Positionierung einfach erklärt (und warum sie deine Marke erfolgreich macht)

Shownotes

🎙 Was dich in dieser Folge erwartet:

Positionierung ist kein Nice-to-have.
Sie ist das Fundament dafür, dass deine Marke gesehen, verstanden und gewählt wird.

In dieser Folge sprechen Paul & Vinz darüber, wie du dich klar positionierst – mit Fokus auf Zielgruppe, Nutzen und Kontext.

Das kannst du daraus mitnehmen:

  • Eine starke Marke braucht eine klare, spitze Zielgruppe.
  • Emotionen und Werte sind oft wirksamer als Zahlen und Daten.
  • Kundenbedürfnisse sind der wahre Ausgangspunkt jeder Positionierung.
  • Ein klarer USP hebt dich vom Wettbewerb ab – ohne laut sein zu müssen.
  • Der Kontext entscheidet mit: Wo und wie du wahrgenommen wirst, prägt die Wirkung.
  • Reduktion hilft: Weniger Angebote = mehr Klarheit.
  • Positionierung ist keine Einmalübung – sondern ein Prozess.
  • Testen, zuhören und anpassen machen dich langfristig relevant.

Wenn du möchtest, dass deine Marke ihren Platz im Markt einnimmt – hör rein.


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00:00:44: Willkommen zum «Mach mal Margen». Heute wieder ein spannendes Thema. Eigentlich wirklich etwas, das man direkt anwenden kann. das Thema, das eigentlich schon zigtausend Leute probiert haben, erklären, das aber für die meisten immer wieder zu einem, ja, Knopf führt. Etwas sehr Schwieriges ist für mich. Ich habe mich damals mit diesem Thema recht lange aufgehalten. Das heute auch noch tagtäglich bei mir selber. Wie auch bei anderen. Und zwar das Thema Positionierung.

00:01:24: Haha, ich hab gerade im Kopf den Ausschlussverfahren gemacht, so von wegen Logo wird's jetzt nicht sein.

00:01:26: Genau. Ja. Und äh... Ja, warum... Ich will eigentlich darauf eingehen, warum Positionierung nicht nur nett ist, sondern bei einer Marke matchentscheidend ist. Oder? Das geht eigentlich so weit. Ich nehme heute ein Beispiel. Ich will da wirklich mal durchgehen. Wie man sich selber so ein bisschen... Ja, positionieren kann. Auch checken kann, ob man gut positioniert ist. Yes.

00:01:57: Sehr gut, ich mach mit. Direkt der Selbsttest hier.

00:01:59: Dann ist gut. Genau. Ja, dann würde ich sagen, bevor ich hier... ...der Weg... Wie soll ich sagen? Ebnen in dieses Thema. Ich muss einfach sagen, Paul. Zwei Minuten. Thema Positionierung. Was hast du für Erfahrungen? Was deine Meinung dazu?

00:02:18: Also ich kann verstehen, dass man jetzt sofort ausschalten wird, ... man sich denkt, das Thema habe ich schon so oft gehört. Mich eingeschlossen, ich habe mir das auch ... immer wieder zu Gemüte geführt und immer wieder gehört. In jedem Coaching, das du irgendwo buchst, ... egal wer dir heutzutage selbstständig irgendwas verkaufen will, ... immer kommt der Punkt Positionierung. Und Ich habe immer das Gefühl, ... Positionierung ist auch an allem dran schuld, wenn es nicht klappt und nicht gut ist. Dann wird immer gesagt so ...

00:02:29: Mhm.

00:02:45: Produkt spielt überhaupt keine Rolle, es ist deine Positionierung, der du arbeiten musst. Und wenn man sich da so bisschen eingeräbt, wie wir in das Thema, alleine so aus der Branding Perspektive gibt es ja echt unterschiedliche Ansätze, wie du dich positionieren kannst. Ist das halt wirklich ein Rabbit-Hole, wo du nicht so leicht wieder rauskommst, weil es einfach so unterschiedliche Ansätze gibt und manchmal fast so kleine Lager von wegen die einen sagen, das ist der richtige Weg zur Positionierung und die nächsten sagen, nee, der Weg sieht ganz anders aus. Fest steht:

00:02:57: Mhm.

00:03:15: Wenn du einmal weißt, wo du bist oder wo du hingehörst, hast du es echt leicht. Dann hast du deinen Platz gefunden. Und wenn du da Weile durchhältst, kannst du dich da wirklich zu einer Größe etablieren, die relevant ist. ist. Und ja, fest steht auch, Positionierung sollte man am Anfang angehen. Am Ende ist es dann zu spät oder man verschenkt so viel Energie, wenn man sich in Anführungszeichen falsch positioniert. Aber was jetzt richtig und falsch ist, dass das du wahrscheinlich vorbereitet, oder Vinz?

00:03:42: Genau. Ja, wie du es gesagt hast, jeder hat seine Definition davon. Ich habe mich auch sehr lange schwergetan. Aber du, ich habe jetzt mal etwas vorbereitet. Will ich das mittlerweile handeln kann. Oder auch den Leuten etwas näher bringen. Ich würde sagen, legen wir los.

00:04:04: Ich bin gespannt. Ich glaube, ich kann selber noch viel lernen.

00:04:07: Am Anfang, wichtig ist mir jetzt einfach mal so ein bisschen ohne Bullshit, klipp und klar, bisschen durchgehen, was ist das? Und zuerst mal die Frage, ein bisschen probieren, beantworten, was ist Positionierung? Positionierung ist eigentlich nicht das, was du primär anbietest, sondern es geht viel mehr darum, äh, das, Wie soll ich das sagen? Sondern das, was du im Kopf bei den Leuten verankerst. Oder? Wie du generell einfach in den Kopf von den Leuten bist. Oder? Und... Ich sage so weit, ohne Positionierung bist du so bisschen wie ein Fähnchen im Wind. Oder? Und ich habe jetzt eins über das Thema genutzt, das abzuarbeiten. Und das ist Thema Bar. Oder? Das ist für jeden so bisschen greifbar. Gleichzeitig keine vielen aus der Gastro, die einfach nicht checken.

00:04:58: Ich hab das Potsch-P.

00:05:00: wie man eine Bar gut positionieren kann. was ich mit dem meinen, wenn ein Fan im Wind ist, du bist mal Ginbar, bist mal Fussballkneipe, du bist mal Lounge, du bist einfach so ein ein Spund für alle. Und das ist eigentlich wie ... Die Überleitung, in ich rein will, was eine schwache Positionierung und was eine starke Positionierung ist. Mit dem Überbeispiel bar. Man kann ihn dann noch ergänzen. Was ich jetzt mal definiert habe, ist...

