LinkedIn nervt — aber es bringt Kundschaft (mit Nicole Fleischer)

Shownotes

LinkedIn nervt. KI-Content, Selbstdarstellung, politischer Feed, Null-Reichweite trotz Aufwand. Wer hat da Lust drauf? Und trotzdem ist es für viele KMU im B2B einer der direktesten Wege zu Kontaktpunkten, Gesprächen und Kunden.

In dieser Folge sprechen wir mit Nicole Fleischer⁩ (Social-Media-Profi mit IT-Background) darüber, warum LinkedIn 2026 nicht tot ist, sondern besonders für Nischen relevanter denn je.

Du lernst: 👉 Warum LinkedIn trotz Algorithmus-Frust die größte B2B-Plattform bleibt 👉 Wie LinkedIn sich von Jobplattform zu Social Media für Entscheider:innen entwickelt hat 👉 Warum Unternehmensseiten selten der Hebel sind – und Menschen fast immer gewinnen 👉 Was Corporate Influencer wirklich heißt (und warum es kein Buzzword sein muss) 👉 Wie du deine Zielgruppe so definierst, dass du nicht ins Leere postest 👉 Warum Engagement (Kommentare!) oft mehr Reichweite bringt als Posts 👉 Welche Content-Strategie realistisch ist, wenn du nebenbei ein Unternehmen führst 👉 Warum Content-Qualität wichtiger ist als Frequenz (und warum »perfekt« oft schlechter wirkt) 👉 Wie du als Marke Authentizität zeigst, ohne peinlich zu werden 👉 Wie du Personal Branding nutzt, ohne zum LinkedIn-Kalenderspruch zu werden 👉 Welche Erwartungen realistisch sind: nach 3 Monaten siehst du die Richtung, nach 6 Monaten trägt’s 👉 Wie du LinkedIn mit Outreach / Direktnachrichten nutzt, ohne wie ein Staubsaugervertreter rüberzukommen 👉 Warum »Mitarbeitende dürfen sichtbar sein« kein Risiko ist, sondern Markenaufbau (wenn eure Basis stimmt) 👉 Was KI auf LinkedIn verändert – und warum Persönlichkeit die einzige echte Differenzierung bleibt 👉 Warum LinkedIn nicht für alle ist: Plattformwahl folgt Zielgruppe, nicht Ego

Wenn du LinkedIn bisher gehasst hast: diese Folge ist für dich. Wenn du LinkedIn nutzt, aber es bringt nix: erst recht.

👉 Frage an dich: Was nervt dich am meisten an LinkedIn — und was bringt dir trotzdem was? Schreib’s in die Kommentare.

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Wir sind dankbar für dieses tolle Gespräch mit Nicole.

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Nicole Fleischer macht Social-Media-Marketing für IT-Unternehmen auf LinkedIn (sie kann dieses Personal Branding trotz Nerd-Themen).

Auf LinkedIn verbringt sie die meiste Zeit: https://www.linkedin.com/in/nicole--fleischer/

Auf Instagram ist sie ebenfalls aktiv: https://www.instagram.com/nicole.rundumsorglos

Auch auf TikTok könnt ihr sie finden: https://www.tiktok.com/@nicole.rundumsorglos

Und hier ist Nicoles Website für das Social-Media-Rundum-Sorglos-Paket: https://nicolefleischer.de/

Danke, ⁨@NicoleFleischer⁩ , und alles Gute! ✌️

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🎙 MACH MAL MARKE — Branding ohne Bullshit mit Vinz & Paul

Unser neuer Blog: 👉 https://www.machmalmarke.ch/blog

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Transkript anzeigen

Paul: Willkommen zurück bei Mach mal Marke. Wir haben mal wieder ein Interview vorbereitet und zwar das allererste Interview in 2026 und endlich, endlich ist es soweit. Wir haben nämlich eine Frau, die in unser kleines Podcast-Format locken um Branding ohne Bullshit. Heute mit dem großen Thema, dass es geheimes Wundermittel da draußen gibt, nämlich LinkedIn, mit dem man als Marke da draußen noch viel mehr Menschen entdecken kann. Hättest du das gedacht, Vince? Spannend.

Vinz: Nein, ich kennst schon meine Einstellung zu mich überraschen. Ich bin gespannt, was Nicole heute mitbringt und zu sagen hat. Vielleicht bekehrt sie mich

Paul: wenn das jemand kann, dann wahrscheinlich sie. Wir haben nämlich die wunderbare Nicole Fleischer mit dabei. Schön, dass du heute da bist als erste Gäste in einem Und du darfst dich gleich selber Auf jeden Fall hast du gefühlt Social Media schon einmal durchgespielt hast jetzt deine Nische in LinkedIn und der IT Bin sehr gespannt, wie du uns heute vor allem Vince bekehren kannst, weil ich bin ja selber schon aktiv auf alles in allem, die wichtigste Frage überhaupt ist, ist LinkedIn in 2026 nicht schon tot? Also ist das immer noch eine wichtige, relevante Plattform gerade KMU, die in irgendeiner Nische sitzen?

Vinz: Willkommen zu Mach mal Marke, dem einzig deutschsprachigen Branding-Podcast ohne Bullshit.

Nicole: Also LinkedIn ist nach wie vor die größte B2B-Plattform. Das heißt jedes Unternehmen, das nicht auf LinkedIn aktiv ist, verschenkt eigentlich jeden Tag jede Menge Geld.

Paul: Das klingt, als wäre es von LinkedIn gesponsert. Bist du aber nicht, müssen wir auf mit dazusagen.

Nicole: nicht, ne. Hat sich noch nicht auf meinem Konto irgendwie erkenntlich gezeigt.

Paul: Ja, das kommt. Ich glaube, man muss erst viel unbezahlte Werbung machen, bevor die dann eines Tages eine auf die Bühne holen. Aber weißt du noch, wie lang du schon auf LinkedIn aktiv bist oder überhaupt schon eingeloggt? Also ich hatte auch so eine Kartei-Leiche so vor zehn Jahren mal ein Profil gemacht und dann nie was erstellt. Aber wie war es bei dir?

Nicole: Wahrscheinlich, wahrscheinlich, wahrscheinlich. Also ich bin da... Ja, also ich bin tatsächlich zu LinkedIn sehr, spät gekommen. Also ich habe über einen Podcast habe ich mitbekommen, dass LinkedIn eigentlich gar nicht mehr so dieses, ich habe einen Lebenslauf, ich stelle den ein und wenn ich mal einen Job suche oder einen Headhunter da drüber stolpert, der schreibt mir dann eine E-Mail und will mir einen Job anbieten. Also so dieses klassische, ich stelle meinen Lebenslauf rein und es ist eine Personalplattform. dass das eigentlich gar nicht mehr so ist und dass das ein bisschen das neue Facebook ist. Also, man da eben auch Beiträge schreibt, dass man da Netzwerk, dass man da mit coolen Leuten im Austausch ist. Also, das hab ich tatsächlich so, ich sag mal, Zufall über einem Podcast mitbekommen, da ich neugierig geworden, da hab ich mich angemeldet, weil ich bis dato eigentlich, ich war im BikeSing während meines Studiums und da musste man ja auch den Lebenslauf eingeben und da war das ja damals noch so. Und dann habe ich mich das erst einmal bei LinkedIn angemeldet und dann habe ich mir das angeguckt und dann war das eigentlich auch erst mal wieder, also man war es eine Karteileiche. Ich habe dann, glaube ich, nur so meine Daten halt eingegeben. Dann kam es mir noch mal in meinem Berufsumfeld kurz über den Weg, aber da dachte ich auch noch, naja, das ist hauptsächlich für Recuting. Und dann habe ich durch ein Coaching quasi, beziehungsweise ja, bin ich da eben aufmerksam geworden, dass man da eben durchaus Kunden gewinnen kann. Und ich bin jetzt muss ich rechnen. glaube, seit 2023 bin ich aktiv und habe da jetzt mein Netzwerk aufgebaut, gewinne da auch meine Kunden drüber. ist mein Kanal Nummer eins. ja, außerdem bin ich unterwegs und nutze das strategisch für mich.

Paul: Und hast du das Gefühl, das wird immer besser oder also für dich immer besser?

Nicole: Das ist jetzt eine schwierige Frage, weil ich finde, grundsätzlich finde ich nach wie vor, das wirklich der Kanal, wenn man als Unternehmen Kunden gewinnen will. Weil da sitzen einfach auch die Entscheider, die sind deshalb aktiv. Man kommt mit denen ins Gespräch, man kann da eben mit denen entweder über LinkedIn oder über die Beiträge oder auch über die Direktnachrichten einfach direkt ins Gespräch kommen.

Paul: Können wir sonst auch später nochmal stellen.

Nicole: Das ist einfach sehr, einfach. Aber in dem ganzen KI-Zeitalter wird es auch tatsächlich immer schwieriger, weil natürlich jeder seine Beiträge irgendwie mit KI verfasst. Und man hat so das Gefühl, die Beiträge werden mit KI verfasst. Die Kommentare werden auch von KI geschrieben und die Direktnachrichten werden auch von KI. Also spricht eigentlich irgendwie nur KI mit KI und dann macht es eigentlich keinen Sinn mehr. Deswegen ist es eben umso wichtiger, da rauszustechen, umso wichtiger, da seinen eigenen Stil und auch seine eigene Meinung zu finden. Ich glaube, wie gesagt, wie vor, ist ein wichtiger Kanal, aber es verändert sich auch. Auch der Algorithmus hat sich geändert, wo man früher quasi Reichweite ohne Ende bekommen hat. was man in diesen Impressionen eben gesehen hat, da kriegt man jetzt irgendwie, also da muss man schon dankbar sein, wenn man irgendwie bei 200 oder bei 1000 ist, wo man halt früher locker 100.000 Impressionen hatte. Und das ist natürlich schon... wenn man da vorher so verwöhnt war, einfach der Algorithmus anders funktioniert hat, ist es natürlich schon ernüchternd, wenn man sich so denkt, ja irgendwie, ich erreiche ja keinen mehr. Und das ist halt auch so bisschen die Krux, da darf man sich halt von diesen Zahlen jetzt nicht beirren lassen, aber ist natürlich demotivierend, wenn man das dann sieht und man sich denkt, ja, für was mache ich das dann eigentlich alles.

Paul: Ja, es ist vor allem demotivierend, wenn du die alte Zeit noch kennst und jetzt so in die neue reingerutscht bist. Das vielleicht auch gerade am Anfang hattest, wo du mit LinkedIn gestartet hast. Ich glaube, wenn du jetzt neu reinkommst, wirkt es schon wieder ganz Dann zurück an diesen Anfangszeiten, wo da 50 Leute in ganz Deutschland aktiv waren und die haben sich alle so gefühlt die lustigen Beiträge hin und her geschrieben und haben da natürlich in kurzer Zeit extreme Reichweiten aufbauen können, von denen man heute auch noch träumen kann. Aber ich habe schon gehört, es ist mittlerweile auch so am Kippen, dass wenn du wenig Reichweite bzw. oder ein kleines Netzwerk hast, kleine Follower schafft, dass es eigentlich besser ist für die Reichweite, weil du dann gezielter aussteuern kannst. LinkedIn kann besser entscheiden, wer zu deinem Netzwerk gehört und so weiter. Vor- Nachteile, aber über diese ganzen Regeln und so wollen wir gleich nochmal reden. Erstmal darfst dich natürlich richtig vorstellen. Also wie stellst du dich denn auf LinkedIn vor? Und ist LinkedIn jetzt wirklich dein einziger Hauptkanal, wo du dein Angebot hast? Oder wie würdest du dich überhaupt vorstellen?

Nicole: Mein Angebot ist tatsächlich, dass ich für IT-Unternehmen deren LinkedIn-Account übernehme. Das Ganze nennt sich rund Sorglos-Paket. Das heißt, ich bin dann quasi, ich baue Corporate Influencer auf und übernehme dann quasi den Account der Person, das sind eben Mitarbeiter aus dem Unternehmen. Und da ich quasi einen IT-Background habe, also ich habe angefangen mit einer klassischen Ausbildung zur Fachinformatik an den Fachrichtungssystem Integration, also Netzwerktechnik, dann geht noch weiter. Ich habe dann noch das Studium Medieninformatik, also da auch bisschen Hardcom Informatik dabei gewesen, aber auch so bisschen der Medienteil und dann noch den Master in Internet Web Science.

