer auch Vereinbarkeit ein wichtiger Faktor ist.

00:06:44: Tatsächlich geht es ja dieses alle ansprechen,

00:06:47: betrifft Väter akut, es betrifft Väter auch sehr,

00:06:50: sehr umfänglich in der ganzen Geschichte.

00:06:52: Es hat aber auch einen massiven Impact alle Beteiligten, also sowohl auf die Frau, die dann mehr arbeiten kann, wenn Männer sich aktiver um ihre eigene Vereinbarkeit kümmern.

00:07:07: Für die Kids ist es immer von Vorteil, wenn sie mehr als nur eine Bezugsperson, gerade in den Anfangsjahren, Und für die Väter selber, ist natürlich auch deutlich...

00:07:17: befriedigender, man merkt, man Teil dieser Entwicklung der Kinder ist, dass man sich entsprechend einbringt und nicht nur der es der Abend nach Hause kommt und dann so ein

00:07:30: bisschen in dieses vorhandene Setup des Familienlebens mit einsteigt, sondern wirklich, dass man es auch aktiv mit steuern.

00:07:37: Mh.

00:07:38: oder kann ich aus eigener Erfahrung mit beurteilen, dass die wenigen Male, wo ich nicht da war, mich direkt fehl am Platz gefühlt haben ab Abend in der Familie, weil du einfach

00:07:46: super viel verpasst von den Entwicklungen.

00:07:49: Und wenn man sich mal Filme anschaut alleine oder so Geschichten von berühmten, reichen, erfolgreichen Männern, dann sind das ja meist diejenigen, die am Sterbebett betrauern,

00:07:59: dass sie zwar viel Geld verdient haben, aber nicht für die Familie da sein konnten.

00:08:03: Da weiß man ja mittlerweile auch, dass gerade so die ersten Jahre, die intensiven Entwicklungsjahre, ganz entscheidend sind für Kinder, auch Beziehungen und Bindungen

00:08:11: aufbauen zu können.

00:08:12: werde ich auch nicht müde zu sagen, so die ersten Jahre sind die wichtigen.

00:08:15: Wenn du die versemmelt hast, dann kommen die später auch nicht zurück.

00:08:18: Das stimmt, aber auch die eigene Entwicklung.

00:08:20: Wir sprechen viel von den Entwicklungen der Kinder.

00:08:23: Das ist auch eine persönliche Entwicklung, die man als Mann und als Vater auch durchmacht.

00:08:28: Also, das ist nochmal eine ganz andere Erfahrung, wenn du weißt, du hast Verantwortung, die Kleinen warten auf mich.

00:08:35: Du nimmst das Thema, gerade am Anfang, ganz am Anfang, du nimmst das Thema Betreuung ernst.

00:08:43: Du stehst nachts auf und wickelst einfach zur Entlastung.

00:08:47: Deiner Frau, die ja vielleicht am Anfang das Thema Stillen oder das Thema Ernährung mit dem Stillen komplett übernimmt, du nimmst dich nicht raus, weil du sagst, okay, dann stehe

00:08:58: ich nachts auf, dann wickle ich, dann gucke ich, dass meine Frau den verpassten Schlaf dann nachholen kann.

00:09:06: Also ich hätte nie gedacht, wie sehr oder wie stark ich doch belastbar bin, aber wie...

00:09:12: erfüllend das Ganze auch ist.

00:09:14: Also Vater werden ist am Anfang wirklich ein Knochenjob, aber es ist auch ultra erfüllend.

00:09:22: Es macht Spaß.

00:09:24: Man lernt ganz neue Dinge zu wertschätzen und das ist für die Entwicklung der Kinder wichtig, aber es ist auch echt eine persönliche Sache, die ja nochmal auf ein ganz anderes

00:09:35: Level hebt.

00:09:36: Ich glaube, gesellschaftlich würde es sehr vielen Menschen guttun, wenn seitens Unternehmen das mehr berücksichtigt wird.

00:09:48: Weil glaube, viele drücken sich auch ein bisschen von dieser Verantwortung.

00:09:54: Mit dieser Entwicklung zum Vater werden, zum Vater sein, diesen Einblick zu Weil es gleichzeitig immer unter Strom steht.

00:10:02: Wegen des Jobs.

00:10:03: weil die meisten 100 % irgendwo arbeiten.

00:10:06: Das ist immer Priorität eins.

00:10:08: Das habe ich selbst auch gesehen.

00:10:10: meine, jeder ist belastbar und kann krüppeln und bügeln, bis zu einem gewissen Punkt, bis es klappt.

00:10:17: Da rede ich auch Erfahrung.

00:10:18: Irgendwann hast du einfach ganz andere Prioritäten im Leben.

00:10:22: Da musst du nicht einmal Vater sein.

00:10:24: Da kannst du auch sonst kein Arbeztier sein.

00:10:29: und irgendwann ausbrechen und irgendwann merken, dass Gesundheit auch ein wichtiger Fehler von mir Ich kenne so viele, die auf dem Bau arbeiten, auch mein Vater, 40 Jahre auf dem

00:10:43: Bau gerüppelt.

00:10:44: Jetzt ist er ein körperliches Frag.

00:10:46: Er kommt langsam in die Pension, aber kann es ihn nicht einmal nutzen, weil er immer bügelt, bügelt, bügelt hat.

00:10:54: Ich glaube, das ist

00:10:55: Abseits des Vaterthemen generell ein riesiges Problem.

00:10:59: Es heisst ja auch immer Generation Z, sind zu faul zum Arbeiten.

00:11:03: Nein, die haben einfach keinen Bock mehr, in diesen verdammten Hustle zu Weil es gibt so viele Bereiche im Leben, wichtig sind.

00:11:12: Aber vor allem bin ich sehr interessiert, zuhören.

00:11:16: Ich einfach mal reingehen, damit die Leute hören, dass ich auch noch da bin.

00:11:20: Bis

00:11:21: Ja, also das ist ja auch Teil der Vereinbarkeit.

00:11:24: Also wir reden ja nicht nur von Eltern, wir reden ja von jedem oder von allen, die ein persönliches Thema mit dem Beruf vereinbaren müssen.

00:11:36: das Bewusstsein seitens der Unternehmen wird, wie Paul eben schon gesagt hat, in Zukunft auch spielentscheidend sein.

00:11:43: jemand der unzufrieden ist und der merkt okay, ich Ich ganz platt reiß mir den Arsch auf, hab privat noch was ein Thema und das wird das wird nicht gesehen, sondern ist eher so

00:11:56: mein Privatvergnügen.

00:11:58: Du wirst doch nicht lange in dem Job bleiben.

00:12:00: Diese Unzufriedenheit bewegt einen ja dazu nach rechts und links zu gucken und zu gucken gibt es Unternehmen die das besser verstehen, die das

00:12:09: die das anders sehen, das anders händeln, andere Firmenkulturen.

00:12:13: Und dann wirst du entweder synchronisch unzufriedenen Mitarbeiter oder du keinen mehr.

00:12:20: Und das ist wirtschaftlich auch nicht sinnvoll.

00:12:23: Wenn wir schon bei diesem Punkt sind, ich übernehme es hier einfach.

00:12:27: Das ist der Punkt, an vielen schwerfällt.

00:12:30: Teilzeit oder Karriere, oder kann es auch nennen Balance und Karriere generell im Leben.

00:12:37: Was ist aus deiner Sicht, der Erfahrung, aus der grössten Killer seitens des Unternehmens, aber auch seitens des Arbeitnehmers, der zu diesem Karrierekiller führt?

00:12:47: Oder ist es vielleicht auch nur ein Irrglauben, das besteht?

00:12:51: Was hast du in der Praxis in deiner Arbeit schon miterlebt?

00:12:54: Also ihr Glaube, ich nicht sagen, sagen wir auf Seiten der Unternehmen, ist schon wichtig, klare Rahmenbedingungen zu setzen.

00:13:05: Also nicht zu erwarten, dass eine permanente Verfügbarkeit da ist.

00:13:11: auf das Thema Karrierekiller einzugehen, würde ich schon sagen, dass das viel noch so gesehen wird, leider.

00:13:19: Das aber eigentlich gar nicht so sein muss, wenn du jetzt immer zu dem Thema Teilzeit angesprochen hast.

00:13:23: Wir reden ja nicht zwangsläufig davon, dass jemand nur 20 Stunden arbeitet, mir als Vater hat es extrem geholfen, auf 80 Prozent runterzugehen.