00:05:34: Ja, aber zu dem ersten Punkt erstmal, ja, würde ich als Anker noch einwerfen, das Wort Kontext, würdest du es auch so sehen? Also ich glaube, weil du gerade meintest, das Produkt ist das eine und das, was man im Kopf hinterlässt, das andere. Und ich würde es so umschreiben mit dem Wort Kontext. Also gibt den Leuten irgendeinen Kontext, beim Punkt Bar, das kann halt alles und nichts sein. Aber mit dem richtigen Kontext zu sagen, Bar für Personen, die ...

00:05:44: Genau, das ist Kulner der Zohr.

00:05:53: Mhm.

00:06:02: businessmäßig unterwegs sind ... und nach der Arbeit noch den Absacker trinken wollen, ... dann hast du auf einmal einen Kontext, ... in dem du ... positioniert bist, oder?

00:06:12: Ja, geht eigentlich genau in diesen Sinn. Also, sagen wir mal, das Beispiel ist eine schwache, eher schwache Positionierung wäre einfach, wir sind eine gemütliche Bar mit Drinks und Musik für alle. Oder? Was ist das? Das ist einfach so... Es ist einfach austauschbar, es ist null Wiedererkennung, oder? Und klar hast du Besucher. Logisch kommen die Leute mal zu dir, eins zu trinken. Aber du lässt sehr viel Potenzial auf der Strecke.

00:06:25: dann bist du die austauschbar.

00:06:40: Und was für mich ein Beispiel einer eher starken Positionierung ist, das wäre jetzt zum Beispiel in einem Satz beschrieben, wir sind eine Stilvolle Whiskey Bar für urbane Männer ab 30 +, die gute Gespräche schätzen und handverlesene Musik mögen. Was ist sofort klar? Es ist die Zielgruppe klar, es ist die Atmosphäre klar, wo du... ausstrahlen willst. Das Angebot ist klar. Aber auch deine Haltung. Und es geht eigentlich mehr solche Sachen. Was für emotionale Faktoren deckst ab oder sprichst du an. Und das ist jetzt einfach mal ein Beispiel. Und jetzt habe ich eigentlich wie ein Leitfaden zusammengewürfelt. Das sind so diese fünf Schlüsselelemente. Führer, die

00:07:42: Aber gerade noch zu dem Punkt, ich dachte gleich, wenn das jetzt auf der Webseite steht, dann bringt das auch nicht viel. Aber den Punkt hast du wahrscheinlich später noch, oder? eher für dich, ne?

00:07:45: Ja.

00:07:49: Nein, das ist ja eigentlich auch eher für dich, dass du selber als Inhaber von so einer Bar weißt, was du für Produkt brauchst. Wer willst du genau abholen? Wie willst du kommunizieren? Wie willst du wirken? Das sind Sachen, die für einen selber sind, intern, dass die Klarheit besteht. Aber es ist nicht einfach, wenn du ...

00:08:15: Genau und wenn du's nämlich...

00:08:19: Das ist jetzt nicht einfach, dass du den Satz...

00:08:19: Wenn du es zeigst und lebst, meine ich nur... Entschuldigung, ja, schon wieder reingerettet. Ich schneide das später. Mach weiter.

00:08:23: Es ist ja nicht so, dass du den Satz einfach eins zu eins auf deine Webseite knallst oder auf deine Getränkekarte vorne reinfizierst, sondern es ist rein für dich, Klarheit zu

00:08:38: Das finde ich noch gut in einem Kontext zu erwähnen, nicht dass jemand denkt so, das muss eins zu eins auf die Website gedruckt werden. Weil ganz viele von den Elementen, stilvoll beispielsweise, zeigst und liebst du ja. Also ich finde jede Bar, die stilvoll draufschreibt, ist dann so wie, weiß nicht, wir sind nicht stilvoll genug, deswegen müssen wir es nochmal draufschreiben, damit es auch wirklich alle begreifen. Darum geht es nicht.

00:08:38: Ja, jetzt kannst du.

00:08:47: Genau.

00:08:59: Genau. Das sind die, die überall schreiben. Best in town. Wenn du 20 Tönerläden hast, die draufstehen. Best in town. Er ist jetzt der Beste.

00:09:00: Aber jetzt die Schritte. down.

00:09:11: Ich würde sofort reingehen und sagen, ich bin der noch bessere, beste Dönerladen.

00:09:16: Genau. Ja, aber würde sagen, der erste Punkt, ich also definitiv auch immer, oder Hans zumindest, mega schwierig gefunden hat, das ist die sogenannte Zielgruppe. Definition. Oder? Und... Ja, einfach mal durchgehen. Jetzt anhand von dem Beispiel von Baer, sage jetzt die Schwachpositionierung, die würde einfach sagen, ja, alle ab 18. Dass wir einfach alle ansprechen. Einen klaren Fokus hingegen wäre es wirklich wieder selbstbewusste Männer zwischen 30 und 50, die Wert auf Qualität und Authentizität legen. Und was sind jetzt dort so ein Knackpunkte? Das eine ist ja sicher auch mal, Warum sagen die meisten: für alle oder möglichst viele?

00:10:15: Ja, weil man Angst hat, zu verpassen, Vinz. Wenn ich dann doch noch den dritten Mann von nebenan mitnehmen kann in der Bar, dann ist das doch cool. Das bringt mir doch Umsatz.

00:10:15: Wav, Genau.

00:10:26: Und gleichzeitig ist auch wie das Problem, Witzproblem, man will alle ansprechen, aber niemand fühlt sich konkret angesprochen. Das ist eigentlich genau der zweischniedige Schwert. Man hat Angst. Man hat Angst zum... Sag du.

00:10:40: Ja, eigentlich ist doch... Eigentlich ist doch da der Witz... man. Wir üben noch. Nee, mach. Zur Ende.

00:10:51: Man hat Angst, dass man Kundschaft auf der Strecke liegen bleibt oder Einbussen im Umsatz hat. ist dann einfach so ein der Generalist, niemand fühlt sich angesprochen damit. Oder?

00:11:08: Das eigentlich das, was ich auch sagen wollte. Der Punkt. Wenn du alle ansprechen willst, fühlt sich niemand richtig wohl bei dir.