Paul: Nett.

Nicole: Und danach bin ich erst ein bisschen in die Marketing-Schiene gerutscht. deswegen, obwohl es auf der Hand lag, hat es bisschen gedauert, bis ich meine Zielgruppe gefunden habe. Da habe ich mich eben dann eben genau für die IT oder IT-Unternehmen entschieden, weil ich halt da echt festgestellt habe, dass es so ein bisschen USP ist. Weil ich halt auf der einen Seite die IT-Leute gut verstehe. Ich bin da so ein bisschen das Einhorn, sage ich jetzt mal.

Vinz: Nerdy Talk.

Nicole: weil ich sowohl die Nerdys verstehe und das aber auch quasi in Marketingdeutsch, dass die eben auch die Leute verstehen, was verkaufen die denn eigentlich oder was bringt mir das Produkt. Und da habe ich gemerkt, da habe ich wirklich einen guten USP. Und deswegen übernehme ich für Unternehmen LinkedIn und bringe die da eben in die Sichtbarkeit und vor allem bringe ich ihnen auch Leads, die man nämlich nach wie vor noch über LinkedIn generieren kann. Und das ist mein Hauptkanal, auf die zweite Frage zu kommen. Aber ich bin natürlich auch auf Instagram unterwegs. ist aber da werde ich keine Kunden gewinnen. Das ist eher so bisschen so mein Favorite, dass ich da halt auch eben unterwegs bin und ein meine Social Media und auch mein Thema Selbstständigkeit, weil da begegnen einem ja auch die ein oder anderen Dinge, die man vorher überhaupt nicht erwartet hat. Da berichte ich bisschen drüber und nachdem ich da eben Reels drehe, ich auch auf TikTok und auf YouTube shorts.

Paul: Aber eigentlich hast du ja mit deinem Hintergrund auch Social Media schon mal in deiner Festanstellung durchgespielt, wenn man so will. Und das, was du jetzt gerade so als dein Hauptfokus erzählt hast, klingt wirklich, als hättest du das Thema, ich finde meine eigene Nische komplett durchgespielt. Würdest du es auch so sehen? Oder?

Nicole: Ja, absolut. es ist meine Nische. Ich fühle mich da auch total wohl, weil ich eben mit den Leuten und ich kriege auch immer gespiegelt, dass das sehr selten ist und sie natürlich das auch immer als sehr, gut und als Vorteil eben sehen, weil sie mir eben nicht ihr Produkt jetzt von A bis Z erklären müssen oder mir jetzt nicht erklären müssen, wie die Software funktioniert oder was da wichtig ist, weil ich es ja im Prinzip auch schon durchs Studium und durch meinen Job. bisschen durchgespielt habe.

Vinz: Also, habe jetzt auch mal Frage, Nicole. Du hast gerade gesagt, bist auf anderen Plattformen auch aktiv. TikTok sogar, YouTube Shorts etc. Kennst dich hier also recht aus. Aber warum ist denn eigentlich LinkedIn jetzt quasi deine Hauptplattform, wo du jetzt auch dein Angebot für diese IT-Unternehmen Weil ich glaube, gibt ja auch andere Plattformen, vielleicht auch TikTok, die... wo man je nachdem der Zielgruppe auch noch mehr erreichen könnte? wie siehst du das? Was ist der Hauptgrund? Warum ist es LinkedIn?

Paul: Und nicht Reddit oder so. Wo doch wahrscheinlich alle aus der IT aktiv sind.

Vinz: Adreo.

Nicole: Ja, Reddit ist auch noch so Ding. Ja, es ist tatsächlich so. Bei den anderen Kanälen, also gerade TikTok und Instagram, sitzt meine Zielgruppe nicht. IT-Unternehmen sitzen da einfach nicht. Also die werde ich da nicht erreichen. Ich werde zwar vielleicht manche IT-Leute oder auch Geschäftsführer, die halt privat vielleicht einfach auf LinkedIn, auf Instagram unterwegs sind.

Vinz: Mhm.

Nicole: erwische ich vielleicht schon, aber die sind da ja eher weniger. Deswegen ist LinkedIn da eben einfach der bessere Kanal. Wenn du jetzt als Marke im Prinzip vielleicht so in irgendwie Fashion oder auch so Gesundheit, Fitness oder sowas unterwegs bist, dann ist wieder Instagram der bessere Kanal oder auch TikTok. Also es kommt immer auf die Zielgruppe drauf an, auch bei Unternehmen, wenn die quasi sich den richtigen Kanal für ihre Social

Vinz: Hm.

Nicole: Aktivitäten kommt es immer darauf an, wo sitzt die Zielgruppe und welchen Kanal wähle ich aus. Und bei mir war es eben, ich will mit und vor allem eben auch mit den Entscheidern und auch den Marketingleuten, weil die sind meistens eben dann für Social Media auch verantwortlich, mit denen sprechen und die sitzen einfach auf LinkedIn. Deswegen ist das mein Kanal und das ist auch der, wo ich meine kompletten Kunden bisher gewonnen habe. Ich habe zwar tatsächlich auch schon Kunden über TikTok gewonnen. Da bin ich auch fast vom Stuhl gefallen, wie ich gefragt habe, wie er denn auf mich gekommen ist und er hat gemeint, ich habe ein Video von dir oder mehrere Videos von dir gesehen auf TikTok, ich fand dich sympathisch und ich dachte, lass uns mal unterhalten. Und dann war es am Ende tatsächlich auch ein Kunde. Also auch das funktioniert, aber es ist natürlich nicht mein Hauptvertretskanal. Also das ist eher die Ausnahme. Aber wenn da mehr kommen, ist immer gern. Also wenn, dann müsste ich auch eine andere Strategie wahrscheinlich fahren. Aber

Paul: Wow, Gratulation!

Vinz: Okay. Ja. Mhm.

Nicole: Ich habe mein Haupt, die sitzen einfach auf LinkedIn.

Paul: Was haben die für eine Erwartungshaltung gegenüber LinkedIn? Also freuen die sich, wenn du auf die zu kommst und sagen direkt, wir wollen das unbedingt starten oder sind die alle eher skeptisch gegenüber, da aktiv werden?

Nicole: Also tatsächlich, tatsächlich, also wenn die Leute intern schon jemand haben oder eben vielleicht auch mit der Agentur arbeiten, dann kriege ich auch selbst da auf meine Nachrichten eine nette Absage, also die gießen dann nicht einfach und ich komme tatsächlich mit sehr, vielen ins Gespräch und das ist auch, ich habe auch sehr, sehr große Konzerne, teilweise auch Unternehmen, die mit mir zusammenarbeiten, also Da besteht schon Bedarf, weil viele sich auch mit LinkedIn gar nicht so auskennen und vielleicht auch schon andere Social-Media-Kanäle bespielt haben, das vielleicht auch erfolgreich. Aber gerade LinkedIn ist trotzdem, manchmal habe ich so das Gefühl, eben so bisschen so ein schwarzes Loch auch dann noch zu diesen Themen mit, ja, ich kann ja da eine Unternehmensseite machen, wir hatten da ja bisher noch nie Erfolg, wir haben da jetzt auch schon Ads geschalten und das kostet irgendwie gefühlt nur Geld. Das sind so die Erfahrungen, die mir eben auch mit meinen Kunden begegnen, mit denen ich dann im Gespräch sitze. Aber ich kriege immer sehr nette Antworten und viele gehen da eben auch ins Gespräch und wir tauschen uns aus. Und manchmal kann ich ihnen auch so helfen und manchmal werden es eben dann auch Kunden.

Vinz: Kriegst du auch Anfragen von anderen Branchen oder wirklich ausschliesslich IT?

Nicole: Also dadurch, dass ich ja meinen Outreach aktiv mache, was ja eben ganz gut auf LinkedIn funktioniert, spreche ich natürlich auch nur IT-Firmen an. Es kann natürlich auch passieren, dass quasi inbound jemand reinkommt und dann mit mir arbeiten will, der von einer anderen Branche kommt. sage ich meistens, also es kommt ein bisschen auf die Branche drauf an, aber ich weiß halt, wie es in der IT funktioniert, welche Schrauben mich stellen muss, weil ich halt im Prinzip immer die gleiche Zielgruppe habe. Deswegen habe ich tatsächlich auf LinkedIn

Vinz: Mhm. Ja.

Nicole: Also ich habe ein Freunde für die, die ich ein bisschen helfe, die da im Coaching unterwegs sind. ist ein völlig anderes Spiel. Aber grundsätzlich meine Kunden sind eigentlich alles IT-Kunden.

Vinz: Mhm.

Paul: Outreach ist ja praktisch das Ende zu sagen, ich schreibe die aktiv an oder das ist ja bei dir. Davor gelagert ist ja noch dein ganzer Content und den hast du wahrscheinlich genauso auf den IT-Sektor fokussiert. Machst du da so klassischen, ich mache LinkedIn Personal Branding Content oder in welche Richtung geht das?

Nicole: Genau. Genau. Genau. Ja, absolut. Also ich bin quasi auch ein Influencer. Genau, Content Creator. Ich bin quasi auch eine Marke. Ich bin da einfach tätig. Also ich schreibe eben genau über die Probleme, IT-Unternehmen haben. Meistens sind es eben so Dinge wie sie haben einfach keine Zeit, weil LinkedIn natürlich auch einfach Zeit frisst, wenn man das ordentlich macht.

Paul: Sehr gut. Content Creator heißt das doch mittlerweile.

Nicole: Und darüber spielt ja auch mein Angebot an. Ich gebe ihnen die Zeit zurück, indem sie ich übernehme und sie dann trotzdem auf LinkedIn aktiv sind und Kunden und Umsatz dadurch machen. Das heißt, ich spreche da die Probleme an, ich gebe Tipps, gebe Mehrwert. Ich erzähle auch ab und zu, was auch sehr wichtig ist für Personal Branding, so bisschen, ich würde es jetzt nicht sagen, privates, aber persönliches, was ein bisschen weg von dem Ganzen ist.

Paul: Nahebares.

Nicole: einfach mal auch, ich habe zwei Hunde, gibt es halt auch mal Hunde-Content oder ich erzähle über meine Selbstständigkeit, was für Probleme oder Herausforderungen da sind. Das kommt auch noch hinzu.

Vinz: So wie man hört, kennst du dich ja recht aus. Und jetzt meine Frage. Wer sollte LinkedIn in deiner Meinung doch mal ausprobieren? Und für wer ist wirklich nichts nach deiner Erfahrung, die du schon gehabt hast?

Nicole: also man kann über die Suche in LinkedIn einfach mal, wenn man sie eingebt, so ein bisschen Branche, dann sieht man recht schnell, wer aus der Branche auf LinkedIn aktiv ist. Mittlerweile ist dann auch tatsächlich viele Verwaltungen, Behörden aktiv. Das heißt eigentlich, es gibt fast keine Zielgruppe. Wenn ich jetzt ein lokales Business habe, also wie zum Beispiel ein Fitnesstrainer, der nur vor Ort Training gibt. Auch da geht es. Ist aber natürlich ein bisschen schwieriger, als wenn ich das ganze online verkaufe, dass ich ein Online-Training anbiete. Aber grundsätzlich alles, was Coaches ist, einfach Firmen, die Software verkaufen, auch für Recuting, auch der Gesundheitssektor, Automobil. Also es ist wirklich sehr, groß. Es muss schon eine sehr, kleine Nische sein, wo ich sage, okay, das klappt auf LinkedIn nicht. Und dann kommt es halt auch immer darauf an, wie viele Kunden brauche ich denn, weil wenn ich nur zwei brauche und die Nische ist sehr klein, dann reicht es mir auch.

Vinz: Hm.

Paul: Also würdest du fast bei jedem potenziellen Kunden, Kundinnen sagen, da kriegen wir das irgendwie hin, dass ihr Mehrwert daraus bekommt.

Nicole: Ja, also ich gucke schon vorher immer. gerade ich habe ja natürlich dann auch ein Tools. Also zum Beispiel ich habe für mich auch den Sales Navigator und da kann ich halt schon genau einstellen. Also da kann man halt nochmal mehr Feinheiten als bei der normalen regulären Suche und dann kann ich schon genau sagen und abwägen. Also ich sage meinen Kunden auch, wenn die jetzt irgend so ein ganz nischiges Produkt auch in der IT machen, dann sage ich, pass auf, das ist nicht euer Kanal. Da würde ich eher vielleicht in Richtung Instagram gehen, vielleicht auch über Ads und Funnel nachdenken. Das bringt euch mehr, als wenn ihr da jetzt auf LinkedIn rumturnt. Also man muss schon immer gucken, aber mehrheitlich würde ich schon sagen, ist LinkedIn für gerade im B2B-Bereich einfach die erste Anlaufstelle.