00:13:31: Das heißt, das sind immer noch.

00:13:33: Das war immer noch von neun bis drei statt von neun bis fünf.

00:13:37: Das ist und sollte aus meiner Sicht kein Karrierekiller sein.

00:13:40: Das sollte Teil einer Karriere sein, dass man zu bestimmten Phasen im Leben vielleicht nicht 40 Stunden arbeitet, aber.

00:13:49: Warum soll das ein Karrierekiller sein?

00:13:50: Nun, eigene Erfahrung.

00:13:53: Ich hab, als mein erster Sohn auf die Welt kam, meine Elternzeit angekündigt.

00:13:57: Die war auch bisschen länger.

00:13:59: Das waren sieben Monate damals, die ich angekündigt hab.

00:14:02: Wir hatten uns das 50-50 aufgeteilt.

00:14:05: Und hab mich aber währenddessen ...

00:14:07: oder kurz bevor ich in die Elternzeit gegangen bin, auf eine interne Stelle beworben.

00:14:11: ich hatte da einen

00:14:12: Der Manager, der die Stelle ausgeschrieben hat, der hat gesagt, ja, okay, also ich meine, das ist für mich planbar.

00:14:18: Du kommst in sieben Monaten zurück.

00:14:19: Warum soll ich denn diesen Bewerbungsprozess offenhalten?

00:14:23: Leute von extern kriegen, die ich vielleicht noch einarbeiten muss.

00:14:26: Hier habe ich jemanden, der ist im Unternehmen, der kennt die Prozesse, der kennt die Thematik, die zu bearbeiten ist.

00:14:33: Du bist in sieben Monaten da.

00:14:35: Das ist mich planbar.

00:14:35: Ist okay.

00:14:37: Soviel zum Thema Karriere und

00:14:39: und Elternzeit oder Karriere und Teilzeit.

00:14:42: war's.

00:14:43: Also ich habe eine gute Erfahrung damit gemacht.

00:14:45: Das kann man nicht pauschalisieren, vielleicht so als kleinen Ansporn.

00:14:49: Und als Mutmacher, also ich bin dir dankbar für das Beispiel, weil ich finde der Softfaktor wird darunter noch viel zu sehr vergessen.

00:14:57: Denn ich hatte damals auch in der Agentur beschäftigt, Elternzeit genommen.

00:15:01: Es gab dann den Punkt, da war ich froh wieder auf Arbeit gehen zu können und gleichzeitig froh aber auch zu Hause sein zu können.

00:15:07: Und wie du das Ganze am Anfang meintest, das macht dich mental und physisch und von allem belastbarer und erfüllter.

00:15:16: Und das ist ja fast so, als wärst du die sieben Monate, bevor du die neue Stelle oder die höhere Führungsposition annimmst, als wärst du in einer Art Trainingslager gewesen, wo du

00:15:25: einerseits deine eigenen Grenzen besser austesten kannst und andererseits viel erfüllter bist.

00:15:29: Dadurch, dass du für die Familie da sein kannst.

00:15:32: Und ich finde, das ist mit der entscheidendste Faktor auch für alle Teilzeit- Teilzeitführungspositionen.

00:15:39: Wenn ich will, dass Leute auf der Arbeit richtig gut sind, dann gebe ich denen ja auch viel Freiraum, damit sie sich selber wieder erholen können.

00:15:45: Wir bringen ziemlich oft im Podcast auch das Beispiel mit Spitzensport.

00:15:49: So Spitzensportlerinnen und Sportler, die sind nur so gut in ihrer Leistung, weil sie neben der harten physischen Anspannung und dem mentalen Training genauso auch Pausen

00:15:58: nehmen, wieder klarzukommen mit dem Körper.

00:16:00: Und diese Pausen braucht's.

00:16:02: Und ich will jetzt nicht sagen, alles, was Kehrarbeit betrifft, pure Pause ist oder Entspannung.

00:16:07: Aber es ist auch bloß eine Art Perspektivwechsel, Rollentausch, Rollenwechsel.

00:16:11: Du machst andere Erfahrungen und

00:16:13: Ich weiß, wie anstrengend Kehrarbeit sein kann, aber ich weiß auch, wie es hilft, wenn ich die Wäsche aufhängen oder Wäsche verräume oder was auch immer, dass ich da auf neue Ideen

00:16:22: und neue Ansätze komme.

00:16:23: Und das hätte ich nicht, würde ich über 40 Stunden die Woche vor dem Computer am Schreibtisch hocken und müsste dort auf Zwang auf die neuen Ideen kommen, beispielsweise.

00:16:32: das, also Arbeit ist viel komplexer als dieses Standardprogramm.

00:16:37: Kommst ins Büro, schaffst was und gehst wieder nach Hause.

00:16:39: Das ist nicht mehr die Zukunft.

00:16:41: Das ist aber auch doch, was du so wie du es gerade beschrieben hast, ist doch im Prinzip das auch die Definition von Work-Life-Balance.

00:16:50: Es muss ja eigentlich, es sollte sich ja gegenseitig ausbalancieren.

00:16:55: Sobald du den Fokus zu sehr auf eins der beiden Themen machst, geht es vielleicht ein bisschen aus der Balance raus.

00:17:02: Es geht ja nicht darum, Freizeit zu haben

00:17:07: den Fokus auf die Karriere zu haben, sondern es geht ja darum, dass beides miteinander im Balance ist und dann wirst du auch an beidem deinen Spaß haben.

00:17:15: Und dann wird beides auch erfüllend sein.

00:17:18: das brauchen aber noch viele Unternehmen aus der Schweiz.

00:17:20: Also können wir auch gleich nochmal kurz erklären, wie hier die Situation zum Teil ist, auch für VETA.

00:17:26: Aber mach du erstmal, Vince.

00:17:27: Ich habe noch eine Frage, wenn wir schon bei diesem Thema Teilzeit sind.

00:17:32: Ich weiss aus eigener Erfahrung, aber auch von vielen anderen, dass es so eine Krug ist an sich.

00:17:38: Es gibt sehr viele, z.B.

00:17:40: auch Vettere, die ich kenne, die reduzieren auf 80 oder 70 %.

00:17:45: Aber in der Zeit, sie da sind, geben sie Leistung her gleich 100 %.

00:17:51: Aber schlussendlich haben sie einfach einen E-Bus.

00:17:53: Im Lohn z.B.

00:17:55: Wo siehst du einen guten Lösungsansatz?

00:17:59: Respektive auch Probleme.

00:18:03: Wie kann man diese Probleme beheben?

00:18:06: Ich finde es teilweise auch schwierig mit dem Standardsystem.

00:18:13: Ich gebe meine Zeit, dafür habe ich Lohn x.

00:18:17: Aber der eine arbeitet in dieser Zeit viel mehr als der andere.

00:18:22: Wo könnte man aus deiner Sicht eine Anpassung...

00:18:27: Oder wie könnte man das verfeinern, damit das Thema etwas greifbarer Viele Unternehmen, z.B.

00:18:35: aus der Baubranche, sagen halt einfach, vier Tage pro Woche, das funktioniert nicht.

00:18:40: Obwohl es reiner Rechner ist, eben doch funktionieren könnte.

00:18:43: Weil jeder, der schon mal vier Tage gearbeitet hat, also 80%, der sagt immer, sei in...

00:18:50: leistungsfähiger in dieser Zeit, weil er mehr Zeit hat, sich zu erholen.

00:18:56: Ja, ein guter Punkt.

00:18:58: Die Erfahrung habe ich auch selber gemacht, als ich mit 80 Prozent gearbeitet habe, dass ich gedacht habe, eigentlich schaffe ich das Gleiche wie vorher, nur ich verdiene 20

00:19:09: Prozent weniger.

00:19:10: Der Vorteil war natürlich, dass ich durch diese Teilzeit oder durch diese Reduzierung der Stunden schon auch klar sagen konnte, okay, nee, ab 16 Uhr ist bei mir Feierabend.

00:19:24: Das könnte ich rein theoretisch, wenn ich 100 Prozent Arbeit nicht habe.

00:19:29: Wenn dieses Teilzeitthema darauf hinausläuft, dass es im Prinzip nur eine Kosteneinsparung für das Unternehmen ist, aber die gleiche Arbeit

00:19:38: trotzdem im Prinzip kostenfrei gemacht wird, ist es aus meiner Sicht nicht wirklich zielführend.

