Kassensturz nach 75 Folgen Podcast (unser Jahresrückblick ohne Bullsh*t)

Shownotes

🎙 Was dich in dieser Folge erwartet:

75 Folgen Podcast sind kein Erfolgssiegel. Aber sie sind ein Beweis fürs Dranbleiben.

In dieser Jahresabschlussfolge ziehen Paul & Vinz einen ehrlichen Kassensturz und sprechen darüber, was 2025 wirklich mit ihnen, ihrem Denken und ihrer Marke gemacht hat.

Du erfährst:

  • warum Durchhalten die eigentliche Superkraft ist
  • weshalb Konsistenz wichtiger ist als Motivation
  • was Einfachheit mit Reife zu tun hat
  • warum Feedback oft fehlt – und trotzdem wirkt
  • wie sich Klarheit erst im Machen entwickelt
  • weshalb kein Hack der Welt fehlende Haltung ersetzt
  • was sie 2026 bewusst nicht mehr machen wollen
  • und warum Marke immer ein Prozess bleibt – kein Projekt

Diese Folge ist kein Best-of. Sondern ein ehrlicher Rückblick auf Lernen, Zweifel, Fortschritt und Verantwortung.

Wenn du 2026 nicht lauter, sondern klarer werden willst – hör rein.

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Transkript anzeigen

Vinz: Hallo Paul. heute unsere 75. Folge «Mach mal Und gleichzeitig ist es ja auch der Jahresabschluss, quasi die letzte Folge des Jahres 2025. Und wir haben uns gedacht, es besseres, als wenn einfach noch mal dieses Jahr unsere Erfahrungen ein bisschen Revue passieren lassen. Sachen herausgepickt. Was haben wir mit diesem Format, manchmal Marken, gelernt? Wie wollen wir weitermachen? Und vielleicht aber auch, was haben wir persönlich noch Branding-Kontext oder auch im persönlichen Kontext gelernt, mitnehmen können? Was für Erfahrungen haben wir gemacht? Und was sind Sachen, die wir vielleicht im Jahr 2026 sicher umsetzen? Und das soll es heute gehen. Hallihallo an alle, zuhören, zuhören. Und ich gebe jetzt einfach mal dir, lieber Paul, mit der Frage, was ist so deine grösste Erkenntnis mit «Mach mal merken» von diesem Jahr?

Paul: Willkommen zu Mach mal Marke, dem einzigen deutschsprachigen Branding-Podcast ohne Bullshit mit Vince und Paul. Ja, Vince, für die Folge, für das schöne Thema. Und wir wären heute mal unserem Namen gerecht, glaube ich, zu sagen, dass wir wirklich das Ganze ohne Bullshit aufziehen. Also es geht jetzt hier nicht Beweihräucherung und so weiter und so fort, sondern einfach so ein nüchterner, ehrlicher Rückblick auf das Jahr, was ganz gut tut. Und danach können wir uns dann die Hucke voll saufen lassen. Nein, Spaß. Aber wenn ich so zurückdenke, die größte

Vinz: Genau.

Paul: Erkenntnis ist, dass aus so einer Schnapsidee, genau vor einem Jahr zu sagen, komm, lass mal einen Podcast starten. Wenn man das wirklich macht, diese verrückte Idee, ja, lass mal einen Podcast starten, obwohl wir beide nicht wirklich Zeit haben, obwohl es genügend Gründe gibt, die dagegen sprechen. Wenn man das dann macht und wirklich durchzieht und so ein Versprechen einander abgibt und der Welt da draußen jede Woche zwei Folgen zu veröffentlichen. dann hat man ein Jahresende, wenn man zum 1. April beginnt und sagt, ist wirklich kein April-Scherz, nicht nur 75 Folgen, sondern man hat halt sich stetig in vielen kleinen Schritten was echtes aufgebaut. Und das fühlt sich verdammt gut an. Weil, um ehrlich zu sein, in diesem Jahr viele Dinge auch nicht funktioniert haben bei mir und ich vieles machen wollte und nicht geschafft habe. Aber die eine Sache habe ich durchgezogen. auch zu wieder... der Erwartung meiner Frau beispielsweise und anderen Leuten, die gesagt haben, ja ja, komm erst mal über die ersten zwei Folgen rüber und nach Folge 10 schon meinten, das reicht ja jetzt langsam, mach doch wieder was anderes. Aber nee, wir haben durchgezogen und ich bin mega stolz darüber. Und so langsam macht es, also Spaß macht es Folge eins eigentlich, aber so langsam kommt auch etwas zurück und das ist halt ein schönes Gefühl. Das sind so mein Bauchgefühl. Er sagt du mal.

Vinz: Auf jeden Fall. Wir haben vorhin sogar noch... Du hast vorhin auch noch die Thumbnail-Wand eingeblendet. Illustrator hat. Und das ist eben schon noch... Es sieht schon recht geil aus. Man sieht einfach geil. 75 Folgen, 75 Bilder. Und ja, wir haben einfach durchgezogen. Und ich als alter...

Paul: ja.

Vinz: Social Media, Content Muffel, muss aber auch sagen, ich habe verdammt viel gelernt und ich habe mittlerweile mega Spass dran an dieser Sache. Wie gesagt, wir uns ja vorher schon immer so ein bisschen ausgetauscht über die ganze Thematik, persönlich. Und jetzt hier die Entscheidung hatte, letztes Jahr, einfach gesagt, wir machen einen Podcast. Ja, danke vielmals. Hast mich da ein bisschen motiviert, mitgezogen.

Paul: Ja.