Paul: ich kann mir immer Brüche ganz gut vorstellen. Also das gerade wenn du so der Typ dafür bist, ohnehin lustige Videos aufzunehmen, dass du dann auch gut auf TikTok raufgehen kannst oder dass du bewusst den Buch suchst und sagst, ich mache mein IT Zeug, aber dann auf Instagram groß. Und natürlich du spielst ja damit unterschiedlichen Parametern. Also du kannst wahrscheinlich mit lustigem Content viele Leute erreichen. Ich gucke mir zum Beispiel von einem Autoverkäufer aus Berlin die Videos, die lieben gerne auf YouTube an von dem.

Nicole: Mhm.

Paul: Obwohl ich mit Autos nichts zu tun habe und in Berlin werde ich auch niemals ein Auto kaufen. Aber ich gehöre so zu seiner großen Zielgruppe. Und das hat dann immer den Mitnahmeeffekt, dass er trotzdem eine hohe Reichweite hat und viele Menschen ihm folgen. Und das ist ja dann wiederum Proof of Concept für die wenigen, die dann innerhalb oder im Radius Berlin aktiv sind. Das Spiel kann man wahrscheinlich für deine Zielgruppe oder allgemein für alle Kundschaft, die irgendwas regional machen, aber dann überregional senden. immer durchspielen. Meine Frage, die mich vor allem noch interessiert, wie wichtig ist Erwartungsmanagement bei dir? Weil ich kann mir das ja anschauen. meine, privat folgen die wahrscheinlich auch alle irgendwelchen Leuten und haben schon mal gesehen, da gibt es Erfolgreiche und nicht so Erfolgreiche. Ist dann bei allen sofort so Erwartung, komm, wir spielen das im Monat und dann habe ich auch die 200.000 Follower geknackt und hab große Reichweite oder musst du dann erst mal ankommen und sagen, so nicht, das läuft anders?

Nicole: absolut. Mhm. Ja, also das tatsächlich weniger, weil auf LinkedIn ist wie gesagt Follower ist jetzt nicht so das Thema wie jetzt beispielsweise auf Instagram. Da ist ja der Follower ist ja da quasi die Währung schlechthin, wobei das auch Quatsch ist, weil lieber habe ich 1000, die wirklich an meinem Produkt, an meiner Dienstleistung interessiert sind, bevor ich 100.000 habe, die es eigentlich nicht interessiert. Dann lieber mit den richtigen sprechen als mit den verkehrten. So ist es auf LinkedIn auch ein bisschen, aber auf LinkedIn kann ich es natürlich aktiv steuern, weil ich ja über die Strategie, strategische Vernetzen einfach, dass ich da meine Zielgruppe eben suche und dann genau in der Branche, auch den Titel, wenn ich mit im C-Level sprechen will, dann suche ich nach C-Level. Das heißt, ich kann da meine Follower auch entsprechend aufbauen, wo ich ein bisschen die Erwartungshaltung immer rausnehmen muss. Das höre ich immer sehr oft, wenn Firmen um die Ecke kommen und sagen, ja, wir haben da ja auf LinkedIn eine Unternehmensseite und die wollen wir jetzt groß machen. Dann muss ich immer sagen, ja, die ist schön und gut, die ist auch in irgendeiner Weise wichtig, aber es bringt euch wenig. LinkedIn straft euch ab. Die wollen nicht, dass da die Unternehmensseite große Reichweite bekommt. Ihr könnt sie bespielen. Das Einzige, was ihr aktiv noch machen könnt, dass ihr kommentiert, dass ihr da am Feed unterwegs seid als Unternehmen. Aber strategisch ist da immer ein bisschen, ja, ist man sehr eingeschränkt. Und die meisten Leute, das ist ja auch das Geheimnis von Personal Branding oder wie es auf LinkedIn heißt, der Influencer. Man will ja mit den Menschen reden. Also ich will ja nicht mit der Marke reden. Also deswegen ist in Unternehmensseite und ich weiß nicht, Paul, du bist ja auch unterwegs. Wie viele Unternehmen folgst du denn aktiv? Das sind ja eher dann die Personen.

Vinz: Hm.

Paul: Also, auf Folgen geklickt habe ich bei sehr, sehr vielen Unternehmen. Aber das, was man sieht, ist ein Bruchteil davon. Ich glaube, was ich persönlich so aktuell auf LinkedIn spannend finde, ist, dass wenn ich mit Leuten im Austausch stehe, sehe ich ja manchmal, die haben das kommentiert oder dort ein Like vergeben, dass es bei ganz wenigen Unternehmensseiten dann doch auch gut performende Beiträge gibt. Also die haben dann so die, keine Ahnung, 100 Likes.

Nicole: ⁓ okay.

Paul: paar Dutzend Kommentare und so. Also bei einigen wenigen Relevanten geht es schon, aber ich habe das Gefühl, hinter jeder Personenmarke steht eine Unternehmensseite, alleine, dass man das schöne Icon sich gestalten kann. Wir als Podcast haben eine Unternehmensseite und so. Wir bespielen das auch ganz aktiv, aber es ist natürlich einiges leichter, wenn ich das persönlich machen würde, mit meinem persönlichen Profil, weil, wie du gesagt hast, alles ist auf dieses Persönliche drauf aus und

Vinz: Hm.

Paul: Deswegen kann ich mir auch gut vorstellen, dass wenn man eben rankommt, wie du sagst, wir sind ein Unternehmen, sind, und Unternehmen kommen dann meist auch an von wegen, wir haben so viele Jahre Erfahrung, wir sind ein gestandenes Unternehmen, uns kennen hier alle aus der Region, aber auf LinkedIn bist du halt nichts. Also da kannst du mit deinem Unternehmensname auch nichts aufbauen und wenn du selber nicht aktiv bist und nur die Seite bespielen willst, wird das auch nichts. Da stimme ich dir voll zu. Wie schwer ist es dann, die Leute davon zu überzeugen, da müsst ihr schon selber mit eurer Nase. die Kamera und mal ein Foto teilen und einen schlauen Gedanken.

Nicole: Also es gibt welche, die verstehen das absolut und wenn ich das denen erkläre und auch die Vorteile und eben wie man so selber sich verhält, dann ist das immer recht, ja stimmt, ja da hast du recht und da ist immer die Einsicht tatsächlich sehr groß, also ich kann die dann auch immer davon überzeugen, aber natürlich ist es bei manchen Unternehmen, die haben natürlich dann auch bisschen Angst, gerade wenn der CEO jetzt oder der Founder, wenn der jetzt nicht so gut auf LinkedIn zu sprechen ist oder da auch keine Lust drauf hat. Dann müsste man ja andere Leute aus dem Team nehmen. Und da ist natürlich auch für Unternehmen natürlich, muss man abwägen, was passiert, wenn der Mitarbeiter geht. Weil wenn man natürlich da jetzt einen Corporate Influencer aufbaut, den Expertenstatus und der jetzt über sich, über seine Arbeit, über das Unternehmen, ein bisschen über die Produkte natürlich, aber halt auch das, einfach den Expertenstatus aufgebaut hat. Und dann geht der.

Paul: ⁓ das geht ja gar nicht.

Nicole: dann nimmt er die halt alle mit. Und das ist immer so bisschen die Crux bei den Unternehmen, da dann einfach irgendwelche Mitarbeiter zu nehmen. Es gibt auch Corporate Influencer Programme bei Unternehmen, die sagen, jeder Mitarbeiter, der da Lust hat, kann da teilnehmen. Und dann posten die aber halt auch selber und kriegen da halt vom Unternehmen entsprechend Zeit. Aber wenn ich jetzt einen Account übernehme, dann geben die ja auch Geld aus, ⁓ das voranzutreiben, den Profi da zu engagieren. Und dann geht er mit dabei, nach einem Monat oder nach Beendigung. Also wie gesagt, ich arbeite immer mit circa sechs Monaten im Minimum, weil ich halt auch sage, also wie gesagt, jedes Social Media Game ist kein Sprint oder Marathon. Den Spruch kann man auch langsam mal hören, aber es ist leider so. Ja, das ist auch gut. Genau, und das ist einfach, das muss man halt wissen, dass das halt auch nicht von heute auf morgen geht. Klar gibt es schon Tendenzen, wenn man auch schnell ist.

Paul: Deswegen sagen wir immer Wanderung. Das muss du noch länger durchhalten.

Nicole: wie die Zielgruppe tickt oder wenn man die gleich trifft und so, dann geht es auch ein bisschen schneller, dann sieht man die Ergebnisse auch schneller. Aber man braucht die Zeit einfach. Und gerade wenn man dann halt mit Unternehmen arbeitet, die wollen dann halt trotzdem immer, aber man kann auch beides. Also man kann die Unternehmensseite aufbauen und den Corporate Influencer. Und ich habe tatsächlich bei meinen Kunden sind es wirklich immer entweder CEOs, Geschäftsführer, Founder. oder irgendwelche Leitungspositionen im Marketingvertrieb, wo man weiß, die werden der Firma schon noch bisschen treu bleiben. Aber das ist immer so auch ein Ding, was man sich immer im Hinterkopf behalten muss, dass ja Mitarbeiter einen freien Willen haben, Gott sei Dank, und natürlich auch Unternehmen wechseln können

Vinz: Mh.

Paul: möchte ich jetzt mal direkt rein und eine Lanze für die freien Mitarbeiter sprechen, weil ich denke, als Unternehmen hast du eigentlich nur Vorteile. Wenn du sagst, guck mal hier, kannst dir während der Arbeitszeit deine eigene Personal Brand aufbauen. Wir unterstützen dich dabei. Du teilst natürlich automatisch Dinge über dein Berufsalltag. Sprich, wir als Mark, als Unternehmen schwimmen immer so ein bisschen mit. Und wenn wir uns dir gegenüber gut verhalten, dann wirst du das automatisch auch kommunizieren. Also das ist ja diese

Nicole: Mhm. Und dann

Paul: Win-win-Effekt, den man eigentlich hat, wenn man sagt, gerade Corporate Influencer, die eben nicht in der Chefetage sitzen oder nicht der der Founder sind, die können eine richtig gute Stimme abgeben. Und wenn die eines Tages weiterziehen, aber ich bereite denen ein kleines Fest als Abschied, dann werden die das Ganze teilen und dann werden die für mich sogar noch die Nachfolge suchen, damit der Posten wieder besetzt wird, weil ich ein cooles Unternehmen bin. Das ist eigentlich, also es ist so einfach, weißt du musst den Leuten ja nur Zeit geben und das motiviert die und es kommt so viel zurück. Also ich sehe da keinen Schwachpunkt.

Nicole: Genau.

Vinz: Das könnte ich sogar bei eher verstaubten Branchen Wenn du deinen Lehrlingen die Chance gibst, 500 Stutz mehr im Monat zu einfach einen TikTok-Kanal über die Firma. Die haben Fun und kriegen mehr Geld. Und die Unternehmen profitieren wieder. Da scheint mega viel Potenzial um.

Nicole: Mhm.

Paul: Ja, die ziehen dann auch die richtigen Leute an und im Umkehrschluss willst du ja auch, wenn du dann über LinkedIn Nachwuchs suchst oder Leute, zu deinem Unternehmen passen, orientierst du dich ja auch wiederum an den Leuten, die du siehst, die aktiv sind und willst dann am liebsten die abwerben. Aber dann kannst du es denen ja innen raus, wenn sie bei dir sind, nicht verbieten zu sagen, jetzt bist du aber nicht mehr aktiv. Das ist ja schon alleine ein Widerspruch an sich. Also ich würde da sofort immer sagen, so aus Markensicht und Unternehmenskultur her.

Vinz: Hm.

Paul: lasst die Leute, lasst den Freilauf. Ich glaube, das Wichtigste ist, und da können wir jetzt auch mal auf den Punkt eingehen, wie in unserem Namen schon steht, Marke ist ja die Basis von dem Ganzen. Also wenn alle Unternehmen wissen, worum es bei dem Unternehmen geht und was die Mission ist oder wie man das auch immer nennt, der Nordstern oder die Ziele, die man gemeinsam erreichen will, dann steht doch so einem Corporate Influencer Programm oder auf gut Deutsch Leute sind aktiv auf LinkedIn, dann steht noch nichts mehr im Weg. Aber du brauchst halt diese Basis, oder?