00:11:15: Mhm. Genau. Was dort noch das Wichtige erwähnen ist, was ich mittlerweile aber auch wichtig finde, ist die sogenannten demografischen Merkmale. Also wie Alter oder Beruf oder was auch nicht was. Die sind für mich zweitrangig. Weil es kann ja auch, jetzt in diesem Beispiel, es kann ja auch ein Mann...

00:11:17: Oder fühlt sich halt niemand angesprochen.

00:11:41: Ich kann ja einen 18-Jährigen, einem 50-Jährigen in der gleichen Spunde sitzen und sich über eine Musik-Schanre unterhalten oder guten Whisky trinken. Ich finde viel wichtiger, die Emotionen, die emotionalen Sachen, die Werte, das Verhalten, die Lebenssituationen der Leute, die man so bisschen weiter denken muss, einfach nur die faktischen Merkmale der Leute.

00:12:11: Da habe ich auch Erfahrungen gesammelt mit diesen ganzen Personas bilden, wie man es im Fachjargon immer sagt, also die Zielgruppe ausbauen. Und das war direkt in meiner ersten Agentur, wo ich nach dem Studium angestellt war. Damit ist rauf und runter gemacht für irgendwelche Projekte. Und die Frage war dann irgendwann rückblickend, hat es überhaupt was gebracht? Also natürlich ist das ein schönes Spiel, Kunden zu beschäftigen, dass du einfach sagst, hier, überleg dir mal.

00:12:12: finde ich.

00:12:16: Mhm.

00:12:39: Wie sieht deren Tagesrhythmus aus, deren Tagesablauf, wann stehen die auf, wo gehen die zur Arbeit, was haben die für eine Situation. Das Ende vom Lied ist, du hast vielleicht drei, vier, fünf handfeste Person hast, die du dann sehr granular kennst, aber weißt gar nicht, ob du die überhaupt brauchen wirst. Und was ich sagen will ist, es kann natürlich sein, dass du für eine Bar beispielsweise auf ein bestimmtes Stadtgebiet gehst, dann ist das dein Hauptfokus. Dann kannst du aber den Fokus bei anderen Sachen weglassen.

00:12:46: Hm.

00:13:09: Du kannst sagen, Hauptfokus ist schon der berufliche Hintergrund. Wenn du sagst, ich bin eine Bar für Anwälte beispielsweise, ein Safe Space, wo die ihre Business-Essen und Kontextveranstaltungen abhalten können, dann geh darauf. Dann spielt aber der Stadtteil wiederum keine Rolle. Und wenn du sagst, ich gehe aufs Alter, das sind alle ab 60 plus willkommen, dann kannst du die beiden Teile davor weglassen oder nimmst vielleicht noch den Stadtteil oder was auch immer, den Hintergrund mit rein. Sprich ...

00:13:16: Mhm.

00:13:37: Genau.

00:13:37: Du brauchst nie alle Elemente, aber du kannst einzelne Elemente daraus nehmen, wenn sie für dich eine Rolle spielen. Und manchmal spielt es auch eine Rolle, wie ein Tagesablauf aussieht, aber ich finde nicht zwangsläufig. Also dann investier die Zeit statt in eine Person, lieber in Gespräche mit den Leuten, von denen du denkst, dass sie zu dir passen und frag die, was sie sich wünschen, damit du irgendwie ein Feedback von außerhalb bekommst. Mach es also schon konkret, aber denk dir nicht im stillen Kämmerlein irgendwas aus, was

00:13:44: Mh.

00:14:07: nach hinten raus dann überhaupt keine Relevanz hat.

00:14:10: Ja man macht sich teilweise auch einfach schwer. Schlussendlich stehen sich viele auch selber im Weg. Aber eigentlich kannst du dich auch einfach fragen, was finde ich denn gut? Weil schlussendlich heisst es ja auch, gleich und gleich gesellt es sich gerne, wenn du, weisst du auch nicht, im Bar-Kontext mehr amerikanische Whiskis feierst. und gleichzeitig auch die Musik, das Feeling, Vibe dann züchtet doch die Schienen einfach durch und dann wirst du automatisch auch so Leute anzuchen, die dir sympathisch sind, weil sie das Gleiche gut finden. Und dann weisst du, ja, genau, und dann weisst du auch gleichzeitig, wer du denn nicht in deiner Bar haben weil finde das ist genauso wichtig.

00:14:48: In ganz viel Kontext geht das gut.

00:15:01: Aber es gibt sich ja meistens.

00:15:01: Das ist übrigens ein guter erster Ein guter erster Schritt, wenn du keine Ahnung hast, wen du eigentlich erreichen willst. Dann schmeiß erstmal alle raus, die du nicht erreichen möchtest, um das einzugrenzen.

00:15:12: Ja, genau. Jo, also ich glaube, hast du noch etwas für die Zielgruppe?

00:15:20: Ich überlege, also letztlich findet, glaube ich, die Validierung vor Ort statt. es ganz cool zu sagen. Also Komm halt mit den Leuten ins Gespräch. Und ich finde beim Beispiel Bar ist es natürlich, wie du gerade meintest, einfach so was. Was schmeckt dir? Was für eine Musik hörst du gerne? Also bau dir selber das Nest oder die Bar, die du immer haben wolltest. Aber natürlich geht das je nach Produkt, Dienstleistung, Anwendung auch anders, dass du

00:15:25: Ja.

00:15:30: Ja.

00:15:41: Mh.

00:15:48: vielleicht ein Produkt hast und kennst die Zielgruppe nicht genau, ... dann solltest du die unbedingt kennenlernen ... ... und dich mit der austauschen, um zu verstehen, ... wo es angewendet wird. Und ich glaube, da gibt es eine Handvoll guter Beispiele, ... wie Produkte auch zweckentfremdet werden. Oder wie du ein Produkt hast, ... also ich hatte beispielsweise einen Rucksack lange Zeit, ... da war einfach die Schnalle hinten zu kurz, ich habe den nicht zubekommen, wenn der voll gefüllt war. Und da dachte ich mir, das hat niemand halt in der Anwendung geprüft, also das war für ...

00:15:53: Ja.

00:16:17: Urbane hippe Leute wahrscheinlich gedacht. ich aber mit meiner Familie unterwegs bin und der Rucksack rammelfoll ist, will ich trotzdem oben dieses Band zu bekommen. Es ist einfach zu kurz. So macht keinen Sinn. Hat wahrscheinlich auch niemand auf dem Schirm gehabt, dass dieser eine Rucksack von Leuten wie mir getragen wird. Deswegen, geh raus, lern die Zielgruppe kennen. Komm mit den Leuten in Austausch und find halt raus, wo dein Produkt, wo das, was du machst, angewendet wirst. Das ist Gold wert.