Vinz: Ja, das doch cool. Das ist ja auch der höchste Anspruch, wir uns selbst gestellt haben. wollen nicht einfach in so einem Scheiss-Laber-Podcast sein. Wir wollen ja auch bisschen unsere Erfahrungen teilen, Leute Mut machen. Dass sie einfach machen, einfach mit ihrem Ding, für das, was sie brennen, die PS auf Boden kriegen und einfach mal anfangen. Das ist eigentlich die Geheimnetzauberformel.

Paul: Immer gerne.

Vinz: nachdem wir alle auf der Suche sind. ist kein scheiss, geheimer Hack oder ein Dokument, das einer für einen Affarnal verkaufen will. Es ist einfach machen. Mach einfach. Voran, step by step, kleine Schritte. Das ist ein bisschen der grösste Beweis, oder einer der grössten Beweise, den ich persönlich wieder mal was das für eine Macht hat, wenn man regelmässig kleine Sachen umsetzt. Wir müssen jetzt hier auch mal markieren. Genau.

Paul: Da fallen mir auch vielleicht noch ein paar andere Sachen ein, wenn du so erzählst. Zum einen, ich schon wirklich lange diesen Wunsch, einen Podcast zu machen. Und wir haben uns zuvor, ich glaube, fast zwei Jahre lang oder jede Woche einmal ausgetauscht zu allen möglichen Themen. Also vor allem zu, wie hast du es mit dem Branding da draußen? Dann auch ganz konkret zu irgendwelchen Projekten, zu Dingen in der Selbstständigkeit. Also wir waren ja echt so ein einmal pro Woche Selbsthilfe Stammtisch und haben uns da geholfen. Dann dachten wir irgendwann,

Vinz: Mh.

Paul: warum das nicht einfach aufzeichnen und der Welt zur Verfügung stellen. Und dann macht man das natürlich doch nicht. Und jetzt ist daraus dieses Format geworden, was nochmal viel besser ist. Und es ist, weil ich ja echt schon seit Ewigkeiten Podcasts höre und auch immer geguckt habe, was hat so für Branding Podcasts, musste ich einfach immer feststellen, im deutschsprachigen Raum hat es halt kaum was. Vieles ist direkt im Bereich Marketing angesiedelt. Vieles geht dann sehr ums Thema Selbstständigkeit. Personal Branding ist ein echtes Thema. Werbepodcast gibt es jetzt immer mehr. Also Leute, die aus dem Marketing, Werbeagenturen kommen und darüber berichten. Aber so richtig klassisches Branding in der Hinsicht gibt es im Deutschsprachigen wirklich wenig. Im Englischsprachigen gibt es einige, aber die sind halt englischsprachig. Und wir machen gerade das, was mir vor Jahren extrem geholfen hätte. Und das macht am meisten Spaß. Also alle, die sich gerade überlegen, ich habe auch so eine Idee im Kopf, ein Podcast.

Vinz: Nö.

Paul: Also wenn das ein Thema ist, was ihr euch selber vor Jahren schon gewünscht hättet, dass es das gibt, dann besetzt dieses Thema, dann macht das einfach. Das kann nicht schlecht werden, es kann nur gut werden. Und es ist wirklich undankbar. wenn man sich also was das Feedback angeht, gerade am Anfang, da muss man sich durchbeißen. Aber wenn man das für sich macht, für sein jüngeres Ich, was es da draußen noch und sich dann einfach ein praktisches Ziel setzt, was man erreichen kann. Sowas wie bei uns. Wir machen 50 Folgen.

Vinz: Ja.

Paul: Und nach 50 Folgen war klar, wir machen 100 Folgen. Und nach 100 Folgen machen wir mal einen Kassensturz und gucken. Und dann sind wir wahrscheinlich schon mit dem nächsten Ziel 200 Folgen unterwegs, weil es einfach Spaß macht. Aber es tut gut. Aber es ist zeitgleich auch so eine Art Gehirnjogging. Also ich hatte echt Phasen. hatte ich sehr viel die Kinder. Dann waren irgendwie Sommerferien und so weiter. Ich kam wenig zum Arbeiten und ich hätte alles komplett schleifen lassen können. Ich wäre auch sehr schnell raus gewesen aus dem ganzen Branding-Thema.

Vinz: Ja.

Paul: Also der eine Termin in der Woche, wo wir gemeinsam aufnehmen und die zwei Abende, wo ich den ganzen Bums hier die sind wichtig und die lassen mich da echt am Ball bleiben von den ganzen Themen. Das ist cool. Das ist wichtig. Und das ist wie gemeinsam andere Gegenden gemeinsam ins Fitnessstudio pumpen. So wir machen das hier auf Podcast-Basis. Und das sind alles so wichtige Faktoren, die mit einer Rolle spielen, die man wahrscheinlich nicht sieht auf den ersten Blick, wenn man

Vinz: Hm.

Paul: man den Podcast hört und denkt ja, was labern die Jungs da die ganze Zeit?

Vinz: Ja, aber finde das ist auch ein guter Punkt in erster Linie. Haben wir sie aber auch bisschen für uns gemacht. wenn ich jetzt zurückdenke, ganz am Anfang so die ersten Folgen, also ich bin mir jetzt zum Beispiel vorgegangen, ich voll Idiot hier hochgegangen. In einen Scheiss rein lassen. Genau. Aber äh... Es ist mega schön zum gesehen oder zum merken, was man dann auch so für Fortschritte macht. Oder nie ist es mittlerweile...

Paul: Sagt das nicht, die erste Folge ist meist gehört und geklickt.

