Die 10 grössten Fehler im Branding (und wie du sie vermeidest)

Shownotes

🎙 Was dich in dieser Folge erwartet:

Viele Marken starten mit dem Logo.
Und übersehen dabei das, was wirklich zählt.

In dieser Folge sprechen Paul & Vinz über die 10 häufigsten Fehler im Branding – und wie du sie vermeiden kannst, um deine Marke auf ein stabiles Fundament zu stellen.

Das kannst du daraus mitnehmen:

  • Warum du nie mit dem Design, sondern immer mit der Strategie starten solltest.
  • Wie du deine Zielgruppe wirklich verstehst – statt an ihr vorbeizureden.
  • Warum Konsistenz wichtiger ist als Kreativität.
  • Was Marke mit Emotionen zu tun hat – und was nicht.
  • Wie du Marke und Marketing klar voneinander trennst.
  • Warum deine Marke nicht perfekt, aber echt sein muss.
  • Weshalb interne Verankerung wichtiger ist als externe Sichtbarkeit.
  • Wieso Positionierung keine Schönwetterstrategie ist.
  • Wie du dich auf das Wesentliche fokussierst – statt dich zu verzetteln.
  • Warum der wichtigste Schritt ist: einfach machen.

Wenn du beim Branding nicht stolpern willst, bevor es richtig losgeht – hör rein.


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Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:05:  Hoi Vince, schön, dass wir wieder zusammen hocken. Ich habe dir was mitgebracht. Ich war nämlich so frech und frei, Chachibitie zu fragen, was die gängigsten und größten Fehler sind, die man bei der Markenentwicklung beim Branding machen kann. Und habe mir da einfach die zehn Top-Fehler ausspucken lassen und wollte mit dir gemeinsam durchgehen, jetzt mal Leuten ein bisschen die Hand zu reichen. die vielleicht denken, ja ich gucke lieber mal bei ChatchiBT, was sind so Fehler beim Ich mal eine Marke machen und wir bringen jetzt mal Licht ins Dunkel, ob das wirklich Fehler sind, die wir auch so sehen würden oder ob ChatchiBT einfach irgendein Bullshit zusammengeschrieben hast. Bist du ready?

00:00:51: Joi. Spannend.

00:00:53: Wir probieren es, es ist ein kleines Experiment. Aber mal gucken, wenn es schlecht läuft, machen wir es nicht nochmal. Wenn es gut läuft, machen wir es einfach nochmal. Dann schreibt EJJPT unseren gesamten Skripte und Folgenablauf hier.

00:01:09: live.

00:01:10: Cool. Magst du noch Willkommen zu Mache mal Marke jetzt schon einsprechen oder erst am Schluss?

00:01:16: Nein, ich mach's am Schluss dann. Oder nein, ich mach's jetzt. ich mach's jetzt.

00:01:18: Sehr gut. Mir ist völlig egal, also spielt keine Rolle.

00:01:25: Willkommen zu «Mach mal Marc» – Branding ohne Bullshit mit Paul und Vince. Sernam-ul-al-mah.

00:01:35: Ich fand den gut. von mir aus, lass es doch so.

00:01:41: Ja, hallo Paul. Schönes Thema, spannend. Bist du wieder mal faul gewesen? Hast du keine IKI gebraucht? Nein, ja ich bin gespannt. Willst du, was willst du? Eine nach dem anderen durchgehen oder muss ich jetzt einfach mal ins Blaue rausraten?

00:01:56: Ja, äh... Ich... Also... Rat mal raus, was mit dabei ist. Und dann gib mir die Liste durch. Ich hab's extra nicht, also es ist jetzt keine Reihenfolge. Das sind jetzt nicht von eins nach zehn und zehn ist dann ... Bei neun musstest du weinen und zehn ist das Schlimmste. Der Ablauf war ein bisschen so, ich hab gefragt, nennen wir mal fünf Probleme, die gängig sind. Und dann waren das fünf Probleme, wo ich mir dachte, ja gut, ich. Hast du noch mehr, gibt's noch mehr Probleme? Dann nochmal fünf, dann wurden's halt zehn. Und dann hab ich noch gesagt, jetzt gibt man noch einen Bonus-Tipp.

00:02:08: Mh.

00:02:31: Und wir gehen hier einfach Stück für Stück durch. Aber ich würde dich fragen, was würdest du denn als Hauptproblem ansehen?

00:02:39: Hauptproblem im Bereich Branding. Dass man es oberflächlich nur als Designer schaut.

00:02:48: Ja, richtig. Also voll gut geraten. Das ist direkt der erste Punkt, der rausgehauen wurde. Wir machen mal ein Logo, aber keine Strategie. Und das ist ja das gängigste Problem, was wir, glaube ich, alle kennen, oder? Also, dass die meisten Leute beim Look starten zu sagen, wir brauchen das Logo. Das ist ja auch gar nicht mal das Look, der Look. Es ist ja eher so dieses, ich brauche das Logo. Und alleine wenn du einmal nachfragst, warum brauchst du ein Logo, kommt dann schon dieses, na ja, wir brauchen halt Briefpapier und Visitenkarten.

00:02:54: was? Ja,

00:03:11: Mhm.

00:03:18: Keine Ahnung, oder wir brauchen das als Icon für Instagram. Und dann fragst du ja aber warum? Also was genau wollt ihr denn haben? Und dann wird's schon dünn. Das zumindest so meine Erfahrung.

00:03:29: Ja, also kann ich nur unterschreiben, das ist das gängigste, wenn Leute kommen und du bist Designer, brauche das Logo. Dann musst du immer fragen, für was, was erhoffst du damit? Oder das gleiche Beispiel kannst du mit einer Webseite oder kein Ahnung, einem Flyer. Überleg dir immer zuerst, was du damit Und dann hast du eigentlich schnell deine Antworten. Was brauchst du denn dafür überhaupt? Ja. Genau.

00:04:07: In der Ansicht fand ich JetJBT noch smart, also es hat mir immer noch hingeschrieben, was ist das Problem, was ist die Folge und wie kannst du es besser machen und bei besser machen steht in dem Fall erst die Werte, Zielgruppe, Positionierung, Markenstory, dann das Design. Denk ich, ja das ist schon schon eine klare Ausrichtung. Kann man so übernehmen als Tipp und Empfehlung. Oder als du noch eine Sache, wo du sagst, mach lieber erst das eine und dann das andere.

00:04:14: Mhm.