00:16:26: Hm.

00:16:36: Ja.

00:16:42: Das ist eine gute Überleitung zum zweiten Punkt. Das ist Problem oder die Bedürfnis deiner Leute. Und gerade wieder das Beispiel mit der Bar. Anstatt einfach zu die Leute wollen etwas trinken, versuche einfach zu verstehen, was sie wirklich Eben auf dieser tieferen Ebene. Wieder mit dieser Zielgruppe, man hat jetzt die definiert, ist jetzt irgendwie Männer ab 30, urban, hohe Qualitätsansprüche. dann frag dich einfach, unterhalte dich mit denen. Hast du auch einen Bekanntenkreis oder was auch immer? Frag mal, was die wirklich wollen. Sie für mich jetzt mal aufgeschrieben, hey, viele finden zum Beispiel keine Bar, wo sie einfach entspannt unter den Länden sein können, gute Drinks geniessen können, wo aber halt die Atmosphäre stimmt, ohne jetzt zum Beispiel irgendwie ein... wo es lärmig ist oder wo ein Party-Tiny-Vibe herrscht. Also einfach so eine Erwachsene Szenerie, wo man einfach gute Gespräche hat. Also wirklich welche Emotionen steckt dahinter und wirklich welches Bedürfnis wird, könntest du damit abdecken.

00:18:02: Ja und damit kannst du schon dann eigentlich wieder rückwirkend in die Zielgruppe rein und fast überlegen, in welchem Zustand kommen die denn zu dir in die Bar? Also sind die glücklich, sind die traurig, ist das der einzige freie Abend, den die haben und den wollen die bei dir genießen ganz bewusst oder ist das eher eine Bar, wo die täglich kommen können, was auch immer, einfach kurz den Absage zwischendurch zu nehmen? Wie ist dieser Kontext, den du aufladen willst?

00:18:11: Genau.

00:18:23: Mhm.

00:18:29: Soll es was ganz ganz Besonderes sein, soll es was Alltägliches sein. Und dann guck halt wieder im Verbund. Also alle Elemente, die du jetzt aufzählst, gehören zusammen. Deswegen.

00:18:33: Hm.

00:18:41: Genau. Ja. Dann habe ich jetzt nach meinem Schema F, würde es dann weitergehen und zwar in den Bereich von einem Versprechen zum Beispiel. Oder generell was man dann anbietet. Also, wieder mit dem Kontext, dann statt einfach irgendwie Cocktails, Bar, Beer, Snacks und so weiter. Es ein klares Versprechen sein. Anhand dieser Bedürfnisse könnte es zum Beispiel ein Rückzugsort oder so ein Geheimtipp für Kenner. Mit ehrlichem Whisky, reduzierter Musik und authentischem Barpersonal. Die Kernsachen noch einmal herausschälen. Warum sollen denn diese Leute zu uns kommen? Was haben sie davon? Ja, so ein bisschen mehr in das Leistungsspektrum. Was bieten wir konkret an, was die Leute abholen sollen? Anhand der Bedürfnisse?

00:19:48: Ja, wollte ich gerade noch mal sagen, ist ganz, ganz wichtig, damit du genau weißt, worauf die Wert liegen. Und das ist ja die schönste Überraschung. Also wenn du das Gefühl hast, da bekomme ich, weiß ich nicht, was dann üblich ist, da bekomme ich dazu noch eine kleine Schale Nüsse oder ein Glas Wasser zum Whisky oder so. Einfach so Sinn für Qualität, wenn du das dementsprechend haben und leben und zelebrieren möchtest, dass man wirklich ungefragt ein ganz besonderes Erlebnis bei dir bekommt. Dann geh da rein und

00:19:54: und

00:20:11: Ja.

00:20:16: Genau. Und dann kann man auch recht schnell mal in das Thema USB reingehen. Also was machen wir denn anders als Konkurrent? Und das ist dann auch wieder, es ergänzt, es ist wie so Schritt weiter, wo man dann wieder drei Schritte zurück schauen kann und sich auch mal fragen kann, ja gut.

00:20:17: und biete das den Leuten.

00:20:40: Das was mich erwähnt, es denn das schon? Gibt es schon so etwas ähnliches? Wenn ja, was machen denn die? Wo gibt es Verbesserungspotenzial? Kann man vielleicht das Ganze sogar neu erfinden? Besser machen? Oder ja, ist überhaupt das Bedürfnis

00:20:59: Ja, und da kannst du damit spielen. Also ich glaube jetzt das USP, wir geben zum Whisky das Glas Wasser, ist glaube ich weniger ein USP, den du nach draußen kehren solltest, außer wiederum. Und ich vergleiche gerade mit einem anderen Produkt im Kopf, dass heutzutage bei ganz vielen technischen Produkten nur noch die Ladekabel mit so einem USP-Anschluss mitgeliefert werden, aber nicht mehr mit dem wirklichen Steckdosenadapter dafür. Und wenn das

00:21:07: Ja.

00:21:23: Mmh.

00:21:27: Ein Punkt ist, dass es nirgendwo mehr angeboten wird. Kannst du das als USP mit Augenzwinkern draufnehmen? Zu sagen, wir sind die einzige Bar, die Whisky noch mit Wasser serviert. Dann ist das dieses Augenzwinkern so. Das steht dann sinnbildhaft als USP für Qualität, für Stil, für die gute alte Zeit, die du wieder aufleben möchtest beispielsweise. Dann nimm es auf jeden Fall mit rein, aber guck halt, was ist Standard, was nicht. Was willst du hervorheben, was nicht?

00:21:42: Mhm.

00:21:45: Ja.

00:21:53: Genau. Ja. Punkt 4. Das wäre dann so ein bisschen... Jetzt kommt man dann langsam so an am Ziel. Das wäre Differenzierung. Also nochmal einen Schritt weitergehen von dem, man jetzt alles schon definiert hat. Und sage dir jetzt zum Beispiel so ein... Das Fändchen im Wind wäre ja... Wir sind einfach cool und freundlich. Toll.

00:22:21: Okay.