Nicole: Absolut. Wobei ich da auch schon von vielen Firmen, gerade die, die auf TikTok sehr groß geworden sind, die einfach mit lustigen Content, wo man einfach die Firma kennt. Man kennt so Handwerkerbetriebe, halt wirklich lustige Videos machen. Man schaut sie sich gern an und dann hat man einfach diese Firma im Kopf und weiß halt auch, vielleicht habe ich da Bock da zu arbeiten, weil die sind lustig, sie sind sympathisch, ich will dahin. Aber das machen die da. tatsächlich meistens in ihrer Freizeit. habe ich schon ganz oft gehört, dass die halt das dann nach Dienst Schluss haben, dann drehen die diese Videos ab, machen das alles selber und das Unternehmen profitiert am Ende davon. Also wenn es dann gut läuft, dann kriegen die bestimmt auch mehr Geld und entsprechend Zeit, aber die fangen alle meistens an, was ich sehr sehr schade finde, weil irgendwie Social Media trotzdem immer noch so das Stiefkind ist, so das kann man alles nebenbei machen. Aber es ist heute eigentlich einer der wichtigsten Kanäle der den man bespielen muss. Es ist völlig egal, ob es jetzt LinkedIn oder irgendein anderer ist. Man muss in die Sichtbarkeit gehen und man muss sich irgendwie von der Konkurrenz abheben. Und da finde ich nach wie vor ist dann noch zu sehr dieser Gedanke, naja, stell dich nicht so an, du wirst doch da jetzt mal so bisschen was posten können. Das dauert ja nicht lange. Ja doch, weil wir brauchen eine Strategie, wir brauchen Content, der auch irgendwie wirkt. Wir brauchen irgendwie eine Strategie und dann können wir loslaufen und das vergessen halt viele.

Paul: Ja, wie würdest du denn das machen, wenn du ein Unternehmen hättest, jetzt ein IT-Unternehmen? Würdest du sofort sagen, Leute, passt auf, erstens vier Tage Woche und dann habt ihr alle jeden Tag Zeit, zwei Stunden eure Social Media Präsenz auszubauen oder?

Nicole: Ich würde das glaube ich ein bisschen integrieren. ich glaube, wenn jemand Lust hat, quasi über seinen Alltag zu schreiben und der auch weiß, wie es geht, dann würde ich dem einfach quasi täglich einfach sagen, pass auf, du kannst dir am Tag eine Stunde rausnehmen und dann kannst du gern auf LinkedIn unterwegs sein. Und wenn ich das meinen Mitarbeitern quasi während der Arbeitszeit zugestehe, dass sie da einfach vielleicht eine Stunde oder eineinhalb, je nachdem, wie halt auch das Unternehmen dann sind es ja auch Fürsprecher fürs Unternehmen. Das sind ja quasi die, die da rausgehen über ihre Arbeit. Man muss natürlich schon aufpassen, dass man da nicht dann irgendwie Mitarbeiter hat, die dann Blödsinn erzählen oder irgendwie den Namen gefährden, der Reputation und solche Geschichten. Aber im Grundsatz, man die auch... Also in der Öffentlichkeitsarbeit ist es ja auch so, da gehst du ja auch mit klassischen Pressemitteilungen raus oder du magst irgendwie Videos oder du gehst in Social Media, da bist du ja auch präsent. Also warum nicht gleich die Mitarbeiter? Man will doch sehen, wer sind die Leute, die da arbeiten? Was machen die eigentlich? Und da würde ich, glaube ich, den Leuten einfach die Zeit geben und sagen, pass auf, wenn du Lust hast und wenn du das wirklich ernst meinst, dann nimm dir gerne eine Stunde am Tag und dann spiel das Und meistens machen die ja dann abends noch selber, dass sie sich dann abends noch mal hinsetzen, Kommentare machen, Nachrichten und so, weil sie einfach Freude auch dran haben und das gar nicht als Arbeit sehen. Aber wenn ich als Unternehmen denen einfach sage, pass auf, eine Stunde kriegt er.

Paul: Gäsesel.

Nicole: dann spielt das, fände ich gut.

Paul: Ich glaube, kann es auch vielleicht viel softer noch integrieren und einfach sagen, guck mal, du machst das. Das ist so bisschen dieses Prinzip, was du, wo du bist gern munter bei der Arbeit und trinkst gern Kaffee. Guck mal, hier hast du eine Kaffeemaschine und eine Tasse. Könnte man die auch so unterstützen, dass man sagt, pass auf, wir holen mal jemanden, LinkedIn gut kann. Der kann dich dabei unterstützen oder du kriegst einen Kurs, wie du gut Texten oder Storytelling machen kannst oder so. Einfach so ein bisschen Weiterbildung schon mit anbieten. Da machen die es ja nochmal lieber selber. Und wie du meintest, das ist die Goldene Währung, also wir sagen immer Markenaufbau oder Markenentwicklung, Markenstrategie, das ist so deine Lebensversicherung als Unternehmen. Denn deine Zielgruppe kann von heute auf morgen weg sein, es kann eine Marktveränderung geben und dein Unternehmen funktioniert nicht mehr so wie am Tag zuvor. Aber deine Marke an für sich, die hat Bestand. Und wenn du die gut aufbaust, dann kann die auch in Zukunft weiterführen. Und das ist ja auch der Anreiz für Mitarbeitende. auf LinkedIn eine Personal Brand aufzubauen und zu sagen, guck mal, hier bin ich als Person aktuell in der Position und das ist mein Alltag. Aber ich bau das ja auch als als Mitarbeiter für mich selber auf. Und das ist ja auch vollkommen okay. Aber man kann es ja für beide aufbauen. Also für die Marke mache ich es automatisch und für mich als Person als mit Hauptantrieb und ich werde gefördert. Also das ist wie gesagt Win-win-win auf allen, ja für alle Beteiligten.

Nicole: Absolut, absolut.

Paul: Wollen wir direkt in deinem Prozess reintauchen, wie du eigentlich anfängst, wenn jetzt Leute sagen, guck mal hier, Nicole, sympathisch, das klingt klug mit LinkedIn. Wir haben jetzt auch schon über Erwartungen gesprochen und wissen, das geht nicht von heute auf morgen. Wie lange dauert es dann wirklich so im Schnitt, bis sich was bemerkbar macht? Und wie fangen wir am besten an, damit das funktioniert?

Nicole: Mhm. Also als erstes fangen wir mal an, man braucht eine klare Positionierung. wenn man sich selber noch nicht so ganz einig ist, was wollen wir denn eigentlich? Also man muss erstmal wissen, was verkaufe ich denn, wo positioniere ich mich? Dann sollte man die Zielgruppe kennen. Also quasi man fängt einfach mit dem Fundament an. Also wenn ich mit denen starte, dann starten wir immer erstmal mit einem Strategieworkshop. Das heißt, ich komme entweder vor Ort oder wir machen es online, je nachdem wo das Unternehmen sitzt. Das wird gesagt, okay. Man macht da jetzt mal zwei, drei, vier Stunden und dann stelle ich einfach unbequeme Fragen. Da kommen manche große Firmen auch ein bisschen ins Schnaufen, weil sie halt noch nie sich so sehr dann damit beschäftigt hat. am Ende, ist absolut, das ist auf jeden Fall Empfehlung Nummer eins, dass man da einfach schon mal bereit ist. Und wenn man dann halt weiß, in welche Richtung, dass man marschiert, dann kommt es natürlich auch ein bisschen auf die Ausgangsposition auf.

Paul: Ja und weil sie nicht Mach mal Marke gehört haben. Also hallo, ist über 70 Folgen nur über das Thema geredet.

Nicole: Wenn ich jetzt mit Kunden starte, die selber schon bisschen was gemacht haben auf LinkedIn und vielleicht auch schon einen Grundstock an Follower haben, dann ist es natürlich ein bisschen einfacher, da ein bisschen schneller in die Reichweite auch zu kommen. Wenn die aber im Prinzip zwar einen großen Stock haben, aber mit den falschen Leuten, dann wird es auch noch mal schwieriger, weil wir wollen ja die richtigen Leute auch mit unserem Content erfreuen. Deswegen kommt es immer ein bisschen auf die Ausgangssituationen drauf an. und dann auch auf die Zielgruppe. Also wenn deren Zielgruppe sehr kompliziert ist, nischig und man selber weiß, okay, ist es sehr schwierig, dann dauert es natürlich auch bisschen länger, man dann auch weiß, okay, was kommt an, was mache ich da. Das ist auch noch so ein Faktor, ist denn meine Zielgruppe selber aktiv auf LinkedIn? Wenn die selber sehr aktiv sind, wird es noch mal einfacher, weil dann kommentieren die auch bei mir und man kommt in den Austausch. Aber es gibt eben sehr viele Zielgruppen, das meine ich auch so ein bisschen dabei. Die sind halt nur so Mitleser, die lesen nur. Die kriegen alles mit, aber du weißt halt nicht, haben sie es jetzt gelesen, kennen sie mich? Das ist halt auch nochmal schwieriger. Da muss man dann wieder zu anderen Mitteln greifen. Also es hängt von vielen Faktoren ab, aber mein Credo ist immer, so nach den ersten drei Monaten sieht man auf jeden Fall deutlich, welche Richtung das geht. Wir haben auch schon die Möglichkeit gehabt, dass wir im ersten Monat schon vereinbart haben für die Kunden, die auch qualifiziert waren. Also auch das ist möglich. Es kann aber auch dauern, dass man halt nochmal fünfmal in der Zielgruppe rumschraubt und dann erst die richtigen Leute und wenn dann halt quasi das Outreach braucht dann auch Zeit. Die Followeraufbau braucht Zeit. dann kann es auch ein bisschen länger dauern. Dann dauert es halt die drei Monate und ich sag mal nach sechs Monaten ist man schon deutlich drin und umso länger man halt dieses Spiel und kontinuierlich dran bleibt, umso besser wird es. irgendwann richtig einfach so ein Flow auch drin hat. Aber die sechs Monate sollte man schon Geduld haben und ich würde sagen nach drei Monaten sieht man schon in welche Richtung das geht.

Paul: hast du so eine Minianforderung, also was man in den sechs Monaten reingeben muss an Content oder Nachrichten oder Vernetzungsanfragen oder würdest du es auch immer abhängig machen von dem, was möglich ist oder Hauptsache es gibt eine klare Content-Strategie auch, wann welches Thema wie gespielt wird oder in welchem Rhythmus und welches Format. Also es sind ja noch so viele, endlos viele Faktoren, die man aufdröseln kann auf LinkedIn.

Nicole: Ja. Also da kommt es ein bisschen auch auf den Zustand des Algorithmus an. Also es gab eine Zeit lang, da haben sie das Videoformat eingeführt, dann wurde das natürlich sehr gepusht. Das heißt, da war es wichtig, mach Videos, dann kommst du natürlich sehr groß raus. Mittlerweile sind die auch meiner Meinung nach wieder abgeflacht. Was immer gut geht, sind Slideshows. Wichtig ist der Plattform einfach, ist jeder Plattform, dass man halt einfach so lange wie möglich auf der Plattform verbleibt. Da ist natürlich so ein Slide, wo man halt so durchsliden muss, ist natürlich da sehr, gut, weil man halt länger braucht, den zu lesen vielleicht, als wenn man irgendwie nur ein Bild hat. Bildposts gehen immer. Da ist immer der Tipp eben gerade bei Personal Brand Bild von sich. Das ist auch immer noch so ein Überzeugungsakt, dass man sagt, okay, es ist keine Selbstdarstellung. Du bist deine eigene Marke. Du bist derjenige, den man immer erkennen soll, mit dem man dann ja auch spricht. Also musst du da auch aufs Foto. Und wenn man auch den Test macht, merkt man auch schnell, dass die, wo man selbst drauf ist, einfach besser laufen als irgendwelche Grafiken oder irgendwelche Memes oder so. Kann auch funktionieren, aber da merkt man einfach den Unterschied bei Menschen Menschen und das ist einfach sympathischer. Meine Empfehlung ist immer so im Durchschnitt so dreimal die Woche zu posten, einfach gesehen zu werden, weil nur weil ich quasi heute was poste, das nicht, dass mein gesamtes Netzwerk auch heute diesen Beitrag sieht. LinkedIn ist da jetzt auch übergegangen, legt jetzt auch viel, mehr Wert auf Content, Mehrwert. Das heißt, dir kann es passieren, dass dein Beitrag nach drei Wochen noch den entsprechenden Leuten ausgespielt werden, weil der guckt halt, was ist der Inhalt, wen interessiert das und dann wird dann nach drei Wochen kann der auch noch ganz viele Impressionen haben, weil er halt nochmal den richtigen Leuten ausgespielt wird. Das heißt, da muss man wirklich gucken, dass man auch Qualität liefert und nicht irgendwas schmeißt. Ich habe fast ein anderes Wort. Okay, dann hinrotzt. Und da ist einfach wichtig Qualität, aber halt auch dran zu bleiben. Wenn jetzt jemand sagt, okay, ich schaffe dreimal die Woche nicht, dann gehe runter auf zweimal.