00:04:28: Genau.

00:04:34: Ähm... Ja, vielleicht...

00:04:39: Wie soll ich sagen? Vielleicht einfach noch einmal das Ziel definieren. Was willst du damit Und dann... kannst du mal auflisten, was du alles hast. Was du alles mitbringst. Und dann kannst das eigentlich smart zusammenwurschen. Und dann ergibt sich eins nach dem anderen eigentlich. Aber ich muss sagen, wir reden ja immer von wegen, hey, Strategie ist wichtiger, das sollte man zuerst machen. Ich finde, ja. Aber jemand darf es auch noch geil aussehen. Man kann es auch mit Strategie Aber eben...

00:05:17: Aber da würde ich noch ein Aber hinterher einbauen. Wenn du dich entscheiden müsstest, wie willst du starten und das dann aber nicht richtig geil aussieht, mach lieber nur die Strategie. Suche der eine Schrift, suche der eine Farbe aus und dann fang an. Oder du gehst auf keine Ahnung, wenn es eine Website geht, dann nimm halt irgendein Baukastensystem, ändere wie gesagt Schrift und Farbe, übernimm den Rest. Dann fokussier dich voll auf deine Story, dass die richtig Leute abholt. Also ich kenne genügend Leute, erfolgreich sind mit dem was sie tun indem sie einfach richtig gute geschichten erzählen das sind nicht die krassesten designs da draußen deswegen 1 zu 0

00:05:53: Genau. Vor allem, vor allem, vor allem, keine Ahnung. Nur schon als Beispiel, diese Webseiten oder diese Plakate, die mega fancy gestaltet sind, sind meistens die, die kein Sau checkt. Also es bringt dir dann eigentlich auch wie nichts, wenn niemand draus kommt, was du eigentlich willst damit, was du kommunizieren willst und was du ja beabsichtigst, dass die Leute machen, schlussendlich.

00:06:23: Ja und ich würde auch ergänzend das Logo brauchst du in den meisten Fällen eigentlich nicht. Also das ist wenn du jetzt wirklich an Logo-Logo denkst, außer du hast jetzt wirklich ein Produkt und selbst das kann man heutzutage nur mit Typografie mit einer aussagekräftigen Schriftart gestalten, ohne dass da noch irgendein Icon ist oder irgendwas. Deswegen also super abhängig von vielen Faktoren, aber fang nicht mit dem Logo an. Mit der Tipp.

00:06:23: Es sollte immer Verhältnisse sein.

00:06:46: Mhm. Genau.

00:06:52: Was denkst du? Hättest noch einen Tipp, wie es weitergeht? Als Hauptfehler.

00:06:59: Ähm... Nur aus der Ich-Perspektive handeln. Also keine Feedback reinholen.

00:07:07: Wow, du bist gut. Wins, Zwei Sonnen für dich, ist Punkt drei. Es gibt noch einen dazwischen, aber das steht ohne Witz. Sorry, ich muss einfach lachen. finde es so gut, dass du da drauf gekommen bist. Fokus auf sich selbst, nicht auf die Zielgruppe. Das Hauptproblem ist, wir wollen einfach zeigen, wie gut wir sind. Wir denken nur an uns selbst. Und die Folge ist, Kunden fühlen sich überhaupt nicht abgeholt, weil es da keinen Bezug gibt. Da gibt es keine Verbindung.

00:07:14: Okay.

00:07:34: zum Zielpublikum. weiß ja nicht mal, man hat nicht mal nachgefragt und weiß die Bedürfnisse der Zielgruppe. Also wie willst du damit anfangen?

00:07:43: Wohlgemerkte Zielgruppen, also gegen aussen für seine Dienstleistung oder Produkt oder was auch immer. Aber genauso nach innen, wenn man Angestellte hat, sind die ja eigentlich auch Teil des Fundaments eines Unternehmens. Und dort sollte man eigentlich auch regelmässig mal Feedback reinholen. Genau.

00:07:43: Top!

00:08:05: eine Erinnerung an alle. Denkt mal an eure Mitarbeitenden. Die spielen eine Rolle.

00:08:08: ist. Ja cool.

00:08:11: Ansonsten da Zielgruppe verstehen, Probleme adressieren und echte Lösungen zeigen, steht da als Verbesserungsvorschlag. Find ich, ist so bisschen schwammig, aber Grundtrenor ist ja wirklich, halt zu, was auf deinem Marktumfeld passiert, was deine Zielgruppe überhaupt interessiert, was die wollen, was die für Bedürfnisse haben und geh dann rein und validier nochmal dein Angebot und dein Produkt und das, was du anbietest, wie du es machst.

00:08:20: Mhm.

00:08:31: Ja.

00:08:39: Ja und was auch, ich weiss vielleicht ist es auch ein eigener Punkt, aber man kann nicht auch knüpfen und sagen, schau aber auch was der Markt selber macht. in deiner Branche oder auch in Verwandtenbranche, was geht dort ab? Gibt es gerade den neusten krassesten Shit auf dem Markt und du hinkst hinten an? Oder wo stehst du ungefähr?

00:09:04: Das wäre Punkt zwei tatsächlich. Unklare Positionierung. Hat aber da noch einen kleinen anderen Hintergrund. du hast praktisch den Weg dahin skizziert, was da noch steht. Wir sind für alle da. Und wir sind für alle da ist ja so die Standard Positionierung, die ich tatsächlich am Anfang auch hatte, als ich selbstständig begonnen habe. Von wegen so, egal wer kommt, ich kann helfen. Ich mache halt gutes Design. Und irgendwann merkt man, ja, machen alle von dem her überhaupt keine Differenzierung.

00:09:07: Ja.

00:09:14: Mhm.

00:09:23: Mh.

00:09:27: Ich glaube, jeder.

00:09:32: Und niemand kann sich fest, also niemand kann was mit dir anfangen. Wenn du Angst hast, dich festzulegen, kann sich auch niemand für dich festlegen und sagen, mit der Person würde ich gern zusammen schaffen. Auf die Marke baue ich, dem Unternehmen vertraue ich. Das funktioniert einfach nicht.

00:09:49: Hm.

00:09:51: Und du gehst in der Masse unter. Und da macht es halt absolut Sinn zu sagen, guck, was auf dem Markt passiert und fokussier dich dann auf einen Bereich, wo du dich positionierst. Und da hilft es super oft, wenn man die Scheuklappen abnimmt und den Blick so bisschen weitet, weil es mitunter sein kann, dass du in einem anderen Marktsegment trotzdem dein Produkt anbieten kannst für eine ganz andere Zielgruppe. Also so ein bisschen im anderen Ozean fischen. Genau.