00:22:22: klare Kante wäre aber, hey, unsere Barkarte führt 50 von den besten Whiskeys weltweit. Es gibt keine Shots, es gibt keine fucking Happy Hour und es gibt auch keinen Grossbildschirm. Dafür gibt es Ruhe, Fokus, Fachwissen. Also frag dich, womit willst du wirklich polarisieren? Wie spitz ist die Erkenntnis der ersten drei Punkte wirklich noch zu, dass du die komplett abheben kannst? Was machst du aber auch teilweise radikal anders? So wie du es jetzt gesagt hast, mit dem Ladekabel ist es gutes Beispiel. Wo willst du wirklich bisschen provozieren oder einfach knallhart deine Schienen durchziehen? dass du dir mit dem einen Namen aufbauen kannst.

00:23:23: Und das fällt ja nicht einfach, nicht in jedem Bereich immer leicht. Jetzt mit dem Beispiel Whisky beispielsweise, dass du sagst, wir haben die 50 besten Whiskeys. Wenn du das adaptierst auf andere Produktbereiche, fällt es manchmal schwer zu sagen, wir haben die 10 besten, die 20 besten, weil sich das ändert in einem Marktumfeld, wenn sich Dinge schnell ändern, kann auch so eine besten Liste sich ändern. Du kannst es aber trotzdem mit dazu nehmen, zu sagen, das sind einfach die besten, die uns schmecken.

00:23:28: ja.

00:23:38: Mhm.

00:23:48: Mhm.

00:23:52: Dann nimmst so bisschen den Druck raus, von wegen mithalten zu müssen. Du bringst gleichzeitig wieder Persönlichkeit rein, beispielsweise. Also du kannst mit all diesen Elementen spielen. Und was immer hilft, so Die einfachste Differenzierungsmethode, die ich kenne, ist zu sagen, alle machen es so, wir machen es so. Du musst es nicht anwenden, dass du sagst, Du musst nicht Dinge bewusst anders machen als der ganze Rest. Denn wenn du die großen...

00:23:54: Ja.

00:24:16: Mhm.

00:24:19: Ketten anschaust, große Supermärkte, große Fastfoodketten und so weiter, die sind alle fast identisch aufgebaut. Also die haben keine Differenzierung, die man direkt sieht. Da kommt niemand an und sagt, wir haben die Fleisch- und Wursttege steht bei uns im Eingang. Nee, bei fast jedem Supermarkt steht Obst und Gemüse im Eingang. Und das hat ja auch einen Grund zu sagen, wir machen es bewusst so wie alle anderen. Also du wirst auch eine Bar mit Tresen haben, höchstwahrscheinlich, bei deinem Barbeispiel zu bleiben. Aber du kannst dich in einem anderen Punkt differenzieren. Und das muss aber nicht sein von wegen, wir machen es bewusst ganz anders als die anderen, sondern wir legen Wert auf den einen Punkt, den die anderen vielleicht vergessen. Oder vor uns ist der eine Punkt wichtiger als bei den anderen. Das ist auch Differenzierung. Also da gibt es echt viele unterschiedliche Ansätze. Wichtig ist einfach, guck was die anderen machen und dann entscheide ich, was dir persönlich wichtig ist.

00:24:51: Genau.

00:25:12: Ja, eben, ist ja auch nicht immer die Meinung, dass man die Welt neu erfindet. Also sorry, das geht ja auch gar nicht, oder? Aber eben, wie du gesagt hast, nimm etwas raus. Ja. Ja.

00:25:22: Weil das ist eigentlich eher Gefahr. Das ist gut, dass du sagst … weil das ist oft eine Red Flag, zu sagen, wenn du alleine in einem Marktumfeld unterwegs bist, dann hast du entweder die neueste Technik, die noch niemand kennt, oder du hast dich komplett verrannt und bist alleine mit einem Produkt unterwegs, was niemand braucht und niemand will.

00:25:38: Ja. Genau.

00:25:45: Ja, das ist so. es. Aber eben zum Beispiel vielleicht noch als Beispiel. Ich das kannst du auch adaptieren. Ich habe hier aufgeschrieben, mit diesen Whiskeys etc. Aber du kannst zum Beispiel auch adaptieren auf keine Ahnung. Generell, du ein Restaurant hast, kannst du auch einfach nur sagen, hey, bei uns gibt es kein Fertigprodukt. Oder?

00:25:48: Du wolltest noch was sagen, oder?

00:26:08: dann hast du halt viel höhere Ausgaben, weil du ganz andere, wie soll ich sagen, Produkte einkaufen musst. Du brauchst viel mehr Zeit, um das Ganze vorbereiten wenn du nur schon bis zum letzten Tippsäuse alles selber machst und das frisch ist, dann kannst du damit aber auch ganz andere Kundschaft abholen. Dann kannst du ganz andere Preise verlangen. Das vergessen viele Leute. Die machen sich dann selber kaputt. wollen dann viel machen, aber haben dann wie Angst. die klaren Kanten zu zeigen und einfach zu bei uns die Qualität einfach keine 10-mal so hoch wie bei allen anderen, aber sie verlangen trotzdem die gleichen Preise. Oder versuchen trotzdem alle anzusprechen. Aber dort ist eben, das birgt viele Gefahren, wenn du Weg gehen willst, oder? Vorausgesetzt, das Bedürfnis ist es gibt Leute, die das wollen. dann sprich aber genau diese Leute an. Sonst verrendest du dich wieder in der Kommunikation. Dann schneidest du sehr schnell selberes Fleisch mit.

00:27:18: würde ich noch mal sagen, Das ist manchmal gefährlich, wenn du sagst, wir wollen die beste Qualität, wir wollen die beste Auswahl. Also alles, was immer Maximum ist, was so ein Wettkampf mit anderen betrifft, kann gefährlich enden, wenn du das nicht bestehst. Aber auch da wieder, wenn du bisschen nachdenkst, kannst du das alles mit Augenzwinkern verpacken, zu sagen, wir machen, also wenn du jetzt auch ankommst und sagst, wir machen die Dips jeden Tag frisch mit Produkten aus der Region.

00:27:34: Mmh.

00:27:45: Du bist aber in einem Umfeld, in der Innenstadt, wo das noch drei andere Restaurants machen, kannst du das dann eine Ecke weiter denken und sagen, wir haben dafür eine wechselnde Karte mit nur fünf unterschiedlichen Menüs oder nicht Menüs, sondern Speisen pro Tag. Und wenn das dann auch drei machen, kannst du wiederum hingehen und sagen, wir haben ein Menü für die ganze Woche. Seasonal ausgerichtet.

00:27:59: Mhm. Ja.