Paul: Du darfst vulgär werden hier, wir haben ... ... Problem. Ja.

Vinz: Liebe Nado.

Nicole: reicht auch, aber wichtig ist dranbleiben. Jetzt nicht heute mal zwei und dann wieder ewig nichts, sondern einfach kontinuierlich dranbleiben. Und was halt nach wie vor immer noch wichtig ist, ist einfach Engagement. Also ich sollte mich jeden Tag hinsetzen und mindestens eine halbe Stunde bei potenziellen Kunden kommentieren, bei Zielgruppen mit Besitzern, weil da natürlich auch meine Kunden wieder sitzen. Und eben dann gibt es noch so die Kategorie Freunde, also die, wo halt einfach wo man sich halt austauscht, man weiß, okay, wenn ich bei dir kommentiere, kommentierst du auch bei mir so ein bisschen. Einfach, man da immer jeden Tag aktiv ist, weil, was viele unterschätzen, mit den Kommentaren kriegt man nämlich krass Reichweite. Ich hatte jetzt erst diese Woche, gestern glaube ich, bei meinem Kunden einen Kommentar mit 120.000 Impressionen.

Paul: Das ist ordentlich.

Nicole: Die Beiträge selber kriechen derzeit irgendwo bei 300 oder manchmal auch 500.000 rum. Aber der Kommentar hat halt viel, mehr Leute erreicht. darf man nicht unterschätzen. ist so ein Daily, also am besten man hat so eine Routine, dass man halt jeden Tag so mindestens zehn Vernetzungsanfragen rausschickt. Wenn man mehr schafft, besser. Dreimal die Woche posten und jeden Tag halt in den Kommentaren unterwegs ist. Und da ist immer so eine halbe Stunde, Stunde. Und dann sollte man halt, wenn man wirklich Kunden gewinnen will, eben auch Outreach machen in Form von Direktnachrichten oder man hat irgendwie ein Webinar und ein Funnel, wo man sagt, okay, jeder, Bock hat, kommt ins Webinar und man holt sich darüber die Leads oder ein Lead-Magneten, funktioniert auch ganz gut, Leads zu

Paul: Jetzt muss ich noch mal eine Lanze brechen. Für alle KMUs, die das jetzt zum ersten Mal gehört haben und sich denken, ja, das klingt schon überzeugend. Einerseits, hast dieses Zeitinvest, was du opfern musst oder was du geben musst. Und es macht auch irgendwann Spaß. Also wenn du die richtigen Beiträge auf LinkedIn siehst. Ich bin zum Teil gerne auf der Plattform. Ich bin auch manchmal mega genervt und schließ die App wieder und bin dann...

Nicole: Mh.

Paul: nicht drauf. Also es darf auch wechseln. Irgendwie ist es ja auch menschlich ja normal. Vince lacht, du bist da nicht aktiv. ja, okay, jetzt kommt's Ja, ich hoffe, du kannst ihn überzeugen. darf am Schluss nochmal sagen, ob wir ihn jetzt gewonnen haben oder nicht. Bei mir ist der Zug abgefahren. Ich kann Vince nicht mehr überzeugen, aber das ist, es ist okay. Ich kann damit leben. Auf jeden Fall wollte ich nur sagen, wenn du dir überlegst, du brauchst ein bisschen Zeit, dann

Vinz: Hahaha

Nicole: Ja, aber ab morgen ist er da.

Vinz: Das kann man jeden Tag so über.

Nicole: Okay.

Vinz: Nein,

Paul: wäre es irgendwie logisch, dass du deinen Mitarbeitenden auch diese Zeit einräumst dafür. Denn wenn man sich das nochmal überlegt, optimiert er wahrscheinlich auch die Profile ganz am Anfang, dass man halt guckt, das ist jetzt kein totes Ende. Denn wenn du eine Person bist, die fleißig kommentiert und das unter relevanten Beiträgen aus deiner Zielgruppe, aus deiner Nische, wo du aktiv bist, dann, und das machen fünf Leute aus deinem Unternehmen, dann hast du fünfmal die Wahrscheinlichkeit, dass Leute auf diese Profile klicken und wiederum dein Unternehmen sehen. Und das

Nicole: Mhm. Mhm.

Paul: passiert dann nicht nur, dass du eine Person siehst, sondern direkt, wenn du dann auf die Unternehmensseite gehst, direkt siehst, da sind noch drei andere, die auch noch relevant sind, vernetze dich mit ihnen. Sprich, die Marke ist im Hintergrund immer da und die ist auch immer relevant und ich sehe es selber bei meinem eigenen Nutzungsverhalten, dass ich halt auch auf Profile von Leuten raufgehe, die spannend kommentieren oder die ich interessant finde, anhand dieser Miniprofil-Slogans, die mir da angezeigt werden. und gehe rauf und sehe einfach, welche Brand steht dahinter und ist das eine einzige Person, die von dem Unternehmen dort aktiv ist? Und das sieht man ja, wenn man auf die Unternehmensseite geht, guckt, welche Personen sind dort aktiv? Sind das jetzt kryptische Profile oder welche dritten Grade oder mit Profilbild? Oder sind da einfach drei Leute, die ich schon mal gesehen habe auf der Plattform und wo ich jetzt das Gefühl habe, mit denen vernetze ich mich gerne, dann scheint ja das ganze Unternehmen cool zu sein und aktiv. Und ich glaube, das ist der entscheidende Punkt, den viele vergessen.

Nicole: Mhm.

Paul: weil gerade so im B2B Bereich, wo es ja auch bloß darum geht, dass Menschen für Unternehmen, mit anderen Menschen aus Unternehmen irgendwelche Deals abschließen müssen, brauchst du ja umso mehr Kontaktpunkte. Und wenn du über LinkedIn schon mitbekommst, die kommentieren auf eine gewisse Art und Weise, die sind irgendwie nett und lustig und die können auch eine gewisse Art Storytelling, also Sachen so verpacken, dass ich sie gerne lese und dass es nicht belehrend und nicht nervig ist, also kein Ragebait oder so, dann ist es doch super.

Nicole: Genau.

Paul: verstehe immer nicht, wie dann eine Marke sagt, nö, wollen wir irgendwie nicht investieren, ja, welcher Grund kann dann noch kommen? ich verstehe es immer nicht.

Nicole: Absolut. das ist auch das, was viele vergessen. Dass du ja eigentlich im Prinzip Marketing bedeutet, dir erzeugen. Und ob ich da wie früher auf die Messe gehe oder eben Newsletter raussende oder so. gibt mehrere Möglichkeiten. Aber Social Media ist halt eigentlich der einfachste, auch günstigste in irgendeiner Form. Und aber halt trotzdem der, wo du halt wirklich an Leute rankommst, die du sonst halt nicht

Vinz: Yogurt ist.

Nicole: Und du kannst ja auch bei großen kommentieren, also wirklich, wenn das irgendein Vorstand von irgendwas ist, der da aktiv ist, ob er das Profis selber macht oder nicht. Aber du bist da immer wieder und irgendwann so, ja dich kenn ich doch. Es gibt auch viele, die, die dann irgendwo sin auf so ein Live treffen und dann sagen, ich kenn dich doch von LinkedIn, oder? Und das ist ganz unheimlich, weil man kennt sich irgendwie gar nicht, aber man kennt sich doch. Und auch wenn man still mitliest, du wirst einfach mit dem Produkt verbunden. Auch wenn du jetzt

Paul: Ne.

Nicole: Irgendwann kommt der Punkt, dass du das brauchst. Und wenn es drei Jahre später ist und dann fällt denen ein, da war doch mal jemand, der war total sympathisch, der hat sich vor ausgekannt, ich spreche mal mit dem. Und das ist der Punkt. Das zahlt sich später aus, nicht sofort unbedingt.

Paul: Und im Vergleich zur Messe, also da hast du es ja manchmal, auch wenn da alle im Messe-Setting sind und wissen, da geht es Vernetzung, hast du es ja trotzdem manchmal schwieriger, an den Tisch ranzukommen, wo die wichtigen Leute stehen. Und auf LinkedIn ist praktisch jeden Tag Messe. Das heißt, immer wenn Leute dort freiwillig aktiv sind, sind die ja schon im Modus zu erwarten. Ich teile was. Ich freue mich, wenn Leute darauf reagieren, sprich auch das wieder ein großer Punkt zu kommentieren. Merke ich auch selber für mich gerade nochmal. Sollte ich wieder mehr machen. ⁓

Nicole: Sehr gut.

Paul: Und auch anschreiben ist eigentlich kein Problem, weil solange ich freiwillig mit meinem Businessprofil auf der Plattform bin, muss ich mich auch nicht beschweren, dass ich irgendwelche Business Anfragen bekomme. Also hallo, dann sei halt nicht auf LinkedIn aktiv. Dann geh halt rüber zu Instagram. Da ist es komischer, wenn ich mit meinem Privatprofil gestalkt werde und mir dann Leute irgendein Angebot mit einem Coaching verkaufen wollen. Das verstehe ich. Das ist wie so ein Grenzbruch, wie ein Staubsaugervertreter, der bei mir an der Privathaustür klingelt, aber doch nicht auf LinkedIn. Also dann

Nicole: Ja.

Paul: Dann hast du die Plattform falsch verstanden, würde ich sagen.

Nicole: Ja.

Paul: Aber Vince, du darfst mal Salz in die Luftsuppe streuen. Wir haben dich wahrscheinlich noch nicht überzeugt, oder?

Nicole: Ja.

Vinz: Nein, weiss nicht. Auf der

Nicole: Das ist Out of Scepticism.

Vinz: einen Seite hat es ja seine Berechtigung. Ich kann jetzt einfach aus Erfahrung reden. Ich ja auch mal so probehalber in einem LinkedIn-Game. Ich habe mich einfach maximal unwohl gefühlt dabei. Denn da kommt keine Ahnung. Du hast zehn LinkedIn-Profis und zehn verschiedene Meinungen. Und dann musst aber ... Es ist einfach fucking viel Zeit unter dem Strich. Also weisst du das zuerst mal pflegen, dann musst du den Content erstellen, dann fragst du dich ja, was schreibst du denn überhaupt, dann kommen eben wieder diese Sachen, dann musst du eben Slideshows machen, was ja fünfmal so lange geht wie einfach einen Text schreiben und dann eben noch, im Nachhinein noch eine halbe Stunde kommentieren und da gehen ja locker täglich drei, vier Stunden darauf, wenn du es wirklich einigermassen gescheit machen willst. Ich habe mir damals bei mir persönlich gedacht, der Grossteil meiner Zielgruppen, eigentlich aus alten, hässigen Leuten bestehen, die Social Media eh nicht so geil finden, nehme ich mir das Telefon in die Hand und leute an. Oder? Da bin ich vielleicht Stunde dran am Tag, aber ich kann direkt mit diesen Leuten reden. Das schreckt mich halt einfach davon ab, weil es vermutlich nicht meine Babel ist. Ich reiche vermutlich einfach nicht die richtigen Leute. Ich habe einfach gemerkt, den Schweizer läuft LinkedIn doch auch noch bisschen anders als bei euch Deutschen. Das ist jetzt einfach so, das habe ich gemerkt. Und ich bin glaube auch irgendwie... Ja... Und ich glaube ich irgendwie in eine komische Babel reingerutscht. Darum habe ich Paul kennengelernt, weil...