00:10:18: Hm. Das ist ja eigentlich auch wie das, wie soll ich sagen, das objektive und subjektive Angebot. Also eigentlich... Keine Ahnung, ich nehme immer das Beispiel Harley Davidson. Die tun eigentlich so, wie auf den Irrsblick verkaufen sie Töv, Motorräder. Aber eigentlich verkaufen sie einen Lifestyle. Und damit adressieren sie genau ihre Zielgruppen. Genau.

00:10:48: Absolut.

00:10:52: Ja, gut.

00:10:52: würde ich mitgehen. haben wir, mach keinen logo am Anfang. Der zweite Punkt war Fokus auf dich und nicht auf die Zielgruppe. Ist ein großer Fehler den viele machen. Eine unklare Positionierung haben wir gerade als drittes durchgenommen. Hast du noch einen vierten Punkt wo du denkst das ist ein gängiger Fehler den viele machen.

00:11:08: Mhm.

00:11:14: Ich gebe dir einen Tipp. Klassische Verwechslung.

00:11:14: Ja, generell... Was?

00:11:18: Aber mach du erst mal, generell.

00:11:20: Klassische Verwechselung. Ich hätte jetzt gesagt, einfach Punkt, mir noch einfällt, Inkonsistenz. Auf allen Ebenen.

00:11:30: Mega ist Punkt 5. Du hast Punkt 4 übersprungen, aber Punkt 5 ist keine Konsistenz über alle Touchpoints. Da steht Problem, die Website, Social Media, Kundengespräche, alles klingt anders, nichts hat einen roten Faden und du kannst da deswegen kein Vertrauen aufbauen, du hast keinen Wiedererkennungswert und dir fehlt halt dieser einheitliche Auftritt, der im Kopf bleibt.

00:11:33: Okay.

00:11:51: Mhm.

00:11:56: Okay. Ja. Ja. Ich hätte gerade nochmal einen neuen Punkt, und zwar, dass du jetzt noch etwas sagst. Sag noch etwas, ja?

00:11:59: Würdest du mitgehen? Ich... Warte, dann mach ich dazu noch kurz ne Ergänzung. Das klingt immer mega kompliziert, keine Konsistenz. Weil man dann denkt, ja, das ist ja aufwendig, umzusetzen, dass alles gleich aussieht und so. Letztlich seh ich immer aus der Perspektive zu sagen, es macht dir halt das Leben leichter. Du musst ja nur einmal die Story aufsetzen und dann auf unterschiedlichen Formaten ausspielen oder überall einpflegen. Und es... entlastet einfach so sehr, wenn alles die gleiche Sprache, alles das gleiche Aussehen, ein gleiches Empfinden hat, was du da draußen machst. Das schafft halt Wiedererkennung und macht dir wirklich die Arbeit leichter. Es entlastet. Du musst nicht jedes Mal aus Neue überlegen, worum geht's, was will ich eigentlich da draußen. Das noch als Ergänzung.

00:12:51: Das ist eigentlich auch das, was wir immer sagen. Darum fangen wir an, wenn du alles klar definiert hast. Grundlegend. Was willst du erreichen? Was sind deine Ziele? Dann ist es, in der Kommunikation und in der visuellen Umsetzung viel klarer. Und wenn du wieder das Gleiche machst, du gesagt hast, dort ein System im Visuell oder im Kommunikativ. Dass deine Fünf-Vorlagen für irgendwelche Reals zusammen schuhen. Und die immer wieder verwendest. Dann sperrst du auch wieder enorme Ressourcen. Aber was auch da vor ist, was ich finde, dass es zu stark wirkt.

00:13:35: ist eigentlich Win-Win-Win auf allen Ebenen.

00:13:43: Klar, soll ja ein Muster haben, eine Vorlage, aber eigentlich beginnt es dann erst wieder an Spass zu wie man sich dann auch mal getraut, dass die Marke leben darf, dass sie sich auch weiterentwickelt. Oder?

00:13:55: Aber auch das geht, glaube ich, umso einfacher, solange du ein gesundes Fundament hast. Also wenn man es mit einem Beet vergleicht, du breitest halt das Beet vor, du sähst aus und dann wächst was daraus und dann kannst du es immer noch in eine bestimmte Richtung wachsen lassen, wie du willst und das abändern. Es arbeitet halt auf Jahrzehnte für dich, so eine richtig gute Marke und du lebst die und entwickelst die weiter. Guter Punkt.

00:14:01: oder vielleicht auch noch.

00:14:10: Mh.

00:14:18: Ja.

00:14:21: Darum erstellt man die Guidelines. Das heisst ja nicht, dass die starren so fixiert sind. Innerhalb der Grenzen kann man sich frei bewegen. Der Rahmen ist abgesteckt für deine Marken, wie sie funktionieren. Was man daraus macht, da fängt die Kreativität erst richtig an.

00:14:47: Ja, ist der Rahmen so bisschen eigentlich wie die Backanleitung beim Kuchenbacken, oder? Du hast halt das Rezept, du kennst deine Zutaten, du weißt auch, was das für ein Kuchen werden soll. Und dann kannst du aber anfangen zu variieren und das abzuändern und weiterzuentwickeln. Mach das so. Du wirst weiterhin Kuchen backen und zwar die Kuchen, die deine Zielgruppe schmecken. Aber du darfst dich da weiterentwickeln in der Ansicht. Aber du fängst halt nicht morgen an auf einmal

00:14:53: Mhm.

00:15:02: Mhm.

00:15:16: nur noch Nudeln zu kochen. Dafür sind ja die Guidelines da.

00:15:18: Mhm.

00:15:22: Genau.

00:15:23: Du hattest vorhin noch einen Punkt. Weißt du noch welcher? Das war...

00:15:28: Ja, also jetzt sind wir ja so bisschen in der inkonsistenten Umsetzung gewesen. glaube das Gegenteil dazu, das Bandoneon dazu wäre für mich einfach eine zu starre Definition. Wenn man zu unflexibel bleibt.

