Du postest, niemand antwortet? (Warum Community für KMU existenziell ist)

Shownotes

Du postest. Regelmässig. Vielleicht sogar gut. Aber echte Gespräche entstehen keine, Follower kommen und gehen, und irgendwie bleibt nie etwas hängen. Das ist kein Content-Problem – das ist ein Beziehungsproblem.

In Folge 108 holen Vinz und Paul die wichtigsten Learnings aus dem Interview mit Community-Expertin Sarah zurück und brechen sie auf drei Dinge runter, die wirklich zählen – auch für KMU, die weder Zeit noch Abteilung dafür haben.

Du bekommst:

  • Den entscheidenden Unterschied zwischen Reichweite und echter Community
  • Warum die meisten nur senden – und was stattdessen funktioniert
  • Welche Art von Content überhaupt Gespräche auslöst
  • Warum Antworten in Kommentaren nicht optional, sondern das Kernprodukt sind
  • Wie du unter fremdem Content sichtbar wirst – auch ohne eigenen Kanal
  • Wo KI beim Community-Aufbau an eine harte Grenze stösst

Takeaways:

  1. Sag etwas, das es wert ist, gehört zu werden – kein aalglatter Themenbingo.
  2. Antworte wirklich – nicht halbherzig, nicht gar nicht.
  3. Nimm Menschen ernst – nicht als Kunden, sondern als Gesprächspartner.
  4. Postest du schon – aber der echte Austausch bleibt aus? Schreib's uns direkt oder kommentier auf YouTube.

———

🌟 Wenn dir der Podcast hilft: Gib uns 5 Sterne auf Spotify/Apple Podcasts – und abonnier uns auf YouTube. Das ist der einfachste Support. Danke! 👉 https://www.youtube.com/@machmalmarke

———

🎙 MACH MAL MARKE Der einzige deutschsprachige Branding-Podcast ohne Bullshit (mit Vinz & Paul)

Blog (mit Zusatzmaterial & Links zur Folge): 👉 https://www.machmalmarke.ch/blog

Alle Folgen im Überblick: 👉 https://machmalmarke.podigee.io/

Geschenke & Specials (Newsletter): 👉 https://preview.mailerlite.io/forms/1579344/168634798456177924/share

———

👋 Mehr zu uns:

🌱 Paul – Nachhaltiges Branding 👉 https://www.paulstolle.ch 👉 https://www.linkedin.com/in/paulstolle/

🔥 Vinz – Nostalgisches Branding 👉 https://www.vinzenzgubser.ch 👉 https://www.linkedin.com/in/vinzenzgubser/

———

💬 Feedback / Fragen / Themenwünsche? Mail: podcast@paulstolle.ch Oder schreib Paul auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/paulstolle/ Oder kommentier auf YouTube (dann profitieren alle mit).

———

Transkript anzeigen

Vinz: Wir hatten in der letzten Folge das Interview mit Sarah. Und wir dort ein bisschen über das ganze Thema Community Management gesprochen. äh... es sehr interessant. Darum war ich auch so ruhig, weil ich alles einfach aufgesogen habe. Aber ich mir am Schluss gedacht, poah... Mir haben sich hier neue Weiten eröffnet und vielleicht ist es ja... euch hier draussen genauso gegangen und ihr dachtet, was fange ich jetzt mit dem Thema an? Und darum haben wir gedacht, probieren das ganze Thema oder unsere Learnings auch nochmals so herunterzubrechen, dass es halt wirklich auch so für kleinsten Kanu hier draussen greifbarer wirkt, umsetzbarer wirkt und dass man die ganzen PS auch einfach auf den Boden kriegt, die wir hier hören durften, erfahren durften von Saren. Und zwar soll es in heutigen Folge gehen, eben Community Verkäumung, die drei Sachen, die wirklich zählen, die aber wirklich jetzt auch jeder, hinterst und der Letzte, mit Community Building etwas anfangen kann und sich eine aufbauen kann. Yes. Paul, willst du da noch anhängen? Was Das war dein Resümee nach dem spannenden Interview.