Nicole: Hm.

Paul: Okay, da kann ich wirklich bestätigen.

Vinz: Es ist bei mir einfach mega politisch. Das geht mir so auf den Sack. Darum musste ich vorher lachen. Ich doch fast jeden Tag, jeden zwei Tage schnell auf LinkedIn. Aber nach dem dritten Scroll kutzt es mich schon wieder an und ich gehe. Ja genau, da muss ich auch Ich finde es ja doch... Es hat ja seine Idealsinnsberechtigung. Genau für so Firmen.

Paul: Spätestens wenn du meinen Beitrag

Vinz: die es teilweise noch nicht auf dem Schirm haben. Oder für die, die Social Media doch einfach nur noch so ein nice Gimmick ist, es meistens ein sehr wertvoller Zusatz, der die ganze Marke auf eine andere Ebene heifen kann. Aber darum muss ich einfach sagen, dass, was du vorgesagt hast, es steht und fehlt eigentlich mit der Zielgruppe. Weil wenn du von Anfang an schon weisst, deine Zielgruppe ist nicht darauf. Dann gehst auf TikTok oder auf YouTube, wo deine Zielgruppe ist. Dann vergeidest du einfach dein Geld und deine Zeit. Aber wenn du weisst, deine Leute sind nicht aktiv, dann rein. Weil du irgendwas machen Du musst dich auch wohlfühlen.

Nicole: Ja. Ja, das ist auch ein Punkt, weil das merkt man, wenn man dann anfängt, sich irgendwie zu verstellen oder irgendwie so das perfekte irgendwas. Das wollen die Leute auch nicht, das merkt man auch schnell. Man muss da einfach eine Meinung haben, die vertreten und auch mal vielleicht eine unpopuläre Meinung haben, wo man dann auch diskutieren kann. Das ist halt auch so ein Ding, was wichtig ist und nicht so dieses aalklatte, diese schmierigen Typen. Aber ich verstehe genau, was du meinst, weil es gibt gerade auf TikTok

Paul: absolut.

Vinz: Ja. Mhm.

Nicole: Oder auch auf Instagram gibt es viele Videos, die sich über diese LinkedIn-Bubble auslassen. Dass sich jeder beweihräucht und dass man nur auf LinkedIn seine Kündigung feiert. Mit neuen Perspektiven. Ich bin so dankbar und man über alles dankbar ist. Dass das kein normaler Mensch sagt. Über diese Videos amissiere ich mich auch. Diese Leute gibt es auch, die dann in allem ...

Vinz: Ja.

Nicole: quasi die Erleuchtung haben und sich selber beweihräuchern und so. Kenn ich. Also kann ich auch nachvollziehen und das muss man auch mögen. Aber es gibt natürlich auch sehr viele fachliche Themen einfach, wo man eben gerade als Unternehmen, als IT-Unternehmen in meinem Fall, halt einfach eben auch in die Sichtbarkeit gehen kann. Und eben auch, wenn man lokal ein Unternehmen ist, auch so ein bisschen mit Partnern auch vielleicht, also dass man halt da

Vinz:

Nicole: Was ich dann auch immer so als Feedback bekomme, dass die Partner das auch gut finden, dass man da aktiv ist und da einfach Sichtbarkeit und auch Expertenstatus hat. Aber ich verstehe genau, was du meinst. Die Bubble ist...

Vinz: Aber das ist generell ein Punkt, an viele Unternehmen gar nicht so gross auf dem Schirm sind. Partnerschaften und generell der Markt. Weil... Vor allem mit solchen Kanälen, wenn du dich professionell zeigst, erscheint es teilweise auf komplett anderen Frequenzen, die du vorher gar nicht auf dem Schirm hatten hast. In irgendwelchen Verbänden oder so. Und da klingt einem schon auch...

Nicole: Mhm. Mhm.

Vinz: recht schnell neue Türen auf und weg.

Paul: Und man lernt ja Leute dann doch persönlich erkennen. Also ich glaube, in einem guten Content-Mix machst du eben nicht nur Business-Themen. Und ich glaube auch spätestens dieses Jahr ist Fachwissen nicht mehr das Thema. Also ich glaube, das war es noch nie so richtig auf LinkedIn. jetzt jeden Tag nur Fachwissen zu teilen, von wegen das sind die drei Methoden und so funktioniert das. Die einzigen Leute, die das noch machen, verkaufen Personal Branding auf LinkedIn. Da habe ich immer das Gefühl, es so die drei Tipps, musst du auf LinkedIn beachten.

Nicole: Ja.

Vinz: Mhm.

Paul: Aber wenn ich jetzt eine Baumaschine herstelle, muss ich das ja nicht machen. Was ich persönlich dann viel lieber mitlese, ist, wie funktioniert denn das Leben für dich als Geschäftsführer oder Geschäftsführerin oder was beschäftigt dich denn aktuell mit der Weltlage oder mit deinem Unternehmen oder teilweise auch, wie es sein kann, eine Führungskraft zu sein und so. Also so ein bisschen Themen vielleicht auch zu streuen, breiter zu denken. Weil darüber kann ich dann sehr gut rausfinden, passt die Person persönlich zu mir oder nicht. Oder wie bei dir, Nicole, dann zu wissen, du hast Hunde. Das ist für die eine eine Einladung, dann darüber ins Gespräch zu kommen. Gerade wenn man sich das erste Mal trifft. Oder genau zu wissen, nee, irgendwie unsympathisch, weil hatte ich mal einen Vorfall vor drei Jahren, war nicht so cool, lass ich lieber. Und das ist ja genau das Wichtige. Also dieses Zwischenmenschliche kommt ja immer in der Zusammenarbeit raus. Aber dann lieber eher als zu spät.

Nicole: Ja. Genau. Ja, und du kaufst ja auch nicht unbedingt das Produkt, sondern du kaufst den Menschen oder das Vertrauen des Menschen. Weil Dienstleistungen gibt es viele, die einfach gleich oder ähnlich sind. Aber du kaufst dann einfach aus Sympathie, weil du denkst, ja, die war sympathisch oder ja, die hat mein Humor oder ja, die hat auch mal eben schlechte Dinge geteilt und nicht immer nur gesagt, das ist der heilige Gral und ich habe die Weisheit mit einem Löffel gefressen, sondern eben auch mal Niederlagen. sagen ja da haben wir einen Fehler gemacht, hätte uns nicht passieren dürfen, haben wir so und so gelöst. Also einfach auch zu diesen Erfahrungen und eben nicht die drei, nimm die fünf besten Hucks und du wirst viral gehen oder irgendwie solche solche Versprechen, das ist Quatsch. das ist genau der Punkt, du bist einfach aktiv, du bist sichtbar, du bist als Person sichtbar und du wirst wiedererkannt. Also wie gesagt, wenn du dann auf Messe bist, erkennen dich viele. Habe ich auch schon von Kunden gehört, dass die angesprochen worden sind. Du kommentierst doch immer meine Beiträge. Er wusste natürlich nicht unbedingt, dass er das macht, aber hat natürlich gesagt, ja ja, weil er ich derjenige war, der kommentiert hat. Genau, aber man wird einfach auch angesprochen. Man hat einfach diesen Touch, man wird erkannt und man hat da schon diesen Vertrauensvorschuss und der ist halt wichtig. Und das ist auch so Punkt, wo du, Vince, vorhin gesagt hast, du rufst die Leute lieber an. Das kannst du ja trotzdem machen.

Paul: Sehr gut, dass man Leute wie dich hat.

Nicole: Du kannst ja trotzdem quasi statt den DMs kannst du sagen, okay ich ruf die an. Dann haben die aber schon mal so ein bisschen, die haben dich schon mal gesehen, die wissen wie du aussiehst. Wenn du einfach so anrufst, weiß man, wer ist denn das jetzt, ich nicht, weiß ich nicht. Aber so hast du halt schon mal so ein bisschen Vertrauensvorschuss, weil die dich halt irgendwo auf Social Media gesehen haben und wissen was du

Vinz: Mmh. Mhm.

Paul: Ich glaube, in der Schweiz ist es tatsächlich manchmal andersrum. Dann ruf lieber an. Aber die sind eher skeptisch, wenn du denen eine Vernetzungsanfrage auf LinkedIn schickst. Die haben dich noch nie gesehen und gekannt. Den Unterschied wollte ich noch mal bestätigen von vorhin. Weil das habe ich echt zu spüren bekommen. In Deutschland eine Vernetzungsanfrage schicken und Leute sind direkt so, hier, lass mal Business Talk machen und schreiben dir zurück. Und in der Schweiz ... Ja, das wird entweder nicht angenommen oder ...

Nicole: Okay. ⁓ okay.

Vinz: Ja.

Nicole: Okay, gut.

Vinz: In der Schweiz wird gesteinigt.

Paul: Es wird wirklich im Wochenabstand mehrmals dein Profil angeschaut. Also ich kann ja auch gucken, wer mein Profil besucht hat und so. Aber dann immer noch nicht angenommen und dann ist das auch... Ja, ja, zum Teil ist es der Fall.

Nicole: Okay. Wirklich? Ich hab auch paar Schweizer in meinem Netzwerk. Ich weiß nicht, ob die so lang ... Ach so, meinst, sind die Deutschen, in der Schweiz leben? Ja.

Paul: Ja, das ist wahrscheinlich Deutsche. Einfach wohnhaft in der Schweiz. Gibt's auch. Aber was mich noch interessieren würde, langsam Richtung Zielgrade einbiegen ist einerseits so den Ausblick auf die Zukunft, aber vorher noch. Es gibt unendlich viele LinkedIn-Tipps. Also das, was ich auch gerade meinte von wegen es gibt so viele Leute, die dir auf LinkedIn verkaufen wollen, die sagen, guck mal hier, mach Personal Brand oder ich mach Personal Branding für

Nicole: Mhm.

Paul: C-Level und alles zum Thema Leadership und so weiter. Und ich verstehe da wins vollkommen, weil das sind Sachen, die ich auch manchmal nicht mehr lesen kann. Und das klingt alles immer super einfach und banal und ist jetzt vielleicht immer noch schwer für manche Leute, weil es da draußen dann eben immer noch so viele Tipps gibt von wegen. Du musst Slideshows teilen. Du brauchst drei Content-Säulen. Du musst vernetzen. Du musst Kommentare schreiben. Und ich verstehe Menschen, dadurch ziemlich schnell den einerseits den Überblick verlieren und andererseits aber auch die Spaß bei der, ja die Freude bei der Sache, genau, wie wins einfach. Dann hast du das Gefühl, ich kann es ja nicht richtig machen, dann teile ich was, gebe mir Mühe, dann sehen das nur zwei Leute und ich bekomme nicht mal einen Like nach einer Stunde, dann ist das auch noch demotivierend. Also es kann einen glaube ich abhalten, wenn man sehr viel richtig machen will oder sehr viel wissen will. Deswegen die Frage, was hältst du denn von diesen ganzen Algorithmus

Nicole: Mhm. Mhm.

Paul: Tests und Guidelines und bestimmten Regeln, die man befolgen sollte und so weiter. Und ist es nicht manchmal auch einfach schön, Dinge zu teilen, die einen beschäftigen, weil das neu, ungewohnt, frisch, vielleicht auch unverbraucht ist?