00:19:46: man sollte sich eher die Frage stellen, wieso können Leute, die 100 Prozent arbeiten, effektiv weniger als Leute, die 80 Prozent arbeiten.

00:19:55: Das ist ja auch ein bisschen die Diskussion, die ich oft führe, ist, dass dieses Konstrukt 40 Stunden irgendwie

00:20:02: nur da ist, einen Rahmen zu bieten.

00:20:04: Aber es ist eigentlich gar nicht darauf ankommt, was am Ende des Tages geleistet wird.

00:20:08: könnte man, wie kann man das lösen?

00:20:10: ist eine gute Frage.

00:20:11: ist so ein generelles Kulturthema.

00:20:14: Muss jeder oder müssen alle in allen Meetings mit dabei sein?

00:20:20: Ist vielleicht einfach eine klare Kommunikations Hierarchie wichtig, um Menschen dahingehend auch zu entlassen, dass sie nicht

00:20:27: unnütz in 1000 Meetings mit drin sitzen.

00:20:31: Der Unterschied zwischen dem, 80 Prozent arbeitet, zu dem, der auf 100 Prozent arbeitet, war bei mir persönlich zumindest so, ist oft diese Disziplin, dass man sagt, na okay, ich

00:20:40: habe ein begrenztes Kontingent an Zeit.

00:20:42: Ich werde nicht in irgendwelchen unnützen Meetings sitzen.

00:20:49: Ich werde nicht

00:20:51: meine Zeit für Aufgaben vertrödeln, die ich vielleicht ansonsten machen würde.

00:20:54: Und ganz banal einfach so dieses Thema Pause, dass man nimmt das dann ganz auf und priorisiert da auch ganz anders.

00:21:03: Ist es schwer zu sagen, gerade im Thema Handwerk oder wenn es darum geht, dass man ein täglich messbares Ziel hat, sieht das vielleicht auch nochmal ganz anders aus.

00:21:12: Entschuldigung, dass ich reingrätsche, aber das Konstrukt kommt ja so aus der ganz klassischen Fließbandarbeit.

00:21:17: Und da kannst du es ja wirklich absehen.

00:21:18: Da war es halt klar, du stehst entweder 40 Stunden am Band oder 32 Stunden am Band.

00:21:23: Und das ist dann wirklich die physisch präsente Zeit.

00:21:26: Und ich glaube, in einem Großteil der Jobs, die wir heutzutage haben...

00:21:29: ja sagen, warum 40 Stunden macht doch 40 Teile?

00:21:32: Du schaffst 40 Teile in der Woche, wenn du die nach zwei Tagen fertig hast?

00:21:36: Wunderbar.

00:21:37: Das wäre dann Arbeitskraft gegen Geld, nicht Zeit gegen Geld.

00:21:41: Und das finde ich, das wäre doch die viel bessere Lösung, dass man sagt, das ist dein Job, das erwarte ich von dir in der Woche.

00:21:48: Wann, wie, wo?

00:21:49: Und in welcher Zeit du das regelt, ist die überlassen.

00:21:51: Wenn natürlich gesehen wird, okay, der schafft das in zwei Tagen, dann schafft er in fünf Tagen 150 Teile, dann...

00:22:00: Weiß ich nicht, haben wir ein Problem.

00:22:02: es würde dann natürlich auch gehen.

00:22:04: Und verstehe ich dann auch, dass Unternehmen sagen, ja, jetzt auf einmal sind die Leute viel produktiver.

00:22:09: Aber das liegt ja meistens oder oft nicht an den Leuten, sondern tendenziell an den Rahmenbedingungen drum herum.

00:22:15: Also lasst die Leute arbeiten, dann werden die auch gut arbeiten.

00:22:29: Das finde ich eben auch immer so spannend.

00:22:19: Es gibt ja so eine einfache Rechnung.

00:22:21: Also wenn ich 10 Stunden für ein Logo habe und es kostet, weiss ich 5000 Stutz.

00:22:30: Und der andere hat aber 20 Stunden für die gleiche Bist du dann bereit, um mehr zu

00:22:38: Und der dritte hat z.B.

00:22:40: die Hälfte von mir, der hat 5 Stunden.

00:22:43: Aber warum sollte der dann weniger Lohn bekommen, obwohl er das gleiche Resultat schneller hat?

00:22:50: Ich habe das auch oft mit meinen Kunden Wenn du so einfache Sachen bringst, z.B., dann stossest du meistens an in den Kopf.

00:23:01: Dann hinterfragen sie ersten Mal die Strukturen, die es schon seit X Jahren macht.

00:23:06: Und wie du es gesagt hast, warum nicht andere Faktoren mit einbezeugen?

00:23:12: Leistungen, wirklich effektiv abgeschlossene Arbeiten.

00:23:17: Ich finde das extrem spannend, vor allem im Bereich Branding.

00:23:21: Wie kann man interne geile Strukturen erschaffen, die die richtigen Leute anzeigen?

00:23:28: Da sehe ich, da so viel Potenzial verschwendet.

00:23:31: Von Leuten, die selber

00:23:32: Ansprüche haben, bis in Himmel hoch.

00:23:35: Aber selbst wenn sie nichts bieten.

00:23:37: Das siehst du ja schon an der Aussenwirkung, Design zum Beispiel.

00:23:42: Selbst wenn es Etiketten an den Leuten haben, mit Anzug und weiss auch nicht was, aber präsentieren sich wie der letzte Scheissdreck, auf gut Deutsch gesagt.

00:23:51: Ich finde das mega spannend.

00:23:55: Sorry, das habe ich jetzt einfach sagen müssen.

00:23:57: und was ich meine, du hast es ja gesagt, das Logo kostet 5000 Euro.

00:24:01: Wir gucken ja, wir gucken ja marktüblichen Preis und dann sagt auch okay, das Logo kostet 5000 Euro.

00:24:08: Du als Mitarbeiter kriegst entsprechend 3000 Euro davon als dein Teil.

00:24:13: Machs fertig.

00:24:14: Und wenn die Qualität stimmt und der das in zehn Stunden gemacht hat.

00:24:20: Ist das doch okay?

00:24:21: ich meine, wenn er 20 Stunden dafür braucht, dann braucht er 20 Stunden dafür.

00:24:24: Aber er kriegt auch das gleiche, den gleichen Lohn, das gleiche Entgelt dafür.

00:24:30: aus meiner Sicht gibt es so ein paar Sachen oder eigentlich bei den fast den meisten Sachen kann man ja gut abschätzen, wenn man gut in der Planung ist, was was das kosten

00:24:41: wird, wie lange es ungefähr dauern wird.

00:24:43: Also.

00:24:44: Das sollte doch dann als Teil der Lösung dann im Prinzip in Zukunft mehr so gedacht werden.

00:24:50: Ich erwarte die Arbeitsleistung.

00:24:54: Zeit.

00:24:55: Kannst du mir einteilen?

00:24:57: nicht so leicht.

00:24:57: ich glaube, braucht schon der einfachste Weg, um es anders aufzudröseln, ist natürlich zu sagen, du bist 40 Stunden bei uns und wir geben dir einen Stapel Aufgaben und du guckst,

00:25:06: dass du das alles schaffst.

00:25:08: ich habe, um nochmal ein paar Schritte zuvor anzusetzen, ich habe auch die Erfahrung gemacht in der Agentur, dass ich mir überlegt habe, wenn ich von 100 auf 80 Stunden

00:25:16: reduziere, von 100 Prozent auf 80 Prozent reduziere, dass ich dann einfach Gehaltseinbußen habe.

00:25:21: Und bei uns war es aber gang und gäbe, dass wenn Leute aufgehört haben, dass die Kunden oder die Etats dann neu verteilt wurden intern und dann einfach gesagt wurden, guck mal

00:25:30: hier, da ist jemand weg, bis jemand Neues kommt, übernimmst du den Posten noch.

00:25:33: Und dann steigt halt dein Pensum von 100 Prozent auf 120 und von 120 auf 140 Prozent.

00:25:39: Und dann sind irgendwann die 140 Prozent die neuen 100 Prozent, weil du es ja irgendwie schaffst.

00:25:44: Und das macht er, stellt er aber die Frage in den Raum, wofür wird man überhaupt bezahlt?

00:25:49: Und was ist denn ein normal erreichbares Pensum, das man leisten kann?

00:25:55: Und ich finde, du schon viele gute Punkte genannt.