00:15:43: Ja, das ist genau Punkt 7. Da steht zu viel Perfektion, zu wenig Persönlichkeit. Das ist echt so, als hättest du bisschen die Liste. Hast du einen Blog, Vince? Haben die abgeschrieben? Nein, Spaß. Sehr gut. Ja, da steht, es ist alles zu glatt poliert. Es hat keine Kanten und wirkt dadurch unnahbar und austauschbar. Und das wollen ja alle vermeiden. Du willst ja immer persönlich sein und authentisch und

00:15:52: Okay.

00:15:55: Nein, nein, gar nichts. Okay.

00:16:12: einen guten Eindruck hinterlassen, aber den lässt du halt nicht, indem du komplett steril bist. So, dann hinterlässt du im Zweifelsfall gar keinen Eindruck.

00:16:18: Ja, ist ja genau das. Das ist was man mit Branding an einem gesichtslosen Unternehmen einen Charakter einzuhauen. Und genau fällt es dort an, Charakter hat Ecken und Kanten. Wenn etwas zu perfekt ist, es einfach nicht glaubhaft, komisch oder abgehoben.

00:16:44: Und da haben die kleinen Marken, finde ich, einen riesengroßen Vorteil, weil die ihre Persönlichkeit viel mehr zeigen können in Form von einem kleinen Team, von Leuten, die du alle zeigst. Also gerade da macht es eigentlich Sinn, Leute zu befähigen, zu sagen, ihr seid alle Unternehmenssprecher, Unternehmensbotschafterinnen, lebt halt diese Marke in eurem Tun, weil ihr seid Teil vom Unternehmen, ihr zeigt uns als Unternehmen. mit eurem ganzen Handeln und Tun. So, das ist ein riesen Vorteil und da wollen eigentlich große Unternehmen hin. Also die müssen sich das erst wieder kämpfen, diese Persönlichkeit und dieses Nahbare, weil sie halt groß und abstrakt sind und kleine Unternehmen haben da einen riesengroßen Vorteil, wollen aber wiederum so sein wie die großen anonymen abstrakten Unternehmen. Und da gibt es einen riesengroßen Konflikt. Deswegen lieber weniger Perfektionismus und mehr Persönlichkeit.

00:17:32: Mhm.

00:17:37: Ja.

00:17:41: Genau. Jetzt ist mir nochmals etwas in den Sinn gekommen. Wie soll ich das jetzt sagen? die richtigen Wichtigkeiten oder richtigen Prioritäten in Angriff nehmen. Also was ich damit sagen will ist, jede Grösse eines Unternehmens hat ganz andere Probleme. Und auf jeder Stufe, auf du bist,

00:18:05: Mhm.

00:18:13: Mhm.

00:18:17: In dieser Stufe solltest du deine Probleme anpassen. Deine Lösungen. Das heisst, wenn du selbstständig bist und du das Gefühl, du Vollgas geben auf allen Kanälen, wie das grosse Unternehmen macht, dann spielst du mit dem falschen Plan, denn die haben ein Millionenbudget. Dann fängt zuerst mit einem Plan an, der deinem Budget entspricht. Also so bisschen Prioritäten setzen. Richtig Prioritäten setzen.

00:18:51: Ja, steht dir nicht als Punkt, finde ich aber super relevant, weil man sich sehr schnell verheben kann mit solchen Projekten. Und das kennen wir ja auch, dass am Anfang Leute ankommen mit Ich brauche das Logo oder Ich brauche die Webseite. Dann findet man gemeinsam ein bisschen raus, was macht eigentlich die Marke aus und kommt ja in dem Prozess immer auf coole Ideen. Also da bist du super schnell dran von wegen macht halt ein Podcast, macht ein Newsletter, macht dies, macht das. Gibt ja tausend Möglichkeiten, sich da draußen zu zeigen.

00:18:53: Was nebst du bist?

00:18:59: Mhm.

00:19:12: Mhm.

00:19:20: Und wenn du alles machen willst, kommst du nicht voran. Dann musst du automatisch einen Fokus setzen auf das, was dich wirklich weiterbringt. Und lieber eine Sache, und die dafür richtig machen, als alles parallel beginnen zu wollen. Und das geht sogar meiner Meinung nach bis hin zum Thema Werte. Also ich kenne es oft genug, dass man irgendwelche Werte definiert. Und dann wird halt vergessen, die dann im Alltag auch anzuwenden. Oder die sogar ...

00:19:28: Mhm.

00:19:45: Mhm.

00:19:46: an die eigene Belegschaft weiterzugeben ... und zu sagen, guckt mal, das sind die Werte, ... danach wollen wir irgendwie handeln. Übernehmt das, dann bleibt das irgendwie ... ... in den Marken-Guidelines auf Seite 8 stehen ... ... und wird nie wieder angeschaut, ... aber dann kannst du dir den Punkt auch sparen.

00:20:01: Hm. No? Ja, weiss nicht. Hilf mir mal auf die Sprünge. Punkt 4 haben wir glaub noch nicht.

00:20:08: Kleiner Tipp, klassische Verwechslungskomödie bei Punkt 4, dass uns ganz viele Leute falsch einordnen mit dem, was wir tun. Und das liegt ein bisschen daran, dass Marke automatisch so klingt wie Marke.

00:20:24: Genau.

00:20:25: Genau, es geht Marketing. Branding ist kein Marketing. Und das als solches zu verstehen, ist, ich, die erste Hürde, die viele haben. Das ist Punkt 4 zumindest. Viele denken, Branding sei einfach Werbung, würde Dinge einfach schön machen. Da geht es nur Sichtbarkeit und es wären, ja, kurzfristige, ich mach den Punkt fertig. Es wären kurzfristige Aktionen. Alles gut. Es wären kurzfristige Aktionen ohne langfristige Wirkung. Also wirklich dieses, ich mach

00:20:35: Mhm.

00:20:41: Wir haben ja gute Analogie dazu. Ja, mach noch. Entschuldigung.

00:20:55: den Monat mal Branding. Das Logo verwende ich weiter, aber mehr bringt mir das gar nicht.

00:21:00: Wir haben ja gute Analogie dazu. zwar... ...Scheiss auf Verpackung. Zeig mir deinen Inhalt. Und so kannst du das den Leuten auch erklären. Oder vielleicht für die, zuhören, die das auch falsch verstehen. Marketing bewirbt die Verpackung, das was draussen ist. Wie bei den Zweifelchips, die Packung so gross ist, dass sie nicht einmal ins Bild passt. Und wenn man sie öffnet, ist vielleicht ein Drittel Inhalt drin. Und Branding ist genau der Inhalt. Wir wollen uns eigentlich auf das fokussieren, was am Marken wirklich zu bieten hat, dahinter hat und was man dann auch, ja, was für PS man schlussendlich auf die Strecke bringt. Genau. Und das ist halt...