Paul: Ich finde es super, dass du das Thema mitbringst und ich habe auch sehr gestaunt, was das für eine Tiefe hat. Also Sarah hat da so viele Aspekte mit reingebracht, die eine Rolle spielen, auf die man achten sollte. Und im Anschluss hatten wir kurz darüber geredet und kamen beide zu dem Fazit, dass es vor allem für größere Unternehmen, die natürlich eine unglaubliche Social Media Präsenz haben, das für die natürlich irrelevant ist, auch Community Management aktiv als eigenen Posten zu betreiben. Aber wie du gerade meintest, kleine KMU. haben gar nicht die Ressourcen und das hast du ja auch im Interview immer mal nachgefragt, wie man damit umgehen sollte. Was mir aber in jedem Fall hängen geblieben ist, ist diese Power, wirklich diese Macht, die dahinter liegt, wenn du das schaffst, mit den Menschen, die du da draußen erreichen willst, ins Gespräch zu kommen, in den Austausch, die vielleicht auch irgendwann mit denen zu schreiben, mit denen mal zu reden, die mal da draußen in der Natur zu treffen oder was auch immer.

Vinz: Hm.

Paul: Das ist ja die Macht von Community, die entstehen kann und all das, was von denen zurückkommt. Also wenn du denen das Gefühl gibst, du bist jemand, der ist interessiert, der hört der will wirklich wissen, was die Leute da draußen von dir denken und du antwortest und du kommst ins Gespräch, dann geben sie dir auch ganz viel zurück. Und das ist heutzutage eigentlich Gold wert. Also alle erzählen immer von Daten, die sie haben und mit denen man arbeiten kann und die man nutzen kann. Als kleines KMU, wo willst du die ganzen Daten herhaben? Also du kannst ja kein Kaufverhalten tracken und so weiter. Aber vielleicht ist Community in der Hinsicht viel stärker und viel einfacher zu erreichen, als dann zu denken, ja, da mach ich halt nichts. Also ich sehe da wirklich unglaublich viele Möglichkeiten und ja, was richtig wertvoll ist da drin. Alleine der Aufbau von einer langfristigen Verbindung. Also zu ich, keine Ahnung, dich Wins über meinen Content kennenlerne,

Vinz: Mhm.

Paul: und mit dir schreibe und du weißt, du kannst mir vertrauen, ich weiß, ich kann dir vertrauen, dann haben wir auf einmal schon eine Beziehung, ohne dass wir miteinander ein Geschäft gemacht haben müssen. Aber ich weiß genau, wenn du mal ein Thema hast, was ich abdecke, dann wirst du zu mir kommen und nicht zu jemand anderem. Und da baust du dir wirklich für die Zukunft schon eine Zielgruppe auf. Das finde ich so schlau und so smart da dran. Also wirklich nutzt das. Aber jetzt bin ich neugierig, was du mitgebracht hast.

Vinz: Hm. Genau. Ja, vielleicht noch mal zur Einordnung, was wir wirklich damit So wie es im Alltag aussieht, viele KMU posten ja zum Beispiel regelmässig auch etwas. Die zeigen sich, die haben vielleicht sogar gute Reichweite oder Zahlen, die für sie auch relevant sind. Aber sie haben keine echte Gespräche, keinen Austausch, keine Bindung und nicht unbedingt irgendwie einen Wiederkehr. von der Mehrheit von Followern oder wie man das auch immer sagt. Und warum ist das so? Weil sie meistens nur sendend statt verbindend. Und das sind halt die Unterschiede, die ich jetzt auch lernen durfte. Weil Community entsteht eben nicht durch reinen Content, also eben nicht durch reines einseitiges Senden. sondern das entsteht durch Bezüchungsaufbau. Bezüchung ist immer Arbeit, egal was für eine Art und Weise das ist. Und eben nicht nur Reichweite. Und darum, habe ich da jetzt wirklich drei Punkte mitgebracht. Wie kann man das jetzt wirklich eins zu eins umsetzen, auch wenn man selbstständig Soll ich gleich anfangen oder willst du noch etwas anhängen?

