Wer Social Media ignoriert, verschenkt Umsatz (und verliert als KMU)

Shownotes

Social Media ist heute nicht primär Werbung. Es ist Vertrauen, Beziehung und Wiedererkennung — und damit ein handfester Wettbewerbsvorteil. Wer nicht stattfindet, existiert in den Köpfen der Leute nicht.

Die wichtigsten Takeaways:

  • Social Media ignorieren spart kein Geld — es kostet Umsatz, Talent und Präsenz.
  • Social Media ist weniger »Marketing« und mehr Beziehungskanal.
  • Ohne Klarheit (Marke, Ziel, Thema) wird Social Media zum Zeitgrab.
  • Plattformwahl ist nicht nur Zielgruppenfrage — du musst dich dort auch wohlfühlen.
  • Mitarbeitende aus Angst bremsen ist dumm
  • Erwartungsmanagement: Denk in 6 Monaten Experiment, nicht in 2 Wochen Wunder.
  • Kommentieren/Interaktion ist oft wichtiger als perfekte Beiträge.
  • Unperfekt schlägt geschniegelt — gerade in Zeiten von KI-Textwüste.
  • Social Media wirkt auch dann, wenn du’s nicht sofort messen kannst: Vertrauen zahlt später aus.

Wenn du nach dieser Folge eine Sache mitnimmst: Nutzt Social Media für dein KMU!

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Vinz: Lieber ich heute etwas Basierend von unserem letzten Folge, in wir ein Interview hatten mit Nicole, Expertin für LinkedIn und andere Social-Media-Plattformen. Der Grund, sie Aussage gesagt hat, dass viele KMU-Social-Media immer noch bisschen Entweder sagen sie, sie haben keine Zeit oder ihre Kunden sind da gar nicht. Es ist nicht relevant. Aber gleichzeitig wundern sie sich über Fachkräftemangel, fehlende Sichtbarkeit oder warum andere Mitbewerber auf einmal als modern wahrgenommen Meine These dazu, warum es in dieser Folge gehen dass wir etwas tiefer in dieses Thema Wäre das Überthema, Social Media als Unternehmen heutzutage noch ignoriert, spart kein Geld. Sondern im Gegenteil, verzichtet freiwillig auf Umsatz, Talent und gerade mal fragend was ist bei dir so hängen geblieben mit dem Interview mit Nicole? Geht das in eine ähnliche Richtung oder hättest du noch etwas anderes?

Paul: Willkommen zu Mach mal Marke, dem einzigen deutschsprachigen Branding-Podcast ohne Bullshit. Ja, vielen Dank, dass du das noch mal aufgreifst. ein echt schönes, bereicherndes Interview. Und das war auf jeden Fall einer der Hauptpunkte, die ich so als großes Überthema mitgenommen habe. Und ein Punkt, der darauf aber aufbaut, der ist mir sehr, sehr deutlich in Erinnerung geblieben. Und das war der Punkt, wenn du als Unternehmen bewusst darauf verzichtest, dass deine eigenen Leute auf Social Media aktiv werden als Personal Brand, weil du Angst hast, dass sie eines Tages weggehen können. Dann verbaust du dir ja noch mehr Potenzial. Also das hatten wir auch miteinander besprochen. Was sie macht, ist ja vor allem für Führungskräfte oder Menschen aus Unternehmen Personal Brands mit aufzubauen und die zu unterstützen. Und es geht eigentlich weniger darum, gerade weil der Hauptfokus LinkedIn ist, dass es irgendwelche schönen Unternehmensseiten gibt und dass die Unternehmenseite Inhalte teilt. sondern vielmehr darum, dass die Menschen im Unternehmen sich trauen, auf LinkedIn Inhalte zu teilen. Aus ihrem Alltag, aus dem Unternehmen selbst, wie sie denken, was sie gerade machen, wie so die Stimmung ist, also alles Mögliche. Es ist ja gar nicht so ein krasses Business-Netzwerk, sondern es geht eher darum, die eigenen Gedanken mit der Welt zu teilen da draußen. Und das ist ein riesengroßer Hebel. Und da haben wir zusammen im Gespräch rausgefunden, dass es eigentlich nur Vorteile gibt.

Vinz: Mh.