00:25:58: ganz oft sind es halt Bullshit Meetings, die man machen muss, weil sie mit dazu gehören, wo aber niemand hinterfragt, ist es jetzt gut investiertes Geld für mich als Unternehmen,

00:26:06: dass ich da irgendwie acht Personen gerade drei Stunden lang bezahle dafür, dass sie nichts entscheiden, einfach nur ihre Meinung kundtun?

00:26:13: Ist es eigentlich nicht?

00:26:15: Und da kommt er dann wiederum Teilzeit und Vereinbarkeit.

00:26:18: ins Spiel und das finde ich eine extrem spannende Perspektive, die ich jetzt viel über LinkedIn auch gelernt habe.

00:26:24: Für Menschen, die gesundheitliche Probleme haben oder was auch immer, ist Präsenzzeit im Unternehmen nicht immer die beste Variante, zu arbeiten.

00:26:32: Die können aber von zu Hause aus mit den Pausen, die sie brauchen, in der Art und Weise, wie sie arbeiten wollen, in weniger Zeit mehr leisten.

00:26:39: Also sind es eigentlich die besseren Mitarbeitenden für den Unternehmen und diesen gedanklichen Wechsel muss er als Unternehmen aber auch erst mal zulassen.

00:26:47: zu sagen, was will ich denn eigentlich machen?

00:26:49: Und da kommt wiederum Marke ins Spiel zu sagen, wenn alle Unternehmen halt wissen, worum es geht und was wir gemeinsam erreichen wollen als unsere Mission, die wir haben und wofür

00:26:58: wir einstellen und dass wir dann gucken, welche Personen brauchen wir, mit welchen Qualifikationen, die eine bestimmte Verantwortung übernehmen für einen bestimmten Bereich.

00:27:07: Dann kann man gemeinsam auf dieses Ziel hinarbeiten und dann ist es mir aber eigentlich auch egal, in welcher Zeit und in welcher Art und Weise die das bearbeiten.

00:27:14: Wenn die gerne vor Ort sind, die gerne vor Ort.

00:27:16: Und wenn die das gerne zu Hause machen und nebenbei noch Kinder betreuen, dann machen die das von zu Hause.

00:27:20: Hauptsache, wir erreichen gemeinsam dieses Ziel.

00:27:22: Und da kommst du ja dann wiederum in eine neue Form des Miteinanders, der Arbeit, die gut funktioniert.

00:27:31: Aber das ist halt mit alten Denken schwer zu vereinbaren, weil es da ja viel Tracking geht und Kontrolle und darum zu gucken, bist du jetzt anwesend oder nicht.

00:27:39: Oder hast jetzt die vier Stunden im ...

00:27:42: Zeitmanagement Tool eingetragen oder eben nicht.

00:27:45: Und ich weiß aber auch, also mit Kindern schummelst du natürlich.

00:27:48: Also dann beantwortet man abends vielleicht noch schnell eine Mail, weil es gerade passt und tagsüber aber nicht passt.

00:27:54: Und da musst du neue Lösungen finden.

00:27:56: Und Menschen sind ja aber auch, die übernehmen ja gerne Verantwortung.

00:27:58: Die tragen auch gerne was teil zu einer Marke, wenn sie halt wissen, worum es geht.

00:28:02: Aber wenn sie merken, das ist doch eh Bullshit, jetzt noch den Bericht fertig zu machen, weil den niemand liest und der in irgendeiner Ablage liegt.

00:28:08: Warum braucht es denn überhaupt diesen Bericht?

00:28:10: Und ich finde, das wirft irgendwie unglaublich viele Themen auf, die man aber eigentlich leicht beantworten könnte, indem halt Unternehmen sich mal bewusst werden, was sie da

00:28:18: eigentlich erreichen wollen, mit welchen Menschen zusammen.

00:28:22: So, das kleine Zwischenpumplet musste gerade mal raus zu dem Thema.

00:28:26: nein, das ist im Prinzip genau der Punkt.

00:28:29: du sprichst du das Thema Remote Work auch an.

00:28:32: Ich finde, wenn ich jemand sehr erfahrenes einstelle und den bereit bin, den viel Geld zu investieren, dann packe ich den nicht in ein Korsett, das ihm gar nicht passt.

00:28:47: das muss ja, es ist ja schon wichtig, du den Leuten den Freiraum gibst ihnen auch zugestehst.

00:28:54: sich selbst die Arbeitsbedingungen zu schaffen.

00:28:57: ich meine, haben das doch gesehen vor fünf, sechs Jahren während der Pandemie.

00:29:03: Ich habe nicht mitgekriegt, dass die Produktivität großartig eingebrochen ist.

00:29:07: Es an manchen Stellen einfach nur darum, möglichst standardisiert für alle zu haben, kleinsten oder den Konsens zu finden, der vielleicht am besten über alle passt.

00:29:21: wenn ich flexibel bin und meinen Mitarbeitern zugestehe, entscheiden, wo und wie und wann sie am besten arbeiten können, dann werde ich auch die besten Ergebnisse erhalten.

00:29:33: sind dann die Knackpunkte, warum es trotzdem oft nicht knappt?

00:29:36: Also sind das einfach nur Vorurteile gegen Teilzeit, die da noch im Raum sind?

00:29:40: Oder dieses Vereinbarkeitsthema wird das als zu kompliziert erachtet?

00:29:45: wenn wir jetzt alleine so drüber reden, denkt man ja, mach halt einfach.

00:29:48: Das ist doch das Logischste der Welt.

00:29:51: Gib Leuten Vertrauen, dass sie einen Teil beitragen.

00:29:55: Du bezahlst sie dafür und gut ist.

00:30:02: ist aus meiner Sicht in vielen Vorurteilen dabei.

00:29:59: Das glaube ich schon Fehlende Kontrolle, was ich aber wiederum auch nicht unbedingt verstehen kann, wenn ich kontrollieren muss, dann ist das ja nur ein Zeichen von fehlendem

00:30:10: Vertrauen.

00:30:11: Wir sehen es ja gerade, wir haben es ja diese Woche wieder extrem gesehen, dass dieses Thema jemand arbeitet nicht Vollzeit, jemand ist nicht präsent, ja immer so ein bisschen

00:30:21: assoziiert wird damit, dass jemand nicht gut arbeitet, dass jemand eher den Fokus, also den Fokus auf das live hat, als eher die Work, also Work-Life-Balance würde sich dann zum

00:30:34: live hin verschieben, was ich nicht glaube.

00:30:36: Und dieses

00:30:37: Was wir diese Woche gesehen haben, hier in Deutschland mit der Lifestyle Teilzeit, Das schwingt ja unterschwellig wieder mit, dass Teilzeit nur oder genommen werden würde, weil

00:30:47: die Leute dann im Prinzip damit einen bestimmten Lifestyle pflegen.

00:30:51: Okay, das mag sein.

00:30:52: Der Lifestyle ist in dem Fall aber, dass man sich bewusst dafür entscheidet, sich um seine Kinder zu kümmern, dass man vielleicht jemand aus der eigenen Familie pflegen muss oder...

00:31:03: oh

00:31:04: Ganz banal, ich Fußballtrainer bin und mittags um 15 Uhr die Bambinis aus dem lokalen Fußballverein betreue, dann ist das auch ein Lifestyle.

00:31:15: Aber das ist ein Lifestyle, ohne den würde vielen in unserer Gesellschaft gar nicht gehen.

00:31:18: wenn das keiner mehr macht, weil alle 40 Stunden arbeiten müssen, dann wird sowas auch nicht mehr geben.

00:31:23: ich Ja.

00:31:25: die freiwillige Feuerwehr zum Lifestyle.

00:31:28: Das kommt dazu.

00:31:28: Davon hängen ja aber Gemeinschaften ab, dass es so was, das miteinander gibt und dass man miteinander für die Gesellschaft eintritt und da ist.

00:31:38: das kommt so kurz.

00:31:39: Das noch kurz als transparent.

00:31:41: Wir nehmen gerade Anfang oder Ende Januar auf, wo der CDU-Wirtschaftsflügel dieses tolle Panflet da rausgehauen hat.

00:31:50: Und lustigerweise sind es aber ausgerechnet die Menschen.

00:31:52: Und das hast du auch schön in deinem Beitrag aufgearbeitet.

00:31:54: die selber den größten Lifestyle pflegen.