Paul: Ja, den Gedanken, dass ich Beziehungen wirklich als Kernelement verstehe. das ist ja das, du gibst den Leuten da draußen das Gefühl, dass sie gesehen werden, du baust so eine Beziehung auf und das ist wirklich der Wert für die Zukunft. ich sage da auch manchmal, das ist so als Unternehmen oder gerade als selbständige Person, das ist deine Lebensversicherung, die du hast. Also kannst ganz viele Versicherungen abschließen, aber das ist halt, was deine Marke betrifft, die Absicherung für die Zukunft und Dieses Vertrauen, was du damit aufbauen kannst und diese Nahbarkeit, die ist heutzutage so viel wert. Es wird ja nicht weniger Content da draußen und es wird nicht weniger Leute geben, die diese Möglichkeiten nutzen. Aber du kannst das, was du zeigst, damit kannst du eine Verbindung aufbauen zu den Menschen da draußen. Und damit hast du immer in jedem Fall einen Vorteil.

Vinz: Mmh. Yes. Also ich fange an. Punkt eins. Das haben wir auch von allen anderen Interviews dieses Jahres, die es das Thema Content ging, mitgekriegt. Das war auch grösste Punkt, ich für mich mitnehmen konnte. Sag etwas, was es wert ist, gehört zu werden. Sprich, Content ist nicht das Ziel, sondern es ist der Einstieg. Dort machen die meisten wieder Fäden. Da war ich selber auch mal zu meinen LinkedIn-Zeiten. Da habe ich einfach so allglatte Scheisse über Branding-Facts rausgelassen. Und zwar ist es das Problem, es ist austauschbar, es ist allglatt, es ist eher vorsichtig. Und dann verwundert man sich, wenn es keine Sau interessiert. Oder es passiert einfach nicht. Hingegen. Was funktioniert und was alle unsere Interviewgäste, inklusive Sarah, gesagt haben, ist, echte Einblicke. Bis menschlich. Habe klare Meinungen. Ehrliche Gedanken. Und vor allem trau dich zum Anicken. Bis zum Charakter. So wie am echten Leben. Sonst bist du irgendein Flummi. Es sollen Sachen sein, man auch weiter erzählen würde. Die können lustig sein, traurig sein, ernst sein, was auch immer. Nicht nur, dass stolz auf unser Team sondern warum wir lieber einen Auftrag ablehnen würden, als ihn halbherzig zu wirklich Ja ... Sachen, die spannend sind. Gute Geschichten.

Paul: Yes.

Vinz: Das Ziel sollte Triggern anhängen, das bleibt hängen. Spannende... Wie soll ich sagen? Die Welt zeigen, wie man es durch seine Augen sieht. der Hauptsatz, den ich mitgenommen habe.

Paul: Das hat Patrick mal gesagt, wirklich lasst die Leute durch eure Blarille schauen, damit sie die Welt so sehen, wie ihr sie wahrnehmt mit eurer Persönlichkeit. Das ist ja nicht nur die Expertise oder das fachliche Wissen, was man bringt, sondern eben auch der persönliche Hintergrund. Und das macht spannend, weil Wissen alleine hat heutzutage keinen Wert mehr. Das findest du ja mit drei Klicks immer besser raus als die Person, die es sogar teilt. Und da kannst du ja auch, also da muss man jetzt den Podcast auch nicht hören. Aber es geht ja darum, dass die Leute

Vinz: Mhm. Genau. Hm.

Paul: das sehen, wie wir über die Dinge denken und sich das anhören können. Und das ist der Grund, warum Leute überhaupt Social Media nutzen und Content konsumieren und so weiter. Und da beim Content erstellen, wäre noch mein Gedanke, achte doch schon drauf, dass es zu einem Austausch kommen kann. Also aalglatter Content, der liegt nicht einzeln im Austausch. Ein persönlicher Gedanke oder eine persönliche Erfahrung, die legt viel mehr dazu ein, weil Leute, wenn jemand sich traut, Persönlichkeit zu zeigen oder auch Verlässlichkeit, dann auch bereit sind, ihre Perspektive darauf zu zeigen und zu sagen, ja, kenn ich, fühle ich, mir ging es auch mal so. Und das sind ja dann gleich wieder so tragende Effekte, die ganz schön sind. Also ich merke, ich bin damit nicht allein. Euch geht es da draußen auch so. Und dann entsteht auf einmal ein ganz anderes Vertrauensverhältnis. nicht reicht, das noch ganz kurz, ist einfach hinterher zu fragen, was denkt ihr darüber? Also ich finde, das ist immer so bisschen platter, denke ich mir. Was soll ich da jetzt gerade drüber denken? In dem Moment vielleicht gerade nichts oder nicht so viel. Aber du kannst, wie du meintest, ein bisschen anecken oder halt eine tiefer gehende Frage stellen. Aber ruhig bei einer Frage bleiben und schon entsteht da was.