Paul: Wenn Unternehmen die eigenen Mitarbeitern unterstützen dabei, Social Media, auf LinkedIn aktiv zu werden und dort ihre Gedanken zu teilen, sich aufzubauen als relevante Mini-Brands und dadurch ja alles auf die Marke dann wiederum zurückfällt. Also wenn die Leute gesehen werden, wenn die relevant sind, wenn Menschen auf deren Profile klicken, sehen sie ja, die arbeiten alle bei dem einen Unternehmen. Und dann schließt man automatisch, dass das Unternehmen wahrscheinlich cool ist, wenn so viele darüber gut reden und ihre Gedanken teilen. Deswegen. Eigentlich hat es nur Vorteile. wenn man das schafft, dass die eigenen Leute das motiviert machen, muss man auch gar nicht so viel unterstützen. Also da reicht manchmal Zeit, da reicht so ein bisschen Befähigung. Und da meine ich auch den Spruch, wenn du gerne Kaffee trinkst, dann stell halt einen Kaffeeautomaten hin und paar Tassen. So, das ist im übertragenen Sinne das gleiche wie

Vinz: Mhm.

Paul: Man unterstützt sie mal und macht mal einen Storytelling-Workshop und hilft denen beim Texten und dann kommt das gut dabei raus, dass das Unternehmen gut wahrgenommen wird. Das war so mein jetzt sehr lang ausgeführter Hauptpunkt, der mir in Erinnerung geblieben ist.

Vinz: Hm. Ja, eigentlich auch die Hauptaussage. Social Media ist nicht primär ein Marketing-Kanal für Unternehmen, sondern eher ein Bezüchungskanal, ⁓ in den Köpfen zu und zu sehen. Und dass reale Personen ihren Alltag teilen, den anderen dann miterleben können. Unternehmen, die das nicht machen, existieren in den Köpfen ihrer Leute nicht. Sei es potenzielle Kunden, Mitarbeiter, Lehrlinge, Partner oder generell die Branche. Wer das macht, und wie du gesagt hast, auf das gehe ich nachher nochmals ein, wenn wir mit Nicole besprochen haben, wer das nicht smart einbaut in sein Unternehmen, dass er seine Angestellten Der Freiraum-Lad bietet dass sie so Unternehmen etwas auf Social Media Der verbaut sich hier heutzutage sehr viel. Denn es kann sich eben auch sehr gut ergänzen. Logisch, hat immer Gefahren herum. Aber auch wenn es nur Social Media geht, ein Mitarbeiterkanal einfach so können, eine Fachkraft. Dann hast du auf einmal auch keinen Ersatz. Du brauchst jemanden und musst ihn neu anlernen auf irgendeinem Fachgebiet. Ist doch scheissegal.

Paul: Ja und lustigerweise hättest du ja dann gerne eine Person, du schon kennst über Social Media. Und die, wenn du die Person kennst über Social Media, dann macht die ja genau das, was du deinen eigenen Mitarbeitern verwehrst. Und das, da beißt sich ja die Katze in den Schwanz. Also das Prinzip geht nicht auf. Und noch auf deine These vom Anfang einzugehen, also es gibt ja Gary V. aus Amerika, so der große Social Media Papst, der immer wieder raushaut, das

Vinz: Genau. Ja.

Paul: wie toll Social Media heutzutage funktioniert, dass du eigentlich kostenlose Analyse machen kannst. Du kannst ganz viel Kreativität reingeben. Du guckst, was gut funktioniert. Und das, gut funktioniert, kannst du mit Werbebudget unterlegen und damit noch mehr Menschen erreichen. Also es gibt dir eine kostenlose Möglichkeit zu validieren, was Menschen da draußen wirklich interessiert. Und wenn man das nicht nutzt, dann läuft man der Gefahr auch als gestandenes, großes, etabliertes Unternehmen, dass es ein Junge

Vinz: Mhm.

Paul: lustige Bude gibt, die einfach auf TikTok sehr lustige, Videos macht und dadurch bekannter wird als deine etablierte große Marke und mehr Vertrauen aufbauen kann als deine Marke. das, auch wenn das fachlich überhaupt nicht gegeben ist oder von der Produktqualität überhaupt nicht stimmt oder die Dienstleistung nicht vergleichbar ist, das spielt alles keine Rolle, weil Social Media ist da eher Trust Media. Also du baust Vertrauen auf und das ist das höchste Gut, wie wir gelernt haben, dank dir.