00:31:56: Also wer ist denn bitteschön ernsthaft Vollzeitpolitiker, kriegt dafür auch eine echt hohe Arbeitsaufwandsentschädigung, wenn man so will und führt aber nebenbei eigentlich

00:32:05: hauptberuflich noch ein Unternehmen und ist noch in irgendwelchen Aufsichtsräten und ist natürlich auch noch ehrenamtlich unterwegs bzw.

00:32:12: in irgendwelchen anderen Gremien verortet und die führen ja eigentlich den krassesten Lifestyle.

00:32:17: Und da muss ich auch dran denken, dass wir ganz oft Hochachtung haben vor den Managern, was sie alles nicht machen.

00:32:22: Aber es sind ja gerade Manager, die dann 14 Uhr schon den Schreibtisch räumen, weggehen und mit irgendwelchen wichtigen anderen Managern zusammen Squash spielen, um Kontakte zu

00:32:32: pflegen und danach noch in irgendwelche Clubs gehen, auch da Kontakte zu knüpfen und so weiter.

00:32:37: Das ist ja dann eigentlich auch alles Lifestyle.

00:32:39: Und da geht die Rechnung vorne und hinten eigentlich nicht auf.

00:32:41: Genau.

00:32:42: Ich finde generell, der Mensch neigt immer dazu, alles in Schubladen zu packen.

00:32:50: Alles muss definiert sein und so weisen Weisen dahin geschwurbelt werden.

00:32:57: Ich finde zum Beispiel nur schon Begriff «Work-Life-Balance» falsch an sich.

00:33:05: Denn der teilt nur Arbeit und den Rest des Lebens.

00:33:11: Dabei hat das Leben an sich so viele Facetten und Stand bei, wo Arbeit einfach ein Ding dazu ist.

00:33:19: Ich weiss es auch von der Selbständigkeit von mir.

00:33:21: Ich weiss noch, was Paul und ich uns den Kopf zerbrochen haben.

00:33:27: Über Stunden setzen zum Beispiel.

00:33:29: Was verlängst du welche Arbeit?

00:33:31: Mittlerweile sind wir auch an einem Punkt, wo wir sagen, es ist verdammt schwierig, für diese Arbeit nehme ich das auf die Stunde, für die andere Arbeit das.

00:33:40: Bei uns ist es so,

00:33:41: Wenn ich am Mittag spazieren gehe, Wald, kommt mir die beste Idee.

00:33:49: Wie trennst du das jetzt sauber?

00:33:50: Ist das jetzt live oder ist das jetzt work?

00:33:54: Oder ist es jetzt balance?

00:33:56: Oder ist es eine kurze Auszeit, den Kopf frei zu Aber in dieser Zeit passiert genau das Essenzielle, das schlussendlich zu diesem Puzzlestück führt, das

00:34:09: Keine Ahnung, zum Beispiel an Margen zum Höhenflug verschafft.

00:34:13: Generell sind die Konstrukte mir teilweise bisschen zu starr.

00:34:19: Ich glaube, dort liegt aber auch vielfach der Hund begraben.

00:34:23: Dass man das starr immer durchsetzen muss.

00:34:27: Was ist jetzt was?

00:34:28: Was gehört zu was?

00:34:30: Anstatt das bisschen flüssender zu gestalten.

00:34:33: Wie du gesagt hast, Paul, die, die meistens oben sitzen, die Manager oder auch Politiker,

00:34:39: Die wissen ja, dass alles miteinander hineinflüsst und alles miteinander zu tun hat.

00:34:44: So sollte es ja auch gesellschaftlich sein.

00:34:46: Wenn wir als Väter nur 60 Prozent arbeiten, dann arbeiten wir auf dem Papier ein bisschen weniger.

00:34:52: Aber dafür tragen wir dazu bei, dass man unseren Kindern das mitgibt und dass sie dann auch sagen, in so einer Firma würde ich auch gerne arbeiten.

00:35:02: Oder?

00:35:03: Absolut.

00:35:04: Ich glaube, man und da können wir jetzt mal einbiegen auf den Aspekt.

00:35:07: Was bringen denn jetzt Leute, die Vereinbarkeit leben oder vor allem Väter oder Eltern für Superkräfte mit?

00:35:13: Und das hast du nämlich auch neulich so schön beschrieben in einem Beitrag, dass das ja eigentlich wirklich Menschen sind, die sehr viel mehr Belastbarkeit aushalten und eben

00:35:21: diese Zwangspausen machen müssen.

00:35:22: Also wie Vince gerade meinte, wenn wir Müll rausbringen, dann ist das eine Zwangspause, wo du automatisch Zeit hast, kurz irgendeine Situation zu reflektieren und

00:35:31: Wir sind ja alle nicht, also wir haben alle nicht diesen Schalter im Kopf, dass wir Arbeit ausstellen können und nicht mehr an Arbeit denken.

00:35:36: Weil Arbeit ja auch bloß mit Menschen passiert und alles, mit Menschen ist, hat irgendwas Zwischenmenschliches, was uns emotional umtreibt und gedanklich noch belastet und über die

00:35:47: Arbeit hinaus was wir einfach mittragen.

00:35:50: Und für Menschen, die Vereinbarkeit leben, indem sie eben Care-Arbeit übernehmen oder für Kinder da sind, die haben ja das praktisch als

00:35:59: Superkraft noch mal trainiert?

00:36:01: Care-Arbeit bedeutet nicht nur, man ist für Kinder da, sondern du kümmerst dich auch Angehörige oder Menschen, die Pflege brauchen oder was auch immer.

00:36:09: Ich finde, der entscheidende Punkt ist, natürlich sind Leute ohne Care-Arbeit genauso gute Arbeitgeber bzw.

00:36:18: Arbeitnehmer.

00:36:19: Die tragen genauso viel bei und auch die brauchen Pausen und die brauchen auch Work-Life-Balance in welcher Form auch immer.

00:36:25: finde einfach, dass der Punkt Care-Arbeit

00:36:27: Das bedeutet, dass du für eine andere Person Verantwortung übernehmen musst, die sie selber nicht ausführen kann.

00:36:33: Das heißt, du denkst automatisch für andere Personen mit und du übernimmst für sie einfach Verantwortung, ohne dass du es dir aber aussuchen kannst.

00:36:42: Also ich kann mir nicht aussuchen einfach so, ich bin heute mal nicht für meine Kinder da oder ich mache erst morgen meine Wäsche.

00:36:47: Das kann ich alles machen, wenn ich alleine bin.

00:36:48: Da kann ich mir auch aussuchen, wann ich was für mich koche.

00:36:52: Also ich führe mein Leben für mich alleine.

00:36:54: Und sobald ich das aber mit Leuten teile,

00:36:56: und für die mitdenken muss und mithandeln muss, ist es eine Art größere Belastung.

00:37:01: Und diese Belastung muss man aushalten können.

00:37:04: Und das ist, dadurch entweckt, glaube ich, eine Stärke, auch einfach sozial anders geprägt zu sein.

00:37:10: Und die habe ich aber auch nicht.

00:37:11: Wenn ich ein Vater bin und Vollzeit arbeite und zu Hause übernimmt Mutter als Küchenchefin alles und übernimmt den Haushalt und den Mental Load.

00:37:19: Und das ist ja das Problem, was viele auf LinkedIn immer ansprechen.

00:37:22: Wenn Väter sich nicht einbringen, wissen sie nicht, was zu Hause alles passiert und führen einfach nur alleine ihr Leben und verdienen natürlich Geld für die anderen mit.

00:37:29: Das schon.

00:37:30: Aber mehr ist es nicht.

00:37:31: Und das ist aber nicht diese Vereinbarkeit, von der wir erzählen die ganze Zeit.

00:37:36: Genau, da gebe ich auch auf jeden Fall Weil wir vorhin auch über die Superpower geschrieben haben, man kriegt einen ganz anderen Blick auf generell den Alltag.

00:37:46: Man denkt um Ecken, man vielleicht bevor man Kinder hatte nicht mal die Ecke gesehen hat.

00:37:52: Und man denkt schon im Voraus mit, was kann passieren?

00:37:56: Man hat immer einen Plan B.

00:37:58: Du weißt vor dem eigentlichen Ereignis schon, wie du reagieren wirst.

00:38:03: Und außergewöhnliche Sachen, die früher vielleicht irgendwie wirklich ein Beinbruch gewesen wären, die hast du jetzt im Prinzip schon, da weißt du, wie du reagieren musst.