Vinz: Was dort vielleicht noch wichtig ist, zu ist das Thema Umsetzbarkeit. Also sich nicht einfach vornehmen, hey, ich poste hier drei Mal am Tag, sieben Mal in Woche irgendetwas und nach drei Tagen hat man keinen Bock mehr oder ist im Schwimmen oder weiss auch nicht was, sondern einfach realistische erstellen. Lieber weniger, dafür besser. Genau.

Paul: Ja, weil das hat der Sarah auch mitgebracht. Das braucht einfach Zeit und Arbeit, da auf alle Kommentare einzugehen. kommentiere ja auch bei vielen anderen Leuten auf LinkedIn, wenn da aber keine Antwort zurückkommt. Also wenn ich schon sehe, dass ein Beiträge da die Person, es geteilt hat, keinen einzigen Kommentar beantwortet, kommentiere ich manchmal auch gar nicht drunter, weil ich mir denke, naja, dann kommt er nicht zurück. Also dann fehlt da so ein bisschen die Interaktion.

Vinz: Das vielleicht noch zum Sagen.

Paul: schon ein entscheidender Teil.

Vinz: Das ist eigentlich genau der Punkt... Punkt 2. hast du wieder einmal vorgegriffen. Danke vielmals Paul, verdammt, ist scheisse noch.

Paul: Entschuldigung, ich denke nur mit.

Vinz: Nein, easy. Nein, das wäre genau der Punkt 2. eben antwortend. Das Sarah auch wirklich explizit nochmals gesagt, weil viele posten und dann verschwinden sie wieder. Wie du jetzt gesagt hast. Und Community entsteht aber genau da in den Kommentaren, in den Nachrichten, Austausch. Wenn sie merken, ich kann da auch etwas reinschreiben und es wird auch geantwortet etc. Das ist ja genau... sondern Zauberform. Ernst nicht, Leute. Wie man selber auch ernst genommen werden will. Und was dort zu vermeiden ist, ist gar nicht antworten oder einfach nur halbherzige Reaktionen oder auch keine Tiefe reinbringen. redet es von mir, wenn ich der mich interessiert, eine Frage stelle oder einen Riesentext schreibe und dann kommt einfach nur zurück. Okay, cool. Was kann ich? Irgendwann so Scheisser. Ich Weisst du? Hätte mir diese zehn Minuten Leben zu sparen. Dann würde ich nicht mehr schreiben. Genau. Und so stirbt einfach jede Community sofort. Was wirklich funktioniert, ist das komplette Gegenteil natürlich. Ehrlich antworten, nachfragen, Gespräche führen, aber auch einfach mal ehrlich sein. Wenn man halt keine Zeit hat, dann auch einfach sagen, hey, schau.

Paul: Na ja, wirst du nicht wieder schreiben,

Vinz: Geile Frage. Gerade voll im Seich. Ich melde mich unbedingt zurück. Einfach das Lebenszeichen zeigen. Das nährt natürlich ein gesundes Publikum, das sich auch sehen fühlt. Es ist ja immer die Bezüchung, die gegenseitig stattfinden soll. Und nicht nur einseitig. Genau.

Paul: Genau. Und das ist noch... ich greife jetzt hoffentlich nichts vorweg, aber das ist halt das schöne Gefühl, was du den Leuten gibst, die wir dir kommentieren und mit dir schreiben. Du gibst ihnen das Gefühl, gesehen zu werden. Darum geht's. Das ist die ganze Magie, die dahinter steckt. Und wenn du das weiterspielst, dann fühlen sich die Menschen als Teil von etwas. Gerade wenn sie nach einer ähnlichen Meinung gefragt werden oder nach Feedback oder nach Unterstützung, dann entsteht da wirklich diese...

Vinz: Mhm. Ja.

Paul: Ja, diese Verbindung, die man eigentlich aufbauen und haben möchte. Mehr sag ich nicht.