Vinz: Ja. Ich glaube, kann ich gerade rein gerätchen. wäre natürlich so ein Punkt, am Anfang einfach mal im Raum steht. Es braucht eigentlich drei Sachen, mit dem zu was auch Nicole gesagt hat. Und ich habe mir hier aufgeschrieben, zuerst braucht es einmal die Klarheit. Also natürlich ein gewisses Markenfundament, wer sind wir, was machen wir, das, was wir immer beredigen. Also quasi so ein Brand-Substanz sollte einfach mal sein. Als zweiter Punkt sollte aber auch klar sein, wo man interagieren Wo sind denn die Leute, die man abholen will? Wenn man das nicht weiss, kann man es aber auch einfach mal testen. Dann merkt man schnell anhand der Zahlen, wo man überhaupt sehen Es sie natürlich auch gemeint. Jede Plattform hat natürlich ihre eigenen Algorithmen, die man beachten muss, die sich stetig immer ändern. Dort braucht man aber auch einfach mal der Mut. Das wäre Punkt 3. der Entschluss, es einfach mal auszuprobieren. halt auch reingehauen in das Ganze. Weil es ist eben nicht ein Sprint, das man drei Wochen durchzügt. Es ist halt ein Marathon oder wie wir gerne sagen, eine Wanderung. Das mussten wir ja auch lernen mit unserem Stuff, das wir hier produzieren. Es ist ein Drahenbleiben, ein Commitment an sich selbst. Wenn du machst, dann mach es einfach richtig. Aber so als Faustregel, das hat sie auch gesagt, kann ich auch jemandem etwas nutzen. Wir sind jetzt auch nicht so riesige Profis, aber einfach, dass wir es gesagt haben. LinkedIn wäre wirklich die Plattform im B2B. Fachkräfte, Entscheider, gute Filterfunktionen. Da bist du auch mal ein bisschen am Papst, der dich auskennt. Instagram wäre mehr für Emotionen, Einblick, Kultur, persönliche Sachen. TikTok ist wirklich Nachwuchs, es muss Ballern, Aufmerksamkeit, aber auch Haltung. Das ist einfach mehr die Videoplattform. Und YouTube wäre mehr für tiefen Vertrauen, Expertise, Kompetenz, wenn man noch mal längere Sachen machen will. sie auch zum Beispiel die Messerfirmen aus Deutschland, Bürger. Ich auch ein Sackmesser von denen. Die haben sogar einen fucking YouTube-Kanal. machen wirklich Videos. Keine Ahnung, wie man das Messer richtig schleift. was habe ich was. Und da merkst du richtig, dass es gibt, die Spass an ihrem Handwerk haben und den Leuten etwas teilen können. Und das ist richtig authentisch und schön. Und dann schaust du einfach gerne zu. Oder wie an dem ... äh Autoverkäufer, der du ja immer sagst. Genau.

Paul: Ja, das ist mein guilty pleasure zum zum runterkommen, weil ich ihm einfach gerne zuhöre. So und es ist ganz faszinierend. Ich würde gerne nochmal aufmerksam machen auf unsere Folge zum rebellischen Branding. Man kann nämlich da ganz bewusst Brücher einbauen. Also ich würde auf der einen Seite immer sagen, LinkedIn ist groß genug für alle, also alle, die Business machen, Unternehmen sind. Für die kann LinkedIn eine relevante Größe sein. Denn du bringst ja immer eine Persönlichkeit mit rein. die es so in der Form noch nicht gibt. Also der Mix aus deinem Hintergrund, deinem Fachwissen, deinem beruflichen Werdegang und ja, deiner persönlichen Art und Weise wird es so noch nicht geben. Und auf der anderen Seite hast du aber die Möglichkeit, wenn du es rebellischer machst, sagen, IT-Unternehmen sind, wie Nicole meinte, normalerweise auch LinkedIn aktiv, weil da auch alle Kunden aktiv sind. Kannst aber auch die einzige IT-Bude sein, die auf Instagram aktiv ist und da einfach jeden Tag lustige Reels macht vom Team. Und dann erreichst du natürlich eine viel größere Masse an Publikum. Aber vielleicht ist innerhalb des Publikums sind relevante Menschen mit dabei, die du erreichen willst. Und da hatten wir ja auch in der Folge zum Rebellition Branding so ein paar Methoden genannt, ⁓ zu gucken, was macht denn der gesamte Markt da draußen und wo können wir vielleicht ansetzen, sei es jetzt auf der Art und Weise oder dem Mittel, mit dem wir arbeiten, sei es jetzt Videoformat oder Kurzvideoformat oder Storyformat.

Vinz: Mhm.

Paul: bis hin zur richtigen Plattformwahl. Wo können wir denn bewusst was anderes machen als der ganze Rest? Und das ist eben immer diese Gratwanderung, wo machen wir es genauso wie LinkedIn sich das wünscht und wo brechen wir vielleicht mit einer bestimmten Konvention, damit es neu und interessant ist. Und das muss man rausfinden für sich.