00:38:13: Du bist vorbereitet.

00:38:15: ähm, ja, man plant mit und man ist dahingehend auch einfach belastbarer.

00:38:21: ist am Anfang, Marc, vieles sehr, sehr.

00:38:25: Herausforderungen wirken irgendwann, hat man einfach eine Routine mit ständigen Feuerlöschen.

00:38:31: Das ist die Superbauer, von denen wir vorhin geredet haben, die Leute, die Job und Familie oder Job und persönliche Herausforderungen meistern, einfach gelernt haben und mitbringen.

00:38:44: Die wirft so schnell nichts aus der Bahn.

00:38:47: Außer, und da sind wir bei deinem Thema Marke, wenn du dann von deinem Unternehmen

00:38:52: unnötige Barrieren in den Weg gestellt bekommst, die eigentlich nicht sein müssten.

00:38:58: Das ist die Superpower der Unternehmen, die sie damit anlocken können, sage ich mal so, dass du einfach sagst, wir wissen deine Herausforderungen, wir geben dir das beste

00:39:11: Arbeitsumfeld, damit du bei uns dein Bestes geben kannst und auch in deinem Privat.

00:39:15: Lass gerne mal in den Blog einbiegen, weil wir sind ja auch ein Branding-Podcast, wir beschäftigen uns den ganzen Tag mit Marken.

00:39:22: Was sollte denn aus deiner Sicht, was sollten denn Marken machen bzw.

00:39:26: richtig machen?

00:39:27: Weil nur das Statement in einer Stellenausschreibung, wir sind ein familiengeführtes oder familienfreundliches Unternehmen, reicht ja wahrscheinlich eher nicht.

00:39:34: Nee, also tatsächlich ist schon wichtig, dass man das nach außen kommuniziert.

00:39:41: Aber es ist auch wichtig, dass man es nach innen kommuniziert, dass man wirklich sich Strategien überlegt oder Maßnahmen überlegt, die viele Firmen tatsächlich schon haben,

00:39:51: aber die gar nicht zwangsläufig kommuniziert werden.

00:39:54: Also es muss, wenn du sagst, fördern Menschen, die in Elternzeit gehen, wir haben

00:40:01: Programme während ihr weg seid, wenn ihr zurückkommt, dann muss das zwangsläufig auch offen kommuniziert werden, dass es auch angenommen wird.

00:40:10: Weil ansonsten ist es zwar da, aber es wird nicht so genommen.

00:40:14: In Deutschland gibt es den Bildungsurlaub, den kriegt irgendwie so ziemlich jeder, hat an Recht auf eine Woche Bildungsurlaub, aber die wenigst nehmen.

00:40:22: So ein bisschen dieses ungeschriebene Gesetz, dass man das nicht macht.

00:40:25: Und wenn es offene Gesetze gibt wie

00:40:29: wie Elternzeit, wie Teilzeit ist erlaubt, aber es immer noch diese ungeschriebenen Gesetze gibt, dass man es eigentlich nicht macht, dann sind wir an dem Punkt, dass es keine Kultur

00:40:40: wird.

00:40:40: Uns muss wichtig, dass das, nach außen kommuniziert wird, auch nach innen als Kultur gelebt wird.

00:40:47: Und da trennt sich dann die Spreu vom Weizen.

00:40:50: Und wie deutlich sollten das Marken nach draußen kommunizieren?

00:40:54: Weil oft habe ich das Gefühl, das findet noch so versteckt statt.

00:40:57: ist so wie früher war es mal der Obstkorb, der wurde dann irgendwann zum Standard.

00:41:02: Jetzt wird es ganz oft als familienfreundlich beschrieben.

00:41:04: Aber was jetzt konkret dahinter steckt, das ist dann manchmal die Möglichkeit auf Homeoffice.

00:41:09: Einen Tag die Woche oder sowas.

00:41:11: Es gibt Teilzeitregelungen und so.

00:41:12: Aber das war es dann manchmal auch schon.

00:41:14: Aber Vince und ich, wir kommen manchmal im Podcast auf die Ideen.

00:41:17: Wenn...

00:41:18: dein Kind beispielsweise Einschulungsfeier hat oder den ersten Schultag, dann gib doch den Eltern einfach frei.

00:41:23: Also als würde es echt auf den einen Tag ankommen.

00:41:26: Dann schick aber die Leute auch aktiv nach Hause.

00:41:28: Und das wollte ich eigentlich vorne noch zur Schweizer Situation sagen.

00:41:31: Hier in der Schweiz haben die Väter Anrecht auf 14 bezahlte Freistellung nach der Geburt eines Kindes.

00:41:38: Aber diese Elternzeitregelungen wie in Deutschland gibt es nicht.

00:41:41: Sieben.

00:41:43: Tag.

00:41:44: Oder nur drei.

00:41:45: Ja, es kommt darauf an.

00:41:50: jetzt zum Teil 14.

00:41:51: Manche, es gibt auch Unternehmen, die machen das dann intern mehr.

00:41:53: Dann hast du dann irgendwie 20 Tage Anricht und so.

00:41:56: Aber es ist immer noch ein Witz.

00:41:57: Also dafür, dass du irgendwie sagst, Wochenbett dauert acht Wochen und in acht Wochen braucht deine Partnerin nun mal Unterstützung.

00:42:05: Also wie soll die dann alleine alles managen mit einem kleinen Neugeborenen?

00:42:09: So, da musst du Teil davon sein.

00:42:10: Und

00:42:10: Der andere Punkt sind halt sowas wie, ich dachte mir neulich, warum nicht einfach bei Kindergeburtstagen den Angestellten freigeben?

00:42:16: Also als müssten die sich dann für jeden Tag einen Urlaubstag nehmen.

00:42:19: Man kann doch einfach sagen, das ist für dich wichtig, dass du für deine Familie da bist, also schicken wir dich proaktiv nach Hause.

00:42:27: Weil uns das auch wichtig ist.

00:42:28: Wir wollen nicht, dass du diesen sozialen Druck hast, abwägen zu müssen.

00:42:31: Muss ich eine Urlaubsübergabe vorbereiten?

00:42:33: Muss ich den Urlaub überhaupt anmelden?

00:42:35: Gibt es da irgendwie sozialen Druck, dass dann gesagt wird, der ist schon wieder weg?

00:42:38: Den sozialen Druck als Unternehmen kann ich ja abschleudern, indem ich einfach sage so, hier, komm, Moritz, pass auf, Kindergeburtstag steht an, wir schicken dich nach Hause.

00:42:47: Fertig.

00:42:48: Wäre eigentlich nicht so schwer, oder?

00:42:49: das sind ja so Sachen, die man dann entsprechend beim Thema Branding nach außen kommunizieren kann.

00:42:55: Microsoft hat irgendwann vor 2, 3 Jahren, glaube ich auch, Thema bezahlten Urlaub für alle Väter nach Geburt.

00:43:05: Lass mich lügen, entweder sind es 4 oder 6 Wochen, aber das war neu, das gab es noch nicht.

00:43:10: Das ist ist doch Branding, dann wenn das so nach außen kommuniziert wird.

00:43:14: Und wenn du wenn du so Sachen nicht anbieten kannst, aber irgendwie viele Väter in deinem Unternehmen hast, in Elternzeit gehen, die damit gute Erfahrungen gemacht haben, dann lass

00:43:25: sie doch darüber reden.

00:43:27: Dann sind wir beim Employer Branding.

00:43:29: Dann lass doch die offen darüber kommunizieren, wie familienfreundlich das Unternehmen ist.

00:43:35: Die Leute machen das dann auch gerne.

00:43:36: Ich sehe das unter meinen Posts, dass Unternehmen, die das offensichtlich gut verstanden haben und auch in ihre Kultur integriert haben, die Mitarbeitenden, schreiben dann auch.

00:43:48: ich sehe viele, schreiben Ja, also es wird ja dann niemand sagt, persönlich bei uns läuft das nicht gut.

00:43:54: Aber es sind ja nicht mehr diese Beispiele bei meinem Mann oder bei Bekannten, wo man weil man nicht offen drüber reden will.

00:44:02: Aber

00:44:03: Jeder will offen darüber reden, wenn es gut läuft.

00:44:04: ist immer, dann wird die Firma vertagt, dann gesagt, wie gut es läuft.