00:21:47: nicht den Punkt zustimmen.

00:21:50: Was halt auch ist, das ist Punkt 1, dass man es dann aber auch wie viel verwechselt mit reinem Design. Aber eben Branding ist eigentlich wie so die Schnittstelle zwischen wirtschaftlichem Vorrang, effektivem Ziel, man sich setzt und erfüllen will, mittels Kommunikation und Design.

00:22:12: Absolut. Oder es nochmal in ganz anderen, einfachen Satz zu sagen, wenn dich Marketing auf ein Date fragt, ist Branding der Grund, warum du Ja sagst. Und wenn man da bisschen drüber nachdenkt, zu überlegen so Marketing ist halt der Akt, etwas zu bewerben. Und sei es jetzt dein Produkt. Und Branding ist der Grund, warum du die Werbung überhaupt zulässt. Warum du ja sagst zu einem Produkt. Warum du dich freust, wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung oder was auch immer in deiner Nähe ist. Und die Königsdisziplin vom Branding ist eigentlich, dass man es schafft, dass die Zielgruppe einen gerne mit dabei haben will.

00:22:32: Mhm.

00:22:54: Ich freue mich auf einen schönen Abend, keine Ahnung, Sport schauen oder einen schönen Film schauen und ich will meine Zweifelchips dabei haben, bei mir auf dem Sofa, frisch aus der Tüte, weil das für mich den schönen Abend ausmacht. So dann habe ich dieses Produkt gerne bei mir. So und das liegt nicht an der Verpackung.

00:23:11: Es ist ja auch.

00:23:16: Es ist ja nichts anderes als wie das Image von etwas. Wie bei einer Person auch. Das was du über die Person sagst, wenn sie nicht dabei ist. Wie es ja immer so schön zitiert wird. Genau.

00:23:29: Stimmt. Wir machen einfach noch mal eine extra Folge. Branding ist kein Marketing. Dann machen wir da nochmal richtig Licht ans Fahrrad.

00:23:37: Ja.

00:23:39: Punkt 6 hatten wir noch nicht. Hatten wir aber zum Teil schon angesprochen, das ist keine interne Verankerung der Marke. Und ich finde, das geht ganz oft schon im Prozess los. Dass man weiß, da weiß einfach die Hälfte aller Leute, mitmacht, nicht mal, was Marke überhaupt wirklich ist, was es bedeutet, wie wichtig das ist. Dann fängt man trotzdem an, darüber nachzureden. Dann begreifen das viele Leute.

00:23:42: Mhm.

00:24:04: und wollen das später auch anwenden, aber letztlich bleibt es der klassische Papiertige. Sprich, man hatte schöne Workshops, man hat Dinge ausgearbeitet, man macht sogar richtig schöne Guidelines und ein tolles PDF und sogar vielleicht ein ausgedrucktes Heft dazu und dann liegt das in irgendeiner Schublade und wird nicht mehr angewendet, weil vergessen wird, das Team abzuholen, das intern zu leben, täglich anzuwenden, einfach mit der Marke zu arbeiten.

00:24:29: Oder, da habe ich auch mal ein Thema für eine neue Podcast-Folge, man hat Eier einfach nicht, es knallhart durchzusetzen. Man hat Angst, sich abzuheben. Obwohl man ja genau das will. Oder? Ja, finde ich guten Punkt.

00:24:48: gibt es auch die ewigen Zweifler und Hinterfrage, die dann einfach anfangen, sobald das Ding fertig ist, die Farbe in Frage zu stellen. Und ganz oft auch erlebt, man bereitet halt monatelang alles vor, hat tolle Vorlagen und dann wird es bei der ersten Präsentation anders gemacht. Weil irgendwas nicht reingepasst hat und dann hat man doch wieder die alte Vorlage benutzt. Man hat vielleicht auch keine Lust aufs Neujahr oder was auch immer. Aber so funktioniert Marke halt nicht. Also dann bist du wieder bei der Inkonsistenz.

00:24:53: Genau.

00:25:18: Ja, ist halt, wie soll ich sagen, wenn man es richtig machen will, finde ich, es auch wie ein Kei-Wunsch-Konzert. Also ich meine, wenn du es ehrlich machen willst und eigentlich ist es ist es ja etwas, was dir ja wichtig sein sollte. Ich meine, ist ja, im höchsten Fall ist es deine eigene Firma. Dann willst du doch auch das Beste aus deiner Firma herausholen. Oder? Das ist ja wie keine Ahnung, wenn ein...

00:25:43: Nein. Nein.

00:25:47: Wenn einen Schuh fett hast, dann lässt du eigentlich auch immer nur deine putzten, sauberen, geilsten, teuersten Schuhe an, anstatt die verransten Chucks. Und das checke ich dann nicht. Die Leute wollen immer viel, aber wenn um ihre eigenen Dinge geht, dann erreut sie jeden Rappen. Und klar, hat halt auch sehr viel mit Vertrauen zu tun, mit Empathie zu tun. Es braucht ja auch Zeit und eben vor allem Vertrauen, bis man jemandem sein Baby quasi wie anvertraut, mit dem man das zusammen macht. Und dort machen halt auch, wie soll ich sagen, viele Agenturen schneiden sich dann auch in Zeigenungen Fleisch, weil sie halt mega belehrend oder halt unsympathisch von oben herab mit den Leuten. kommunizieren. Das erlebe ich viel, wenn jetzt irgendwie Unternehmen da sind, die schon eine lange Geschichte haben, die das teilweise schon bis in Generationen machen. Und dann kommt irgendeine so hohe Youpi-Agentur und sagt denen einfach richtig asozial, hey, das was ihr macht ist voll scheisse, da müssen wir so und äh. Und dann nehmen sie das, was eigentlich mega charakter hat, sympathisch ist und verwandeln sie in irgendeinen einen Ratze. Wo vielleicht gerade in den Zeitgeist passt, aber wo überhaupt nichts mehr mit der Geschichte, mit der Philosophie zu tun hat. Und das ist halt schon auch... Es hat immer zwei Seiten. Es hat auch einen Grund, warum die Kreativbranche so etwas verpönt ist. Wenn 80 % der Leute aus der Kunstschule aus rumlaufen wie obdachlose Sariden. Hätte ja keinen Bock, damit ich da zusammen arbeite. Ja, das sind jetzt meine anderen Vorurteile.