Vinz: Ich sehr bewusst, wenn ich mit Kunden spreche, was für ein Wissen ist. Ein Medium bei man sich täglich wöchentlich mit seinem Thema auseinander setzen muss. Da merkt man, was man ein extremes Fachwissen hat und aufbaut und vertäuft. Da sieht man einfach wieder mal so Learning by Doing.

Paul: Ja, ist ja wirklich unser Trainingslager. Und es geht auch nur, wenn man Sachen nicht binget, also dass man nicht sagt, man nimmt einmal alle zwei Monate für den ganzen Tag auf und dann ist wieder Pause und man macht zwischendurch nichts. Bei uns ist ja wirklich wöchentlich treffen wir uns an einem Abend, aufzunehmen. Also bleiben wir auch wöchentlich am Thema dran. das ist diese, das fällt mir gerade nur der englische Begriff, eine Consistency, also dass du an eine Sache dranbleibst und die durchziehst.

Vinz: Hm.

Paul: in vielen kleinen Trainingseinheiten. Und nicht ich schreibe Anfang des Jahres 200 Blogartikel und veröffentliche, die dann das ganze Jahr überhaupt nichts mehr zu tun. Ist auch eine Variante. Aber gerade dieses regelmäßig dranbleiben, das hat halt wirklich diesen Lernen und Trainingseffekt. Und der ist richtig groß. Also ich glaube, ganz viel passiert halt auch oder wird einem erst bewusst, wenn man zurückblickt. Das passiert so unbewusst über die Zeit.

Vinz: Hm. Mh. Ja. So merkt man aber auch, das ist meine persönlich größte Erkenntnis, es ist keine Weltneuheit, aber ist halt einfach, erst im Machen kriegst du die Chance, verbessern. Weil dir halt Sachen auffallen, die Potenzial haben. Oder du kannst es mal wirklich validieren. Das ist vor allem auch in dem, was wir machen. Es ist mega schön, sich hier eine Strategie zusammenzuschustern. Der Masterplan für die Eigenen Unternehmen. Aber viele halten sich auf und kommen gar nicht in die Umsetzung. Oder sie scheitern beim ersten Versuch, weil es keine Ahnung an die falsche Person geraten hat. Oder auf irgendwelches Feedback hören von Leuten, die eigentlich null Berührungspunkte mit ihrem Thema haben. Oder gar keine Ahnung haben. Oder nicht einmal der potenziellen Zielgruppe entsprechend. Dann nehmen sie sich das aber so zu Herzen und verrupfen ihren Bastardplan, an sie ewig dran gehängt sind, einfach in der Luft und fangen gefühlt bei Null wieder an. Dort ist halt die Magie, Schitterung, Mut zu einfach mal zu vielleicht auch mal auf die Fresse zu aber dann auch wieder aufzustehen und weitermachen und seine Learnings daraus herauszuzeigen. Wenn man etwas ändert, nicht alles, sondern eine Komponente. Meistens es die, die vor dem meisten Angst hat. Oder wenn man wirklich ein Feedback auf etwas hinweist, dann hat man es in Angriff genommen. Egal von welcher Komponente. Sei es Zielgruppen, Mitarbeiter oder der Markt. Oder einfach auch der eigenen Kopf. Aber ...

Paul: Da habe ich dieses Jahr ein paar Kniffe gelernt, die ultra-simple sind und trotzdem extrem helfen. ist zum einen, wenn man so Podcast startet, einfache Weg, direkt fünf oder zehn Folgen aufzunehmen. Dann kommst du nämlich nicht mehr zurück zu sagen nach der ersten Folge, veröffentliche die anderen neun nicht. Dann ist es dir nämlich zu schade, wenn die schon fertig da liegen. Sondern dann hast du zehn Folgen draußen und dann machst du meist weiter. Du nimmst dir am Anfang diese Möglichkeit nach Folge 1 alles über den Haufen zu werfen, indem du ohne das veröffentlicht zu haben, haben wir auch gemacht, wir haben den ganzen März schon aufgenommen, hatten dann so viel in der Hinterhand und nach der ersten Folge direkt weiter aufgenommen, ohne groß auf Feedback zu warten, dass wir gar nicht konnten, alles weiterzumachen. Dann was du gemeint hast, einzelne Komponenten anpassen, haben wir auch. ich glaube nach den ersten 20 oder 30 Folgen, kamen dann langsam Rubriken rein.

Vinz: Mhm.

Paul: sagen, haben so unterschiedliche Formate, die wir bespielen. Das wurden immer mehr und irgendwann nach Folge 50 kamen auch Interviews, das Ganze eben zu öffnen. Das sind alles so Schritt für Schritt Dinge, die sich ergeben haben. Sowas wie eine spontane Masterclass. Es gab nie einen Plan, spontane Masterclass zu machen. Wir haben es einfach so benannt, weil wir wussten, es ist eine lange Folge, 50 Minuten. Das hat Masterclassniveau, weil da wahnsinnig viel Wissen drin steckt. Also warum das künstlich verknappen oder kürzen, sondern einfach raushauen und einen schönen Titel dazu finden, eine Rubrik. Genauso wie Brandfathers Branding Bullshit Busters. Also es gibt so viele unterschiedliche Formate, die sich da entwickelt haben. Das ist cool. Und zu den Tricks nochmal zurück. Wenn du dir echt überlegst, also wir nehmen das ja hier im Stellenkämmerlein auf und wir nehmen es trotzdem so auf, als würden uns schon 500.000 Leute zuhören. Also du bist geschützt, aber du redest so als jetzt wirklich Relevanz. Egal ob das jetzt nur eine Person erreicht oder zehn oder eben wir knien uns da rein und wir liefern hier wirklich Qualität ab. Und das ist auch ein wichtiges Gefühl. Das ist nicht halbbatzig, das ist auch mit dir wahnsinnig Da ist ein echter Anspruch dahinter und das macht Spaß. Und er macht uns aber auch nicht kaputt. Das das gehört auch mit dazu.