Vinz: Mhm. Yes. Ich habe mir noch drei Sachen aufgeschrieben. Wie könnte ein Unternehmen vorgehen, um keine Ahnung auf einer Social-Media-Plattform aktiv zu Option 1. Das Neulingeste, man macht es einfach selber. Man ist keine Ahnung, ob Geschäftsführer das Gesicht des Unternehmens Dann bin ich halt auf LinkedIn aktiv. Ich jeden Tag einen Post oder keine Ahnung, mit Fachthemen oder zu leben als ... Inhaber, was auch immer. Es geht, aber es braucht Zeit. Lernbereitschaft und braucht halt Durchhaltevermögen. Es braucht vor allem Zeit. Du kannst ja ein Lied davon singen. quasi, was ich hier als Haltungssatz aufgeschrieben habe. Wenn du selber machst, dann machst du es aber nicht halbherzig. Dann machst du lieber weniger, das hat auch Nicole gesagt, aber dafür regelmässig. Und auch mit einem gewissen Level an Qualität. Oder was meinst du dazu?

Paul: würde ich unterschreiben und ich würde mal daran appellieren, sich alle Leute, die einen Wanderurlaub sich buchen, automatisch auch gutes Schuhwerk kaufen, weil es irgendwie klar ist, dass man damit gut vorankommt. Lustigerweise machen das aber nicht alle Leute, wenn sie auf LinkedIn anfangen und gutes Schuhwerk ist da vergleichbar mit, guck halt am Anfang, dass dein Profil anständig aussieht, dass da ein gutes Foto ist, dass jemand ein Titelbild gemacht hat, dass vielleicht auch jemand von außerhalb drüber guckt, ob... dass alles stimmig ist, ob es gut getextet ist, ob das Sinn ergibt mit der Beschreibung, der Art und Weise. Hol dir einfach am Anfang so bisschen so eine Art Grundsetting. Wenn du jetzt Videos machst, dann hol dir halt eine gute Kamera oder wie wir das haben, gutes Mikro. Achte einfach darauf, dass das Grundsetting gut ist und dann kannst du es auch selber machen. Also darum geht es nicht. Man kann auch, dass wir so eine Hybrid Lösung gucken. Was macht man selber und was gibt man bewusst ab? Also wie Nicole meinte.

Vinz: Mhm.

Paul: gehört dir dazu, dich mit den richtigen Leuten zu vernetzen, Kommentare zu schreiben, Beiträge zu veröffentlichen. Das sind so die drei wichtigsten Sachen, die eine Rolle spielen. Und wenn du das Gefühl hast, Beiträge schreibst du gerne selber, aber bereitest du nicht gerne auf oder machst die Bilder nicht gerne dazu oder so, dann hol dir halt für den Bereich Hilfe und mach den anderen Teil selber. Aber ich finde schon, dass wenn du Dinge selber mal gemacht hast, merkst du sehr viel leichter, was alles dazugehört, wie beim Podcast jetzt bei uns. Das Schneiden macht eine ganze Arbeit. Das Zeug auch einfach hochzuladen braucht einfach Zeit, die ganzen Beschreibungen noch zu schreiben, die Bilder vorzubereiten und so weiter, Kapitelmarken hinzuzuführen und so weiter und so fort. es ist einfach ein Sack an Arbeit. Und wenn man weiß, was dazu gehört, schätzt man einerseits viel mehr die Details und weiß mehr zu schätzen, wenn das jemand anderes für einen abnimmt. Find ich alles relevante Faktoren, weil sonst kommt es auch schnell, dass du sagst, so LinkedIn ist relevant, jemand anderes macht für mich LinkedIn.

Vinz: Hm.

Paul: Und ich bin unzufrieden, weil ich nicht innerhalb von zwei Wochen ein dreifaches Anfollowerwachstum hingelegt habe. Ohne zu wissen, ob das überhaupt relevant ist oder nicht.

Vinz: Hm. Ja, das wäre eigentlich Option 2 gewesen. Abgeben an Profis, also Agenturen oder Freelancers. So wie es Nicole Aumacht speziell für IT umfällt. Das kostet Geld, spart aber Zeit, bringt Struktur und vermeidet halt Anfängerfehler. Aber was sie ja gesagt hat, was dort oft unterschätzt ist, wenn du selber nicht mal weisst, was das Ziel deiner Social-Media-Auftritte ist.

Paul: Mhm. Jawohl.

Vinz: Oder generell von deiner Marke, wie soll es denn ein Agentur oder Freelancer schaffen? Das heisst, dort brauchst du einfach noch eine klarere Grundlage von deiner Marke und auch ein Ziel, damit jemand anderes das dann auch machen kann, übernehmen kann. du kannst es zwar abgeben, aber Outsourcing ersetzt ja keine Haltung an sich. Du brauchst ja etwas als Grundlage. Weil es verstärkt einfach nur, was schon da ist.