00:27:42: Es ist Vorurteile. Ich weiß, was du meinst. Ich weiß aber voll, was du meinst. Es geht ein bisschen in Punkt 8 rein. Da steht nämlich echt Brand als einmaliges Projekt sehen. Und ich glaube, den Fehler machen sogar viele Agenturen. Zu sagen, wir gehen einmal hin, wir streichen das Unternehmen mit jahrelanger Tradition einfach neu an. Und dann kommt das Ganze gut. Ich will jetzt niemanden unterstellen, dass das alle so machen. Aber die Projekte gibt es, die Agenturen gibt es, die genauso arbeiten.

00:27:55: Ja.

00:28:04: Mhm.

00:28:10: Mhm.

00:28:12: Und das sind manchmal auch echt coole Designs, die aber nichts mit dem Unternehmen zu tun haben, die nicht ins Unternehmen reinpassen. Und oft kannst du ja irgendwie drei Richtungen einschlagen. kannst irgendwie sagen, das, was es hat, machen wir einfach ein machen einen kleinen Refresh, malen das irgendwie mit einer etwas neueren Schriftart, irgendwie passen das Ganze an, dass es einfach nicht mehr ganz so altbacken aussieht. wir zupfen alles gerade, das ist wieder, wir rücken alles gerade, damit es wieder passt. Oder du sagst, wir versuchen bisschen neue Elemente reinzunehmen, so alte Schriftart, neue Schriftart. Oder wir machen wirklich die Radikalvariante, die Revolution, wo wir das Ding einmal komplett auf links drehen und was ganz, ganz Neues machen, was eigentlich nichts mehr mit dem Alten zu tun hat. So, und wenn das aber der Standardweg ist, dann hast du ein Problem.

00:29:05: Ja, das ist halt schon recht... Gut, jetzt reden wir wieder etwas oberflächlich. Im Spektrum Design. Frage ist ja halt auch immer, was will denn so ein Unternehmen bewirken? Was sind die Ziele? Und darum sollte man dort immer ansetzen. Das ist ja zum Beispiel... Das war Jahr, das Jaguar-Drama mit dem Rebranding. Genau. Und ich muss ehrlich sagen...

00:29:26: Ja, Anfang…

00:29:33: Ich finde es schrecklich, aber ich halte auch nicht viel von E-Autos oder so. Sorry, ich haute mich. Aber schlussendlich muss man sich auch fragen, was bezwecken sie damit? Ihr Ziel war anscheinend, eine andere Zielgruppe ansprechen, eine jüngere, anders gesinnte oder wie man es sagen will. Aber sie stossen damit natürlich allen eingefleischten Jaguar... der Massen der Kopf und verkackendes Herz bei der bestehenden Community. Und da ist natürlich immer die Frage, ja, was ist mehr wert? Welchen Weg wollen wir gehen? Was lohnt sich denn am besten? Aber natürlich auch, wenn man es jetzt ganz tief auf Wert bezüglich will, was ist so ein Unternehmen dann am wichtigsten? Ist es der Profit oder ist es der Endkund, der zufrieden sein soll? quasi der Markenbotschafter. Das würde mich wundern, was hinter den Türen abging, dass die auf diese Lösung kommen. Genau.

00:30:35: Ja, also kann ja wirklich sein, dass sie ihre Gründe hatten und dass es einen langfristigen Plan gibt und wir das alle erst in fünf Jahren verstehen werden, wenn der Plan aufgegangen ist. Gibt's. Aber das, was du angesprochen hast, ist ein super relevanter Punkt, den viele Autohersteller schon mal gemacht haben, dass sie eingeknickt sind gegenüber einem Trend. dass das Porsche alleine eine SUV Version oder eine lange Version wie den Panamera.

00:30:46: Genau.

00:31:03: auf die Straßen gebracht haben, statt einfach zu sagen, wir haben kleine, schnittige Sportwagen im High-End-Bereich. Das ist ein riesengroßer Fehler gewesen. Gut, jetzt kann man irgendwie sagen, SUV ist wirklich Trend geworden, sprich auch den Porsche SUV, der wurde gekauft und so. Kann es auf der anderen Seite aber argumentieren, hätten sie es damals nicht gemacht, wären sie sich treu geblieben, gesagt, wir haben einfach nur immer die Zweisitzer-Variante, wären sie jetzt authentischer unterwegs?

00:31:08: Mhm.

00:31:32: Kannst du genauso. Jetzt immer vor und wieder.

00:31:33: Jetzt muss ich jetzt einfach noch anschniedern. Ich weiss, ich sage dir damit ein bisschen zu weit. Oder vielen anderen. Aber ich muss ehrlich sagen, dass du es gerade gesagt hast, ist ja eigentlich eben so bisschen eine Verschwammung oder eine Verzerrung der Positionierung. Jede ist so ein bisschen für etwas bekannt gewesen. Wie Fiat mit Cinquecento oder was auch immer.

00:31:42: Alles gut.

00:32:03: Und mittlerweile versucht jeder einfach alles zu machen. Und das Gleiche finde ich aber vor allem in unserem Kontext nur schon das Thema mit dieser Sprachdebatte. Oder? ich will jetzt hier nicht einen Fass aufmachen. meine, ja, jeder wenn er will und so. Aber ich finde es zum Beispiel vor allem in unserem Kontext teils recht schwer, wenn du ja eigentlich konkrete Zielgruppen ansprechen willst, aber dann hast du ja das Thema wie mit dieser neutralen Sprache. Das biesst sich in meinen Augen ein bisschen. Aber das ist auch Thema für andere Folge. Aber es geht auch ein bisschen in den Sinn.

00:32:40: Aber das ist eigentlich alles zahlt ja alles auf Punkt Positionierung ein also Positionierung ist ja nicht nur wo wo habe ich mein Produkt verankert sondern auch wie spreche ich das kann ich genauso positionieren welche Farben benutze ich keine auch das das ist ja alles Marke und das ist also mag es ja wirklich dieses Dach was du über alles baust oder das Fundament was du für alles legst mit Marke steht und fällt alles deswegen würde ich

00:32:45: Ja, genau.

00:32:50: Genau.