Vinz: Mh. Ich glaube, das kann ich auch überall, das soll ich am besten Fall überall mitschwingen. Also egal ob man jetzt keine Ahnung irgendwelchen Content macht oder auch einfach nur seine Arbeit macht oder seinen Job macht. soll ja auch gewissen Anspruch haben. Aber halt dort einfach probieren und machen und dann ergibt sich vieles. Aber halt dort immer quasi Qualität wahren, aber halt auch nie in der ... Wie soll ich sagen? In die Betriebsblindheit fallen. Sondern halt trotzdem die Ohren offen lassen. Aber eben, es heisst ja auch, never change a running system. Aber trotzdem machst du halt immer, dass du die Ohren offen hast. Irgendetwas erinnert sich immer. Und wenn du dann zu spät bist, ja ...

Paul: das schon. Aber eben auch nicht, das finde ich noch wichtig, gerade in dem Markt wo wir aktiv sind, vergleicht man sich natürlich sehr schnell mit irgendwelchen Zahlen und ich habe die gerade noch mal rausgesucht, wir können die ja transparent nennen, also fällt mir jetzt keinen Zacken aus der Krone. Für manche erscheint das jetzt wenig, für andere viel. Wir haben insgesamt über 100.000 Aufrufe auf YouTube, sind 518 Wiedergabe, also 518 Stunden Wiedergabezeit.

Vinz: Ja.

Paul: und stehen ja gerade jetzt, wo wir aufnehmen, bei 111 Abonnenten. Wie gesagt, für manche ist es sehr viel, für andere wenig. Wir freuen uns einfach. Das ist cooles Ziel. Du hast dir als inoffizielles Ziel 100 Abos gesetzt, haben wir auf jeden Fall geknackt. Als Podcast sind wir bei fast 1400. Vielleicht knacken wir noch zum Jahresende die 1500 Downloads. Auch das finde ich mega schön. Wir haben ein paar Bewertungen auf Spotify bekommen. Also wenn ihr

Vinz: Genau. Ja Ebba, das schön.

Paul: wenn ihr noch nicht bewertet habt und uns was schenken wollt, schenkt uns da eine Bewertung. Das sind so Mikrofeedback, das aber extrem beflügelt. Also wenn wir da noch die zehn Bewertungen knacken, würde ich mich wiederum mega freuen. Und was so über die Zeit dazukam, waren halt ab und an Nachrichten und Feedbacks. So bei denen waren es einfach Freunde, die sich erst lustig gemacht haben und dann aber anerkennt nickend meinten so, krass, du meinst es ja ernst, du ziehst ja wirklich durch.

Vinz: ...

Paul: Und bei mir auf LinkedIn manchmal so Vernetzungsanfragen und Nachrichten, wo dann auch kam so, übrigens ich, kenn den Podcast, find ich voll cool. Mehr braucht's nicht. Und wir machen super gerne weiter, weil das ist halt das Feedback, was zurückkommt und einen beflügelt, wenn man so was macht.

Vinz: Yes. Ich glaube, ein wichtiger Punkt, ich vor allem dieses Jahr wieder mitnehme, ist Einfachheit. Es klingt so simpel und stupid, aber Einfachheit ist eigentlich so ein grosser Schlüssel in allem. Also ... Ich habe es dir vorhin gesagt, im privaten, ich kenne aktuell auch irgendeinen, weiss ich wie viele Mails von irgendwelchen schmierigen, keine Ahnung was für einigen, die man irgendeinen Scheissdreh andrehen will. Und dann muss ich einfach sagen, ich lache eigentlich über das, habe meine Einfachheit und die will ich noch einfacher machen für das 2026. Also quasi wirklich Fokus auf das Wesentliche. Die 20%, die den Braten feistmachen, sagen wir in der Schweiz. Dann knüllen sie einfach dort rein. Und ganzen Bullshit-Rumherum, die ganzen Schnörkel lassen sie einfach weg. Oder kümmern sie sich erst darum, wenn die ersten 20 % richtig sitzen.

Paul: Sehr gut. mir auch großes Learning oder eine Sache an der ich sehr gefeilt habe ist Positionierung bei mir, was man auf den ersten Blick vielleicht nicht denkt oder glaubt, wenn man mich schon länger kennt von LinkedIn und so, aber im Hintergrund passiert da trotzdem so viel an Feintuning, an Feinjustierung, ⁓ sich da drin auch wirklich wohl zu fühlen und ich finde das hat auch sehr sehr viel mit Einfachheit und Reduktion zu

Vinz: Mhm. Mh.

Paul: Also genau zu überlegen, dass man sich nicht ablenken lässt von dem, andere machen, dass man sich nicht beirren lässt, weil man glaubt, irgendwas machen zu müssen, sondern dass man sich zurückbesinnt auf das, was man gerne macht und was man gut kann. wenn man es gerne macht und gut kann, dann macht man es. dann sind das ja selbst tragende Prozesse, die einem mal besser werden und dann einfach das nutzen, ⁓ das ins Schaufenster zu stellen. Und ich glaube,

Vinz: Ihr müsst da.

Paul: In einigen Folgen kam das auch rüber, weil das dann wiederum zu irgendwelchen Themen geführt hat, die wir hier im Podcast behandelt haben. Und das hat extrem geholfen.