00:44:09: Und ich finde, das ist doch die beste Besten Marken Werbung, die du machen kannst als Unternehmen, dass du, wenn dir das wichtig ist, deine Mitarbeiter werden dann auch darüber

00:44:17: sprechen und dann den Bogen aber zu spannen zurück zur Kultur.

00:44:21: die Mitarbeitenden werden das nur machen, wenn auch das ganze intern gelebt Niemand wird sagen, ja bei uns kannst du sechs

00:44:29: Eltern Zeit nehmen, wenn es aber keiner macht, dann wird auch niemand darüber sprechen.

00:44:33: Ja, es gibt diese ungeschriebenen Gesetze und die bestimmen ganz oft eine Kultur.

00:44:38: Und die kannst du aber auch umdrehen.

00:44:39: Also ich hatte es mal auf LinkedIn gelesen, dass jemand ganz proaktiv nachfragt, warum Eltern oder besonders Väter nur so wenig Elternzeit beantragen.

00:44:47: Und fragt ganz oft oder ganz proaktiv nach, warum willst du nicht mehr nehmen?

00:44:51: Also es wäre kein Problem für uns, dass du mehr nimmst.

00:44:54: Und dann alleine im Gespräch darüber kann man ja noch besser beurteilen, will ich eigentlich mehr, aber es liegt dann an anderen Faktoren.

00:45:00: Es ist vielleicht fehlendes Geld und

00:45:02: Auch das würde ich oft betrachten im Sinne von, es ist eher eine gedankliche Umstellung, dass ein gewohnter Rhythmus sich verändern wird, sobald du Kinder hast.

00:45:10: Aber das merkst du spätestens, wenn die Kinder da sind.

00:45:12: Weil dann ist ja auch ganz oft der Fall, dass du einfach bereust, dass du am Anfang nicht mehr helfen kannst.

00:45:17: Oder dass du dann merkst, vielleicht brauche ich nicht das dritte Auto, sondern eher die dritte Stunde für mein Kind, für das ich da sein möchte.

00:45:25: So, und da werden Verhältnisse neu gemischt, aber das muss man...

00:45:28: wie du meintest, einer Kultur proaktiv leben und auch anstoßen, dass Menschen sich trauen, das zu äußern und darauf zurückzugreifen.

00:45:36: Zumal sie eigentlich auch Rechte sind, die sie haben.

00:45:39: Oder vielleicht auch einfach mal das Thema ansprechen, ohne dass jemand schon direkt davon betroffen ist.

00:45:49: was mir auch persönlich irgendwie erst im Nachhinein klar geworden ist, ist, dass dieses Thema Elternzeit für Väter gar nicht in Unternehmen so präsent ist.

00:46:00: Aber warum sollte man nicht einfach vorher mal sagen, okay,

00:46:03: Wir machen mal, wir haben jetzt hier viele Leute zwischen 25 und 35.

00:46:08: Wenn ihr bald Vater werden wollt, das und das gibt es von unserer Seite so.

00:46:12: Einfach nicht, dass die Leute in die Verlegenheit kommen, wenn denn die Vaterschaft ansteht, dann erst auf das Unternehmen zuzugehen, sondern ihnen gleich schon vorab das

00:46:20: Gefühl zu geben.

00:46:21: Das würde vielleicht auch eine Planung, eine Entscheidung, wie man sich Eltern zeigt oder wie man sich die Elternschaft an sich aufteilt.

00:46:28: auch beeinflussen.

00:46:30: Wenn ich mit einem guten Gefühl weiß, mein Unternehmen steht hinter mir, wenn ich jetzt in diese nächste neue Lebensphase komme, das ist doch die beste Werbung nach innen und das

00:46:44: wird auch entsprechend nach außen kommuniziert.

00:46:46: Ich glaube, ist sowieso das grösste Potenzial, in den meisten Unternehmen rumliegt.

00:46:53: Dass sie aktuell zu wenig proaktiv einfach solche Sachen machen und nur schon kommunizieren.

00:47:01: Weil ich sage jetzt nur schon, mit all diesen Themen, die wir besprochen haben, nur schon das grosse Thema Teilzeit, da kommen bei vielen halt, also ich kenne es jetzt vor der bei

00:47:10: vielen Leuten dann die Alarmglocken nur schon vorsorgentechnisch.

00:47:15: Das ja eh riesiges Thema.

00:47:17: Aber dann frage mich auf die eine Seite, liebe Politiker, glaube, liegt nicht am Geld.

00:47:22: Es liegt einfach an der verstaubten Struktur, die Sie einfach fahren.

00:47:28: Abgesehen davon sind sowieso die Leute, die jetzt in Charge wären, die Möglichkeit haben, etwas zu Das ist ein anderes Thema.

00:47:36: Aber darum sagen auch Paul und ich immer, warum warten wir immer auf Politik?

00:47:43: machen nicht Unternehmen den Schritt von sich aus vor.

00:47:47: Du kannst es ja als grosse Weltneuheit ankünden.

00:47:50: Zum Beispiel einfach sagen, wenn du bei uns 80 % arbeitest, zahlen wir dir trotzdem 100 % in die Vorsorge ein.

00:47:57: Das wäre doch das Ding.

00:48:00: Ich glaube, deiner Einnahme oder Umsatz aufs Jahr gerechnet würde es sogar noch zu gut kommen.

00:48:06: Oder dann machst du halt ein Millionen weniger.

00:48:09: wenn du Milliardenbereich umgehst.

00:48:12: Ich glaube, es einfach dass das gesellschaftliche Denken, wenn man einfach ein bisschen weg von diesem Starren gehen würde, dann würde es eigentlich allen besser gehen.

00:48:22: Vor allem den Unternehmen, die ja eigentlich immer eher zahlentriebener sind.

00:48:28: Und das ist halt aber, das ich glaube das Gefühl, vielfach mit diesem Unverständnis vor allem im Bereich Marke

00:48:37: die Markeentwicklung zu tun.

00:48:39: Für viele ist es einfach nur gleich Marketing.

00:48:42: werden einfach paar schöne Sprüche herausgeposaunt.

00:48:47: Oder man versucht halt auf Bügen und Brechen irgendetwas Kompliziertes, Neues zu entwickeln.

00:48:53: Anstatt einfach einmal sich zu hinterfragen, was wollen die Leute wirklich?

00:48:57: Und der eigentliche Motor des Unternehmens sind ja die Mitarbeiter.

00:49:01: Oder?

00:49:02: Und es ist eigentlich so naheliegend.

00:49:04: Wenn ich mir überlege, wenn ich meinen Leuten mehr biete, damit sie ihr Leben entspannter fahren können, dann sie generell ausgelichtener und bereit, mehr zu leisten.

00:49:18: Eigentlich ist es so stupid und simpel, aber die wenigsten haben einfach die Eier, es durchzusetzen.

00:49:27: Um es zu

00:49:28: Da kannst du jetzt den Bogen zu unserer Einleitung spannen.

00:49:32: Man sollte sich jetzt schon auch dahingehend positionieren.

00:49:37: Vielleicht ist es jetzt noch nicht notwendig, aber wenn du dich jetzt schon entsprechend positionierst, schaffst du jetzt schon deine Marke, die dir aber in 10, 15 Jahren, wenn

00:49:46: unsere Boomer alle in Rente sind, dann wirklich Das Thema Vereinbarkeit ist kein Kostenfaktor.

00:49:52: Das Thema Vereinbarkeit ist ein Zukunftsfaktor.

00:49:55: Das ist wichtig, wenn wir an Marke denken, wenn wir an Positionierung denken, dass wirklich jetzt schon der Punkt erreicht, wo man sich entsprechend positionieren muss, weil

00:50:06: sonst wird im zukünftigen Wettkampf wird es schwer.

00:50:09: Was wäre denn so deine Prognose?

00:50:11: Also das ist wahrscheinlich schon ein Teil davon, aber so auf die nächsten fünf Jahre oder zehn Jahre von mir aus auch geblickt.

00:50:17: Also einen Teil meintest du gerade Boomer werden in Rente gehen, Marken sollten jetzt schon anfangen diese Sachen zu leben.

00:50:23: Ja, und was dazu kommt, ist, dass die Generation nach uns offensichtlich da ein ganz anderes Bewusstsein für Arbeit hat.

00:50:32: Auch ganz anders, an das schon groß geworden ist.

00:50:35: Und die werden aber auch demnächst Kinder kriegen.

00:50:38: Wenn sie denn wollen.