00:28:11: dann gehst du wieder einen anderen Weg zu sagen. Weg von dem ... jeden Tag was anderes hin zu ... ich mach's mir selber ein bisschen einfacher. Ein Programm pro Woche, ... sodass niemand den Druck hat, ... ich muss am Montag hin, ... weil da was ganz Spezielles ist, ... sondern ich kann Montag bis Sonntag hin, ... da kriege ich irgendwann dieses Produkt der Woche ... oder das Menü der Woche, den Whisky der Woche, was auch immer. Also passt das so an, ... ich das Gefühl habe als Kunde, ich würde was verpassen, ... ... wenn ich nicht hingehe ... und machst es aber selber leicht, ... ... dass du nicht ...

00:28:17: Mmh.

00:28:41: Das ist generell vor allem im Bereich Leistung, vom Angebot selber. Also bei allem aber ist Reduktion einfach König. Das ist nur schon, wenn du eine Firma hast und z.B. im Bereich Positionierung jetzt eine Antwortliste checkst, wie wo was.

00:28:41: die intern noch Beine stellst.

00:29:10: Die meisten machen es sich selber zu leben schwer, weil sie so viel wie möglich machen wollen. Wie du mir ein Beispiel gesagt hast, jeden Tag fünf Menüs, weiss ich nicht was, das kann qualitativ nicht ein hohes Standard sein. Dann mach es dir einfach, mach doch das, was A. die Leute am meisten wollen und brauchen und B. du am liebsten machst und C. am meisten verdienst daran. Und dann fokussiere ich halt mal nur auf das und mache damit einen Namen. Weil es ist immer einfacher, wenn du dann dort immer positiv dastehst, dann irgendwann später zu hey, wir können uns jetzt leisten, das und das auch noch dazu zu Das ist immer positiver angesehen, also wenn du zuerst zehn Sachen machst und nach einem Jahr merkst, fuck, das können wir gar nicht alles stemmen und dann reduzierst. Oder?

00:30:06: Ja, absolut. Übrigens mein Lieblingspositionierungsbeispiel, mit dem ich das versuche immer zu erklären, ist Blumenladen. gar nicht so weit weg von der Bar, ist auch Einzelhandel, bist auch da irgendwie unterwegs. Also, ist jetzt nicht Einzelhandel. Egal, du weißt, was ich meine. Auf jeden Fall Blumenladen. Kannst du dir vorstellen, es gibt super viele Blumenläden. In jedem Quartier gibt es irgendeinen Blumenladen, an jedem Bahnhof, überall gibt es Blumenläden. Die sind komplett austauschbar. Manche sind eher ein bisschen...

00:30:08: Ja.

00:30:15: Mhm.

00:30:30: Hm.

00:30:36: Nachhaltiger unterwegs, weniger, manche sind große Ketten und so weiter. Wenn du aber hingehst und sagst, ich bin der Blumenladen mit den besten Sonnenblumen, dann bist du für die Sonnenblumen bekannt in der ganzen Stadt. Dann bist du der einzige Blumenladen, der die besten Sonnenblumen hat. Damit kannst du dich positionieren, genauso wie beim Beispiel Whiskey Bar. Du hast den besten Whiskey, die beste Whiskey-Auswahl. So, das musst du ja gar nicht weiter definieren. Wenn die Leute aber zu dir hinkommen,

00:30:54: Genau.

00:31:02: Du den im Blumenladen selber natürlich nicht nur Sonnenblumen verkaufen, sondern alles andere auch. Ich kann den jeden x beliebigen Blumenstrauß machen, den die sich wünschen. Bekannt bin ich aber für die guten Sonnenblumen. Und genauso bei der Whisky Bar auch. Du musst das Rad nicht neu erfinden. Du kannst eine Bar sein, wie jeder andere auch. Bekannt bist du für den besten Whisky. Bekannt bist du vielleicht als Restaurant für einen bestimmten Burger. Das ist dein Signature Dish, was du immer hast. Und vielleicht ist das sogar noch

00:31:13: Ja, genau.

00:31:22: Ja.

00:31:30: extra cool, weil das einen saisonalen Salat hat. Der ändert sich jede Woche beispielsweise. Dann hast du immer das gleiche Produkt angepasst mit einem saisonalen Element, verkaufst aber innerhalb deines Areals, jetzt beispielsweise Blumenladen, immer noch andere Blumen drum herum. Das steht ja außer Frage. Aber überleg dir einfach, wofür willst du wirklich bekannt sein?

00:31:48: Mmh.

00:31:53: Ja, ist auch noch guter Punkt. Man kann ja mehrere Sachen anbieten, aber eben, für was will man bekannt sein? Das ist es. Und das heisst ja auch nicht, dass man das andere gar nicht mehr machen darf. Im Gegenteil. Es ist eben wie heute auch, eigentlich geht in diese Beispielin, wie wenn jetzt zum Beispiel unser Kunde fragt, hey, ich brauche eine neue Marke. Eben da Strategie.

00:32:00: Nein Nein

00:32:21: Design, Kommunikation. ja, Webseiten machst du auch. Und wenn du dann sagst ja eh, dann ist das noch besser gewichtet. Hey, musst du noch Pause machen, dass die Ori ruft.

00:32:31: Soll ich kurz Pause machen? Ja, ich mach mal. Mach ich mal weiter. Läuft. Ich schnipsel das später zusammen.

00:32:42: Ja genau, dann würde ich sagen, fünften und letzten Punkt. Und das geht so mehr wirklich in Ausdruck, Tonalität, Haltung, wie tritt man jetzt wirklich auf anhand von dem, was man jetzt so ein bisschen definiert hat für sich. Und da wieder der Link zum Anfang, schwache Positionierung, wir machen einfach irgendwelche Insta-Posts. Was soll interessierend? Oder? So ein bisschen positionierter haben wir einen stimmigen Ton. Wir gehen ein bisschen ehrlich, ruhig an, stilvoll. Wir benutzen keine Emojis. Kein Ausrufezeichen. Und es sind auch keine Partyansagen. Sondern, ja, classy, clean, sex appeal. Kann ich jetzt auch sagen. Man definiert, wie man mit der Zielgruppe Und wie auch nicht. Was sagt man bewusst nicht? Was will man nicht? Und das ist natürlich wirklich auch zum einen in der Aussendarstellung, in der Aussenkommunikation, aber genauso einwendig. Wie kommuniziert man untereinander, im Team zum Beispiel, aber auch mit den Gästen.