Vinz: Ja. Ich muss gerade Schleichwerbung machen. Wer sich dafür interessiert, das ist eines meiner Lieblingsbücher, von Rick Rubin. Das ist alles verschwommen. So quasi die Kunst zu sein. Die Art of Being. ja, es hat ein bisschen mit Kreativarbeit zu und so, aber eigentlich kann man zwischen den Zeilen ...

Paul: Ja.

Vinz: so viel für das eigene Leben, egal ob Business oder Privat oder was auch immer, was daraus herauszuzeigen. geht einfach darum, mach einfach dein Ding, bist mutig, kaum etwas zu machen und alles hat so bisschen seine Zeit. Also kann ich wirklich empfehlen, bin ich jetzt gerade das vierte Mal am Lesen dieses Ding und jedes Mal kannst du wieder etwas Neues herauszuzeigen. Das wirklich genial, dieses Buch.

Paul: Perfekt, da mache ich noch mit einer ergänzenden Buchempfehlung weiter. Unfork Your Mind. Das ist mein Buch, was ich dieses Jahr mal wieder zur Hand genommen habe, nachdem ich es letztes Jahr schon zur Hand genommen habe. Hilft einfach aus diesem ganzen Brainrot oder wie kann man es auch noch nennen? Also wenn man so viel belastet ist, von einem ganzen Social Media Einflüssen und da noch ein Tutorial und da noch ein Mail Input und also ich habe mich ja auch zugeschissen gefühlt mit ganz viel Import, bis ich nicht mehr konnte, noch besser zu werden, noch mehr zu lernen. Das Buch hat geholfen, das alles wieder aufs Wesensicher zu reduzieren. Und das Krasse ist ja wirklich, die Leute, die es einfach halten, die finden zurück zu einer Leichtigkeit. Und mit der Leichtigkeit ist alles, was sie machen, einfacher und entspannter und erfolgreicher. Und das wollen wir letztlich alles sein und dahin kommen. Und da hilft dieses Buch und deins wahrscheinlich auch.

Vinz: Hm.

Paul: Also das kann man auch mitmachen.

Vinz: Jetzt habe ich gerade eine Idee, spontane. Eigentlich könnte über uns ja für das 2026 vielleicht interessiert es ja jemanden, wenn wir so private Sachen teilweise vorstellen. Oder wie letztes Mal in der Storytelling-Folge, die Pipdecks, um was geht es, ja, vielleicht nützt das am einen oder anderen. Tool-Folge, genau. Oder so, fast schon. Genau.

Paul: Hahaha. Mhm. Wir machen mal eine Tool-Folge. Genau. könnt man kommentieren, ob das für euch relevant ist oder eine Nachricht schreiben, dann bauen wir das mit ein. Wir haben natürlich auch neue Interviews geplant, da wird auch einiges kommen. Aber wir sind ja noch bei diesem Jahr und was ich für mich noch mitnehme, was mir gerade bewusst das geht selten in einem großen Wurf. Also es gab natürlich die Momente, wo man da sitzt und wir auch gemeinsam irgendwas erarbeitet haben und wie am Anfang des Jahres

Vinz: Genau, sorry.

Paul: nach drei Stunden einfach die Website fertig war für Mach-Me-Mal-Marco und das Konzept. Das war ein großer Wurf und ganz viele andere Sachen, hat aber viele kleine Schritte gebraucht. Also ich habe auch sehr viel Mindset-Arbeit an mir selbst gemacht. Innere Blockaden aufzulösen und zu hinterfragen und wieder einen Fokus zu bekommen, nachdem ich neuen Input geholt habe von außen. Und das sind einfach Prozesse, die dauern lang. Die dauern vor allem länger, als man immer glaubt und Es ist wirklich die Kunst, das zur Routine werden zu lassen, ⁓ an sich selber zu arbeiten und da einfach einen guten Umgang mit sich zu finden. Es geht ja nicht immer ⁓ dieses blöde Selbstoptimieren und Besserwerden, sondern auch darum, einfach eine innere Ruhe zu finden und eine Klarheit, sich nicht mehr ablenken zu lassen von da draußen. Aber das ist so einfach gesagt und wir sagen das ja auch andauernd in jeder Folge. Aber es ist halt das Andere, das dann wirklich zu machen und dahin zu kommen.

Vinz: Mhm. Nein! Mhm.

Paul: Das habe ich gelernt. Das ist eine Reise.

Vinz: Ja, und was man halt auch sagen muss, ist, es ist ja nicht jeden Tag so perfekt. Also das erscheint ja immer so bei all den Agurus da draussen und auch die, die irgendeine solche Scheisse predigen und irgendein System haben für dieses Business, was auch immer. Nein, ist nichts Gold. Also es hat überall irgendein so Hörken und jeder hat mal einen schlechten Tag und auch wir sind... Wir haben sogar eine Folge komplett neu aufgenommen, weil sie voll in den Hosen ist. Aber das braucht es und genau so lernt man. Vor allem auch als Marke. Darüber wir auch mal eine Folge gemacht. Die Krisen beherbergen sehr viel Potenzial für Wachstum, für Fortschritt.