00:50:39: Und da war ja was so das

00:50:42: Das wird dann auch noch mal eine neue Herausforderung werden.

00:50:46: Ich bin da jetzt nicht der Experte im Thema Gen Z und kann da auch wirklich keine Insights zu liefern.

00:50:51: Aber meine Hoffnung da entgehend ist auch, dass das noch mehr von Federn übernommen wird.

00:51:01: entsprechend muss man sich dann dazu auch noch positionieren.

00:51:04: Also es ist nicht nur die Boomer fallen uns weg, sondern es wird generell, glaube ich,

00:51:08: mehr darum gehen, Berufsleben ins generelle Leben zu integrieren.

00:51:16: Und da werden sich Unternehmen, die sich da flexibel zeigen und als Marke positionieren, definitiv im Vorteil sein.

00:51:24: Was würdest du dir denn zum Schluss ganz konkret von Unternehmen noch mehr wünschen oder von Marken?

00:51:30: Da kann ich nur für mich sprechen.

00:51:37: für mein Thema mehr Väter, mehr sichtbare Väter, würde ich mir von Unternehmen einfach wünschen, dass sie das Thema einfach lauter mit aufgreifen.

00:51:43: Nicht tolerieren, dass es Väter gibt, die in Teilzeit arbeiten und in Elternzeit gehen, sondern wirklich den Vätern...

00:51:50: noch mehr den Rücken stärken, vielleicht proaktiv vorher auch schon auf männliche Kollegen zugehen und sagen, wenn das für dich ein Thema ist, du kannst da offen mit uns drüber

00:52:00: reden, das keine Nachteile für dich haben.

00:52:05: und das ist ja das, was ich auch gerne sage, wir Männer haben aktuell noch den größeren Hebel.

00:52:11: Bei Frauen wird das als selbstverständlich angenommen, dass sie dann, wenn die Kinder da sind, Teilzeit gehen, länger weg sind.

00:52:17: Es wird dann auch akzeptiert, dass es eine Versorgungslücke gibt, hinten raus in der Rente, dass wir ein Gender-Pay-Gap haben.

00:52:25: Wenn wir Männer uns da noch mehr engagieren in dem Thema Kinder, Erziehung und auch Verantwortung übernehmen, wird dieser von mir gerade angesprochene akzeptierte Nachteil

00:52:37: für die Mütter abgefedert.

00:52:40: Und vielleicht kommen wir dann irgendwann dahin, dass das selbstverständlich ist, dass

00:52:44: dass 50-50 aufgeteilt ist, sowohl privat als auch im Beruf.

00:52:49: vielleicht unterhalten wir uns dann in zehn Jahren nicht mehr über das Gender Pay Gap und vielleicht rutschen Frauen dann nicht mehr in diese Renten-Altersarmut rein, weil sie

00:52:59: genug in ihre Rentenkasse einbezahlt haben.

00:53:02: Das wäre so bisschen das, was ich mir wünschen würde das perspektivisch über die nächsten zehn Jahre sich so ein bisschen mehr angleicht.

00:53:09: Das ist ein schöner Wunsch.

00:53:10: Wollen wir den so stehen lassen für den Abschluss, Vince?

00:53:13: Oder hast du sonst noch jemand was auf dem Herzen von euch?

00:53:18: Nein, ich es extrem spannend.

00:53:21: glaube, könnten noch stundenlang weiter philosophieren und darüber reden.

00:53:26: Aber ich glaube, ist ein guter Zukunftswunsch von dir, Moritz.

00:53:33: Sehr gut.

00:53:34: Magst du noch was zu dem Unternehmen sagen, du gerade arbeitest drin oder den Werbeblock einfach skippen?

00:53:41: Ich erzähle dir gerne noch was dazu, weil es auch gut zur Thematik passt.

00:53:46: Wir sind mit ABU.

00:53:46: Wir bieten Unternehmen, die wirklich das schon verstanden haben, was familienfreundlich ist und bei denen nicht die Rahmenbedingungen entscheidend sind, sondern wirklich die

00:53:59: fachlichen Skills bieten wir eine Plattform, auf der sie zum einen Freelancer finden können.

00:54:04: Freelancer.

00:54:05: Innen.

00:54:06: aber auch Stellenanzeigen schalten können.

00:54:07: Das heißt, wenn euch das Ergebnis wichtiger ist als reine Stundenanzahl und ihr nach sehr, sehr erfahrenen und das sind die, die ich vorhin angesprochen habe, Menschen, die mitten

00:54:19: im Leben stehen, die aber schon eine sehr große Erfahrung haben.

00:54:22: Wenn ihr nach diesen Menschen sucht, dann seid ihr bei uns richtig.

00:54:26: Wir sehen wirklich, seitdem wir das Thema weg von nur Freelancing und nur Müttern geöffnet haben zu

00:54:33: auch Festanstellungen und generell allen Menschen mit Vereinbarkeitsverantwortung.

00:54:37: Wir wachsen unglaublich schnell bei den Talenten.

00:54:41: sind jetzt mittlerweile bei 7000 registrierten Talenten.

00:54:45: Und wir haben aber auf der anderen Seite die Firmen, die bei uns ihre Jobs inserieren.

00:54:50: Die kriegen qualitativ hochwertige Bewerbungen und reduzieren damit den Aufwand einfach.

00:54:56: Du musst dann nicht mehr dich...

00:54:58: durch 150 Stellenanzeigen klicken, den großen Jobportalen irgendwie von KI abgegriffen werden und die Bewerbungen gehen raus.

00:55:07: Das einfach sehr die Zeit und die Kosten werden dadurch einfach reduziert, bei aber gleichbleibender oder erhöhter Qualität der Bewerbung.

00:55:15: das was ich irgendwie zum Abschluss da noch gerne mitgeben will.

00:55:18: Und wenn wir da beim Thema Marke sind, man positioniert sich natürlich auch, wenn man bei uns genau unter dem Aspekt Familienfreundlichkeit, Talente sucht.

00:55:28: Das ist schon ein klares Statement nach außen und das kommentieren wir auch über unsere Social Media Kanäle entsprechend.

00:55:33: eigentlich ein perfekter Zugewinn.

00:55:35: Ich würde sagen, kümmern uns weiter, Vince und ich, die Themen als Brandfathers, das noch mehr ins Bewusstsein zu rücken bei Unternehmen, was sie für einen Vorteil haben.

00:55:43: Weil wenn das, was du gerade erzählt hast, klingt nach einer unglaublich tollen Möglichkeit, um noch gezielter die richtigen Menschen für sich zu finden.

00:55:52: Und das ist ja bei allen Markenaspekten immer der Hauptpunkt, Positionierung.

00:55:57: Also wenn ich weiß, was ich will als Marker, als Unternehmen.

00:56:00: fällt es mir umso leichter, die richtigen Menschen da draußen zu erreichen.

00:56:04: Und mit solchen tollen Zwischenlösungen, wie ihr die bietet, also dieses Vermittlungsproblem aufzuheben, dann habe ich ja genau die Lösung, die ich brauche.

00:56:13: Und deswegen, wir arbeiten weiter am Bewusstsein.

00:56:16: Ihr bringt weiter die perfekten Matches zusammen und gemeinsam gucken wir alle, dass es ein paar mehr Väter gibt in Zukunft, die für ihre Familien da sind, dass sich irgendwann

00:56:26: diese klassischen Rollenaufteilungen auflösen, dass es einfach Eltern gibt und

00:56:30: Kinder und Unternehmen und alle sind glücklich und zufrieden.

00:56:32: Sehr gut.

00:56:33: Hey, danke dir vielmals, dass du da warst bei uns im Vielleicht hören wir uns bald nochmal wieder.

00:56:39: Vielleicht machen wir das so jahresweise, dass wir mal gucken, wie steht das Thema Vereinbarkeit.

00:56:44: Und ansonsten wünschen wir erstmal alles, alles Gute und hoffen, dass wir da draußen was bewegen können gemeinsam.

00:56:51: Auf jeden Fall hat mir Spaß gemacht.

00:56:53: Vielen Dank fürs Zuhören.

00:56:54: Teilt die Folge gerne mit allen Unternehmen, die noch besser werden müssen im Bereich Vereinbarkeit.

00:56:59: Denn es ist ein Thema.

00:57:00: Hinterlasst eure Gedanken als Kommentar, folgt dem ganzen Spaß, hinterlasst Likes und macht Marke.

00:57:06: Bis bald.

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