Vinz: Ja. Genau. Du hast jetzt schon so halbwegs vorgegriffen. Nein, es ist voll easy. Nein. Also der dritte Punkt, ich explizit weiterspielen will, nimmt die Menschen ernst. Und zwar sehen sie nicht nur als Kunden. Die grössten Fehler, du da machen kannst, es geht alles nur um Verkauf, um Angebot, um Leistung, um irgendwelche oberflächlichen Fakten. Scheisse, die niemand mehr hören kann. auch immer. Es hat ja auch seinen Platz, aber nicht nur. Genau deshalb entsteht keine Community. Was funktioniert, ist wirklich Fragen stellen, Meinungen einholen und auch Diskussionen anregen. Die Verbindung schaffen. Nicht zum Beispiel einfach fragen. Oder einfach nur senden, weil das ist unser neues Angebot. Punkt. sondern wirklich in den Raum stellen. Hey, kennt ihr die Situation XY? Wenn ja, wie geht ihr damit Was wäre euch wichtig, das anzuschauen, das lösen, was auch immer? Also wirklich ehrliche Fragen stellen, Diskussionen anregen, einen Raum schaffen für gleichgesinnte, interessierte Leute. wo sich dann halt so eine Bubble bildet. Genau dann fahre ich auch das magische Nahe, das Sarah beschrieben hat. Dann fahre ich innerhalb dieser Community, da es auch so Mini-Communities. Und die halten schlussendlich auch die ganzen Gespräche am Laufen. Das heisst, du bist dann immer nur zwingend, musst nicht immer zwingend selber präsent sein oder Sachen in die Rolle bringen. sondern das übernimmt dann auch die Community an sich. Und das ist ja dann wirklich so etwas, was sich eigentlich jede Marke wünscht.

Paul: da kannst du aber davon profitieren und das mit unterstützen. Und ich dachte mir auch gerade, du kannst das nicht nur unter deinem eigenen Content machen, du kannst auch rausgehen und das unter anderen Beiträgen machen. Also tatsächlich macht das ja die Deutsche Bahn, die kommentiert ja auch bei anderen großen Marken. So die Brands untereinander sind da relativ aktiv, sodass keine Ahnung, wenn die Deutsche Bahn Verspätung hat.

Vinz: Mhm.

Paul: und teilt, dass irgendein Zug ausfällt oder was auch immer, dann kommentiert Lidl Deutschland runter und meint, wenn ihr Zeit habt, dann kauft bei uns schnell ein. zumindest habt ihr keine kalten Speisen an Bord. Also da das so ein lustiger Abklatsch unter den großen Brands untereinander. Und die Deutsche Bahn kommentiert halt bei, keine Ahnung, bei der Lufthansa, wenn dort Flüge ausfallen, von wegen, ja, wir sind wenigstens nicht auf Wind und Wetter angewiesen und sowas. Also das kann lustig sein. Aber das kannst du natürlich als kleine Marke genauso machen. beim Content von anderen Leuten und sei es dein Marktumfeld oder da, wo deine Zielgruppe abhängt und aktiv ist. Wenn du da lustig bist, kannst du das als Marke schaffen. Also ich finde Humor ist am meisten probates Mittel, solange es nicht unter die Gürtellinie geht, da einfach präsent zu sein. Noch einfacher ist es natürlich als Personal Brand. Wenn du da sagst, ich bin keine Ahnung Geschäftsführerin von einem kleinen KMU Handwerksbetrieb. Ich kommentiere natürlich auch bei allen Creatoren, die keine Ahnung auf YouTube teilen, wie sie irgendwelche Häuser renovieren oder da auf Instagram keine Ahnung, selber irgendwelche Möbel bauen. Dann bin ich die Person, die darunter kommentiert und habe meinen eigenen Handwerksbetrieb und Leute kennen mich schon, weil ich coole Kommentare mache oder weil ich dort auch mein Wissen preisgebe oder helfe oder Erfahrungen teile und so weiter. Also da kannst du wirklich sehr, sehr also mit viel Zeit kannst du sehr viel. aktiv sein und da kommt auch viel zurück. Es ist nicht nur der eigene Content der Relant ist, sondern auch eben der Content und deine Gedanken von anderen.