00:34:13: Und manche tun sich damit schwer, weiß ich aus Erfahrung. Und das liegt oft daran, dass man es nicht richtig definiert hat. Also es geht jetzt nicht in der ersten Linie darum zu entscheiden, sprechen wir jetzt mit du oder mit sie an. Das kann man ändern. Ich genügend Kunden, die gesagt haben, wir haben am Anfang, wenn wir nach außen kommunizieren, es ist sie, wenn wir vertraut zusammenarbeiten, es ist natürlich du, sprich, das wechselt. Darum geht es auch gar nicht. Ich glaube, bei dem ganzen Punkt Kommunikation ...

00:34:29: Genau.

00:34:39: Mhm.

00:34:41: geht es eher darum, wenn du selber weißt, wie du vor Ort jetzt in der Bar beispielsweise mit Gästen sprichst und überlegst, wie würdest du Freunden von deiner Bar erzählen, dass du da einheitliche Bilder verwendest, dass du einen einheitlichen Stil hast, einheitliche Ausdrucksweise, man so will. Es sind bestimmte Wörter, die du verwendest, sind bestimmte Stilmittel, die immer wieder aufkommen. Und wenn du das definiert hast, befreist du dich ein bisschen von diesen Zwängen der Plattform, will heißen, du...

00:34:54: Mhm.

00:35:11: Du musst nicht so schreiben, wie Leute auf LinkedIn schreiben, sondern du hast deinen eigenen Stil und mit dem schreibst du auf LinkedIn oder auf Instagram oder machst ein TikTok-Video. Welche Plattform du auch immer wählst. Dein Stil ist dann kohärent in der Bar, auf der Plattform, bis hin zum Gespräch, ich weiß nicht, am Tresen und einer Grußkarte zu Weihnachten. Der ist überall gleich. Und wenn man das hört, erkennt man dich. Darum geht es auch eigentlich.

00:35:14: Mhm.

00:35:19: Genau.

00:35:39: Genau. Ja. Wir jetzt noch so vier hilfreichere zusammen gesammelt. Wenn man jetzt wirklich keine Ahnung, keinen Plan hat, wo soll man anfangen? Wie soll man hier in so einer der Wald von Lutherbeum finden? Kann man sich einfach mal fragen, was würde denn fehlen, wenn es diese Bar oder was auch immer man macht, wenn es das gar nicht gäbe? Würde auch etwas fehlen?

00:35:46: Sehr gut. Hau raus!

00:36:08: in dieser Landschaft, in diesem Marktsegment, wo man sich bewegt oder auch nicht. Die zweite wäre, wenn man sich einfach fragt...

00:36:23: Was sollte man übrigens machen, wenn man jetzt feststellt, da fehlt nichts? An welchem Punkt würdest du denn ansetzen?

00:36:33: Das ist eine gute Frage, Zeschmi. Was würde... Was... Also ich würde sagen... Ja, ich würde sagen... Ich würde sagen... Ähm... Was würde man sich dann selber wünschen? Würde es... geben? Oder... Oder...

00:36:35: Ja, ich hab grad selber überlegt, weil es ja irgendwie klar wenn man merkt...

00:36:54: Ja, wenn man sich fragt, was fehlt, dann kann man sich fragen, was auf den Sack Oder was man rausredet. Jetzt hast du mich einfach. Sorry.

00:37:05: Also aus dem Bauch aus würde ich auch... Ich glaube du kommst ja wieder zurück zum Ursprung. Also es hat ja immer einen Antrieb, wenn du irgendwas startest, wie jetzt die Bar oder ein Produkt entwickelst oder was auch immer. Wenn man jetzt wirklich überlegt, was fehlt, wenn es dich nicht mehr gibt und es würde nichts fehlen, dann bist du ja komplett austauschbar. Aber meist kommst du dann zurück zum eigentlichen Gedanken, warum du das mal gestartet hast.

00:37:17: Mhm.

00:37:33: Weil da irgendwo eine Lücke war, die du gesehen hast, die du befüllt hast. Oder weil es halt dein Traum war oder was auch immer.

00:37:40: Wichtig ist halt auch einfach immer, wie eine Revue zu wenn man das mal für sich hat. Ja, will das dann jemand? Oder? Also das ist eben quasi wie, wenn man so ein Angebot zusammenstellt, wenn man sich seine Pessionierung erarbeitet, dann möglichst schnell testen, ob das überhaupt gewollt ist. Sondern nicht einfach ullang probieren dann dort an... umgeprobiert und noch fein schliefen bevor man überhaupt weiss, will das irgendwer da draussen.

00:38:16: Würdest du das selber wollen, fühlt sich das für dich denn richtig an? Das sind ja auch Fragen, die mit dazu gehören.

00:38:20: Genau, ja. Ja. Es nützt eben vielfach auch, wie wir vorhin schon angesprochen mal gute Konkurrenzanalyse. Also was gibt schon für ein Konzept in seinem Gebiet? Was nicht? Was überschneidet sich? Was gibt es zu viel? Was kann man anpassen? Meistens kann man nur schon etwas Kleines, das alle machen, einfach anders machen. Oder komplett weglassen. Oder mal ...

00:38:49: Eigentlich auch ein wichtiger Tipp, du kannst ganz viel kopieren von deinem Marktumfeld, von den anderen. Du kannst Dinge eins zu eins gleich machen, bis auf das eine Detail, was aber ausschlaggebend ist. So sind übrigens schon neue Produktgruppen entstanden. Also sowas wie statt Filme zu leihen, dir ein Abo kaufen, damit du Filme kostenlos leihen kannst, ist ja im Prinzip nichts Neues, bloß eine Ecke weitergedacht. So und dadurch...

00:38:53: Ja.

00:39:00: Mhm.

00:39:17: haben die ganze Abo-Bewegung erst auf und alle sind aufgesprungen. Aber es sind ja genau solche Kleinigkeiten, die dann den Unterschied machen.

00:39:27: Genau. Ja. Als letztes habe ich noch einfach zum Beispiel... Also gut, waren jetzt aber schon drei. Das eine habe ich noch... Das ist einfach der klassische Weg, so der Golden Circle. Vom Simon Sinek. Einfach diese drei Fragen. Warum, wie, was. Und am einfachsten ist aber, wenn man es rückwärts angeht, also nicht mit dem Warum startet.

00:39:29: Jetzt Bonus Step 2. Okay, ja.