00:33:08: Später noch ein Punkt 12 ergänzen, das vorne schon guten Punkt 11 ergänzt, wo gesagt wird, das ist der Punkt den falschen Fokus zu setzen. Jetzt werden hier eigentlich noch, also wir waren ja gerade beim Punkt Branding als einmaliges Projekt sehen. Das wäre Punkt 8. Punkt 9 finde ich so ein bisschen strittig, kein klares Markenversprechen. Würde ich jetzt gar nicht so als Problem ansehen, aber...

00:33:21: Ja.

00:33:31: Das braucht nicht jeder.

00:33:36: Und sie haben auch Markenversprechen im Sinne von, man kann nicht in einem Satz sagen, wofür man steht. Und ich finde, Markenversprechen ist eben Begriff, den kannst du so für beides verwenden. Es ist ein internes Versprechen, es ist ein Versprechen gegenüber Kunden. Wenn du mit dem Begriff nichts anfangen kannst, dann lass es weg. Dann geht es halt eher deine Botschaft. Und damit würde ich eher was anfangen, könnte zu sagen, du hast keine klare Botschaft da draußen. Da würde ich eher noch als Punkt mitgehen. Und ...

00:33:55: Hm.

00:34:04: Ja, das finde ich halt auch, wie das geht, ein bisschen das Ähnliches. Wir haben ja mal eine Folge darüber gemacht, dass nicht jedes Unternehmen eine Vision braucht. Genauso finde ich das bei einem Versprechen oder einer Botschaft. Scheiss-Dank-Stelle von nebenan braucht keine Botschaft. Die verkaufen einfach ihren Sprit. Sorry, oder, oder... Ja. Ja. Aber weisst du, es ist halt so ein bisschen... Es macht...

00:34:16: Mhm.

00:34:20: Ja, lass dich voll laufen bei uns, wäre doch eine geile Botschaft.

00:34:29: In den meisten Fällen macht es dir das Leben ein bisschen einfacher. allen Bereichen, eben auch im Bereich Marketing. Oder generell ein bisschen in Erinnerung bleiben. Aber es braucht nicht jeder. Es muss passen und es muss einen Grund haben. Wenn es das nicht hat, wenn es kein klares Ja ist, weg damit.

00:34:50: Ja, finde ich gut.

00:34:52: Oder es kommt erst, oder es kommt erst irgendwann. Wer weiß? Die Marke soll ja leben. Genau. Yes.

00:34:58: Auf jeden Fall darf er immer weiterentwickelt werden. Großes Plädoyer dafür. Punkt 10, das war der letzte Punkt, wäre Vernachlässigung der Emotionalität. Dass du da hinten runterfallen lässt. Find ich einen sehr relevanten Punkt. Fands fast schade, dass es erst Platz 10 eingenommen hat, aber macht ja nichts.

00:35:06: Mhm. ja.

00:35:18: Wir haben eigentlich auch schon mal eine Folge darüber gemacht. Bereich Storytelling vor allem. Dass das sehr, sehr unterschätzt ist. Es ist dann auch immer bisschen verpönt. Ja, Emotionen und Männer haben auch Emotionen und Gefühle. Hunger, Durst, etwas immer mehr. Nein, aber es ist halt wie...

00:35:23: Ich glaube, da kamen Emotionen vor, genau.

00:35:43: Man kann das Oberflächliche ansprechen, was viele machen. Das sind ja nichts anderes als Fakten. Sie werfen auf der Webseite Fakten sich, wegen, wir könnten so und so viel liefern usw. Aber eigentlich ist es viel gescheiter und ertragreicher, wenn man die Leute bei den emotionalen Sachen... abholt. Und das müssen auch nicht immer Probleme sein, wie sie auch viel auch gerne machen. So quasi, dass das in die Wunden hinein drückt. Zum Beispiel, es gibt ja so sechs, wie soll ich sagen, sechs Sachen, wo man die Leute so ein bisschen manipulieren kann, wie man ein einfaches Geld machen kann. Das ist zum Beispiel so die Lust des Mannes, der Wunsch von Frauen nach Schönheit, der Wunsch von armen Leuten nach Reichtum. Und so weiter. ist so Dark Magic. Und viele von diesen Funnel-Fuzzies, die hier draussen sind, greifen immer die Ängste des Menschen an. Aber eigentlich kann man es genauso umkehren. Die guten Emotionen, die Wünsche, die Ziele der Menschen ansprechen. Und sich dementsprechend auch als Partner auf Augenhöhe zeigen. Wo die Leute dann halt Bock haben, mit dir zusammen zu anstatt aus Angst zu verlusten.

00:37:18: Ja. Und das also auf allen Ebenen kannst du es anwenden. So einerseits nicht Produktfakten, sondern halt das Emotionale reinbringen. Und mir fällt gerade noch das von dem Chips Beispiel ein. So wenn Chips einfach sagen, sie sind knackig und schmecken gut, dann ist das kein Produktversprechen, weil das alle Chips machen. Also eher nicht. Wenn die aber sagen, sind da, auch wenn du alleine dein Fernsehabend machst, dann ist es eher eine Einladung, eine ausgestreckte Hand zu einem

00:37:28: Mhm.

00:37:37: Söttiger Idee!

00:37:47: emotionalen Anlass oder Chips als verbindendes Element, weil du die halt isst, wenn du mit anderen Leuten gemeinsam Momente erlebst, die in Erinnerung bleiben. Und ja, auch das ist manchmal auf manchen Ebenen so bisschen totgespielt. Dieses Feld von wegen jedes Junkfood, Nahrungsmittel, was eigentlich nicht gesund ist, aber was du gerne zu Anlässen konsumierst, baut mittlerweile auf dieses Wir sind verbindend, wir machen irgendwie Gemeinschaft bei uns, könnt ihr alle zusammen eine glückliche Zeit haben. Da kann man wunderbar reingehen und eigentlich eine neue Botschaft finden, von wegen so, wir schmecken auch gut, wenn du alleine bist. Das wäre halt so ein, weiß nicht, eine neue Emotionalität, du ansprichst. Ähm, sprich, trotzdem geht es Emotionalität, aber wo du die positionierst und wie du die zu nutzen machst, ist nochmal ein ganz eigenes Thema.

00:38:27: Mh.

00:38:37: Genau. Ja, jetzt ist es noch in Punkt 12.