Nicole: Absolut. es kommt immer ein bisschen auch drauf an, was habe ich für ein Ziel auf LinkedIn? Will ich jetzt einfach nur quasi über mich, mein Leben, mein Business überschreiben? Dann ist das vielleicht so der Weg, dass ich sage, okay, ich will die Freude dran, ich will einfach nur posten, will quasi einfach mit den Leuten im Austausch kommen, ist eigentlich scheißegal, was der Algorithmus macht. Und es sollte einem auch so bisschen egal sein, weil der sich auch ständig ändert. Und eben jetzt gerade mit den Impressionen, das ist einfach sehr... Da erwische ich mich auch immer manchmal, dass ich dann sehr traurig bin, obwohl ich ja weiß, dass die eigentlich, das ist keine Aussage, weil ich kriege ja meine Kunden trotzdem und die zahlen mir am Ende dann die Rechnung und nicht wie viele Impressionen mein Beitrag hatte. Das darf man halt nicht vergessen, dass man dann andere Kennzahlen braucht, die wichtiger sind. Aber es gibt natürlich so bisschen so Grundregeln, wenn ich halt ein bisschen was erreichen möchte, dann sollte ich halt auf jeden Fall kommentieren. Das ist fast noch wichtiger als einen Beitrag zu schreiben. weil man bei den richtigen Leuten in die Sichtbarkeit geht. Und so ein Kommentar ist eben auch wie ein Mini-Beitrag. Und wenn ich jetzt keine Zeit hab und sag, Nicole, dreimal die Woche schaff ich nie, dann mach einmal die Woche einen Beitrag, wo du dich richtig wohlfühlst, spreche über ein Thema, was dir wichtig ist, und dann geh lieber in die Kommentare. Versuch einfach mit den Kommentaren, die Leute, funktioniert auch gut. Wichtig ist einfach, dass du jetzt nicht auf Biegen und Brechen dann drei Beiträge schreibst, die du am besten mit JetGBT schreiben lässt, ohne dass du nochmal drüber gehst, die keinerlei Persönlichkeit haben, weil dann kannst du es lassen. Weil die werden bekommen, die wird keiner lesen oder man merkt einfach, okay, das hat eine Maschine geschrieben. Also wenn du Bock auf LinkedIn hast und wenn du auch Kunden darüber gewinnen willst, mein Tipp ist... Beitrag ist schon wichtig, aber nicht so wichtig. Kommentare sind einfach das Wichtigste, weil du ja auch in den Austausch kommst. Und wenn es dich dann noch ein bisschen vernetzt, dann baust du automatisch dein Netzwerk auch auf. Aber es gibt da tausend Tipps. Du kannst dann noch über die Hook diskutieren, die ist auch einfach wichtig. Ist auch das Wichtigste am Beitrag. Aber wenn du Spaß hast und über deine Themen schreibst und eben bei anderen auch in die Diskussion gehst unter den Kommentaren, dann wirst du es auch genauso wieder zurückbekommen. Und das ist einfach das Wichtige. Es sollte Spaß machen, sollte nicht zu Druck werden. Aber klar, ich muss dranbleiben. Ich kann es nicht nur einmal machen und dann enttäuscht sein. Und da ist eben auch wichtig, genau, wenn ich einen Beitrag schreibe, der eben nur zwei Likes bekommen hat, dann muss ich weitermachen. Dann darf ich mich nicht einschüchtern, sondern dann wird halt der nächste perfekt. Und meistens sind es, also bei mir war es auch mal so, ich habe einen wirklich viralen Beitrag, den habe ich an einem Samstag, ich dachte, scheiße, ich muss noch posten. Und dann habe ich so eine Alltagsfrage, so eine Frauenfrage. Männer, müssen reden, war die Hook. Und der ist so was von explodiert. Und es war einfach nur so eine Frage, die mich wirklich interessiert hat. Und da haben so viele Leute, alle, sämtliche Leute haben da ihre Meinung. Und weil das so Thema war, das irgendwie jeden beschäftigt hat, den habe ich Samstag zu einer völlig ungewöhnlichen Zeit gepostet. Ich guck da rein und plötzlich, da hatte ich mir 200 Kommentare und der hat nicht aufgehört. Der hat noch so lange nachgezogen. Und das Krasse war, ich habe auch noch teilweise wirklich krass meine Zielgruppe getroffen. weil da ganz viele ITler auch sich ausgegeben haben und das war natürlich toll. Also mein Tipp, lasst euch nicht beirren, macht Themen, worauf ihr Lust habt, zeigt Haltung, auch mal Kante und lieber in die Kommentare als sich darauf, diese Beiträge zu versteifen.

Paul: Ja, fast schon perfektes Abschlusswort hier. Aber ich muss da trotzdem noch mal reingehen, weil ich im Kopf direkt zwei Arten von LinkedIn-Content da vorm inneren Auge hab. kenn Personen, die teilen wirklich Montag bis Freitag jeden Tag ihre Gedanken und seit Jahren ihr festes Set an 90 Likes und 60 Kommentare und gut ist. Ich glaub, die sind extrem gut im Community-Bilding. Also wirklich Leute ... dann anschreiben, immer Kommentare beantworten und so weiter. Also da einfach aktiv sein. Und dann gibt es die anderen, also weil Vinz sich ja beschwert hat, dass ich da immer politisch aktiv bin, macht mir einfach Spaß und ich lese auch gern anderen Content von Leuten, die politisch aktiv sind, sowohl es mir völlig egal, was die beruflich machen. Es ist einfach spannend da in den Austausch zu kommen. Aber die achten so gar nicht auf Hooks oder auf Absätze oder auf Zeilenlänge oder auf irgendeine Art Storytelling. So die teilen einfach straight ihre Gedanken in Textform. Und ich finde es faszinierend, weil dann gibt es Menschen wie mich, ich gebe mir voll die Mühe, dass das Ding schön aussieht und stimmig ist und Storytelling hat und so weiter und pack da viel rein. Mein Beitrag versinkt irgendwie im Nirgendwo und solche Beiträge, die völlig unperfekt sind, was so auf der der zielistischen Ebene immer an Erwartungshaltung da ist, die gehen dann absolut viral und Ich hab immer das Gefühl, wenn du es erzwingen willst, ein Thema viral geht oder dass es ganz toll rauskommt und so, dann ist es immer zu spät. denke ich auch gerade ans Interview mit Michi zurück als den Storyteller-König da draußen, der auch meinte, so gerade was Hooks betrifft, dann mach mal eine Hook, die richtig schlecht ist. So, und dann vergleich die mal mit einer Hook, mit der du richtig viel Mühe gegeben hast und guck mal, welche dann besser ist, wenn du die laut vorliest. Und dann gewinnt manchmal mit Absicht die schlechte Hook. beispielsweise. Und das ist so faszinierend, dass manchmal braucht man auch einfach so einen gesunden Abstand und muss sich da nicht völlig verkrampfen auf dieses ganze Thema, habe ich das Gefühl.