Paul: Ja, und da würde ich sagen, es hängt sehr davon ab, wer dich da berät und begleitet. Also bei Nicole habe ich ein sehr gutes Gefühl tatsächlich. Es gibt aber wahrscheinlich auch andere Leute, sehen dich und die schreiben dir direkt eine bestimmte Art Persönlichkeit zu. Und das Problem entsteht dann, wenn du die nicht hast. Also wenn dir, wenn für dich so Personal Branding betrieben wird, dass es dich in eine bestimmte Richtung pusht. die dir aber selber gar nicht perfekt zusagt oder die du selber gar nicht so vertreten kannst auf eine Art und Weise. Und am Anfang kann man aber vielleicht auch nicht nein sagen, dazu sagen, weil man sich verlockt fühlt, diese Ziele zu erreichen, damit einhergehen. Also zu sagen, hey Vince, du bist doch ein absoluter Machertyp. Guck mal, wenn du jetzt nur Macher-Content teilst auf LinkedIn, kannst du dann in kurzer Zeit genauso erfolgreich werden wie die anderen Macher, die wir schon begleitet haben. Deswegen mach einfach und wir schreiben dir die Beiträge, wir vernetzen uns mit den richtigen Leuten und dann geht das los und du hast große Erwartungen und merkst am Ende ja jetzt gibt es da draußen eine Version Vince, die aber gar nichts mit dem Vince zu tun hat, der du eigentlich sein willst und das ist eben das Problem, wenn du zu viel abgibst von dem Ganzen. Genau.

Vinz: Finde ich eigentlich einen wichtigen Ich finde, das gehört halt auch ein bisschen in den Charakter ein. Aber auch generell Sales. Und ich finde, das sollst du auch so ein bisschen selber machen. Weil vor allem jetzt, wenn du eine Einzelperson bist. Oder ein kleines Unternehmen. finde ich, macht es schon noch andere Fälle, wenn du selber mit den Kunden in Gesprächen bist. Oder eben auf Social Media unterwegs und dann Leute anschreibst. Weil es gibt dann teilweise so peinliche Situationen, wenn dann, keine Ahnung, das hat ja Nicola gesagt, auf einem Messwesen wirst du angesprochen für Leute von wegen, wir kennen uns ja von LinkedIn, und du hast gar keine Ahnung, wer das ist. Das ist eigentlich mega peinlich. Darum gib es doch von mir aus jemandem ab, der keine Ahnung, Content macht etc. bleib trotzdem auch dabei. Das musst du. Du musst auch wissen, was abgeht. Yes. Option 3, das wäre ja auch noch das, was wir dann alle besprochen hatten und eigentlich einer der stärksten Wege ist, wie man es richtig machen könnte. Wenn man es einfach im eigenen Team verankert. den Angestellten die Möglichkeit gibt sich über die Firma quasi Personal Brand aufzubauen. Weil Menschen im Team haben in der Regel Lust, vor allem Jüngere, sie kennen das Unternehmen. Sie reden aber auch authentisch und sind in diesen Medien teilweise viel näher drin als man selbst. Aber was ich dort wichtig finde, das haben wir auch angesprochen, das ist und soll keine gratis Arbeit sein. Denn es ist Verantwortung und es muss entlohnt werden und ernst genommen werden. Denn schlussendlich ist es auch Werbung, Marketing, ist Arbeit und es soll halt auch ein Geh und ein Ne sein. Denn etwas von den grössten Nebeneffekten dass es automatisch junge Leute Oder generell Leute an, die sich mit diesen Leuten vom Team identifizieren können. Und das sind ja Führsprecher deines Unternehmens. Oder?

Paul: Und das sind vor allem Leute, die du über klassisches Marketing nicht erreichen kannst. Also sei es jetzt Anzeigen beispielsweise, gerade auch Social Media Anzeigen, diesen Anonym. Da sind viele Leute auch einfach genervt davon. Also es gibt natürlich gute Anzeigen, auf die klickt man und es gibt aber genauso viel Trash, den swiped man einfach weiter oder da klickt man durch. auch auf LinkedIn gibt es neuerdings immer mehr gesponserte Beiträge und ich finde das immer ein bisschen suspekt. Also ich finde

Vinz: Genau.