Paul: Ja. Und daran anknüpfend sollte man sich aber nicht von so einer Krise überwältigen lassen, nicht aktiv zu werden. Sondern ich finde gerade das Schöne dieses Machen, also Dinge auch, wenn sie zu 80 Prozent fertig sind, schon mal ins Schaufenster zu stellen, auszuprobieren, zu testen und sie dann aber weiterzuentwickeln, daran zu arbeiten, die nicht einfach fallen zu lassen und dann wieder alles neu zu machen. Also wir hätten ja auch

Vinz: mhm

Paul: drei mal neu anfangen können mit jetzt habe ich eine bessere Podcast Idee, lass mal das noch ausprobieren, sondern sich auch eine Sache zu widmen und der dann treu zu bleiben. Und da gab es nämlich dieses Jahr den Punkt, wo wir beide überlegt hatten nach, glaube ich, Folge 20 oder 30, dass wir beide noch einen eigenen YouTube-Kanal starten wollen, weil wir langsam verstanden haben, wie es funktioniert und weil man dann mit so einem Neustart natürlich einiges auch besser machen könnte, als wir das gemacht haben und noch mehr Fokus, noch mehr Klarheit reinbringen könnte.

Vinz: Hm.

Paul: Da war es für mich wirklich eine große Entscheidung dieses Jahr zu sagen, jetzt nicht, vielleicht irgendwann schon und das wäre cool. Und es gibt eine Menge Ideen, die man da einpflanzen könnte und für dich genauso. Dort ist ja auch eigene Pläne und Ideen. Aber das macht man im Marketing erst mal groß werden, wachsen zu lassen und sich dem Ganzen mit voller Aufmerksamkeit zu widmen. Das war auch eine bewusste Entscheidung, die man dann getroffen hat und die tat auch gut. Natürlich. auch mit Abstrichen verbunden, aber trotzdem war auch so ein richtiger Entwicklungsprozess.

Vinz: Ja, das ist so.

Paul: Gab es bei dir noch bewegende Momente, du zurückblickst oder so denkst, das war ein krasser Weg oder krasser Prozess? Oder bist du jetzt voll schon aufs Nisya eingepflanzt mit großen Zielen?

Vinz: Ja, teils teils. Immer noch bisschen Revue passieren lassen. Aktuell bin ich auch in einer ... ... so einer Winterkrise. Ein bisschen müde. quäle mich am Morgen aus dem Nest. Ja, schiebst schon seit zwei Wochen so einen Seich auf, den ich eigentlich immer nach Tagen gemacht hätte. Aber so geht es jedem. Aber rückblickend muss ich sagen, ist auch bei mir sehr viel

Paul: ist ja auch gemütlich.

Vinz: Was passiert hat, sich sehr viel geändert. Für mich war noch grosser Punkt, dass man die man schon seine Meinung hat, die in den Stein gemeißelt sind, dennoch eine Chance geben Zum Beispiel mein natürliches Hassen gegen das ganze Content-Game. Aber wollte sagen, dass man bis jetzt vielleicht nicht das Richtige gefunden hat für dich. Sie hat auch das, was wir jetzt machen, mega Spass. Einfach mal bisschen experimentierfreudig sein. Sachen zu lassen, auch wenn man vielleicht einmal, auch wenn man es schlechten Erfahrungen gemacht hat. Vielleicht auch von einer anderen Perspektive hergehen. Genau. Und sonst halt einfach so kleine Routinen schaffen. Ich habe so eine... Eine richtig kitschige, komische Routine. Aber das darf ich jetzt gar nicht sagen. Alle bin so ein komischer Cringe. Ich für mich so bisschen entdeckt, ich mache das jeden Morgen. Ich stehe auf, recht früh. Und dann gehe ich zuerst einmal einen halben Stunden Sport machen. Draussen am liebsten, wenn es regnet und kalt ist. Dann meditiere ich ein bisschen und dann führe ich Journal und esse gemütlich zu Morgen. Und ich merke einfach an den Tagen, an ich das mache, da bin ich...

Paul: Jetzt kommt's.

Vinz: Ich fokussiert. Und den Tagen, an ich das nicht schaffe, ich mich nicht erinnern. Das eher ein bisschen ein Dahin-Gedümpel. Es fällt mir schwer, den Fokus zu finden. Aber nur das ist ja auch Einstellungssache. Man macht sich das alles in seinem Kopf. Darum finde ich den Namen, den wir uns gross auf die Stirn geschrieben haben, Mit «Mach mal! Marken!», will ich für mich aufs ganze Leben gehen. Einfach machen. Einfach mal probieren und dann schauen, woher das Reis geht. Das macht mega Spass, ein bisschen offen zu sein. Vor allem mir als Väter. Da lerne ich jeden Tag immer aufs Neue dazu. Einfach wieder mal die Welt durch die Augen eines Kindes sehen. Und das wiederentdecken, weil es ist so etwas Schönes. Und einfach mal im Moment sein. Und halt innehalten. Und das kann man auf alles anwenden. Also eben auch, sei es auf seine Margen, auf das Persönliche, auf das Zwischenmenschliche. Es ist mega schön einfach. Einfach so, ja, den Fokus haben.

Paul: jeden Fall denke ich auch dran, was ich gelernt habe, wenn man jeden Tag ein Prozent positiv Dinge verändert oder in die richtige Richtung an einem Projekt arbeitet, dann summiert sich das genauso wie wenn sich es negativ summieren würde, weil man jeden Tag nichts macht in der Hinsicht und immer nur überlegt. Und das hatte ich ja auch schon, so die Idee, eigenen Podcast zu starten, die gab es ja letztes Jahr auch schon. Da habe ich das letzte Jahr einfach nichts dran gemacht und saß dann Ende des Jahres da und dachte mir ja,

Vinz: Mh.