Nicole: Ja, man darf da auch, glaube ich, nicht zu verkopft und nicht zu perfekt. Also gerade immer, wenn man dann an einem Beitrag 25.000 Mal rumfeilt und den nochmal umschreibt und denkt, das passt noch nicht und so. Bullshit. Wie lange ist er haltbar? Also hau ihn raus, weil deine Konkurrenz hat ja der Zeitpunkt, wo du jetzt drei Stunden an dem Beitrag rumgefeilt hast und dann drei Wörter nochmal gewechselt hast, haben die schon einen Beitrag draußen, der eben schon Leute erreicht und der vielleicht nicht so perfekt ist. Und ich glaube auch, gerade in der heutigen KI-Zeitalter ist unperfekt eigentlich besser, weil man halt merkt, okay, den hat noch jemand geschrieben. Also da hat sich noch jemand was dabei gedacht. Also perfekt sollte man da nie sein und das funktioniert auch nicht. Ich habe auch, wie gesagt, diesen Beitrag, der war völlig, ich habe gedacht, du musst noch was bedingen und dann ist er völlig durch die Luft gegangen. Klar, die Hook war auch gut, weil ich gesagt habe, Männer, müssen reden, da haben sie halt gleich erstmal alle Männer angesprochen gefühlt und haben sie gedacht, was will die Will die Frau da jetzt von uns? Aber trotzdem, war der ging einfach und ich hab nicht so tot gelacht über die Antworten auch. Also wie gesagt, das hat einfach Freude bereitet und das ist natürlich dann auch wieder Arbeit, weil ich hab auf jeden von diesen 200, 300 Kommentare auch geantwortet und dann haben die manchmal wieder geantwortet und war auch anstrengend, aber es hat Spaß gemacht und das ist das, was es sein sollte. Man sollte nach wie vor noch Spaß haben, man sollte aber auch nicht vergessen, ein bisschen durchzuhalten. einfach dran zu bleiben, sich dann nicht zu entmutigen zu lassen. Und wie gesagt, wenn man auch seine Routinen hat und das richtig ernsthaft jetzt macht, wo ich jetzt sage, okay, ich bin da schon unterwegs und ich weiß meine Routinen, dann kann man auch Zeit sparen. Und ich weiß halt, welche Hebel ich drücken muss, dass es funktioniert. Ist ja auch mein Job, wäre schlecht, nicht. Aber der Spaß steht trotzdem. Man sollte schon noch Spaß an dem haben und eben nicht perfekt sein. Ein bisschen unperfekt ist gerade in der heutigen Zeit mit dem ganzen KI. glaube ich auch der richtige Weg, wo man sich auch abheben kann von dem ganzen KI-Geschreppsel. Vinz (1:01:49) Aber ich glaube, es ist ja auch immer aus der Erwartungshaltung heraus. Was hat man für eine Erwartung? Ist es quasi so ein bisschen ein ... Macht man es verkrampft, weil man sich irgendetwas insgeheim erhofft? Oder macht man es einfach, weil man Bock drauf hat? Und eigentlich ... Ja, wenn es der Scheisse egal ist, sieht es niemand oder 100'000 Leute oder was auch immer. Weil wenn du es dann quasi aus der Fülle herausmachst, dann flutscht es einfach meistens. Das ist ja in allem so. Nicole (1:02:01) Mhm. Ja, absolut. Vinz (1:02:18) Wenn ich jemandem anrufe und hoffe, dass ich einen neuen Auftrag an Land seuche, dann verkacke ich sowieso. Aber wenn ich einfach anrufe und frage, tschau, schau dir das Gespräch dann es eigentlich immer gut. So ist es vermutlich auch auf LinkedIn. Darum klappt und ich hasse diese Plattform jetzt einfach. Vielen Genau. Nicole (1:02:29) Mhm. Paul (1:02:40) Ja, aber hast dein Telefon, Vince. Das ist schon okay. Er sagt es nicht. Vinz (1:02:46) Ja, ich muss eben gestehen, alle Social Media Apps ausser YouTube, weil wir das ja brauchen, unseren Kanal gelöscht. Und ich habe so viel Lebenszeit auf einmal. Das macht mir schon fast Angst. Aber ja. Nicole (1:02:54) Mhm. Ja, das stimmt. Das stimmt. Ja, das stimmt. Paul (1:03:01) Aber dafür machen wir mal eine andere Folge, würde ich sagen. Du, weil du gerade schon KI genannt hast, Nicole, was ist denn so dein Ausblick auf das, was jetzt ansteht, was für viele gerade erst begonnen hat, vielleicht auch mit der Motivation, wir wollen dieses Jahr mal LinkedIn ausprobieren. Was siehst du für Zukunft auf LinkedIn? Wird es immer besser? Wird es immer schwieriger, weil immer mehr Leute mit dazu kommen? Wird es einfacher, weil immer mehr Leute KI benutzen? Hast du so eine Prognose, so eine kleine Nicole (1:03:07) Mhm. Vinz (1:03:11) ⁓ ja. Paul (1:03:29) Trendprognose vor uns parat. Nicole (1:03:30) Das ist eine interessante Frage. Ich glaube, dass dieses KI-Thema einfach zunehmen wird und dass man da genau deswegen eben einfach persönlich werden muss, sich aus dieser KI-Masse rauszuziehen. Aber LinkedIn ist grundsätzlich ja schon immer hart vorgegangen gegen irgendwelche Automationen. Da ist man dann gesperrt worden und die haben das immer auch, selbst wenn man keine verwendet hat, aber irgendwie halt zu viel aktiv war, haben die einen gesperrt. Also die haben dann manchmal ein bisschen eigentlich überreagiert. Also die sind da schon sehr... sehr schnell auch da die Plattform ein bisschen sauber zu halten. Aber ich glaube auch, dass immer mehr KI, immer mehr Texte auch gleich klingen. Also man hat auch das Gefühl, dass das immer so die gleichen Texte, als wenn man das schon 20 Mal gelesen hat und so. Und deswegen glaube ich, sticht man genau deswegen raus, wenn man es eben noch selber macht, wenn man halt selber eine Geschichte erzählt, wenn man eine Meinung hat, wenn man Kante zeigt, wenn man eben nicht diesen diesen KI-Klauderwelsch, der halt so ohne Inhalt, ohne Persönlichkeit, ohne Emotionen ist, auch wenn man noch so gut promptet, das funktioniert nicht. Also klar, kann KI, das erspart Zeit, das hilft einem bei Recherche, auch beim Text erstellen, aber man muss da immer noch mal drüber gehen oder einfach seine eigenen Worte da finden, dass der Text halt einfach mit Leben erfüllt ist. Also ich würde sagen... Es wird noch heftig werden, auch einfach mit diesem ganzen KI, weil das geht natürlich rasend schnell. Dass das immer besser wird und immer mehr wächst. Aber ich glaube, genau da ist es einfach wichtig, dass man einfach mehr Persönlichkeit reinbricht. Und ich glaube, die Leute, die nach wie vor da persönlich aktiv sind und Persönlichkeit da reinstecken, das sind die, die da auch bleiben werden und die auch weiterhin Erfolg haben. Paul (1:05:25) Und von der Fülle her, hast du das Gefühl, werden immer mehr Leute und auch deswegen wird es schwieriger oder hören genauso viele Leute auch wieder auf und eigentlich macht das nicht viel aus. Nicole (1:05:35) Also es ist ja gut, wenn da richtig viele Leute drauf sind, weil umso mehr Netzwerk hat man ja auch. ich finde auch, dass man gerade, wenn man gleiche Produkte an, also die ganzen Leute, die irgendwie LinkedIn verkaufen, die haben ja alle in eine andere Richtung. Also ich finde, der Teich ist groß genug. Man muss sich da nicht irgendwie einfach zu kappeln und sagen, ja, mein Kunde und eines meiner und Ding, weil jeder sucht sich ja, jeder hat seinen eigenen Stil. Und da ist es eben auch wichtig, genau da eben dieses Personal Branding einfach zu haben, dass man halt auch weiß, macht eher diese Richtung, der macht die Richtung. ich finde es richtig gut, umso mehr Leute da drauf sind, umso mehr Community hat man, umso mehr Möglichkeiten, umso mehr Nischen sind auch drauf und umso mehr Leute können LinkedIn auch nutzen für ihre Zwecke. Also das sehe ich jetzt nicht als problematisch eher als Vorteil. Aber wie gesagt, man muss sich rausheben, weil man mit diesen ganzen KI-Zeuchen überflutet wird. Paul (1:06:33) Ja, aber klingt noch nach einem positiven Ausblick auf die Zukunft. Und ich habe auch persönlich LinkedIn immer so als eher statische Plattformen kennengelernt. Also klar, die haben jetzt mal Video im letzten Jahr ausprobiert und dann auch schon wieder gefühlt eingestellt. auch Stories gab es, glaube ich, mal vor ein paar Jahren, also schon einiges länger her. Und auch das ist nicht mehr geblieben. Und ich glaube, die bleiben der Grundsache so, man kann dort Text veröffentlichen, erst mal treu. Und das ist ja Nicole (1:06:45) Mhm. Hm. Paul (1:07:01) von allen Plattformen, die es so hat im ganzen Social Media Game, eigentlich immer noch was extrem Entspanntes. Also wenn man sich überlegt, man muss für YouTube sehr viel Videomaterial produzieren und das auch noch schneiden. Und ich meine, wir sind langweilig. Wir sind einfach nur ein Podcast und man sieht uns. Aber wenn ich mir überlege, was für Arbeit dahinter steht, diese ganzen B-Roll Motive da reinzupflanzen, bei TikTok genauso, da musst du sehr viel schneiden, einfach auf das Tempo zu kommen und so weiter. Und Instagram ist ohnehin was so die Nicole (1:07:09) Ja. Mh. Paul (1:07:30) Frequenz braucht, dort aktiv zu werden und zu interagieren, braucht er fast noch mehr Zeit als LinkedIn. Also in der Hinsicht eigentlich für viele eine sehr, sehr entspannte, lässige Art, da in die Sichtbarkeit zu kommen. Nicole (1:07:37) Ja. Ja, und ich glaube auch tatsächlich, dass genau das der Grund ist, warum Video auf LinkedIn gescheitert ist. Weil ich hab keinen Bock, noch mal jetzt wieder Videos anzugucken auf einer Plattform, die ja eigentlich im Business Content steht. Also da will ich ja was lesen oder mal überfliegen, weil ich eben nicht die Zeit hab, mir jetzt drei Minuten lang irgendein Video anzuschauen und dann vielleicht nach vorne zurückspüren. Also mich persönlich hat es total genervt mit diesem Videocontentzeugs auf LinkedIn. weil es dann auch jeder gemacht hat. Und ich mir gedacht habe, ja, wenn ich in der Arbeit sitze, dann brauche ich Ton. Oder wenn ich irgendwo sitze und so, kann ich es einfach über... Paul (1:08:20) Ja, das ist wichtigste Punkt Nicole (1:08:24) Deswegen dachte ich mir auch, was soll das denn jetzt? Mach mal jetzt einen auf Instagram. Man sagt ja auch so, das neue Instagram, deswegen glaube ich hat das auch nicht lang funktioniert. ist so meine Einschätzung, aber ich habe leider noch keinen Draht zu den LinkedIn-Machern. Noch nicht, ja ich komm. Ja, genau. Paul (1:08:39) Sehr gut. Noch nicht, das kommt. Einfach dranbleiben und dann bekommst du auch irgendwann deinen Badge da in blau oder silber oder gold oder was auch immer. Sehr schön. du würdest auch, klingt so ein bisschen zumindest raus, das Ganze positiv sehen. Das kann, wenn man sich jetzt das angehört hat und denkt, ja, ich gebe der Sache mal eine Chance, ich frag vielleicht auch mal bei dir nach, Nicole. Man kann jetzt ein schönes Jahr auf LinkedIn verbringen, oder? Nicole (1:09:08) Auf jeden Fall. glaube auch, weil ich finde auch gerade so KI, kommt ja überall. Jeder hat die Probleme damit. Völlig egal welche Plattform, völlig egal welche Berufszweig irgendwie. Da muss man ja umgehen können und deswegen glaube ich auch, dass da nach wie vor LinkedIn. Deswegen probiert es aus, habt Freude daran. Ja, LinkedIn ist anders wie Instagram, aber es ist nicht unbedingt schlechter. ist einfach anders. Und je nachdem, welcher Puppe man unterwegs ist, ist es auch toll. Paul (1:09:34) Sehr gut. Wie kann man dich denn am besten erreichen eigentlich? Auf LinkedIn bestimmt, oder? Vinz (1:09:36) Glaubimus. Nicole (1:09:41) Ja, also in erster Linie auf LinkedIn. Ich habe natürlich auch eine Webseite. Oder auch auf Instagram kann man mich finden. Auf YouTube Shorts habe ich einen Kanal. Und natürlich auch TikTok sind auch die Videos, die ich auf Instagram habe. Aber erste Anlaufstelle ist, würde ich mal behaupten, LinkedIn. Ganz normal unter meinem Paul (1:10:02) Das wäre jetzt auch echt nach der Folge ziemlich komisch, wenn du sagst, folgt mir überall, aber bitte nicht auf LinkedIn. falls man irgendwie einen KMU hat oder irgendwie vor allem aus der IT kommt, guckt mal bei Nicole vorbei. Kann ich wärmstens empfehlen. Und das noch als Disclaimer, Nicole, wir kennen uns ja auch schon eine ganze Weile. Wir haben uns damals über einen Coaching kennengelernt und zu der Zeit habe ich auch Vince kennengelernt und ihr wart irgendwie so die zwei sympathischsten Personen dort, mit denen ich Vinz (1:10:05) ... Nicole (1:10:07) Ja. Mhm. Paul (1:10:30) jede Woche gesprochen habe, da gemeinsam zu wachsen. Deswegen war das schön, auch alleine über die letzten Jahre so deine Entwicklung mit anschauen begleiten zu können. Und es ist einfach cool, wie sich LinkedIn dann irgendwann bezahlt macht. Also das das noch so als als letzter Push für alle, die noch zweifeln sollten. Nicole (1:10:48) Absolut, Also kann ich nur zurückgeben, mir macht es auch sehr viel Spaß. Und wie gesagt, am Ende des Tages warst du auch so ein bisschen derjenige, der mich da in LinkedIn so bisschen reingeschubst hat, weil du damals, du warst ja viel, viel aktiver auf LinkedIn als ich. ja, jetzt ein paar Jahre später ist es mein Job. Paul (1:11:10) Ja, das ist perfekt. Schön, wie ich anderen zum Glück verhilfe. Nur Vince will nicht, aber das ist okay. Nicole (1:11:15) Ja, freut mich, ja, das ist sehr dankbar. Vinz (1:11:16) Kannst du auch bald ein LinkedIn-Coaching anbieten? Auf LinkedIn. Paul (1:11:25) Ich glaube, ist ein eigenes Thema. Weil gefühlt, ich sehe bei anderen, was sie machen sollten, und selber mache ich nicht das, was ich machen müsste. Ich habe ohne Witz die letzten Jahre so viele Leute gesehen, wie sie mit ihren Sachen rasant gewachsen sind und einfach so straight eine Linie verfolgt haben. Und bei mir ist das geprägt von Pausen und von ich probiere mal irgendwelche wilden Sachen aus und so weiter. Also ich bin immer noch da. Ich bin aber eher so ein langsam wachsender, weiß nicht, Baum. Vinz (1:11:33) Ja. Paul (1:11:54) Keine Ahnung. werden für mich alle Sachen beantwortet eigentlich. Vinz (1:11:58) Wenn du richtig skeptischen, mühsamen Menschen im LinkedIn-Chat und musstest einsatzlos werden, den Vollenz dieser Plattform zu begeistern, welcher wäre er? Nicole (1:12:05) Mhm. Das ist Vinz (1:12:14) Also es halt zwei sein oder drei. Ein schirmantiger Push, einfach zu gib dir doch einfach drei Monate. Paul (1:12:17) Eine Nachricht, eine kurze Nachricht. Nicole (1:12:24) Naja, würde auf jeden Fall sagen, gerade wenn es einfach im B2B-Bereich was anfangs eben auch schon gesagt habe, LinkedIn ist die größte Business-Plattform. Warum nutzt du sie nicht? Du lässt im Prinzip jeden Tag sau viel Geld liegen. Hast du so viel Geld? Dann gib es gern mir. Aber LinkedIn ist für dich einfach wichtig. Du lässt Geld auf der Straße liegen und das ist schade. Paul (1:12:56) Ja, das ist gut. glaube, Vince würde schreiben, fühle ich. So, lass von der Plattform wieder verschwinden. Und ich würde dann so was Emotionales schreiben, glaube ich, wie, denk an dein jüngeres Ich, so was. Was würdest du denn deinem 18-jährigen Ich gerne mit auf den Weg geben? Dann teil das doch hier auf LinkedIn. Ich glaube, es gibt mehrere Antwortmöglichkeiten. Nicole (1:13:13) Ja, Ja, definitiv. Es ist auf jeden Fall eine seriöse, eine sehr seriöse Plattform, was man jetzt vielleicht von Instagram, Also wie gesagt, es ist einfach die Businessplattform. Wenn man als Unternehmen nicht auf LinkedIn ist, verliert man jeden Tag Geld. Punkt. Paul (1:13:19) Sehr schön. Ich glaube, das kann man so stehen lassen als Abschlussstatement. Nicole, vielen Dank, dass du da warst. Weiterhin alles Gute auf LinkedIn mit den ganzen Leuten auf LinkedIn. Und ich bin gespannt, wie das Ganze sich weiterentwickeln und wachsen wird. dann schauen wir mal, ob LinkedIn noch mal so einen richtigen Hype bekommt und Thema wird. Dann laden wir dich einfach noch mal ein, zu gucken, wie dann der aktuelle Stand ist. Nicole (1:13:39) Sehr gerne. Sehr gerne. Sehr, sehr gerne. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. gesagt, war mein erster Podcast und ich freue mich sehr, dass ich zu Gast sein durfte. Und es hat mir auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und es ist krass, wie schnell die Zeit verging. Paul (1:14:10) Oder wie immer, wenn man miteinander redet. Hat man übrigens nicht gemerkt, dass du zum ersten Mal am Podcast zu Gast warst? Ansonsten, liebe Leute, ladet Nicole ein. Sie hat was zu sagen und ist sympathisch. Vielen Dank nochmal. Alles Gute und bis bald. Nicole (1:14:20) Sehr gerne. Dankeschön. Vinz (1:14:23) Danke vielmal. Paul (1:14:25) Merci fürs Zuhören. Teilt die Folge gerne mit allen Leuten, die nach wie vor an LinkedIn zweifeln. Hinterlasst eure Fragen als Kommentar. Folgt den ganzen Spaß unter Hinterlasst, Likes und Viel Spaß beim Marke machen und bis bald.

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