Paul: authentischer die Beiträge, die nicht gesponsert werden und trotzdem gut reich weiter abbekommen und viel viele Likes bekommen oder viele Kommentare haben, weil da noch echter Austausch stattfindet und alles was jetzt schon wieder mit Geld gepusht wird, damit viele Leute sehen, würde ich schon wieder Fragezeichen dran machen, ob das jetzt wirklich so relevanter guter Content ist und da merkt man einfach wie viel Wert dieses persönliche Vertrauen aufbauen ist und du hast absolut recht, die Leute brauchen dafür aber auch Zeit und Rückendeckung und Wenn man sich überlegt, die Leute hast du bei dir, damit sie für dich arbeiten und die machen eine Arbeit, die deine Marke so extrem stärkt, wie das keine Werbeanzeige sonst könnte, dann sollten die dafür auch Zeit bekommen bzw. Zeit ist ja auch Geld, dann damit einfach bezahlt werden und da Anreize zu geben, dass sie sich damit natürlich auch weiterentwickeln können und dass sie vielleicht sogar Hilfe und Anleitung bekommen und Unterstützung, wenn sie das brauchen.

Vinz: Mh.

Paul: Das ist dann eigentlich noch mehr ein guter Anreiz, damit die Leute wirklich aktiv werden und das auch gerne machen. Also auch nichts nerviger als sich schon so seinen Exit aufzubauen aus einem Unternehmen, dass man sagt, okay, ich habe darauf keine Lust mehr, ich will endlich gehen, ich baue mir das jetzt auf, damit ich einen sanften Übergang habe. Das gibt es ja auch manchmal.

Vinz: Auf Wiedersehen. Genau. Es macht halt auch die ganze Marke menschlich. Das ist das Hauptziel, man mit Branding verfolgt. Emotionen wecken. Wenn man schon die Chance hat und Leute in der eigenen Reihe hat, die Bock auf das haben, wieso nicht nutzen? Das ist ja Win-Win-Win für alle.

Paul: Und ich würde nochmal betonen, dass es gerade so auf LinkedIn beispielsweise bestimmt auch auf anderen Plattformen kein Altersding. Also genauso auch erfahrene Leute oder ältere Leute, schon länger oder von mir aus auch kurz im Unternehmen erst sind. Warum die nicht auch Fürsprecher sein oder werden lassen. Die haben genauso eine Relevanz. Da spielt eigentlich Alter weniger eine Rolle. Es ist eher dann immer die Frage, die Leute ziehen andere Leute aus ihrem Umfeld automatisch an. Das gehört auch dazu.

Vinz: Hm. Ja.

Paul: Lustigerweise, wenn man sich bei uns anschaut, wer sich die Folgen anhört, sind die alle ähnlich alt wie wir. Es sind jetzt keine 18-Jährigen mit dabei, es sind aber auch wenig über 60-Jährige mit dabei. ist alles eher unser Alter, weil man da automatisch spürt, dass man auf einer Wellenlänge Entweder man ist dann in der Mentorenrolle einen kleinen Schritt voraus oder einfach auf einer gleichen Ebene.

Vinz: Genau. Was auch noch wichtig ist, wenn man sich entscheidet, es zu machen, soll es nicht einfach ein Nebenprojekt sein, sondern soll ernsthaft angegangen werden. Das haben wir auch gemerkt mit unserem Podcast. Denn es bringt nichts, wenn du hier und da mal etwas bröckliweiss Denn es ist ja kein Sprint, es ist eine Wanderung und es braucht einen Rhythmus. Sonst hast du keine Wirkung. Du baust keine Bezüchung auf und kein Vertrauen, im Gegenteil. Wenn man dann auf einmal sieht, es ein Flickertipp ist und sind teilweise zwei Monate zwischen irgendwelchen Sachen, dann musst dich auch nicht verwundern, wenn nichts geht. Es ist halt wirklich ein Langzeitgame, egal auf welcher Dort ist ja...

Paul: Aber wenn du da bekannt wirst für eine Sache und regelmäßig dran bleibst und das teilst, wird es aktuell sehr stark belohnt von LinkedIn. Also so wie der neue Algorithmus funktioniert, schaut er schon sehr stark auf Interessen. Und wenn du das einfach schaffst zu sagen, ich bin für ein Thema relevant und das Thema beleuchte ich aus unterschiedlichen Facetten, baue mir da meine Community drum auf, dann wirst du belohnt, dass es auch nur anderen Leuten ausgespielt wird, für die das auch relevant ist. Das ist ja das Schöne. Also du baust dir

Vinz: KUHM

Paul: Mit einer Marke eine eigene Marke nochmal auf. Und das ist das Perfekt. Machen wir übrigens auch ganz, ganz große Unternehmen mit mehr Geld. Die kaufen sich ja manchmal in-house Influencer, die dann einfach Corporate Influencer sind für ein bestimmtes Unternehmen. Und das macht absolut Sinn, das so zu dokumentieren. Und das haben wir auch schon ganz oft gesagt. Die ganz großen Unternehmen haben meist das Problem, dass sie keine

Vinz: Mh.