Paul: Hätte ich jetzt angefangen, ich jetzt 50 Folgen im Kasten und so habe ich null Folgen. Und genau das ist dieses Summieren und solche Rituale, wie du sie gerade beschrieben hast, gehören auch Und es kann auch ganz, ganz klein sein, so wie bei mir. Ich habe keine Morgenroutine. stehe halt kurz vor den Kindern auf und mache dann die Brotdosen für die die Schule und für den Kindergarten parat. Aber da habe ich mir selber die Regel gestellt, in der Zeit nicht aufs Handy zu schauen, einfach bewusst in den Tag zu starten und sich nicht direkt zumüllen zu lassen mit irgendwelchen Neuigkeiten, News, irgendwelchen LinkedIn-Benachrichtigungen oder Mails, sondern erst mal so anzukommen in den Morgen. Und alleine so eine Kleinigkeit kann schon was verändern. Und das sind Prozesse, das wird nächstes Jahr bei mir genauso weitergehen, Dinge auszuprobieren und zu machen und an Dingen aber auch einfach dran zu bleiben. Und da bin ich noch als persönliche kleine Anekdote einfach extrem dankbar, dass ich mal jahrelang Musik gemacht habe.

Vinz: Hm.

Paul: 12 Jahre waren es und ich habe Querflöte gespielt. das hat... Sicher Querflöte, genau. Ich habe es wirklich gemacht. halt auch da, jeden Tag ein bisschen geübt. Es meist so 20 Minuten am Anfang, später mal bisschen länger, dann mal einen Tag auch nicht und dafür dann am nächsten Tag ein bisschen mehr. Also das war jetzt nicht nach Buch geführt, aber schon, wenn man halt das über Jahre macht. Und andere kennst vielleicht aus dem Sport, manche aus der Musik.

Vinz: Nein, als Joke wollte ich sagen, ich querflöte.

Paul: Dann summiert sich das. Am Ende konnte ich im Bundesjugendorchester mitspielen. Und wir haben Konzerte in ganz Deutschland gespielt. So eine kleine Minitone gemacht. Berlin, in der Philharmonie und in Köln im Musiksaal und so weiter. Also es war dann einfach cooles Früchte ernten. Und deswegen weiß ich, was es bedeutet, der Sache dran zu bleiben und die durchzuziehen. Und wir haben uns ja gesagt, wir machen 100 Folgen. Jetzt ziehen wir die auf jeden Fall durch. Da habe ich gar keine Zweifel. Also... Die nächsten 25 Folgen könnt ihr euch schon mal drauf freuen und vormerken, die werden auf jeden Fall kommen. Und danach haben wir schon direkt Pläne gemacht, wie es weitergehen kann. Und das macht total Spaß. ich liebe das ⁓ große Pläne zu schmieden und dann aber auch was dafür zu tun und alles so in die richtige Bahn zu lenken. Das wird auch nächstes Jahr weitergehen. Das ist einfach meine Art. Und das rauszufinden und sich dessen bewusst zu werden, ist sehr, viel wert. manchmal mehr wert als irgendein Auftragsvolumen oder Geld, wo die Kasse klingelt, aber die Projekte keinen Spaß machen, dann lieber sich so bewusst werden über sich selbst. Das hilft.

Vinz: So viel, dass ich Ja.

Paul: gibt es denn Dinge, die du dir fest vorgenommen hast für 2026?

Vinz: Ähm... Ja. Meine eigene Positionierung ein bisschen schärfer, wie du das auch etwas antönt hast. Weil das ist eben auch so ein... Wie soll ich sagen? Etwas, das einen immer begleitet. Oder begleiten sollte.

Paul: nicht dein Ernst, Vince, oder? In meinen Augen bist du so perfekt positioniert, was willst du da noch schärfen?

Vinz: Nein, meine nicht... Ich soll sagen, die Positionierung ist auch recht breit gefächert. Da gibt es ja auch sehr viele Faktoren, die da drin spielen. Ich habe jetzt einfach gemerkt, dass ich mich auch ein bisschen mehr traue, sozusagen, einen Schritt in Richtung Beratung, Konzeption zu Also nicht mehr den...

Paul: Damn.

Vinz: den ganzen Grubumpel selber noch ausführen, sondern lieber dann quasi Projektlead übernehmen. Ich mache so das grosse Konzept mit einem Unternehmen und schaue dann einfach, dass es so ausgeführt wird, wie man es dem Plan definiert hat. Ich habe schon gemerkt, dass es mir mega Spass obwohl ich auch mega gerne designen etc. Aber es sträckt sich dann extrem. Mein Gott, ist dann halt wie, wenn man als Hochbauzeichner arbeitet. Die, die Hochbauzeichner gelernt haben, wissen, wovon ich rede. Wenn tagelang, wochenlang, irgendeine Gländer-Plan oder Badezimmer-Plan zeichnet, die schlussendlich komplett anders ausgeführt werden. Das geht dann teilweise schon auch in so Sachen hinein. Keine Ahnung, wenn man für eine grössere Webseite 20 ...Mockups machen muss. Und schliessend umsetzt. Es ist dann bisschen nervig. Dort bin ich mir überlegt, noch einen Schritt weiterzugehen. Und diese kleinen Routinen, knallharte Dornenzeuge. Also persönlichen für mich. Aber natürlich auch für das Geschäft. Das Thema Akquise. Denn rein rechnerisch braucht es gar nicht so viel Aufwand. Damit es gut läuft. Und ich habe dort einfach noch mega gelernt, die unbequemsten Sachen sind meistens die einen sehr, sehr schnell, sehr, sehr weit bringen. Also dort einfach den Mut haben, einfach mal unten durchzugehen, raus aus der Konfortzone gehen. Ja, und so will ich eigentlich dann in die 26er über schlittern und knallhart weitermachen. Genau. Und du?