Vinz: ...you know? Vielleicht nochmals zusammengefasst in drei Punkten. Punkt eins ist, sagen, was hängen bleibt, was wert ist, gehört zu werden und vielleicht auch weitererzählt zu werden. Punkt zwei ist, Antworten und gehen auch in den Austausch aktiv. Und Punkt drei ist, nimmt die Menschen einfach ernst und sehen sie nicht einfach nur als reine Kunden, sondern nutzt es und geht wirklich auf die Bedürfnisse dieser Leute ein. Dann fühlen Sie sich auch sehen und so scharf Vertrauen für eine Community deiner Mark.

Paul: Genau. Einfach machen, aktiv sein. Und wenn man sich mit eigenem Content noch nicht traut, dann halt bei anderen Content kommentieren. Also auch das ist Community Management.

Vinz: Häscht du noch was?

Paul: Nee, ich finde, das darf eine kurze Folge, also kurz in Anführungszeichen, wir schaffen es nie, mega kurz, ich glaube, das sind alles so die Kerngedanken, die eine Rolle spielt. Ich möchte noch ein letztes Mal betonen, ich finde die Möglichkeiten dahinter so cool. Also wirklich, ich mir wird selber gerade bewusst, ich habe noch so viele unbeantwortete Nachrichten, auf die ich eigentlich eingehen will. Mir fehlt schlichtweg die Zeit dafür, das zu machen. Aber ich weiß, ich hätte eigentlich zu allen Punkten was zu sagen. Und da noch meine Zahllapell, macht das selbst. Also KI kann Nachrichten schreiben und die kriegt auch euren Stil hin und die kann das wahrscheinlich auch halbwegs gut, aber ein Gefühl für die Menschen zu bekommen, mit dem man schreibt oder bei dem man kommentiert und da auch zwischen den Zeilen bestimmte Dinge rauszulesen oder vielleicht auch den Gesprächsverlauf von den anderen Kommentaren darunter mitzubekommen, das kriegt man nur selber hin. Das fasst ja auch keine KI so gut zusammen. Die dichtet dann im Zweifelsfall noch irgendwas hinzu, was gar nicht stattgefunden hat und deswegen macht

Vinz: Mhm.

Paul: Also nutzt die Zeit, investiert die selbst und macht das persönlich. Dann lasst euch lieber beim Contentschreiben helfen und spart da die Zeit, ihr dann wiederum für die Kommentare bei anderen Leuten nutzen könnt. Das finde ich noch wichtig.

Vinz: Hm. Yes. Würde ich sagen.

Paul: Also noch Kalenderspruch, oder?

Vinz: Ja, aber der ist gar nicht so gut. Darum habe ich gedacht... Sie haben es gerade noch mal gelesen und denken, das ist einfach etwas. Dann sage ich es lieber nicht, weil das würde jetzt Vibe ruinieren. Das bereiten wir ja auch immer. Ausnahmen sind die Regeln. Das darf doch auch einfach mal sein.

Paul: Okay, Aber jetzt die erste Folge, der ausbleibt. wenn es... ist... jaja... Okay, dann machen wir jetzt einen kleinen Aufruf, wer sich bemüßigt fühlt oder eine Idee hat, cooles Fazit für die Folge zu haben. Schreibt das mal als Kommentar. Ich hab gesehen, man kann ja auch auf Spotify kommentieren oder auf YouTube unter dem Video oder schreibt uns halt eine persönliche Nachricht. Ist auch voll okay. Aber vielleicht kommt da eine gute Idee aus dem Publikum. Liebe Community, wir wollen ja auch mit euch hier eine Community aufbauen. Vielleicht nehmen wir das noch so als letztes mit. Also wenn ihr eine Frage habt, einen Wunsch...

Vinz: Kanal.

Paul: eine Person habt, die hier mal hören wollt dann schreibt uns einfach und uns eure Fragen, kommt mit uns in den Austausch. Das würde uns halt voll freuen, weil das ist so der Hauptpunkt, warum wir den ganzen Spaß mitmachen, wenn wir auch bloß in den Austausch kommen.

Vinz: Yes. Hey, danke vielmals nächsten Folge. Mach mal Mark.

Paul: Danke, Dievens!

Vinz: Ciao.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.