Paul: vertrauenswürdige Beziehungen zu Menschen, zu Einzelpersonen aufbauen können. Aber über diese Brücke, es gibt eine Einzelperson, die im Namen eines Unternehmens agiert, kann ich wiederum eine Beziehung aufbauen zu der Person.

Vinz: Yes. Ich habe jetzt hier noch eine Aufgabe zusammengewurstelt. Wir schreiben uns immer auf die Kappe, es soll umsetzbar und einfach sein. Und sind wir ehrlich, ganze Thema Social Media, dass jeder das Gefühl hat, checkt es, aber eigentlich checkt es niemand. Weil es immer auch alles ändert.

Paul: Ja plus du hast dann noch die ganzen Leute, die dir regelmäßig jeden Tag neue Tipps geben. Das sind die drei Sachen, die du beachtest und die schaffst du aber nur, wenn du dir das nächste Video anschaust, wo ich dir verrate, welche fünf Sachen ganz entscheidend sind für den Prozess und dann geht es immer so weiter. Also kann man sich auch echt in einem Loch verlieren. Deswegen bin gespannt, es.

Vinz: Ja, genau. Genau. Aber wenn ich in einer der letzten Folgen gesagt habe, wenn du etwas angehst, dann breche es auf der minimalen Aufwand ab, die du jetzt machen könntest. Und eine 10-Minuten-Aufgabe wäre, die du sofort umsetzen kannst oder im Team. Nummer 1 ist, wähle einfach eine Plattform, die für dich relevant ist. Und du musst jetzt ein bisschen was für ein Büro aufmachen, von wegen, mit Zahlen vergleichen, wo unsere Zielgruppen am unterwegs. Das ist das eine. Aber du musst auch die Plattform selbst wohlfühlen. Es bringt nichts, wenn du TikTok anfangen willst. Du kannst dich null mit dem Videoformat identifizieren. Du bist schon mal auf der falschen Plattform. Das soll halt ein bisschen ... sich ergänzen, wo ist die Zielgruppe drauf und mit was für einer Plattform fühle ich mich aber auch wohl. Wo bin ich vielleicht selber schon aktiv? Oder wo hat man vielleicht schon gar keine Zahlen? Man hat ja in der Regel auch so ein Unternehmensprofil oder was auch immer oder das Privates. Dann zweite Punkt ist einfach mal definieren, wer übernimmt Verantwortung? Also wer ist bereit, es zu Ist es... Chef, Chefin oder jemand vom Team, der sagt, ich käme ein bisschen aus oder will dazulernen. Und dann wirklich fixen, du bist auch Sprechperson, aber gleichzeitig auch Möglichkeiten geben, sich auszudoben, ⁓ umzusetzen, aber auch weiterentwickeln zu in diesem Medium. Genau.

Paul: Ja, finde ich ganz wichtig, weil Verantwortung immer mit Freiraum auch zu tun hat. Also man kann nicht Verantwortung aufbürden und verteilen und dann aber direkt jeden Schritt mitverfolgen und kommentieren und korrigieren wollen. Das geht nicht.

Vinz: Ja. Der dritte Punkt wäre, mal definieren, grob, wie viel Zeit und oder Budget soll investiert werden in das Ganze. Sei es pro Woche oder pro Monat oder aufs Jahr gerechnet, scheissegal. Aber ich glaube, wenn man diese drei Sachen einfach mal klar definiert, kommt der Rest irgendwie von alleine. Denn dann hat man in der Regel jemanden, motiviert ist, der ganz Karre züchtet. Aber diese Person sollte man ernst nehmen. Respektive die Ideen dieser Person. Weil Strategien etc. ergibt sich dann in der Regel. Und deshalb habe ich das Gefühl, diesen drei Punkten, wenn man diese mal definiert hat, die sagen, ist Sache von 15 Minuten bis zu einer halben Stunde, dann ist man schon viel weiter. Und dann kommt der eine Stein am anderen ins Rollen.

Paul: würde ich als letztes noch so den Rahmen da drum abstecken wollen, weil der ganz entscheidend ist, seht das Ganze als Experiment an. Also framed das wirklich so zu sagen, wir machen das als Testballon für sechs Monate, ein halbes Jahr probieren wir das aus, wir geben da was rein und wir gucken am Ende, wo wir gelandet sind und welche Ergebnisse es gibt. Ganz ganz einfach. Und dann fängt nicht an nach der ersten Woche schon Erwartungen zu stellen oder zu verurteilen, weil noch nicht so viel passiert ist oder was auch immer.

Vinz: Ja.