00:38:40: Jetzt wäre eigentlich noch mein Punkt zwölf, den ich noch hatte. Und das ist die Marke im Marketing zu lassen. Und den Fehler gibt es oft bei größeren Unternehmen, die nun mal eine Marketing-Abteilung haben oder eine Person, die sich darum kümmert. Dass da gesagt wird, kümmer du dich mal die Marke. Du machst ja auch Marketing. Da gibt es einerseits die Verwechslung. Marke oder Branding, also der Weg, die Marke zu bilden, ist halt kein Marketing. Und dann auf der anderen Ebene, es hat halt nicht nur was mit Werbung zu tun. Es geht eigentlich darum, dass deine Marke für jedes deine Geschäftsfelder für dein gesamtes Unternehmen relevant ist. Sprich, wenn du nicht auch die Person, die sich Finanzen kümmert, die Person, die sich dein Produkt kümmert, die Person, die sich deinen Service kümmert und die Person, die sich ohnehin alles kümmert, mit im Boot hast. Also alles wirklich. All die Schnittstellen, relevant sind, damit dein Laden läuft.

00:39:32: Ja, das ist das.

00:39:40: Und wenn du kleines Team hast, dann hol halt direkt alle aus deinem Team rein, weil die alle eine Bedeutung haben in dem Prozess. Bestimmt trotzdem eine Person, die Dinge entscheidet, aber dann baut das gemeinsam aus und versteht, warum diese Marke so wertvoll für euch ist. Das ist in meinen Augen wirklich das Gold der heutigen Zeit. Also du kannst deine Marke oder du kannst dein Unternehmen nicht davor schützen lassen oder versichern, dass es irgendwann nicht mehr relevant ist. Dafür gibt es keine Versicherung. Die einzige Versicherung, die es gibt, ist Markenbildung, Branding. Werde eine Brand, werde eine Marke. Bleib in Erinnerung bei deiner Zielkundschaft. Und dann bist du abgesichert gegen Irrelevanz. Wenn du das Ganze gut fütterst und am Leben hältst und keinen Mist baust. Das wäre mein Punkt 12.

00:40:31: Ja. Und so mit dem abgedroschlichsten Marketing... mit dem... abgedroschlichsten Marketing Spruch, es gibt. Entweder gehst du mir Zeit oder gehst du mir Zeit.

00:40:40: Was immer.

00:40:46: Herrlich.

00:40:47: Oder ja, wird mir gleich lauarm und zerts.

00:40:51: Die warme Minute im Podcast. Hey du, es wird eine lange Folge, aber eine gute Folge. Also ich finde, es hat sich gelohnt. Du hast jetzt noch einen Punkt 13.

00:40:54: Genau. Ja. Ich habe... Ja, ich hätte jetzt einfach noch Punkt 13, das ist sowieso immer so der Gnack. Es schön, dass das so aufgeht. Punkt 13. Einfach machen. Und dranbleiben. Genau.

00:41:07: Perfekt.

00:41:15: Merci dafür. ist echt. Also den Bonus Tipp von von Cheche Biti dagegen kannst du voll in die Tonne hauen. Das ist Markenarbeit ohne echte Zielgruppenkenntnis. Und dann dachte ich mir, ja, hast ja oben eigentlich schon gesagt. Achte halt auf die. Schwach abgebaut. Dann waren die Punkte bei Punkt eins wieder begonnen. Von dem her, dein Punkt ist viel besser. Also zu sagen, macht einfach Marke.

00:41:22: Das war's für heute.

00:41:27: Ja, stark angefangen.

00:41:38: Genau.

00:41:43: Oder Dinge nicht anzuwenden. ist ja eigentlich dann das Problem dahinter. Zu sagen, man hat alles ausgearbeitet und man wendet es nicht an. Aus welchem Grund auch immer ist ein Riesenproblem. Deswegen.

00:41:53: Oder es ist so kompliziert und komplex, dass es einfach jeder ansteht zum Anwenden. Oder dass man es gar nicht anwenden kann, weil es zu kompliziert oder komplex ist.

00:42:04: Ja, also haltet einfach und macht einfach ist das das Plädoyer zum Schluss. Wenn es echt 13 gute Punkte genannt, soll ich die nochmal alle durchgehen, damit man Überblick hat? Oder ist das Quatsch? Einfach hört die Folge sonst nochmal an. Dann geht das. Macht keine dieser Fehler, macht es richtig. Und wenn ihr Unterstützung braucht, hilft Vince wahnsinnig gerne, der Profi für nostalgisches Design für alle Marken oder Unternehmen mit viel Tradition.

00:42:11: Genau.

00:42:19: Ja, genau. Easy.

00:42:34: Da ist Vince der richtige Ansprechpartner. Bei mir geht es eher nachhaltig los, zu sagen, vor allem, die da draußen wirklich was verändern wollen. Die sind bei mir richtig. Aber auch so. Ich glaube, wir beide lieben Geschichten. Wir beiden lieben gute Ideen und sind Wacheköpfe, die dabei unterstützen, bisschen dicht ans eigene Unternehmen zu machen und mal drauf zu schauen, wo hapert es, wo sind Probleme und was könnte man besser machen und wo gibt es haufenweise Möglichkeiten und Die gibt's immer. Es gibt immer Möglichkeiten, was zu machen. meldet euch, hinterlasst liebe Kommentare oder auch kritische Kommentare. sind für Kritik immer zu haben und offen. Sonst würden wir nicht tun, was wir tun. Und macht Marke. Darum geht's bei uns.

00:43:18: Ich glaube, war der längste Call to Action, den ich jemals gehört habe. Wenn du ihn auf einen Button hauen würdest, wäre der Button so gross wie deine Page.

00:43:25: Ja.

00:43:29: Ja, ich würde... Ich bau so culture-action-Unterseiten.

00:43:33: Genau. Joi. Von mir danke vielmals. Hat Spaß gemacht. Es war Und ja. Ich würde sagen, nächstes Mal.

00:43:43: Bis dahin, danke, Devinz.

00:43:45: Ciao, hau rein.

00:43:49: Jetzt darfst du noch den Abspann flüstern.

00:43:50: Dann noch ein Outro.

00:43:55: Vielen Dank für's Zaubern und wenn ihr Anregungen... Nein, muss ich nochmal sagen... Jetzt habe ich gerade so...

00:44:03: Du auch einen langen Abspann machen, ne? Acht Sekunden hast du, Bins.

00:44:05: Ja.

00:44:09: Danke vielmals für das Zuhören oder Zuschauen und lasst hinter...

00:44:17:

00:44:18:

00:44:30:

00:44:36:

00:44:45:

00:44:55:

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