00:39:49: in erster Linie, sondern mit dem WAS. Weil die meisten Leute wissen, was machen sie, was können sie gut, was wollen sie anbieten. Dann kommt die Frage, wie wollen sie das umsetzen. Und am Schluss ist es, warum. Warum willst du das so machen? Wenn du definiert hast, kannst du es wieder umdrehen und zwei für deinen Markenkern benutzen und auch für deine Kommunikation gegussen. Oder halt auch deine Zielgruppe emotional packen. Weil zwei ist meistens ein emotionaler Grund. Aber es kommt halt auch darauf an, erlaubt es dir dein Geschäfts... Wie soll ich sagen, erlaubt es dir dein Geschäft, deine Idee, dein Handwerk, überhaupt mit einem Hawaii zu arbeiten? Weil viele brauchen das auch nicht. Genau. Hast du noch einen Tipp, wie man auf dem Schlauch steht?

00:40:56: nicht weiter kommt bei der Positionierung. Ich würde sagen, Sache ausprobieren mit einem abgesteckten Zeitraum. einfach machen, testen, wenn es die Möglichkeiten erlauben und danach noch mal reingehen und hinterfragen und eine Analyse machen. Hat sich das gelohnt, was hat sich gut, was hat sich nicht gut angefühlt. Das wäre noch so mein Tipp aus dem Bauch heraus. Es hilft immer Dinge zu entscheiden, die dann zu testen und im Nachhinein zu optimieren.

00:40:57: Mhm. Genau.

00:41:05: Mh.

00:41:19: Mhm.

00:41:25: statt sich nicht entscheiden zu können und einfach nicht voranzukommen.

00:41:29: Genau. Ja, ich habe jetzt noch konkret, was dir eine starke Positionierung Hingegen zu einer Schwammung. Es ist zum einen, deine Gäste, im Bar-Kontext, wissen sofort, ob sie richtig sind oder nicht. Es ist nicht ein solches Fragezeichen, sondern man fühlt sich direkt zu dir hin. Zweitens züchtest genau die Leute an, die die Werte mit dir teilen. So findest du aber auch deine Stammkundschaft recht schnell. Du brauchst keinen Rabatt, weil du begehlich und beliebt bist. Das heisst, du musst nicht immer mit dem Preiskampf mitzüchten, sondern du stehst für etwas und das allein... ist schon rechtfertig und genug, dass du teilweise vielleicht auch bisschen mehr verlängst als andere. Weil du der einzige Player bist in dem Segment, der genau das anbietet. Oder? Und du kannst einfach generell konsistenter auftreten. Sei es über die Webseite, über die Barkarten. Du weisst klipp und klar wer du bist, was du machst, warum du das machst und wie du das machst. und so kannst du das nachher auf alles, auf Kommunikation wie aber auch auf Design anwenden.

00:43:04: nochmal den Bogen ganz zum Anfang zu spannen, weil ich davon Kontext gesprochen habe. Du bestimmst mit dem, was du machst, den Kontext, in dem du wahrgenommen wirst mit deiner Bar, mit deinem Produkt, mit allem Möglichen. Und der Kontext erlaubt dir eben genau das zu definieren, was du gerade meintest, eben den Preis oder einen bestimmten Stil oder was auch immer. Der Kontext erlaubt dir das als Rechtfertigung, damit umzugehen. Und den gibst du vor,

00:43:04: Ja.

00:43:10: Mhm.

00:43:16: Genau.

00:43:34: Und wenn dann Menschen darin interagieren, sprich dann kommen die Leute, also du hast den Kontext bar, du hast definiert, wie das wahrgenommen werden soll, in welchem Umfeld, für welche Zielgruppe und so weiter, mit all den Punkten, die wir jetzt besprochen haben, dann guck halt im nächsten Schritt, wie die Menschen darauf reagieren. Also was macht denn deine Zielgruppe? Fühlst du dich mit der Wohl? Reagiert die so, wie du das erwartet hast oder anders? Was gibt die dir für Feedback? Was kannst du lernen? Was kannst du optimieren?

00:43:53: Hm.

00:44:02: Da beginnt dann eigentlich erst das richtige Branding Spiel, das hin und her zu beobachten, nachzufragen, nachzujustieren, zu optimieren. Aber auch da die Positionierung hält dich da eigentlich fest. Die gibt dir so ein bisschen Rückhalt, ist so ein bisschen der Fels in der Brandung und kleine Stellschrauben kannst du anpassen und optimieren. Dann kommt es richtig gut.

00:44:24: Abschliessend nochmals kurz zusammengefasst. was geht es in einer Positionierung? Ich frage dich, wer du ansprechen wer du deine Party oder in deine Bar sollst. Welche Bedürfnisse werden mit deiner Zielgruppe Welches Versprechen hast Was beutest du deinen Leuten? Was unterscheidet dich von anderen in deinem Marktsegment? Und am Schluss, wie willst du wirken? Wie tönnst du oder kommunizierst du? Genau. Und wenn das jetzt immer noch nicht allen geholfen hat, dann gibt es da draussen zigtausende Videos und Podcasts über Positionierung. Wenn ihr das jetzt aber...

00:45:19: jetzt eben ein mehr

00:45:21: Jetzt einer mehr, Und wenn das jetzt irgendwer auch sympathisch gefunden hat, aufschliesslich, also, nein wie soll ich sagen, hilfreich, es ist jetzt einfach mal auf den Punkt gekommen. Und man braucht trotzdem noch Hilfe, dann darf es sich gerne Paul melden oder bei mir. Wir bieten auch so kostenlose Markenchecks an. Genau. Ja, und wenn ihr das nicht braucht,

00:45:48: Dann kommt das gut.

00:45:50: Dann kommentieren Sie einfach mal, für wer ihr denn da seid, wie denn eure Positionierung ist. Oder vielleicht auch, habt ihr andere Meinungen zum Thema Positionierung? Läuft das gerne in den Kommentaren da. Sonst abonnieren nicht vergessen, liken, wenn ihr noch mehr und einfach machen, genau. Ja, und wenn ihr noch mehr Insights zum Thema...

00:46:09: Einfach machen.

00:46:17: Markenentwicklung, Branding, Wind, dann sind Sie auf diesem Kanal richtig. Ich bin sonst eigentlich... würde sagen, gutes Schlusswort. Einfach machen. Haut rein. Bis zum nächsten Mal.

00:46:25: Haut rein und macht Marke, liebe Leute.

00:46:35: Danke, Devinz. Schön war's. Ciao.

00:46:37:

00:46:41:

00:46:44:

00:46:46:

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