Paul: Das braucht Zeit. Man muss sich ausprobieren. muss seinen eigenen Rhythmus finden. Man muss sich wohlfühlen. Und alles kann ein Ergebnis sein nach sechs Monaten, dass man genau weiß, ich fühle mich wohl, ich habe meinen Platz gefunden. Ich kann Ergebnisse zeigen, die relevant sind. Und ich kann viel besser absehen, was wird die nächsten sechs Monate passieren, wenn man das ausbaut, das Experiment, wenn man es stoppt. Wo wollen wir dann hin? Und dann kann man sich nämlich aufbauend darauf neue Ziele setzen oder eine neue Identität, die man formen möchte. Das ist dann relevant. Aber direkt von Anfang an zu sagen, wir starten das jetzt und es müssen innerhalb von einer Woche zehn Leads reinkommen und die müssen perfekt passen zu uns. ist utopisch. Also dann kann man es direkt auch wieder sein lassen.

Vinz: Hm. Ja genau, das finde ich am guten Punkt als Anmerkung. Eben auch einfach mal den Mut zu auszuprobieren und nicht immer direkt Ergebnisse zu erwarten. Sondern einfach mal den Mut selber als Ergebnis zu sehen. Da man einfach sagen, hey, hat es funktioniert? Vielleicht klappt es, vielleicht aber auch nicht. Aber vielleicht merkt man... Also eigentlich, nicht vielleicht, man merkt so oder so innerhalb von diesem Zeitraum... Man lernt dazu. Vielleicht lernt man auch zumal. Eine komplett andere Plattform ist viel relevanter. Dann stürzt man sich darauf auf.

Paul: können alles mögliche Ergebnisse sein. Und wir selber haben uns ja vorgenommen, wir ziehen bis Folge 100 auf jeden Fall durch und Dinge, die man am Anfang gedacht hätte, sind nicht eingetreten. Dafür andere Sachen, sowas wie das ist unser Trainingslager in Hinsicht miteinander reden, übermarken, nachdenken, handlungsfähige Tipps mit an die Hand geben und so. das ist manchmal ändern sich solche Sachen auch während des Experiments und das finde ich ganz wichtig und entscheidend. Hauptsache ihr fangt an und werdet aktiv.

Vinz: Genau. Genau.

Paul: Aber du hast bestimmt noch so einen schönen Abschlusssatz, oder?

Vinz: Ja, aber ein recht kurzer eigentlich. Also, der Lauten zu Social Media ist primär nicht dafür da, ⁓ beliebt zu oder beliebt zu sondern es ist eigentlich dafür da, ⁓ sichtbar zu Und zwar eben für die richtigen Leute. Egal auf welcher Plattform. Ja.

Paul: Okay. Yes. Und falls ihr dabei Unterstützung braucht, um die wichtige Substanz zu klären, die es dafür braucht, dann meldet euch gerne bei Vince oder bei mir. Wir helfen und wir sind immer der Meinung, wenn man diese Markensubstanz, von der wir in fast über 80 Folgen, in fast jeder Folge mindestens einmal gesprochen haben, habe ich das Gefühl, dann ist man einen Riesenschritt weiter, weil das kann man halt auf alles anwenden. Also wie vor zwei Folgen noch gesagt. beim visuellen Storytelling, beim Thema Storytelling allgemein, bis hin zu Social Media, bis hin zu den Texten für die Website. Also es sind so viele Elemente, die alle aufbauen auf dieser Markensubstanz. Deswegen tut uns einfach den Gefallen. Klärt eure Substanz, entwickelt daraus eure Marke und dann werdet aktiv. Ob mit oder ohne uns. wenn wir damit einen kleinen Beitrag dazu leisten können mit dem Podcast, kommentiert gerne mal, ob euch das hilft oder nicht. gibt uns einen ganz guten Einblick und Feedback, ob wir so weitermachen sollten oder nicht.

Vinz: Kanal.

Paul: glaube, wir machen trotzdem weiter. Ist egal. Macht einfach waage. Sehr schön.

Vinz: Ja, genau. Joi, hast du noch was?

Paul: Ich bin wunschlos glücklich und bin gespannt, mit welcher Folge wir weitermachen werden als nächstes. Aber so viel sei gesagt, werden schöne Interviews kommen. Wir werden auch unsere Formate wieder bedienen und werden euch mitnehmen mit handfesten Tipps, eure Marken besser werden zu lassen. So viel steht fest.

Vinz: Ja, ja. Genau. Yes, hey, then bis zum nächsten Mal und Dankeschön.

Paul: Danke dir fürs schöne Thema und bis bald. Ciao.

Vinz: Ciao.

Paul: Merci fürs Zuhören. Teilt gerne eure Gedanken als Kommentar, liked das Ganze, hinterlasst Abos und bewertet den Spaß auf Spotify oder Apple Music, denn das hilft uns weiter. Danke und bis bald. Ciao.

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