Paul: Aber das ist doch ähnlich. Ich habe mir auch vorgenommen, mit ganz viel Fokus aus Wesentliche und Klarheit in das Jahr zu starten und auch nochmal radikaler das anzubieten, was ich gerne mache. Und das sind Workshops. Und ich glaube, die haben den größten Hebel für Unternehmen. Das ist so auch die Erfahrung aus diesem Jahr und den letzten Jahren, dass innerhalb von Marken, Workshops in kurzer Zeit mega coole Ergebnisse entstehen, die wirklich große Erkenntnisse auch bringen für die Marken und die Unternehmen selber.

Vinz: Mhm.

Paul: Die müssen nicht viel investieren. brauchen meist kein großes Rebranding. Die brauchen erst eine Klarheit. Und die kann ich liefern in Form von Workshops. Das aber auch bewusst draußen zu teilen und bewusster zu kommunizieren. Das wird eine Weiß nicht, alle, die das jetzt hören, auch von dir oder von werden sich jetzt vielleicht wundern, was das kommt da schon so rüber. Vielleicht kommt es auch nicht rüber. Und das ist ja genau die Frage. Also ich will mich wohlfühlen mit dem, was ich mache, und ich will das anbieten, was ich gerne mache.

Vinz: Mhm. Ja.

Paul: Alles andere macht keinen Sinn und da aber auch die, weiß ich nicht, den Mut zu haben, damit rauszugehen und das zu teilen und zu kommunizieren, auf die Leute zuzugehen. Ich hoffe, dass ich es schaffe, auch in Anbetracht von Kindern und Familie mehr Live-Events zu besuchen, finde ich ganz schön. Und ein ganz großer Wunsch, den ich habe, ist, dass mit unserem Format, mach mal Marke, noch mehr Austausch passiert. Also wir haben uns ja echt vorgenommen, wir wollen es ohne Bullshit lassen. Wir wollen praktische Tipps geben, sodass man zuhört, das umsetzen kann und danach ein Stück besser dasteht mit seiner Das ist unser großer Anspruch, den wir haben. Und das aber jetzt auf die, dass sich das in die nächste Stufe rein entwickelt, dass man noch mehr Kommentare bekommt, dass Leute uns anschreiben, dass man mit uns ins Gespräch Wir kosten nicht ab Stunde Null Geld. Also falls das mal irgendjemand dachte und Angst hat, man kann mit uns über alles reden. mega entspannt, aber dass da mehr Community entsteht und mehr Austausch. Das wäre voll schön, weil es für MAKMAI MAKA auch diesen Traum oder dieses große Ziel gibt, das auch irgendwann mal live zu machen. Also jetzt nicht stadionfüllend ein krasses Event, sondern einfach in einer kleinen Runde sich mit den Menschen, die uns ohnehin hören, zu treffen, gemeinsam eine Folge aufzunehmen oder gemeinsam an Marken zu arbeiten. Da gibt es jetzt doch überhaupt kein Konzept. Aber das irgendwie in Angriff zu nehmen, irgendwas mal live mit euch da draußen, die uns zuhören, zu machen, das wäre voll schön, wenn es sich so weiterentwickelt. Und erstmal nächstes Ziel ist aber Folge 100 und dann sehen wir weiter.

Vinz: Yes, step by step. Genau.

Paul: Stück für Stück und auch da wieder kleine Routinen. Jeden Tag ein bisschen was machen, jede Woche die Folgen raushauen und dann kommt das gut.

Vinz: Genau.

Paul: Hast du noch berühmte letzte Worte? Bevor das neue Jahr anbricht.

Vinz: Boah, nein. würde sagen, ich schliesse jetzt einfach mit dem Zurufe. Wir einfach Mut, zu beginnen. Und dann machen wir es einfach. Bleiben dran. Egal, ob wir marken, unternehmen, persönlich. Einfach machen.

Paul: Absolut. Und wenn ihr mal Unterstützung braucht und sei es auch nur eine runde Aufmunterung oder Motivation, können wir nämlich auch sehr gut. Meldet uns euch, schreibt uns an. Gerne auf LinkedIn oder auch per Mail oder Telefon oder was wobei ich gehe nicht so gerne ans Telefon, wenn ich die Nummer nicht kenne, weil da echt viele Werbeanrufe dabei sind. Aber meldet euch hinterlass lasst Abos da, ⁓ nicht zu verpassen. Bleibt dabei jeden Dienstag und jeden Freitag neue Folgen. Und ihr könnt euch drauf freuen auf schöne Interviews, auf tolle Formate, auf alle Themen rund ums Thema Marke. Und wenn ihr das nicht verpassen wollt, dann bleibt dran. Und dann sehen wir, wovor sich das hin entwickeln wird. dem Sinne. Macht 2026 zu eurem Jahr, das gehört mir dazu. Und macht Marke. Denn Marke zahlt sich langefristig immer aus. Und zwar immer mehr als Marketing. Yes.

Vinz: Genau. Genau, da ist noch ein großer Hau am Ersten.

Paul: Ja, ja, der kam grad hoch.

Vinz: Dann einen guten Rutsch. Rutsche nicht aus. Dann bis im... Das war richtig scheisse. Ich glaubte. Schneide den raus. Dann bis im 2.26 und gute Zeit.

Paul: Oh Gott, aber der musste auch raus, Winz, oder? ist schlimmste Spruch. Ich schneide das nachher raus. dann macht's gut und bis zum nächsten mal

Vinz: Hau rein! Ciao.

Paul: Danke fürs Zuhören, danke fürs Begleiten, danke für dieses gemeinsame Jahr mit Bleibt uns Sterne, Abos, Likes und und macht verdammt nochmal Marke. Das lohnt Bis ins nächste Jahr, alles viel Spaß. Ciao.

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